DE4001534A1 - Naehmaschine mit musterausgleich - Google Patents
Naehmaschine mit musterausgleichInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Nähmaschine mit Muster
ausgleich nach dem Oberbegriff des Patentanspruches 1. Insbe
sondere bezieht sie sich auf eine Nähmaschine, die zwei Stoffe
so zusammennähen kann, daß die Muster der beiden Stoffe auf
einanderpassen.
Eine derartige Nähmaschine ist in der US-PS 46 12 867
offenbart. Ein erster optischer Sensor ist in der Bewegungs
richtung vor der Nähposition für einen oberen Stoff vorgesehen
und entsprechend ein zweiter Sensor für einen unteren Stoff,
wobei die Sensoren Lichtintensitätssignale der Muster der
beiden übereinandergelegten Stoffe synchron mit dem Zuführen
der Stoffe erfaßt. Die Lichtintensitätssignale von gegebener
Frequenz gemäß der Abschnitte der Muster werden erfaßt,
Fehlanpassungsabstände werden auf der Grundlage dieser Daten
berechnet und die relativen Vorschubbeträge der beiden Stoffe
werden durch einen Schrittmotor so eingestellt, daß der
Fehlanpassungsabstand verringert werden kann, so daß die
Muster übereinstimmen bzw. ausgeglichen sind. Es gibt jedoch
Stofftypen mit Mustern, die mit der oben beschriebenen Näh
maschine nicht ausgeglichen oder aneinander angepaßt werden
können, da es viele verschiedene Arten von Stoffen, Mustern
und Näharten gibt. Ob der Ausgleich von Mustern der Stoffe
möglich ist oder nicht, muß auf der Grundlage der Erfahrung
der Betriebsperson durch visuelle Betrachtung eines Fehlan
passungsbetrages nach dem Nähen beurteilt werden. Insoweit muß
die Bestimmung, ob der Musterausgleich möglich oder unmöglich
ist, nach dem Nähen durchgeführt werden. Da diese Bestimmung
weiterhin Erfahrung benötigt, tritt das Problem auf, daß die
Bestimmung schwierig ist. Selbst beim Nähen von Tüchern, die
mit Musterausgleich genäht werden können, ist es unmöglich,
die Muster auszugleichen oder aneinander anzupassen, wenn die
beiden Stoffe anfänglich einen großen Betrag der Fehlanpassung
haben, wenn die Stoffe gezogen werden und die Muster weit ge
geneinander versetzt sind, weil die Betriebsperson unachtsam
war, oder wenn die Stoffe während des Nähens an einem Füh
rungsteil oder ähnlichem hängenbleiben, was zur Folge hat, daß
die Stoffe nicht richtig transportiert werden können.
Folglich ist es Aufgabe der Erfindung, die oben genannten
Probleme zu lösen, und eine Nähmaschine vorzusehen, die be
stimmen kann, ob das Musteranpassen bzw. der Musterausgleich
möglich ist, und das Ergebnis anzeigen kann.
Die erfindungsgemäße Nähmaschine mit Musterausgleich weist
eine Nähvorrichtung zum Nähen zweier übereinandergelegter
Stoffe mit dem gleichen Muster; eine Zuführvorrichtung zum
Führen der zwei Stoffe in die Näheinrichtung, wo eine Trans
portvorrichtung die zwei Stoffe mit unterschiedlicher Ge
schwindigkeit führen kann; eine Erfassungseinrichtung zum
Erfassen eines Fehlanpassungsabstandes zwischen den Mustern
auf den beiden Stoffen; eine Zuführsteuereinrichtung zum
Steuern der Geschwindigkeiten, mit denen die Zuführeinrichtung
die beiden Stoffe zuführt, wobei die Zuführsteuereinrichtung
die Geschwindigkeiten gemäß des Fehlanpassungsabstandes zum
Reduzieren des Fehlanpassungsabstandes steuert; und eine Be
stimmungseinrichtung zum Durchführen einer Bestimmung gemäß
des Fehlanpassungsabstandes, ob es unmöglich ist, die Muster
auf den Stoffen aneinander anzupassen.
In einer bevorzugten Ausführungsform ist eine Anzeigeein
richtung zum Anzeigen der die Fehlanpassung darstellenden
Information vorgesehen. Weitere Merkmale und Zweckmäßigkeiten
der Erfindung ergeben sich aus der Beschreibung von Ausfüh
rungsbeispielen anhand der Figuren. Von den Figuren zeigen:
Fig. 1 eine schematische Anordnung der Ausführungsform
der erfindungsgemäßen Nähmaschine;
Fig. 2 eine vergrößerte Schnittansicht, die wichtige
Abschnitte des Nähens bei dieser Ausführungsform
zeigt;
Fig. 3 eine Ansicht, die eine Anordnung des Spitzen
abschnittes eines Erfassungsteiles zeigt;
Fig. 4 eine Ansicht, die die innere Anordnung des Er
fassungsteiles darstellt;
Fig. 5A, B, C und D Ablaufdiagramme der Musterausgleichssteuer
routinen in einer elektronischen Steuerschaltung
gemäß einer Ausführungsform der Erfindung;
Fig. 6 ein Ablaufdiagramm einer Unterbrechungsroutine;
und
Fig. 7 eine erläuternde Darstellung des Datenglättens
und des Datendifferenzierens des oberen und
unteren Stoffes.
Fig. 1 ist eine schematische Darstellung einer Nähmaschine
gemäß einer Ausführungsform der Erfindung. Eine Nähnadel 1 ist
zum Nähen in Zusammenwirkung mit einem bekannten Schlingen
greifer (nicht gezeigt) so vorgesehen, daß sie sich bei Antrieb
durch einen Hauptmotor 2 auf- und abbewegt, wobei der Schlin
gengreifer ebenfalls durch den Hauptmotor 2 angetrieben wird,
der unter einer Nadelplatte vorgesehen ist. Ein unterer Trans
porteur 4 ist ebenfalls vorgesehen und führt eine kombinierte
vertikale und horizontale Bewegung aus, wie durch den mit B
bezeichneten Pfeil in Fig. 2 gezeigt ist und ein oberer Trans
porteur 6 ist vorgesehen. Er führt die gleiche Bewegung wie
der obige aus, wie durch einen mit C bezeichneten Pfeil ge
zeigt ist. Der untere Transporteur 4 und der obere Transpor
teur 6 werden beide durch den Hauptmotor 2 angetrieben. Ein
Drückerfuß 8 ist zum Niederhalten zweier Stofftücher oder
Stoffe 10 und 12 von oben vorgesehen. Die oben beschriebene
Nähnadel 1, der untere Transporteur 4, der obere Transporteur
6 und der Schlingengreifer (nicht gezeigt) führen eine syn
chrone Bewegung zum Nähen des oberen und unteren Stoffes 10
und 12 aus und bewegen sie in eine Richtung, die durch den mit
A gekennzeichneten Pfeil gezeigt ist.
Weiterhin ist eine in der US-PS 47 77 896 gezeigte Einstell
anordnung vorgesehen zum Einstellen des unteren Vorschubbetrag
entsprechendem dem unteren Vorschubschritt pro Zyklus des
unteren Transporteurs 4 in eine durch den Pfeil A gezeigte
Richtung. Der untere Vorschubschritt des unteren Transporteurs
4 wird durch ein Potentiometer erfaßt, das betriebsmäßig mit
der Einstellanordnung verbunden ist. Der dem oberen Vorschub
betrag entsprechende obere Vorschubschritt pro Zyklus des
oberen Transporteuers 6 in eine Richtung, wie sie durch den
Pfeil A gezeigt ist, wird gemäß der Rotation des Schrittmotors
15 eingestellt. In diese Anordnung wird der untere Vorschub
schritt des unteren Transporteurs 4 durch die Einstellanord
nung eingestellt, während der obere Vorschubschritt des oberen
Transporteurs 6 durch den Schrittmotor 15 geändert wird, somit
kann der Vorschubbetrag des oberen Tuches 10 relativ zu dem
Vorschubbetrag des unteren Tuches 12 eingestellt werden.
Weiterhin sind Nadelpositionsnachweissensoren 16 und 18 zum
Ausgeben eines Nadel-unten-Signales und eines Nadel-oben-
Signales der Nähnadel 1 vorgesehen. Ein Rotationssynchron
sensor ist ebenfalls zum Ausgeben eines Signales in Synchroni
sation mit der Rotation einer Hauptwelle, die durch den Haupt
motor 2 angetrieben ist, vorgesehen. Eine Erzeugerschaltung 24
ist zum Erzeugen eines Signales gemäß des Niederdrückens eines
Fußpedales 22 vorgesehen. Von dieser Erzeugerschaltung 24 wird
ein Start-Signal erzeugt, wenn der vordere Teil der Fußpedales
22 niedergedrückt wird, während ein Stopp-Signal erzeugt wird,
wenn das Fußpedal 22 nicht niedergedrückt wird. Wenn der hin
tere Abschnitt des Fußpedales 22 niedergedrückt wird, wird ein
Fadenschneidsignal erzeugt zum Aktivieren einer bekannten
Fadenschneidanordnung.
Drei Teile von Stofführungsplatten 26, 28 und 30 sind vor der
Nähposition in Stoffzuführrichtung gesehen angeordnet und in
vorgeschriebenen Abständen voneinander übereinander geschich
tet. Die drei Führungsplatten sind so mit vorgeschriebenen
Abständen übereinander angeordnet, daß der obere und untere
Stoff 10, 12 zwischen ihnen durchgehen können. Auf der unteren
Führungsplatte 26 stehen Stifte 32, 34 hervor und gehen durch
lange entsprechende Löcher, die in den anderen Führungsplatten
28 und 30 gebildet sind. Die Stifte 32, 34 stoßen gegen die
Seitenenden des oberen und unteren Stoffes und bestimmen die
seitliche Verschiebung bezogen auf die Zuführrichtung.
Auf der mittleren Führungsplatte 28 ist ein Erfassungsteil 36
zum Erfassen von Musterinformationen der beiden Stoffe einge
bettet. Der Stützenabschnitt des Erfassungsteiles 36 enthält,
wie in Fig. 3 gezeigt ist, Prismen 38, 40. Unter Benutzung der
Reflektion der Prismen 38, 40 wird Licht gegen die Stoffe 10,
12 projiziert, während unter Benutzung der Reflektion der
Prismen 38, 40 das von der Oberfläche der Stoffe 10, 12 re
flektierte Licht denselben Weg wie das einfallende Licht
zurückgeht. Das Erfassungsteil 36 enthält, wie in Fig. 4
gezeigt ist, ein Bündel optischer Fiber 42, das mit einem
Steuerkasten 44 verbunden ist.
Das Bündel von optischen Fibern 42 weist ein Paar von Licht
projezierenden Fibern 46 und zwei Paare von Licht empfangenden
Fibern 48, 50 auf, die entsprechend mit einem Lichtprojektor
52 und einem Lichtempfänger 54 in dem Steuerkasten 4 verbunden
sind. Die Licht empfangenden Fiber 48, 50 sind entsprechend
für den oberen Stoff 10 und den unteren Stoff 12 vorgesehen.
Der Lichtprojektor 52 enthält eine Lichtquelle 58 zum Proji
zieren von weißem Licht auf die Endoberfläche der Licht pro
jizierenden Fiber 46 durch eine Linse 56. Der Lichtempfänger
54 enthält eine Fotodiode 60 für den oberen Stoff 10 und eine
Fotodiode 62 für den unteren Stoff 12 zum Empfangen von Licht
von den Endoberflächen der Licht empfangenden Fibern 48, 50.
Daher wird das von der Lichtquelle 58 projizierte weiße Licht
von den Prismen 38, 40, die an der Spitze des Erfassungsteiles
36 vorgesehen sind, reflektiert durch die Licht projizierende
Fiber 46 und auf die Stoffe 10, 12 projiziert. Das von den
Stoffen 10, 12 reflektierte Licht wird von den Prismen 38, 40
reflektiert und von der Fotodiode 60 bzw. 62 durch die Licht
empfangenden Fibern 48, 50 empfangen eingegeben, die in dem
Steuerkasten 44 vorgesehen ist. Jede Diode 60, 62 legt
elektrische Signale, die der empfangenden Lichtintensität
entsprechen, an eine in einem Steuerkasten 44 enthaltene
elektronische Schaltung 100 an.
Eine Betriebsschalttafel 64 ist auf einem Nähmaschinenarm so
vorgesehen, daß die Bedienungsperson sie leicht sehen und
bedienen kann. Die Tafel enthält eine Anzeige 66, die sieben
Segmente von Licht emittierenden Dioden und Anzeigezeichen,
Ziffern und anderes aufweist und ebenfalls grüne, gelbe und
rote Licht emittierende Dioden (Test LED) 68, 70 und 72 ent
hält. Weiterhin enthält die Betriebsschalttafel 64 einen
Musterschrittänderungsschalter zum Eingeben der Anderung des
Musterschrittes, einen Erhöhungsschalter zum Erhöhen der auf
der Anzeige 66 angezeigten Zahlen, wenn die Änderung des
Musterschrittes eingegeben wird, einen Erniedrigungsschalter
78 zum Erniedrigen der auf der Anzeige 66 angezeigten Zahlen,
wenn die Änderung des Musterschrittes eingegeben wird, und
einen Testschalter 80 zum Eingeben des Startes eines Testes
zum Bestimmen, ob eine Musterausgleichung und Anpassung
möglich ist oder nicht.
Der oben beschriebene Hauptmotor 2, Schrittmotor 15, Rota
tionssynchronsensor 20, Potentiometer 14, Nadelpositionsnach
weissensor 16, 18, Erzeugerschaltung 24, Fotodioden 60, 62 und
Betriebsschalttafel 64 sind mit der elektronischen Steuer
schaltung 100 verbunden. Die elektronische Steuerschaltung 100
enthält eine bekannte CPU 102, ROM 104 zum Speichern von Pro
grammen oder Daten, die später beschrieben werden, zur Steue
rung und einen RAM 106, die alle durch einen gemeinsamen Bus
114 mit einem Treiber 108 für den Hauptmotor 2 und einem
Treiber 110 für den Schrittmotor 15 verbunden sind, und einen
A/D-Wandler 112, der die Ausgangssignale der Fotodioden 60, 62
in digitale Signale wandelt. Die CPU 102 gibt die Signale von
dem Rotationssynchronsensor 20, dem Potentiometer 14, den
Nadelpositionserfassungssensoren 16, 18, der Erzeugerschaltung
24, den Fotodioden 60, 62 und der Betriebsschalttafel 64 ein
und gibt Treibersignale an die Treiber 108, 110 an die Anzeige
66 und die Licht emittierenden Dioden 68, 70, 72 aus.
Es wird jetzt die in der elektronischen Schaltung 100 ausge
führte Musterausgleichssteuerroutine und die Handhabung der
Unterbrechung unter Bezugnahme auf die Ablaufdiagramme in den
Fig. 5 und 6 beschrieben.
Zuerst wird die Unterbrechungen handhabende Routine von Fig. 6
bei dem fallenden Ende eines Synchronsignales des Rotations
synchronsensors 20 gestartet. Der Sensor 20 gibt voreinge
stellte Pulssignale in Synchronisation mit der Rotation der
Hauptwelle der Nähmaschine aus, auf deren Basis die eine
Unterbrechung handhabende Routine wiederholt ausgeführt wird.
In der eine Unterbrechung handhabenden Routine wird auf der
Grundlage des von den Nadelpositionserfassungssensoren 16, 18
erzeuten Signales untersucht, ob oder ob nicht das Synchron
signal von dem Rotationssynchronsensor 20 innerhalb des Gebie
tes der Zuführtätigkeit des oberen und unteren Stoffes 10, 12
liegt. In anderen Worten, ob die Nähnadel 1 nach oben geht und
die Stoffe 10, 12 durch den unteren Transporteur 4 und den
oberen Transporteur 6 vorwärtsbewegt werden. Wenn es nicht in
dem Gebiet der Vorwärtsbewegungstätigkeit liegt, wird nichts
ausgeführt. Die Routine ist beendet und geht zurück zu der
Musterausgleichssteuerroutine Schritt 200 (wird im folgenden
kurz mit S 200 bezeichnet).
Wenn das Synchronsignal von dem Synchronsensor 20 innerhalb des
Gebietes der Vorwärtstätigkeit liegt, werden zwei Lichtinten
sitätssignale (Signale des oberen Stoffes 10 und des unteren
Stoffes 12), die von den Fotodioden 60, 62 erfaßt sind und von
dem Wandler 112 A/D-gewandelt sind, in dem RAM 106 als ein Paar
von Intensitätssignaldaten (S 203) gespeichert, die Zahl der
Intensitätssignaldaten C (S 206) wird um eins erhöht und dann
geht der Schritt zurück zu der Hauptroutine. Als Resultat
werden nur die Intensitätssignaldaten in einem vorgegebenen
Gebiet des RAM′s 106 gespeichert, die erfaßt werden, wenn der
untere und obere Stoff 10, 12 durch den unteren Transporteur 4
und den oberen Transporteur 6 in die Richtung, wie sie durch
den mit A bezeichneten Pfeil in Fig. 1 gegeben ist, bewegt
werden.
Als nächstes wird eine Musterausgleichssteuerroutine unter
Bezugnahme auf Fig. 5A bis 5D erläutert. Die Routine wird in
geeigneten Zeitabschnitten von der CPU 102 wiederholt. Die
Bedienungsperson bedient den Erhöhungsschalter 76 oder den
Erniedrigungsschalter 78, nachdem sie zuvor den Musterschnitt
änderungsschalter zum optionalen Einstellen einer vorbestimmten
Länge L gedreht hat. Diese vorgeschriebene Länge L wird ge
wöhnlicherweise etwas länger als die tatsächliche Länge des
Musterschrittes eingestellt. In der Musterausgleichssteuer
routine liest die CPU 102 den Zustand des Musterschrittände
rungsschalters (S 300) und, wenn der Musterschrittänderungs
schalter nicht ein ist, geht zu dem nächsten Schritt ohne
Änderung der vorgeschriebenen Länge L. Wenn er ein ist, liest
die CPU 102 die vorgeschriebene Länge L, die die Betriebsperson
(S 310) eingestellt hat, und berechnet die vorgeschriebene Zahl
Dm (S 320). Diese vorgeschriebene Zahl Cm bezeichnet die Zahl
von Intensitätssignaldaten von dem oberen und unteren Stoff 10,
12, die der vorgeschriebenen Länge L entsprechen. Wenn zum
Beispiel die vorgeschriebene Länge L zu 30 mm gesetzt ist, der
untere Vorschubschritt 1 mm beträgt und die Zahl der Synchron
signale innerhalb des Bereiches der Vorschubtätigkeit 10 Pulse
beträgt, ist das Resultat der Berechnung 10 Pulse multipliziert
mit 30 mm dividiert durch 1 mm gleich 300. Darauffolgend werden
die Werte der Steuerfrequenz K, die Intensitätssignaldatenzahl
C und der letzte Musterfehlanpassungsbetrag Dp, die in dem RAM
106 gespeichert sind, gelöscht (S 330, S 340, S 350). Die CPU 102
wartet, bis der obere und der untere Stoff 10, 12 eingestellt
sind (S 360), der Vorderabschnitt des Fußpedals 22 niederge
drückt ist und das Betriebssignal durch die Erzeugerschaltung
24 eingegeben ist (S 370). Wenn die zwei Stoffe 10 und 12 ein
gestellt sind und der vordere Teil des Fußpedales 22 niederge
drückt ist, wird der Hauptmotor angetrieben zum Betätigen der
Nähmaschine (S 380).
Während des Betriebes der Nähmaschine wird die oben beschriebe
ne Routine zur Handhabung der Unterbrechung in Synchronisation
mit der Rotation der Hauptwelle ausgeführt und neue Lichtinten
sitätssignale werden aufeinanderfolgend in der vorgeschriebenen
Fläche des RAM′s 106 akkumuliert. Wenn die durch den später be
schriebenen Prozeß eingestellte Steuerfrequenz K null wird
(S 390) und die Intensitätssignaldatenzahl (C) nicht die vorge
schriebene Zahl Cm erreicht (S 400) werden die Schritte 360 bis
400 wiederholt ausgeführt und der untere und obere Stoff 10, 12
werden stapelweise genäht. So werden die Intensitätssignaldaten
akkumuliert. Wenn die vorgeschriebene Zahl Cm erreicht ist,
geht der Schritt zunächst zu S 390, S 400. Wenn nur die Bestim
mung notwendig ist, ob die Musterausgleichung der beiden Stoffe
10, 12 möglich ist oder nicht, kann diese Routine ohne Faden in
der Nadel 1 ausgeführt werden. In diesem Fall kann die Bestim
mung durchgeführt werden, ohne daß der obere und untere Stoff
10, 12 genäht werden.
Als nächstes werden die Intensitätssignaldaten bis gerade zu
der vorgeschriebenen Zahl Cm von den Daten der beiden Stoffe
10, 12, die auf den neuesten Stand gebracht sind und in dem
vorgeschriebenen Gebiet des RAM 106 gespeichert sind, gelesen
(S 410). Die Intensitätssignaldaten von 21 Punkten vor und nach
einem Punkt werden zu den Intensitätssignaldaten des Punktes
addiert und die Summe wird durch 43 geteilt, damit geglättete
Daten für diesen Punkt erhalten werden (S 420). Der Glättungs
prozeß entfernt den Einfluß des Rauschens. Von dem oberen Stoff
10 mit dem in Fig. 7A gezeigten Muster werden die in Fig. 7B
gezeigten geglätteten Daten erzielt. Von dem unteren Tuch 12
mit dem in Fig. 7D gezeigten Muster werden die in Fig. 7E
gezeigten geglätteten Daten erzielt. Die geglätteten Daten
werden dann differenziert (S 430). Das Differenzieren verstärkt
die Spitzenänderungen und verringert die sanften Änderungen in
den geglätteten Daten. Daher wird eine sanfte Spitze, wie sie
von den in Fig. 7C, F gezeigten Längsstreifen erzeugt wird,
entfernt. Die differenzierten Daten von entweder dem oberen
oder dem unteren Stoff 10, 12 wird um einen voreingestellten
Wert verstärkt, so daß die Spitzenhöhen zwischen dem oberen und
dem unteren Tuch gleich werden. Ein Versetzungs- oder Offset-
Verfahren für jeden Wert der Stoffe wird dann durchgeführt,
wobei ein Mittelwert aller Punkte von jedem Punkt abgezogen
wird, so daß der mittlere Wert für jeden Datenpunkt des Stoffes
null wird. Die sich ergebenden Kurven des oberen und unteren
Stoffes werden wie in Fig. 7G gezeigt überlagert. Wenn die
Muster des oberen und unteren Stoffes 10, 12 nicht überein
stimmen oder eine Fehlanpassung zeigen, wenn z.B. der obere
Stoff 10 später zugeführt wird als der untere Stoff 12, wird
die Differenzfläche erzeugt, wie in Fig. 7G gezeigt ist. Die
differenzierten Daten des oberen und unteren Stoffes 10, 12
werden relativ zueinander so versetzt oder verschoben, daß die
Differenzfläche ein Mimimum wird, so daß die Richtung und die
Entfernung der Musterfehlanpassung des oberen und unteren
Stoffes 10, 12 berechnet werden kann (S 440).
Nach der Berechnung des Betrages der Fehlanpassung D, wird der
Schrittmotor 15 in die Richtung zum Reduzieren des absoluten
Wertes des Fehlanpassungsabstandes D angetrieben, so daß der
obere Vorschubschritt angepaßt werden kann (S 450). Dann werden
die grüne, die gelbe und die rote LED 68, 70, 72 abgeschaltet
(S 460).
Als nächstes wird der Status oder Zustand des Testschalters 80
gelesen, und wenn er eingeschaltet ist (S 470), wird bestimmt,
ob der absolute Wert des Fehlanpassungsabstandes D geringer als
1 mm ist oder nicht (S 480). Wenn der absolute Wert des Fehlan
passungsabstandes D weniger als 1 mm ist, wird bestimmt, da der
Abstand klein ist, daß das Nähen des oberen und unteren Stoffes
mit einer Musterangleichung möglich ist. Folglich wird die
grüne LED 68 eingeschaltet (S 490). Wenn der absolute Wert des
Fehlanpassungsabstandes über 1 mm ist, wird bestimmt, ob er
weniger als 2 mm ist oder nicht (S 500). Wenn der absolute Wert
des Fehlanpassungsabstandes D zwischen 1 mm und 2 mm liegt, muß
das Nähen der Stoffe 10, 12 mit Musterangleichung oder Muster
ausgleich sorgfältig durchgeführt werden und die gelbe LED 70
wird eingeschaltet (S 510). Wenn der absolute Wert des Fehlan
passungsabstandes D über 2 mm liegt, ist das Nähen der Stoffe
10, 12 mit Musterausgleich unmöglich, und die rote LED 72 wird
eingeschaltet (S 520). Weiterhin wird ein Stop-Signal an den
Treiber 110 zum Stoppen des Hauptmotors ausgegeben (S 525), und
das Ende wird erreicht.
Somit zeigt der Zustand der LED's 68, 70, 72 das Resultat der
Bestimmung an, ob der Musterausgleich möglich ist oder nicht,
und zwar jedesmal, wenn die Steuerroutine wiederholt ausgeführt
wird oder zu dem Zeitpunkt des Ausführens während des Nähens.
Zum Beispiel sei zu der anfänglichen Zeit des Nähens des oberen
und unteren Stoffes 10, 12 der obere Vorschubschritt noch nicht
vollständig eingestellt und der absolute Wert des Fehlanpas
sungsabstandes D über einen Millimeter. Dann wird die gelbe LED
70 eingeschaltet. Da die Steuerroutine wiederholt ausgeführt
wird und der obere Vorschubschritt eingestellt wird, wird der
Fehlanpassungsabstand D weniger als 1 mm, daher wird die grüne
LED 68 eingeschaltet. Wenn die Stoffe 10, 12 mit einer Fehlan
passung von einem großen Ausmaß eingestellt wären und das Nähen
begonnen worden wäre, oder wenn die Stoffe 10, 12 während des
Nähens aufgrund einer Unachtsamkeit der Bedienungsperson
verzogen worden wären, wodurch die Muster auseinandergeraten
wären, oder wenn die Stoffe 10, 12 von den Stoffführungsplatten
26, 28, 30 erfaßt worden wären, hätte der absolute Betrag des
Fehlanpassungsabstandes D 2 mm überschritten. In dem Fall wird
die rote LED 72 eingeschaltet und die Nähmaschine angehalten.
Wie oben beschrieben worden ist, wird der Fehlanpassungsabstand
D zu einem Fehlanpassungsabstandzähler S 1 addiert (S 530), wenn
die grüne oder gelbe LED 68 oder 70 eingeschaltet sind. Als
nächstes wird der absolute Wert der Fehlanpassungsabstandsände
rung zu einem Fehlanpassungsabstandsänderungszähler S 2 addiert
(S 450). Dieser Änderungswert wird erhalten, indem der Fehlan
passungsabstand D von dem vorherigen Fehlanpassungsabstand Dp
abgezogen wird. Der vorherige Fehlanpassungsabstand Dp, der in
dem RAM 106 gespeichert ist, wird auf den neuesten Fehlanpas
sungsabstand D gesetzt (S 550). Dann wird die Steuerfrequenz K
um eins erhöht (S 560), und die Schritte S 360 und folgende
werden wiederholt ausgeführt. Durch Vergleichen des Fehlanpas
sungsabstandes D mit dem voreingestellten Wert (1, 2 mm) wäh
rend des Nähens wird bestimmt, ob der Musterausgleich beim
Nähen möglich ist oder nicht, und eine der LED's 68, 70, 72
wird eingeschaltet. Diese Anzeige ist nicht auf die drei
Schritte wie bei dieser Ausführungsform beschränkt, sie kann
auch eine Vielzahl von Schritten sein, indem der voreinge
stellte Wert von 1, 2 mm in kleinere Schritte unterteilt wird,
oder es kann eine stufenlose analoge Anzeige gewählt werden.
Wenn das Nähen der Stoffe 10, 12 beendet ist und es keinen
Stoff gibt (S 360) oder das Stop-Signal ausgegeben wird, indem
der Druck auf das Fußpedal 22 (S 370) geringer wird, dann wird
der hintere Abschnitt des Fußpedals 22 niedergedrückt und ob
das Fadenschneidsignal ausgegeben ist oder nicht, wird in einem
Schritt S 570 bestimmt. Wenn das Fadenschneidsignal ausgegeben
ist, wird die Fadenschneidanordnung betätigt und die folgenden
Schritte werden zum Bestimmen, ob das Nähen des Stoffes 10, 12
beendet ist, ausgeführt. Es wird der Status des Testschalters
80 gelesen, wenn er eingeschaltet ist (S 580) wird bestimmt, ob
die Steuerfrequenz K null ist (S 590). Wenn die Steuerfrequenz K
nicht null ist, wird eine Musterausgleichsbestimmunganzeige E
gelöscht (S 600). Als nächstes wird bestimmt, ob der mittlere
Wert des Fehlanpassungsabstandes D geringer als 0,5 mm ist.
Dieser voreingestellte Wert von 0,5 mm wird durch Versuche oder
ähnliches bestimmt. Der mittlere Wert des Fehlanpassungsab
standes D ist ein absoluter Wert der von dem Fehlanpassungsab
standszähler S 1 in dem Schritt S 530 bestimmt ist, dividiert
durch die Steuerfrequenz K. Obwohl diese Routine wiederholt
ausgeführt wird und der obere Vorschubschritt eingestellt wird,
wird der mittlere Wert des Fehlanpassungsabstandes D groß, wenn
der Fehlanpassungsabstand in die gleiche Richtung geht. Wenn
dieser mittlere Wert über 0,5 mm liegt, wird festgestellt, daß
es schwer ist, die Muster in Übereinstimmung zu bringen und die
Ausgleichsbestimmungsanzeige E wird um einen erhöht (S 620).
Wenn auf der anderen Seite der mittlere Wert des Fehlanpas
sungsabstandes kleiner als 0,5 mm ist oder das Verfahren des
Schrittes S 620 durchgeführt ist, wird bestimmt, ob der mittlere
Wert des Fehlanpassungsabstandsänderungsbetrages weniger als
0,5 mm ist (S 630). Dieser voreingestellte Wert 0,5 mm wird
durch Probieren oder ähnliches bestimmt. Dieses Mittel des
Fehlanpassungsabstandsänderungsbetrages ist der Wert, der
erhalten wird, indem der Wert des Fehlanpassungsabstands
änderungszählers S 2, der in dem Schritt S 540 erhalten ist,
durch die Steuerfrequenz K geteilt wird. Obwohl diese Steuer
routine wiederholt ausgeführt wird und der obere Vorschub
schritt eingestellt wird, wird der Fehlanpassungsabstandsände
rungsbetrag groß, wenn die Fehlanpassungsänderung bei jeder
Einstellung geändert wird und der Fehlanpassungsabstand D 1 wird
nicht klein.
Wenn der mittlere Wert dieses Fehlanpassungsabstandsänderungs
betrages über 0,5 mm liegt, wird festgestellt, daß es schwer
ist, die Muster aufeinander abzugleichen und die Musteraus
gleichsbestimmungsanzeige E wird um einen erhöht (S 640). Wenn
nämlich das Mittel des Fehlanpassungsabstandes D kleiner als
0,5 mm ist und wenn der mittlere Wert des Fehlanpassungsab
standsänderungsbetrages kleiner als 0,5 mm ist, ist die Muster
ausgleichsbestimmungsanzeige oder Musterausgleichsbestimmungs
flagge null. Wenn einer der beiden mittleren Werte des Fehlan
passungsabstandes D oder des Fehlanpassungsabstandsänderungs
wertes über 0,5 mm liegt, ist die Musterausgleichsbestimmungs
anzeige E eins. Wenn beide über 0,5 mm liegen, ist die Muster
ausgleichsbestimmungsanzeige E zwei.
Wenn der Wert der Anzeige E auf diese Weise gesetzt ist, werden
die grüne, gelbe und rote LED 68, 70, 72 alle abgeschaltet
(S 650). Wenn die Anzeige E null ist (S 660) wird bestimmt, daß
das Nähen des oberen und unteren Stoffes 10, 12 mit der Aus
gleichung und Übereinstimmung der Muster möglich ist und die
grüne LED 68 wird eingeschaltet (S 670). Wenn die Anzeige E eins
ist (S 660, S 680), muß das Nähen der beiden Stoffe 10, 12 mit
dem Musterausgleich zum Inübereinstimmungbringen der Muster
vorsichtig durchgeführt werden und die gelbe LED 70 wird ein
geschaltet (S 690). Wenn die Anzeige E zwei ist (S 660, S 680),
wird bestimmt, daß das Nähen der Stoffe mit dem Ausgleich der
Muster unmöglich ist und die rote LED 72 wird eingeschaltet.
(S 700). Wenn eine der LED's 68, 70, 72 eingeschaltet ist,
werden die oben beschriebenen Verfahren ausgehend von dem
Schritt S 300 wieder wiederholt.
In dieser Ausführungsform wird die Anzeige einer der LED's 68,
70, 72, die auf der Bestimmung in den Schritten S 480, S 500
beruht, nach dem Nähen abgeschaltet, aber anstelle des Ab
schaltens kann eine andere Diode vorgesehen werden, die in den
Schritten S 670 S 690 S 700 leuchtet. Wenn in dem Schritt S 580
bestimmt wird, daß der Testschalter 80 abgeschaltet ist, werden
alle LED's 68, 70, 72 abgeschaltet und das Verfahren beginnend
mit Schritt S 300 wird wiederholt. Wie oben beschrieben ist,
bestimmt die Nähmaschine, bei der die Musterübereinstimmung
gewünscht wird, bei dieser Ausführungsform, ob die Musterüber
einstimmung oder der Musterausgleich möglich ist oder nicht.
Dies geschieht jedesmal bei der wiederholten Ausführung der
Steuerroutine. Es geschieht, indem die Entfernung oder der
Abstand D zwischen den Mustern der beiden Stoffe, also die
Musterfehlanpassung, mit dem voreingestellten Wert (1, 2 mm)
verglichen wird und eine der LED's 68, 70, 72 eingeschaltet
wird. Somit kann der Status des Fehlanpassungsabstandes während
der ganzen Nähzeit überwacht werden. Wenn der Abstand D über
2 mm wird, hält die Nähmaschine automatisch an, und daher tritt
kein übermäßiges Nähen ein, wenn die Muster um einen großen
Betrag gegeneinander versetzt sind.
Dann wird das Fadenschneiden durchgeführt. Nach dem Nähen
werden die mittleren Werte des Fehlanpassungsabstandes D und
des Fehlanpassungsabstandsänderungswertes mit dem voreinge
stellten Wert 0,5 mm verglichen, so daß bestimmt und angezeigt
werden kann, ob die Muster ausgeglichen werden können oder
nicht. Indem die Bestimmung durch die mittleren Werte des
Fehlanpassungsabstandes und des Fehlanpassungsabstandsände
rungswertes durchgeführt wird, kann die Gesamtbestimmung für
den Musterausgleich der Stoffe 10 und 12 nach dem Nähen durch
geführt werden, anstatt daß eine momentane Bestimmung des
Musterausgleiches aufgrund des Fehlanpassungsabstandes D
durchgeführt wird.
Bei dieser Ausführungsform bestimmt die Ausführung der Schritt
S 470 bis S 520 auf der Grundlage des Fehlanpassungsabstandes D
die Möglichkeit, ob der Musterausgleich momentan möglich ist.
Die Ausführung der Schritte S 530 bis S 700 bestimmt die allge
meine Möglichkeit des Musterausgleiches auf der Basis des mitt
leren Wertes des Fehlanpassungsabstandes D und des mittleren
Wertes des Fehlanpassungsabstandänderungswertes. Wenn es nötig
sein sollte, braucht nur die momentane Bestimmung der Möglich
keit des Musterausgleiches auf der Grundlage des Fehlanpas
sungsabstandes durchgeführt zu werden. Jedoch kann nur die
allgemeine Bestimmung der Möglichkeit des Musterausgleichs auf
der Basis des mittleren Wertes des Fehlanpassungsabstandes D
als auch des mittleren Wertes des Fehlanpassungsabstandände
rungsbetrages durchgeführt werden.
Anstelle des oben beschriebenen Fehlanpassungsabstandes D, also
des Abstandes der beiden Muster auf den beiden Stoffen, kann
der obere Vorschubschritt, der aufgrund des Fehlanpassungs
abstandes D eingestellt wird, zur Bestimmung benutzt werden, ob
es momentan möglich ist, die Muster auszugleichen, oder sein
Mittelwert und der Mittelwert des oberen Schrittänderungswertes
kann zur Bestimmung benutzt werden, ob überhaupt allgemein der
Musterausgleich möglich ist. Es kann auch dadurch geschehen,
daß die Überlappungsfläche benutzt wird. Zum Beispiel der
Flächenwert Smin, bei dem die nicht überlappte Fläche ein
Minimum wird, der Differenzwert Smax-Smin zwischen dem Flä
chenwert Smax, bei dem die nicht überlappende Fläche ein
Maximum wird und der Flächenwert Smin, bei dem diese ein Mini
mum wird, oder der normierte Wert (Smax-Smin)/(Smax+Smin).
Claims (13)
1. Nähmaschine mit Musterausgleich mit:
einer Näheinrichtung zum Nähen zweier übereinandergelegter Stoffe, die das gleiche Muster aufweisen;
einer Zuführeinrichtung zum Zuführen der beiden Stoffe in die Näheinrichtung;
einer Erfassungseinrichtung zum Erfassen eines Fehlanpassungs abstandes zwischen den Mustern auf den beiden Stoffen; gekennzeichnet durch:
eine Bestimmungseinrichtung zum Durchführen einer Bestimmung gemäß der auf dem Fehlanpassungsabstand bezogenen Information, ob es möglich ist oder unmöglich ist, die Muster der beiden Stoffe zur Übereinstimmung zu bringen.
einer Näheinrichtung zum Nähen zweier übereinandergelegter Stoffe, die das gleiche Muster aufweisen;
einer Zuführeinrichtung zum Zuführen der beiden Stoffe in die Näheinrichtung;
einer Erfassungseinrichtung zum Erfassen eines Fehlanpassungs abstandes zwischen den Mustern auf den beiden Stoffen; gekennzeichnet durch:
eine Bestimmungseinrichtung zum Durchführen einer Bestimmung gemäß der auf dem Fehlanpassungsabstand bezogenen Information, ob es möglich ist oder unmöglich ist, die Muster der beiden Stoffe zur Übereinstimmung zu bringen.
2. Nähmaschine nach Anspruch 1,
gekennzeichnet durch:
eine Bewegungseinrichtung zum Bewegen der zwei Stoffe relativ
zueinander zum Verringern des Fehlanpassungsabstandes.
3. Nähmaschine nach Anspruch 1 oder 2,
gekennzeichnet durch:
eine Zuführsteuereinrichtung zum Steuern der Zuführungsein
richtung zum Verringern des Fehlanpassungsabstandes durch
Ändern der relativen Zuführungsgeschwindigkeit der beiden
Stoffe.
4. Nähmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
gekennzeichnet durch:
eine Anzeigeeinrichtung zum Anzeigen der Bestimmung der
Bestimmungseinrichtung, wenn die Bestimmungseinrichtung
bestimmt, daß es unmöglich ist, die Muster auf den beiden
Stoffen zur Übereinstimmung zu bringen.
5. Nähmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
gekennzeichnet durch:
eine Steuereinrichtung zum Stoppen des Nähens der zwei Stoffe,
wenn die Bestimmungseinrichtung die Bestimmung macht, daß es
unmöglich ist, die Muster auf den beiden Stoffen zur Überein
stimmung zu bringen.
6. Nähmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Bestimmungseinrichtung die Bestimmung gemäß dem
Fehlanpassungsabstand, daß es möglich ist, die Muster auf den
beiden Stoffen zur Übereinstimmung zu bringen, jedesmal durch
führt, wenn die Erfassungseinrichtung den Fehlanpassungsabstand
während des Nähens erfaßt.
7. Nähmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Bestimmungseinrichtung die Bestimmung auf der Grundlage
des mittleren Wertes des Fehlanpassungsabstandes und des mitt
leren Wertes der Änderung des Fehlanpassungsabstandes nach dem
Nähen durchführt, daß es möglich ist, die Muster auf den beiden
Stoffen zur Übereinstimmung zu bringen.
8. Nähmaschine mit Musterausgleich mit:
einer Näheinrichtung zum Nähen zweier übereinandergelegter Stoffe, die das gleiche Muster aufweisen;
einer Zuführungseinrichtung zum Zuführen der beiden Stoffe in die Näheinrichtung;
einer Erfassungseinrichtung zum Erfassen eines Fehlanpassungs abstandes zwischen den Mustern auf den beiden Stoffen; gekennzeichnet durch:
eine Anzeigeeinrichtung zum Anzeigen einer Information als Reaktion auf den Fehlanpassungsabstand.
einer Näheinrichtung zum Nähen zweier übereinandergelegter Stoffe, die das gleiche Muster aufweisen;
einer Zuführungseinrichtung zum Zuführen der beiden Stoffe in die Näheinrichtung;
einer Erfassungseinrichtung zum Erfassen eines Fehlanpassungs abstandes zwischen den Mustern auf den beiden Stoffen; gekennzeichnet durch:
eine Anzeigeeinrichtung zum Anzeigen einer Information als Reaktion auf den Fehlanpassungsabstand.
9. Nähmaschine nach Anspruch 8,
gekennzeichnet durch:
eine Bewegungseinrichtung zum Bewegen der zwei Stoffe relativ
zueinander zum Reduzieren des Fehlanpassungsabstandes.
10. Nähmaschine nach Anspruch 8 der 9,
gekennzeichnet durch:
eine Zuführsteuereinrichtung zum Steuern der Zuführeinrichtung
zum Reduzieren des Fehlanpassungsabstandes durch Ändern der
relativen Zuführgeschwindigkeit zwischen den beiden Stoffen.
11. Nähmaschine nach einem der Ansprüche 8 bis 10,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Anzeigeeinrichtung die Anzeige als Reaktion auf den
Fehlanpassungsabstand jedesmal anzeigt, wenn die Erfassungs
einrichtung während des Nähens den Fehlanpassungsabstand
erfaßt.
12. Nähmaschine nach einem der Ansprüche 4 bis 11,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Anzeigeeinrichtung eine erste Farbe anzeigt, wenn die Bestimmungseinrichtung die Bestimmung durchführt, daß die Muster auf den zwei Stoffen übereinstimmen,
und eine zweite Farbe anzeigt, wenn die Bestimmungseinrichtung die Bestimmung macht, daß es unmöglich ist, die Muster auf den zwei Stoffen zur Übereinstimmung zu bringen.
daß die Anzeigeeinrichtung eine erste Farbe anzeigt, wenn die Bestimmungseinrichtung die Bestimmung durchführt, daß die Muster auf den zwei Stoffen übereinstimmen,
und eine zweite Farbe anzeigt, wenn die Bestimmungseinrichtung die Bestimmung macht, daß es unmöglich ist, die Muster auf den zwei Stoffen zur Übereinstimmung zu bringen.
13. Nähmaschine nach einem der Ansprüche 8 bis 12,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Anzeigeeinrichtung eine erste Farbe anzeigt, wenn die Bestimmungseinrichtung die Bestimmung macht, daß die Muster auf den zwei Stoffen übereinstimmen,
eine zweite Farbe anzeigt, wenn die Bestimmungseinrichtung die Bestimmung macht, daß es unmöglich ist, die Muster auf den beiden Stoffen zur Übereinstimmung zu bringen,
und eine dritte Farbe anzeigt, wenn die Bestimmungseinrichtung die Bestimmung macht, daß es möglich ist, die Muster auf den beiden Stoffen zur Übereinstimmung zu bringen.
daß die Anzeigeeinrichtung eine erste Farbe anzeigt, wenn die Bestimmungseinrichtung die Bestimmung macht, daß die Muster auf den zwei Stoffen übereinstimmen,
eine zweite Farbe anzeigt, wenn die Bestimmungseinrichtung die Bestimmung macht, daß es unmöglich ist, die Muster auf den beiden Stoffen zur Übereinstimmung zu bringen,
und eine dritte Farbe anzeigt, wenn die Bestimmungseinrichtung die Bestimmung macht, daß es möglich ist, die Muster auf den beiden Stoffen zur Übereinstimmung zu bringen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| CN 91101120 CN1055790A (zh) | 1990-01-17 | 1991-01-17 | 带钥匙卡的磁锁 |
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