DE4001872A1 - Halbleiterspeichereinrichtung und verfahren zu deren herstellung - Google Patents
Halbleiterspeichereinrichtung und verfahren zu deren herstellungInfo
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Description
Diese Erfindung bezieht sich allgemein auf eine Halbleiterspeicher
einrichtung und insbesondere auf eine Halbleiterspeichereinrichtung
die zur Erhöhung der Speicherkapazität verbessert worden ist. Sie
bezieht sich auch auf ein Verfahren zur Herstellung der Halbleiter
speichereinrichtung.
Ein IC-Speicher besteht aus einem Speicherzellenfeld, das aus einer
großen Zahl von Speicherelementen und peripheren Ein/Ausgabeschalt
kreisen besteht. In vielen Fällen sind diese Elemente und peripheren
Schaltkreise auf ein und demselben Substrat gebildet.
Fig. 5 stellt ein Blockdiagramm dar, das ein Beispiel eines RAM
(Random Access Memory = Speicher mit wahlfreiem Zugriff) zeigt.
Bezüglich dieser Figur ist eine Mehrzahl von Wortleitungen und eine
Mehrzahl von Bitleitungen sich kreuzend in einem Speicherzellenfeld 1
gebildet. Eine Speicherzelle ist an jedem Kreuzungspunkt zwischen
diesen Wort- und Bitleitungen geschaffen. Die Auswahl einer Speicher
zelle wird erreicht auf der Basis eines Kreuzungspunktes zwischen
einer von einem X-Adreßpufferdekoder 2 ausgewählten Wortleitung
und einer von einem Y-Adreßpufferdekoder 3 ausgewählten Bitleitung.
Daten werden in die ausgewählte Speicherzelle geschrieben oder aus
dieser ausgelesen. Daten-Schreib/Lesebefehle werden durch ein von
einem Schreib/Lesesteuerschaltkreis 4 zur Verfügung gestelltes
Schreib/Lese-(R/W)-Steuersignal erzeugt. Während des Datenschreibens
werden Eingabedaten (Din) in die ausgewählte Speicherzelle über den
R/W-Steuerschaltkreis eingegeben. Während des Datenlesens werden die
in der ausgewählten Speicherzelle gespeicherten Daten von einem
Leseverstärker 5 gelesen, verstärkt und über einen Datenausgabe
puffer 6 als Ausgabedaten (Dout) ausgegeben.
Fig. 6 stellt ein Ersatzschaltbild einer dynamischen Speicherzelle
zur Verdeutlichung der Schreib/Leseoperation für eine Speicherzelle
dar.
Bezüglich dieser Figur umfaßt die dynamische Speicherzelle einen
Satz eines Feldeffekttransistors 7 und eines Kondensators 8. Die
Gateelektrode des Feldeffekttransistors 7 ist mit einer Wortleitung 9
verbunden. Die Source/Drain-Elektrode des mit dem Kondensator 8
verbundenen Feldeffekttransistors 7 ist mit einer Bitleitung 10
verbunden. Während des Datenschreibens wird ein vorgewähltes Poten
tial an die Wortleitung 9 angelegt, so daß der Feldeffekttransistor 7
durchschaltet und die auf die Bitleitung 10 gegebenen Ladungen im
Kondensator 8 gespeichert werden. Während des Datenlesens wird
andererseits ein vorgewähltes Potential an die Wortleitung 9 ange
legt. Der Feldeffekttransistor 7 schaltet daher durch und die im
Kondensator 8 gespeicherten Ladungen werden über die Bitleitung 10
abgenommen.
Die Fig. 7 stellt eine Draufsicht auf eine Halbleiterspeicherein
richtung mit einer Speicherzelle vom Grabentyp dar, und Fig. 8 ist
ein Querschnitt entlang der Achse VIII-VIII in Fig. 7.
Bezüglich dieser Figuren ist ein isolierender Film 12 zur Element-
Element-Isolierung auf der Hauptoberfläche eines Halbleitersub
strates 11 zur Isolierung aktiver Bereiche 21 gebildet. Eine der
Wortleitung 9 entsprechende Gateelektrode 14 ist auf der Hauptober
fläche des Halbleitersubstrates 11, mit einem Gatefilm 13 dazwischen,
geschaffen. Die Gateelektrode 14 ist aus polykristallinem Silizium
gebildet. Source/Drain-Bereiche 17 und 18 sind auf beiden Seiten
der Gateelektrode 14 auf der Hauptoberfläche des Halbleitersubstra
tes 11 geschaffen. Ein Graben 15 ist auf der Hauptoberfläche des
Halbleitersubstrates gebildet. Es ist ein Speicheranschluß 16 auf
der inneren Wandoberfläche des Grabens 15 gebildet. Der Speicher
anschluß 16 besteht aus einem elektrisch leitenden Bereich, der
durch Einlagern der Störstellenionen und Verteilen dieser in der
inneren Wandoberfläche des Grabens 15 geschaffen ist. Der Speicher
anschluß 16 und die Source/Drain-Bereiche 17 sind miteinander über
eine verbindende Störstellendiffusionsschicht 19, die auf der
Hauptoberfläche des Halbleitersubstrates 11 gebildet ist, elektrisch
verbunden.
Ein Kondensatorisolierfilm 20 ist geschaffen, um die innere Wand
oberfläche des Grabens 15 zu bedecken. Ein Ende des Kondensatoriso
lierfilmes 20 ist verlängert, um den Isolierfilm 12 zur Element-
Element-Isolierung zu überdecken. Es ist eine den Kondensatoriso
lierfilm 20 bedeckende Zellenelektrode 20 geschaffen. Die Zellen
elektrode 22 ist teilweise im Graben versenkt.
Ein Zwischenschichtisolierfilm 23 ist auf der gesamten Oberfläche
des Halbleitersubstrates 11 einschließlich der Gateelektrode 14 und
der Zellenelektrode 22 gebildet. Es ist ein Kontaktloch 24 im
Zwischenschichtisolierfilm 23 vorgesehen. Eine Bitleitung 25 ist mit
dem Source/Drain-Bereich 18 über dieses Kontaktloch 24 verbunden.
Bei der oben beschriebenen Halbleiterspeichereinrichtung wird die
Wortleitung 9 ausgewählt und ein vorgewähltes Potential an die
Gateelektrode 14 angelegt, um den Strompfad zwischen den
Source/Drain-Bereichen 17 und 18 leitend zu machen und eine Lese/Schreib
operation auszuführen.
Das Verfahren zum Herstellen der oben beschriebenen Halbleiterspei
chereinrichtung mit einem Kondensator vom Grabentyp wird im folgenden
dargelegt.
Mit Bezugnahme auf die Fig. 9A wird der Isolierfilm 12 für die
Element-Element-Abtrennung auf der Hauptoberfläche des Halbleitersub
strates 11 geschaffen, um aktive Bereiche auf der Hauptoberfläche
des Halbleitersubstrates 11 voneinander zu isolieren und zu trennen.
Der Gateoxidfilm 13, die Gateelektrode 14 und ein Oxidfilm 26 des
Feldeffekttransistors werden dann auf dem Substrat 11 gebildet.
Diese Filme können durch aufeinanderfolgendes Bilden eines thermi
schen Oxidfilmes, einer polykristallinen Siliziumschicht und eines
CVD-SiO2-Filmes (CVD = Chemical Vapour Deposition) auf dem Substrat
11 und Trockenätzung dieser dünnen Schichten mittels eines Photo
lithographieverfahrens geschaffen werden.
Mit Bezugnahme auf die Fig. 9B werden dann Störstellenionen 27 vom
N-Typ in einer selbstausrichtenden Weise in die Hauptoberfläche des
Substrates 11 eingebracht. Nun werden erste Störstellendiffusions
bereiche 28 auf beiden Seiten der Gateelektrode 14 auf der Haupt
oberfläche des Halbleitersubstrates 11 geschaffen.
Bezüglich der Fig. 9C wird dann ein Seitenwandtrenner 29 an der
Seitenwand der Gateelektrode 14 gebildet.
In Fig. 9D wird ein Photolack 30 zum Ätzen auf die gesamte Ober
fläche des Halbleitersubstrates 11 aufgebracht. Dem Photolack 30
wird nun mittels eines Photolithographieverfahrens ein Muster
aufgeprägt, um ein Loch mit gewünschter Form über demjenigen
Bereich zu bilden, in dem der Graben geschaffen werden soll. Unter
Verwendung des gemusterten Photolackes als Maske wird die Haupt
oberfläche des Halbleitersubstrates 11 einem selektiven Ätzprozeß
unterworfen, um den Graben 15 in der Hauptoberfläche des Halblei
tersubstrates 11 zu bilden. Dieses selektive Ätzen erfolgt durch
reaktive Ionenätzung unter den Bedingungen für die gewünschte
Ätzselektivität. Der Photolack 30 wird anschließend entfernt.
Bezüglich der Fig. 9E werden Störstellenionen 27 vom N-Typ in die
innere Wandoberfläche des Grabens 15, einschließlich der Seiten-
und Bodenflächen, durch Schrägionenimplantation eingelagert. Nach
der Ionenimplantation wird eine Wärmebehandlung durchgeführt, um
einen zweiten Störstellendiffusionsbereich 31, der sich an den
ersten Störstellenbereich 28 anschließt, in der inneren Wandober
fläche des Grabens 15 zu schaffen.
In der Fig. 9F wird ein Nitridfilm 32 auf der gesamten Oberfläche
des Halbleitersubstrates 11, einschließlich der inneren Wandober
fläche des Grabens 15 gebildet. Nach thermischer Oxidation des
Nitridfilmes 32 wird ein polykristalliner Diliziumfilm 33 auf der
gesamten Oberfläche des Halbleitersubstrates 11, einschließlich der
inneren Oberfläche des Grabens 15, gebildet. Dann wird eine Photo
lackschicht 34 zum Ätzen auf dem polykristallinen Film 33 geschaffen.
Dem Photolack 34 wird nun eine gewünschte Form aufgeprägt.
Anschließend wird dem Nitridfilm 32 und dem polykristallinen
Siliziumfilm 33 durch selektives Ätzen unter Verwendung dieses
gemusterten Photolackes 34 als Maske ein Muster aufgeprägt. Hier
durch werden ein Kondensatorisolierfilm und eine Zellenelektrode
gebildet.
Unter Bezugnahme auf die Fig. 9G wird der Zwischenschichtisolier
film 23 durch CVD (Chemical Vapour Deposition) auf der gesamten
Oberfläche des Halbleitersubstrates 11 abgeschieden. Dann wird das
Kontaktloch 24 im Zwischenschichtisolierfilm 23 gebildet und die
Bitleitung 10 wird durch dieses Kontaktloch mit dem ertsen Stör
stellendiffusionsbereich 28 verbunden, um die in Fig. 8 gezeigte
Halbleiterspeichereinrichtung zu erzeugen.
Die Speicherkapazität der oben beschriebenen Halbleiterspeicher
einrichtung mit dem Kondensator vom Grabentyp kann erhöht werden,
indem die Tiefe des Grabens 15 (s. Fig. 8) vergrößert wird.
Als alternatives Verfahren zum Erhöhen der Speicherkapazität der
Halbleiterspeichereinrichtung ist in Fachkreisen eine Halbleiter
speichereinrichtung vorgeschlagen worden, die sowohl den Kondensator
vom Grabentyp als auch den Stapelkondensator aufweist.
Die Fig. 10 stellt einen Querschnitt einer Halbleiterspeicherein
richtung dar, die den Kondensator vom Grabentyp und den Stapelkon
densator aufweist, wie in der JP 1 90 868/1987 beschrieben.
Bezüglich dieser Figur ist ein Graben 15 auf der Hauptoberfläche
des Halbleitersubstrates 11 gebildet. Ein Source-Bereich 35 und ein
Drain-Bereich 36 sind um den Graben 15 in der Nähe der Halbleiter
substratoberfläche geschaffen. Eine Gateelektrode 37 ist zwischen
dem Source-Bereich 35 und dem Drain-Bereich 36 gebildet. Eine
Störstellendiffusionsschicht 38 befindet sich auf der inneren
Wandoberfläche des Grabens 15 und ist mit dem Source-Bereich 35
verbunden. Es ist eine erste elektrisch leitende Schicht 40 über
einem isolierenden Film 39 gebildet, um die innere Oberfläche des
Grabens 15 zu bedecken. Eine zweite eletrisch leitende Schicht 42
ist auf der ersten leitenden Schicht mit einer Isolierschicht 41
dazwischen geschaffen.
Bei der beschriebenen Halbleiterspeichereinrichtung wird der Konden
sator vom Grabentyp vom Sorce-Bereich 35, der Störstellendiffusions
schicht 38, der ersten elektrisch leitenden Schicht 40, die als
Zellenelektrode wirkt, und dem Isolierfilm 39 gebildet. Auf diesem
Kondensator vom Grabentyp ist der Stapelkondensator gebildet, der
aus der zweiten elektrisch leitenden Schicht 42, dem Isolierfilm 41
und der ersten elektrisch leitenden Schicht 40 besteht. Der Konden
sator vom Grabentyp und der Stapelkondensator sind in Reihe
geschaltet, um die Kapazität der Speicherzelle zu erhöhen. Die Halb
leiterspeichereinrichtung mit sowohl dem Kondensator vom Grabentyp
als auch dem Stapelkondensator ist auch in den JP 2 48 248/1987,
JP 65 559/1985, JP 37 962/1987 und JP 7153/1987 beschrieben.
Bei der obigen Halbleiterspeichereinrichtung mit dem in Fig. 8
gezeigten Grabenkondensator muß die Tiefe des Grabens 15 vergrößert
werden, um die Kapazität des Kondensators zu erhöhen. Die Vergrö
ßerung der Tiefe des Grabens 15 kann jedoch zu einem Problem bei
der Massenproduktion führen.
Andererseits muß bei der in Fig. 10 gezeigten Halbleiterspeicher
einrichtung mit sowohl dem Grabenkondensator als auch dem Stapel
kondensator der Stapelkondensator auf dem vorher gebildeten
Kondensator vom Grabentyp geschaffen werden, so daß das hohe Maß
an Registrierungsgenauigkeit oder Positionierungsübereinstimmung
zwischen den zwei Typen von Kondensatoren notwendigerweise zu
einem Problem im Hinblick auf den Herstellungsprozeß führt.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Halbleiterspeicherein
richtung zu schaffen, die einen Kondensator vom Grabentyp und eine
erhöhte Speicherkapazität aufweist. Ferner soll eine Halbleiter
speichereinrichtung geschaffen werden, die eine Speichereinrichtung
vom Grabentyp aufweist und die eine Massenproduktion und erhöhte
Speicherkapazität erlaubt. Weiterhin soll eine Halbleiterspeicher
einrichtung gebildet werden, die einen Kondensator vom Grabentyp
aufweist und die eine erhöhte Speicherkapazität aufweist, ohne den
lntegrationsgrad zu vermindern. Ferner soll ein Verfahren zur
Herstellung einer Halbleiterspeichereinrichtung, die einen Konden
sator vom Grabentyp aufweist und deren Speicherkapazität vergrößert
ist, ohne den Integrationsgrad zu vermindern, geschaffen werden.
Weiterhin soll ein neues und verbessertes Verfahren für eine Halb
leiterspeichereinrichtung, die einen Kondensator vom Grabentyp
aufweist, geschaffen werden, bei dem der Maskenätzschritt zur
Bildung des Grabens vereinfacht ist.
Die Halbleiterspeichereinrichtung in Übereinstimmung mit der
Erfindung speichert die Information in Abhängigkeit von der An-
oder Abwesenheit von im Kondensator vom Grabentyp gespeicherten
Ladungen. Die Halbleiterspeichereinrichtung umfaßt ein Halbleiter
substrat mit einer planaren oder Hauptoberfläche. Es sind ein
Transistor auf dem Halbleitersubstrat und ein Graben auf der
Hauptoberfläche gebildet. Es sind ein erster elektrisch leitender
Bereich auf der inneren Wandoberfläche des Grabens und ein zweiter
elektrisch leitender Bereich auf der Hauptoberfläche des Halblei
tersubstrates zum elektrischen Verbinden des ersten elektrisch
leitenden Bereiches mit dem Transistor geschaffen. Eine elektrisch
leitende Schicht ist auf dem zweiten elektrisch leitenden Bereich
derart gebildet, daß diese mit dem zweiten elektrisch leitenden
Bereich in Verbindung steht. Es ist ein Kondensatorisolierfilm
kontinuierlich geschaffen, um die freiliegende Oberfläche der
elektrisch leitenden Schicht und die innere Wandoberfläche des
Grabens zu bedecken. Eine Zellenelektrode ist gebildet zum Bedecken
des Kondensatorisolierfilmes.
Beim Verfahren zur Herstellung der Halbleiterspeichereinrichtung in
Übereinstimmung mit der Erfindung wird die Gateelektrode des Tran
sistors auf der Hauptoberfläche des Halbleitersubstrates geschaffen.
Eine erste Störstellendiffusionsschicht wird dann auf einer Seite
der Gateelektrode auf der Hauptoberfläche des Halbleitersubstrates
gebildet. Nach der Bildung der ersten Störstellendiffusionsschicht
wird die elektrisch leitende Schicht auf der Hauptoberfläche des
Halbleitersubstrates aufgebracht. Der elektrisch leitenden Schicht
wird dann ein Muster aufgeprägt zum Bilden einer Öffnung oder eines
Loches mit einer gewünschten Form zumindest im oberen Teil desje
nigen Bereiches, in dem der Grabenkondensator geschaffen werden
soll. Dann wird zum Bilden eines Grabens für den Kondensator vom
Grabentyp der Bereich der Hauptoberfläche des Halbleitersubstrates,
der durch die Bildung der Öffnung freiliegt, selektiv geätzt. Dann
wird eine zweite Störstellendiffusionsschicht wenigstens auf der
Seitenwandoberfläche des Grabens geschaffen. Anschließend wird ein
Kondensatorisolierfilm auf der Hauptoberfläche des Halbleitersub
strates gebildet, um die freigelegte Oberfläche der elektrisch
leitenden Schicht und die innere Oberfläche des Grabens zu bedecken.
Dann wird eine Zellenelektrode auf dem Kondensatorisolierfilm
geschaffen.
Die Halbleiterspeichereinrichtung in Übereinstimmung mit der
Erfindung umfaßt einen ersten Kondensator mit einem auf der inneren
Wand eines Grabens gebildeten elektrisch leitenden Bereich, einem
Kondensatorisolierfilm und der Zellenelektrode, und einen zweiten
Kondensator mit einer am Rand des Grabens gebildeten elektrisch
leitenden Schicht, einem Kondensatorisolierfilm und der Zellenelek
trode. Daher wird die Speicherkapazität der Halbleiterspeicherein
richtung um einen der Speicherkapazität des zweiten Kondensators
entsprechenden Betrag vergrößert. Andererseits wird der Integra
tionsgrad nicht vermindert, da die elektrisch leitende Schicht am
Rand des Grabens gebildet ist. Die Tiefe des Grabens kann vermindert
werden, falls es erwünscht ist, die Halbleiterspeichereinrichtung
mit derselben Speicherkapazität wie die herkömmliche Halbleiter
speichereinrichtung herzustellen.
Beim erfindungsgemäßen Verfahren zur Herstellung der Halbleiter
speichereinrichtung wird die auf dem Halbleitersubstrat geschaffene
elektrisch leitenden Schicht eine gewünschte Form aufgeprägt und es
wird ein Bereich unter Verwendung der elektrisch leitenden Schicht
der gewünschten Form als Maske ein Bereich der Hauptoberfläche des
Halbleitersubstrates in einer selbstausrichtenden Weise geätzt, um
den Graben auf der Hauptoberfläche des Halbleitersubstrates zu
bilden. Daher ist eine Übereinstimmung der Masken mit hoher Genauig
keit zur Bildung des Grabens auf der Hauptoberfläche nicht erforder
lich, und damit kann die Massenproduzierbarkeit der Halbleiter
speichereinrichtung verbessert werden.
Weitere Merkmale und Zweckmäßigkeiten der Erfindung ergeben sich
aus der Beschreibung von Ausführungsbeispielen anhand der Figuren.
Von den Figuren zeigen:
Fig. 1 eine Draufsicht auf eine Halbleiterspeichereinrichtung
mit einer Speicherzelle mit einem Kondensator vom Graben
typ in Übereinstimmung mit einer Ausführung der Erfindung;
Fig. 2 einen Querschnitt entlang der Achse II-II in Fig. 1;
Fig. 3A-3K Querschnitte eines Herstellungsprozesses für eine
Halbleiterspeichereinrichtung in Übereinstimmung mit
einer Ausführung der Erfindung;
Fig. 4 eine Draufsicht auf eine Halbleiterspeichereinrichtung in
Übereinstimmung mit einer weiteren Ausführung der
Erfindung;
Fig. 5 ein Blockdiagramm eines herkömmlichen RAM;
Fig. 6 ein Ersatzschaltbild einer dynamischen Speicherzelle zur
Darstellung der Schreib/Leseoperation einer Speicherzelle;
Fig. 7 eine Draufsicht auf eine herkömmliche Halbleiterspeicher
einrichtung mit einem Kondensator vom Grabentyp;
Fig. 8 einen Querschnitt entlang der Achse VIII-VIII in Fig. 7;
Fig. 9A-9G Querschnitte eines Herstellungsprozesses der in Fig. 8
gezeigten Halbleiterspeichereinrichtung; und
Fig. 10 einen Querschnitt einer herkömmlichen Halbleiterspeicher
einrichtung mit sowohl einem Kondensator vom Grabentyp
als auch einem Stapelkondensator.
Bezüglich der Fig. 1 und 2 ist ein Isolierfilm 12 zur Element-
Element-Isolation auf der Haupt- oder planaren Oberfläche des Halb
leitersubstrates 11 für die Trennung aktiver Bereiche 21 geschaffen.
Eine einer Wortleitung 9 entsprechende Gateelektrode 14 ist auf der
Hauptoberfläche des Halbleitersubstrates 11 mit einem Gateoxidfilm
13 dazwischen gebildet. Die Gateelektrode 14 besteht z.B. aus poly
kristallinem Silizium. Es sind Source/Drain-Bereiche 17, 18 auf
beiden Seiten der Gateelektrode 14 auf der Hauptoberfläche des
Halbleitersubstrates 11 gebildet. Ein Graben 15 ist auf der Haupt
oberfläche des Halbleitersubstrates 11 geschaffen. Ein Speicheran
schluß 16 ist auf der inneren Wandoberfläche des Grabens 15 gebildet.
Der Speicheranschluß 16 und der Source/Drain-Bereich 17 sind mit
einander über eine Störstellendiffusionsschicht 19, die auf der
Hauptoberfläche des Halbleitersubstrates 11 gebildet ist, verbunden.
Eine elektrisch leitende Schicht 43 ist um den Graben 15 geschaffen.
Die elektrisch leitende Schicht 43 steht in Kontakt mit dem
Source/Drain-Bereich und der verbindenden Störstellendiffusionsschicht 19.
Der äußere Teil 43 a der elektrisch leitenden Schicht 43 erstreckt
sich bis an eine Stelle, die über der Gateelektrode 14 und dem
Gateoxidfilm 13 liegt. Das innere Ende der elektrisch leitenden
Schicht 43 befindet sich auf dem gleichen Niveau wie die innere
Wandoberfläche des Grabens 15. Diese elektrisch leitende Schicht 43
besteht z.B. aus Polysilizium. Ein Kondensatorisolierfilm 20 ist
kontinuierlich gebildet, um die freiliegende Oberfläche der elek
trisch leitenden Schicht 43 und die innere Wandoberfläche des
Grabens 15 zu bedecken. Es ist eine Zellenelektrode 22 geschaffen,
um den Kondensatorisolierfilm 20 zu bedecken. Ein Zwischenschicht
isolierfilm 23 ist auf der gesamten Oberfläche des Halbleitersub
strates 11 gebildet. Es ist ein Kontaktloch 24 im Zwischenschicht
isolierfilm 23 geschaffen und eine Bitleitung 25 ist über dieses
Kontaktloch 24 mit dem Source/Drain-Bereich 18 verbunden.
Bei der beschriebenen Halbleiterspeichereinrichtung bestehen ein
erster Kondensator vom Grabentyp aus dem auf der inneren Wandober
fläche des Grabens 15 gebildeten Speicheranschluß 16, dem Konden
satorisolierfilm 20 und der Zellenelektrode 22, und ein zweiter
Kondensator aus der elektrisch leitenden Schicht 43, die am Rand
des Grabens 15 gebildet ist, dem Kondensatorisolierfilm 20 und der
Zellenelektrode 22. Der erste und der zweite Kondensator weisen den
Kondensatorisolierfilm 20 und die Zellenelektrode 22 gemeinsam auf
und sind daher parallel geschaltet.
Im Vergleich mit der herkömmlichen Halbleiterspeichereinrichtung
mit einem Kondensator vom Grabentyp weist die vorliegende Halblei
terspeichereinrichtung eine um die Kapazität des zweiten Konden
sators erhöhte Speicherkapazität auf. Falls es umgekehrt gewünscht
wird, eine Halbleiterspeichereinrichtung herzustellen, deren
Speicherkapazität der Speicherkapazität einer vergleichbaren
herkömmlichen Speichereinrichtung ist, kann die Tiefe des Grabens 15
vermindert werden. Ein weniger tief eindringeneder Graben 15 ist
direkt mit einer verbesserten Massenproduzierbarkeit gekoppelt.
Andererseits ist der zweite Kondensator am Rand des Grabens 15
gebildet, so daß der Integrationsgrad trotzdem nicht vermindert
wird.
Im folgenden wird das Herstellungsverfahren für die in Fig. 2
gezeigte Halbleiterspeichereinrichtung erläutert.
In Fig. 3A wird der isolierende Film 12 zur Element-Element-
Isolierung oder -Trennung auf der Hauptoberfläche des Halbleiter
substrates 11 geschaffen, um einen aktiven Bereich vom anderen zu
trennen. Der Gateoxidfilm 13, die Gateelektrode 14 und der Oxidfilm
26 des Feldeffekttransistors werden dann auf dem Halbleitersubstrat
11 durch aufeinanderfolgendes Bilden eines thermischen Oxidfilmes,
eines polykristallinen Siliziumfilmes und eines SiO2-Filmes auf dem
Halbleitersubstrat 11 und Trockenätzen dieser Filme mittels eines
Photolithographieverfahrens geschaffen. Der SiO2-Film wird durch
chemische Dampfabscheidung (chemical vapour deposition = CVD)
erzeugt.
Bezüglich der Fig. 3B werden dann Störstellenionen 27 vom N-Typ in
einer selbstausrichtenden Weise in die Hauptoberfläche des Halblei
tersubstrates 11 eingelagert. Ein erster Störstellendiffusions
bereich 28 wird durch Wärmebehandlung auf einer Seite der Gateelek
trode 14 auf der Hauptoberfläche des Halbleitersubstrates 11
gebildet.
ln Fig. 3C wird anschließend eine Seitenwand 29 an der Seite der
Gateelektrode 14 geschaffen. In Fig. 3D wird polykristallines
Silizium auf der Hauptoberfläche des Siliziumsubstrates 11 zum
Erzeugen des elektrisch leitenden Teiles 43 abgeschieden.
Bezüglich der Fig. 3E wird ein Photolack 30 auf der gesamten Ober
fläche gebildet. Dem Photolack 30 wird anschließend eine gewünschte
Form aufgeprägt, um eine Öffnung 44 wenigstens über dem Bereich, in
dem der Kondensator vom Grabentyp geschaffen werden soll, zu bilden.
Anschließend wird das elektrisch leitende Teil 43 unter Verwendung
des Photolackes 30 selektivem Ätzen unterworfen, um eine Öffnung 45
in der elektrisch leitenden Schicht 43 zu bilden. Dieses selektive
Ätzen erfolgt durch reaktive Ionenätzung unter Bedingungen, die für
die gewünschte Ätzselektivität ausgewählt worden sind. Das äußere
Ende der elektrisch leitenden Schicht 43 wird ebenfalls in die
gewünschte Form gebracht. Der Photolack 30 wird nun entfernt.
ln Fig. 3F wird ein Ätzphotolack 46 auf der gesamten Oberfläche des
Halbleitersubstrates 11 geschaffen. Dem Photolack 46 wird ein Muster
aufgeprägt, um eine Öffnung 47 der gewünschten Gestalt über dem
Bereich, in dem der Kondensator vom Grabentyp gebildet werden soll,
zu schaffen. Dem Photoloack 46 wird mittels einer Maske ein Muster
aufgeprägt, eine genaue Maskenausrichtung ist zu diesem Zeitpunkt
jedoch nicht erforderlich. Damit muß die Endfläche der Öffnung 47
nicht mit der Oberfläche der Öffnung zur Deckung gebracht werden.
Da die Maskenausrichtung mit größerer Toleranz erfolgen kann, steigt
die Produktionsausbeute signifikant an.
Das Halbleitersubstrat 11 wird dann in einer selbstausrichtenden
Weise geätzt, um den Graben 15 auf der Hauptoberfläche des Halb
leitersubstrates 11 unter hochselektiven Ätzbedingungen zu bilden,
so daß das Halbleitersubstrat 11 und nicht die elektrisch leitende
Schicht 43 geätzt wird. Da das Ätzen zu diesem Zeitpunkt in einer
selbstausrichtenden Weise erfolgt, werden die Endfläche 43 b der
Öffnung der elektrisch leitenden Schicht 43 und die innere Wandober
fläche des Grabens 15 auf demselben Niveau erzeugt. Der Photolack 46
wird dann entfernt.
In Fig. 3G werden Störstellenionen 27 vom N-Typ durch Schrägionen
implantation in die Seitenwand- und Bodenoberflächen des Grabens 15
eingelagert. Nach der Ionenimplantation wird ein zweiter Stör
stellendiffusionsbereich 31 zusätzlich zum ersten Störstellen
diffusionsbereich 28 durch Wärmebehandlung der Seitenwand- und
Bodenoberfläche des Grabens 15 gebildet.
Bezüglich der Fig. 3H wird ein Nitridfilm 50 auf der Hauptoberfläche
des Halbleitersubstrates 11 zum Bedecken der freiliegenden Ober
fläche der elektrisch leitenden Schicht 43 und der inneren Ober
fläche des Grabens 15 geschaffen. Dieser Nitridfilm wird dann einer
thermischen Oxidation unterworfen.
In Fig. 3I wird ein polykristalliner Siliziumfilm 49 auf der
gesamten Oberfläche des Halbleitersubstrates 11 gebildet, um den
Nitridfilm 50 zu bedecken. Ein Ätzphotolack 48 wird nun auf der
gesamten Oberfläche des Halbleitersubstrates 11 geschaffen.
Anschließend wird dem Ätzphotolack 48 ein gewünschtes Muster auf
geprägt.
Bezüglich der Fig. 3I und 3J wird dem polykristallinen Siliziumfilm
49 und dem Nitridfilm 50 ein Muster zum Erzeugen des Kondensator
isolierfilmes 20 und der Zellenelektrode 22 der gewünschten Form
aufgeprägt.
ln Fig. 3K wird der Zwischenschichtfilm 23 durch CVD auf der
gesamten Oberfläche des Halbleitersubstrates 11 abgelagert. Zu
diesem Zeitpunkt tritt ein Teil des Zwischenschichtisolierfilmes
23 in das Innere des Grabens 15 ein. Dann wird das Kontaktloch 24
im Zwischenschichtisolierfilm 23 gebildet und die Bitleitung 10
über dieses Kontaktloch 24 mit der ersten Störstellendiffusions
schicht 28 verbunden, um die in Fig. 2 gezeigte Halbleiterspeicher
einrichtung zu vervollständigen.
Bei der obigen Ausführung wird der Kondensatorisolierfilm 20 durch
einen thermisch oxidierten Nitridfilm erzeugt. Bei Verwendung eines
konstanten hochdielektrischen Filmes, wie z.B. eines Ta2O5-Filmes
oder eines Mehrschichtisolierfilmes, der einen Nitridfilm und einen
Ta2O5-Film umfaßt, kann eine Halbleiterspeichereinrichtung mit
einer größeren Kapazität geschaffen werden.
Obwohl die Zellenelektrode 22 derart ausgebildet ist, daß sie sich
entlang der inneren Wandoberfläche des Grabens 15 erstreckt, kann
auch der Graben 15 vollständig mit polykristallinem Silizium gefüllt
sein.
Fig. 4 stellt eine Draufsicht auf eine Modifikation der Erfindung
dar. Der Querschnitt entlang der Achse II-II in Fig. 4 ist voll
kommen mit dem in Fig. 2 gezeigten Querschnitt identisch.
Die in Fig. 4 gezeigte Ausführung ist dieselbe wie die der in den
Fig. 1 und 2 gezeigten Ausführung. Daher werden die entsprechenden
Teile mit denselben Bezugszeichen bezeichnet und die entsprechende
Beschreibung entfällt der Einfachheit halber.
Die elektrisch leitende Schicht 43 ist bei der in Fig. 1 gezeigten
Ausführung um den Graben 15 gebildet, wohingegen bei der vorlie
genden Ausführung separate elektrisch leitende Schichten 431 und
432 auf beiden Seiten des Grabens 15 geschaffen sind. Bezüglich der
Fig. 2 und 4 werden bei der vorliegenden Ausführung der Halbleiter
einrichtung ein erster Kondensator vom Grabentyp durch den
Speicheranschluß 15, den Kondensatorisolierfilm 20 und die Zellen
elektrode 22, ein zweiter Kondensator durch die elektrisch leitende
Schicht 431 auf einer Seite des Grabens 15, den Kondensatorisolier
film 20 und die Zellenelektrode 22, und ein dritter Kondensator
durch die elektrisch leitende Schicht 432 auf der anderen Seite des
Grabens 15, einen Kondensatorisolierfilm 20 und die Zellenelektrode
22 gebildet. Da der Kondensatorisolierfilm 20 und die Zellenelek
trode 22 dem ersten, zweiten und dritten Kondensator gemeinsam sind,
sind diese drei Kondensatoren parallel geschaltet. Mit dieser
Anordnung können Effekte ähnlich denen der ersten Ausführung erzielt
werden.
Die oben beschriebene erfindungsgemäße Halbleiterspeichereinrichtung
umfaßt einen ersten Kondensator vom Grabentyp mit einem elektrisch
leitenden Bereich, der auf der inneren Wand des Grabens gebildet
ist, einem Kondensatorisolierfilm und einer Zellenelektrode, und
einen zweiten Kondensator mit einer elektrisch leitenden Schicht,
das in der Umgebung des Grabens gebildet ist, den Kondensatorisolier
film und die Zellenelektrode. Im Vergleich mit einer herkömmlichen
Halbleiterspeichereinrichtung, die nur einen Kondensator vom Graben
typ besitzt, weist die vorliegende Halbleiterspeichereinrichtung
eine Speicherkapazität auf, die um den entsprechenden Betrag der
Speicherkapazität des zweiten Kondensators erhöht ist. Falls die
gewünschte Speicherkapazität die gleiche ist, wie diejenige der
herkömmlichen Halbleiterspeichereinrichtung, kann der Graben daher
weniger tief sein, mit dem Ergebnis, daß die Massenproduzierbarkeit
der Speichereinrichtung verbessert wird. Da der zweite Kondensator
um den Graben gebildet ist, wird der Integrationsgrad trotzdem nicht
vermindert. Beim Verfahren zur Herstellung der Halbleiterspeicher
einrichtung in Übereinstimmung mit der zweiten Ausführungsform der
Erfindung ist eine Maskengleichausrichtung mit hoher Genauigkeit
bei der Herstellung des Grabens auf der Hauptoberfläche des Halb
leitersubstrates nicht erforderlich, mit dem Ergebnis, daß die
Produktionsausbeute der Speichereinrichtung signifikant verbessert
werden kann.
Claims (10)
1. Halbleiterspeichereinrichtung zum Speichern der lnformation
als Funktion der An- oder Abwesenheit von in einem Kondensator
vom Grabentyp gespeicherten elektrischen Ladungen mit einem Halb
leitersubstrat (11) mit einer Hauptoberfläche und einem darin
gebildeten Graben (15), einem auf dem Halbleitersubstrat gebil
deten Transistor, einem ersten auf der inneren Wandoberfläche des
Grabens geschaffenen elektrisch leitenden Bereich (16), einem
zweiten auf der Hauptoberfläche des Halbleitersubstrates (11)
gebildeten elektrisch leitenden Bereich (19) zum elektrischen
Verbinden des ersten elektrisch leitenden Bereiches (16) und des
Transistors, einem elektrisch leitenden Element (43) bzw. einer
elektrisch leitenden Schicht (43), die im zweiten elektrisch
leitenden Bereich (19) gebildet ist und mit diesem in Kontakt
steht, einem Kondensatorisolierfilm (20), der kontinuierlich auf
der freiliegenden Oberfläche der elektrisch leitenden Schicht (43)
und der inneren Wandoberfläche des Grabens (15) geschaffen ist,
und einer den Kondensatorisolierfilm (20) bedeckenden Zellenelek
trode (22).
2. Halbleiterspeichereinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Transistor Source- und Drain-Bereiche (17, 18)
umfaßt, die auf der Hauptoberfläche des Halbleitersubstrates (11)
gebildet sind, und der zweite elektrisch leitende Bereich (19) mit
den Source- und Drain-Bereichen (17, 18) verbunden ist.
3. Halbleiterspeichereinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß der Transistor eine Gateelektrode (14) umfaßt,
die auf der Hauptoberfläche des Halbleitersubstrates (11) mit
einem Gateisolierfilm (13) dazwischen gebildet ist, und ein äußeres
Ende bzw. äußerer Rand der elektrisch leitenden Schicht (43) sich
bis zu einer Position über der Gateelektrode (14) erstreckt.
4. Halbleiterspeichereinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß ein Oxidfilm (12) zum Trennen der
Elemente voneinander auf der Hauptoberfläche des Halbleitersub
strates (11) gebildet ist, und ein äußeres Ende bzw. äußerer Rand
der elektrisch leitenden Schicht (43) sich bis zu einer Position
über dem Oxidfilm (12) erstreckt.
5. Halbleiterspeichereinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß die elektrisch leitende Schicht (43)
den Graben (15) umgibt.
6. Halbleiterspeichereinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß sich die innere Endfläche (43 b) der
elektrisch leitenden Schicht (43) auf demselben Niveau wie die
innere Wandoberfläche des Grabens (15) befindet.
7. Halbleiterspeichereinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß die elektrisch leitende Schicht (43)
aus polykristallinem Silizium besteht.
8. Halbleiterspeichereinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
6, 7, dadurch gekennzeichnet, daß die elektrisch leitende Schicht
auf beiden Seiten des Grabens (15) gebildet ist.
9. Verfahren zur Herstellung einer Halbleiterspeichereinrichtung
zum Speichern der Information als Funktion der An- oder Abwesenheit
von in einem Kondensator vom Grabentyp gespeicherten elektrischen
Ladungen, gekennzeichnet durch die Schritte:
Bilden einer Gateelektrode (14) für einen Transistor auf der Haupt
oberfläche des Halbleitersubstrates (11), Bilden einer ersten
Störstellendiffusionsschicht (28) auf beiden Seiten der Gateelek
trode (14) auf der Hauptoberfläche des Halbleitersubstrates (11),
Abscheiden einer elektrisch leitenden Schicht (43) auf der Haupt
oberfläche des Halbleitersubstrates (11) nach der Bildung der
ersten Störstellendiffusionsschicht (28), Aufprägen eines Musters
der elektrisch leitenden Schicht (43) zum Bilden einer Öffnung mit
gewünschter Form wenigstens in einem oberen Teil desjenigen
Bereiches, in dem der Kondensator vom Grabentyp gebildet werden
soll, selektives Ätzen des durch die Bildung der Öffnung freige
legten Bereiches der Hauptoberfläche des Halbleitersubstrates (11)
zum Bilden eines Grabens (15) des Kondensators vom Grabentyp, Bilden
einer zweiten Störstellendiffusionsschicht (31) auf zumindest der
Seitenwand des Grabens (15), Bilden eines Kondensatorisolierfilmes
(20) auf der Hauptoberfläche des Halbleitersubstrates (11) zum
Bedecken der freiliegenden Oberfläche der elektrisch leitenden
Schicht (43) und der inneren Oberfläche des Grabens (15), und Bilden
einer Zellenelektrode (22) auf dem Kondensatorisolierfilm (20).
10. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der
Graben (15) des Kondensators vom Grabentyp unter hochselektiven
Ätzbedingungen erfolgt zum selektiven Ätzen des Halbleitersubstrates
(11) anstelle der elektrisch leitenden Schicht (43).
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