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DE4005452A1 - Mechanische fernbedienung fuer landwirtschaftliche feldspritzen, sprayer, duengerstreuer, saemaschinen u.a. maschinen, mit der schaltvorgaenge auf bedienungsarmaturen mittels zughandhebeln ueber bowdenzuege oder gestaenge durchgefuehrt werden - Google Patents

Mechanische fernbedienung fuer landwirtschaftliche feldspritzen, sprayer, duengerstreuer, saemaschinen u.a. maschinen, mit der schaltvorgaenge auf bedienungsarmaturen mittels zughandhebeln ueber bowdenzuege oder gestaenge durchgefuehrt werden

Info

Publication number
DE4005452A1
DE4005452A1 DE19904005452 DE4005452A DE4005452A1 DE 4005452 A1 DE4005452 A1 DE 4005452A1 DE 19904005452 DE19904005452 DE 19904005452 DE 4005452 A DE4005452 A DE 4005452A DE 4005452 A1 DE4005452 A1 DE 4005452A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
individual
lever
remote control
pull
shafts
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE19904005452
Other languages
English (en)
Inventor
Erhard Guettler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19904005452 priority Critical patent/DE4005452A1/de
Publication of DE4005452A1 publication Critical patent/DE4005452A1/de
Ceased legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01MCATCHING, TRAPPING OR SCARING OF ANIMALS; APPARATUS FOR THE DESTRUCTION OF NOXIOUS ANIMALS OR NOXIOUS PLANTS
    • A01M7/00Special adaptations or arrangements of liquid-spraying apparatus for purposes covered by this subclass
    • A01M7/005Special arrangements or adaptations of the spraying or distributing parts, e.g. adaptations or mounting of the spray booms, mounting of the nozzles, protection shields
    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05GCONTROL DEVICES OR SYSTEMS INSOFAR AS CHARACTERISED BY MECHANICAL FEATURES ONLY
    • G05G9/00Manually-actuated control mechanisms provided with one single controlling member co-operating with two or more controlled members, e.g. selectively, simultaneously

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Insects & Arthropods (AREA)
  • Pest Control & Pesticides (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Catching Or Destruction (AREA)

Description

Mechanische Fernbedienung für Einzel- und Gesamtschaltung zu Feldspritzen und ähnlichen landwirtschaftlichen Maschinen, die im Griffbereich des Schlepperfahrers angebracht wird und entfernt angebrachte Armaturen auf einfache und preisgünstige Art bedienen hilft.
Stand der Technik:
Bei Landmaschinen, wie Düngerstreuern, Gülleverteilern und Feldspritzen, Sprayern, die gezogen, am Schlepper angebaut oder selbstfahrend sind, sitzt zumeist die Bedienungsarmatur für Teilbreitenschaltungen oder sonstige Schaltungen in ungünstiger Lage zur Bedienungsperson, meist der Schlepperfahrer.
Die Armaturen an Feldspritzen können heute schon durch Schlauchverlängerungen mit 5 bis 12 Stück je 2,5 m langen und 1/2 bis 1 Zoll starken und sehr unhandlichen Schläuchen in der Nähe des Schlepperfahrers gesetzt werden. Flüssigkeitsarmaturen dürfen jedoch aus Unfallgründen nicht in den heutigen geschlossenen Kabinen angebracht werden, so daß die Armatur außerhalb von geöffneten Fenstern angebracht werden muß, und der Fahrer weiter durch den giftigen Spritznebel gefährdet wird.
Kostenaufwandt mit Anbau ca. DM 800,- bis DM 1200,- je Anlage. Auch wird neuerdings versucht, durch mit einem Haltearm beigeschwenkte Armaturen eine Erleichterung zu schaffen. Es stehen aber Rückenlehnen der Sitze im Wege, und die Person muß nach hinten sehen und greifen, was bei Spritzarbeiten in der Regel durch die Feldlängen bedingt alle fünf Minuten oder noch öfter erfolgen muß.
Meist wird dann bei auslaufenden Reihen doppelt gespritzt und die Saaten, Feldränder und Hecken werden stark belastet, weil Teilabschaltungen unterbleiben.
Die beste Lösung ist sicher die heute schon benützte elektromagnetische Schaltung, (wie bei Firma Holder, Metzingen oder Firma RAU, Weilheim,) bei der nur der Schaltkasten im Fahrerhaus angebracht wird. Der enorme Kostenaufwand mit einem Mehrpreis von DM 1800,- bis DM 2500,- bei neuem Gerät und einem zusätzlichem Aufpreis von ca. DM 1350,- (+ DM 300,- Anbaukosten) bei der nachträglichen Beschaffung verhindern eine weitere Verbreitung dieser Technik.
Eine weitere neuerdings in Gebrauch gebrachte Variante ist die Fernbedienung mittels Bowdenzügen und Einzelhandhebel, (Firma Holder, Firma Tchnoma u. a.) wobei die Schaltventile einzeln betätigt werden und sich bei der Gesamtabschaltung nicht selbst zurückstellen. Spritzfehler sind unvermeidlich. Die Anlagen entsprechen noch nicht ganz den Vorstellungen vieler Landwirte und den 180 000-200 000 Besitzern von Feldspritzen mit am Gerät angebrachten Bedienungsarmaturen in der BRD.
Die Erfindung soll dem Besitzer und Neukäufer vor allem von Feldspritzen in die Lage versetzen mit Hilfe dieser preisgünstigen und einfachen Fernbedienung beim Einsatz derselben bequem und rechtzeitig am Ackerende gesamt und bei auslaufenden Reihen einzelne Teilbreiten nach Bedarf ohne körperliche Belastung und Verzögerung abzuschalten und bei der Einfahrt wieder zuzuschalten, und das mit geschlossenem Führerhaus. Es wird gewährleistet, daß Doppelspritzungen mit den heutigen sehr aggressiven und hochgiftigen chemischen Spritzmitteln vermieden werden und die Umwelt geschont wird. Feldränder und Hecken bleiben unbehandelt.
Die Erfindung wird anhand eines Ausführungsbeispiels in Fig. I, II, III und IV dargestellt und im Nachfolgenden beschrieben.
Fig. I
In einem zum Griffbereich der Bedienungsperson beweglich angebrachten Gehäuse sind über Zugwellen (1) und über Bowdenzüge (2) oder Gestänge durch außen angesetzte Exzenterkipphebel (3) einzelne Schaltvorgänge an entfernt liegenden Armaturen ausführbar, z. B. um eine Teilbreite einer Feldspritze abzustellen. Mit einer quer zu den Zugwellen eingebauten Welle, die mit exzentrisch wirkenden Erhebung ausgestattet ist (4) können mit einem an dieser Welle angesetztem Handhebel (5) mehrere der längs laufenden Zugwellen in Richtung des Kipphebels (3) bewegt werden, weil auf den Längszugwellen eine Mitnehmerscheibe (6) angebracht ist. Es können somit z. B. fünf angeschlossene Teilbreitenventile einer kompletten Spritzleitung bedient werden. Mit einem etwas vergrößertem Hub an der Zentralschaltung (4) werden die Längszugwellen so weit in Richtung Kipphebel gedrückt, daß zwischen dem gespannten Kipphebel und dem Gehäuse ein Freiraum entsteht (8). Dadurch löst sich der Kipphebel, fällt mit dem Längsteil nach unten und die vorher getätigte Teilbreitenschaltung ist aufgehoben. Soll jedoch eine Schaltung beibehalten werden, muß durch eine Drehung die Einzelzugwelle (1) mit dem Kipphebel (3) um die eigene Achse um 180 Grad gedreht werden. So kann bei einer Gesamtschaltung der Kipphebel nicht nach unten fallen, weil die Rückseite desselben geschlossen ist (9) und somit in gespanntem Zustand verbleibt.
Fig. II
Diese Abbildung zeigt eine dreiteilige Schalteinheit in der Draufsicht mit einer gewählten Baugröße von 3 Zugwellen. Sollen eventuell die einzelnen Zugwellen eine selbsttätige Rückwärtsbewegung auf Bowdenzüge oder Gestänge beim Entlastungsvorgang bewirken, können eine oder mehrere Federn (10) in die Zugwelle (1) eingebaut werden. Der Bowdenzug muß dann in Zug- und Druckausführung gewählt und ohne Spiel fest angeschlossen werden (11). Ein Federkorb (12) auf der Zugseite ist als Ausgleich für Toleranzen im Übertragungsbereich eingebaut.
Fig. III
Zeigt den Anbaubügel (1) zur Zugschaltung an einem Abgangshahn einer Spritzarmatur vorhandener Anlagen. Es ist lediglich der Bowdenzug (2) anzubringen und der dort vorhandene Kipphebel (3) abzunehmen. Die vorhandene Druckfeder (4) hält einen Abgang im Doppelhahn geschlossen, so daß durch Zug ein Schaltvorgang ausgelöst wird. Abbildung zeigt Armatur mit Gleichdruckeinrichtung E 34 886 der Firma RAU GmbH, Weilheim/Teck.
Fig. IV
Das gleiche ist nötig, um einfache Zuleitungsabschaltungen ohne Gleichdruckeinrichtung auf Fernbedienung umzustellen. Anbaubügel (1), mit Bowdenzug (2), Kipphebel (3) und Druckfeder (4). Abbildung zeigt den Einfacharmaturhahn E 14040 der Firma RAU GmbH, Weilheim/Teck.

Claims (1)

  1. Mechanische Fernbedienung, bzw. Schalteinheit für Einzel- und Zentralzu- und Zentralabschaltung um Armaturen an entfernt liegenden Geräten zu bedienen, z. B. um an einer Pflanzenschutzspritze die Spritzleitung in Teilen oder gesamt zu schalten, gekennzeichnet dadurch,
    daß mit einem Exzenterkipphandhebel über einzelne Zugwellen, verbunden mit Bowdenzügen oder Gestängen, Zugschaltvorgänge ausgeführt werden (Kipphebel gespannt),
    daß über eine quer zu diesen Zugwellen liegende Achse mit Erhebungen an dieser Achse, in Form von Gabeln oder Exzentern, mittels eines Handhebels die Einzelschaltungen, in einer Gesamtschaltung, bewegt werden können,
    daß vorher gespannte Kipphebel der Einzelschaltungen dabei durch einen etwas vergrößerten Hub an der Zentralschaltwelle entspannt werden und selbständig wieder nach unten in Ruhestellung fallen. Das bewirkt, daß z. B. Teilbreitenschaltungen an einer Feldspritzleitung aufgehoben werden und bei der Rückführung des Zentralschalthebels die gesamte Breite der Spritzleitung wieder versorgt wird,
    daß durch eine halbe Drehung der Einzelkipphebel um die eigene Achse jedoch auch gewünschte Schaltungen aufrecht erhalten werden können,
    daß mit Hilfe von in oder auf den Einzelzugwellen angesetzten Zug oder Druckfedern ein selbsttätiges Zurücklaufen der Einzelzugschalter erreicht werden kann, falls dies die zu bedienenden Armaturschalter erfordern.
DE19904005452 1990-02-21 1990-02-21 Mechanische fernbedienung fuer landwirtschaftliche feldspritzen, sprayer, duengerstreuer, saemaschinen u.a. maschinen, mit der schaltvorgaenge auf bedienungsarmaturen mittels zughandhebeln ueber bowdenzuege oder gestaenge durchgefuehrt werden Ceased DE4005452A1 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4122593A1 (de) * 1991-07-08 1993-01-14 Rexroth Mannesmann Gmbh Handhebel-betaetigung fuer einen ventilkoerper eines wegeventils

Citations (2)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2949662A1 (de) * 1979-12-11 1981-06-19 Robert Bosch Gmbh, 7000 Stuttgart Ventil mit mechanischer fernbetaetigungsvorrichtung
DE8915641U1 (de) * 1989-09-07 1990-12-13 MAN Nutzfahrzeuge AG, 8000 München Vorrichtung zum Gasgeben, Bremsen oder Aus- und Einkuppeln in einem Kraftfahrzeug

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