DE4009940C2 - Einrichtung zur spanabhebenden Bearbeitung von Werkstücken - Google Patents
Einrichtung zur spanabhebenden Bearbeitung von WerkstückenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur spanabhebenden Bearbeitung von
Werkstücken, insbesondere Blechbauteile, z. B. durch Bohren oder
Fräsen.
Allgemein werden zur kraftschlüssigen Verbindung beispielsweise
zwischen Bohrschablonen und einer Bohrmaschine sogenannte
Bohrbüchsen verwendet.
Die Verbindung zwischen den Bohrbüchsen und den erforderlichen
Bohrschablonen erfolgt üblicherweise durch Nieten, Schrauben
oder Kleben. Die Verrieglung dazu erfolgt unter Verwendung
eines Bajonettverschlusses, wobei die Verriegelung durch
Relativdrehung der Bohrmaschine gegenüber der Bohrbüchse
bewirkt wird.
Aus der DE 28 17 218 A1 ist eine Werkzeugmaschine mit einem
zustellbaren rotierenden Werkzeug, insbesondere eine Bohr- oder
Fräsmaschine bekannt, die einen Werkstückniederhalter mit einer
Durchtrittsöffnung für das Werkzeug aufweist, wobei der
Werkstückniederhalter zustellbar ist und als rohrförmiges
Element ausgebildet ist, welches eine Werkzeugspindel zumindest
an ihrem dem Werkzeug zugeordneten Ende konzentrisch umgibt.
Die DE 32 22 037 A1 beschreibt eine Vorrichtung zum Bohren
und/oder Senken von Werkstücken, an denen eine Bohrlehre
aufgesetzt ist, wobei diese mit an vorbestimmten Positionen
angeordneten Buchsen versehen ist, in welche eine Paßhülse
einrückbar und verriegelbar ist, welche. Über eine das Werkzeug
umgebende Hülse an der Bohrmaschine befestigt ist. Zwei
hervorstehende Stifte dienen als Riegelelemente, die beim
Einstecken in die Buchsen der Bohrlehre in winkelförmig
verlaufende Schlitze der Buchse eingreifen. Dies erfordert nach
dem Einstecken ein Verdrehen der Bohrmaschine, damit die Stifte
der Paßhülse in die winkelförmigen Schlitze der Buchse
eingreifen können.
Aus der US-PS 4 740 117 ist eine Spannvorrichtung zur Aufnahme
von Werkstücken für die spangebende Bearbeitung bekannt, wobei
ein zu bearbeitendes Werkstück von einer dicken Schablone
bedeckt ist, in die zur Aufnahme der Werkzeugmaschine, d. h.
einer Bohrmaschine, eine Vielzahl von Spannbüchsen eingesetzt
ist. Die Bohrmaschine ist mit einer Vielzahl von kreisförmigen
angeordneten, eine Führungsbuchse umgebende Spreizzungen
versehen, die sich jeweils über die entsprechende Buchse in der
Schablone schieben und nach Vorschieben eines die Spreizzungen
zusammendrückenden Halteringes eine Zwangsverriegelung zwischen
Bohrmaschine und Schablone in einer bestimmten
Bearbeitungsstellung bewirken. Dabei muß jedoch ein
Mindestabstand zwischen den benachbarten Buchsen in der
Schablone eingehalten werden, da sonst die kreisförmig
angeordneten Spreizzungen nicht in die entsprechenden
Außennuten einer jeden Buchse eingreifen und dort verriegelt
werden können. Ferner sind bei dieser bekannten
Spannvorrichtung keinerlei Maßnahmen vorgesehen, um bei
Vorhandensein mehrerer Werkstücke diese mit einem vorgegebenen
Preßdruck in Richtung zueinander hin zu beaufschlagen.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Einrichtung zur
spanabhebenden Bearbeitung von Werkstücken, insbesondere von Blechbauteilen,
z. B. durch Bohren oder Fräsen zu schaffen, mit der
einerseits eine Zwangsverriegelung zwischen Werkzeugmaschine
und der die Werkstücke aufnehmenden Schablone bei erheblich
geringerem Abstand zwischen den einzelnen in der Schablone
angeordneten als Bohrbüchsen dienenden Verriegelungselementen
ermöglicht wird und andererseits während des eigentlichen
Bearbeitungsvorgangs ein derartiger Druck auf die zu
bearbeitenden Werkstücke ausgeübt wird, daß keinerlei Bohrgrat
bzw. Bohrstaub während des Bohrvorgangs zwischen die beiden
Werkstücke gelangt.
Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt mit den im Anspruch 1
angegebenen Merkmalen; vorteilhafte Ausgestaltungen sind in den
Unteransprüchen beschrieben.
Mit der erfindungsgemäßen Ausbildung der Einrichtung werden
eine Vielzahl von Vorteilen erreicht. Zum einen ist eine
Relativdrehung zwischen der Bearbeitungsmaschine und den zur
Bearbeitung notwendigen Bohrschablonen und
Werkzeugführungselementen, d. h. den als Bohrbüchsen dienenden
Verriegelungselementen, nicht mehr erforderlich. Damit können
als Schablonen wesentlich billiger herzustellende Teile
verwendet werden und der zur Bearbeitung bzw. zur Aufnahme der
Bearbeitungsmaschine erforderliche Raumbedarf wird verringert.
Aufgrund der Ausgestaltung des Verriegelungselementes als
konisches Bauteil mit nach außen sich aufspreizenden
Spreizzungen, welche in eine Verriegelungsphase der Schablone
von innen her eingreifen, läßt sich ein erheblich geringerer
Abstand zwischen den einzelnen Verriegelungselementen
einhalten, da nunmehr die Spreizzungen nicht von außen über das
Ansatzstück der Verriegelungselemente greifen müssen; es
genügt, wenn nur ein Teil der Verriegelungszungen für die
Verriegelung zur Verfügung steht, so daß sich die
Aufnahmeöffnungen für die Verriegelungselemente auch überlappen
können. Die erfindungsgemäße Einrichtung erlaubt mit Hilfe
einer von Hand eingeleitete Axialkraft auf die Werkzeugmaschine
in Richtung der Werkzeugvorschubbewegung einerseits zu einer
Zwangsverriegelung zwischen der Schablone und der
Werkzeugmaschine bzw. der Vorschubeinrichtung zu gelangen und
andererseits ein Einspannen der zu bearbeitenden Werkstücke mit
einer definierten axialen reproduzierbaren Andrückkraft.
In der Zeichnung ist die erfindungsgemäße Einrichtung anhand
eines Ausführungsbeispiels dargestellt und nachfolgend in einer
Beispielsbeschreibung naher erläutert. In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 die Einrichtung in einem schematischen Längsschnitt;
Fig. 2 einen Querschnitt durch die Einrichtung entlang der
Linie II-II von Fig. 1 und
Fig. 3 bis 5 die einzelnen Arbeitsphasen der Einrichtung in der
Darstellungsweise gemaß Fig. 1.
In der Zeichnung ist die Einrichtung insgesamt mit 1
bezeichnet. Für die Aufnahme und Zentrierung der das Werkzeug -
hier ein Bohrwerkzeug 4 - tragenden Bohrmaschine 3, weist die
Einrichtung ein Aufnahmeteil 6 und 6′ auf. Die
Werkzeugmaschine 3 besitzt ein Spannfutter 9, das zur Aufnahme
des Werkzeuges 4 dient.
Das Aufnahmeteil 6 besitzt eine Bohrung 16, in der eine
Schulter 15 angeordnet sein kann, wobei die Werkzeugmaschine 3
in Vorschubrichtung R in die Bohrung 16 des Aufnahmeteils 16
einschiebbar vorgesehen ist.
Mit dem Aufnahmeteil 6 kann mittels eines Gewindes 13 das
Aufnahmeteil 6′ fest verschraubt sein, durch dessen zentrale
Bohrung das Bohrwerkzeug 4 in Vorschubrichtung R gegen die zu
bohrenden Blechbauteile 10, 10′ verstellbar ist.
Am Aufnahmeteil 6′ ist in Form eines Ringansatzes ein
Stellkolben 20 ausgebildet, der in einer durch ein Zylinderteil
24 gebildeten Druckzylinderkammer 31 in Vorschubrichtung R des
Werkzeugs 4 verstellbar ist. Stirnseitig ist die
Druckzylinderkammer 31 durch Abschlußwände 32 bzw. 32′ am
Zylinderteil 24 abgeschlossen. Der Stellkolben 20 weist in
üblicherweise einen Kolbenring 21 auf, wobei die Stirnwand 32′
gegenüber dem Kolben 20 mit einem Dichtring 30 abgedichtet ist.
Das Zylinderteil 24 enthalt radiale Bohrungen 33, die in die
Druckzylinderkammer 31 vor dem Kolben 20 münden.
Das Aufnahmeteil 6, 6′ weist an seiner den zu bearbeitenden
Blechbauteilen 10, 10′ zugewandten Seite eine mit ihm fest
verbundene Spannhülse 12 auf, deren vordere Stirnseite als
Spannfläche 16 für die Betätigung der Verriegelung dient, wie
es noch näher erläutert wird.
Bei der Ausführung gemäß Fig. 1 und Fig. 4 bis 6 ist
konzentrisch zur Spannhülse 12 ein Verriegelungselement 35 mit
einem konisch verlaufenden hülsenförmigen Abschnitt 35′ mit
einer konisch verjüngt verlaufenden Bohrung 34 vorgesehen,
wobei der Abschnitt 35′ sich radial erstreckende durchgehende
Längsschnitte 38 zur Bildung von federnden Spreizzungen 39
aufweist. Dabei ist vorgesehen, daß durch Einschieben der
Spannhülse 12 an den Aufnahmeteilen 6, 6′ in die Bohrung 34 des
hülsenförmigen Abschnitts 3′ die Zungen 39 federnd radial nach
außen gedrückt werden und die Spannhülse 12 bis zum Kontakt mit
den zu bohrenden Bauteilen 10, 10′ mit seiner Spannfläche 14 in
Anlage gelangt.
Die federnden Zungen 39 besitzen an ihren freien Enden
Formschlußglieder in Form von Nocken 40, die für den Eingriff
in eine Verriegelungsfase 48 vorgesehen sind, wobei die
Verriegelungsfase 48 auf der den zu bohrenden Bauteilen 10,
10′ zugewandten Seite einer Bohrschablone 43 ausgebildet ist.
Die Schablone 43 wird mit einer feststehenden Bohrauflage durch
hier nicht dargestellte Spannmittel an den Werkstücken 10, 10′
unter Ausrichtung der von der Schablone getragenen Bohrbüchsen
gehalten. Beim Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 4 bis 6 ist eine
zweite Schablone 44 vorgesehen, wobei die Werkstücke 10, 10′
zwischen beiden Schablonen 43 bzw. 44 gegenüber einem
feststehenden Arbeitstisch ausgerichtet und gehalten sind. Die
Schablone 44 weist für die Durchführung des Bohrers 4 für den
Bohrvorgang eine Bohrung 49 auf.
Zur Abführung von Bohrspänen ist eine in die Bohrung 16 der
Aufnahmeteile 6, 6′ mündende Absaugöffnung 50 vorgesehen, die
an eine hier nicht dargestellte Absaugvorrichtung anschließt.
Die Wirkungsweise des beschriebenen Ausführungsbeispiels ist
nachfolgend erläutert.
Gemäß der in Fig. 4 gezeigten Arbeitsphase der Einrichtung 1
wird die Werkzeugmaschine, d. h. die Bohrmaschine 3 in die
Bohrung 16 des Aufnahmeteils 6, 6′ der Vorrichtung bei
stillstehendem Antrieb eingeschoben.
Die Bohrmaschine 3 stützt sich bei weiterer Einführung in das
Aufnahmeteil 6, 6′ ab. Bei weiterem Vordrücken der Bohrmaschine
3 in Richtung auf die zu bohrenden Blechbauteile 10, 10′, d. h.
in Vorschubrichtung R, wird das Aufnahmeteil 6, 6′ in der
gleichen Richtung mitgenommen. Infolge der Koppelung der
Bohrmaschine 3 mit dem Aufnahmeteil 6, 6′ wird die Spannhülse
12 am Aufnahmeteil 6′ mit ihrer Stirnkante bzw. Stirnfläche 14
in die verjüngt verlaufende Bohrung des Verriegelungselementes
35 eingeschoben. Infolge der dadurch hervorgerufenen
Relativbewegung zwischen der mit der Aufnahme 6, 6′ fest
verbundenen Spannhülse 12 und dem dazu konzentrisch
angeordneten Verriegelungselement 35 werden dessen federnd
ausgebildete Zungen 29 radial nach außen gedrückt und greifen
durch die Bohrung 48′ der Schablone 43 hindurch.
Innerhalb der in Fig. 5 dargestellten Phase des Spann- und
Bearbeitungsvorgangs werden die Zungen 39 durch Fortsetzung der
Relativbewegung zwischen Hülse 12 und Verriegelungselement 35
in Vorschubrichtung des Werkzeugs 4 weiter radial nach außen
gedrückt bis die Zungen 39 mit ihren Formschlußgliedern 40 die
vordere Schablone 43 durch die Bohrung 48′ hindurch
hintergreifen und die Formschlußglieder 40 in die
Verriegelungsfase 48 formschlüssig eingreifen. Damit ist eine
formschlüssige Verbindung zwischen der Schablone 43 und dem
Verriegelungselement 35 mit dem Zylinderteil 24 hergestellt.
Wie in Fig. 5 dargestellt, drückt nunmehr die Spannhülse 12 mit
ihrer Stirnfläche 14 gegen die zu bohrenden Blechbauteile 10,
10′, wobei diese gegen die hintere Schablone 44 der
Werkstückaufspannung festgedrückt werden.
In der in Fig. 6 dargestellten Arbeitsphase wird die
Bohrmaschine eingeschaltet und die von deren Druckluftsystem
abgezapfte Luft über die Bohrung 33 der Druckzylinderkammer 31,
31′ zugeführt. Infolge des sich ausbildenden Druckmitteldruckes
in der Druckzylinderkammer 31, 31′ wird die Spannhülse 12 am
Aufnahmeteil 6, 6′ mittels des beaufschlagten Kolbens 20 unter
Abstützung des arretierten Zylinderteiles 24 gegen die zu
bohrenden Blechbauteile 10, 10′ mit reproduzierbarem
Kraftaufwand gedrückt. Nach erfolgtem Bohrvorgang wird die
Bohrmaschine ausgeschaltet und die Druckzylinderkammer 31, 31′
entlüftet. Durch Zurückziehen der Bohrmaschine 3 wird das
Verriegelungselement 35 mit seinen Spreizzungen 39 und den
daran angeordneten Formschlußgliedern 40 automatisch entspannt.
Claims (4)
1. Einrichtung zur spanabhebenden Bearbeitung von Werkstücken, insbesondere
Blechbauteilen, z. B. durch Bohren oder Fräsen,
mit den folgenden Merkmalen:
- - eine Werkzeugmaschine (3),
- - ein Bearbeitungswerkzeug (4),
- - ein Aufnahmeteil (6) für die Bearbeitungsmaschine,
- - ein Vorsatzteil (6′), das fest mit dem Aufnahmeteil (6) verbunden und konzentrisch zu diesem angeordnet ist,
- - einen Ringansatz (20), der das Vorsatzteil (6′) umgibt,
- - ein zylindrisches Teil (24), das den Außenrand des Ringansatzes (20) umgibt und mit einer Abschlußwand (32′) an seinem dem Werkstück zugewandten Ende versehen ist, um dergestalt eine Druckzylinderkammer (31) zu bilden, in der der Ringansatz (20) gleiten kann,
- - eine Spannhülse (12), die konzentrisch zu und fest mit dem Vorsatzteil (6′) verbunden ist,
- - mindestens eine Bearbeitungs-Schablone (43), die mit dem zu bearbeitenden Werkstück fest verbunden ist,
- - mindestens ein Verriegelungselement (35), das einen sich konisch in Richtung zum Werkstück hin verjüngenden Abschnitt (35′) mit einer sich konisch in derselben Richtung verjüngenden Bohrung (34) aufweist, wobei der Innendurchmesser des dem Vorsatzteil (6′) zugewandten Endes des Abschnittes (35′) im wesentlichen dem Außendurchmesser des Vorsatzteiles (6′) entspricht,
- - eine Vielzahl von Längsschlitzen (38) im Abschnitt (35′), durch welche federnde Spreizzungen (39) gebildet werden,
- - Nocken (40) an den freien Enden der Spreizzungen (39) und eine Verriegelungsfase (48) in der Schablone (43) zur Aufnahme der Nocken (40).
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
als Druckkrafterzeuger ein pneumatischer Druckkrafterzeuger verwendet
wird, der mit Abzapfluft von dem Druckluftsystem der
Werkzeugmaschine betrieben wird.
3. Einrichtung nach Ansprüchen 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß das Verriegelungselement (35) mit dem
Druckzylinder des Druckkrafterzeugers fest verbunden ist.
4. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß eine vordere (43) und eine hintere
Bearbeitungsschablone (44) zur Aufnahme der Werkstücke
vorgesehen sind und daß die Verriegelungsfase zur Aufnahme
der an den freien Enden der Spreizzungen vorgesehenen
Nocken auf der den Werkstücken zugewandten Seite der
Schablone zwischen Werkstücken und Bearbeitungsmaschine
vorgesehen ist.
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| CN102689037A (zh) * | 2011-03-23 | 2012-09-26 | 哈尔滨建成集团有限公司 | 锥弧形板钻孔夹具工装 |
| CN102689037B (zh) * | 2011-03-23 | 2014-11-19 | 哈尔滨建成集团有限公司 | 锥弧形板钻孔夹具工装 |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE4009940A1 (de) | 1991-10-10 |
| US5161923A (en) | 1992-11-10 |
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Legal Events
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