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DE4004311A1 - Sitzauflage - Google Patents

Sitzauflage

Info

Publication number
DE4004311A1
DE4004311A1 DE4004311A DE4004311A DE4004311A1 DE 4004311 A1 DE4004311 A1 DE 4004311A1 DE 4004311 A DE4004311 A DE 4004311A DE 4004311 A DE4004311 A DE 4004311A DE 4004311 A1 DE4004311 A1 DE 4004311A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
seat cover
seat
inflated
cover according
flexible
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE4004311A
Other languages
English (en)
Inventor
Juergen Kupke
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE4004311A priority Critical patent/DE4004311A1/de
Priority to DE9001644U priority patent/DE9001644U1/de
Publication of DE4004311A1 publication Critical patent/DE4004311A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47CCHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C3/00Chairs characterised by structural features; Chairs or stools with rotatable or vertically-adjustable seats
    • A47C3/16Chairs characterised by structural features; Chairs or stools with rotatable or vertically-adjustable seats of legless type, e.g. with seat directly resting on the floor; Hassocks; Pouffes
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47CCHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C7/00Parts, details, or accessories of chairs or stools
    • A47C7/02Seat parts
    • A47C7/021Detachable or loose seat cushions

Landscapes

  • Professional, Industrial, Or Sporting Protective Garments (AREA)
  • Mattresses And Other Support Structures For Chairs And Beds (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Sitzauflage.
Die bisherigen Sitzauflagen, z. B. Kissen, Decken usw. sind dafür gedacht, auf der für sie vorgesehenen Unterlage zu verbleiben. Sie dienen der bequemen Dauerbenutzung und meistens auch als Zierde für die Sitzgelegenheit. Sie sind meistens aus schwerem Material und haben eine beträchtliche Dicke, was für ihren Transport hinder­ lich ist. Sie sind daher nicht zur Mitnahme oder zum zeitweisen Gebrauch, z. B. zum Ausruhen bei Wanderungen oder zur Benutzung bei Stadionbesuchen geeignet.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Sitzauflage zu schaffen, die sich durch geringes Gewicht und geringes Volumen zur Mitnahme in normalen Manteltaschen, Handtaschen und dergl. eignet oder selbst als Tragetasche mitgeführt werden kann.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Sitzauflage gelöst, bei der zwei übereinander liegende, längs ihrer Ränder ver­ bundene, flexible, dünne, luftundurchlässige Kunststoff- und/oder Naturstoffolien in ihrem Inneren punktuell oder längs Linien unter Bildung aufblasbarer Luftkammern verbunden sind, die in der Kammer­ wand wenigstens ein versenkbares Ventil aufweisen, wobei die Länge und Breite der Auflage der durchschnittlichen Sitzfläche einer Person entspricht. Diese Sitzauflage dient nach dem Aufblasen als Auflage für Sitzgelegenheiten, die durch Härte, Kälte, Unebenheit, Nässe, übermäßige Wärme usw. unangenehm auf das Gesäß des Sitzenden einwirken würden. Die Sitzauflage kann bei Veranstaltungen auch in aufgeblasenem Zustand vom Veranstalter an die Veranstaltungsteil­ nehmer ausgeliehen werden. Dadurch lassen sich gegenüber herkömm­ lichen Sitzkissen, die z. B. aus Schaumstoff bestehen können, große Platzersparnisse für die Kissenlagerung erzielen.
Die Luftkammerhöhe ist im aufgeblasenen Zustand so bemessen, daß die obere und die untere Folie durch das Gewicht des Sitzenden nicht in Berührung kommen. Bei einer besonderen Ausführungsform nimmt die Höhe der Luftkammern zu ihrem einen Ende hin zu. Durch diese unterschiedliche Höhe der Sitzauflage wird auf der vorhandenen Sitzgelegenheit eine gesundheitlich verbesserte Sitzweise erreicht. Die erfindungsgemäße Sitzauflage läßt sich zudem als Rückenpolster, Kopf- oder Fußunterlage gebrauchen.
Das Material der Sitzauflage kann farblos oder eingefärbt sein, oder seine Oberfläche kann farbig bedruckt sein. Auf seiner Sitzoberseite kann auch eine weiche Schicht, z. B. eine Faserschicht oder eine Schaumstoffschicht, angebracht, z. B. aufgeklebt oder auf­ geschweißt sein.
Eine besonders zweckmäßige Ausführungsform der Sitzauflage ist dadurch gekennzeichnet, daß an ihrem Rand eine flache, schmale, flexible Leiste ausgebildet ist, auf der Verschließvorrichtungen und Tragegriffe angebracht sind, so daß aus der nicht aufgeblasenen Sitzauflage eine Tragetasche gebildet werden kann.
Nachfolgend wird die Erfindung an Hand der Zeichnung näher be­ schrieben. Es zeigen
Fig. 1 eine perspektivische Darstellung einer ersten Ausfüh­ rungsform der erfindungsgemäßen Sitzauflage im aufgeblasenen Zu­ stand;
Fig. 2 eine perspektivische Darstellung einer zweiten Ausfüh­ rungsform der Sitzauflage im aufgeblasenen Zustand;
Fig. 3 eine dritte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Sitzauflage im aufgeblasenen Zustand;
Fig. 4 die Draufsicht einer vierten Ausführungsform der er­ findungsgemäßen Sitzauflage im nicht aufgeblasenen Zustand; und
Fig. 5 die Sitzauflage nach Fig. 4 bei Verwendung als Trage­ tasche.
Fig. 1 zeigt in perspektivischer Darstellung eine Form der Sitzauflage, bei der die obere Folie 4 und die untere Folie 5 an Punkten 9 verbunden sind, so daß eine Sitzfläche entsteht, deren Höhe 3 im wesentlichen überall gleich ist. Durch die gebildeten Furchen auf der Oberseite bzw. oberen Folie 4 ist ein gewisser Luftaustausch unter dem Gesäß möglich. Durch ein Ventil 2 läßt sich die Auflage aufblasen und entlüften.
Fig. 2 zeigt eine Sitzauflage mit geradlinigen stegartigen Verbindungen 10 zwischen der Oberfolie 4 und der Unterfolie 5. Die geradlinigen Verbindungsnähte haben kleine Unterbrechungen 11, die das Aufblasen und Entlüften der gesamten Sitzauflage durch ein Ven­ til 2 erlauben.
Bei der Sitzauflage nach Fig. 3 sind die geradlinigen Verbin­ dungsnähte 12 durchgehend ausgebildet. Dadurch werden separate Luftkammern 1 gebildet, die jeweils ein eigenes Ventil 2 haben. Durch die in einer Richtung von Kammer zu Kamner größer werdenden Kammerhöhen 3 wird der Sitzende zu einer gesundheitsfördernden Sitzhaltung gezwungen, wenn er die Kammer mit dem größten Durch­ messer zum Rücken hin legt.
Fig. 4 zeigt eine nicht aufgeblasene Sitzauflage ähnlich der in Fig. 2, die von einer flexiblen Leiste 7 mit Druckknöpfen 6 und zwei Henkeln 8 umrandet ist. Anstelle der Druckknöpfe 6 kann selbstverständlich auch ein Reißverschluß treten. In Fig. 5 ist dargestellt, wie die Sitzauflage nach Fig. 4 zu einer Tragetasche zusammengefaltet und durch die Druckknöpfe 6 seitlich verschlossen wurde.

Claims (6)

1. Sitzauflage, dadurch gekennzeichnet, daß zwei übereinan­ der gelegte, längs ihrer Ränder verbundene, flexible, dünne, luft­ undurchlässige Kunststoff- und/oder Naturstoffolien (4, 5) unter­ einander punktuell (9) oder längs Linien (10) unter Bildung auf­ blasbarer Luftkammern (1) verbunden sind, die in der Kammerwand wenigstens ein versenkbares Ventil (2) aufweisen, wobei die Länge und Breite der Auflage der durchschnittlichen Sitzfläche einer Person entspricht.
2. Sitzauflage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ihre Luftkammerhöhe (3) im aufgeblasenen Zustand so bemessen ist, daß ihre Ober- und Unterfolie (4 und 5) durch das Gewicht des Sitzenden außerhalb der Verbindungspunkte (9) bzw. -linien (10) nicht in Berührung kommen.
3. Sitzauflage nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeich­ net, daß ihre Länge dem zwei- bis dreifachen ihrer Breite ent­ spricht.
4. Sitzauflage nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Höhe (3) der Luftkammern (1) zum einen Ende der Sitzauflage hin ansteigt (Fig. 3).
5. Sitzauflage nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Folienmaterial farblos oder eingefärbt ist oder seine Oberfläche farbig bedruckt ist.
6. Sitzauflage nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß an ihrem Rand eine schmale, flexible, flache Leiste (7) ausgebildet ist, auf der Verschließvorrichtungen (6) und Tragegriffe (8) angebracht sind, so daß im nicht aufgeblasenen Zustand eine Tragetasche gebildet werden kann (Fig. 4 und 5).
DE4004311A 1990-02-13 1990-02-13 Sitzauflage Withdrawn DE4004311A1 (de)

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DE4004311A DE4004311A1 (de) 1990-02-13 1990-02-13 Sitzauflage
DE9001644U DE9001644U1 (de) 1990-02-13 1990-02-13 Sitzauflage

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE4004311A DE4004311A1 (de) 1990-02-13 1990-02-13 Sitzauflage
DE9001644U DE9001644U1 (de) 1990-02-13 1990-02-13 Sitzauflage

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE4004311A1 true DE4004311A1 (de) 1991-08-14

Family

ID=42831637

Family Applications (2)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE4004311A Withdrawn DE4004311A1 (de) 1990-02-13 1990-02-13 Sitzauflage
DE9001644U Expired - Lifetime DE9001644U1 (de) 1990-02-13 1990-02-13 Sitzauflage

Family Applications After (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE9001644U Expired - Lifetime DE9001644U1 (de) 1990-02-13 1990-02-13 Sitzauflage

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DE (2) DE4004311A1 (de)

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Also Published As

Publication number Publication date
DE9001644U1 (de) 1990-04-19

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