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DE401007C - Schaltungsanordnung zur Unschaedlichmachung von Fehlstromstoessen in Stromstossspeichern - Google Patents

Schaltungsanordnung zur Unschaedlichmachung von Fehlstromstoessen in Stromstossspeichern

Info

Publication number
DE401007C
DE401007C DEW59286D DEW0059286D DE401007C DE 401007 C DE401007 C DE 401007C DE W59286 D DEW59286 D DE W59286D DE W0059286 D DEW0059286 D DE W0059286D DE 401007 C DE401007 C DE 401007C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
relay
surge
current
contact
switching
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEW59286D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
WESTERN ELECTRIC CO Ltd
Original Assignee
WESTERN ELECTRIC CO Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by WESTERN ELECTRIC CO Ltd filed Critical WESTERN ELECTRIC CO Ltd
Application granted granted Critical
Publication of DE401007C publication Critical patent/DE401007C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q3/00Selecting arrangements
    • H04Q3/42Circuit arrangements for indirect selecting controlled by common circuits, e.g. register controller, marker

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Relay Circuits (AREA)

Description

Vorliegende Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung für Stromstoßspeicher, wie sie in Fernsprechanlagen mit Wählerb etrieb, z. B. auch als Umrechner, Zahlengeber usw., gebraucht werden.
Der Zweck der Erfindung ist es, etwaige Fehlstromstöße, die z. B. beim Einstellen der Stromstoßspeicher durch unachtsame Bedienung der Einstellvorrichtungen auftreten, so abzufangen, daß eine richtige Einstellung der Registerwerke gewährleistet wird.
Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß dem ersten aufnehmenden Stromstoßspeicher und der Steuereinrichtung des Registerwerkes Schalteinrichtungen zugeordnet sind, die beim Auftreffen von Fehlstromstößen derart zur Wirkung gebracht werden, daß die Abschaltung des ersten und die Anschaltung des zweiten Stromstoßspeichers verhindert wird und von der aufzunehmenden ersten Stromstoßreihe so viele Stromstöße unwirksam gemacht werden, als Fehlstromstöße aufgenommen sind.
Die Zeichnung zeigt ein
spiel der Erfindung in einfachster schematischer Darstellung unter Fortlassung aller nicht unbedingt erforderlichen Teile.
Die Teilnehmerstelle 100 besitzt einen Nummernschalter ιοί und ist mittels einer Doppelleitung an ein Vorwahlschaltwerk, von dem der Einfachheit halber nur die Schaltarme 102 und 103 und die festen Kontakte 104 und 105
Ausführungsbeigezeichnet sind, angeschlossen. An die festen Kontakte 104 und 105 ist eine Verbindungsleitung angeschlossen, die zu einem Gruppen- bzw. Leitungswähler führt, von dem auch nur die Schaltarme 134 .und 135 gezeichnet" sind. Vorwahlschaltwerke und Gruppen- oder Leitungswähler sind zur Genüge bekannt und deshalb nicht weiter beschrieben. In dem unteren Teil der Zeichnung ist ein Stromstoßspeicher unter Fortlassung alles Bekannten gezeigt. Mit 140, 160 und 180 sind drei Schrittschaltwerke bezeichnet, die als Stromstoßspeicher zur Aufnahme der einzelnen Stromstoßreihen dienen. Mit 141, 142, 143, 144, 161, 162, 163 und 181, 182, 183 sind die Schaltarme und mit 145, 164, 184 die einzelnen An-" triebsmagnete der Schrittschaltwerke bezeichnet. Das mit 120 bezeichnete Schrittschaltwerk dient als, Steuerschalter, um die einzelnen Registerschaltwerke 140, 160 und 180 nacheinander zur Aufnahme der einzelnen Stromstoßreihen anzuschalten, und besitzt vier Kontaktarme 121, 122, 123, 124 mit entsprechenden Kontaktreihen und einem Antriebsmagneten 125.
Angenommen, der Teilnehmer 100 wünscht eine Verbindung mit einem anderen Teilnehmer des Selbstanschlußamtes, so nimmt er seinen Fernhörer vom Haken, wodurch sich das Vorwahlschaltwerk in bekannter Weise mit seinen Schaltarmen 102 und 103 auf die Kontakte 104 und 105 einer freien, zu einem
Gruppenwähler führenden Verbindungsleitung einstellt. Durch Belegung des Gruppenwählers kommt ein Steuerschalter ι io zum Ansprechen, der durch Umlegen seiner Kontakte 106 und 107 die Verbindungsleitung abschaltet und das Stromstoßrelais 108 anschaltet, wodurch dieses in dem über die anrufende Teilnehmerstelle verlaufenden Stromkreis zum Ansprechen kommt. Das Stromstoßrelais 108 schließt an seinem Arbeitskontakt einen Stromkreis für das Verzögerungsauslöserelais 109, und dieses schaltet an seinem Arbeitskontakt das Relais 111 ein. Am rechten Arbeitskontakt schließt das Relais 111 einen Stromkreis für das Relais 116: Erde, Batterie, Relais 116, Kontakt 136 und Schaltarm 12t (des in der Ruhestellung befindlichen Schaltwerkes I2o\ rechter Arbeitskontakt des Relais 111, Erde. Das Relais 116 wird erregt und öffnet seinen Ruhekontakt. Der anrufende Teilnehmer bedient jetzt seine Nummernscheibe und sendet i die erste Stromstoßreihe, welche der ersten Ziffer der anzurufenden Teilnehmernummer j entspricht. Dadurch wird das im Schleifen-Stromkreise liegende Relais 108 absatzweise aberregt und überträgt die gesandten Strom- j stoße an seinem Ruhekontakt auf den ersten I Stromstoßspeicher 140: Erde, Ruhekontakt ! des Relais 108, linker Arbeitskontakt des Relais 111, Leitung 117, Schaltarm 123 und Kontakt 129 des als Steuerschalter dienenden | Schaltwerkes 120, Ruhekontakt des Relais ! 113, Arbeitsmagnet 145 des ersten Stromstoß- j Speichers 140, Leitung 119, Verzögerungsauslöserelaisi 12, Batterie, Erde. Der erste Strom- ; Stoßspeicher wird entsprechend der gesandten ersten Stromstoßreihe eingestellt. Die erste Stromstoßreihe muß immer größer als 1 sein, was sich im weiteren noch erweisen wird.
Nachdem die erste Stromstoßreihe aufgenommen ist, wird das Verzögerungsauslöserelais 112 aberregt und dadurch folgender Stromkreis geschlossen: Erde, rechter Ruhekontakt des Verzögerungsauslöserelais 112, Relais 114, Schaltarm 183 und Kontakt 185 des dritten Stromstoßspeichers 180, Schaltarm ; 163 und Kontakt 165 des zweiten Stromstoß- \ Speichers 160, Schaltarm 144 und über den ein- ' gestellten Kontakt des ersten Stromstoßspei- j chersi4Q, Ruhekontakt des Arbeitsmagneten 145, Arbeitsmagnet 145 des ersten Stromstoß- ; Speichers, Leitung 119, Verzögerungsauslöse- ■ relais 112, Batterie, Erde. Das Relais 114, das eine hochohmige Wicklung besitzt, wird in diesem Stromkreis erregt, während das niederohmige Relais 112 und der Arbeitsmagnet 145 nicht erregt werden. Relais 114 schließt an seinem Arbeitskontakt einen Stromkreis für den Arbeitsmagneten 125 des Steuerschalt-Werkes 120: Erde, Arbeitskontakt des Relais ; 114, Kontakt 126 und Schaltarm 122, Ruhe- i kontakt des Relais 112, Ruhekontakt des Arbeitsmagneten 125, Arbeitsmagnet 125 des Schaltwerkes 120, Batterie, Erde. Der Arbeitsmagnet 125 zieht seinen Anker an, unterbricht dadurch an diesem den Arbeitsstromkreis und bewegt die Schaltarme 121 bis 124 auf die ersten Kontakte. Durch Bewegung der Schaltarme auf die ersten Kontakte ist am Kontakt 126 der Stromkreis des Arbeitsmagneten 125 unterbrochen, wodurch die Schaltarme in-dieser Stellung stehenbleiben. Gleichzeitig ist am Schaltarm 121 und Kontakt 136 der Stromkreis für das Relais 116 geöffnet worden, so daß dieses ebenfalls aberregt wird.
Der anrufende Teilnehmer betätigt jetzt seinen Nummernschalter wieder und sendet somit die zweite Stromstoßreihe, entsprechend der zweiten Ziffer der gewünschten Teilnehmernummer. Das Stromstoßrelais 108 wird wieder entsprechend absatzweise aberregt und überträgt die Stromstöße auf folgenden Stromkreis: Erde, Ruhekontakt des Relais 108, linker Arbeitskontakt des Relais 111, Leitung 117, Schaltarm 123 und Kontakt 130 des Schaltwerkes" 120, Arbeitsmagnet 164 des zweiten Stromstoßspeichers 160, Leitung 119, Verzögerungsauslöserelais 112, Batterie, Erde. Der Arbeitsmagnet 164 stellt entsprechend der gesandten Stromstoßreihe die Schaltarme 161 bis 163 des zweiten Stromstoßspeichers 160 ein. Das in diesem Stromkreise liegende Verzögerungsauslöserelais 112 spricht ebenfalls an und bleibt während der Dauer der Stromstoßreihe erregt. Nachdem die Stromstoßreihe aufgenommen ist, wird das Relais 112 wieder aberregt und schließt dadurch folgenden Stromkreis: Erde, rechter Ruhekontakt des Relais 112, Relais 114, Schaltarm 183 und Kontakt 185 des dritten Stromstoßspeichers 180, Schaltarm 163 und über den eingestellten Kontakt des zweiten Stromstoßspeichers 160, Ruhekontakt des Arbeitsmagneten 164, Arbeitsmagnet 164, Leitung 119, Relais 112, Batterie, Erde. Das hochohmige Relais 114 wird erregt, während das Relais 112 und der Arbeitsmagnet 164 in der Ruhelage bleiben. Da das Relais 112 nicht ansprechen kann, kommt folgender Stromkreis für den Arbeitsmagneten 125 des Steuerschaltwerkes 120 zustande: Erde, Batterie, Arbeitsmagnet 125, Ruhekontakt des Arbeitsmagneten 125, linker Ruhekontakt des Relais 112, Schaltarm 122 und Kontakt 127 des Steuerschaltwerkes 120, Leitung 190, über den eingestellten Kontakt und Schaltarm 162 des zweiten Stromstoßspeichers, Erde. Das Steuerschaltwerk geht in seine zweite Stellung und verbleibt in dieser, da der Stromkreis für den Arbeitsmagneten 125 am Schaltarm 122 und Kontakt 127 des Steuerschaltwerkes unterbrochen ist. Der
anrufende Teilnehmer sendet nun durch Betätigung seiner Nummernscheibe die dritte und in unserem Beispiel die letzte Stromstoßreihe. Das Stromstoßrelais überträgt die gesandten Stromstöße auf folgenden Stromkreis: Erde, linker Ruhekontakt des Relais 108, linker Arbeitskontakt des Relais 11 r, Leitung 117, Schaltarm 123 und Kontakt 131 des Steuerschaltwerkes 120, Arbeitsmagnet 184 des dritten Registers 180, Leitung 119, Relais 112, Batterie, Erde. Der Arbeitsmagnet 184 stellt entsprechend der gesandten Stromstoßzahl die Schaltarme 181 bis 183 auf die entsprechenden Kontakte ein, und das Relais 112 wird erregt. Nachdem die Stromstoßaufnahme stattgefunden hat, wird das Relais 112 aberregt und dadurch folgender Stromkreis geschlossen: Erde, Batterie, Arbeitsmagnet 125 des Steuerschaltwerkes, Ruhekontakt des Arbeitsmagneten 125, Ruhekontakt des Relais 112, Schaltarm 122 und Kontakt 128 des Steuerschaltwerkes 120, eingestellter Kontakt und Schaltarm 182 des dritten Stromstoßspeichers 180, Erde. Der Arbeitsmagnet 125 des Steuerschaltwerkes 120 bewegt die Schaltarme 121 bis 124 auf die dritten Kontakte, wodurch am Schaltarm 122 der Stromkreis für den Arbeitsmagneten 125 unterbrochen ist. Das Relais 112 ist aberregt und schließt an seinem rechten Ruhekontakt folgenden Stromkreis : Erde, Ruhekontakt des Relais 112, Relais 114, Schaltarm 183 und eingestellter Kontakt des dritten Stromstoßspeichers 180, Ruhekontakt des Arbeitsmagneten 184, Arbeitsmagnet 184, Leitung 119, Relais 112, Batterie, Erde. -
In diesem Stromkreis wird nur das hochohmige Relais 114 erregt, das Relais 112 und der Arbeitsmagnet 184 sind niederohmig und können daher nicht ansprechen.
Je nach Umfang des Amtes werden über das Steuerschaltwerk »in der beschriebenen Weise die einzelnen Stromstoßspeicher angeschaltet und speichern die entsprechenden Stromstoßreihen auf.
An die von den Schaltarmen 141, 142, 143 der drei Stromstoßspeicher zu überlaufenden Kontakte sind die einzelnen Zahlenrelais angeschlossen, die zur Kennzeichnung der einzelnen Stromstoßreihen dienen. Diese sowie die übrigen Teile der Aufspeichereinrichtung sind, da dergleichen Einrichtungen bekannt sind, der Einfachheit halber nicht gezeichnet. Nachdem also sämtliche Stromstoßreihen aufgenommen sind, wird durch eine Einrichtung in irgendeiner bekannten Weise der Kontakt 118 geschlossen, wodurch folgender Stromkreis zustande kommt: Erde, Batterie, Relais Γ12, Leitung 119, Arbeitsmagnet 184, Ruhekontakt des Arbeitsmagneten 184, von ' Schaltarm 183 berührter Kontaktschaltarm 183, \ Kontakt 118, Erde. Der Arbeitsmagnet 184 erhält Strom und bewirkt, daß die Schaltarme 181 bis 183 weiterbewegt werden, bis sie ihre Ruhelage erreicht haben. Über den Schaltarm 181 und den zugehörigen Kontaktsatz wird die der Einstellung des Stromstoßspeichers entsprechende Stromstoßreihe in bekannter Weise abgegeben. Sobald der Schaltarm 183 des Stromstoßspeichers 180 in seiner Ruhestellung anlangt, also auf Kontakt 185 auftrifft, ist der Stromkreis für den Arbeitsmagneten 184 unterbrochen und der Stromkreis für den Arbeitsmagneten 164 des Stromstoßspeichers 160 geschlossen: Erde, Batterie, Relais 112, Leitung 119, Arbeitsmagnet 164, Ruhekontakt des Arbeitsmagneten 164, Kontakte und Schaltarm 163, Kontakt 185 und Schaltarm 183, Kontakt 118, Erde. Der Arbeitsmagnet 164 erhält Strom und setzt die Schaltarme 161, 162, 163 in Bewegung, die bis in ihre Ruhestellung weiterlaufen und beim Ablauf eine der aufgenommenen Stromstoßreihe entsprechende Anzahl Stromstöße über den Schältarm 161 und die zugehörigen Kontakte aussenden. Treffen die Schaltarme 161, 162, 163 in der Ruhestellung ein, so befindet sich der Schaltarm 163 auf Kontakt 165, wodurch der Arbeitsmagnet 164 abgeschaltet und über diesen letztgenannten Kontakt der Arbeitsmagnet 145 des Stromstoßspeichers 140 eingeschaltet wird: Relais 112, Leitung 119, Arbeitsmagnet 145, Ruhekontakt des Arbeitsmagneten 145, Kontakte und Schaltarm 144, Kontakt 165 und Schaltarm 163, Kontakt 185 und Schaltarm 183, Kontakt 118, Erde. Der Arbeitsmagnet 145 bewegt die Schaltarme 141, 142, 143, 144 in die Ruhestellung unter Abgabe der eingestellten Stromstoßreihe über Schaltarm 141. Die Stromstoßspeicher befinden sich in der Ruhestellung, und es ist daher folgender Stromkreis geschlossen: Erde, Batterie, Arbeitsmagnet 125, Ruhekontakt des Arbeitsmagneten 125, Leitung 191, Kontakt und Schaltarm 124, Kontakt 147 und- Schaltarm 144, Kontakt 165 und Schaltarm 163, Kontakt 185 und Schaltarm 183, Kontakt 118,. Erde. Der Arbeitsmagnet 125 bewegt die Schaltarme 121,122,123 und 124 des Steuerschaltwerkes bis in die Ruhestellung.
Vorstehend ist die Arbeitsweise der Aufspeichereinrichtung unter der Voraussetzung beschrieben, daß der Nummernschalter richtig; bedient wurde. Nachstehend soll nun eine Beschreibung der Wirkungsweise der Anordnung gegeben werden, wenn vor Abgabe der ersten Stromstoßreihe mittels des Nummernschalters zufälligerweise ein nicht gewünschter Stromstoß (z. B. Prellstromstoß beim Abheben des Hörers vom Haken) zur Wirkung kommt. Durch einen solchen Stromstoß wird das Stromstoßrelais 108 beeinflußt und sendet
einen Stromstoß über Schaltarm. 123 und Kontakt 129 des Steuerschaltwerkes, Ruhekontakt des Relais 113, Arbeitsmagnet 145, Leitung 119, Relais 112, Batterie, Erde. Der Arbeitsmagnet bewegt die Schaltarme 141 bis 144 auf den ersten Kontakt. In dem Zwischenraum, der der Stromstoßübertragung folgt, ist Relais 112 aberregt. Ein Stromkreis ist jetzt geschlossen: Erde, rechter Ruhekontakt des Relais 112, Schaltarm 142 und Kontakt 146 des Stromstoßspeichers 120, linke Wicklung des Relais 113, Batterie, Erde. Das Relais 113 ist in diesem Stromkreise erregt. Der vorher beschriebene Stromkreis für Erregung des Relais 114 vom Ende der Stromstoßreihe verläuft jetzt von: Erde, rechter Ruhekontakt des Relais 112, Relais 114, Schaltarm 183 und Kontakt 185, Schaltarm 163 und Kontakt 165, Schaltarm 144 und Kontakt 148, Ruhekontakt des Relais 116. Hier aber ist der Stromkreis für das Relais 114 unterbrochen, da das Relais 116, wie bereits beschrieben, erregt ist. Daher kann das Steuerschaltwerk 120 jetzt nicht weitergeschaltet werden. Wenn der anrufende Teilnehmer jetzt seinen Nummernschalter 101 bedient und \ dadurch die erste Stromstoßreihe sendet, wird das Relais 108 entsprechend beeinflußt. Durch den ersten Stromstoß der gesandten Reihe j wird durch das Relais 108 folgender Stromkreis geschlossen: Erde, Ruhekontakt des Relais 108, linker Arbeitskontakt des Relais 111, Leitung 117, Schaltarm 123 und Kontakt 129, Arbeitskontakt des Relais 113, rechte Wicklung des Relais 113, Leitung 119, Relais 112, Batterie, Erde. Relais 112 wird erregt und öffnet an seinem rechten Ruhekontakt den Stromkreis für die linke Wicklung des Relais 113. Das Relais 113 bleibt während des ersten Stromstoßes der Reihe jedoch über seine rechte Wicklung und den rechten Arbeitskontakt erregt und fällt nach diesem ab, während das als Verzögerungsrelais ausgebildete Relais 112 seine Kontakte geschlossen hält und während der Stromstoßgabe nicht abfallen kann. Durch Aberregtmg des Relais 113 ist an seinen Ruhekontakt der Arbeitsmagnet 145 des ersten Stromstoßspeichers 140 unmittelbar eingeschaltet. Die nun folgenden Stromstöße der ersten Reihe bringen den Arbeitsmagneten 145 zur Wirkung, und dieser stellt den ersten Stromstoßspeicher entsprechend ein. Die Abschaltung des ersten Stromstoßspeichers und die nacheinanderfolgende Anschaltung der weiteren Stromstoßspeicher erfolgt in der bereits beschriebenen Weise.
Bei der im vorliegenden Ausführungsbeispiel beschriebenen Anordnung ist angenommen, daß nur ein Fehlstromstoß unschädlich zu machen ist, und dafür ist der erste Kontakt des ersten Stromstoßspeicherschaltwerke'; vorgesehen. Soll die Anordnung für die Unschädlichmachung mehrerer Fehlstrom stoße geeignet gemacht werden, so sind am 6g ersten Stromstoßspeicher die entsprechenden Kontakte dafür vorzusehen.

Claims (4)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Schaltungsanordnung zur Unschädlichmachung von Fehlstromstößen in Stromstoßspeichem zur Einstellung von Wählern in selbsttätigen oder halbselbsttätigen Fernsprechanlagen, dadurch gekennzeichnet, daß dem ersten aufnehmenden Stromstoßspeicher (140) und seiner Steuereinrichtung (120) Schalteinrichtungen (113,116,148) zugeordnet sind, die beim Auftreffen von Fehlstromstößen derart zur Wirkung gebracht werden, daß die Abschaltung des ersten und die Anschaltung des zweiten Stromstoßspeichers verhindert wird und von der aufzunehmenden ersten Stromstoßreihe so viele Stromstöße unwirksam gemacht werden, als Fehlstroin- 8g stoße aufgenommen worden sind.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruchi, dadurch gekennzeichnet, daß an Kontakte (146) des ersten Stromstoßspeichers (140) angeschlossene Schalteinrichtungen (Re- go lais 113) beim Auf treffen der durch die Fehlstromstöße auf diese Kontakte eingestellten Schaltarme (142J die Stromstoßleitung vom Arbeitsmagneten des ersten Speichers abschalten und erst nach Unwirksammachung so vieler Stromstöße der aufzunehmenden Stromstoßreihe, als Fehlstromstöße aufgenommen werden, die Stromstoßleitung wieder an den Antriebsmagneten anschalten.
  3. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß unter dem· Einfluß des die Stromstoßspeicher steuernden Schaltwerkes (120) stehende Schalteinrichtungen (Relais 116) in Verbindung mit dem ersten Speicher den Fortschaltestromkreis des Steuerschaltwerkes beherrschen.
  4. 4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzahl, der an dem ersten Stromstoßspeicher
    (140) zum Anschluß von Schaltvorrichtungen (113), die zur" Unwirksammachung der Fehlstromstöße dienen, vorzusehenden Kontakte (146) der Anzahl der unwirksam zu machenden Stromstöße entspricht.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEW59286D 1920-09-09 1921-09-03 Schaltungsanordnung zur Unschaedlichmachung von Fehlstromstoessen in Stromstossspeichern Expired DE401007C (de)

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