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DE4006230A1 - Geschossfang - Google Patents

Geschossfang

Info

Publication number
DE4006230A1
DE4006230A1 DE19904006230 DE4006230A DE4006230A1 DE 4006230 A1 DE4006230 A1 DE 4006230A1 DE 19904006230 DE19904006230 DE 19904006230 DE 4006230 A DE4006230 A DE 4006230A DE 4006230 A1 DE4006230 A1 DE 4006230A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
individual elements
bullet trap
trap according
elements
bullet
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19904006230
Other languages
English (en)
Inventor
Ernst Dipl Phys Stechemesser
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BKE BILDTECHNISCHES KONSTRUKTI
Original Assignee
BKE BILDTECHNISCHES KONSTRUKTI
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by BKE BILDTECHNISCHES KONSTRUKTI filed Critical BKE BILDTECHNISCHES KONSTRUKTI
Priority to DE19904006230 priority Critical patent/DE4006230A1/de
Publication of DE4006230A1 publication Critical patent/DE4006230A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41JTARGETS; TARGET RANGES; BULLET CATCHERS
    • F41J13/00Bullet catchers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aiming, Guidance, Guns With A Light Source, Armor, Camouflage, And Targets (AREA)

Description

Gegenstand der Erfindung ist eine Geschoßfangeinrichtung aus elastischem oder plastischem Grundmaterial.
Derartige Einrichtungen sind bereits in unterschiedlichen Ausführungen bekannt. Es werden Gummi- und Kunststofflamellen- Kugelfänge benutzt. Daneben gibt es Kugelfangeinrichtungen, bei denen die Abbremsung der Geschosse in zumeist würfelförmigen, neben- und aufeinander zu einer Wand gestapelten Kunststoff- oder Kunststoffgranulatblöcken erfolgt. Insbesondere die zuletzt genannte Ausführung zeichnet sich durch einen einfachen und preiswerten Aufbau und durch hohe Auffangsicherheit für die Geschosse verbunden mit einem zuverlässigen Schutz vor Querschlägern und Rückprallern aus.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, Kugelfangeinrichtungen aus plastischem und elastischem Grundmaterial, bei denen stapelbare Einzelelemente verwendet werden, die zu einer wandartigen Kugelfangeinrichtung zusammengesetzt werden, weiterzuentwickeln und zu verbessern.
Dies geschieht durch eine Kugelfangeinrichtung nach der Erfindung, wie sie an einem Beispiel in den Abb. 1A und 1B dargestellt ist. Abb. 1A zeigt einen Vertikalschnitt durch eine derartige Kugelfangeinrichtung. In Abb. 1B ist die Frontansicht eines Teilausschnitts einer derartigen Einrichtung dargestellt.
Im Gegensatz zu bereits bekannten, in Form von nahtlosen Schichten oder Wänden aufgebauten Einrichtungen, bei denen die in der Regel quaderförmigen Blöcke aus plastischem oder elastischem Material möglichst nahtlos zu einer Wand zusammengesetzt sind, ist die Kugelfangeinrichtung nach der Erfindung aus einer oder mehreren Lagen nicht formschlüssiger Einzelelemente 1 zusammengesetzt. Zweckmäßig sind dabei insbesondere säulenförmige Elemente von vorzugsweise weniger als 1 m Länge, die in der Regel kreisförmige, elliptische oder mehreckige Querschnittsflächen besitzen, wobei bei den letzteren die Eckenzahl größer als 4 sein soll. Neben den aufgezählten säulenförmigen Grundelementen mit Querschnittsflächen aus dem Bereich der geometrischen Grundformen können auch solche mit beliebig gestalteten Querschnittsflächen verwendet werden, sofern diese nach der erfindungsgemäßen Grundidee zu nicht formschlüssigen Einzelelementen 1 führen. Die Einzelelemente 1 bestehen aus plastischem oder elastischem Material, das auch thermoplastische Eigenschaften haben kann.
In Abb. 2 ist ein Horizontalschnitt durch eine Kugelfanganlage dargestellt, deren Einzelelemente 1 kreisförmige Querschnitte haben. Abb. 3 zeigt ein Beispiel für Elemente 1 mit mehreckigen Querschnittsflächen. In Abb. 4 wird ein Beispiel für Elemente mit unregelmäßig gestalteten, beim Zusammensetzen mit anderen Elementen jedoch nicht formschlüssigen Querschnittsflächen gezeigt.
Die beschriebenen Elemente 1 können in einer oder mehreren Lagen neben- und übereinander sowie lagenweise versetzt zueinander gestapelt werden, so daß sich bei entsprechender Anordnung und Packungsdichte wirksame Geschoßfangeinrichtungen ergeben.
Die Stapelung der Einzelelemente 1 in einer oder mehreren Lagen erfolgt vorzugsweise auf einem hinter der Kugelfangeinrichtung angebrachten leicht geneigten Gestell 2 aus Holz oder Metall.
Das Gestell 2 kann auch senkrecht angeordnet sein. Dann sind an diesem Halteelemente 3 in Form von Dornen oder Ankern vorgesehen, an denen die Elemente 1 befestigt werden. Derartige Befestigungseinrichtungen entfallen bei Neigung des Grundgestells 2 in Schußrichtung.
Geschoßfangeinrichtungen nach der Erfindung mit nicht formschlüssigen plastischen oder elastischen Einzelelementen 1 besitzen gegenüber den bisher genannten Einrichtungen mehrere Vorteile. Werden die säulenförmigen Einzelelemente 1 so neben- und übereinander angeordnet, daß ihre Längsachsen senkrecht stehen oder leicht gegen die Senkrechte geneigt sind, so ergibt sich in Schußrichtung 4 auch bei einlagiger Ausführung stets die gewünschte Formschlüssigkeit in einem Grad, der von der speziellen Gestaltung der Elementquerschnitte abhängig ist. Durch mehrlagige Anordnung kann der Grad der Gesamtformschlüssigkeit und damit der Umfang der Durchschußsicherheit erhöht werden. Innerhalb der mit den erfindungsgemäßen Teilelementen 1 aufgebauten Wand ergeben sich jedoch in Folge der nicht bestehenden Formschlüssigkeit durchlaufende oder versetzte vertikale Kanäle 5 von unterschiedlich großer Ausbildung.
Wie aus Abb. 3 zu ersehen ist, dringen Geschosse 6, deren Bewegungsenergie nach dem Durchtritt durch eine der vorhergehenden Lagen bereits hinreichend abgebremst ist, nicht mehr in die nächstfolgende Lage ein und fallen in den senkrechten Wandkanälen 5 herunter. Dadurch wird erreicht, daß weniger Geschosse 6 in den plastischen oder elastischen Einzelelementen 1 verbleiben und deren Aufnahmekapazität vorzeitig erschöpfen. Die in den Kanälen 5 herabfallenden Geschosse 6 können bei geeigneter Ausbildung der Grundfläche der Kugelfangeinrichtung dort gesammelt und nach Bedarf entnommen werden.
Ein weiterer Vorteil der nicht formschlüssigen Aneinanderreihung der Einzelelemente 1 besteht darin, daß diese bei längerer Standzeit der Stapelung weniger miteinander verkleben oder zur Haftung kommen. Sollen zu Service- oder Ersatzzwecken die Einzelelemente 1 aus der Kugelfanganlage entnommen werden, so ergibt sich aus der geringeren Haftung der Elemente untereinander infolge der kleinen Kontaktflächen eine leichtere Trennung, was eine einfachere Durchführung der erforderlichen Arbeiten ermöglicht.
Schließlich ergibt sich aus der nicht formschlüssigen Bauweise innerhalb der Kugelfangeinrichtung durch die vorhandenen Hohlräume bzw. Kanäle 5 ein vorteilhaftes Puffervolumen. Füllen sich im Verlaufe der Benutzung der Kugelfangeinrichtung die Einzelelemente 1 mit Geschossen 6 und Geschoßrückständen, so vergrößert sich ihr Volumen. Bei Kugelfangeinrichtungen nach der Erfindung kann diese Volumenveränderung durch die Hohlräume bzw. Kanäle 5 abgepuffert werden. Im Gegensatz zu bisher bekannten Kugelfangeinrichtungen aus elastischen oder plastischen formschlüssigen Einzelquadern kommt es nicht zu dem befürchteten Verkeilen und Verklemmen der Einzelelemente 1, was bisher zu einer erheblichen Erschwerung und Verteuerung von Service- und Erneuerungsarbeiten führte.
In Weiterbildung der erfindungsgemäßen Geschoßfangeinrichtung können die Einzelelemente 1 auch so in einer oder mehreren, gegebenenfalls zueinander versetzten Lagen gestapelt werden, daß die Säulenachsen sich in einer horizontalen Lage oder beliebigen Schräglage befinden.
Eine weitere Weiterbildung der Erfindung besteht darin, daß die nicht formschlüssigen Einzelelemente 1 nicht säulenförmig ausgebildet sind, sondern bezüglich aller Raumachsen beliebig geformt sind, jedoch so, daß sich bei horizontaler und vertikaler Aneinanderreihung in einer oder mehrerer Lagen keine vollständige Formschlüssigkeit ergibt.
Kugelfangeinrichtungen nach der Erfindung können an ihrer Rückseite durch ein Stahlblech 7 abgeschlossen werden. Tragevorrichtung 2 und Stahlblech 7 können dabei als konstruktive Einheit ausgebildet sein.
Kugelfangeinrichtungen nach der Erfindung können kostengünstig hergestellt werden. Sie sind servicefreundlich und erfordern nur geringe Erhaltungsaufwendungen.

Claims (10)

1. Geschoßfang aus plastischem oder elastischem Material, dadurch gekennzeichnet, daß die Geschoßfangwand aus einer oder mehreren Lagen nicht formschlüssiger Einzelelemente (1) zusammengesetzt ist.
2. Geschoßfang nach Anspruch 1, dadurch besonders gekennzeichnet,
daß die nicht formschlüssigen Einzelelemente (1) säulenförmig ausgebildet sind und vorzugsweise weniger als 1 m lang sind,
daß die Querschnitte der säulenförmigen Elemente (1) kreisförmig, elliptisch oder mehreckig sind, wobei die Eckenzahl größer als 4 sein kann.
3. Geschoßfang nach Anspruch 1, dadurch besonders gekennzeichnet, daß die säulenförmigen Einzelelemente (1) beliebig gestaltete Schnittflächen besitzen, die beim Aneinanderfügen in nicht formschlüssiger Weise miteinander verbunden werden können.
4. Geschoßfang nach Ansprüchen 1-3, dadurch besonders gekennzeichnet, daß die für die Einzelelemente (1) verwendeten plastischen oder elastischen Materialien auch thermoplastische Eigenschaften besitzen.
5. Geschoßfang nach Ansprüchen 1-4, dadurch besonders gekennzeichnet, daß die Einzelelemente (1) kreisförmige Querschnitte besitzen.
6. Geschoßfang nach Ansprüchen 1-4, dadurch besonders gekennzeichnet, daß die Einzelelemente (1) mehreckige Querschnitte besitzen.
7. Geschoßfang nach Ansprüchen 1-4, dadurch besonders gekennzeichnet, daß die Einzelelemente (1) unregelmäßig gestaltete Querschnittsflächen besitzen.
8. Geschoßfang nach Ansprüchen 1-7, dadurch besonders gekennzeichnet, daß die Einzelelemente (1) in einer oder mehreren Lagen nebeneinander, übereinander, lagenweise versetzt zueinander oder in einer Kombination der genannten Positionen angeordnet sind.
9. Geschoßfang nach Ansprüchen 1-8, dadurch besonders gekennzeichnet,
daß die Einzelelemente (1) in einer oder mehreren Lagen auf einem hinter der Kugelfangeinrichtung angebrachten senkrecht oder geneigt angeordneten Gestell (2) aus Holz oder Metall gestapelt sind,
daß die Einzelelemente (1) mit Halteelementen (3) in Form von Dornen oder Ankern mit dem Gestell (2) verbunden sind.
10. Geschoßfang nach Ansprüchen 1-9, dadurch besonders gekennzeichnet,
daß die Kugelfangeinrichtung an der Rückseite durch ein oder mehrere Stahlbleche (7) abgeschlossen wird,
daß Tragevorrichtung (2) und Stahlblech oder Stahlbleche (7) eine konstruktive Einheit bilden.
DE19904006230 1990-02-28 1990-02-28 Geschossfang Withdrawn DE4006230A1 (de)

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DE4006230A1 true DE4006230A1 (de) 1991-08-29

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ID=6401105

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DE19904006230 Withdrawn DE4006230A1 (de) 1990-02-28 1990-02-28 Geschossfang

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DE (1) DE4006230A1 (de)

Cited By (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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WO1994027111A1 (en) * 1993-05-18 1994-11-24 Scovati Italia S.R.L. Projectile trap
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DE102017118909A1 (de) * 2017-08-18 2019-02-21 SGP - Spezial Gummiprodukte GmbH Geschossauffangeinrichtung, Geschossauffangvorrichtung, Geschossfangsystem sowie Verfahren und Verwendung hierzu

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