DE4005197A1 - Whirlpoolwanne mit wasserstrahlduese - Google Patents
Whirlpoolwanne mit wasserstrahldueseInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Whirlpoolwanne mit Wasser
strahldüse, mit einem in der Wannenwandung angeordneten Ge
häuse, an welches eine Druckwasserleitung und ggf. eine Luft
zufuhrleitung angeschlossen sind, und mit einem mit einem
Düsenkanal in eine Strahlaustrittsöffnung mündenden, zur Ver
änderung der Strahlaustrittsrichtung verstellbaren Düsenkör
per.
Derartige Whirlpoolwannen sind bekannt. Insbesondere wenn die
Wasserstrahldüse mit Hilfe eines Rohrleitungssystems, welches
eine Abflußeinrichtung der Whirlpoolwanne mit der Wasser
strahldüse verbindet, unter Verwendung des Badewassers be
trieben wird, besteht das Problem der Verunreinigung der
Wasserstrahldüse insbesondere durch im Düsenbereich während
der Dauer der Nichtbenutzung der Whirlpoolwanne stehenbleiben
des Restwasser. Es ist zwar bereits vorgeschlagen worden, dem
in dem Rohrleitungssystem für die Zeit der Nichtbenutzung der
Whirlpoolwanne in dem Rohrleitungssystem stehenbleibenden
Badewasser Reinigungs- und/oder Desinfektionsmittel zuzufüh
ren, welche die hinreichende Hygiene im Bereich des Rohrlei
tungssystems gewährleisten. Die Reinigungs- und/oder Desin
fektionsmittel gelangen bei derartigen bekannten Systemen
jedoch nicht in den Bereich des ungewollt in der Wasserstrahl
düse stehenbleibenden Restwassers.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Whirlpoolwanne
der eingangs genannten Art so weiterzubilden, daß deren
Funktion verbessert und insbesondere die zuvor geschilderten
Nachteile vermieden sind.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß im wesentlichen dadurch
gelöst, daß der Düsenkörper in eine Stellung verstellbar ist,
in welcher die Strahlaustrittsöffnung tiefer als die Wasser
eintrittsöffnung des Düsenkanals und die Wassereintrittsöff
nung des Düsenkanals höher als die Druckwasserleitung liegen.
Auf diese Weise wird erreicht, daß Badewasser während der
Nichtbenutzung der Whirlpoolwanne nur in solchen Bereichen des
Rohrleitungssystems, welches die Druckwasserleitung ein
schließt, stehenbleibt, zu welchen auch die dem Rohrleitungs
system zugegebenen Reinigungs- und/oder Desinfektionsmittel
gelangen. Durch die besondere Anordnung von Strahlaustritts
öffnung, Wassereintrittsöffnung und Druckwasserleitung zuein
ander wird gewährleistet, daß mit dem Ablassen des Badewassers
aus der Whirlpoolwanne nach deren Benutzung auch sämtliches
Restwasser aus der Wasserstrahldüse herausfließt.
Eine besonders einfache konstruktive Verwirklichung des Er
findungsgedankens wird dann erreicht, wenn der Düsenkörper in
dem Gehäuse um eine Drehachse drehbar gelagert ist und die
Austrittsachse des Düsenkanals in einem Winkel zur Drehachse,
d. h. schräg zur Horizontalen verläuft. Auf diese Weise wird
sichergestellt, daß durch einfaches Drehen des Düsenkörpers
dieser immer in eine Drehlage gebracht werden kann, in welcher
das Restwasser aus der Wasserstrahldüse vollständig heraus
fließt. Verläuft die Drehachse des Düsenkörpers nicht hori
zontal, so ist die Austrittsachse des Düsenkanals jedenfalls
so anzuordnen, daß sie schräg zur Horizontalen verläuft, um
das Auslaufen des Restwassers stets zu gewährleisten.
Die Wassereintrittsöffnung des Düsenkörpers ist vorzugsweise
außermittig zur Drehachse im Düsenkörper angeordnet, so daß
sie durch Drehen des Düsenkörpers aus ihrer obersten Lage, in
welcher die Austrittsachse des Düsenkanals größtmögliche
Schräge gegenüber der Horizontalen und die Wassereintritts
öffnung auch den größtmöglichen Abstand von der Druckwasser
leitung hat, in eine Lage verdreht werden kann, in welcher die
Wassereintrittsöffnung näher bei der Druckwasserleitung, also
tiefer liegt.
Bei einer besonders vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung
steht die Wassereintrittsöffnung in jeder Drehstellung des
Düsenkörpers mit der Druckwasserleitung in Strömungsverbin
dung. Hierdurch wird gewährleistet, daß die Strahlaustritts
richtung durch Veränderung der Stellung des Düsenkörpers
während des Whirlpoolbetriebes über einen möglichst großen
Winkelbereich verstellt werden kann.
Eine sichere Funktion der erfindungsgemäßen Whirlpoolwanne
wird auf einfache Weise dann gewährleistet, wenn der Düsen
körper mit im wesentlichen zylindrischen Führungsflächen in
dem Gehäuse bzw. in einer in dem Gehäuse gelagerten Führungs
hülse drehbar gelagert ist und daß die Wassereintrittsöffnung
in einer Stirnwand des Düsenkörpers liegt. Hierdurch wird eine
einfache Betätigungsmöglichkeit des Düsenkörpers mit einer
einfachen Druckwasserführung in optimaler Weise kombiniert.
Dabei kann die Führungshülse stirnseitig eine Wasserdurchlaß
öffnung aufweisen, welche einerseits mit der Druckwasserlei
tung und andererseits in jeder Drehstellung des Düsenkörpers
mit dessen Wassereintrittsöffnung in Strömungsverbindung
steht. Dies kann auf einfache Weise dadurch gewährleistet
werden, daß praktisch die gesamte Bodenwand der Führungshülse
von der Wasserdurchlaßöffnung durchsetzt ist und die Druck
wasserleitung über einen die gesamte Wasserdurchlaßöffnung
überdeckenden Stutzen an das Gehäuse angeschlossen ist, wel
ches die Führungshülse aufnimmt. Solange sich die Wasser
eintrittsöffnung des Düsenkörpers oberhalb der horizontalen
Mittelebene der mit horizontaler Drehachse angeordneten Füh
rungshülse befindet, ist ein Abfließen von Restwasser aus dem
Düsenkanal nach Benutzung der Whirlpoolwanne gewährleistet.
Bei einer besonders einfachen und funktionsgerechten Ausge
staltung der Erfindung weist der Düsenkanal über seine gesamte
Länge eine gerade Austrittsachse auf und die Strahlaustritts
öffnung liegt außermittig zur Drehachse des Düsenkörpers.
Hierdurch ist sichergestellt, daß in der Abfließdrehstellung
des Düsenkörpers Wassereintrittsöffnung und Strahlaustritts
öffnung des Düsenkörpers einen größtmöglichen Höhenunterschied
aufweisen, wobei die Austrittsachse des Düsenkanals zur Ge
währleistung eines möglichst kräftigen Wasseraustrittsstrahls
gerade verläuft.
Die Strömungsführung des Badewassers im Düsenbereich und das
Abfließen von Restwasser wird noch weiter verbessert, wenn
gemäß einem weiteren Erfindungsmerkmal die Wassereintritts
öffnung in einen Wasserzufuhrkanal der Stirnwand des Düsen
körpers mündet und der Wasserzufuhrkanal koaxial zur Aus
trittsachse des Düsenkanals liegt. Auf diese Weise verläuft
auch der Wasserzufuhrkanal, jedenfalls in der Abfließdreh
stellung des Düsenkörpers, schräg zur Horizontalen, so daß
auch in dem Wasserzufuhrkanal kein Restwasser stehenbleiben
kann, wenn die Whirlpooleinrichtung abgeschaltet und das
Badewasser aus der Whirlpoolwanne abgelassen worden ist.
Wenn mit dem Wasseraustrittsstrahl auch Luft mitgerissen
werden soll, um den Massageeffekt derartiger Whirlpooldüsen zu
verbessern, weist der Düsenkörper nach der Erfindung auch eine
Lufteintrittsöffnung auf, welche in unmittelbarer Nachbar
schaft zum Wassereintritt in den Düsenkanal mündet. Hierdurch
bildet sich zwangsläufig ein Venturi-Düseneffekt aus, welcher
das Mitreißen der gewünschten Luftmenge mit dem in den Düsen
körper eintretenden Druckwasser gewährleistet. Die Luftein
trittsöffnung sollte, vorzugsweise senkrecht, von oben in den
Düsenkörper münden, so daß auch in diesem Bereich und insbe
sondere auch in dem sich an die Lufteintrittsöffnung an
schließenden Luftanschlußstutzen kein Restwasser stehenbleiben
kann, wobei selbstverständlich die Luftzufuhrleitung, jeden
falls im Bereich der Wasserstrahldüse, oberhalb des Gehäuses
derselben verläuft.
Auf besonders einfache Weise kann das erwähnte Venturi-Prinzip
bei der Erfindung dadurch verwirklicht sein, daß die Luftein
trittsöffnung am Umfang des Düsenkörpers vorgesehen ist, so
daß der Lufteintritt in den Düsenkanal in einem Winkel von
vorzugsweise zwischen 80° und 110° zur Austrittsachse des
Düsenkanals erfolgt.
Die Luftzufuhrleitung mündet gemäß einer weiteren besonderen
Ausgestaltung der Erfindung entweder unmittelbar oder über
einen Umfangskanal in die Lufteintrittsöffnung. Falls in jeder
Drehstellung des Düsenkörpers Luft zu dem Wasserstrahl zuführ
bar sein soll, müßte im ersten Fall die Lufteintrittsöffnung
einen entsprechenden Umfangsbereich einnehmen, während bei der
zweiten Alternative die Lufteintrittsöffnung eine kreiszylin
drische Bohrung oder Ausnehmung des Düsenkörpers sein kann,
während der Umfangskanal den gewünschten Umfangsbereich ein
nimmt.
Die Montage und Instandhaltung der erfindungsgemäßen Whirl
poolwanne kann bei Neueinbau, Verschleiß oder Defekt des
Düsenkörpers auf einfache Weise dadurch gewährleistet werden,
daß dieser mittels einer an dem Gehäuse unmittelbar oder
mittelbar festlegbaren Abschlußkappe austauschbar in dem
Gehäuse bzw. der Führungshülse gehalten ist.
Damit der Düsenkörper nicht nur radial in dem Gehäuse bzw. der
Führungshülse sondern auch axial zuverlässig geführt ist, ist
der Düsenkörper vorzugsweise zwischen Anschlagschultern des
Gehäuses bzw. der Führungshülse einerseits und der Abschluß
kappe andererseits axial aufgenommen.
Um die Strahlaustrittsrichtung einfach verstellen zu können,
hat der Düsenkörper vorzugsweise wanneninnenseitig einen
Betätigungsabschnitt.
Weitere Ziele, Merkmale, Vorteile und Anwendungsmöglichkeiten
der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung
von Ausführungsbeispielen anhand der Zeichnung. Dabei bilden
alle beschriebenen und/oder bildlich dargestellten Merkmale
für sich oder in beliebiger sinnvoller Kombination den Gegen
stand der vorliegenden Erfindung auch unabhängig von ihrer
Zusammenfassung in den Ansprüchen oder deren Rückbeziehung.
Es zeigt
Fig. 1 im Vertikalschnitt eine die Erfindung aufweisende
Whirlpoolwanne im Bereich eines eine Wasserstrahl
düse tragenden Seitenwandabschnittes, und
Fig. 2 eine entsprechende Schnittdarstellung für eine
andere Ausführungsform der Erfindung.
Die Wasserstrahldüse 1 gemäß Fig. 1 weist ein im wesentlichen
zylindrisches Gehäuse 10 auf, welches mit einer mit Außenge
winde versehenen Befestigungshülse 11 in einer Aussparung 6
eines Wandabschnitts 7 des Wannenbodens oder einer Wannen
seitenwand einer Whirlpoolwanne dichtend festgelegt ist. Das
Gehäuse 10 ist in dem dargestellten Fall Teil eines Rohr
leitungssystems und stirnseitig über einen Wasseranschluß
stutzen 13 mit einer Druckwasserleitung 15 und in seinem
oberen Mantelbereich über einen Luftanschlußstutzen 14 mit
einer Luftzufuhrleitung 16 verbunden. Die Befestigungshülse 11
liegt mit einem erweiterten Flansch 8 wanneninnenseitig an der
Oberfläche 33 des Wandabschnitts 7 an. Das Gehäuse 10 ragt aus
unten noch näher zu erläuternden Gründen nur über einen Teil
der Länge der Befestigungshülse 11 in diese hinein und zwar
bis zu einem Anschlagring 12. In dem Gehäuse 10 ist eine
Führungshülse 17 drehfest angeordnet. Die Führungshülse 17 hat
in ihrem Bodenbereich eine Wasserdurchlaßöffnung 18, welche
über den Wasseranschlußstutzen 13 mit der Druckwasserleitung
15 in Strömungsverbindung steht, sowie im oberen Bereich ihres
Mantels eine Luftdurchlaßöffnung 22, welche über den Luftan
schlußstutzen 14 mit der Luftzufuhrleitung 16 in Strömungs
verbindung steht. In der Führungshülse 17 ist ein mit zylin
drischen Führungsflächen versehener Düsenkörper 20 um eine
horizontale Drehachse D drehbar gelagert. Die axiale Positio
nierung des Düsenkörpers 20 in der Führungshülse 17 und dem
Gehäuse 10 erfolgt dadurch, daß der Düsenkörper 20 mit einer
dem Wanneninnenraum 32 abgewandten Schulter an einer wannen
innenseitigen Anschlagschulter 4 der Führungshülse 17 und mit
seinem wanneninnenseitigen Ende an einer Anschlagschulter 5
anliegt, welche an einer Abschlußkappe 28 ausgebildet ist, die
in die Befestigungshülse 11 eingeschraubt ist und den Flansch
8 der Befestigungshülse 11 mit einem Abdeckflansch 9 über
deckt. Der Gewindeabschnitt 29 der Abschlußkappe 28 endet vor
dem dem Wanneninnenraum 32 zugewandten stirnseitigen Ende des
Gehäuses 10. Der wanneninnenseitige Abschnitt des Düsenkörpers
20 ist gegen das Gehäuse 10 mittels Dichtungsring 26, der
Mantel des Gehäuses 10 gegenüber der Befestigungshülse 11
mittels eines Dichtungsringes 30 und der Flansch 8 der Be
festigungshülse 11 gegenüber der dem Wanneninnenraum 32 zuge
wandten Oberfläche 33 des Wandabschnitts 7 mittels eines
Dichtungsrings abgedichtet. In dem Düsenkörper 20 ist ein
Düsenkanal 23 mit gerader Austrittsachse K ausgebildet, welche
unter einem Winkel α gegenüber der horizontalen Drehachse D
verläuft. In das dem Wanneninnenraum 32 abgewandte Ende des
Düsenkanals 23 mündet ein koaxial zu dem Düsenkanal 23 in der
Stirnwand 2 vorgesehener Wasserzufuhrkanal 21, welcher über
eine Wassereintrittsöffnung 25 mit der Wasserdurchlaßöffnung
18 im Boden der Führungshülse 17 in Strömungsverbindung steht.
Der Düsenkanal 23 mündet über eine Strahlaustrittsöffnung 24
in den Wanneninnenraum 32. In der in Fig. 1 dargestellten
Abfließdrehlage des Düsenkörpers 20 liegt die Strahlaustritts
öffnung 24 tiefer als die Wassereintrittsöffnung 25 des
Düsenkanals 23 und letztere höher als die Druckwasserleitung
15. Auf diese Weise kann in dieser Abfließdrehstellung das
Restwasser sowohl aus dem Düsenkanal 23 als auch aus dem
Wasserzulaufkanal 21 abfließen, wenn die Whirlpooleinrichtung
abgeschaltet ist und das Badewasser aus dem Wanneninnenraum 32
abgelassen wird. Durch die drehbare Lagerung des Düsenkörpers
20 und die Schrägneigung der Austrittsachse K des Düsenkanals
23 gegenüber der Drehachse D ist die Strahlaustrittsrichtung
veränderbar.
In seinem Mantelbereich hat der Düsenkörper 20 ferner eine
Lufteintrittsöffnung 19, welche sich in der dargestellten
Abfließdrehstellung des Düsenkörpers 20 mit der Luftdurch
laßöffnung 22 der Führungshülse 17 deckt. In dieser Dreh
stellung kann das Restwasser auch aus diesem Bereich und dem
sich anschließenden Luftanschlußstutzen 14 vollständig ab
fließen. In anderen Drehstellungen kann die Luftdurchlaß
öffnung 22 der Führungshülse 17 über einen Umlaufkanal 3 mit
der Lufteintrittsöffnung 19 des Düsenkörpers 20 in Strömungs
verbindung stehen, so daß dem Düsenkanal 23 in jeder Drehlage
des Düsenkörpers 20 Luft zugeführt werden kann. Ebenso kann
dem Düsenkanal 23 in jeder Drehlage des Düsenkörpers 20 Druck
wasser zugeführt werden, weil die Wasserdurchlaßöffnung 18 im
Bodenbereich der Führungshülse 17 so gestaltet und so groß
bemessen ist, daß die Wassereintrittsöffnung 25 des Düsen
körpers 20 in jeder Drehstellung mit letzterer in Strömungs
verbindung steht. Die Lufteintrittsöffnung 19 mündet unmittel
bar in Nachbarschaft des Wasserzufuhrkanals 21 in den Düsen
kanal 23, und zwar unter einem Winkel β zur Austrittsachse K,
so daß ein Venturi-Effekt entsteht und das in den Düsenkanal
23 über den Wasserzufuhrkanal 21 eintretende Druckwasser Luft
aus der Luftzufuhrleitung 16 mitreißt.
Am wanneninnenseitigen Ende ist an dem Düsenkörper 20 ein
Betätigungsabschnitt 27 ausgebildet, welcher das Drehen des
Düsenkörpers 20 von Hand erleichtert.
Bei der in Fig. 2 dargestellten Ausführungsform ist eine
Führungshülse 17 entbehrlich, da der Düsenkörper 20 mit einem
hinteren hülsenförmigen Abschnitt unmittelbar in dem Gehäuse
10 drehbar gelagert ist. Die Druckwasser- und Luftzufuhr ist
etwas anders gestaltet als bei der Ausführungsform gemäß
Fig. 1, die Funktionsweise, insbesondere auch hinsichtlich der
Ausbildung eines Venturi-Effekts, ist jedoch der gleiche. Auch
in Fig. 2 befindet sich der Düsenkörper 20 in seiner Abfließ
drehstellung. Daraus ist zu erkennen, daß auch hier die
Strahlaustrittsöffnung 24 tiefer als die Wassereintrittsöff
nung 25 und letztere höher als die Druckwasserleitung 15
liegen, so daß in dem Düsenaustrittsbereich kein Restwasser
stehen bleibt, wenn die Whirlpooleinrichtung außer Betrieb
gesetzt ist.
Bezugszeichenliste:
1 Wasserstrahldüse
2 Stirnwand
3 Umfangskanal
4 Anschlagschulter
5 Anschlagschulter
6 Aussparung
7 Wandabschnitt
8 Flansch
9 Abdeckflansch
10 Gehäuse
11 Befestigungshülse
12 Anschlagring
13 Wasseranschlußstutzen
14 Luftanschlußstutzen
15 Druckwasserleitung
16 Luftzufuhrleitung
17 Führungshülse
18 Wasserdurchlaßöffnung
19 Lufteintrittsöffnung
20 Düsenkörper
21 Wasserzufuhrkanal
22 Luftdurchlaßöffnung
23 Düsenkanal
24 Strahlaustrittsöffnung
25 Wassereintrittsöffnung
26 Dichtungsring
27 Betätigungsabschnitt
28 Abschlußkappe
29 Gewindeabschnitt
30 Dichtungsring
31 Dichtungsring
32 Wanneninnenraum
33 Oberfläche
D Drehachse
K Austrittsachse
2 Stirnwand
3 Umfangskanal
4 Anschlagschulter
5 Anschlagschulter
6 Aussparung
7 Wandabschnitt
8 Flansch
9 Abdeckflansch
10 Gehäuse
11 Befestigungshülse
12 Anschlagring
13 Wasseranschlußstutzen
14 Luftanschlußstutzen
15 Druckwasserleitung
16 Luftzufuhrleitung
17 Führungshülse
18 Wasserdurchlaßöffnung
19 Lufteintrittsöffnung
20 Düsenkörper
21 Wasserzufuhrkanal
22 Luftdurchlaßöffnung
23 Düsenkanal
24 Strahlaustrittsöffnung
25 Wassereintrittsöffnung
26 Dichtungsring
27 Betätigungsabschnitt
28 Abschlußkappe
29 Gewindeabschnitt
30 Dichtungsring
31 Dichtungsring
32 Wanneninnenraum
33 Oberfläche
D Drehachse
K Austrittsachse
Claims (14)
1. Whirlpoolwanne mit Wasserstrahldüse, mit einem in der
Wannenwandung angeordneten Gehäuse (10), an welches eine
Druckwasserleitung (15) und ggf. eine Luftzufuhrleitung (16)
angeschlossen sind, und mit einem mit einem Düsenkanal (23) in
eine Strahlaustrittsöffnung (24) mündenden, zur Veränderung
der Strahlaustrittsrichtung verstellbaren Düsenkörper (20),
dadurch gekennzeichnet, daß der Düsenkörper (20) in eine
Stellung verstellbar ist, in welcher die Strahlaustrittsöff
nung (24) tiefer als die Wassereintrittsöffnung (25) des
Düsenkanals (23) und die Wassereintrittsöffnung (25) des
Düsenkanals (23) höher als die Druckwasserleitung (15) liegen.
2. Whirlpoolwanne nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
der Düsenkörper (20) in dem Gehäuse (10) um eine Drehachse (D)
drehbar gelagert ist und daß die Austrittsachse (K) des Düsen
kanals (23) in einem Winkel (α) zur Drehachse (D) verläuft.
3. Whirlpoolwanne nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
die Wassereintrittsöffnung (25) außermittig zur Drehachse (D)
im Düsenkörper (20) angeordnet ist.
4. Whirlpoolwanne nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeich
net, daß die Wassereintrittsöffnung (25) in jeder Drehstellung
des Düsenkörpers (20) mit der Druckwasserleitung (15) in Strö
mungsverbindung steht.
5. Whirlpoolwanne nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß der Düsenkörper (20) mit im wesentlichen
zylindrischen Führungsflächen in dem Gehäuse (20) bzw. in
einer in dem Gehäuse (10) gelagerten Führungshülse (17) dreh
bar gelagert ist und daß die Wassereintrittsöffnung (25) in
einer Stirnwand (2) des Düsenkörpers (20) liegt.
6. Whirlpoolwanne nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß
die Führungshülse (17) stirnseitig eine Wasserdurchlaßöffnung
(18) aufweist, welche einerseits mit der Druckwasserleitung
(15) und andererseits in jeder Drehstellung des Düsenkörpers
(20) mit dessen Wassereintrittsöffnung (25) in Strömungsver
bindung steht.
7. Whirlpoolwanne nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, daß der Düsenkanal (23) eine gerade Austritts
achse (K) aufweist und die Strahlaustrittsöffnung (24) außer
mittig zur Drehachse (D) des Düsenkörpers (20) liegt.
8. Whirlpoolwanne nach einem der Ansprüche 2 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, daß die Wassereintrittsöffnung (25) in einen
Wasserzufuhrkanal (21) der Stirnwand (2) des Düsenkörpers (20)
mündet und der Wasserzufuhrkanal (21) koaxial zur Austritts
achse (K) des Düsenkanals (23) liegt.
9. Whirlpoolwanne nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch
gekennzeichnet, daß der Düsenkörper (20) eine Lufteintritts
öffnung (19) aufweist, welche in unmittelbarer Nachbarschaft
zum Wassereintritt in den Düsenkanal (23) mündet.
10. Whirlpoolwanne nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet,
daß die Lufteintrittsöffnung (19) am Umfang des Düsenkörpers
(20) vorgesehen ist, so daß der Lufteintritt in den Düsenkanal
(23) in einem Winkel (β) zur Austrittsachse (K) des Düsen
kanals (23) erfolgt.
11. Whirlpoolwanne nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Luftzufuhrleitung (16) entweder unmittelbar
oder über einen Umfangskanal (3) in die Lufteintrittsöffnung
(19) mündet.
12. Whirlpoolwanne nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch
gekennzeichnet, daß der Düsenkörper (20) mittels einer an dem
Gehäuse (10) unmittelbar oder mittelbar festlegbaren Abschluß
kappe (28) austauschbar in dem Gehäuse (10) bzw. der Führungs
hülse (17) gehalten ist.
13. Whirlpoolwanne nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet,
daß der Düsenkörper (20) zwischen Anschlagschultern (4, 5) des
Gehäuses (10) bzw. der Führungshülse (17) einerseits und der
Abschlußkappe (28) andererseits axial geführt ist.
14. Whirlpoolwanne nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch
gekennzeichnet, daß der Düsenkörper (20) wanneninnenseitig
einen Betätigungsabschnitt (27) aufweist.
Priority Applications (4)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE4005197A DE4005197A1 (de) | 1990-02-19 | 1990-02-19 | Whirlpoolwanne mit wasserstrahlduese |
| DE9003413U DE9003413U1 (de) | 1990-02-19 | 1990-02-19 | Whirlpoolwanne mit Wasserstrahldüse |
| DE59103555T DE59103555D1 (de) | 1990-02-19 | 1991-01-09 | Whirlpoolwanne mit Wasserstrahldüse. |
| EP91100232A EP0445504B1 (de) | 1990-02-19 | 1991-01-09 | Whirlpoolwanne mit Wasserstrahldüse |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE4005197A DE4005197A1 (de) | 1990-02-19 | 1990-02-19 | Whirlpoolwanne mit wasserstrahlduese |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
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