DE4002159A1 - Kamera mit automatischer scharfeinstellung - Google Patents
Kamera mit automatischer scharfeinstellungInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Kamera mit einer
Einrichtung für die automatische Scharfeinstellung zum
Erfassen und Ausgeben eines durch das Objektiv eintre
tenden optischen Bildes und insbesondere auf eine Vor
richtung zum Anbringen der Einrichtung zum automati
schen Scharfeinstellen an der Kamera.
Verschiedene, mit automatischen Scharfeinstellungs
systemen ausgestattete Kameras sind bislang entwickelt
und auf den Markt gebracht worden.
Bei einäugigen Spiegelreflexkameras wird ein AF
(automatischer Scharfeinstellungs-)-Meßmodul als auto
matische Scharfeinstellungseinrichtung zum Erfassen des
Zustandes des auf der Brennebene abgebildeten optischen
Bildes unter Verwendung eines Bildmeßfühlers vielfach
verwendet, die in der Kamera derart angebracht ist, daß
ihre lichtaufnehmende Fläche in der mit einer Filmebene
optisch äquivalenten Stellung angeordnet ist.
Da die genaue Positionierung des AF-Meßmoduls in der
Kamera die Scharfeinstellung direkt beinflußt, müssen
seine lichtaufnehmende Fläche und die Filmebene exakt
äquivalent angeordnet sein.
Fig. 1 und 2 zeigen ein Ausführungsbeispiel einer her
kömmlichen Anordnung für den AF-Meßmodul.
Ein AF-Meßmodul 2 A ist an der Unterseite einer Boden
platte 12 eines einen schnell zurückstellenden Spiegel
10 aufnehmenden Spiegelkastens 1 A angebracht.
Eine Vierkantöffnung 12 a bestimmter Größe ist in der
Bodenplatte 12 des Spiegelkastens 1 A vorgesehen. Der
ein optisches Bild beinhaltende Lichtstrahl C, welcher
von einem nicht gezeigten Aufnahmeobjektiv kommt und
durch den in der zentralen Fläche des schnell zurück
stellenden Spiegels 10 ausgebildeten halbdurchlässigen
Spiegelabschnitt tritt, wird an einem in einem bestimm
ten Winkel an der Rückseite des schnell zurückstellen
den Spiegels 10 angeordneten Spiegel 11 nach unten
reflektiert. Der Lichtstrahl C tritt dann durch die
Vierkantöffnung 12 a aus dem Spiegelkasten 1 A (Fig. 2).
Drei Haltezapfen 13 stehen von der Unterseite der
Bodenplatte 12 ab und sind un die Vierkantöffnung 12 a
herum angeordnet. Eine Aufnahmeplatte 21 ist an dem Ge
häuse 20 des AF-Meßmoduls 2 A angebracht, in der drei
Bohrungen 3 a in den Zapfen 13 entsprechenden Stellungen
ausgebildet sind. Der AF-Meßmodul 2 A ist an der Boden
platte 12 des Spiegelkastens 1 A mit Hilfe von drei
Halteschrauben 3 befestigt, von denen sich jede durch
eine Bohrung 3 a erstreckt und in einen der Haltezapfen
13 eingeschraubt ist.
Eine Feder 4 umgibt die Mantelfläche jedes Haltezapfens
13, so daß die Federkraft der zwischen den Aufnahme
platten 21 und der Bodenplatte 12 des Spiegelkastens 1 A
gehaltenen Feder 4 den AF-Meßmodul 2 A in eine Richtung
weg von dem Spiegelkasten 1 A belastet. Die Federkraft
der Federn 4 hält die Aufnahmeplatte 21 des AF-
Meßmoduls 2 A also unter Vorspannung gegen den Kopf der
Befestigungsschrauben 3, so daß unerwünschte Schwingun
gen verhindert sind.
Die optische Weglänge zwischen der Unterseite der
Bodenplatte 12 und der lichtaufnehmenden Fläche 25 a des
AF-Meßmoduls 2 A kann durch Ein- oder Herausdrehen der
Halteschrauben 3 verändert werden, wobei die Bedingung,
daß die optische Achse im rechten Winkel auf die licht
aufnehmende Fläche des AF-Meßmoduls 2 A trifft, erhalten
bleibt, so daß die lichtaufnehmende Fläche 25 a des AF-
Meßmoduls 2 A optisch äquivalent mit der Filmebene ange
ordnet ist.
Der das optische Bild beinhaltende Lichtstrahl C, wel
cher durch die Vierkantöffnung 12 a aus dem Spiegel
kasten 1 A austritt, wird in den AF-Meßmodul 2 A mittels
eines Fensters 20 a, in das eine Linse 22 eingepaßt ist,
eines Spiegels 23 und einer Linse 24 eingeleitet und
erreicht schließlich die lichtaufnehmende Fläche 25 a
eines CCD (ladungsgekoppelte Halbleitervorrichtung)-
Meßfühlers 25 des AF-Meßmoduls 2 A zum Erzeugen eines
optischen Bildes. Das optische Bild wird dann durch den
CCD-Meßfühler 25 in Bildsignale umgewandelt. Daraus folgt,
daß der AF-Meßmodul 2 A Bildsignale abgibt. Auf der
Grundlage der von dem AF-Meßmodul 2 A abgegebenen Bild
signale wird ein Scharfeinstellungssignal erhalten.
Bei der zuvor erläuterten Vorrichtung zum Einstellen
der Position und des Winkels des AF-Meßmoduls 2 A durch
Ein- oder Herausdrehen der Halteschrauben 3, während
die Bedingung, daß der AF-Meßmodul 2 A gegen die Köpfe
der drei Halteschrauben 3 mittels der Federn 4 gedrückt
wird, erhalten bleibt, führt die Verwendung vieler
kleiner, aber genau gefertigter Teile (vgl. insbeson
dere die Federn 4) unausweichlich zu hohen Herstel
lungskosten mit beträchtlichem Montageaufwand, da
kleine Teile zusammengebaut werden müssen.
Wenn die Einschraublängen der drei Befestigungs
schrauben 3 stark voneinander abweichen, neigt der AF-
Meßmodul 2 A zum Kippen. Auch wenn der AF-Meßmodul 2 A in
dem dem Einstellprozeß vorausgehenden Schritt lediglich
montiert wird, müssen sämtliche drei Befestigungs
schrauben 3 gleichmäßig angezogen werden, was zusätz
lich zu einem beträchtlichen Montageaufwand führt.
Da außerdem Umgebungslicht in den Strahlengang einfal
len kann, muß das Justieren der Montagestellung des AF-
Meßmoduls an dem Spiegelkasten üblicherweise in einer
Dunkelkammer durchgeführt werden, was den Montageauf
wand zusätzlich erhöht.
Wenn der montierte Spiegelkasten und der AF-Meßmodul in
eine Kamera eingebaut werden, kann ferner Umgebungs
licht, das eine geringe Leistungfähigkeit des AF-
Meßmoduls bewirkt, aufgrund des Einstellspiels zwischen
der Unterseite der Bodenplatte 12 und der Oberseite des
AF-Meßmoduls 2 A in den Strahlengang eintreten. Durch
das Einstellspiel können auch Staubpartikel eindringen
und an der Lichteintrittsfläche (an der Oberfläche der
Linse 20 a) haften bleiben, was zu einer geringen
Meßgenauigkeit führt. Dieser Nachteil tritt auch auf,
wenn Staubpartikel über die Vierkantöffnung 12 a in den
Spiegelkasten 1 A eintreten können.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Anord
nung zum Anbringen einer automatischen Scharfein
stellungseinrichtung an einer Kamera zu schaffen, bei
welcher eine geringere Anzahl von einfach herstellbaren
Teilen verwendet wird, um die Herstellungskosten und
den Montageaufwand zu senken. Dabei soll der Eintritt
von Umgebungslicht in den Strahlengang verhindert wer
den, wenn die Funktion des AF-Meßmoduls überprüft wird,
um diesen in einer geeigneten Stellung in einer Kamera
anzuordnen, und wenn der AF-Meßmodul bei der Aufnahme
betätigt wird. Außerdem soll das Eintreten von
Staubpartikeln in den Bereich der automatischen
Scharfeinstellungseinrichtung verhindert werden.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Kamera
mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1 gelöst.
Vorteilhafte Weiterbildungen sind den Unteransprüchen
zu entnehmen.
Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes wird
nachfolgend anhand der Zeichnung näher erläutert. Es
zeigen:
Fig. 1 eine auseinandergezogene Darstellung
einer bekannten Vorrichtung zum Befe
stigen einer automatischen Scharfein
stellungseinrichtung;
Fig. 2 einen Schnitt durch einen Spiegel
kasten und die bekannte Vorrichtung
gemäß Fig. 1;
Fig. 3 eine auseinandergezogene Darstellung
einer erfindungsgemäßen Vorrichtung;
und
Fig. 4 einen Schnitt durch einen Spiegel
kasten und die Vorrichtung gemäß Fig. 3.
Die Vorrichtung gemäß den Fig. 3 und 4 entspricht in
ihren Bestandteilen der in den Fig. 1 und 2 dargestell
ten bekannten Vorrichtung, bei welcher der AF-Meßmodul
2 A an der Bodenplatte 12 des Spiegelkastens 1 A ange
bracht ist.
In der Vorrichtung gemäß den Fig. 3 und 4 ist eine
Vierkantöffnung 12 c in der Bodenplatte 12 eines
Spiegelkastens 1 B ausgebildet. Ein das optische Bild
beinhaltender Lichtstrahl C, der durch ein nicht ge
zeigtes Aufnahmeobjektiv und durch den in der zentralen
Fläche des schnell zurückstellenden Spiegels 10 ausge
bildeten halbdurchlässigen Abschnitt hindurchtritt,
wird an einem in einem bestimmten Winkel an der Rück
seite des schnell zurückstellenden Spiegels 10 angeord
neten Spiegel 11 nach unten reflektiert. Der Licht
strahl C tritt dann aus der Vierkantöffnung 12 c zum AF-
Meßmodul 2 B aus. Eine Führungshülse 12 b erstreckt sich
von der Unterseite der Bodenplatte 12 nach unten und
umgibt die Vierkantöffnung 12 c. Die Führungshülse 12 b
wird als zylinderförmiges Führungsteil mit einem be
stimmten Außendurchmesser und bestimmter Höhe verwen
det. Drei Haltezapfen 13 stehen um die Führungshülse
12 b nach unten vor.
In der Oberseite des AF-Meßmoduls 2 B ist ein Fenster
20 a mit einer darin sitzenden Linse 22 ausgebildet, die
gleichzeitig als staubdichte Glasplatte verwendet wird.
Der das optische Bild beinhaltende eintretende Licht
strahl C wird mit Hilfe des Fensters 20 a, in das die
Linse 22 eingesetzt ist, eines Spiegels 23 und einer
Linse 24 bis zu der lichtaufnehmenden Fläche des CCD-
Meßfühlers 25 geführt, um dort ein optisches Bild zu
erzeugen. Anschließend wird das optische Bild durch den
CCD-Meßfühler 25 in Bildsignale umgewandelt. Daraus
folgt, daß der AF-Meßmodul die Bildsignale ausgibt. Auf
der Grundlage der Bildsignale wird ein Scharfein
stellungssignal erhalten.
Eine Führungshülse 20 b erstreckt sich von der Oberseite
des AF-Meßmoduls 2 B nach oben und umgibt das licht
durchlässige Fenster 20 a. Außerdem dient die Führungs
hülse 20 b als zylinderförmiges Führungsteil mit einem
bestimmten Außendurchmesser und bestimmter Höhe. Ferner
sind Aufnahmeplatten 21 seitlich ausgebildet.
Der Innendurchmesser der Führungshülse 20 b ist derart,
daß die von der Bodenplatte 12 sich nach unten erstrek
kende Führungshülse 12 b mit bestimmten Paßtoleranzen
in die Führungshülse 20 b eingepaßt ist. Die Führungs
hülse 12 b ist in die Führungshülse 20 b bewegbar
eingepaßt, wodurch der AF-Meßmodul 2 B in seiner
Bewegungsrichtung geführt wird, während sein Winkel
innerhalb ausreichender Paßtoleranzen einstellbar ist
und seine lichtaufnehmende Fläche optisch äquivalent
zur Filmoberfläche angeordnet ist.
Eine Schraubenfeder 5 ist um den Außenmantel der
Führungshülse 20 b des AF-Meßmoduls 2 B angeordnet, wobei
die Führungshülse 12 b der Bodenplatte 12 bewegbar in
die Führungshülse 20 b eingepaßt ist. Außerdem sind drei
Befestigungsschrauben 3 vorgesehen, von denen jede
durch eine Bohrung 3 a gesteckt und in den jeweiligen
Haltezapfen 13 eingeschraubt ist. Damit ist der AF-
Meßmodul 2 B an dem Spiegelkasten 1 B befestigt.
Die Federkraft der zwischen der Bodenplatte 12 und dem
AF-Meßmodul 2 B gehaltenen Schraubenfeder 5 hält beide
Teile getrennt voneinander.
In der zuvor beschriebenen Vorrichtung zum Befestigen
eines AF-Meßmoduls kann dessen Stellung durch Ein- oder
Herausdrehen der Befestigungsschrauben 3 verändert wer
den, während die Bedingung, daß die optische Achse
senkrecht zur lichtaufnehmenden Fläche des AF-Meßmoduls
2 B liegt, aufrechterhalten bleibt, wodurch die licht
aufnehmende Fläche 25 a optisch äquivalent mit der Film
ebene angeordnet ist.
Wie zuvor erläutert, wird der AF-Meßmodul 2 B durch die
aneinander angepaßten Führungshülsen 20 b und 12 b ge
führt und kann in Richtung auf den Spiegelkasten 1 B und
weg von diesem bewegt werden, wobei die gewünschte
Lageanordnung zwischen diesen beibehalten bleibt. Au
ßerdem ist der Winkel der lichtaufnehmenden Fläche des
AF-Meßmoduls 2 B innerhalb eines Bereichs der Paß
toleranzen zwischen den Führungshülsen 12 b und 20 b ein
stellbar. Dementsprechend kann die Positionierung der
lichtaufnehmenden Fläche des AF-Meßmoduls 2 B leicht
durch das gegenseitige Einpassen der Führungshülsen 12 b
und 20 b vorgenommen werden, wenn der AF-Meßmodul 2 B
montiert wird. Ferner ist die Gefahr verringert, den
AF-Meßmodul 2 B mit einer einen bestimmten Wert über
steigenden Neigung einzubauen, auch wenn die Ein
schraublängen der drei Befestigungsschrauben 3 stark
voneinander abweichen.
Da die Führungshülsen 12 b und 20 b die optische Achse
von der Bodenplatte 12 bis hin zum AF-Meßmodul 2 B umge
ben, ist es ausgeschlossen, daß Licht von außen in die
Führungshülsen eintreten kann und daß Staubpartikel von
außen an das lichtdurchlässige Fenster 20 a des AF-
Meßmoduls 2 B gelangen und in den Spiegelkasten 1 B durch
die Vierkantöffnung 12 c eindringen können.
Obgleich die Führungshülse 12 b des Spiegelkastens 1 B in
dem gezeigten Ausführungsbeispiel derart angeordnet
ist, daß sie in die Führungshülse 20 b des AF-Meßmoduls
2 B eingepaßt ist, kann die Führungshülse 20 b auch in
nerhalb der Führungshülse 12 b angeordnet sein. Außerdem
ist die Gestalt der Führungshülsen 12 b und 20 b nicht
auf zylindrische Formen beschränkt.
Wie zuvor beschrieben, gestattet die Vorrichtung zum
Anbringen einer automatischen Scharfeinstellungs
einrichtung einer erfindungsgemäßen Kamera nicht nur,
die Bestandteile einfach herzustellen, sondern verrin
gert auch deren Anzahl, so daß der verringerte Montage
aufwand zu verminderten Herstellungskosten führt.
Da die Führungsteile zum Umschließen der optischen
Achse zwischen dem Spiegelkasten und dem AF-Meßmodul
verwendet werden, ist darüber hinaus das Eintreten von
Umgebungslicht in die optische Achse durch die Öffnung
der Aufnahmeeinrichtung oder das Fenster des AF-
Meßmoduls und das Eindringen und Ablagern von
Staubpartikeln in dem AF-Meßmodul und dem Spiegelkasten
wirksam verhindert.
Claims (7)
1. Kamera mit einer automatischen Scharfeinstellungs
einrichtung zum Erfassen eines durch ein Aufnahme
objektiv aufgenommenen optischen Bildes und zum
Ausgeben eines Bildsignals, wobei die automatische
Scharfeinstellungseinrichtung ein Fenster zum Ein
tritt von Objektlicht und an einer Aufnahmeein
richtung (12) befestigt ist, die eine Öffnung
(12 c) zum Durchtritt des Objektlichtes hat, ge
kennzeichnet durch eine zwischen der Aufnahmeein
richtung (12) und der automatischen Scharfein
stellungseinrichtung (2 B) angeordnete und die op
tische Achse umgebende Führungseinrichtung (12 b,
20 b) zum Führen der automatischen Scharfein
stellungseinrichtung (2 B) relativ zur Aufnahmeein
richtung (12), eine Vorspanneinrichtung (5) zum
Belasten der automatischen Scharfeinstellungs
einrichtung (2 B) in Richtung weg von der Aufnahme
einrichtung (12), und eine Befestigungseinrichtung
(3, 3 a, 13) zum einstellbaren Anbringen der auto
matischen Scharfeinstellungseinrichtung (2 B) an
der Aufnahmeeinrichtung (12) gegen die Vorspann
kraft der Vorspanneinrichtung (5), so daß die das
Bild aufnehmende Ebene (25 a) der automatischen
Scharfeinstellungseinrichtung (2 B) an einer der
Filmebene optisch äquivalenten Stelle angeordnet
ist.
2. Kamera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Führungseinrichtung (12 b, 20 b) ein Paar
zylindrischer Glieder umfaßt, von denen eines
(12 b) sich von der Aufnahmeeinrichtung (12) er
streckt und die Öffnung (12 c) umgibt, das andere
(20b) sich von der automatischen Scharfein
stellungseinrichtung (2 B) erstreckt und das Fen
ster (20 a) umgibt, und beide mit bestimmten Tole
ranzen verschiebbar ineinander eingepaßt sind.
3. Kamera nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß die automatische Scharfeinstellungs
einrichtung (2 B) ein in das Fenster (20 a) einge
setztes lichtdurchlässiges Bauteil (22) umfaßt.
4. Kamera nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß das lichtdurchlässige Bauteil (22) eine Linse
zum Einstellen der optischen Entfernung zwischen
dem Aufnahmeobjektiv und der das Bild aufnehmenden
Ebene (25 a) der automatischen Scharfein
stellungseinrichtung (2 B) ist.
5. Kamera nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Vorspanneinrichtung (5) eine um den Außen
mantel des einen zylindrischen Gliedes (20 b) ange
brachte Schraubenfeder ist.
6. Kamera nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß die Befestigungseinrichtung
umfaßt:
mehrere von der Aufnahmeeinrichtung sich erstrec kende Zapfen (13);
wenigstens ein Plattenteil (21) mit mehreren der Stellung der Zapfen (13) entsprechenden Bohrungen (3 a); und
mehrere der Anzahl der Zapfen (13) entsprechende Schrauben (3), wobei jede Schraube (3) durch die Bohrung (3 a) in den Zapfen (13) eingeschraubt ist.
mehrere von der Aufnahmeeinrichtung sich erstrec kende Zapfen (13);
wenigstens ein Plattenteil (21) mit mehreren der Stellung der Zapfen (13) entsprechenden Bohrungen (3 a); und
mehrere der Anzahl der Zapfen (13) entsprechende Schrauben (3), wobei jede Schraube (3) durch die Bohrung (3 a) in den Zapfen (13) eingeschraubt ist.
7. Kamera nach einem der Ansprüche 1 bis 6, wobei
die Kamera eine einäugige Spiegelreflexkamera ist,
welche einen Spiegelkasten (1 B) zum Aufnehnen
eines schnell zurückstellenden Spiegels (10) hat,
in dessen Unterseite (12) die Öffnung (12 c) als
Durchtritt für das Objektlicht vorgesehen ist, ge
kennzeichnet durch ein Paar zylindrischer
Führungseinrichtungen (12 b, 20 b) zum Führen der
automatischen Scharfeinstellungseinrichtung (2 B)
relativ zu dem Spiegelkasten (1 B), wobei eine
(12 b) der zylindrischen Führungseinrichtungen von
der Seite (12) des Spiegelkastens (1 B) sich
erstreckt und die Öffnung (12 c) umgibt und die
andere (20 b) der zylindrischen Führungsein
richtungen sich von der automatischen Scharf
einstellungseinrichtung (2 B) erstreckt und das
Fenster (20 a) umgibt;
eine an dem Außenmantel der zylindrischen Führungseinrichtungen (12 b, 20 b) vorgesehene Vor spanneinrichtung (5) zum Beaufschlagen der automa tischen Scharfeinstellungseinrichtung (2 B) in Richtung weg von der Seite (12) des Spiegelkastens (1 B); und
mehrere Befestigungseinrichtungen (3, 3 a, 13) zum einstellbaren Anbringen der automatischen Scharfe instellungseinrichtung (2 B) an dem Spiegelkasten (1 B) gegen die Vorspannkraft der Vorspannein richtung (5).
eine an dem Außenmantel der zylindrischen Führungseinrichtungen (12 b, 20 b) vorgesehene Vor spanneinrichtung (5) zum Beaufschlagen der automa tischen Scharfeinstellungseinrichtung (2 B) in Richtung weg von der Seite (12) des Spiegelkastens (1 B); und
mehrere Befestigungseinrichtungen (3, 3 a, 13) zum einstellbaren Anbringen der automatischen Scharfe instellungseinrichtung (2 B) an dem Spiegelkasten (1 B) gegen die Vorspannkraft der Vorspannein richtung (5).
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