DE4006805A1 - Brenner mit abgasrueckfuehrung, insbesondere geblaesebrenner - Google Patents
Brenner mit abgasrueckfuehrung, insbesondere geblaesebrennerInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen Brenner, insbesondere Gebläse
brenner, für Heizkessel, Verbrennungsanlagen od. dgl., mit
einer Luftzuführungseinrichtung, einer flüssigen oder gas
förmigen Brennstoff einleitenden Brennstoffzuführungsein
richtung, einer in einen Brennraum eintauchenden, die Brenner
flamme bildenden Flammvorrichtung und einem einen Teil der
bei der Verbrennung gebildeten Abgase zur Luftzuführungs
einrichtung rückführenden Abgasrückführungskanal.
Zur Reduzierung von Schadstoffen im Abgas, also zur Verbesse
rung der Abgasqualität, ist es nicht nur bei Brennkraft
maschinen für Kraftfahrzeuge, sondern auch bei derartigen
Brennern bekannt, einen Teil der Abgase wieder in den Ver
brennungsprozeß rückzuführen, um eine Nachverbrennung von
schädlichen Abgasbestandteilen zu erzielen. Hierzu werden
Abgase aus dem Brennraum oder dem nachfolgenden Abgasführungs
system abgesaugt und wieder der Luftzuführungseinrichtung
des Brenners zugeführt. Hierbei hat es sich gezeigt, daß
mit dem Abgas insbesondere auch Festpartikel, wie Ruß, Staub
od. dgl., in den Brenner zurückgelangen und diesen verschmutzen
und sogar enge Passagen verstopfen, was zu Beeinträchti
gungen des Brennerbetriebs führen kann.
Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, mit
wartungsfreien Mitteln zu verhindern, daß derartige Fest
partikel mit den rückgeführten Abgasen zum Brenner gelangen
können.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß im
heizkesselseitigen Anschlußbereich des Abgasrückführungs
kanals ein Festpartikel in gasförmige Bestandteile umwandeln
des Konverterelement vorgesehen ist.
Im Gegensatz zu Filtern, die zwar ebenfalls Festpartikel
zurückhalten können, jedoch dabei verstopfen und ausgewech
selt bzw. gereinigt werden müssen, werden beim Konverter
element die Festpartikel umgewandelt, so daß keine Rück
stände im Konverterelement verbleiben. Dies führt zu einer
langen, wartungsfreien Lebensdauer. Ein weiterer Vorteil
besteht darin, daß die Porengröße bzw. die Durchgangsöff
nungen im Konverterelement größer als der Durchmesser der
Festpartikel sein kann, so daß im Gegensatz zu Filtern ein
geringerer Strömungswiderstand und dadurch eine kleinere
Baugröße erzielt werden kann.
Durch die in den Unteransprüchen aufgeführten Maßnahmen
sind vorteilhafte Weiterbildungen und Verbesserungen des
im Anspruch 1 angegebenen Brenners möglich.
Eine besonders einfache und kostengünstige Ausgestaltung
wird dadurch erreicht, daß das im wesentlichen den gesamten
Querschnitt des Abgasrückführungskanals überdeckende Konverter
element filterartig durchlässig und wenigstens bis zu einer
Temperatur von 800°C hitzebeständig ausgebildet ist. Dieses
Konverterelement ist an einer im Betrieb des Brenners eine
Temperatur von im wesentlichen 400-600°C aufweisenden
Stelle des Abgasrückführungskanals angeordnet. Bei dieser
Temperatur, die im Betrieb dann automatisch erreicht wird,
verbrennen die Ruß- und Staubpartikel in gasförmige Bestand
teile, insbesondere wenn sie beim Passieren der filterartigen
Kanalstruktur des Konverterelements mit den heißen Wandungen
in Berührung kommen. Zur Erzielung der erforderlichen Arbeits
temperatur ist der Abgasrückführungskanal zweckmäßigerweise
am Brennraum oder am nachgeschalteten Abgaskanalsystem ange
schlossen.
Das Konverterelement kann besonders kostengünstig, haltbar
und hitzebeständig aus porösem Keramikmaterial, vorzugsweise
Aluminiumoxid, hergestellt werden. Das Konverterelement
kann jedoch auch aus einem porösen, metallischen Preß- oder
Sinterkörper oder aus einem Metallgeflecht bestehen, wobei
ein geringer Strömungswiderstand dadurch erreicht wird,
daß die Porengröße des Konverterelements größer als der
mittlere Durchmesser von Staub- und Rußteilchen ist.
Der Abgasrückführungskanal mündet in der Luftzuführungsein
richtung des Brenners vorzugsweise saugseitig, damit eine
besonders gute Vermischung mit der angesaugten Luft erreicht
wird. Der Abgasrückführungskanal kann jedoch auch in der
Luftzuführungseinrichtung des Brenners druckseitig nach
Art eines Injektors münden.
Eine besonders kompakte und montagefreundliche Anordnung
wird dadurch erreicht, daß die Flammvorrichtung ein wenig
stens außerhalb des Brennraums doppelwandig ausgebildetes
Flammrohr aufweist, wobei das ringförmig ausgebildete Kon
verterelement im den Abgasrückführungskanal bildenden Bereich
zwischen den doppelten Wandungen angeordnet ist. Beim An
bringen des Brenners an den Heizkessel oder an eine andere
Verbrennungsanlage wird dann gleichzeitig der Abgasrück
führungskanal automatisch mitangeschlossen.
Um zu verhindern, daß Wasser aus den gereinigten und rück
geführten Abgasen im Brenner auskondensiert und zu Korrosion
führt, ist ein im Betrieb des Brenners eine Temperatur ober
halb der Taupunkttemperatur der Abgase aufweisender Bereich
des Abgasrückführungskanals mit wenigstens einer Zuführ
öffnung für Außenluft versehen, um die Taupunkttemperatur
auf einen niedrigen Wert herabzusetzen, der im Brenner nicht
unterschritten wird.
Drei Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung
dargestellt und in der nachfolgenden Beschreibung näher
erläutert. Es zeigen
Fig. 1 einen an einem Heizkessel angeschlossenen Gebläse
brenner mit einem am Abgaskanalsystem des Heiz
kessels angeschlossenen Abgasrückführungskanal
als zum Teil im Schnitt dargestelltes erstes Aus
führungsbeispiel,
Fig. 2 eine entsprechende Teildarstellung eines zweiten
Ausführungsbeispiels mit einem am Brennraum des
Heizkessels angeschlossenen Abgasrückführungskanal
und
Fig. 3 einen als Ringkanal am doppelwandigen Flammrohr
des Brenners ausgebildeten Abgasrückführungskanal
als drittes Ausführungsbeispiel.
Bei dem in Fig. 1 dargestellten ersten Ausführungsbeispiel
enthält ein schematisch dargestellter Heizkessel 10 einen
Brennraum 11, aus dem die im Betrieb erzeugten Abgase über
ein Abgaskanalsystem 12 einem nicht dargestellten Schornstein
zugeführt werden können. Sowohl im Brennraum 11 als auch
im Abgaskanalsystem 12 erhitzen sich im Betrieb die Wandungen,
wodurch in nicht dargestellter Weise z. B. das Wasser einer
Heizungsanlage erhitzt wird. Anstelle eines Heizkessels
kann es sich hier auch um eine Verbrennungsanlage für Müll
od. dgl. handeln.
Ein wiederum nur schematisch dargestellter Gebläsebrenner
13 weist ausgangsseitig ein Flammrohr 14 auf, das in den
Brennraum 11 durch eine entsprechende Öffnung hindurch hinein
ragt. Die Durchführung des Flammrohrs 14 ist gewöhnlich
als Haltevorrichtung für den Gebläsebrenner 13 ausgebildet.
Dies wurde zur Vereinfachung von Fig. 1 nicht dargestellt.
Innerhalb des Flammrohrs 14 verläuft vom Gebläsebrenner
13 aus eine Brennstoffzuführungsleitung 15 bis in den brenn
raumseitigen Endbereich des Flammrohrs 14. Am Ende der Brenn
stoffzuführungsleitung 15 ist eine Verteilerdüse 16 angeord
net. Ein im Innern des Gebläsebrenners 13 angeordnetes Gebläse
17 saugt Außenluft an und bläst sie durch das Flammrohr
14 in den Brennraum 11.
Gasförmiger oder flüssiger Brennstoff, z. B. Erdgas oder
Heizöl, wird üblicherweise über eine nicht dargestellte
Pumpe durch die Brennstoffzuführungsleitung 15 zur Verteiler
düse 16 gepumpt, die einen kegeligen Brennstoffstrahl in
den Brennraum 11 hinein erzeugt. Dieser vermischt sich mit
der durch das Flammrohr 14 zugeführten Außenluft und erzeugt
ein brennfähiges Gemisch, das über eine bekannte, nicht
dargestellte Zündeinrichtung elektrisch gezündet wird, wodurch
sich eine Flamme 18 ausbildet. Ein Leitblech 19 im brennraum
seitigen Endbereich des Flammrohrs 14 unterstützt die ge
wünschte Ausbildung der Flamme 18. Da derartige Heizkessel
und Gebläsebrenner in vielfältiger Weise bekannt sind, kann
auf eine detailliertere Beschreibung verzichtet werden.
Vom Abgaskanalsystem 12 aus verläuft ein rohrförmig ausge
bildeter Abgasrückführungskanal 20 zur Saugseite des Gebläses
17. Hierdurch wird ein Teil der erzeugten Abgase wieder
in den Gebläsebrenner 13 rückgeführt und damit erneut dem
Verbrennungsprozeß unterzogen, um die Abgasqualität zu ver
bessern.
Im abgaskanalseitigen Einlaßbereich des Abgasrückführungs
kanals 20 ist ein Konverterelement 21 zur Umwandlung von
angesaugten Festpartikeln, wie Ruß oder Staub, in gasförmige
Bestandteile angeordnet. Dieses Konverterelement besteht
aus einem porösen Keramikmaterial, z. B. aus Aluminiumoxid
(Al2O3). Durch das Konverterelement 21 können die Abgase
mit geringem Strömungswiderstand hindurchgelangen, da die
Porengröße den mittleren Durchmesser von Staub- und Ruß
teilchen übersteigt. Da dieses Konverterelement 21 direkt
am Abgaskanalsystem, also am Heizkessel, angeordnet ist,
wird es durch die Abgase auf 400-600°C aufgeheizt. Die
im Abgasstrom enthaltenen Festpartikel werden durch das
Kanalsystem des porösen Keramikmaterials hindurchgeführt
und gelangen in vielfachen Kontakt mit der heißen Wandung,
so daß sie in gasförmige Bestandteile verbrannt werden.
Sie können somit einerseits nicht mehr zum Gebläsebrenner
13 gelangen und diesen verunreinigen, bleiben jedoch auch
nicht im Konverterelement 21 zurück, so daß dieses wartungs
frei sauber bleibt.
Wesentlich am Konverterelement 21 ist die hohe Betriebs
temperatur von 400-600°C, so daß das Konverterelement
21 wenigstens bis zu einer Temperatur von ca. 800°C hitze
beständig ausgebildet sein sollte. Weiterhin wesentlich
ist die poröse bzw. filterartig durchlässige Struktur. Hierzu
kann das Konverterelement 21 auch aus einem porösen, metalli
schen Preß- oder Sinterkörper bestehen oder aber aus einem
verdichteten, z. B. gepreßten Metallgeflecht.
Weiterhin weist der Abgasrückführungskanal 20 eine mit der
Umgebung verbundene Öffnung 22 auf, durch die Außenluft
in den Abgasrückführungskanal 20 hineinströmen kann bzw.
hineingesaugt wird. Zur strömungsgünstigen Einführung der
Außenluft ist die Öffnung 22 mit einem Strömungsleitelement
23 versehen.
Die heißen Abgase weisen üblicherweise einen Taupunkt von
50-60°C auf. Wenn sie den Gebläsebrenner 13 erreichen,
werden sie dort so weit abgekühlt, daß ihre Temperatur unter
den Taupunkt absinkt, so daß Wasser auskondensiert. Dieses
Wasser verursacht in unerwünschter Weise Korrosion im warmen
Gebläsebrenner 13. Durch die Öffnung 22 wird eine derartige
Kondensation verhindert. Die zuströmende Außenluft mit ge
ringem Feuchtigkeitsgehalt wird an einer Stelle eingeleitet,
an der die Abgase noch eine Temperatur über dem Taupunkt
aufweisen, also an einer Stelle, an der noch keine Konden
sation auftreten kann. Durch das Zumischen von trockener
Außenluft wird der Taupunkt auf ca. 30-40°C abgesenkt,
wobei die Taupunkteinstellung so vorgenommen wird, daß die
Abgase auch im Gebläsebrenner 13 den Taupunkt nicht unter
schreiten. Diese Gefahr besteht bei einem Taupunkt von 30-40°C
nicht.
Zum Einstellen des Taupunkts, also zur Einstellung der Zumisch
quote, ist die Öffnung 22 einstellbar ausgebildet. Dies
kann beispielsweise durch Schwenken des Strömungsleitelements
23 erfolgen, durch eine Schiebehülse oder ein anderes Ver
schlußelement. Die Taupunkteinstellung kann dabei vorzugs
weise auch geregelt erfolgen, das heißt, der Öffnungsquer
schnitt 22 wird in Abhängigkeit der Abgastemperatur im Ge
bläsebrenner 13 so eingestellt, daß der Taupunkt gering
fügig unter der Abgastemperatur im Gebläsebrenner 13 liegt.
Das in Fig. 2 dargestellte zweite Ausführungsbeispiel ent
spricht weitgehend dem ersten Ausführungsbeispiel, so daß
der Gebläsebrenner 13 und das Flammrohr 14 nochmals verein
facht dargestellt sind. Ein Abgasrückführungskanal 25 ver
läuft nunmehr vom Brennraum 11 zum Gebläsebrenner 13. Die
Ansaugstelle im Brennraum 11 liegt neben der Durchführungs
öffnung für das Flammrohr 14, so daß verwirbelte Abgase
am Flammenansatz zum Abgasrückführungskanal 25 und damit
zum Konverterelement 21 an dessen Ansaugöffnung gelangen
können.
Zur Zuführung von Außenluft weist der Abgasrückführungskanal
25 eine unterbrochene Ringöffnung 26 auf, die wiederum mit
einem Strömungsleitelement 27 versehen ist. Dieses Strömungs
leitelement 27 kann in einer einfachen Ausführung auch ent
fallen. Weiterhin ist es möglich, auch mehrere Öffnungen
gestaffelt vorzusehen, die wiederum wahlweise mit Einstell
möglichkeiten versehen sind, z. B. mit einem Schieberohr,
das diese Öffnungen in Abhängigkeit seiner Stellung mehr
oder weniger verschließt.
Anstelle der Zuführung der Abgase zur Saugseite des Gebläse
brenners 13 kann diese Zuführung auch druckseitig erfolgen,
z. B. in nicht dargestellter Weise in das Flammrohr 14. Die
auslaßseitige Mündung des Abgasrückführungskanals 20 bzw.
23 ist in diesem Falle nach Art eines Injektors ausgebildet.
damit die Abgase infolge der Strömung der eingeblasenen
Luft mit in den Luftstrom hineingezogen werden.
Bei dem in Fig. 3 dargestellten Ausführungsbeispiel ist
zur Vereinfachung lediglich ein doppelwandig ausgebildetes
Flammrohr 30 dargestellt, das in den Brennraum 11 hinein
ragt. Die übrigen, zum Teil nicht dargestellten Bestand
teile entsprechen denjenigen der bisherigen Ausführungs
beispiele und sind nicht nochmals beschrieben.
Das Flammrohr 30 weist eine innere Rohrwandung 31 und eine
äußere Rohrwandung 32 auf. Im Inneren der inneren Rohrwandung
31, die das eigentliche Flammrohr darstellt, verläuft die
Brennstoffzuführungsleitung 15 mit Verteilerdüse 16 und
wird der Luftstrom des Gebläsebrenners 13 geführt. Der
Zwischenbereich zwischen der inneren Rohrwandung 31 und
der äußeren Rohrwandung 32 ist als Abgasrückführungskanal
33 ausgebildet. Ein ringförmiges Konverterelement 34 befindet
sich an der Durchbruchstelle durch die Kesselwandung des
Heizkessels 10 zwischen der inneren Rohrwandung 31 und der
äußeren Rohrwandung 32, so daß Abgase im ringförmigen Bereich
um die innere Rohrwandung 31 in den Abgasrückführungskanal
33 hineingesaugt werden. Die innere Rohrwandung 31 steht
dabei in den Brennraum 11 hinein vor.
Eine Ringöffnung 35 in der äußeren Rohrwandung 32 dient
zum Ansaugen von Außenluft auf die vorstehend beschriebene
Weise und zu vorstehend beschriebenem Zweck. Auch bei diesem
Ausführungsbeispiel ist wiederum ein ringförmiges Strömungs
leitelement 36 an der Ringöffnung 35 vorgesehen.
Die rückgeführten Abgase können wie bei den vorherigen Aus
führungsbeispielen entweder saugseitig oder druckseitig
dem Gebläsebrenner 13 zugeführt werden. Ist eine druckseitige
Zuführung vorgesehen, so genügen Öffnungen in der inneren
Rohrwandung 31 mit injektorartigen, nach innen weisenden
Elementen.
Selbstverständlich gelten die Ausführungen zum Konverter
element 21 des ersten Ausführungsbeispiels sinngemäß auch
für die übrigen Ausführungsbeispiele. Dasselbe gilt für
die Verstellbarkeit der Öffnungen für die Außenluft und
gegebenenfalls für deren Regelbarkeit. Diese Öffnungen bzw.
Ringöffnungen können prinzipiell an jeder Stelle des Abgas
rückführungskanals vorgesehen sein, wesentlich dabei ist
lediglich, daß der Taupunkt der Abgase an dieser Stelle
noch nicht durch die dort vorliegende Abgastemperatur unter
schritten wird.
Claims (13)
1. Brenner, insbesondere Gebläsebrenner, für Heizkessel,
Verbrennungsanlagen od. dgl., mit einer Luftzuführungseinrich
tung, einer flüssigen oder gasförmigen Brennstoff einleiten
den Brennstoffzuführungseinrichtung, einer in einen Brennraum
eintauchenden, die Brennerflamme bildenden Flammvorrichtung
und einem einen Teil der bei der Verbrennung gebildeten
Abgase zur Luftzuführungseinrichtung rückführenden Abgasrück
führungskanal, dadurch gekennzeichnet, daß im heizkessel
seitigen Anschlußbereich des Abgasrückführungskanals (20; 25;
33) ein Festpartikel in gasförmige Bestandteile umwandelndes
Konverterelement (21; 34) vorgesehen ist.
2. Brenner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
der Abgasrückführungskanal (20; 25; 33) am Brennraum (11)
oder am nachgeschalteten Abgaskanalsystem (12) angeschlossen
ist.
3. Brenner nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß das im wesentlichen den gesamten Querschnitt des Abgas
rückführungskanals (20; 25; 33) überdeckende Konverterelement
(21; 34) filterartig durchlässig und wenigstens bis zu einer
Temperatur von 800°C hitzebeständig ausgebildet ist.
4. Brenner nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß
das Konverterelement (21; 34) an einer im Betrieb des Brenners
(13) eine Temperatur von im wesentlichen 400-600°C auf
weisenden Stelle des Abgasrückführungskanals (20; 25; 33)
angeordnet ist.
5. Brenner nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet,
daß das Konverterelement (21; 34) aus einem porösen Keramik
material besteht.
6. Brenner nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß
das Keramikmaterial Aluminiumoxid ist.
7. Brenner nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet,
daß das Konverterelement (21; 34) aus einem porösen, metalli
schen Preß- oder Sinterkörper besteht.
8. Brenner nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet,
daß das Konverterelement (21; 34) aus einem Metallgeflecht
besteht.
9. Brenner nach einem der Ansprüche 3 bis 8, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Konverterelement (21; 34) eine einen geringen
Strömungswiderstand erzeugende, den mittleren Durchmesser
von Staub- und Rußteilchen übersteigende Porengröße aufweist.
10. Brenner nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß der Abgasrückführungskanal (20; 25; 33)
in der Luftzuführungseinrichtung des Brenners (13) saugseitig
mündet.
11. Brenner nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Abgasrückführungskanal in der Luftzuführungs
einrichtung des Brenners (13) druckseitig nach Art eines
Injektors mündet.
12. Brenner nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die Flammvorrichtung ein wenigstens
außerhalb des Brennraums (11) doppelwandig ausgebildetes
Flammrohr (30) aufweist, wobei das ringförmig ausgebildete
Konverterelement (34) im den Abgasrückführungskanal (33)
bildenden Bereich zwischen den doppelten Wandungen (31, 32)
angeordnet ist.
13. Brenner nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß ein im Betrieb des Brenners (13) eine
Temperatur oberhalb des Taupunkts der Abgase aufweisender
Bereich des Abgasrückführungskanals (20; 25; 33) mit wenigstens
einer Zuführöffnung (22; 26; 35) für Außenluft versehen ist.
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