DE4003455A1 - Einphasen-synchron-elektromotor mit steuerpolen am stator - Google Patents
Einphasen-synchron-elektromotor mit steuerpolen am statorInfo
- Publication number
- DE4003455A1 DE4003455A1 DE4003455A DE4003455A DE4003455A1 DE 4003455 A1 DE4003455 A1 DE 4003455A1 DE 4003455 A DE4003455 A DE 4003455A DE 4003455 A DE4003455 A DE 4003455A DE 4003455 A1 DE4003455 A1 DE 4003455A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- rotor
- torque
- synchronous motor
- phase synchronous
- winding
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Withdrawn
Links
- 238000004804 winding Methods 0.000 title claims abstract description 53
- 239000004065 semiconductor Substances 0.000 title claims abstract description 18
- 230000001360 synchronised effect Effects 0.000 title claims description 25
- 230000001419 dependent effect Effects 0.000 claims description 8
- XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N Iron Chemical compound [Fe] XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 5
- 229910052742 iron Inorganic materials 0.000 claims 2
- 239000004744 fabric Substances 0.000 claims 1
- 239000000523 sample Substances 0.000 claims 1
- 230000004907 flux Effects 0.000 description 6
- 230000008901 benefit Effects 0.000 description 2
- 238000010586 diagram Methods 0.000 description 2
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 2
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 230000001939 inductive effect Effects 0.000 description 1
- 230000005405 multipole Effects 0.000 description 1
- 108090000623 proteins and genes Proteins 0.000 description 1
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02K—DYNAMO-ELECTRIC MACHINES
- H02K1/00—Details of the magnetic circuit
- H02K1/06—Details of the magnetic circuit characterised by the shape, form or construction
- H02K1/22—Rotating parts of the magnetic circuit
- H02K1/24—Rotor cores with salient poles ; Variable reluctance rotors
- H02K1/246—Variable reluctance rotors
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02K—DYNAMO-ELECTRIC MACHINES
- H02K19/00—Synchronous motors or generators
- H02K19/02—Synchronous motors
- H02K19/04—Synchronous motors for single-phase current
- H02K19/06—Motors having windings on the stator and a variable-reluctance soft-iron rotor without windings, e.g. inductor motors
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02K—DYNAMO-ELECTRIC MACHINES
- H02K29/00—Motors or generators having non-mechanical commutating devices, e.g. discharge tubes or semiconductor devices
- H02K29/06—Motors or generators having non-mechanical commutating devices, e.g. discharge tubes or semiconductor devices with position sensing devices
- H02K29/08—Motors or generators having non-mechanical commutating devices, e.g. discharge tubes or semiconductor devices with position sensing devices using magnetic effect devices, e.g. Hall-plates, magneto-resistors
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02K—DYNAMO-ELECTRIC MACHINES
- H02K29/00—Motors or generators having non-mechanical commutating devices, e.g. discharge tubes or semiconductor devices
- H02K29/06—Motors or generators having non-mechanical commutating devices, e.g. discharge tubes or semiconductor devices with position sensing devices
- H02K29/10—Motors or generators having non-mechanical commutating devices, e.g. discharge tubes or semiconductor devices with position sensing devices using light effect devices
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02K—DYNAMO-ELECTRIC MACHINES
- H02K29/00—Motors or generators having non-mechanical commutating devices, e.g. discharge tubes or semiconductor devices
- H02K29/06—Motors or generators having non-mechanical commutating devices, e.g. discharge tubes or semiconductor devices with position sensing devices
- H02K29/12—Motors or generators having non-mechanical commutating devices, e.g. discharge tubes or semiconductor devices with position sensing devices using detecting coils using the machine windings as detecting coil
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02P—CONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
- H02P25/00—Arrangements or methods for the control of AC motors characterised by the kind of AC motor or by structural details
- H02P25/02—Arrangements or methods for the control of AC motors characterised by the kind of AC motor or by structural details characterised by the kind of motor
- H02P25/08—Reluctance motors
- H02P25/092—Converters specially adapted for controlling reluctance motors
- H02P25/0925—Converters specially adapted for controlling reluctance motors wherein the converter comprises only one switch per phase
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Power Engineering (AREA)
- Synchronous Machinery (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft einen Einphasen-Synchron-Elektro-
Motor, dessen Statorwicklungsstrom vom Rotor gesteuert
über Halbleiter eingeschaltet wird.
Bekannt sind Gleichstrommotoren, deren Statorwicklungs-
Strom abhängig von der Rotorstellung ein- und ausge
schaltet wird, wozu beispielsweise ein mit dem Rotor
verbundenes Weicheisenteil den magnetischen Fluß zwischen
einer Primärspule und sekundären Steuerspulen drehwinkel
abhängig kuppelt. Das drehwinkelabhängige Einschalten des
Statorstromes ist auch mittels magnetfeldabhängiger Sen
soren bekannt. Die bekannten Motoren besitzen vorzugsweise
einen Permanentmagnetrotor.
Diese bekannten Motoren haben den Nachteil, daß sie vom
Prinzip her nicht eine konstante Drehzahl einhalten und
auf Gleichstrom angewiesen sind, was in sehr vielen Ein
satzfällen eine Gleichrichtung des vorhandenen Wechselstro
mes notwendig macht. Soweit diese Motoren Permanentmagnet-
Rotoren besitzen, ist damit die magnetische Flußdichte be
grenzt, weil sonst Ummagnetisierung eintritt.
Es sind auch Schrittmotoren mit Reluktanzrotor bekannt.
Diese Motoren haben zwar konstante Drehzahl. Sie können
jedoch am Einphasenwechselstromnetz nur sehr viel kleinere
Drehzahl als n (U/s) = f (Hz) erreichen.
Bekannt sind auch Einphasen-Hysteresemotoren. Diese haben
synchrone Drehzahl, erreichen jedoch nur sehr kleine Wir
kungsgrade und werden deshalb nur für sehr kleine Leistun
gen eingesetzt.
Weiterhin sind Wechselstrom-Magnetmotoren bekannt. Diese
werden jedoch nur für kleine Drehzahlen ausgeführt, weil
sie bei Ausführung für höhere Drehzahl nicht selbsttätig
anlaufen.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist ein Synchron-
Elektromotor mit folgenden wesentlichen Eigenschaften:
- - Synchrondrehzahl bis n (U/s) = f (Hz) an Einphasen- Wechselstrom, auch mit Frequenzumrichter.
- - Betreibbar auch an pulsierendem Gleichstrom, beispiels weise gleichgerichteten Wechselstrom.
- - Selbsttätiges Anlaufen bis zur Synchrondrehzahl.
- - Kostengünstige Ausführung.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß mit der folgenden
Motorausführung gelöst:
- - Stator mit einem oder mehreren drehmomenterzeugenden Polpaaren, die eine Wicklung tragen und im folgenden Drehmomentpolpaare genannt werden.
- - In der Rotordrehrichtung gesehen vor jedem Drehmoment polpaar ein Steuerpolpaar, das aus einem Pol mit Primär wicklung und einem Pol mit Sekundärwicklung besteht, wo bei der Steuerwinkel zwischen Drehmomentpolpaar und dazu gehörendem Steuerpolpaar zur Drehsinnbestimmung in der Rotordrehrichtung kleiner als 90° beträgt.
- - Rotor, vorzugsweise Reluktanzrotor, der in einer Diago nalen einen wesentlich kleineren magnetischen Widerstand gegenüber den Statorpolen aufweist und keine Wicklung haben muß.
- - Eine mit den Statorwicklungen und der Spannungsquelle verbundene elektronische Schaltung mit einem steuerbaren Halbleiter, vorzugsweise Triac oder Thyristor für jeden aus Drehmomentpolpaar und Steuerpolpaar bestehenden Stator strang, wobei der Halbleiter und damit der Strom in der Wicklung des Drehmomentpolpaares eingeschaltet wird, wenn der Rotor eine Drehwinkelstellung hat, in der er den mag netischen Fluß zwischen Primärsteuerpol und Sekundärsteuer pol so koppelt,daß in der Sekundärsteuerwicklung ausrei chend hohe Spannung entsteht.
Bei dem erfindungsgemäßen Motor wird die Primärwicklung
oder deren Mehrzahl laufend vom Strom durchflossen. Damit
wird der Rotor mit kleinem Drehmoment zwischen die Steuer
pole gedreht, wo er, wie oben beschrieben, das Einschalten
des Stomes für die dazugehörende Drehmomentwicklung bewirkt,
wodurch der Rotor mit großem Drehmoment zwischen das Dreh
momentpolpaar weitergedreht wird. Beim nächsten Nulldurch
gang des Wechselstromes oder Nullwerden des Pulsstromes in
der Drehmomentwicklung schaltet der Halbleiter selbsttätig
aus. Diese Abhängigkeit von der Frequenz der Anschlußspan
nung bewirkt die frequenzabhängige Drehzahlkonstanz des
Motors.
Der Motor läuft auch an hohen Frequenzen an und bis zur
Synchrondrehzahl hoch, weil der Strom in den Drehmoment
wicklungen nur dann eingeschaltet wird, wenn der Rotor den
drehmomenterzeugenden Drehwinkelbereich erreicht hat.
Die Höhe der konstanten Drehzahl wird prinzipiell durch
die Anzahl der Drehmomentpolpaare und die Frequenz f der
Statorspannung bestimmt. Bei einem Drehmomentpolpaar be
trägt die konstante Drehzahl bei entsprechender Motoraus
führung, beispielsweise der Wicklung und Belastung,
n (U/s)=f (Hz). Zwei Drehmomentpolpaare ergeben eine kon
stante Drehzahl n (U/s)=f/2 (Hz).
Wenn ein Teil der vorhandenen Drehmomentpolpaare oder ihre
Steuerpole aus- oder eingeschaltet werden, ändert der er
findungsgemäße Motor seine Drehzahl. Beispielsweise kann
ein Motor mit zwei Drehmomentpolpaaren so zwischen n=f
und n=f/2 umgeschaltet werden.
Für einen hohen Wirkungsgrad des erfindungsgemäßen Motors
ist folgende Ausführung vorteilhaft:
- - Der räumliche Steuerwinkel zwischen Drehmomentpolpaar und dazugehörendem Steuerpolpaar muß innerhalb der Bedingung kleiner 90° so gewählt werden, daß über einen möglichst großen Drehwinkelbereich ein Drehmoment entsteht.
- - Darüber hinaus ist der elektrische Steuerwinkel auf einen möglichst großen drehmomenterzeugenden Bereich einzustel len, was beispielsweise auch mittels eines Widerstandes vor der Steuerelektrode des schaltenden Halbleiters er folgen kann.
- - Weiterhin beeinflußt die Gestaltung des Reluktanzrotors besonders hinsichtlich seiner Bogenlängen an seiner den Luftspalt gegenüber den Statorpolen bildenden größten Diagonale die Größe des optimalen Steuerwinkels und des erreichbaren Drehmomentes.
Der sichere Anlauf des erfindungsgemäßen Motors kann wahl
weise mit folgender Ausgestaltung erreicht werden:
- - Der durch die Primärwicklung bzw. Primärwicklungen erzeug te magnetische Fluß wird so hoch bemessen, daß durch ihn der Rotor zum Anlauf zwischen ein Steuerpolpaar gedreht wird.
- - Ein Permanentmagnet am Stator hält den Rotor beim Auslauf so fest, daß er zwischen einem Steuerpolpaar stehen bleibt, wobei dieser Permanentmagnet, wie weiter unten beschrie ben, in einem Primärsteuerpol angeordnet sein kann.
In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung sind mehrere
Statoren mit je einem Drehmomentpolpaar und dazugehörendem
Steuerpolpaar sowie Rotoren in Reihe angeordnet. Mit dieser
Anordnung wird erreicht, daß bei der Drehzahl n=f mehr
fach als zweimal je 360° ein drehmomenterzeugender Drehwinkel
bereich vorhanden ist, womit das Drehmoment weniger pulsiert.
In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist in jedem
Primärsteuerpol ein Permanentmagnet angeordnet, der beim
Vorbeirotieren des Rotors den Permanentmagnetfluß zum Se
kundärsteuerpol koppelt und dort eine Bewegungsspannung
induziert. Damit kann nach dem Anlauf des Rotors der Primär
strom ausgeschaltet und die Leistungsaufnahme zur Wirkungs
graderhöhung gesenkt werden.
In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist vor dem
Gate jedes einschaltenden Halbleiters eine Verstärkerstufe
angeordnet, womit Sekundärsteuerspannung und -Strom und
damit die Leistungsaufnahme des Primärpoles zur Wirkungs
gradverbesserung gesenkt werden können.
In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist entweder
für die Wicklungen der Drehmomentpole und der Primärsteuer
pole wirksam eine Phasenanschnittsteuerung oder aber nur
für die Wicklung der Primärsteuerpole wirksam eine Phasen
anschnittsteuerung ausgeführt. Mit einer solchen oder ent
sprechend wirkenden Schaltung wird der Vorteil genutzt,
den steile oder zeitlich versetzte Stromanstiege für der
artige Motoren bringen.
In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung weist der
Rotor nach OS DE 38 15 737 A1 einen oder mehrere Wicklungs
stränge auf, die aus Rotationswicklung und Steuerwicklung
bestehen und über einen Widerstand, einen Diag und einen
Triac in sich geschlossen sind.
ln einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung weist der
Rotor eine Wicklung auf, die in bekannter Weise über eine
Diode in sich geschlossen ist, dabei kann der Rotor eine
Vollpolausführung sein.
ln einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung weist der
Rotor ein permanentmagnetisches Polpaar auf.
In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist anstelle
des Steuerpolpaares am Rotor ein Permanentmagnet und für
jedes Drehmomentpolpaar am Stator ein magnetfeldabhängiger
Sensor ausgeführt, der über einen Verstärker den Halbleiter
und damit den Strom für das Drehmomentpolpaar einschaltet.
In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist anstelle
des Steuerpolpaaares am Rotor ein lichtstrahlsteuerndes
Teil, beispielsweise eine Lochscheibe und am Stator für
jedes Drehmomentpolpaar ein lichtabhängiger Halbleiter
ausgeführt, der, gegebenenfalls über einen Verstärker,
den Halbleiter und damit den Strom für das Drehmomentpol
paar einschaltet.
In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung vorzugsweise
bei vielpoliger Ausführung oder bei größeren Motoren sind
die Steuerpolpaare in einem vom Drehmomentstator getrenn
ten Steuerstator ausgeführt, wozu ein vom Drehmomentrotor
getrenntes Steuerrotorpaket oder ein verlängerter Rotor
gehört. Mit dieser Ausgestaltung kann der Steuerwinkel vor
teilhaft vergrößert werden.
ln einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist der Stator
an seinem Innendurchmesser mittels Kunsttsoffauskleidung
zylinderförmig glatt ausgeführt und/oder der Rotor an sei
nem Außendurchmesser durch gleiche Maßnahmen zylinderför
mig glatt. Mit diesen Maßnahmen werden Luftwirbel vermie
den, womit Wirkungsgraderhöhung und leiser Betrieb erreicht
werden.
Der erfindungsgemäße Motor bringt dort gewerblichen Nutzen,
wo hohe konstante Drehzahl bei gutem Wirkungsgrad gebraucht
wird, beispielsweise, wenn mehrere Motoren genau gleich
schnell parallel laufen müssen. Der gewerbliche Nutzen wird
durch den selbsttätigen Anlauf und die kostengünstige Bau
weise noch erhöht.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist mit den Zeichnungen
dargestellt und wird wie folgt beschrieben:
Es zeigen:
Fig. 1 Draufsicht auf den Motor mit 1 Drehmomentpolpaar und
1 Steuerpolpaar und Reluktanzrotor.
Fig. 2 Schaltbild für einen Motor nach Fig. 1.
Fig. 3 Querschnitt durch einen Motor mit Ansicht der Steuer
pole mit einen Permanentmagneten in Primärpol.
Beim Motor nach Fig. 1 stellen dar:
1 Stator,
2 Reluktanzrotor,
3 Drehmomentpolpaar,
4 Primärsteuerpol,
5 Sekundärsteuerpol,
6 Wicklungen auf dem Drehmomentpolpaar,
7 Primärsteuerwicklung,
8 Sekundärsteuerwicklung,
α Steuerwinkel.
2 Reluktanzrotor,
3 Drehmomentpolpaar,
4 Primärsteuerpol,
5 Sekundärsteuerpol,
6 Wicklungen auf dem Drehmomentpolpaar,
7 Primärsteuerwicklung,
8 Sekundärsteuerwicklung,
α Steuerwinkel.
Der Rotor 2 ist in einer Drehwinkelstellung dargestellt, in
welcher er den Magnetfluß vom Primärsteuerpol 4 zum Sekun
därsteuerpol 5 koppelt. In dieser Stellung kann der Rotor 2
in Richtung Drehmomentpolpaar 3 anlaufen. Wenn er bereits
angelaufen ist, wird er um den Winkel α weitergedreht.
Anschließend rotiert er mit seinem Trägheitsmoment bis
180° gegenüber der gezeichneten Stellung weiter.
Beim Schaltbild Fig. 2 stellen dar:
Wicklungen 6 auf dem Drehmomentpolpaar, die mit der Strom zuleitung einerseits direkt, andererseits über einen Halb leiter 9, hier Triac, verbunden sind.
Wicklungen 6 auf dem Drehmomentpolpaar, die mit der Strom zuleitung einerseits direkt, andererseits über einen Halb leiter 9, hier Triac, verbunden sind.
Die Steuerelektrode G des Triac 9 ist über den Diag 10 und
den Widerstand 11 mit der Wicklung 8 auf dem Sekundärsteuer
pol verbunden. Mit dem Diag 10 wird die Einschaltspannung
festgelegt. Mit dem Widerstand 11 wird der Einschaltstrom
bestimmt. Mit Einschaltspannung und Einschaltstrom wird der
optimale elektrische Steuerwinkel festgelegt. Die Sekundär
steuerwicklung 8 ist andererseits mit dem Anschluß A1 des
Triac 9 verbunden.
Die Wicklung 7 auf dem Primärsteuerpol kann direkt an die
Stromzuleitung angeschlossen sein.
Die Phasenanschnittsteuerung 14 kann eingesetzt werden, wenn
in allen Wicklungen ein steiler Stromanstieg gewünscht wird.
Die Phasenanschnittsteuerung 15 kann eingesetzt werden, wenn
mit einem steilen Stromanstieg in der Primärwicklung 7 eine
höhere oder zeitlich versetzte induktive Spannung in der
Sekundärsteuerwicklung 8 erreicht werden soll.
Beim Motor Fig. 3 stellen dar:
Stator 1 mit Primärsteuerpol 4 und seiner Wicklung 7, sowie Sekundärsteuerpol 5 mit seiner Wicklung 8.
Stator 1 mit Primärsteuerpol 4 und seiner Wicklung 7, sowie Sekundärsteuerpol 5 mit seiner Wicklung 8.
lm Primärsteuerpol 4 ist ein Permanentmagnet 12 dargestellt,
dessen Pollage auch entgegengesetzt sein kann. ln der ge
zeichneten Stellung koppelt der Reluktanzrotor 2 den Perma
nentmagnetfluß über den Sekundärsteuerpol 5. Bei der Rotation
wird in dieser Stellung in der Sekundärwicklung 8 eine Be
wegungsspannung induziert.
Die Lagerschilde 13 sind aus zeichnerischer Vereinfachung
ohne Lagereinsätze dargestellt.
Claims (18)
1. Einphasen-Synchronmotor für Wechselstrom oder pulsieren
den Gleichstrom auch aus einem Frequenzumrichter,
dadurch gekennzeichnet, daß der Strom für die Stator
wicklungen abhängig von der Drehwinkelstellung des
Rotors, der vorzugsweise ein Reluktanzrotor ist, gesteu
ert über einen Halbleiter, beispielsweise einen Triac,
eingeschaltet wird, wozu der Stator vor jedem drehmoment
erzeugenden Polpaar ein Steuerpolpaar aufweiset, von dem
ein Steuerpol eine Primärwicklung und der andere Steuer
pol eine Sekundärwicklung trägt, wobei die Sekundärwick
lung mit der Steuerelektrode des Halbleiters, beispiels
weise dem Gate des Triac, verbunden ist und der Strom
durch den Halbleiter beim Nulldurchgang oder Nullwerden
des Statorstromes ausgeschaltet wird.
2. Einphasen-Synchronmotor nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß der Rotor aus Weicheisen
blech besteht und in einer Diagonalen mit den Stator
polen einen Luftspalt bildet.
3. Einphasen-Synchronmotor nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß der Winkel zwischen jedem
drehmomenterzeugenden Polpaar und dem dazugehörenden
Steuerpolpaar in der Drehrichtung kleiner als 90° ist.
4. Einphasen-Synchronmotor nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Wicklung des Sekundär-
Steuerpoles einerseits über einen Widerstand und einen
Diag mit dem Gate eines Triacs oder Thyristors und
andererseits mit dem Anschluß A1 dieses Triac oder der
Kathode dieses Thyristors verbunden ist.
5. Einphasen-Synchronmotor nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß ein drehmomenterzeugendes
Polpaar oder mehrere drehmomenterzeugende Polpaare aus
geführt sind, wobei zu jedem drehmomenterzeugenden Pol
paar ein Steuerpolpaar gehört.
6. Einphasen-Synchronmotor nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerpole in einem vom
drehmomenterzeugenden Stator getrennten Steuerstator
angeordnet sind und mit einem verlängerten Rotor oder
einem getrennten Rotorweicheisenblechpaket zusammen
wirken.
7. Einphasen-Synchronmotor nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Statoren mit je
einem Drehmomentpolpaar mit dazugehörendem Steuerpol
paar in Reihe angeordnet sind, wozu ein verlängerter
oder mehrteiliger Rotor gehört.
8. Einphasen-Synchronmotor nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß in jedem Primärsteuerpol
ein Permanentmagnet angeordnet ist.
9. Einphasen-Synchronmotor nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß der Stator oder Rotor min
destens einen den Rotor beim Auslauf in einer für den
Anlauf vorteilhaften Stellung festhaltenden Permanent
magneten aufweist.
10. Einphasen-Synchronmotor nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß bei einer Motorausführung
mit mehreren Drehmomentpolpaaren und dazugehörenden
Steuerpolpaaren eine Schalteinrichtung zum Ein- oder
Aus-Schalten von mindestens einer Wicklung eines Steuer
polpaares oder Drehmomentpolpaares vorhanden ist.
11. Einphasen-Synchronmotor nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß in den Stromzuleitungen für
die Wicklungen aller Drehmomentpolpaare und aller Steuer
polpaare oder nur für die Wicklungen aller Primärsteuer
pole eine bekannte Phasenanschnittsteuerung vorhanden ist.
12. Einphasen-Synchronmotor nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß der Rotor nach OS DE 38 15 737 A1
einen oder mehrere Wicklungsstränge aufweist, die aus Ro
tationswicklung und Steuerwicklung bestehen und über einen
Widerstand, einen Diag und einen Triac in sich geschlos
sen sind.
13. Einphasen-Synchronmotor nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß der Rotor in bekannter Weise
ein permanentmagnetisches Polpaar aufweist.
14. Einphasen-Synchronmotor nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß der Rotor in bekannter Weise
eine Wicklung aufweist, die über eine Diode in sich
geschlossen ist.
15. Einphasen-Synchronmotor nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß der Stator anstelle von
Steuerpolen eine oder mehrere magnetfeldabhängige Sonden
aufweist, die über einen elektronischen Verstärker einen
Halbleiter und damit von der Drehstellung des Rotors
abhängig den Strom in den drehmomenterzeugenden Polen
einschalten und am Rotor ein Permanentmagnet angeordnet
ist.
16. Einphasen-Synchronmotor nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß der Stator anstelle von
Steuerpolen einen oder mehrere lichtabhängige Halbleiter
sowie eine Lichtquelle aufweist und damit von der Dreh
stellung des Rotors abhängig gegebenenfalls über einen
elektronischen Verstärker einen Halbleiter und damit
den Strom in den drehmomenterzeugenden Polen einschalten
und der Rotor ein lichtsteuerndes Teil, beispielsweise
eine Lochscheibe aufweist.
17. Einphasen-Synchronmotor nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß der Stator am Innendurch
messer durch Kunststoffauskleidung zylinderförmig glatt
ist und/oder der Rotor am Außendurchmesser durch Kunst
stoffauskleidung zylinderförmig glatt ist.
18. Einphasen-Synchronmotor nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß sich die Spannung, an die
ein Drehmomentpolpaar-Stromkreis angeschlossen ist,
von der Spannung, an die die Primärsteuerpol-Wicklung
angeschlossen ist, zumindest zeitlich unterscheidet,
derart, daß die Spannung in der Primärsteuerpolwicklung
erst dann ansteigt, vorzugsweise mit steiler Flanke,
wenn die Spannung im Stromkreis der Drehmomentpolpaar-
Wicklung ihren Höchstwert zumindest weitgehend erreicht
hat.
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE9003028U DE9003028U1 (de) | 1990-02-06 | 1990-02-06 | Einphasen-Synchron-Elektromotor mit Steuerpolen am Stator |
| DE4003455A DE4003455A1 (de) | 1990-02-06 | 1990-02-06 | Einphasen-synchron-elektromotor mit steuerpolen am stator |
| DE4012561A DE4012561A1 (de) | 1990-02-06 | 1990-04-20 | Elektronisch gesteuerter elektromotor mit steuerpolen am stator |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE4003455A DE4003455A1 (de) | 1990-02-06 | 1990-02-06 | Einphasen-synchron-elektromotor mit steuerpolen am stator |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4003455A1 true DE4003455A1 (de) | 1991-08-08 |
Family
ID=6399516
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE4003455A Withdrawn DE4003455A1 (de) | 1990-02-06 | 1990-02-06 | Einphasen-synchron-elektromotor mit steuerpolen am stator |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4003455A1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1997023941A1 (en) * | 1995-12-21 | 1997-07-03 | University College Cardiff Consultants Limited | Variable reluctance motor systems |
| EP0695020A3 (de) * | 1994-07-25 | 1997-11-19 | Emerson Electric Co. | Anlaufhilfe für einen geschaltenen Reluktanzmotor |
| US7276830B2 (en) | 2001-06-11 | 2007-10-02 | Paul Lefley | Flux impulse motor |
-
1990
- 1990-02-06 DE DE4003455A patent/DE4003455A1/de not_active Withdrawn
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0695020A3 (de) * | 1994-07-25 | 1997-11-19 | Emerson Electric Co. | Anlaufhilfe für einen geschaltenen Reluktanzmotor |
| WO1997023941A1 (en) * | 1995-12-21 | 1997-07-03 | University College Cardiff Consultants Limited | Variable reluctance motor systems |
| US6005321A (en) * | 1995-12-21 | 1999-12-21 | Switched Reluctance Drives Limited | Variable reluctance motor systems |
| US7276830B2 (en) | 2001-06-11 | 2007-10-02 | Paul Lefley | Flux impulse motor |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE69429203T2 (de) | Elektronisch kommutiertes Einphasenmotorsystem und Verfahren | |
| DE69727651T2 (de) | Vorrichtung zur Steuerung eines Synchronomotors mit einem Dauermagnetläufer | |
| DE69716086T2 (de) | Elektrische maschinen | |
| DE60023317T2 (de) | Ansteuerung einer elektrischen reluktanzmaschine | |
| DE69625119T2 (de) | Stromversorgungsanlage | |
| DE3010435C2 (de) | ||
| DE69501066T2 (de) | Synchronmotor mit im Rotor eingebetteten Permanentmagneten | |
| DE69028910T2 (de) | Reluktanzmotor | |
| DE102014102423A1 (de) | Elektrischer Antrieb mit rekonfigurierbarer Wicklung | |
| DE2330853A1 (de) | Schrittschaltmotor | |
| DE1964229A1 (de) | Buerstenloser Gleichstrommotor | |
| DE2756575C2 (de) | ||
| DE69121697T2 (de) | Gleichstrommotor | |
| EP0471038A1 (de) | Stromwendermotor. | |
| DE4012561A1 (de) | Elektronisch gesteuerter elektromotor mit steuerpolen am stator | |
| DE4003455A1 (de) | Einphasen-synchron-elektromotor mit steuerpolen am stator | |
| DE4036565C1 (en) | Electronic drive system using variable reluctance electric motor - slows down variations in magnetic induction of stator by electronic control of winding current | |
| EP1323225A1 (de) | Elektrische maschine | |
| DE1763294B2 (de) | Anordnung zur bildung einer drehzahlproportionalen spannung | |
| DE2161409A1 (de) | Elektrische Maschine | |
| DE2555055C2 (de) | Kollektorloser Gleichstrommotor | |
| DE102004054862A1 (de) | Flussmodifizierer für permanenterregten Bürstenmotor unter Verwendung von gewickelten Feldspulen in Kombination mit Permanentmagneten | |
| DE9003028U1 (de) | Einphasen-Synchron-Elektromotor mit Steuerpolen am Stator | |
| DE655112C (de) | Kommutierungsvorrichtung | |
| DE10029549A1 (de) | Verfahren zum Anlassen eines elektrischen Motors und elektrischer Motor mit einer Vorrichtung zum Anlassen des Motors |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| AG | Has addition no. |
Ref country code: DE Ref document number: 4012561 Format of ref document f/p: P |
|
| 8130 | Withdrawal |