DE4002100A1 - Elektrodynamischer wandlerkopf - Google Patents
Elektrodynamischer wandlerkopfInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen elektrodynamischen Wandler
kopf zur zerstörungsfreien Prüfung von Werkstücken mittels
Ultraschall mit einem Magneten wie Elektromagneten mit zumindest
zwei Polschuhen, von denen zumindest einem eine eine Erreger-
und Empfangsspule umfassende Sonde zugeordnet ist, die werk
stückseitig mit einer Schutzplatte abgedeckt ist, wobei der Wand
lerkopf werkstückseitig eine lösbare Abdeckung wie Kappe auf
weist, die von sich gegebenenfalls auf dem Werkstück abstützen
den Gleitsteinen durchsetzt ist.
Ein entsprechender Wandlerkopf ist der EP-A 01 68 011 zu ent
nehmen. Einen ähnlichen Aufbau zeigt auch der der DE-C 34 01 072
zu entnehmende Wandlerkopf. Die bekannten Wandlerköpfe
weisen jeweils eine einzige Sonde auf, so daß es zur Erzielung
einer hohen Meßdichte apparativ recht aufwendig ist, mehrere
Sonden und damit Wandler nebeneinander anzuordnen. Infolgedes
sen sind hohe Vorschubgeschwindigkeiten von zu überprüfenden
Rohren im häufig gewünschten Umfang nicht erzielbar.
Auch wenn bei den bekannten Meßköpfen die Sonde selbst durch
die über diese vorstehende Gleitsteine geschützt ist, ist von Zeit
zu Zeit ein Auswechseln bzw. ein Überprüfen der Sonde
erforderlich. Dies ist aufwendig, da die Sonden in den Wandler
köpfen fest installiert sind.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, Werkstücke, die mit
hoher Vorschubgeschwindigkeit transportiert werden, im hinrei
chenden Umfang zu prüfen, wobei der apparative Aufwand in
bezug auf die Anzahl der im gewünschten Umfang zu verwenden
den Sonden optimiert werden soll. Auch soll die Möglichkeit
geschaffen werden, den Wandlerkopf an die erforderlichen Gege
benheiten anpassen zu können, ohne daß der Grundaufbau selbst
wesentlich verändert wird. Ferner soll eine einfache Überprüfung
und gegebenenfalls ein Austausch einer oder mehrerer Sonden
möglich sein. Schließlich soll sichergestellt sein, daß die die
Sonde abdeckende Schutzplatte auch bei stoßartigen Belastungen
nicht notwendigerweise beschädigt bzw. zerstört wird.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß im wesentlichen dadurch
gelöst, daß der Wandlerkopf zumindest zwei lösbar angeordnete
Sonden umfaßt, die von einer gemeinsamen Schutzplatte abgedeckt
sind. Erfindungsgemäß wird folglich ein elektrodynamischer Wand
lerkopf vorgeschlagen, der mehrkanalig ausgebildet ist, um eine
zerstörungsfreie Prüfung von Werkstücken mittels Ultraschall zu
ermöglichen. Die einzelnen Sonden - auch Schwinger genannt -
sind dabei entlang einer Linie aneinandergereiht in dem Wandler
kopf angeordnet, liegen also dicht an dicht, wobei vorzugsweise
eine maximale Bestückung von acht Sonden erfolgt, die eine
Gesamtlänge von ca. 80 mm ausmachen.
Durch den erfindungsgemäßen elektrodynamischen Wandlerkopf ist
in Abhängigkeit von Wanddicke und Spulengestaltung eine 100%ige
Prüfung der Wanddicke von z. B. Rohren mit großer Vorschubge
schwindigkeit möglich. Auch ist trotz Amplitudeneinbruch zwi
schen den Sonden eine 100%ige Dopplungsprüfung mit z. B. einem
8 mm Kreisscheibenreflektor (Flachbodensack-Lochbohrung) als
Bezugfehler möglich. Die einzelnen Sonden oder Schwinger werden
dabei multiplex betrieben, so daß sich die Signale der einzelnen
Sonden nicht störend überlagern.
Jede Sonde bzw. jeder Schwinger umfaßt einen Magnetfeldkon
zentrator, wobei auf der dem Werkstück zugewandten Fläche des
Magnetfeldkonzentrators die Spulen angeordnet sind. Diese Einheit
wird vorzugsweise über Steckverbindungen mit dem Wandlerkopf
verbunden, so daß sich hierdurch eine problemlose Bestückbarkeit
mit der gewünschten Anzahl von Sonden bzw. eine Austauschbar
keit dieser ergibt.
Die Magnetfeldkonzentratoren, die aus einem Material geringen
magnetischen Widerstands wie z. B. Siliziumeisen bestehen, weisen
einen rechteckförmigen Querschnitt auf, der auf eine Trägerplatte
geschraubt ist. Der Magnetfeldkonzentrator wird von den An
schlußdrähten für die Sender- und Empfangsspule durchsetzt,
wobei die gesamte Einheit erwähntermaßen über vorzugsweise
Steckverbindungen mit dem Wandlerkopf verbunden ist.
Die Sende- und Empfangsspulen selbst sind übereinanderliegend
angeordnet, wobei die Sendespule direkt auf dem Magnetfeldkon
zentrator aufliegt. Die Form von Sende- und Empfangsspule kann
als pfannkuchenförmig, also als scheibenförmig ausgebildet be
zeichnet werden, wobei die Empfangsspule aus Widerstandsdraht
und die Sendespule aus Cu-Draht mit mehreren parallel zueinan
der verlaufenden Drähten besteht. Sende- und Empfangsspule
sind dabei in einer verschleißfesten Vergußmasse eingegossen,
wobei die dem Werkstück zugewandte Seite plan überschliffen ist.
Die erwähntermaßen entlang einer Geraden angeordneten Sensoren
oder Schwinger sind gegenüber dem Werkstück mittels Keramik
gleitsteinen derart geschützt, daß trotz dichten Führens entlang
der Werkstückoberfläche ein unmittelbares Berühren zwischen
Werkstück und Schutzplatte ausgeschlossen ist. Hierzu ragen die
Keramikgleitsteine über der den Wandlerkopf abschließenden
Abdeckung wie Kappe vor, wobei vorzugsweise jeweils zwei Kera
mikgleitsteine an je einem Ende der Geraden, auf der die Sen
soren angeordnet sind, liegen.
Die Keramikgleitsteine zeigen einen geringen Verschleiß, so daß
der gesamte Wandlerkopf eine hohe Standzeit besitzt. Die hohe
mechanische Festigkeit der Keramikgleitsteine ermöglicht ein pro
blemloses automatisches Zustellen des Wandlerkopfes. Auch weisen
die Keramikgleitsteine eine geringe Wärmeleitfähigkeit auf, so daß
auch eine Prüfung bei höheren Werkstücktemperaturen möglich
ist.
Die Keramikgleitsteine können in Richtung auf das zu überprüfen
de Werkstück verstellt werden, um so einen Verschleiß auszuglei
chen. Die Verstellbarkeit kann durch Zwischenstücke wie dünne
Bleche erfolgen.
Um einen unzulässigen Verschleiß der Keramikgleitsteine zu erfas
sen, ist zwischen jeweils zwei Keramikgleitsteinen ein Verschleiß
schutzkontakt angeordnet, der im wesentlichen einen spiralförmig
aufgewickelten Draht in einer verschleißfesten Vergußmasse
umfaßt. Der Draht liegt dabei tiefer als die freie Oberfläche des
Gleitsteines, jedoch höher als die freie Fläche der vorzugsweise
aus Keramik bestehenden Schutzplatte. Der Draht bzw. die
Drahtwendel ist an eine Stromquelle angeschlossen, so daß dann,
wenn der Draht zerstört ist, also wenn die Keramikgleitsteine im
unzulässigen Umfang verschlissen sind, der Stromkreis unterbro
chen und damit ein Warnsignal ausgelöst wird.
Die sämtliche Sonden abdeckende Schutzplatte weist vorzugsweise
eine Stärke zwischen 0,3 mm und 0,5 mm auf und besteht er
wähntermaßen vorzugsweise aus Keramik. Die Schutzplatte ist
austauschbar in dem Wandlerkopf angeordnet. Hierzu sind vor
zugsweise Z-förmig ausgebildete und aus dünnem Blech bestehen
de Niederhalter vorgesehen, die die Längsränder der Schutzplatte
erfassen. Die Niederhalter sind wiederum von der Abdeckung oder
Kappe des Wandlerkopfes gesichert. Zusätzlich befindet sich
zwischen den Sonden und der Schutzplatte ein adhäsives Fluid wie
Silikonfett, wodurch sich zum einen die Schwingungsdämpfung
und zum anderen eine Dämpfung von stoßartigen Einwirkungen
auf die Schutzplatte ergibt.
Die Magnetfeldzuführung erfolgt über bewegliche Polschuhe über
die gesamte Länge der entlang einer Geraden angeordneten
Sonden bzw. Schwinger. Hierdurch ist ein automatisches Aus
setzen und Abheben bei feststehendem Magnetjoch möglich. Die
Magnetisierung erfolgt vorzugsweise mittels eines Elektromagneten.
Weitere Einzelheiten, Vorteile und Merkmale der Erfindung erge
ben sich nicht nur aus den Ansprüchen, den diesen zu entneh
menden Merkmalen -für sich und/oder in Kombination-, sondern
auch aus der nachfolgenden Beschreibung eines der Zeichnung zu
entnehmenden bevorzugten Ausführungsbeispiels.
Es zeigt
Fig. 1 eine Draufsicht auf einen elektrodynamischen
Wandlerkopf,
Fig. 2 einen Längsschnitt durch den Wandlerkopf nach Fig. 1,
teilweise weggebrochen,
Fig. 3 eine Schnittdarstellung entlang der Linie A-A in Fig. 1,
Fig. 4 eine Schnittdarstellung entlang der Linie B-B in Fig. 1
und
Fig. 5 eine auseinandergezogene Darstellung wesentlicher
Elemente des Wandlerkopfs.
In Fig. 1 ist in Draufsicht ein elektrodynamischer Wandlerkopf
(10) dargestellt, um in bekannter Weise mittels elektrodynamisch
erzeugtem Ultraschall ein Werkstück wie z. B. Rohr zerstörungs
frei zu prüfen. Das hierzu erforderliche Magnetfeld wird mittels
eines nicht dargestellten Elektromagneten erzeugt, wobei der
Wandlerkopf (10) mit einem beweglichen Polschuh des Magneten
verbunden ist.
Der Wandlerkopf (10) umfaßt eine Träger- oder Basisplatte (12),
die mit dem Polschuh über nicht näher bezeichnete Verbindungs
elemente wie Schrauben verbunden ist.
Auf der Basisplatte (12) sind Sonden aneinanderreihbar, also
entlang einer Linie angeordnet, wobei drei Sonden beispielhaft mit
den Bezugszeichen (14), (16), (18) versehen sind. Jede Sonde
bzw. jeder Schwinger (14), (16) und (18) umfaßt eine z. B. aus
Kupferdraht bestehende Sendespule (20) und eine Empfangsspule
(22), die über Steckkontakte (24), (26), (28) mit nicht näher
bezeichneten elektrischen Anschlüssen verbindbar sind, um die
Spulen zu erregen bzw. von diesen empfangene Signale weiterzu
leiten.
Die Sendespule (20), die aus Cu-Draht bestehen kann, ist unmit
telbar auf einem Magnetfeldkonzentrator (32) angeordnet, dessen
Umriß in Fig. 3 durch eine verstärkte Linie angedeutet ist. Der
Magnetfeldkonzentrator (32), der aus Material geringen magne
tischen Widerstandes besteht, weist trapezförmige Seitenflächen
auf, die der Fig. 3 zu entnehmen sind. In der Schnittdarstellung
weist der Magnetfeldkonzentrator (32) eine Rechteckform auf. Es
ergibt sich also eine Art Pyramidenform mit zwei gegenüberliegen
den parallel zueinander verlaufenden Flächen.
Die Empfangsspule (22), die aus Widerstandsdraht besteht, ist
werkstückseitig, also über der Sendespule (20) angeordnet.
Sende- und Empfangsspule (20) bzw. (22) sind in einer ver
schleißfesten Vergußmasse (30) eingebettet, wobei die dem Werk
stück zugewandte Fläche plan überschliffen ist.
Die Vergußmasse (30) wird von einer Keramikschutzscheibe (34)
abgedeckt, die über sich in Längsrichtung verlaufende Z-förmige
Halterungen (36), (38) gesichert sind. Diese wiederum sind von
einer Abdeckung oder Kappe (40) gehalten, die mit der Basis
platte (12) verschraubt ist.
Die Keramikschutzplatte (34) erstreckt sich vorzugsweise über
sämtliche aneinandergereihte Sonden bzw. Schwinger (14), (16),
(18), bildet also eine Einheit. Selbstverständlich besteht auch die
Möglichkeit, daß die Schutzplatte (34) in Teilabschnitte unterteilt
ist.
Die Keramikschutzplatte (34) weist eine Dicke zwischen 0,3 und
0,5 mm auf und ist abrieb- und schlagfest. Zwischen der Sonden
oberfläche, also der plan geschliffenen Vergußmasse (30) und der
Keramikschutzplatte (34) befindet sich zusätzlich eine adhäsive
Zwischenschicht, wie z. B. Silikonschicht, wodurch zum einen die
Keramikplatte (34) zusätzlich gehalten wird und zum anderen
stoßartige Einwirkungen auf diese gedämpft werden.
Da die Sonden bzw. Schwinger (14), (16), (18) erwähntermaßen
durch Steckverbindungen (28) mit dem Wandlerkopf (10) verbun
den sind, kann dieser mit der gewünschten Anzahl von Schwin
gern bestückt werden, also problemlos auf den jeweiligen Einsatz
zweck ausgerichtet werden. Nicht ausgefüllte Bereiche können
durch Blindstücke ausgefüllt werden. Dies gilt auch für die
Endbereiche, die im Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 mit einem
Endstein (36) ausgefüllt sind, der gleichfalls aus einem Material
mit geringem magnetischem Widerstand besteht.
Im Bereich der Stirnenden des die Sonden (14), (16), (18) auf
weisenden Lineals wird die Abdeckung bzw. Kappe (40) von
Gleitsteinen (44), (46), (48) und (50) durchsetzt. Die Gleitsteine
(44), (46) und (48) bestehen aus Keramik und weisen eine hohe
mechanische Festigkeit auf. Hierdurch erfährt der Wandlerkopf
(10) eine hohe Standzeit, da die mit der Werkstückoberfläche
wechselwirkenden Gleitsteine (44), (46), (48) und (50) nur einen
geringen Verschleiß zeigen. Die Gleitsteine (44), (46), (48) und
(50) zeichnen sich des weiteren durch eine geringe Wärmeleit
fähigkeit aus, so daß mit dem erfindungsgemäßen Wandlerkopf
(10) auch Prüfungen bei höheren Werkstücktemperaturen durch
führbar sind.
Die Gleitsteine (44), (46), (48), (50) können mittels Zwischen
stücke (52), (54), die aus dünnen Blechen bestehen können, in
der Höhe eingestellt werden. Hierdurch ergibt sich die Möglichkeit
des Nachstellens bei einem Verschleiß.
Ein unzulässiger Verschleiß kann des weiteren durch zwischen
den Gleitsteinen (44) und (46) bzw. (48) und (50) angeordnete
Verschleißschutzkontakte (56), (58) festgestellt werden. Wie die
Fig. 4 verdeutlicht, ist jeder Verschleißschutzkontakt (56) mittels
Steckverbindung mit der Basisplatte (12) verbunden. Der Ver
schleißschutzkontakt (56) weist einen spiral- oder wendelförmig
angeordneten Draht (58) auf, der in einer Vergußmasse (60)
eingebettet ist. Dabei liegt die obere Fläche des Drahtes (58)
niedriger als die freie Fläche der Gleitsteine (44), (46) bzw.
(48), (50). Werden nun die Gleitsteine (44), (46) bzw. (48), (50)
in unzulässigem Umfang verschlissen, so wird bei einem weiteren
Abrieb der Draht (58) zerstört. Hierdurch kann wiederum ein
Alarm ausgelöst werden, nämlich dann, wenn der Draht (58) in
einem Stromkreis angeordnet ist.
Zu den Magnetfeldkonzentratoren (32) ist noch zu bemerken, daß
durch diese die Anschlüsse für die Sende- und Empfangsspule
(20) bzw. (22) geführt werden. Dies ist der Fig. 3 zu entneh
men. Der Konzentrator (32) besteht vorzugsweise aus Silizium-Ei
sen zur Wirbelstromdämpfung und zur Verhinderung von Schall im
Polschuh und zur Dämpfung der Spulen (kurzer Impuls zur
Wanddickenmessung). Weiterhin können die Konzentratoren (32)
zur Erzielung der gleichen Effekte geschlitzt werden.
Der Wandlerkopf (10) ist vorzugsweise mit einem beweglichen
Polschuh verbunden, wodurch ein automatisches Aufsetzen und
Abheben bei feststehendem Magnetjoch möglich wird. Das Magnet
feld selbst wird vorzugsweise mit einem Elektromagneten erzeugt.
Die wesentlichen Bestandteile einer Sonde mit Magnet
feldkonzentrator (32), Sende- und Empfangsspule (20) und (22),
die diese aufnehmende Vergußmasse (30), der Keramikschutz
scheibe (34), den diese haltenden Z-förmigen Halterungen (36)
und (38) sowie der Abdeckung (40) sind noch einmal in auseinan
dergezogener Darstellung in Fig. 5 wiedergegeben.
Claims (11)
1. Elektrodynamischer Wandlerkopf zur zerstörungsfreien Prü
fung von Werkstücken mittels Ultraschall mit einem Magneten
wie Elektromagneten mit Polschuhen, von denen zumindest
einem eine eine Erreger- und Empfangsspule umfassende
Sonde zugeordnet ist, die werkstückseitig mit einer Schutz
platte abgedeckt ist, wobei der Wandlerkopf werkstückseitig
eine lösbare Abdeckung wie Kappe aufweist, die von sich
gegebenenfalls auf dem Werkstück abstützenden Gleitsteinen
durchsetzt ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Wandlerkopf (10) zumindest zwei lösbar angeordnete
Sonden (14, 16, 18) umfaßt, die von einer gemeinsamen
Schutzplatte (34) abgedeckt sind.
2. Wandlerkopf nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Sonden (14, 16, 18) aneinandergereiht in dem Wand
lerkopf (10) angeordnet und identisch aufgebaut sind.
3. Wandlerkopf nach zumindest Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß jede Sonde (14, 16, 18) einen Magnetfeldkonzentrator
(32) umfaßt, der mit der Sonde als Einheit vorzugsweise
über Steckverbindungen in dem elektrodynamischen Wandler
kopf (10) befestigt ist.
4. Wandlerkopf nach zumindest Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Sonden (14, 16, 18) entlang einer Geraden angeord
net sind, daß an den jeweiligen Stirnenden der Geraden
zumindest zwei zueinander beabstandete, über die Kappen
oberfläche zumindest abschnittsweise vorstehende Gleitsteine
(44, 46, 48, 50) angeordnet sind und daß zwischen zwei
Gleitsteinen (44, 46; 48, 50) ein Verschleißschutzelement
(56, 58) verläuft.
5. Wandlerkopf nach zumindest Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Gleitsteine (44, 46, 48, 50) durch Zwischenstücke
(52, 54) wie dünne Bleche in Richtung des Werkstücks
einstellbar ausgebildet sind.
6. Wandlerkopf nach zumindest Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Schutzplatte (34) mittels Z-förmig gebogener Halte
rungen (36, 38) gesichert ist, die ihrerseits von der Kappe
(40) des Wandlerkopfes (10) gehalten sind.
7. Wandlerkopf nach zumindest Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß zwischen der dem Werkstück zugewandten Sondenfläche
und der Schutzplatte (34) ein adhäsives Fluid wie Silikonfett
vorhanden ist.
8. Wandlerkopf nach zumindest Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Sende- und Empfangsspule (20, 22) in einer ver
schleißfesten Vergußmasse (30) eingegossen sind, die werk
stückseitig plan abgeschliffen ist.
9. Wandlerkopf nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Sende- und Empfangsspule (20, 22) scheibenförmig
übereinanderliegend angeordnet sind, wobei die Sendespule
(20) unmittelbar auf dem Magnetfeldkonzentrator (32) ange
ordnet ist.
10. Wandlerkopf nach zumindest Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Magnetfeldkonzentrator (32) einen rechteckförmigen
Querschnitt mit parallel verlaufenden trapezförmigen Seiten
flächen aufweist.
11. Wandlerkopf nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Magnetfeldkonzentrator (32) aus Silizium-Eisen
besteht und/oder geschlitzt ist.
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