DE401007C - Schaltungsanordnung zur Unschaedlichmachung von Fehlstromstoessen in Stromstossspeichern - Google Patents
Schaltungsanordnung zur Unschaedlichmachung von Fehlstromstoessen in StromstossspeichernInfo
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- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04Q—SELECTING
- H04Q3/00—Selecting arrangements
- H04Q3/42—Circuit arrangements for indirect selecting controlled by common circuits, e.g. register controller, marker
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- Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
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Description
Vorliegende Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung
für Stromstoßspeicher, wie sie in Fernsprechanlagen mit Wählerb etrieb, z. B. auch als Umrechner, Zahlengeber usw.,
gebraucht werden.
Der Zweck der Erfindung ist es, etwaige Fehlstromstöße, die z. B. beim Einstellen der
Stromstoßspeicher durch unachtsame Bedienung der Einstellvorrichtungen auftreten, so
abzufangen, daß eine richtige Einstellung der Registerwerke gewährleistet wird.
Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß dem ersten aufnehmenden Stromstoßspeicher
und der Steuereinrichtung des Registerwerkes Schalteinrichtungen zugeordnet sind, die beim Auftreffen von Fehlstromstößen
derart zur Wirkung gebracht werden, daß die Abschaltung des ersten und die Anschaltung
des zweiten Stromstoßspeichers verhindert wird und von der aufzunehmenden
ersten Stromstoßreihe so viele Stromstöße unwirksam gemacht werden, als Fehlstromstöße
aufgenommen sind.
Die Zeichnung zeigt ein
spiel der Erfindung in einfachster schematischer Darstellung unter Fortlassung aller
nicht unbedingt erforderlichen Teile.
Die Teilnehmerstelle 100 besitzt einen Nummernschalter
ιοί und ist mittels einer Doppelleitung
an ein Vorwahlschaltwerk, von dem der Einfachheit halber nur die Schaltarme 102
und 103 und die festen Kontakte 104 und 105
Ausführungsbeigezeichnet sind, angeschlossen. An die festen Kontakte 104 und 105 ist eine Verbindungsleitung angeschlossen, die zu einem Gruppen-
bzw. Leitungswähler führt, von dem auch nur die Schaltarme 134 .und 135 gezeichnet" sind.
Vorwahlschaltwerke und Gruppen- oder Leitungswähler sind zur Genüge bekannt und deshalb
nicht weiter beschrieben. In dem unteren Teil der Zeichnung ist ein Stromstoßspeicher
unter Fortlassung alles Bekannten gezeigt. Mit 140, 160 und 180 sind drei Schrittschaltwerke
bezeichnet, die als Stromstoßspeicher zur Aufnahme der einzelnen Stromstoßreihen
dienen. Mit 141, 142, 143, 144, 161,
162, 163 und 181, 182, 183 sind die Schaltarme
und mit 145, 164, 184 die einzelnen An-"
triebsmagnete der Schrittschaltwerke bezeichnet. Das mit 120 bezeichnete Schrittschaltwerk
dient als, Steuerschalter, um die einzelnen Registerschaltwerke 140, 160 und 180 nacheinander
zur Aufnahme der einzelnen Stromstoßreihen anzuschalten, und besitzt vier Kontaktarme
121, 122, 123, 124 mit entsprechenden
Kontaktreihen und einem Antriebsmagneten 125.
Angenommen, der Teilnehmer 100 wünscht eine Verbindung mit einem anderen Teilnehmer
des Selbstanschlußamtes, so nimmt er seinen Fernhörer vom Haken, wodurch sich das Vorwahlschaltwerk in bekannter Weise
mit seinen Schaltarmen 102 und 103 auf die Kontakte 104 und 105 einer freien, zu einem
Gruppenwähler führenden Verbindungsleitung einstellt. Durch Belegung des Gruppenwählers
kommt ein Steuerschalter ι io zum Ansprechen, der durch Umlegen seiner Kontakte
106 und 107 die Verbindungsleitung abschaltet und das Stromstoßrelais 108 anschaltet,
wodurch dieses in dem über die anrufende Teilnehmerstelle verlaufenden Stromkreis zum
Ansprechen kommt. Das Stromstoßrelais 108 schließt an seinem Arbeitskontakt einen Stromkreis
für das Verzögerungsauslöserelais 109, und dieses schaltet an seinem Arbeitskontakt
das Relais 111 ein. Am rechten Arbeitskontakt schließt das Relais 111 einen Stromkreis für
das Relais 116: Erde, Batterie, Relais 116,
Kontakt 136 und Schaltarm 12t (des in der Ruhestellung befindlichen Schaltwerkes I2o\
rechter Arbeitskontakt des Relais 111, Erde.
Das Relais 116 wird erregt und öffnet seinen Ruhekontakt. Der anrufende Teilnehmer bedient
jetzt seine Nummernscheibe und sendet i die erste Stromstoßreihe, welche der ersten
Ziffer der anzurufenden Teilnehmernummer j entspricht. Dadurch wird das im Schleifen-Stromkreise
liegende Relais 108 absatzweise aberregt und überträgt die gesandten Strom- j
stoße an seinem Ruhekontakt auf den ersten I Stromstoßspeicher 140: Erde, Ruhekontakt !
des Relais 108, linker Arbeitskontakt des Relais 111, Leitung 117, Schaltarm 123 und Kontakt
129 des als Steuerschalter dienenden | Schaltwerkes 120, Ruhekontakt des Relais !
113, Arbeitsmagnet 145 des ersten Stromstoß- j
Speichers 140, Leitung 119, Verzögerungsauslöserelaisi
12, Batterie, Erde. Der erste Strom- ; Stoßspeicher wird entsprechend der gesandten
ersten Stromstoßreihe eingestellt. Die erste Stromstoßreihe muß immer größer als 1 sein,
was sich im weiteren noch erweisen wird.
Nachdem die erste Stromstoßreihe aufgenommen ist, wird das Verzögerungsauslöserelais 112 aberregt und dadurch folgender Stromkreis geschlossen: Erde, rechter Ruhekontakt des Verzögerungsauslöserelais 112, Relais 114, Schaltarm 183 und Kontakt 185 des dritten Stromstoßspeichers 180, Schaltarm ; 163 und Kontakt 165 des zweiten Stromstoß- \ Speichers 160, Schaltarm 144 und über den ein- ' gestellten Kontakt des ersten Stromstoßspei- j chersi4Q, Ruhekontakt des Arbeitsmagneten 145, Arbeitsmagnet 145 des ersten Stromstoß- ; Speichers, Leitung 119, Verzögerungsauslöse- ■ relais 112, Batterie, Erde. Das Relais 114, das eine hochohmige Wicklung besitzt, wird in diesem Stromkreis erregt, während das niederohmige Relais 112 und der Arbeitsmagnet 145 nicht erregt werden. Relais 114 schließt an seinem Arbeitskontakt einen Stromkreis für den Arbeitsmagneten 125 des Steuerschalt-Werkes 120: Erde, Arbeitskontakt des Relais ; 114, Kontakt 126 und Schaltarm 122, Ruhe- i kontakt des Relais 112, Ruhekontakt des Arbeitsmagneten 125, Arbeitsmagnet 125 des Schaltwerkes 120, Batterie, Erde. Der Arbeitsmagnet 125 zieht seinen Anker an, unterbricht dadurch an diesem den Arbeitsstromkreis und bewegt die Schaltarme 121 bis 124 auf die ersten Kontakte. Durch Bewegung der Schaltarme auf die ersten Kontakte ist am Kontakt 126 der Stromkreis des Arbeitsmagneten 125 unterbrochen, wodurch die Schaltarme in-dieser Stellung stehenbleiben. Gleichzeitig ist am Schaltarm 121 und Kontakt 136 der Stromkreis für das Relais 116 geöffnet worden, so daß dieses ebenfalls aberregt wird.
Nachdem die erste Stromstoßreihe aufgenommen ist, wird das Verzögerungsauslöserelais 112 aberregt und dadurch folgender Stromkreis geschlossen: Erde, rechter Ruhekontakt des Verzögerungsauslöserelais 112, Relais 114, Schaltarm 183 und Kontakt 185 des dritten Stromstoßspeichers 180, Schaltarm ; 163 und Kontakt 165 des zweiten Stromstoß- \ Speichers 160, Schaltarm 144 und über den ein- ' gestellten Kontakt des ersten Stromstoßspei- j chersi4Q, Ruhekontakt des Arbeitsmagneten 145, Arbeitsmagnet 145 des ersten Stromstoß- ; Speichers, Leitung 119, Verzögerungsauslöse- ■ relais 112, Batterie, Erde. Das Relais 114, das eine hochohmige Wicklung besitzt, wird in diesem Stromkreis erregt, während das niederohmige Relais 112 und der Arbeitsmagnet 145 nicht erregt werden. Relais 114 schließt an seinem Arbeitskontakt einen Stromkreis für den Arbeitsmagneten 125 des Steuerschalt-Werkes 120: Erde, Arbeitskontakt des Relais ; 114, Kontakt 126 und Schaltarm 122, Ruhe- i kontakt des Relais 112, Ruhekontakt des Arbeitsmagneten 125, Arbeitsmagnet 125 des Schaltwerkes 120, Batterie, Erde. Der Arbeitsmagnet 125 zieht seinen Anker an, unterbricht dadurch an diesem den Arbeitsstromkreis und bewegt die Schaltarme 121 bis 124 auf die ersten Kontakte. Durch Bewegung der Schaltarme auf die ersten Kontakte ist am Kontakt 126 der Stromkreis des Arbeitsmagneten 125 unterbrochen, wodurch die Schaltarme in-dieser Stellung stehenbleiben. Gleichzeitig ist am Schaltarm 121 und Kontakt 136 der Stromkreis für das Relais 116 geöffnet worden, so daß dieses ebenfalls aberregt wird.
Der anrufende Teilnehmer betätigt jetzt seinen Nummernschalter wieder und sendet
somit die zweite Stromstoßreihe, entsprechend der zweiten Ziffer der gewünschten Teilnehmernummer.
Das Stromstoßrelais 108 wird wieder entsprechend absatzweise aberregt und
überträgt die Stromstöße auf folgenden Stromkreis: Erde, Ruhekontakt des Relais 108,
linker Arbeitskontakt des Relais 111, Leitung 117, Schaltarm 123 und Kontakt 130 des
Schaltwerkes" 120, Arbeitsmagnet 164 des zweiten
Stromstoßspeichers 160, Leitung 119, Verzögerungsauslöserelais
112, Batterie, Erde. Der Arbeitsmagnet 164 stellt entsprechend der
gesandten Stromstoßreihe die Schaltarme 161 bis 163 des zweiten Stromstoßspeichers 160
ein. Das in diesem Stromkreise liegende Verzögerungsauslöserelais 112 spricht ebenfalls
an und bleibt während der Dauer der Stromstoßreihe erregt. Nachdem die Stromstoßreihe
aufgenommen ist, wird das Relais 112 wieder aberregt und schließt dadurch folgenden
Stromkreis: Erde, rechter Ruhekontakt des Relais 112, Relais 114, Schaltarm 183 und
Kontakt 185 des dritten Stromstoßspeichers 180, Schaltarm 163 und über den eingestellten
Kontakt des zweiten Stromstoßspeichers 160, Ruhekontakt des Arbeitsmagneten 164,
Arbeitsmagnet 164, Leitung 119, Relais 112,
Batterie, Erde. Das hochohmige Relais 114 wird erregt, während das Relais 112 und der
Arbeitsmagnet 164 in der Ruhelage bleiben. Da das Relais 112 nicht ansprechen kann,
kommt folgender Stromkreis für den Arbeitsmagneten 125 des Steuerschaltwerkes 120
zustande: Erde, Batterie, Arbeitsmagnet 125, Ruhekontakt des Arbeitsmagneten 125, linker
Ruhekontakt des Relais 112, Schaltarm 122 und Kontakt 127 des Steuerschaltwerkes 120,
Leitung 190, über den eingestellten Kontakt und Schaltarm 162 des zweiten Stromstoßspeichers,
Erde. Das Steuerschaltwerk geht in seine zweite Stellung und verbleibt in dieser,
da der Stromkreis für den Arbeitsmagneten 125 am Schaltarm 122 und Kontakt 127
des Steuerschaltwerkes unterbrochen ist. Der
anrufende Teilnehmer sendet nun durch Betätigung seiner Nummernscheibe die dritte
und in unserem Beispiel die letzte Stromstoßreihe. Das Stromstoßrelais überträgt die gesandten
Stromstöße auf folgenden Stromkreis: Erde, linker Ruhekontakt des Relais 108, linker
Arbeitskontakt des Relais 11 r, Leitung 117,
Schaltarm 123 und Kontakt 131 des Steuerschaltwerkes
120, Arbeitsmagnet 184 des dritten Registers 180, Leitung 119, Relais 112,
Batterie, Erde. Der Arbeitsmagnet 184 stellt entsprechend der gesandten Stromstoßzahl die
Schaltarme 181 bis 183 auf die entsprechenden
Kontakte ein, und das Relais 112 wird erregt. Nachdem die Stromstoßaufnahme
stattgefunden hat, wird das Relais 112 aberregt
und dadurch folgender Stromkreis geschlossen: Erde, Batterie, Arbeitsmagnet 125
des Steuerschaltwerkes, Ruhekontakt des Arbeitsmagneten 125, Ruhekontakt des Relais
112, Schaltarm 122 und Kontakt 128 des
Steuerschaltwerkes 120, eingestellter Kontakt und Schaltarm 182 des dritten Stromstoßspeichers
180, Erde. Der Arbeitsmagnet 125 des Steuerschaltwerkes 120 bewegt die Schaltarme
121 bis 124 auf die dritten Kontakte, wodurch
am Schaltarm 122 der Stromkreis für den Arbeitsmagneten 125 unterbrochen ist. Das
Relais 112 ist aberregt und schließt an seinem rechten Ruhekontakt folgenden Stromkreis
: Erde, Ruhekontakt des Relais 112, Relais
114, Schaltarm 183 und eingestellter Kontakt
des dritten Stromstoßspeichers 180, Ruhekontakt des Arbeitsmagneten 184, Arbeitsmagnet
184, Leitung 119, Relais 112, Batterie,
Erde. -
In diesem Stromkreis wird nur das hochohmige Relais 114 erregt, das Relais 112 und
der Arbeitsmagnet 184 sind niederohmig und können daher nicht ansprechen.
Je nach Umfang des Amtes werden über das Steuerschaltwerk »in der beschriebenen
Weise die einzelnen Stromstoßspeicher angeschaltet und speichern die entsprechenden
Stromstoßreihen auf.
An die von den Schaltarmen 141, 142, 143
der drei Stromstoßspeicher zu überlaufenden Kontakte sind die einzelnen Zahlenrelais angeschlossen,
die zur Kennzeichnung der einzelnen Stromstoßreihen dienen. Diese sowie die übrigen Teile der Aufspeichereinrichtung
sind, da dergleichen Einrichtungen bekannt sind, der Einfachheit halber nicht gezeichnet.
Nachdem also sämtliche Stromstoßreihen aufgenommen sind, wird durch eine Einrichtung
in irgendeiner bekannten Weise der Kontakt 118 geschlossen, wodurch folgender
Stromkreis zustande kommt: Erde, Batterie, Relais Γ12, Leitung 119, Arbeitsmagnet 184,
Ruhekontakt des Arbeitsmagneten 184, von ' Schaltarm 183 berührter Kontaktschaltarm 183, \
Kontakt 118, Erde. Der Arbeitsmagnet 184 erhält Strom und bewirkt, daß die Schaltarme 181 bis 183 weiterbewegt werden, bis
sie ihre Ruhelage erreicht haben. Über den Schaltarm 181 und den zugehörigen Kontaktsatz
wird die der Einstellung des Stromstoßspeichers entsprechende Stromstoßreihe in bekannter
Weise abgegeben. Sobald der Schaltarm 183 des Stromstoßspeichers 180 in seiner
Ruhestellung anlangt, also auf Kontakt 185 auftrifft, ist der Stromkreis für den Arbeitsmagneten 184 unterbrochen und der Stromkreis
für den Arbeitsmagneten 164 des Stromstoßspeichers 160 geschlossen: Erde, Batterie,
Relais 112, Leitung 119, Arbeitsmagnet 164,
Ruhekontakt des Arbeitsmagneten 164, Kontakte und Schaltarm 163, Kontakt 185 und
Schaltarm 183, Kontakt 118, Erde. Der Arbeitsmagnet
164 erhält Strom und setzt die Schaltarme 161, 162, 163 in Bewegung, die
bis in ihre Ruhestellung weiterlaufen und beim Ablauf eine der aufgenommenen Stromstoßreihe
entsprechende Anzahl Stromstöße über den Schältarm 161 und die zugehörigen Kontakte
aussenden. Treffen die Schaltarme 161, 162, 163 in der Ruhestellung ein, so befindet
sich der Schaltarm 163 auf Kontakt 165, wodurch der Arbeitsmagnet 164 abgeschaltet und
über diesen letztgenannten Kontakt der Arbeitsmagnet 145 des Stromstoßspeichers 140
eingeschaltet wird: Relais 112, Leitung 119,
Arbeitsmagnet 145, Ruhekontakt des Arbeitsmagneten 145, Kontakte und Schaltarm 144,
Kontakt 165 und Schaltarm 163, Kontakt 185
und Schaltarm 183, Kontakt 118, Erde. Der
Arbeitsmagnet 145 bewegt die Schaltarme 141,
142, 143, 144 in die Ruhestellung unter Abgabe
der eingestellten Stromstoßreihe über Schaltarm 141. Die Stromstoßspeicher befinden
sich in der Ruhestellung, und es ist daher folgender Stromkreis geschlossen: Erde, Batterie,
Arbeitsmagnet 125, Ruhekontakt des Arbeitsmagneten 125, Leitung 191, Kontakt und
Schaltarm 124, Kontakt 147 und- Schaltarm
144, Kontakt 165 und Schaltarm 163, Kontakt
185 und Schaltarm 183, Kontakt 118,. Erde.
Der Arbeitsmagnet 125 bewegt die Schaltarme 121,122,123 und 124 des Steuerschaltwerkes
bis in die Ruhestellung.
Vorstehend ist die Arbeitsweise der Aufspeichereinrichtung
unter der Voraussetzung beschrieben, daß der Nummernschalter richtig;
bedient wurde. Nachstehend soll nun eine Beschreibung der Wirkungsweise der Anordnung
gegeben werden, wenn vor Abgabe der ersten Stromstoßreihe mittels des Nummernschalters
zufälligerweise ein nicht gewünschter Stromstoß (z. B. Prellstromstoß beim Abheben
des Hörers vom Haken) zur Wirkung kommt. Durch einen solchen Stromstoß wird das Stromstoßrelais 108 beeinflußt und sendet
einen Stromstoß über Schaltarm. 123 und Kontakt
129 des Steuerschaltwerkes, Ruhekontakt des Relais 113, Arbeitsmagnet 145, Leitung
119, Relais 112, Batterie, Erde. Der Arbeitsmagnet bewegt die Schaltarme 141 bis
144 auf den ersten Kontakt. In dem Zwischenraum, der der Stromstoßübertragung
folgt, ist Relais 112 aberregt. Ein Stromkreis ist jetzt geschlossen: Erde, rechter Ruhekontakt
des Relais 112, Schaltarm 142 und Kontakt 146 des Stromstoßspeichers 120,
linke Wicklung des Relais 113, Batterie, Erde. Das Relais 113 ist in diesem Stromkreise erregt.
Der vorher beschriebene Stromkreis für Erregung des Relais 114 vom Ende der
Stromstoßreihe verläuft jetzt von: Erde, rechter Ruhekontakt des Relais 112, Relais 114,
Schaltarm 183 und Kontakt 185, Schaltarm 163
und Kontakt 165, Schaltarm 144 und Kontakt
148, Ruhekontakt des Relais 116. Hier aber
ist der Stromkreis für das Relais 114 unterbrochen,
da das Relais 116, wie bereits beschrieben, erregt ist. Daher kann das Steuerschaltwerk
120 jetzt nicht weitergeschaltet werden. Wenn der anrufende Teilnehmer
jetzt seinen Nummernschalter 101 bedient und \
dadurch die erste Stromstoßreihe sendet, wird das Relais 108 entsprechend beeinflußt. Durch
den ersten Stromstoß der gesandten Reihe j wird durch das Relais 108 folgender Stromkreis
geschlossen: Erde, Ruhekontakt des Relais 108, linker Arbeitskontakt des Relais 111,
Leitung 117, Schaltarm 123 und Kontakt 129,
Arbeitskontakt des Relais 113, rechte Wicklung des Relais 113, Leitung 119, Relais 112,
Batterie, Erde. Relais 112 wird erregt und
öffnet an seinem rechten Ruhekontakt den Stromkreis für die linke Wicklung des Relais
113. Das Relais 113 bleibt während des
ersten Stromstoßes der Reihe jedoch über seine rechte Wicklung und den rechten Arbeitskontakt
erregt und fällt nach diesem ab, während das als Verzögerungsrelais ausgebildete
Relais 112 seine Kontakte geschlossen hält und während der Stromstoßgabe nicht
abfallen kann. Durch Aberregtmg des Relais 113 ist an seinen Ruhekontakt der Arbeitsmagnet 145 des ersten Stromstoßspeichers 140
unmittelbar eingeschaltet. Die nun folgenden Stromstöße der ersten Reihe bringen den
Arbeitsmagneten 145 zur Wirkung, und dieser stellt den ersten Stromstoßspeicher entsprechend
ein. Die Abschaltung des ersten Stromstoßspeichers und die nacheinanderfolgende Anschaltung der weiteren Stromstoßspeicher
erfolgt in der bereits beschriebenen Weise.
Bei der im vorliegenden Ausführungsbeispiel beschriebenen Anordnung ist angenommen,
daß nur ein Fehlstromstoß unschädlich zu machen ist, und dafür ist der erste Kontakt
des ersten Stromstoßspeicherschaltwerke'; vorgesehen. Soll die Anordnung für die
Unschädlichmachung mehrerer Fehlstrom stoße geeignet gemacht werden, so sind am 6g
ersten Stromstoßspeicher die entsprechenden Kontakte dafür vorzusehen.
Claims (4)
- Patent-Ansprüche:i. Schaltungsanordnung zur Unschädlichmachung von Fehlstromstößen in Stromstoßspeichem zur Einstellung von Wählern in selbsttätigen oder halbselbsttätigen Fernsprechanlagen, dadurch gekennzeichnet, daß dem ersten aufnehmenden Stromstoßspeicher (140) und seiner Steuereinrichtung (120) Schalteinrichtungen (113,116,148) zugeordnet sind, die beim Auftreffen von Fehlstromstößen derart zur Wirkung gebracht werden, daß die Abschaltung des ersten und die Anschaltung des zweiten Stromstoßspeichers verhindert wird und von der aufzunehmenden ersten Stromstoßreihe so viele Stromstöße unwirksam gemacht werden, als Fehlstroin- 8g stoße aufgenommen worden sind.
- 2. Schaltungsanordnung nach Anspruchi, dadurch gekennzeichnet, daß an Kontakte (146) des ersten Stromstoßspeichers (140) angeschlossene Schalteinrichtungen (Re- go lais 113) beim Auf treffen der durch die Fehlstromstöße auf diese Kontakte eingestellten Schaltarme (142J die Stromstoßleitung vom Arbeitsmagneten des ersten Speichers abschalten und erst nach Unwirksammachung so vieler Stromstöße der aufzunehmenden Stromstoßreihe, als Fehlstromstöße aufgenommen werden, die Stromstoßleitung wieder an den Antriebsmagneten anschalten.
- 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß unter dem· Einfluß des die Stromstoßspeicher steuernden Schaltwerkes (120) stehende Schalteinrichtungen (Relais 116) in Verbindung mit dem ersten Speicher den Fortschaltestromkreis des Steuerschaltwerkes beherrschen.
- 4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzahl, der an dem ersten Stromstoßspeicher(140) zum Anschluß von Schaltvorrichtungen (113), die zur" Unwirksammachung der Fehlstromstöße dienen, vorzusehenden Kontakte (146) der Anzahl der unwirksam zu machenden Stromstöße entspricht.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US409130A US1464078A (en) | 1920-09-09 | 1920-09-09 | Selective switch |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE401007C true DE401007C (de) | 1924-08-27 |
Family
ID=23619172
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEW59286D Expired DE401007C (de) | 1920-09-09 | 1921-09-03 | Schaltungsanordnung zur Unschaedlichmachung von Fehlstromstoessen in Stromstossspeichern |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US1464078A (de) |
| DE (1) | DE401007C (de) |
-
1920
- 1920-09-09 US US409130A patent/US1464078A/en not_active Expired - Lifetime
-
1921
- 1921-09-03 DE DEW59286D patent/DE401007C/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| US1464078A (en) | 1923-08-07 |
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