DE4004311A1 - Sitzauflage - Google Patents
SitzauflageInfo
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47C—CHAIRS; SOFAS; BEDS
- A47C3/00—Chairs characterised by structural features; Chairs or stools with rotatable or vertically-adjustable seats
- A47C3/16—Chairs characterised by structural features; Chairs or stools with rotatable or vertically-adjustable seats of legless type, e.g. with seat directly resting on the floor; Hassocks; Pouffes
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47C—CHAIRS; SOFAS; BEDS
- A47C7/00—Parts, details, or accessories of chairs or stools
- A47C7/02—Seat parts
- A47C7/021—Detachable or loose seat cushions
Landscapes
- Professional, Industrial, Or Sporting Protective Garments (AREA)
- Mattresses And Other Support Structures For Chairs And Beds (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Sitzauflage.
Die bisherigen Sitzauflagen, z. B. Kissen, Decken usw. sind
dafür gedacht, auf der für sie vorgesehenen Unterlage zu verbleiben.
Sie dienen der bequemen Dauerbenutzung und meistens auch als Zierde
für die Sitzgelegenheit. Sie sind meistens aus schwerem Material
und haben eine beträchtliche Dicke, was für ihren Transport hinder
lich ist. Sie sind daher nicht zur Mitnahme oder zum zeitweisen
Gebrauch, z. B. zum Ausruhen bei Wanderungen oder zur Benutzung bei
Stadionbesuchen geeignet.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Sitzauflage zu
schaffen, die sich durch geringes Gewicht und geringes Volumen zur
Mitnahme in normalen Manteltaschen, Handtaschen und dergl. eignet
oder selbst als Tragetasche mitgeführt werden kann.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Sitzauflage
gelöst, bei der zwei übereinander liegende, längs ihrer Ränder ver
bundene, flexible, dünne, luftundurchlässige Kunststoff- und/oder
Naturstoffolien in ihrem Inneren punktuell oder längs Linien unter
Bildung aufblasbarer Luftkammern verbunden sind, die in der Kammer
wand wenigstens ein versenkbares Ventil aufweisen, wobei die Länge
und Breite der Auflage der durchschnittlichen Sitzfläche einer
Person entspricht. Diese Sitzauflage dient nach dem Aufblasen als
Auflage für Sitzgelegenheiten, die durch Härte, Kälte, Unebenheit,
Nässe, übermäßige Wärme usw. unangenehm auf das Gesäß des Sitzenden
einwirken würden. Die Sitzauflage kann bei Veranstaltungen auch in
aufgeblasenem Zustand vom Veranstalter an die Veranstaltungsteil
nehmer ausgeliehen werden. Dadurch lassen sich gegenüber herkömm
lichen Sitzkissen, die z. B. aus Schaumstoff bestehen können, große
Platzersparnisse für die Kissenlagerung erzielen.
Die Luftkammerhöhe ist im aufgeblasenen Zustand so bemessen,
daß die obere und die untere Folie durch das Gewicht des Sitzenden
nicht in Berührung kommen. Bei einer besonderen Ausführungsform
nimmt die Höhe der Luftkammern zu ihrem einen Ende hin zu. Durch
diese unterschiedliche Höhe der Sitzauflage wird auf der vorhandenen
Sitzgelegenheit eine gesundheitlich verbesserte Sitzweise erreicht.
Die erfindungsgemäße Sitzauflage läßt sich zudem als Rückenpolster,
Kopf- oder Fußunterlage gebrauchen.
Das Material der Sitzauflage kann farblos oder eingefärbt
sein, oder seine Oberfläche kann farbig bedruckt sein. Auf seiner
Sitzoberseite kann auch eine weiche Schicht, z. B. eine Faserschicht
oder eine Schaumstoffschicht, angebracht, z. B. aufgeklebt oder auf
geschweißt sein.
Eine besonders zweckmäßige Ausführungsform der Sitzauflage
ist dadurch gekennzeichnet, daß an ihrem Rand eine flache, schmale,
flexible Leiste ausgebildet ist, auf der Verschließvorrichtungen
und Tragegriffe angebracht sind, so daß aus der nicht aufgeblasenen
Sitzauflage eine Tragetasche gebildet werden kann.
Nachfolgend wird die Erfindung an Hand der Zeichnung näher be
schrieben. Es zeigen
Fig. 1 eine perspektivische Darstellung einer ersten Ausfüh
rungsform der erfindungsgemäßen Sitzauflage im aufgeblasenen Zu
stand;
Fig. 2 eine perspektivische Darstellung einer zweiten Ausfüh
rungsform der Sitzauflage im aufgeblasenen Zustand;
Fig. 3 eine dritte Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Sitzauflage im aufgeblasenen Zustand;
Fig. 4 die Draufsicht einer vierten Ausführungsform der er
findungsgemäßen Sitzauflage im nicht aufgeblasenen Zustand; und
Fig. 5 die Sitzauflage nach Fig. 4 bei Verwendung als Trage
tasche.
Fig. 1 zeigt in perspektivischer Darstellung eine Form der
Sitzauflage, bei der die obere Folie 4 und die untere Folie 5 an
Punkten 9 verbunden sind, so daß eine Sitzfläche entsteht, deren
Höhe 3 im wesentlichen überall gleich ist. Durch die gebildeten
Furchen auf der Oberseite bzw. oberen Folie 4 ist ein gewisser
Luftaustausch unter dem Gesäß möglich. Durch ein Ventil 2 läßt
sich die Auflage aufblasen und entlüften.
Fig. 2 zeigt eine Sitzauflage mit geradlinigen stegartigen
Verbindungen 10 zwischen der Oberfolie 4 und der Unterfolie 5. Die
geradlinigen Verbindungsnähte haben kleine Unterbrechungen 11, die
das Aufblasen und Entlüften der gesamten Sitzauflage durch ein Ven
til 2 erlauben.
Bei der Sitzauflage nach Fig. 3 sind die geradlinigen Verbin
dungsnähte 12 durchgehend ausgebildet. Dadurch werden separate
Luftkammern 1 gebildet, die jeweils ein eigenes Ventil 2 haben.
Durch die in einer Richtung von Kammer zu Kamner größer werdenden
Kammerhöhen 3 wird der Sitzende zu einer gesundheitsfördernden
Sitzhaltung gezwungen, wenn er die Kammer mit dem größten Durch
messer zum Rücken hin legt.
Fig. 4 zeigt eine nicht aufgeblasene Sitzauflage ähnlich der
in Fig. 2, die von einer flexiblen Leiste 7 mit Druckknöpfen 6
und zwei Henkeln 8 umrandet ist. Anstelle der Druckknöpfe 6 kann
selbstverständlich auch ein Reißverschluß treten. In Fig. 5 ist
dargestellt, wie die Sitzauflage nach Fig. 4 zu einer Tragetasche
zusammengefaltet und durch die Druckknöpfe 6 seitlich verschlossen
wurde.
Claims (6)
1. Sitzauflage, dadurch gekennzeichnet, daß zwei übereinan
der gelegte, längs ihrer Ränder verbundene, flexible, dünne, luft
undurchlässige Kunststoff- und/oder Naturstoffolien (4, 5) unter
einander punktuell (9) oder längs Linien (10) unter Bildung auf
blasbarer Luftkammern (1) verbunden sind, die in der Kammerwand
wenigstens ein versenkbares Ventil (2) aufweisen, wobei die Länge
und Breite der Auflage der durchschnittlichen Sitzfläche einer
Person entspricht.
2. Sitzauflage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
ihre Luftkammerhöhe (3) im aufgeblasenen Zustand so bemessen ist,
daß ihre Ober- und Unterfolie (4 und 5) durch das Gewicht des
Sitzenden außerhalb der Verbindungspunkte (9) bzw. -linien (10)
nicht in Berührung kommen.
3. Sitzauflage nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeich
net, daß ihre Länge dem zwei- bis dreifachen ihrer Breite ent
spricht.
4. Sitzauflage nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß die Höhe (3) der Luftkammern (1) zum einen
Ende der Sitzauflage hin ansteigt (Fig. 3).
5. Sitzauflage nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß das Folienmaterial farblos oder eingefärbt
ist oder seine Oberfläche farbig bedruckt ist.
6. Sitzauflage nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß an ihrem Rand eine schmale, flexible, flache
Leiste (7) ausgebildet ist, auf der Verschließvorrichtungen (6)
und Tragegriffe (8) angebracht sind, so daß im nicht aufgeblasenen
Zustand eine Tragetasche gebildet werden kann (Fig. 4 und 5).
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE4004311A DE4004311A1 (de) | 1990-02-13 | 1990-02-13 | Sitzauflage |
| DE9001644U DE9001644U1 (de) | 1990-02-13 | 1990-02-13 | Sitzauflage |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE4004311A DE4004311A1 (de) | 1990-02-13 | 1990-02-13 | Sitzauflage |
| DE9001644U DE9001644U1 (de) | 1990-02-13 | 1990-02-13 | Sitzauflage |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4004311A1 true DE4004311A1 (de) | 1991-08-14 |
Family
ID=42831637
Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE4004311A Withdrawn DE4004311A1 (de) | 1990-02-13 | 1990-02-13 | Sitzauflage |
| DE9001644U Expired - Lifetime DE9001644U1 (de) | 1990-02-13 | 1990-02-13 | Sitzauflage |
Family Applications After (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE9001644U Expired - Lifetime DE9001644U1 (de) | 1990-02-13 | 1990-02-13 | Sitzauflage |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (2) | DE4004311A1 (de) |
Cited By (6)
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-
1990
- 1990-02-13 DE DE4004311A patent/DE4004311A1/de not_active Withdrawn
- 1990-02-13 DE DE9001644U patent/DE9001644U1/de not_active Expired - Lifetime
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE9001644U1 (de) | 1990-04-19 |
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Legal Events
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|---|---|---|---|
| OM8 | Search report available as to paragraph 43 lit. 1 sentence 1 patent law | ||
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