DE4005059C2 - Tastschalteranordnung - Google Patents
TastschalteranordnungInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Tastschalteranordnung insbesondere
für den Einsatz in fußbetätigten Schaltern.
Aus der DE 35 12 635 A1 ist ein elektrischer Tastschalter bekannt,
dessen Betätigungselemente eine gelenkig gelagerte Haube
und dessen Schalter ein Schiebeschalter ist, der mit der Haube
über einen Kipphebel gelenkig verbunden ist. Die Haube wird
durch eine erste Schraubendruckfeder und der Schieber des
Schalters durch eine zweite Schraubendruckfeder in ihre Ruhelage
rückgestellt.
Aus der DE 29 37 031 A1 ist eine Anordnung von wenigstens zwei
Installationsgeräten, wie Schalter oder Taster, für Hand- und
Fußbetätigung bekannt, von denen das für Fußbetätigung
bestimmte Installationsgerät mit einer bauchigen, polsterartigen,
nach vorn stark gewölbten Betätigungswippe versehen
ist, die gegen eine solche für manuelle Betätigung austauschbar
ist, um den unter der Betätigungswippe angeordneten Schalter
für beide Verwendungszwecke einsetzbar zu machen. Der
Schalter selbst ist ein üblicher Kippschalter, wie er in
Rauminstallation Verwendung findet.
Die in elektrischen Geräten eingebauten Kippschalter sind
üblicherweise keine solchen, wie sie für Rauminstallationen
verwendet werden, sondern sie weisen ein demgegenüber kleineres
Volumen auf und sind speziell für die Installation
in Geräteöffnungen ausgebildet, wo sie mit federnden Rasteinrichtungen
gehalten sind. Solche Schalter findet man bei
elektrischen Haushaltsgeräten, wie Kaffeemaschinen, Warmhalteplatten,
Waschmaschinen und dergleichen. Ihre von außen
zugängliche Schalterwippe ist in der Regel relativ klein und
für rauhen Betrieb, wie beispielsweise für Fußbetrieb, nicht
geeignet. Ordnet man über der Schalterwippe zum Zwecke der
Fußbetätigung einen Fußschalter an, reicht der Rückstellfederdruck
des Schalters in der Regel nicht aus, das Pedal in die
Ruhestellung rückzustellen. Dem Pedal ist in solchen Fällen
daher eine allgemeine Rückstellfeder zugeordnet. Beim Bruch
der schalterseitigen Rückstellfeder ist aber nicht gewährleistet,
daß bei Aufhebung des Pedaldrucks der Schalter in
seine Ruhestellung zurückkehrt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Tastschalteranordnung
anzugeben, die erhöhte Sicherheit für die Rückstellung
des Schalters in seine Ruhestellung gewährleistet.
Diese Aufgabe wird durch die im Anspruch 1 angegebenen Merkmale
gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind
Gegenstand der Unteransprüche.
Bei der erfindungsgemäßen Tastschalteranordnung ist die Rückstelleinrichtung
für das Betätigungsglied (Pedal) nicht zwischen
diesem und der Tragstruktur des Schalters eingespannt,
sondern zwischen dem Betätigungsglied (Pedal) und der Schalterwippe.
Die Rückstelleinrichtung wirkt somit doppelt, nämlich
drückt sie sowohl auf die Schalterwippe als auch auf
das Betätigungsglied jeweils in Rückstellrichtung. Sollte die
schalterseitige Rückstellfeder brechen, ist eine Rückstellung
des Schalters noch immer gewährleistet.
Die Erfindung wird nachfolgend unter Bezugnahme auf die Zeichnungen
näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 eine Tastschalteranordnung
mit einem Fußpedal als Betätigungsglied
in der Aus-Position eines Ein-Aus-
Schalters, wobei die Rückstelleinrichtung
eine U-förmige Clipfeder ist, in einer teil
weise geschnittenen Seitenansicht;
Fig. 2 die Tastschalteranordnung in vollständig
niedergedrückter Position, wobei sich der
Ein-Aus-Schalter in der "Ein"-Position be
findet und die Rückstelleinrichtung zusammengedrückt ist;
Fig. 3 eine zweite Ausführungsform der Erfindung
in einer Darstellung ähnlich den Fig.
1 und 2;
Fig. 4 eine dritte Ausführungsform der Erfindung
und
Fig. 5 eine vierte Ausführungsform der Erfindung
in ähnlicher Darstellung.
Wie Fig. 1
zeigt, ist eine Tastschalteranordnung
allgemein mit 10 bezeichnet. Die Anordnung
ist in einer Seitenansicht dargestellt und ebenfalls im
Querschnitt mit einem Betätigungsglied wie einem Fuß
pedal abgebildet, das allgemein mit 12 bezeichnet und
schwenkbar an einer Basisplatte 14 befestigt ist, die
ihrerseits auf geeignete Weise an der Bodenleiste oder
dergleichen beispielsweise eines Fahrzeuges, auf dem
Kinder fahren können, befestigt ist.
Ein Ein-Aus-Schalter wie eine Ein-Aus-Wippschaltan
ordnung ist insgesamt mit 16 bezeichnet und in einer
Öffnung der Basisplatte angebracht. Das Pedal 12 hat
ein Hakenteil 18, das durch eine Öffnung 20 in der
Basisplatte 14 einsetzbar ist, so daß das Pedal rela
tiv zu der Basisplatte schwenkbar ist, um auf weiter
unten zu beschreibende Weise den Ein-Aus-Schalter 16
zu betätigen. In der Nähe des vorderen Endes des
Pedals 12 erstreckt sich von diesem eine Hülse 22 mit
Innengewinde nach unten, wobei die Hülse eine Schraube
24 aufnimmt, die durch eine Öffnung 26 in der Basis
platte eingesetzt ist. Die Schraube 24 dient als Be
grenzungseinrichtung für die Schwenkbewegung des Pedals
im Uhrzeigersinn der Fig. 1. Das Pedal 12 ist mit einem
Element oder einer Druckeinrichtung 28 versehen, die sich
nach unten erstreckt, um auf weiter unten zu beschrei
bende Weise an dem Ein-Aus-Schalter 16 anzugreifen.
Der Ein-Aus-Schalter 16 hat einen herkömmlichen Aufbau
und enthält ein Gehäuse 30 mit federähnlichen Seitenfahnen
32, 34, mit denen das Gehäuse 30 an der Basisplatte 14
in Position schnappen kann. In dem Gehäuse 30 ist ein
Wippschalter 36 mit einem ersten Ende 36a und einem
zweiten 36b befestigt. Am Wippschalter 36 stützt sich das eine
Ende einer kleinen Schraubenfeder 38 ab, deren anderes Ende
auf einem Wipparm 40 angeordnet ist, der ein
Leiter mit Kontakten 40a, 40b und 40c ist. Diese
Kontakte verbinden mit Kontakten 41a, 41b und 41c
je nach Stellung des Wippschalters 36. Eine Rückstell
feder 41 beaufschlagt den Wippschalter 36 und über ihn das Pedal 42 im
Uhrzeigersinn in die sogenannte "Aus"-Position. Das
im Querschnitt gezeigte Pedal kann üblicherweise eine
Länge von etwa 5 bis 8 cm und eine Breite von 2,5 bis 5 cm
haben. Alles bisher beschriebene ist herkömm
licher Art, wobei nun die Aufmerksamkeit auf eine
neue Rückstelleinrichtung 42
gerichtet wird, die nachfolgend mit "Vorspannungseinrichtung" bezeichnet.
werden soll.
Die Vorspannungseinrichtung der Ausführungsform gemäß
Fig. 1 ist ein elastisches Bauteil wie eine allgemein
U-förmige Clipfeder, die einen ersten Abschnitt 42a
aufweist, der über einen gekrümmten zweiten Abschnitt 42b in
einen dritten Abschnitt 42c übergeht. Die Vorspannungseinrich
tung ist nahe dem Ein-Aus-Schalter und außerhalb des
selben angeordnet. Am Ende des Abschnitts 42c befindet
sich ein gebogenes oder abgesetztes Ende 42d, das einen
fortlaufenden Eingriff mit dem zweiten Ende 36b des
Wippschalters 36 gewährleistet. Die Vorspanneinrichtung
ist mittels einer Befestigungseinrichtung 13 an dem
Pedal 12 befestigt und weist eine angemessene Feder
spannung auf, so daß sie an dem zweiten Ende 36b an
greift und dieses normalweise in der Ruhestellung
hält. Die Vorspanneinrichtung wirkt jedoch so, daß
sie elastisch der Bewegung des Pedals
12 nachgibt und Federspannung aufbaut, wenn die Druck
einrichtung 28 an dem ersten
Ende 36a angreift und dieses in einer ersten Richtung
in die Arbeitsposition bewegt. Die Feder 42 kann eine
Breite von etwa 2,5 cm und eine Länge von etwa 6 cm
haben. Ein geeignetes Material für die Feder
(ebenso für die anderen Ausführungsformen) kann spannungs
freier Edelstahl oder dergleichen sein.
In Fig. 2 ist das Pedal 12 vollständig niedergedrückt,
und da das erste und das zweite Ende des Wippschalters
36 gleichzeitig in entgegengesetzten Richtungen bewegt
sind, liegt nun der Kontakt 40c des Wipparms 40 an dem
Kontakt 39c an. Der Hauptgrund für die Anordnung der
Vorspannungeinrichtung 42 ist folgendermaßen: Die Rück
stellfeder 41, die sehr klein ist, kann nach wieder
holten Zyklen brechen, so daß das Fahrzeug selbst dann
weiterfährt, wenn kein Druck mehr auf das Fußpedal 12
ausgeübt wird, da keine Kraft wirksam ist, um den Wipp
schalter 36 in die Ruhestellung zurückzuführen.
Die Vorspannungseinrichtung 42 wird jedoch das zweite
Ende 36b des Wipparms indie Ruhestellung zurück
drücken, auch wenn die Rückstellfeder 41 ausfällt.
Aus Fig. 2 ist zu ersehen, daß die Vorspannungsein
richtung 42 gebogen ist, so daß der Abschnitt 42c in
Richtung des Abschnitts 42a verlagert ist, wenn das
Pedal 12 niedergedrückt ist, um den Wippschalter in
die Arbeitsposition zu bewegen, d.h. die Vorspannungs
einrichtung gibt elastisch der Bewegung des
Pedals nach. Da die Vorspannungseinrichtung ein abgesetztes
oder abgewinkeltes Ende 42d aufweist, greift dieser
Abschnitt weiterhin an dem zweiten Ende 36b des Wipp
schalters an. Wenn dann der Fußdruck auf das Fußpedal
12 aufhört, drückt die Vorspannungseinrichtung 42, die
Federspannung gespeichert hat, das zweite Ende 36b nach
unten und bringt dieses in die Position gemäß Fig. 1
zurück. Wenn somit die Rückstellfeder 41 ausfällt, ist
es unmöglich, daß das Fahrzeug oder eine andere von dem
Schalter 16 betätigte Vorrichtung in der Arbeits- oder
Betriebsposition verbleibt. Die Vorspannungseinrichtung
42 ist eine wirkungsvolle Sicherung für einen Ein-Aus-
Schalter, der normalerweise in eine Ruhestellung
gebracht ist. Die Vorspannungseinrichtung drückt
auch das Pedal 12 in eine Ruhestellung. Wenn
das Pedal 12 freigegeben ist, wird der Ein-Aus-Schalter
36 von der Vorspannungseinrichtung 42 in die Ruhestellung
gezwängt.
Die Fig. 3 bis 5 zeigen weitere Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung. Bei der in Fig. 3 darge
stellten zweiten Ausführungsform ist eine blattartige
Feder oder Clipfeder 44 an der Fußplatte 14 befestigt
und enthält einen Abschnitt 44a, der sich an der Unter
seite der Fußplatte befindet. Es wird darauf hingewiesen,
daß die Basisplatte 14 eine Öffnung 15 hat, durch die
der Abschnitt 44b der Vorspannungseinrichtung aufge
nommen werden kann, wobei sich diese in einem im wesent
lichen geradlinigen Überlappungsabschnitt 44c fortsetzt.
Der Abschnitt 44c geht in einen abgewinkelten oder abge
setzten Endabschnitt 44d über, der das dauernde An
greifen an dem zweiten Ende des Wippschalters gewähr
leistet. Die Vorspannungseinrichtung 44 ist wieder als
Clipfeder oder Bügelfeder ausgestaltet mit dem Unter
schied, daß sie nicht an dem Pedal 12 befestigt ist,
wie dies bei der ersten Ausführungsform gemäß den Fig. 1
und 2 der Fall ist. Die Vorspannungseinrichtung
44 führt jedoch wiederum das Pedal 12 in die
Ruhestellung zurück, wenn keine abwärts gerichtete
Druckkraft auf das Fußpedal ausgeübt wird, da das erste
Ende des Wippschalters gegen die Druckeinrichtung 28
drückt, so daß das Pedal 12 infolge der Federkraft
der Vorspannungseinrichtung 44 nach oben gedrückt wird.
Die Fig. 4 und 5 zeigen weitere Ausführungsformen.
Die in Fig. 4 dargestellte dritte Ausführungsform
enthält eine Vorspannungseinrichtung 46, die so be
messen ist, daß sich ein langgestreckter Arm 46a von
der Unterseite des Pedals 12 erstreckt. Ein gebogenes
oder abgesetztes Ende 46b stellt wiederum einen ange
messenen Angriff an dem zweiten Ende des Wippschalters
sicher. Somit erstreckt sich bei der in Fig. 4 abgebil
deten Ausführungsform eine Clipfeder im wesentlichen
direkt von dem Pedal zu dem Wippschalter.
Bei der in Fig. 5 dargestellten vierten Ausführungs
form wird die Verwendung einer Vorspannungseinrichtung
in Form einer flexiblen, allgemein bogenförmigen Feder
48 vorgeschlagen, deren gewölbter Abschnitt des Bogens
stets an dem zweiten Ende des Wippschalters angreift.
Die Bogenfeder enthält einen vorderen Abschnitt 48a,
der nahe der Druckeinrichtung 28 befestigt ist, sowie
einen langgestreckten Mittelabschnitt 48b in Form
eines langgestreckten Bogens, der an dem Wippschalter
anliegt. Ein Endabschnitt 48c ist an einem Ende des
Pedals 12 befestigt.
Claims (9)
1. Tastenschalteranordnung, bestehend aus einem Tastenschalter
(16) mit einer Schalterwippe (36), die ein erstes und ein
zweites Ende (36a, 36b) aufweist, einem Betätigungsglied
(12), das auf das erste Ende (36a) der Schalterwippe (36) bei
Betätigung der Tastenschalteranordnung drückt, und einer
elastischen Rückstelleinrichtung (42), die zwischen dem
Betätigungsglied und dem zweiten Ende (36b) der Schalterwippe
(36) angeordnet ist und gleichzeitig im Sinne einer
Rückstellung sowohl des Betätigungsgliedes (12) als auch der
Schalterwippe (36) wirkt.
2. Tastenschalteranordnung nach Anspruch 1, die eine
Rückstellfeder (41) enthält, die auf das erste Ende (36a) der
Schalterwippe (36) entgegen der Betätigungsrichtung vom
Betätigungsglied (12) einwirkt.
3. Tastenschalteranordnung nach Anspruch 2, bei der die
Rückstelleinrichtung eine im wesentlichen U-förmige Feder
(42) ist, die einen Abschnitt (42d) aufweist, der ständig am
zweiten Ende (36b) der Schalterwippe (36) anliegt.
4. Tastenschalteranordnung nach Anspruch 3, bei der der am
zweiten Ende (36b) der Schalterwippe (36) anliegende
Abschnitt (42d) der U-förmigen Feder (42) gegenüber einem
benachbarten Abschnitt (42c) versetzt ist, um die ständige
Anlage am zweiten Ende (36b) der Schalterwippe (36)
sicherzustellen.
5. Tastenschalteranordnung nach Anspruch 1, bei der die
Rückstelleinrichtung (44) an einer Grundplatte (14) befestigt
ist, die den Kippschalter (16) hält.
6. Tastenschalteranordnung nach Anspruch 5, bei der die
Rückstelleinrichtung eine flexible, im wesentlichen U-förmige
Feder (44) ist.
7. Tastenschalteranordnung nach Anspruch 2, bei der die
Rückstelleinrichtung eine im wesentlichen bogenförmige Feder
(48) ist, die einen Bogenabschnitt (48b) aufweist, der
ständig an dem zweiten Ende (36b) der Schalterwippe (36a)
liegt.
8. Tastenschalteranordnung nach Anspruch 1, bei der die
Rückstelleinrichtung an dem Betätigungsglied (12) befestigt
ist.
9. Tastenschalteranordnung nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, bei der das Betätigungsglied (12) ein Pedal ist.
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: MATTEL, INC., EL SEGUNDO, CALIF., US |
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| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |