DE4005474A1 - Anschlussarmatur fuer sicherheitsrohrleitungen aus thermoplastischen kunststoffen - Google Patents
Anschlussarmatur fuer sicherheitsrohrleitungen aus thermoplastischen kunststoffenInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L—PIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L33/00—Arrangements for connecting hoses to rigid members; Rigid hose-connectors, i.e. single members engaging both hoses
- F16L33/30—Arrangements for connecting hoses to rigid members; Rigid hose-connectors, i.e. single members engaging both hoses comprising parts inside the hoses only
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Description
Die Erfindung betrifft eine Anschlußarmatur für Sicherheitsleitungen
aus thermoplastischen Kunststoffen, z. B. für betriebsstofführende
Leitungen und Druckluftbremsanlagen in Kraftfahrzeugen, die einen
Rohrdorn, beispielsweise in Anlehnung an DIN 73 377 für Polyamid
rohre gemäß DIN 73 378 oder 74 324, aufweist; diese besitzt,
bezogen auf die Aufschubrichtung des Rohres, mehrere Halterippen
und anschließend eine Auslaufzone für das Rohrende, in der ein
Dichtelement in einer Ringnut sowie eine oder mehrere gerändelte
Flächen angeordnet sind, auf der das ein- oder mehrschichtige
Rohr kraft- und formschlüssig, dichtend, verdreh- und abzugssicher
fixiert ist.
Als Sicherheitsteile werden im KFZ-Bau generell sicherheitsrele
vante Teile und Komponenten bezeichnet, die besonderen Anforderungen
genügen müssen, in prozeßsicheren Verfahren hergestellt werden und
einer verschärften Qualitätskontrolle und -dokumentation unterliegen.
Dazu gehören bei betriebsstofführenden Leitungen neben der Druck
impulsfestigkeit und ihrem chemisch-physikalischen Dauerstandver
mögen insbesondere ihre Dichtheit bei Temperaturwechseln unter
den Einwirkungen eines Belastungskollektivs.
Anschlußarmaturen beispielsweise mit Dornprofilen, z. B. gemäß
DIN 73 377, haben sich für betriebsstofführende Leitungen und
Druckluftbremsanlagen in Kraftfahrzeugen unter Verwendung von
Rohren, beispielsweise aus Polyamiden nach DIN 73 378 oder
74 324, auch unter voller Nutzung der für die Rohre zulässigen
Betriebsdrücke und Temperaturen seit vielen Jahren bewährt;
sie stellen damit ein zuverlässiges, wirtschaftliches und leicht
kontrollierbares Verbindungselement dar; die Verwendung von
Klemmhülsen, Schlauchschellen u. ä. führt in Verbindung mit
Dornprofilen zu einem Kaltfluß der Kunststoffrohre, d. h. deren
Festigkeit wird gemindert und ist damit unzulässig.
Ausgehend von diesem bekannten Stand der Technik liegt der
Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Anschlußarmatur für Sicher
heitsrohre so auszubilden, daß sie den erhöhten Anforderungen
hinsichtlich der mechanischen Verankerung des Rohres auf der
Armatur und insbesondere der Dichtheit im Hinblick auf die
Einflüsse wesentlich erhöhter Wechseltemperaturen, wie sie
beispielsweise im Motorraum auftreten, gerecht wird; verursacht
wird dies durch die erhebliche Leistungssteigerung moderner
KFZ-Triebwerke. Bedingt durch die sehr unterschiedlichen Wärme
dehnungskoeffizienten der metallischen Anschlußteile und der
thermoplastischen Kunststoffrohre führt dies zu einer verminderten
hydraulischen oder pneumatischen Dichtwirkung und mechanischen
Fixierung gegen axiale Zug- und tangentiale Verdrehkräfte; die
konkrete Aufgabenstellung besteht darin, durch einen erhöhten
Form- und Kraftschluß und sonstige Dichtmaßnahmen den innigen
Kontakt von Armatur und Rohr in allen Betriebszuständen wesentlich
zu erhöhen.
Die Anschlußarmatur besteht aus einem Dornprofil, das in zwei
Bereiche unterteilt ist: Die Halterippen, welche die eigentliche
Dicht- und Befestigungsfunktion der Armatur ergeben, und die
Auslaufzone, auf der sich das Rohrende befindet. Die geometrische
Gestaltung und die Anzahl der Halterippen ist i. w. von der
Nennweite DN und dem Nenndruck PN des jeweiligen thermoplastischen
Rohres abhängig, z. B. DIN 73 377 für Polyamidrohre. Die Erfindung
bezieht sich auf eine verbesserte und erweiterte Gestaltung der
Auslaufzone unter Berücksichtigung zusätzlicher Elemente zur Ab
dichtung und Befestigung.
Die Lösung dieser Aufgabenstellung erfolgt mit den Merkmalen
des Kennzeichnungsteils von Anspruch 1.
Nachstehend werden drei bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung
anhand der Zeichnung im einzelnen beschrieben; es zeigen
Fig. 1 die Anschlußarmatur mit aufgestecktem Rohr, mit dem
Dornprofil, dessen vordere Halterippen beispielhaft in
Anlehnung an DIN 73 377 für Polyamidrohre gemäß DN 4 bis
12 gestaltet sind und sich daran, in Aufschubrichtung
des Rohres, die Auslaufzone anschließt; in der oberen
Projektion ist die Armatur in Ansicht, in der unteren
geschnitten, dargestellt;
Fig. 2 analog Fig. 1, jedoch mit einer vereinfachten Auslaufzone.
Fig. 3 analog Fig. 1 und Fig. 2, jedoch mit einer weiter ver
einfachten Auslaufzone.
In der Fig. 1 ist das Ende der Anschlußarmatur mit (8), das
aufgesteckte Ende des Sicherheitsrohrs mit (7) gekennzeichnet;
die Aufschubrichtung des Rohrs (7) auf das Dornprofil der
Armatur (8) ist (3). Das Dornprofil ist unterteilt in den
Bereich der Halterippen (1) und eine daran anschließende Aus
laufzone (2) für das Ende des Rohres (7). In der Auslaufzone (2)
befindet sich eine zusätzliche Endrippe (12), deren Durchmesser
größer oder gleich als der Durchmesser der Halterippen (1) ist.
Unmittelbar daran anschließend ist eine Ringnut (5), in der ein
Dichtelement (4) eingesprengt ist, sowie die innere Auslaufzone
(11) angeordnet; ihr Durchmesser ist kleiner oder gleich als
der Durchmesser der Endrippe (12); daran schließen gerändelte
Flächen (6), unterteilt in die Rändelfläche A (9) und B (10), an,
diese werden vom absoluten Ende des aufgesteckten Rohres (7)
überdeckt.
In der Fig. 2 fehlt die Endrippe (12) nach Fig. 1; die gesamte
Auslaufzone (2) wird durch die Ringnut (5) mit Dichtelement (4),
die unmittelbar an die letzte Halterippe (1) des Dornprofils
anschließt, die innere Auslaufzone (11) und die gerändelten
Flächen (6), unterteilt in die Rändelfläche A (9) und B (10) ,
gebildet.
In der Fig. 3 fehlt gegenüber der Fig. 2 die Ringnut (5) mit
dem Dichtelement (4); die Auslaufzone (2) besitzt mindestens
eine gerändelte Fläche (6).
Weiter abweichende Ausführungsformen, die nicht im einzelnen
dargestellt sind, werden durch die folgenden Merkmale gekenn
zeichnet (Basis Fig. 1):
Dornprofil mit den Halterippen (1); Auslaufzone (2)
mit einer Endrippe (12), mit einer Ringnut (5) plus
Dichtelement (4); auf der ansteigenden Flanke der Endrippe
(12) befindet sich ganz oder partiell mindestens eine
Rändelung (ohne gerändelte Flächen (6));
Dornprofil mit den Halterippen (1); Auslaufzone (2) mit
einer Endrippe (12), auf deren ansteigender Flanke
sich ganz oder partiell mindestens eine Rändelung
befindet (ohne Ringnut (5) mit Dichtelement (4) und ohne
gerändelte Flächen (6));
Dornprofil mit den Halterippen (1), auf deren letzter,
in Aufschubrichtung (3) gesehen, sich in der aufsteigenden
Flanke ganz oder partiell mindestens eine Rändelung
befindet (ohne Endrippe (12), ohne Ringnut (5) mit
Dichtelement (4), ohne gerändelte Flächen (6));
Dornprofil mit den Halterippen (1); Auslaufzone (2)
partiell mit einer Wulst, auf der mindestens eine
Rändelung angeordnet ist, die nach einem spanlosen
oder spanenden Arbeitsverfahren hergestellt ist.
Dornprofil mit den Halterippen (1); Auslaufzone (2)
in der anstelle einer Rändelung andere form- und
kraftschlüssige Elemente zur Erhöhung der Abzugs-
und Verdrehkräfte des Rohres auf die Armatur ange
ordnet sind (Beispiel: Mehrkant, Polygon, Sprengring
Haltestift, Klammer, Zackenring usw. und deren Kombi
nationen).
Bezugszeichen
1 Halterippen
2 Auslaufzone
3 Aufschubrichtung Rohr
4 Dichtelement
5 Ringnut
6 gerändelte Fläche
7 Sicherheitsrohr
8 Anschlußarmatur
9 Rändelfläche A
10 Rändelfläche B
11 Innere Auslaufzone
12 Endrippe
2 Auslaufzone
3 Aufschubrichtung Rohr
4 Dichtelement
5 Ringnut
6 gerändelte Fläche
7 Sicherheitsrohr
8 Anschlußarmatur
9 Rändelfläche A
10 Rändelfläche B
11 Innere Auslaufzone
12 Endrippe
Claims (13)
1. Anschlußarmatur für Sicherheitsrohrleitungen aus thermo
plastischen Kunststoffen, die einen Rohrdorn aufweist, der,
bezogen auf die Aufschubrichtung des Rohres, mehrere Halte
rippen besitzt und unmittelbar anschließend eine Auslaufzone
bildet, auf denen bzw. in der das Rohr kraft- und formschlüssig
dichtend und abzugssicher sitzt,
dadurch gekennzeichnet, daß
sie, gemäß der Aufschubrichtung (3) des Rohres (7), mehrere
Halterippen (1) aufweist, in seiner Auslaufzone (2) zusätzlich
ein Dichtelement (4) in einer Ringnut (5) angeordnet ist, sich
daran eine innere Auslaufzone (11) sowie eine oder mehrere
gerändelte Flächen (6), unterteilt in die Rändelfläche A (9)
und B (10), anschließen, auf denen das ein- oder mehrschichtige
Rohr (7) zusätzlich verdrehsicher fixiert ist.
2. Anschlußarmatur nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Endrippe (12) der Halterippen (1) im Durchmesser größer
oder gleich ist als die vorderen der Halterippen (1).
3. Anschlußarmatur nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 und 2,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Durchmesser der inneren Auslaufzone (11), hinter der
Ringnut (5) angeordnet, kleiner oder gleich ist als der
Durchmesser der Endrippe (12).
4. Anschlußarmatur nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Grundform der Rändelfläche A (9) kegelig, vorzugsweise als
Kreuzrändel, ausgebildet ist.
5. Anschlußarmatur nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Grundform der Rändelfläche B (10), unmittelbar an die
Rändelfläche A (9) anschließend, zylindrisch, vorzugsweise
als Längsrändel, ausgebildet ist.
6. Anschlußarmatur nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Rändelfläche A (9) als schraubförmiger, die Rändelfläche B
(10), unmittelbar an A anschließend und gegenüber A, als
gegenläufiger schraubförmiger Rändel ausgebildet ist.
7. Anschlußarmatur nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß
in Aufschubrichtung (3) gesehen, hinter der Endrippe (12)
eine Ringnut (5) vorgesehen ist, in der ein elastischer
Dichtring (4) liegt, dessen Außendurchmesser kleiner als der
Außendurchmesser der Endrippe (12) ist.
8. Anschlußarmatur nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, daß
das Volumen der Ringnut (5) größer ist als das Volumen
des Dichtrings (4).
9. Anschlußarmatur nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Breite der Ringnut (5) größer ist als die Dicke des
Dichtrings (4).
10. Anschlußarmatur nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, daß
der elastische Dichtring (4) aus einem im Fördermedium
quellfähigen Material besteht.
11. Anschlußarmatur nach einem oder mehreren der Ansprüche
1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet, daß
der elastische Dichtring (4) aus einem Elastomer besteht.
12. Anschlußarmatur nach einem oder mehreren der Ansprüche
1 bis 11,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Dichtring (4) ein O-Ring ist.
13. Anschlußarmatur nach einem oder mehreren der Ansprüche
1 bis 12,
dadurch gekennzeichnet, daß
sie aus einem metallischen Werkstoff oder thermoplastischen
Kunststoff hergestellt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19904005474 DE4005474A1 (de) | 1990-02-09 | 1990-02-09 | Anschlussarmatur fuer sicherheitsrohrleitungen aus thermoplastischen kunststoffen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19904005474 DE4005474A1 (de) | 1990-02-09 | 1990-02-09 | Anschlussarmatur fuer sicherheitsrohrleitungen aus thermoplastischen kunststoffen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4005474A1 true DE4005474A1 (de) | 1991-09-12 |
Family
ID=6400668
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19904005474 Ceased DE4005474A1 (de) | 1990-02-09 | 1990-02-09 | Anschlussarmatur fuer sicherheitsrohrleitungen aus thermoplastischen kunststoffen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4005474A1 (de) |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| 8125 | Change of the main classification |
Ipc: F16L 47/00 |
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| 8170 | Reinstatement of the former position | ||
| 8131 | Rejection |