DE4002913A1 - Doppelreflektor-antenne - Google Patents
Doppelreflektor-antenneInfo
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- H01Q—ANTENNAS, i.e. RADIO AERIALS
- H01Q19/00—Combinations of primary active antenna elements and units with secondary devices, e.g. with quasi-optical devices, for giving the antenna a desired directional characteristic
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- H01Q19/18—Combinations of primary active antenna elements and units with secondary devices, e.g. with quasi-optical devices, for giving the antenna a desired directional characteristic using reflecting surfaces having two or more spaced reflecting surfaces
- H01Q19/19—Combinations of primary active antenna elements and units with secondary devices, e.g. with quasi-optical devices, for giving the antenna a desired directional characteristic using reflecting surfaces having two or more spaced reflecting surfaces comprising one main concave reflecting surface associated with an auxiliary reflecting surface
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Antenne, die einen
Hauptreflektor und einen Subreflektor besitzt, wobei ein im
Scheitel des Hauptreflektors angeordneter Erreger an seinem
dem Subreflektor zugewandten Ende einen dielektrischen
Formkörper aufweist, der mit einer die Funktion des
Subreflektors ausübenden, reflektierenden Endfläche versehen
ist.
Eine derartige Antenne ist aus der DE 29 35 187 A1 bekannt.
Diese Antenne, bei der der Subreflektor in einem mit dem
Erregerhohlleiter verbundenen dielektrischen Formkörper
integriert ist, zeichnet sich durch einen konstruktiv
einfachen und kompakten Aufbau aus. Die üblicherweise für die
Halterung des Subreflektors verwendeten Stützen, welche
unerwünschte Feldreflexionen hervorrufen, entfallen bei dieser
Antenne. Der dielektrische Formkörper, dessen
Dielektrizitätskonstante größer als 1 ist, bewirkt eine
Strahlumlenkung in der Weise, daß der Hauptreflektor optimal
ausgeleuchtet wird, d. h. die Schattenzonen auf dem
Hauptreflektor verringert werden. Wegen der durch den
dielektrischen Formkörper bewirkten effektiveren Belegung des
Hauptreflektors kann die Antenne auch noch bei niedrigeren
Frequenzen betrieben werden, als sie mit ihrem
Hauptreflektordurchmesser eigentlich ausgelegt ist. An der
Grenzfläche zwischen dem dielektrischen Formkörper und der ihn
umgebenden Luft entstehen zwangsweise Strahlreflexionen, die
umso stärker sind, je mehr die Dielektrizitätskonstante des
Formkörpers von der der Luft abweicht.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Antenne
der eingangs genannten Art anzugeben, deren Speisesystem für
eine optimale Ausleuchtung des Hauptreflektors sorgt und das
so ausgelegt ist, daß störende Strahlreflexionen möglichst
weitgehend unterdrückt werden.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch die Merkmale des
Patentanspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen der
Erfindung gehen aus den Unteransprüchen hervor.
Anhand eines in der Zeichnung dargestellten
Ausführungsbeispiels wird nachfolgend die Erfindung näher
erläutert.
Fig. 1 zeigt einen Längsschnitt durch eine
Doppelreflektorantenne und
Fig. 2 zeigt einen Ausschnitt des dielektrischen
Formkörpers mit darin verlaufenden Strahlengängen.
Der Fig. 1 ist ein Längsschnitt durch eine Doppelreflektor-
Antenne mit einem Hauptreflektor HR und einem Subreflektor SR
zu entnehmen. Im Scheitel des Hauptreflektors HR ist ein
Erreger E in Gestalt eines Hohlleiters angeordnet. In diesen
Hohlleiter ist ein dielektrischer Formkörper D eingesetzt. Der
aus dem Hohlleiter E herausragende Teil des dielektrischen
Formkörpers D ist vorzugsweise rotationssymmetrisch und hat
z. B. die Form eines Kegelstumpfes. Der im Hohlleiter E
steckende Teil des dielektrischen Formkörpers D ist an seinem
in den Hohlleiter hineinweisenden Ende als mehrstufiger
λ/4-Transformator T ausgebildet, um einen möglichst
reflexionsarmen Übergang zwischen dem Hohlleiter E und dem
dielektrischen Formkörper D zu schaffen. Anstelle des
λ/4-Transformators T kann das Ende des dielektrischen
Formkörpers D auch mit einer stetigen Verjüngung versehen
werden, deren Länge etwa der Hohlleiterwellenlänge entspricht.
Reflexionen, die an der Stirnseite des Hohlleiters E
entstehen, können durch eine in geeignetem Abstand von dieser
Stirnseite in den dielektrischen Formkörper D eingelassenen
Nut A1 kompensiert werden.
Die aus dem Hohlleiter E herausweisende Endfläche des
dielektrischen Formkörpers D ist als Subreflektor SR
ausgebildet. Dazu ist die Endfläche des dielektrischen
Formkörpers D mit der erforderlichen Subreflektorkontur
versehen und mit einer reflektierenden Schicht überzogen
(z. B. Silber) . Eine im Zentrum der Endfläche des
dielektrischen Formkörpers D eingelassene Aussparung A2 dient
zur Kompensation von Wellen, die vom Subreflektor SR in den
Hohlleiter E hineinreflektiert werden.
Wie bereits einleitend erwähnt, entstehen an der Grenzfläche
zwischen Luft und dem dielektrischen Körper D störende
Reflexionen. Der in Fig. 2 dargestellte Ausschnitt des
dielektrischen Formkörpers D verdeutlicht die Strahlengänge 1,
2 (durchgezogene Linien) innerhalb und außerhalb des
dielektrischen Formkörpers D und die Reflexionen
(strichelierte Linien) dieser Strahlen an der Grenzfläche.
Dabei wird deutlich, daß derjenige Strahl 2, welcher senkrecht
auf die Grenzfläche auftritt, die am meisten störende
Reflexion mit sich bringt, weil in diesem Fall die
reflektierte Welle direkt in den Hohlleiter E zurückläuft. Der
Ort auf der Mantelfläche des dielektrischen Formkörpers D, an
dem diese Reflexion stattfindet, läßt sich durch die folgende
Gleichung bestimmen:
Die in der Gleichung vorkommenden Größen können der Fig. 2
entnommen werden. Es wäre wünschenswert, wenn gerade an diesem
Ort, der sich im Abstand 1 vom Hohlleiterausgang E auf der
Mantelfläche des dielektrischen Formkörpers D befindet, und
auch noch in seiner näheren Umgebung (ca. ein Drittel der
Mantellänge L zu jeder Seite dieses Ortes) die
Strahlreflexionen möglichst gering gehalten werden könnten.
Dies läßt sich dadurch bewerkstelligen, daß in dem genannten
Bereich des dielektrischen Formkörpers D eine Schicht mit
geringerer Materialdichte vorgesehen wird, so daß die
effektive Dielektrizitätskonstante dieser Schicht gegenüber
der Dielektrizitätskonstanten des übrigen Formkörpers
vermindert ist. Die Verringerung der Materialdichte kann, wie
Fig. 1 zeigt, durch Einbringen von Rillen R erreicht werden.
Die Rillen R verlaufen konzentrisch um die Mantelfläche des
dielektrischen Formkörpers D herum. Damit eine optimal
angepaßte, möglichst reflexionsarme Grenzfläche zwischen dem
dielektrischen Formkörper D und der angrenzenden Luft
entsteht, sind die Tiefe h und die Breite b der Rillen R und
die Breite s der zwischen den Rillen verbleibenden Stege S
folgendermaßen zu dimensionieren:
wobei λ die Betriebswellenlänge der Antenne und ε die
Dielektrizitätskonstante des Formkörpers D ist. Die Breite s
der Stege S sollte nicht größer als etwa ein Drittel der
Rillentiefe h sein. In jedem Fall muß
die Rillenbreite b wesentlich kleiner sein als die
Betriebswellenlänge λ der Antenne.
Eine Verbesserung der Anpassung der Grenzfläche zwischen dem
dielektrischen Formkörper D und der Luft kann unter Umständen
dadurch erreicht werden, daß in die Rillen R ein Dielektrikum
eingebracht wird, dessen Dielektrizitätskonstante geringer ist
als die des dielektrischen Formkörpers D und nahezu den Wert 1
hat.
Claims (4)
1. Antenne, die einen Hauptreflektor und einen Subreflektor
besitzt, wobei ein im Scheitel des Hauptreflektors
angeordneter Erreger an seinem dem Subreflektor zugewandten
Ende einen dielektrischen Formkörper aufweist, der mit einer
die Funktion des Subreflektors ausübenden reflektierenden
Endfläche versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest
in solchen Mantelflächenbereichen des dielektrischen
Formkörpers (D), die störende Strahlreflexionen hervorrufen,
der dielektrische Formkörper (D) eine Schicht mit geringer
Materialdichte aufweist, so daß die effektive
Dielektrizitätskonstante dieser Schicht gegenüber der
Dielektrizitätskonstanten des übrigen Formkörpers (D)
vermindert ist.
2. Antenne nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Mantelfläche des Formkörpers (D) zumindest in den Bereichen,
bei denen störende Strahlreflexionen auftreten, mit Rillen (R)
versehen sind.
3. Antenne nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
Breite (s) eines zwischen jeweils zwei benachbarten Rillen (R)
bestehenden Steges (S) und die Rillenbreite (b) so
dimensioniert sind, daß
gilt, wobei ε die Dielektrizitätskonstante des Formkörpers (D) ist,
daß die Stegbreite (S) nicht größer als etwa ein Drittel der
Rillentiefe (h) ist und daß die Rillentiefe (h) so bemessen
ist, daß
h = 0,25 · ε-0,25 · λ ,gilt, wobei λ die Betriebswellenlänge der Antenne ist.
4. Antenne nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß in die Rillen (R) ein Dielektrikum
eingebracht ist, dessen Dielektrizitätskonstante geringer ist
als die des dielektrischen Formkörpers (D) und nahezu den Wert
1 hat.
Priority Applications (2)
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| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DE19904002913 DE4002913A1 (de) | 1990-02-01 | 1990-02-01 | Doppelreflektor-antenne |
Publications (1)
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Family Applications (1)
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| DE (1) | DE4002913A1 (de) |
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