DE4010256A1 - Positionsmessgeber fuer laserkreisel - Google Patents
Positionsmessgeber fuer laserkreiselInfo
- Publication number
- DE4010256A1 DE4010256A1 DE19904010256 DE4010256A DE4010256A1 DE 4010256 A1 DE4010256 A1 DE 4010256A1 DE 19904010256 DE19904010256 DE 19904010256 DE 4010256 A DE4010256 A DE 4010256A DE 4010256 A1 DE4010256 A1 DE 4010256A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- mask
- optical
- optical block
- laser
- length
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Withdrawn
Links
- 238000005259 measurement Methods 0.000 title description 2
- 238000012216 screening Methods 0.000 title 1
- 230000003287 optical effect Effects 0.000 claims abstract description 58
- 239000000463 material Substances 0.000 claims description 5
- 238000001556 precipitation Methods 0.000 claims description 3
- 230000003014 reinforcing effect Effects 0.000 claims 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 4
- 239000000919 ceramic Substances 0.000 description 3
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 description 3
- 239000007789 gas Substances 0.000 description 3
- 239000000203 mixture Substances 0.000 description 3
- 230000004913 activation Effects 0.000 description 2
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 2
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 2
- 239000006094 Zerodur Substances 0.000 description 1
- 230000003321 amplification Effects 0.000 description 1
- 230000007423 decrease Effects 0.000 description 1
- 230000001419 dependent effect Effects 0.000 description 1
- 229910052734 helium Inorganic materials 0.000 description 1
- 239000001307 helium Substances 0.000 description 1
- SWQJXJOGLNCZEY-UHFFFAOYSA-N helium atom Chemical compound [He] SWQJXJOGLNCZEY-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- CPBQJMYROZQQJC-UHFFFAOYSA-N helium neon Chemical compound [He].[Ne] CPBQJMYROZQQJC-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 238000005286 illumination Methods 0.000 description 1
- 239000011810 insulating material Substances 0.000 description 1
- 230000001788 irregular Effects 0.000 description 1
- 229910052754 neon Inorganic materials 0.000 description 1
- GKAOGPIIYCISHV-UHFFFAOYSA-N neon atom Chemical compound [Ne] GKAOGPIIYCISHV-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 238000003199 nucleic acid amplification method Methods 0.000 description 1
- 239000002244 precipitate Substances 0.000 description 1
- 239000000758 substrate Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01C—MEASURING DISTANCES, LEVELS OR BEARINGS; SURVEYING; NAVIGATION; GYROSCOPIC INSTRUMENTS; PHOTOGRAMMETRY OR VIDEOGRAMMETRY
- G01C19/00—Gyroscopes; Turn-sensitive devices using vibrating masses; Turn-sensitive devices without moving masses; Measuring angular rate using gyroscopic effects
- G01C19/58—Turn-sensitive devices without moving masses
- G01C19/64—Gyrometers using the Sagnac effect, i.e. rotation-induced shifts between counter-rotating electromagnetic beams
- G01C19/66—Ring laser gyrometers
- G01C19/68—Lock-in prevention
- G01C19/70—Lock-in prevention by mechanical means
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Optics & Photonics (AREA)
- Electromagnetism (AREA)
- Power Engineering (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Radar, Positioning & Navigation (AREA)
- Remote Sensing (AREA)
- Lasers (AREA)
- Gyroscopes (AREA)
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft einen optischen Positionsmeßgeber zur genauen
Messung der Position des optischen Blocks eines Laserkreisels, der mechanisch
aktiviert wird in bezug auf eine festen Referenzwert. Dieser Meßgeber besitzt
im Vergleich zu den üblicherweise verwendeten Techniken den Vorteil, eine sehr
einfache und wirtschaftliche Entwicklung von hoher Präzision darzustellen.
Diese Erfindung ist anwendbar auf alle Laserkreisel, dreieckig oder quadratisch,
ein- oder mehrachsig.
Laserkreisel umfassen im allgemeinen:
- - einen optischen Block aus isolierendem Material mit geringem Ausdehnungs koeffizienten, in dem eine optische Strecke realisiert ist, die meistens dreieckig oder quadratisch ist und durch drei oder vier Spiegel begrenzt wird, wobei das Ganze einen optischen Resonator bildet;
- - ein verstärkendes Medium, das in dem optischen Resonator zwei Lichtwellen erzeugt, die gegenläufig umlaufen, wobei die Interferenzen zwischen diesen beiden Wellen die Messung der Rotation des Laserkreisels um eine Achse erlauben, die senkrecht zur Ebene der optischen Strecke liegt;
- - eine Überlagerungsvorrichtung der Lichtwellen zum Erzeugen von Interferenz streifen auf einem Satz von photoelektrischen Zellen, wobei der Durchlauf der genannten Streifen die Rotation des Laserkreisels darstellt und von den photoelektrischen Zellen in verwendbare elektrische Signale umgewandelt wird;
- - Mittel für einen mechanischen Antrieb, die es gestatten, den optischen Block in bezug auf eine Auflage oder ein Gehäuse zum Schwingen zu bringen, das selbst auf einem beweglichen Teil befestigt ist, dessen Winkelgeschwindig keit man messen will, wobei die erzeugte Schwingung das Ziel hat, die bekannten Lock-in Effekte zwischen den beiden Lichtwellen zu vermeiden;
- - Nachführmittel von der Länge des Resonators, die so angeordnet sind, daß die Resonanzfrequenz des optischen Resonators der entspricht, für die die Verstärkung des verstärkenden Lichtmediums maximal ist;
- - ein Gehäuse.
Das verstärkende Medium besteht im allgemeinen aus einer elektrischen Entladung
in einem Helium-Neon-Gasgemisch. Diese Entladung erzeugt ein Plasma, das selbst
leuchtet und ein in etwa gleichmäßiges Licht um den optischen Block aussendet.
Die mechanische Schwingungsbewegung des optischen Blocks erzeugt eine Störung
in der Messung der Winkelgeschwindigkeit des Laserkreisel; um eine hohe
Genauigkeit zu erhalten, ist es daher notwendig, diese Störung zu
kompensieren. Dazu gibt es schon verschiedene Filterverfahren. Eines dieser
Verfahren besteht darin, von der Ausgangsinformation des Laserkreisels ein
Signal abzuziehen, das proportional ist zur Winkelstellung des optischen Blocks
in bezug auf sein Gehäuse.
Dafür benötigt man einen Positionsmeßgeber, der genau, empfindlich und zeitsta
bil ist.
Es wurden Meßgeber mit Dehnungsmeßeinrichtungen oder piezoelektrischen Keramiken
verwendet, aber sie weisen nicht die heutzutage geforderten Stabilitäts
kennwerte auf.
Elektromagnetische Geschwindigkeitsmeßgeber wurden mit Erfolg verwendet, sie
haben jedoch den Nachteil, daß sie ein magnetisches Streufeld erzeugen und in
der Temperatur kompensiert werden müssen. Ihr Herstellungspreis ist ziemlich
hoch aufgrund des Preises der Magneten und der Sorgfalt, die bei der Herstellung
der Spule erforderlich ist, wenn die Leistungen über der Temperatur stabil
sein sollen.
Die vorliegende Erfindung bringt eine Lösung, die nur ganz einfache Mittel
einsetzt und deren Genauigkeit nur von der Ausführung einer mechanischen Maske
abhängt. Diese Lösung hat außerdem den Vorteil sehr wirtschaftlich zu sein.
Sie ist auf der Tatsache begründet, daß das Plasma des Lasers eine diffuse
Lichtquelle ist, die eine gleichmäßige Beleuchtungsstärke auf die Oberfläche
der photoelektrischen Zellen geben kann, wie man sie üblicherweise verwendet,
um das Ablesesystem der genannten Laserkreisel zu bilden. Indem eine auf den
optischen Block angepaßte Maske vor den auf dem Gehäuse des Laserkreisels
befestigten photoelektrischen Zellen angeordnet wird, kann man Veränderungen
der Ausgangssignale der genannten Zellen erhalten, die abhängig sind von der
Verschiebung des optischen Blocks in bezug auf das Gehäuse.
Die Erfindung betrifft einen optischen Positionsmeßgeber für Laserkreisel des
obengenannten Typs, dadurch gekennzeichnet, daß er eine Maske aufweist, die
fest verbunden ist mit dem optischen Block und, daß er mindestens eine
photoelektrische Zelle aufweist, vorzugsweise eine doppelte, die mit dem
Gehäuse fest verbunden ist und die im Hinblick diese Maske so angeordnet ist,
daß die genannte Maske für die genannte photoelektrische Zelle teilweise das
Licht, das vom Plasma des Lasers ausgesandt und vom optischen Block zerstreut
wird, abschirmt.
Ausführungen der Erfindung werden im folgenden mit Hinweis auf die beigefügten
Zeichnungen beschrieben. Es zeigen
Fig. 1 eine Draufsicht auf einen Laserkreisel, an dem die Erfindung
angewendet wird.
Fig. 2 eine Seitenansicht des optischen Blocks eines Laserkreisels,
bestückt mit einem Positionsmeßgeber nach der Erfindung.
Fig. 3 eine Draufsicht auf den optischen Block des Laserkreisels eines
Ausführungsbeispiels des optischen Positionsmeßgebers nach der Erfindung.
Fig. 4 eine Draufsicht auf den optischen Block des Laserkreisels einer
ersten Variante des optischen Positionsmeßgebers der Fig. 3,
Fig. 5 eine Draufsicht durch den optischen Block des Laserkreisels einer
zweiten Variante des optischen Positionsmeßgebers der Fig. 3 und
Fig. 6 eine Darstellung des Prinzips der digitalen Verarbeitung, die mit
dem Geber nach der Erfindung gekoppelt werden kann.
Wie schon vorher erwähnt und so wie es Fig. 1 zeigt, umfaßt ein Laserkreisel
im besonderen:
- - einen optischen Block 1, aus einem isolierenden und heliumdichten Material, im allgemeinen eine glasartige Keramik des Typs "Zerodur", in das Kanäle 2 gebohrt sind, die auf den Aussparungen 13, 14 und 15 enden und abgeschlossen sind durch Spiegel 3, von denen mindestens einer beweglich ist und die mit den genannten Kanälen 2 eine optische Strecke bilden, im Falle von Fig. 1 ist dies eine dreieckige, die aber jede andere Form haben kann, wobei ein und derselbe optische Block mehrere optische Strecken enthalten kann. Solch eine optische Strecke bildet einen optischen Resonator.
- - Spiegel 3, von denen mindestens einer in einer Richtung senkrecht zu seiner Ebene beweglich ist. Diese Spiegel bestehen im allgemeinen aus einem polierten Substrat, auf das ein Stapel von multi-dielektrischen Schichten aufgebracht ist, um den reflektierenden Teil des Spiegels zu bilden.
- - ein Auskoppelsystem für die Informationen, das sich auf einem der Spiegel 3 befindet und mindestens ein Überlagerungsprisma 6 und eine Anzahl von photoelek trischen Zellen 7 umfaßt; wobei der genannte Spiegel teildurchlässig ist, d.h. er kann einen Teil des Lichts durchlassen.
- - eine oder zwei Kathoden 4, die auf dem optischen Block 1 angebracht sind.
- - eine oder zwei Anoden 5, die ebenfalls auf dem optischen Block 1 angebracht sind.
Diese Kathoden und Anoden bilden die Elektroden des Laserkreisels und sind
mit den Kanälen 2 durch Anschlußkanäle 7 verbunden.
Der optische Block 1 ist mit einem Gasgemisch gefüllt, im allgemeinen auf der
Basis von Helium und Neon. Ein elektrischer Strom, der zwischen den Elektroden
fließt, regt dieses Gasgemisch an und erzeugt ein Plasma in den Anschluß
kanälen 7 und den Kanälen 2 und in den zwei Aussparungen 13 und 14; dieses
Plasma leuchtet selbst und durch Verstärken des Lichts wird der Lasereffekt
erzeugt, nämlich zwei Lichtwellen, die gegenläufig im optischen Resonator
umlaufen.
Dieser optische Block ist mittels eines Aktivierungsrades schwingend um eine
Achse 8 montiert. Dieses Rad besteht z.B. aus einem äußeren Kranz 9, einer
zentralen Nabe 10 und aus elastischen Speichen 11, auf die piezoelektrische
Keramiken 12 aufgeklebt sind.
Fig. 2 zeigt als Seitenansicht das Prinzip des Sensors nach der Erfindung.
Dieser umfaßt:
- - eine photoelektrische Zelle 16, vorzugsweise eine doppelte oder eventuell zwei getrennte Zellen; diese Zelle ist formschlüssig auf einem festen Teil 40 angeordnet und steht einer der Flächen 18 des optischen Blocks gegenüber und zwar vorzugsweise gegenüber einer der Hauptflächen, die senkrecht sind zur Achse des genannten optischen Blocks und zwar so, daß sie Licht empfängt, das vom Plasma des optischen Blocks ausgeht.
- - eine Maske 17, die entweder aufgeklebt oder als Niederschlagsschicht erzeugt oder durch irgendwelche anderen Mittel auf der Fläche 18 des optischen Blocks befestigt ist, vor der sich die Zelle oder Zellen 16 befinden, so daß das Licht, das vom optischen Block ausgeht und auf die Zelle oder Zellen fällt, teilweise abgeschirmt wird.
In der weiteren Beschreibung wird zur Vereinfachung nur noch eine doppelte Zelle
in Betracht gezogen, es ist jedoch klar, daß der Meßgeber mit zwei getrennten
Zellen oder sogar mit einer einfachen Zelle funktionieren kann, sofern man nicht
eine zu große Genauigkeit erwartet.
Fig. 3 ist eine Draufsicht auf eine erste Ausführung der Erfindung.
Die doppelte Zelle 16 hat zwei empfindliche, etwa rechteckige und vorzugsweise
identische Oberflächen 19 und 20, die durch einen so schmal als möglich aus
gebildeten Zwischenraum 21 getrennt sind. Sie ist vorzugsweise gegenüber einer
der Ecken des optischen Blocks, an der sich eine der Aussparungen 13 oder 14
befindet, durch die das Plasma durchgeht, so angeordnet, daß der Zwischenraum 21
senkrecht ist zum Spiegel 3 und daß, wenn man ihn durch eine gedachte Linie 22
verlängert, diese nahe an der Achse 8 des Laserkreisels vorbeiläuft oder sie
trifft. Die empfindlichen Oberflächen 19 und 20 liegen etwa parallel zur
Seite 18.
Die Maske 17 hat eine rechteckige Form, deren größere Seite etwa parallel ist
zum Zwischenraum 21. Ihre Länge ist vorzugsweise größer als die der empfindli
chen Flächen 19 und 20. Ihre Breite ist etwa identisch mit der einer empfindli
chen Fläche 19 oder 20. Wenn der Laserkreisel nicht aktiviert ist, dann ist die
Maske so angeordnet, daß sie etwa die Hälfte jeder empfindlichen Fläche abdeckt.
Wenn der Laserkreisel aktiviert ist, erzeugt die Aktivierungsbewegung eine
abwechselnde Verschiebung der Maske vor den empfindlichen Flächen 19 und
20, eine Verschiebung, die nahezu senkrecht ist zum Zwischenraum 21, so daß das
Licht, das von der einen Fläche empfangen wird abnimmt, während das von der
anderen empfangene Licht zunimmt und umgekehrt.
Das System ist umso linearer, desto näher die empfindlichen Flächen an der Maske
liegen.
Eine leistungsfähigere Variante wird in Fig. 4 dargestellt und besteht darin,
daß die Maske 17 durch die Maske 23 ersetzt wird, die aus einem großen Blatt
lichtundurchlässigen Materials gebildet wird, das eine rechteckige Öffnung 24
aufweist, das in Form und Position der undurchsichtigen Maske 17 von Fig. 3.
entspricht. Die Funktionsweise dieser Variante ist umgekehrt in bezug auf die
Funktionsweise der vorherigen Variante.
Das Blatt aus lichtundurchlässigem Material kann natürlich ersetzt werden durch
eine Niederschlagsschicht aus undurchsichtigem Material direkt auf dem optischen
Block, diese Schicht kann durch zahlreiche Verfahrensweisen aufgebracht werden.
Eine dritte Version, die in Fig. 5 vorgestellt wird, gestattet es, das Verhält
nis zwischen den Lichtveränderungen und dem Gesamtlicht, das von den Zellen
empfangen wird, zu erhöhen. Sie besteht darin, eine Maske 25 zu verwenden, die
ebenfalls aus einem lichtundurchlässigem Blatt oder durch eine Niederschlags
schicht gebildet wird, jedoch mit einer Öffnung 26 in Form eines dünnen Spalts
versehen ist, der in Beziehung zum Zwischenraum 21 geneigt ist. Die Gesamtlänge
der Öffnung 26 ist vorzugsweise niedriger als die der empfindlichen Flächen. Sie
ist so geneigt, daß ihr eines Ende 27 sich z.B. immer gegenüber einer der
empfindlichen Flächen 19 befindet und, daß ihr anderes Ende 29 sich immergegen
über der anderen empfindlichen Fläche 20 befindet.
In Ruhestellung ist der Spalt nahezu zentriert und steht ebenfalls jeder der
empfindlichen Flächen 19 und 20 gegenüber.
Wenn der Laserkreisel aktiviert ist, wird das Licht, das von den empfindlichen
Flächen empfangen wird, die von dem Spalt beleuchtet werden, verstärkt oder
abgeschwächt in bezug auf den mittleren Wert des empfangenen Lichts und zwar
etwas stärker als oben beschrieben.
Das System ist umso leistungsstärker, umso geringer der Winkel ist, der von dem
Spalt 26 mit dem Zwischenraum 21 gebildet wird. Der Grenzwert hängt ab vom
Gesamtausschlag des optischen Blocks, der die beiden Enden 27 und 28 des
genannten Spalts gegenüber jeder empfindlichen Fläche beibehalten muß.
In Falle, daß die Linearität sich als ungenügend erweisen sollte aufgrund einer
unregelmäßigen Beleuchtung des Spalts 26 durch das Plasma, kann dies behoben
werden, indem dem genannten Spalt eine korrigierende Krümmung gegeben wird. Dies
kann noch einfacher behoben werden, durch eine rechnerische Verarbeitung der
Ausgangsinformationen.
Fig. 6 zeigt das rechnerische Verarbeitungsprinzip, das mit jeder beliebigen
Variante des optischen Positionsmeßgebers der Erfindung gekoppelt werden kann.
Man findet dort einen Multiplex- oder zwei Wege-D/A Wandler 29, der die Signale
empfängt, die von den empfindlichen Flächen 19 und 20 ausgehen. Dieser Wandler
29 liefert auf seinem Ausgang 32 die digitalisierten Informationen an einen
Prozessor 33, der die Summe und die Differenz der Lichtstärken berechnet, die
von den beiden Zellen empfangen werden. Er bringt dann anschließend die
Differenz der Intensitäten mit Hilfe der Summe der genannten Intensitäten auf
einen Pegel, der die Position des Laserkreisels darstellt. Die daraus
resultierende Information wird auf den Ausgang 34 gesendet oder für andere
Berechnungen verwandt.
Claims (6)
1. Optischer Positionsmeßgeber für Laserkreisel enthaltend:
- - einen optischen Block (1), der mindestens einen optischen Resonator hat, in dessen Innerem mittels eines verstärkenden Mediums zwei gegenläufige Laserwellen erzeugt werden,
- - mindestens einem beweglichen Spiegel mit piezoelektrischem Motor,
- - eine Überlagerungsvorrichtung der Lichtwellen,
- - mechanische Antriebsmittel,
- - ein äußeres Gehäuse.
dadurch gekennzeichnet, daß er eine Maske aufweist, die fest verbunden ist mit
dem optischen Block und daß er mindestens eine photoelektrische Zelle, vorzugs
weise eine doppelte aufweist, die formschlüssig mit dem Gehäuse verbunden und
gegenüber dieser Maske gegenüberliegend angeordnet ist, und daß die genannte
Maske für die genannte photoelektrische Zelle Licht abschirmt, das vom Plasma
des Lasers ausgeht und im optischen Block verteilt ist.
2. Optischer Positionsmeßgeber für Laserkreisel gemäß Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die photoelektrische Zelle (16) zwei empfindliche
Flächen hat, (19 und 20), vorzugsweise rechteckige, die Rand an Rand an ihrer
längsten Seite plaziert sind und durch einen schmalen Zwischenraum (21) getrennt
sind und, daß die Maske (17) die Form eines Rechtecks hat, dessen größte Länge
parallel ist zum Zwischenraum (21) und dessen kleinste Länge nahezu gleich ist
der kleinsten Länge einer der empfindlichen Flächen (19, 20), wobei die größte
Länge vorzugsweise größer ist als die größte Länge der genannten empfindlichen
Flächen.
3. Optischer Positionsmeßgeber für Laserkreisel gemäß Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß er eine Maske (23) aufweist, die großflächig die
Oberfläche der photoelektrischen Zellen bedeckt und mit einer rechteckigen
Öffnung (24) versehen ist, deren größte Länge parallel liegt zum Zwischenraum
(21) und deren kleinste Länge nahezu gleich ist der kleinsten Länge einer der
empfindlichen Flächen (19, 20), wobei die größte Länge der Öffnung vorzugsweise
größer ist als die größte Länge der genannten empfindlichen Flächen.
4. Optischer Positionsmeßgeber für Laserkreisel gemäß Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß er eine Maske (25) aufweist, die aus lichtundurch
lässigem Material ausgeführt ist, vorzugsweise als Niederschlagschicht, wobei
die genannte Maske mit einer Öffnung (26) in Form eines schmalen Spalts versehen
ist, der in bezug auf den Zwischenraum (21) geneigt ist, wobei die Gesamtlänge
der Öffnung (26) vorzugsweise geringer ist als die der empfindlichen Flächen,
wobei der genannte Spalt so geneigt ist, daß eines seiner Enden (27) sich z.B.
immer gegenüber der einen empfindlichen Fläche (19) befindet und daß das
andere Ende (28) sich immer gegenüber der anderen empfindlichen Fläche (20)
befindet.
5. Optischer Positionsmeßgeber für Laserkreisel gemäß einem der
vorhergegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß durch eine rechnerische Verarbeitung die Differenz
der Lichtstärken, die von den photoelektrischen Zellen empfangen werden, mittels
der Summe der genannten Lichtstärken normiert wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR8904173A FR2645263B1 (fr) | 1989-03-30 | 1989-03-30 | Capteur de position optique pour gyrometre a laser |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4010256A1 true DE4010256A1 (de) | 1990-10-04 |
Family
ID=9380203
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19904010256 Withdrawn DE4010256A1 (de) | 1989-03-30 | 1990-03-30 | Positionsmessgeber fuer laserkreisel |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4010256A1 (de) |
| FR (1) | FR2645263B1 (de) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| JP6058323B2 (ja) * | 2012-09-11 | 2017-01-11 | 日本航空電子工業株式会社 | リングレーザジャイロ |
Citations (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2804290A1 (de) * | 1977-02-02 | 1978-08-03 | Litton Systems Inc | Ringlaser-gyroskop |
| DE3011043A1 (de) * | 1979-03-21 | 1980-10-02 | Singer Co | Verfahren und schaltung zum oszillieren eines federnd aufgehaengten ringlasers zur vermeidung des lock-in-effekts |
| DE3040202A1 (de) * | 1979-11-05 | 1981-05-14 | Litton Systems, Inc., Beverly Hills, Calif. | Ringlaser |
| DE3421453A1 (de) * | 1983-06-08 | 1985-01-10 | The Singer Co., Stamford, Conn. | Anordnung zur zitterbewegungskompensation bei ringlaserkreiseln |
| US4514832A (en) * | 1982-09-23 | 1985-04-30 | Rockwell International Corporation | Single mirror ring laser gyro readout without combining optics |
| EP0201853A2 (de) * | 1985-05-10 | 1986-11-20 | Honeywell Inc. | Ablesevorrichtung für Laserwinkelgeschwindigkeitsmesser |
Family Cites Families (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4406965A (en) * | 1981-05-12 | 1983-09-27 | The Singer Company | Dither pick-off transducer for ring laser gyroscope |
| FR2562239B1 (fr) * | 1984-03-30 | 1986-07-18 | Sfena | Dispositif d'elimination des bruits d'activation d'un gyrometre laser et gyrometre laser utilisant ledit dispositif |
-
1989
- 1989-03-30 FR FR8904173A patent/FR2645263B1/fr not_active Expired - Lifetime
-
1990
- 1990-03-30 DE DE19904010256 patent/DE4010256A1/de not_active Withdrawn
Patent Citations (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2804290A1 (de) * | 1977-02-02 | 1978-08-03 | Litton Systems Inc | Ringlaser-gyroskop |
| DE3011043A1 (de) * | 1979-03-21 | 1980-10-02 | Singer Co | Verfahren und schaltung zum oszillieren eines federnd aufgehaengten ringlasers zur vermeidung des lock-in-effekts |
| DE3040202A1 (de) * | 1979-11-05 | 1981-05-14 | Litton Systems, Inc., Beverly Hills, Calif. | Ringlaser |
| US4514832A (en) * | 1982-09-23 | 1985-04-30 | Rockwell International Corporation | Single mirror ring laser gyro readout without combining optics |
| DE3421453A1 (de) * | 1983-06-08 | 1985-01-10 | The Singer Co., Stamford, Conn. | Anordnung zur zitterbewegungskompensation bei ringlaserkreiseln |
| EP0201853A2 (de) * | 1985-05-10 | 1986-11-20 | Honeywell Inc. | Ablesevorrichtung für Laserwinkelgeschwindigkeitsmesser |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR2645263B1 (fr) | 1991-07-26 |
| FR2645263A1 (fr) | 1990-10-05 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| EP0172390B1 (de) | Verfahren und Einrichtung zur Drehratenauslesung mittels eines passiven optischen Resonators | |
| DE3542042C1 (de) | Faseroptischer Sensor zur Erfassung der Bewegung oder Position eines Bauteils | |
| DE69223796T2 (de) | Mikromechanischer drehgeschwindigkeitssensor nach dem stimmgabel-prinzip | |
| DE2600256C2 (de) | Quarzthermometer | |
| DE68911294T2 (de) | Mikrobearbeiteter beschleunigungsmesser. | |
| DE3417176C2 (de) | Photoelektrische Meßeinrichtung | |
| DE69704577T2 (de) | Elektronische tragbare präzisionskaliber | |
| DE3313434A1 (de) | Monolithischer ringlaser mit drei eingangsachsen | |
| DE3417858A1 (de) | Winkelgeschwindigkeits-fuehlsystem | |
| DE3324176A1 (de) | Magnetische codiervorrichtung | |
| DE4239438A1 (de) | Triaxiales Ringlasergyroskop mit geteilter Verstärkung | |
| DE10230528B4 (de) | Verbesserungen in bzw. bezüglich eines Systems der Beseitigung der Abweichung für ein Schwinggyroskop | |
| CH652245A5 (de) | Ringlaser. | |
| DE69614340T2 (de) | Gyrometer mit mechanischem Resonator | |
| DE2345912A1 (de) | Drehempfindlicher polarisationswandler | |
| DE3109718A1 (de) | Dreiachsiger ringfoermiger laserkreisel | |
| DE69621372T2 (de) | Vibrationskreisel | |
| DE69328381T2 (de) | Vorrichtung zur messung von kraftkomponenten in monokristallinem material, methode zur herstellung einer solchen vorrichtung sowie deren anwendung | |
| DE3225215C2 (de) | ||
| DE4010256A1 (de) | Positionsmessgeber fuer laserkreisel | |
| DE4210117A1 (de) | Winkelgeschwindigkeitssensor | |
| DD236587A1 (de) | Inkrementaler stehende-wellen-sensor | |
| EP0062192A2 (de) | Verfahren zur optischen Messung eines Weges | |
| DE1673429B2 (de) | Einrichtung zum Messen von Drehbewegungen mit Hilfe von Ringlasern | |
| DE2123610C3 (de) | Vorrichtung zur Bestimmung der Richtung einer Lichtstrahlung |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OM8 | Search report available as to paragraph 43 lit. 1 sentence 1 patent law | ||
| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |