DE4003995C2 - Vorrichtung zur Herstellung von Kabelbäumen - Google Patents
Vorrichtung zur Herstellung von KabelbäumenInfo
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- H01B13/012—Apparatus or processes specially adapted for manufacturing conductors or cables for manufacturing wire harnesses
- H01B13/01236—Apparatus or processes specially adapted for manufacturing conductors or cables for manufacturing wire harnesses the wires being disposed by machine
- H01B13/01245—Apparatus or processes specially adapted for manufacturing conductors or cables for manufacturing wire harnesses the wires being disposed by machine using a layout board
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- H05—ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Her
stellung von Kabelbäumen nach Patent Nr. 38 27 010 mit
Hilfsmitteln zum
Halten und Auswerfen des Kabelbaumes, so wie sie
im Oberbegriff des Anspruchs 1 angegeben sind.
Es sind die verschiedensten Ansätze bekanntgeworden, die
Herstellung von Kabelbäumen, die bislang überwiegend manu
ell durchgeführt wird, zu automatisieren.
Die bisher bekanntgewordenen Vorschläge zur automatisier
ten Herstellung von Kabelbäumen beschäftigen sich mit dem
Verlegen der Kabel, dem Befestigen (Anschlagen) der Kabel
in den Steckergehäusen bzw. dem Ummanteln der einzelnen
Kabelbaum-Äste. Die Kabelbäume werden dabei nach der Mon
tage von einem Industrieroboter oder einem Handhabungsge
rät vom Verlegebrett entnommen. Dieser Vorgang ist ver
gleichsweise langwierig, da der Industrieroboter hierzu
nicht nur ein geeignetes Werkzeug einwechseln muß, sondern
in der Regel auch die einzelnen Äste des Kabelbaums geson
dert aus den Verlegehilfen entnehmen muß.
Aus DE-OS 16 40 570 ist eine Vorrichtung zur Herstellung
von Kabelbäumen mit einem Verlegebrett bekannt, auf dem
Verlegehilfsmittel vorgesehen sind. Zum Auswerfen des
Kabelbaums ist auf der Vorderseite des Verlegebrettes eine
Auswurfplatte angeordnet, die von dem Verlegebrett wegbewegbar
ist.
Diese bekannte Vorrichtung erlaubt zwar ein einfaches
Auswerfen des Kabelbaums, mit der bekannten Vorrichtung
ist es jedoch nicht möglich, auch das Verlegebrett einfach
auf eine neue Kabelbaum-Konfiguration umzurüsten.
Im Hauptpatent ist des
halb eine Lösung beschrieben, die ein einfaches automati
siertes Abnehmen des montierten Kabelbaums vom Verlege
brett zusammen mit den Verlegehilfsmitteln, wie Steckerge
häuse-Aufnahmen, Verlegehilfen etc., die die Kabel während
der Montage des Kabelbaums halten bzw. führen, gestattet.
Hier weisen die Verlegehilfsmittel Clipse auf, die durch
entsprechende Ausnehmungen des Verlegebrettes steckbar
sind. Die Entnahme des Kabelbaumes erfolgt dabei durch
Lösen der Rastverbindung zwischen Clipsen und Verlegebrett
mittels der Auswurfeinheit.
Die in dieser Anmeldung beschriebene Lösung ist insbeson
dere dann vorteilhaft, wenn Kabelbäume als "Einzelstücke"
gefertigt werden, oder wenn die Verlegehilfen als Montage
hilfsmittel an den Kabelbäumen verbleiben sollen, da jedes
Mal zusammen mit dem Kabelbaum auch die Verlegehilfsmittel
entnommen werden. Bei einer Einzelfertigung von Kabelbäu
men stört dies jedoch nicht, da sowieso vor der Fertigung
der einzelnen Kabelbäume das Verlegebrett neu "bestückt"
werden muß.
Davon ausgehend besteht die Aufgabe der Erfindung in einer
verbesserten Ausgestaltung bzw. Ausbildung einer gattungsgemäßen
Vorrichtung zur Herstellung von Kabelbäumen dahingehend,
daß der fertig montierte Kabelbaum mit oder ohne
Verlegehilfsmittel automatisiert entnommen werden kann und
es darüber hinaus auf einfache Weise möglich ist, die Verlegehilfsmittel
vom Verlegebrett zu entfernen.
Eine erfindungsgemäße Lösung dieser Aufgabe ist mit ihren
Weiterbildungen in den Patentansprüchen gekennzeichnet.
Die Erfindung geht von dem auch dem Hauptpatent zugrunde liegenden Gedanken aus, daß ein
Abnehmen eines fertig montierten Kabelbaums von einem
Verlegebrett mit einem Industrieroboter sehr zeitaufwendig
ist: bspw. müßte der Industrieroboter sämtliche an den
einzelnen Kabelbaum-Ästen angebrachte Steckergehäuse-Auf
nahmen "anfahren", die Steckergehäuse aus den Aufnahmen
entfernen, anschließend den Kabelbaum an einer zentralen
Stelle ergreifen und vom Verlegebrett entnehmen; daraufhin
müßte der Industrieroboter insbesondere dann, wenn als
nächster Kabelbaum ein Kabelbaum abweichenden Typs gefer
tigt werden soll, noch sämtliche Verlegehilfsmittel, wie
Steckergehäuse-Aufnahmen, Verlegehilfen etc. entfernen.
Erfindungsgemäß wird deshalb eine (zentrale) Auswurfein
heit vorgesehen, die nach dem auf dem Verlegebrett durch
geführten Teil des Herstellungsvorgangs zur Entnahme des Ka
belbaums die Verbindung zwischen den Verlegehilfsmitteln,
wie beispielsweise Steckergehäuse-Aufnahmen, Verlegehilfen
etc. und dem Kabelbaum bzw. den an diesem angebrachten
Steckergehäusen löst, so daß diese vom Verlegebrett abge
streift werden.
Hierzu ist auf der Vorderseite des Verlegebretts eine
Auswurfplatte angeordnet, die zum Auswerfen des Kabelbaums
von dem Verlegebrett weg bewegbar ist. Die Verlegehilfs
mittel sind durch Ausnehmungen in der Auswurfplatte am
Verlegebrett befestigbar.
Durch die erfindungsgemäß vorgesehene Auswurfeinheit ist
es möglich, Kabelbäume sehr einfach vom Verlegebrett zu
entfernen und bspw. auf einem Förderband bzw. einem Trans
portmittel zur nächsten Station, bspw. zur Endmontage,
einer Prüfstation od. dgl. weiter zu transportieren.
Darüber hinaus ermöglicht es die erfindungsgemäß vorgesehe
ne "Zentralauswurfeinheit", Kabelbäume unterschiedlicher
Konfiguration und Größe sehr schnell und einfach vom Ver
legebrett abzustreifen. Dieser Vorgang nimmt wesentlich
weniger Zeit als bspw. eine Entnahme des Kabelbaums mit
tels eines Industrieroboters in Anspruch.
Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen
angegeben.
Die Verlegehilfsmittel können auf die verschiedenste Art
und Weise mit dem Verlegebrett verbunden sein. Dabei sind
insbesondere kraftschlüssige Verbindungen bevorzugt, die
durch eine zentrale Auswurfeinheit gelöst werden können.
Derartige kraftschlüssige Verbindungen können bspw. durch
magnetische oder adhäsive Kräfte usw. realisiert werden.
Gemäß Anspruch 1 sind die Verlegehilfsmittel mittels Klip
sen durch Ausnehmungen in der Auswurfplatte in Öffnungen
im Verlegebrett einrastbar. Ferner ist auf der Rückseite
des Verlegebretts eine Abstreifplatte angeordnet, die zum
Lösen der Rastverbindung zwischen Klipsen und Verlegebrett
an dessen Rückseite anpreßbar ist.
Diese Abstreifplatte bzw. -einheit kann selbstverständlich
in der Verlegestation angeordnet sein, so daß die Verlege
hilfsmittel unmittelbar nach dem Verlegen und Anschlagen
der einzelnen Kabel ohne "Ortsänderung" des Verlegebrettes
entnommen werden können. Es ist jedoch auch möglich, die
Auswurfeinheit, d. h. die Abstreifplatte für Verlegehilfs
mittel in einer Auswurfstation anzuordnen, in die das
Verlegebrett aus der Verlegestation mittels eines Trans
portmittels, bspw. eines Rollenförderers od. dgl. überführbar
ist.
Die erfindungsgemäße Ausbildung erlaubt damit sowohl die
Montage von Kabelbäumen in "Losgröße 1" als auch in
größeren Losen.
Dabei liegt der Vorteil der erfindungsgemäßen Vorrichtung
darin, daß die Verlegehilfen bzw. Fixierelemente auch
gleichzeitig Bestandteile des zu montierenden Kabelbaumes
sein können. Ist das der Fall, so werden diese Elemente
nach der Montage des Kabelbaumes mit Hilfe der Abstreifplatte
vollautomatisch aus dem System ausgeworfen.
Sind die Verlege- und Fixierelemente jedoch nicht Bestandteil
des letztendlich zu montierenden Kabelbaumes, so kann
der Kabelbaum nach dem Montieren manuell abgebunden werden
und dann zentral mit Hilfe der Auswurfplatte aus den Verlege-
und Fixierelementen ausgeworfen werden. Das würde
bedeuten, daß die Halte- und Fixierelemente an der gleichen
Position auf dem Verlegebrett verbleiben und somit
für die Montage des nächsten Leitungssatzes zur Verfügung
stehen. Wenn von der Losgrößen-Fertigung mit der Losgröße
1 ausgegangen wird, kann auch dann, wenn die Fixier- und
Halteelemente nicht Bestandteil des Kabelbaumes sind,
dieses Verfahren sinnvoll eingesetzt werden. Dabei würde
nach der vollautomatisierten Montage des Leitungssatzes
dieser Leitungssatz nach dem Abbinden mit Hilfe der Auswurfplatte
aus den Halte- und Fixierelementen ausgeworfen
werden. Anschließend könnten die Halte- und Fixierelemente
mit Hilfe der Abstreif- bzw. Ausdrückplatte aus dem Verlegebrett
entfernt werden.
Dies geschieht für sämtliche Befestigungs
elemente bzw. Verlegehilfsmittel gleichzeitig. Bei einem
anstehenden Variantenwechsel ist es damit möglich, die vom
Industrieroboter positionierten Verlegehilfen ebenfalls
automatisch und praktisch zeitgleich mit dem Auswurf des
Kabelbaums vom Verlegebrett auszuwerfen, so daß der Zeit
aufwand für den Umrüstvorgang wesentlich reduziert wird.
Über eine Ordnungs- und Zuführeinheit könnten diese Elemente
dann wiederum z. B. einem Industrieroboter zum weiteren
automatischen Positionieren bzw. Einstecken in das
Verlegebrett zur Verfügung gestellt werden.
Dieser Vorteil wird insbesondere dann zum Tragen kommen,
wenn davon auszugehen ist, daß sich die geometrische Konfiguration
der einzelnen Kabelbäume, die in Losgröße 1
montiert werden, stark ändert und somit ein Großteil der
Fixier- und Halteelemente in der Einsteckposition verändert
werden muß.
Bei der Ausführungsform gemäß Anspruch 2 weisen die Verle
gehilfsmittel einen Ansatz auf, der in die Öffnungen im
Verlegebrett formschlüssig eingreift, so daß sich ein
besonders sicherer Sitz ergibt.
Im Anspruch 3 ist eine Weiterbildung gekennzeichnet, bei
der Kolben/Zylinder-Einheiten vorgesehen sind, die an dem
Verlegebrett abgestützt sind, und die Auswurfplatte sowie
gegebenenfalls die Abstreifplatte relativ zum Verlegebrett
bewegen. Durch diese Ausbildung wird der bauliche Aufwand
weiter reduziert.
Bei der im Anspruch 4 gekennzeichneten Weiterbildung sind
an wenigstens einer Seite des Verlegebrettes Steckergehäu
se-Aufnahmen vorgesehen sind, aus denen die Steckergehäuse
mit getrennten Kolben/Zylinder-Einheiten auswerfbar sind.
Diese Lösung hat insbesondere dann, wenn auf dem Verlege
brett lediglich Verlege- bzw. Bündelhilfen angeordnet
sind, den Vorteil, daß die mechanische Belastung, die
durch den Auswurf der Steckergehäuse aus den entsprechen
den Aufnahmen auftritt, nicht von der Abstreifplatte für
den Kabelbaum aufgenommen werden muß.
Die Erfindung wird nachstehend ohne Beschränkung des all
gemeinen Erfindungsgedankens anhand von Ausführungsbei
spielen unter Bezugnahme auf die Zeichnung exemplarisch
beschrieben, auf die im übrigen bezüglich der Offenbarung
aller im Text nicht näher erläuterten erfindungsgemäßen
Einzelheiten ausdrücklich verwiesen wird. Es zeigt
Fig. 1a eine Aufsicht auf ein erfindungsgemäßes Verlege
brett,
Fig. 1b einen Schnitt durch ein Verlegebrett, und
Fig. 2 vergrößert ein Detail aus Fig. 1b.
Wie Fig. 1 zeigt, weist das Verlegebrett (1) eine Vielzahl
von Ausnehmungen (8) mit einer bestimmten Rasterung auf, in
die Verlegehilfsmittel, wie Steckergehäuse-Aufnahmen oder
(bevorzugt lediglich) Verlege- bzw. Bündelhilfen (6) mit
tels Klipsen (7) einsetzbar sind.
Fig. 2 zeigt, daß die Verlegehilfsmittel (6), also die
beispielsweise Steckergehäuse-Aufnahmen und die Verlege
hilfen nicht nur Klipse (7) aufweisen, die durch die Aus
nehmungen (8) des Verlegebretts (1) gesteckt sind. Zusätz
lich ist ein umlaufender Kragen (15) vorgesehen, der eine
formschlüssige feste Verbindung in "Querrichtung" zwi
schen dem Verlegebrett (1) und den Verlegehilfsmitteln
herstellt.
Vor dem Verlegebrett (1) ist eine Auswurfplatte (2) für
den montierten Kabelbaum angeordnet, die ebenfalls Ausneh
mungen entsprechend den Ausnehmungen (8) aufweist, durch
die die Verlegehilfsmittel am Verlegebrett (1) befestigbar
sind. Die Auswurfbewegung der Auswurfplatte (2) in Rich
tung vom Verlegebrett (1) weg, durch die ein fertig mon
tierter Kabelbaum aus den Verlegehilfsmitteln (6) gelöst
wird, wird mit Hilfe von Pneumatikzylindern (4) reali
siert.
Hinter dem Verlegebrett (1) ist eine Abstreifplatte (3) für
die Verlegehilfsmittel vorgesehen, die sich an den Klipsen
(7) anlegen kann und so die Verlegehilfsmittel (6) "ent
riegelt". Die Auswurfbewegung der Abstreifplatte (3) in
Richtung auf das Verlegebrett (1) wird mit Hilfe der Pneu
matikzylinder (5) ausgeführt.
Ferner sind bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel an einer
Seite des Verlegebrettes Steckergehäuse-Aufnahmeleisten
(12) für Steckergehäuse (13) vorgesehen, während auf dem
eigentlichen Verlegebrett nur Verlege- bzw. Bündelhilfen
(6) angeordnet sind. Die Steckergehäuse (13) sind aus den
Aufnahmeleisten (12) durch Pneumatikzylinder (14) auswerf
bar. Damit müssen die Steckergehäuse nicht durch die Bewe
gung der Auswurfplatte (2) ausgeworfen werden, so daß die
mechanische Ausführung erleichtert wird.
Im folgenden soll die Funktionsweise des erfindungsgemäßen
Verlegebrettes beschrieben werden:
Ein nicht dargestellter Industrieroboter bestückt das Ver
legebrett (1) mit einem entsprechenden Werkzeug entspre
chend der geometrischen Konfiguration des Kabelbaumes mit
Verlegehilfsmitteln (6). Dies geschieht dadurch, daß der
Industrieroboter die Klipse (7) an den Verlegehilfsmitteln
(6) in die Befestigungsschlitze (8) einführt. Durch die
Klipse (7) wird erreicht, daß diese selbsttätig in der
Grundplatte verrasten. Durch den umlaufenden Kragen (15)
an den Verlegehilfsmitteln (6) ist sichergestellt, daß die
Verlegehilfsmittel (6) beim Verlegevorgang erzeugte Quer
kräfte aufnehmen können. Ferner bestückt der Industriero
boter die Aufnahmeleisten (12) mit den jeweils benötigten
Steckergehäusen (13).
Nach dem Montieren des Kabelbaumes (10) kann dieser durch
eine Bewegung Auswurfplatte (2) weg von dem Verlegebrett
(1) automatisch aus den Verlege- und Bündelhilfen
(6), die auch als Halteelemente dienen, ausgeworfen wer
den. Dies wird dadurch realisiert, daß der Kabelbaum durch
eine Relativbewegung von Auswurfplatte (2) und Verlege
hilfe (6) der Kabelbaum (10) zwangsläufig aus dem Halte
ring der Verlegehilfen ausgedrückt wird. Gleichzeitig
werden die Steckergehäuse (13) aus den Aufnahmeleisten
(12) durch eine Bewegung der Pneumatikzylinder (14) ausge
worfen.
Soll anschließend ein Kabelbaum mit einer neuen geometri
schen Konfiguration montiert werden, so können auch die
Verlegehilfen mit Hilfe der Abstreifplatte (3) aus dem
Verlegebrett (1) entfernt werden. Die ausgestoßenen Verle
gehilfen können z. B. durch ein nicht eingezeichnetes
Materialflußsystem zu einer Bereitstellungsstation trans
portiert werden, von wo aus sie wiederum mit einem Indu
strieroboter gehandhabt werden können.
Vorstehend ist die Erfindung anhand eines Ausführungsbei
spiels ohne Beschränkung des allgemeinen Erfindungsgedan
kens beschrieben worden. Innerhalb dieses allgemeinen
Erfindungsgedankens sind selbstverständlich die verschie
densten Modifikationen möglich:
So ist die bevorzugt kraftschlüssige Verbindung zwischen
den Verlegehilfsmitteln und dem Verlegebrett keinesfalls
auf Klipse beschränkt. Selbstverständlich können auch
andere Verbindungen, bspw. auf magnetischen Kräften beru
hende Verbindungen etc. verwendet werden.
Claims (5)
1. Vorrichtung zur Herstellung von Kabelbäumen nach Patent Nr. 38 27 010
- - mit einem Verlegebrett (1),
- -- auf dessen Vorderseite eine Auswurfplatte (2) angeordnet ist, die zum Auswerfen des Kabelbaumes (10) von dem Verlegebrett weg bewegbar ist, und
- -- auf dem Verlegehilfsmittel, wie Steckergehäuse-Aufnahmen, Verlegehilfen etc., die die Kabel während der Montage des Kabelbaums halten bzw. führen, durch Ausnehmungen in der Auswurfplatte befestigbar sind,
dadurch gekennzeichnet, daß die Verlegehilfsmittel mittels
Klipse (7) in Öffnungen im Verlegebrett (1) einrastbar
sind, und
daß auf der Rückseite des Verlegebretts (1) eine Abstreifplatte (3) angeordnet ist, die zum Lösen der Rastverbindung zwischen Klipsen (7) und Verlegebrett an dessen Rückseite anpreßbar ist.
daß auf der Rückseite des Verlegebretts (1) eine Abstreifplatte (3) angeordnet ist, die zum Lösen der Rastverbindung zwischen Klipsen (7) und Verlegebrett an dessen Rückseite anpreßbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Verlegehilfsmittel einen
Ansatz (15) aufweisen, der in die Öffnungen im Verlegebrett
(1) formschlüssig eingreift.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß Kolben/Zylinder-Einheiten (14)
vorgesehen sind, die an dem Verlegebrett (1) abgestützt
sind, und die Auswurfplatte (2) sowie gegebenenfalls die
Abstreifplatte (3) relativ zum Verlegebrett bewegen.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß an wenigstens einer Seite des
Verlegebrettes (1) Steckergehäuse-Aufnahmen (12) vorgesehen
sind, aus denen die Steckergehäuse (13) mit getrennten
Kolben/Zylinder-Einheiten (14) auswerfbar sind.
Priority Applications (4)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19904003995 DE4003995C2 (de) | 1988-08-09 | 1990-02-09 | Vorrichtung zur Herstellung von Kabelbäumen |
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| PCT/DE1991/000100 WO1991012708A1 (de) | 1990-02-09 | 1991-02-07 | Vorrichtung zur herstellung von kabelbäumen |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19883827010 DE3827010A1 (de) | 1988-08-09 | 1988-08-09 | Vorrichtung zur herstellung von kabelbaeumen mit einer auswurfstation |
| DE19904003995 DE4003995C2 (de) | 1988-08-09 | 1990-02-09 | Vorrichtung zur Herstellung von Kabelbäumen |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4003995A1 DE4003995A1 (de) | 1991-08-14 |
| DE4003995C2 true DE4003995C2 (de) | 1993-09-30 |
Family
ID=25870943
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19904003995 Expired - Fee Related DE4003995C2 (de) | 1988-08-09 | 1990-02-09 | Vorrichtung zur Herstellung von Kabelbäumen |
Country Status (1)
| Country | Link |
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Families Citing this family (1)
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1990
- 1990-02-09 DE DE19904003995 patent/DE4003995C2/de not_active Expired - Fee Related
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