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DE4001534A1 - Naehmaschine mit musterausgleich - Google Patents

Naehmaschine mit musterausgleich

Info

Publication number
DE4001534A1
DE4001534A1 DE4001534A DE4001534A DE4001534A1 DE 4001534 A1 DE4001534 A1 DE 4001534A1 DE 4001534 A DE4001534 A DE 4001534A DE 4001534 A DE4001534 A DE 4001534A DE 4001534 A1 DE4001534 A1 DE 4001534A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sewing
fabrics
determination
sewing machine
mismatch distance
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE4001534A
Other languages
English (en)
Inventor
Shigeru Suzuki
Hirokazu Takeuchi
Hirosumi Itoh
Etsuzo Nomura
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Brother Industries Ltd
Original Assignee
Brother Industries Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Brother Industries Ltd filed Critical Brother Industries Ltd
Publication of DE4001534A1 publication Critical patent/DE4001534A1/de
Priority to CN 91101120 priority Critical patent/CN1055790A/zh
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B35/00Work-feeding or -handling elements not otherwise provided for
    • D05B35/10Edge guides
    • D05B35/102Edge guide control systems with edge sensors
    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B27/00Work-feeding means
    • D05B27/02Work-feeding means with feed dogs having horizontal and vertical movements
    • D05B27/06Work-feeding means with feed dogs having horizontal and vertical movements arranged above and below the workpieces
    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B29/00Pressers; Presser feet
    • D05B29/06Presser feet
    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05DINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASSES D05B AND D05C, RELATING TO SEWING, EMBROIDERING AND TUFTING
    • D05D2207/00Use of special elements
    • D05D2207/05Magnetic devices
    • D05D2207/06Permanent magnets
    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05DINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASSES D05B AND D05C, RELATING TO SEWING, EMBROIDERING AND TUFTING
    • D05D2209/00Use of special materials
    • D05D2209/02Use of special materials transparent

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Nähmaschine mit Muster­ ausgleich nach dem Oberbegriff des Patentanspruches 1. Insbe­ sondere bezieht sie sich auf eine Nähmaschine, die zwei Stoffe so zusammennähen kann, daß die Muster der beiden Stoffe auf­ einanderpassen.
Eine derartige Nähmaschine ist in der US-PS 46 12 867 offenbart. Ein erster optischer Sensor ist in der Bewegungs­ richtung vor der Nähposition für einen oberen Stoff vorgesehen und entsprechend ein zweiter Sensor für einen unteren Stoff, wobei die Sensoren Lichtintensitätssignale der Muster der beiden übereinandergelegten Stoffe synchron mit dem Zuführen der Stoffe erfaßt. Die Lichtintensitätssignale von gegebener Frequenz gemäß der Abschnitte der Muster werden erfaßt, Fehlanpassungsabstände werden auf der Grundlage dieser Daten berechnet und die relativen Vorschubbeträge der beiden Stoffe werden durch einen Schrittmotor so eingestellt, daß der Fehlanpassungsabstand verringert werden kann, so daß die Muster übereinstimmen bzw. ausgeglichen sind. Es gibt jedoch Stofftypen mit Mustern, die mit der oben beschriebenen Näh­ maschine nicht ausgeglichen oder aneinander angepaßt werden können, da es viele verschiedene Arten von Stoffen, Mustern und Näharten gibt. Ob der Ausgleich von Mustern der Stoffe möglich ist oder nicht, muß auf der Grundlage der Erfahrung der Betriebsperson durch visuelle Betrachtung eines Fehlan­ passungsbetrages nach dem Nähen beurteilt werden. Insoweit muß die Bestimmung, ob der Musterausgleich möglich oder unmöglich ist, nach dem Nähen durchgeführt werden. Da diese Bestimmung weiterhin Erfahrung benötigt, tritt das Problem auf, daß die Bestimmung schwierig ist. Selbst beim Nähen von Tüchern, die mit Musterausgleich genäht werden können, ist es unmöglich, die Muster auszugleichen oder aneinander anzupassen, wenn die beiden Stoffe anfänglich einen großen Betrag der Fehlanpassung haben, wenn die Stoffe gezogen werden und die Muster weit ge­ geneinander versetzt sind, weil die Betriebsperson unachtsam war, oder wenn die Stoffe während des Nähens an einem Füh­ rungsteil oder ähnlichem hängenbleiben, was zur Folge hat, daß die Stoffe nicht richtig transportiert werden können.
Folglich ist es Aufgabe der Erfindung, die oben genannten Probleme zu lösen, und eine Nähmaschine vorzusehen, die be­ stimmen kann, ob das Musteranpassen bzw. der Musterausgleich möglich ist, und das Ergebnis anzeigen kann.
Die erfindungsgemäße Nähmaschine mit Musterausgleich weist eine Nähvorrichtung zum Nähen zweier übereinandergelegter Stoffe mit dem gleichen Muster; eine Zuführvorrichtung zum Führen der zwei Stoffe in die Näheinrichtung, wo eine Trans­ portvorrichtung die zwei Stoffe mit unterschiedlicher Ge­ schwindigkeit führen kann; eine Erfassungseinrichtung zum Erfassen eines Fehlanpassungsabstandes zwischen den Mustern auf den beiden Stoffen; eine Zuführsteuereinrichtung zum Steuern der Geschwindigkeiten, mit denen die Zuführeinrichtung die beiden Stoffe zuführt, wobei die Zuführsteuereinrichtung die Geschwindigkeiten gemäß des Fehlanpassungsabstandes zum Reduzieren des Fehlanpassungsabstandes steuert; und eine Be­ stimmungseinrichtung zum Durchführen einer Bestimmung gemäß des Fehlanpassungsabstandes, ob es unmöglich ist, die Muster auf den Stoffen aneinander anzupassen.
In einer bevorzugten Ausführungsform ist eine Anzeigeein­ richtung zum Anzeigen der die Fehlanpassung darstellenden Information vorgesehen. Weitere Merkmale und Zweckmäßigkeiten der Erfindung ergeben sich aus der Beschreibung von Ausfüh­ rungsbeispielen anhand der Figuren. Von den Figuren zeigen:
Fig. 1 eine schematische Anordnung der Ausführungsform der erfindungsgemäßen Nähmaschine;
Fig. 2 eine vergrößerte Schnittansicht, die wichtige Abschnitte des Nähens bei dieser Ausführungsform zeigt;
Fig. 3 eine Ansicht, die eine Anordnung des Spitzen­ abschnittes eines Erfassungsteiles zeigt;
Fig. 4 eine Ansicht, die die innere Anordnung des Er­ fassungsteiles darstellt;
Fig. 5A, B, C und D Ablaufdiagramme der Musterausgleichssteuer­ routinen in einer elektronischen Steuerschaltung gemäß einer Ausführungsform der Erfindung;
Fig. 6 ein Ablaufdiagramm einer Unterbrechungsroutine; und
Fig. 7 eine erläuternde Darstellung des Datenglättens und des Datendifferenzierens des oberen und unteren Stoffes.
Fig. 1 ist eine schematische Darstellung einer Nähmaschine gemäß einer Ausführungsform der Erfindung. Eine Nähnadel 1 ist zum Nähen in Zusammenwirkung mit einem bekannten Schlingen­ greifer (nicht gezeigt) so vorgesehen, daß sie sich bei Antrieb durch einen Hauptmotor 2 auf- und abbewegt, wobei der Schlin­ gengreifer ebenfalls durch den Hauptmotor 2 angetrieben wird, der unter einer Nadelplatte vorgesehen ist. Ein unterer Trans­ porteur 4 ist ebenfalls vorgesehen und führt eine kombinierte vertikale und horizontale Bewegung aus, wie durch den mit B bezeichneten Pfeil in Fig. 2 gezeigt ist und ein oberer Trans­ porteur 6 ist vorgesehen. Er führt die gleiche Bewegung wie der obige aus, wie durch einen mit C bezeichneten Pfeil ge­ zeigt ist. Der untere Transporteur 4 und der obere Transpor­ teur 6 werden beide durch den Hauptmotor 2 angetrieben. Ein Drückerfuß 8 ist zum Niederhalten zweier Stofftücher oder Stoffe 10 und 12 von oben vorgesehen. Die oben beschriebene Nähnadel 1, der untere Transporteur 4, der obere Transporteur 6 und der Schlingengreifer (nicht gezeigt) führen eine syn­ chrone Bewegung zum Nähen des oberen und unteren Stoffes 10 und 12 aus und bewegen sie in eine Richtung, die durch den mit A gekennzeichneten Pfeil gezeigt ist.
Weiterhin ist eine in der US-PS 47 77 896 gezeigte Einstell­ anordnung vorgesehen zum Einstellen des unteren Vorschubbetrag entsprechendem dem unteren Vorschubschritt pro Zyklus des unteren Transporteurs 4 in eine durch den Pfeil A gezeigte Richtung. Der untere Vorschubschritt des unteren Transporteurs 4 wird durch ein Potentiometer erfaßt, das betriebsmäßig mit der Einstellanordnung verbunden ist. Der dem oberen Vorschub­ betrag entsprechende obere Vorschubschritt pro Zyklus des oberen Transporteuers 6 in eine Richtung, wie sie durch den Pfeil A gezeigt ist, wird gemäß der Rotation des Schrittmotors 15 eingestellt. In diese Anordnung wird der untere Vorschub­ schritt des unteren Transporteurs 4 durch die Einstellanord­ nung eingestellt, während der obere Vorschubschritt des oberen Transporteurs 6 durch den Schrittmotor 15 geändert wird, somit kann der Vorschubbetrag des oberen Tuches 10 relativ zu dem Vorschubbetrag des unteren Tuches 12 eingestellt werden.
Weiterhin sind Nadelpositionsnachweissensoren 16 und 18 zum Ausgeben eines Nadel-unten-Signales und eines Nadel-oben- Signales der Nähnadel 1 vorgesehen. Ein Rotationssynchron­ sensor ist ebenfalls zum Ausgeben eines Signales in Synchroni­ sation mit der Rotation einer Hauptwelle, die durch den Haupt­ motor 2 angetrieben ist, vorgesehen. Eine Erzeugerschaltung 24 ist zum Erzeugen eines Signales gemäß des Niederdrückens eines Fußpedales 22 vorgesehen. Von dieser Erzeugerschaltung 24 wird ein Start-Signal erzeugt, wenn der vordere Teil der Fußpedales 22 niedergedrückt wird, während ein Stopp-Signal erzeugt wird, wenn das Fußpedal 22 nicht niedergedrückt wird. Wenn der hin­ tere Abschnitt des Fußpedales 22 niedergedrückt wird, wird ein Fadenschneidsignal erzeugt zum Aktivieren einer bekannten Fadenschneidanordnung.
Drei Teile von Stofführungsplatten 26, 28 und 30 sind vor der Nähposition in Stoffzuführrichtung gesehen angeordnet und in vorgeschriebenen Abständen voneinander übereinander geschich­ tet. Die drei Führungsplatten sind so mit vorgeschriebenen Abständen übereinander angeordnet, daß der obere und untere Stoff 10, 12 zwischen ihnen durchgehen können. Auf der unteren Führungsplatte 26 stehen Stifte 32, 34 hervor und gehen durch lange entsprechende Löcher, die in den anderen Führungsplatten 28 und 30 gebildet sind. Die Stifte 32, 34 stoßen gegen die Seitenenden des oberen und unteren Stoffes und bestimmen die seitliche Verschiebung bezogen auf die Zuführrichtung.
Auf der mittleren Führungsplatte 28 ist ein Erfassungsteil 36 zum Erfassen von Musterinformationen der beiden Stoffe einge­ bettet. Der Stützenabschnitt des Erfassungsteiles 36 enthält, wie in Fig. 3 gezeigt ist, Prismen 38, 40. Unter Benutzung der Reflektion der Prismen 38, 40 wird Licht gegen die Stoffe 10, 12 projiziert, während unter Benutzung der Reflektion der Prismen 38, 40 das von der Oberfläche der Stoffe 10, 12 re­ flektierte Licht denselben Weg wie das einfallende Licht zurückgeht. Das Erfassungsteil 36 enthält, wie in Fig. 4 gezeigt ist, ein Bündel optischer Fiber 42, das mit einem Steuerkasten 44 verbunden ist.
Das Bündel von optischen Fibern 42 weist ein Paar von Licht projezierenden Fibern 46 und zwei Paare von Licht empfangenden Fibern 48, 50 auf, die entsprechend mit einem Lichtprojektor 52 und einem Lichtempfänger 54 in dem Steuerkasten 4 verbunden sind. Die Licht empfangenden Fiber 48, 50 sind entsprechend für den oberen Stoff 10 und den unteren Stoff 12 vorgesehen. Der Lichtprojektor 52 enthält eine Lichtquelle 58 zum Proji­ zieren von weißem Licht auf die Endoberfläche der Licht pro­ jizierenden Fiber 46 durch eine Linse 56. Der Lichtempfänger 54 enthält eine Fotodiode 60 für den oberen Stoff 10 und eine Fotodiode 62 für den unteren Stoff 12 zum Empfangen von Licht von den Endoberflächen der Licht empfangenden Fibern 48, 50.
Daher wird das von der Lichtquelle 58 projizierte weiße Licht von den Prismen 38, 40, die an der Spitze des Erfassungsteiles 36 vorgesehen sind, reflektiert durch die Licht projizierende Fiber 46 und auf die Stoffe 10, 12 projiziert. Das von den Stoffen 10, 12 reflektierte Licht wird von den Prismen 38, 40 reflektiert und von der Fotodiode 60 bzw. 62 durch die Licht empfangenden Fibern 48, 50 empfangen eingegeben, die in dem Steuerkasten 44 vorgesehen ist. Jede Diode 60, 62 legt elektrische Signale, die der empfangenden Lichtintensität entsprechen, an eine in einem Steuerkasten 44 enthaltene elektronische Schaltung 100 an.
Eine Betriebsschalttafel 64 ist auf einem Nähmaschinenarm so vorgesehen, daß die Bedienungsperson sie leicht sehen und bedienen kann. Die Tafel enthält eine Anzeige 66, die sieben Segmente von Licht emittierenden Dioden und Anzeigezeichen, Ziffern und anderes aufweist und ebenfalls grüne, gelbe und rote Licht emittierende Dioden (Test LED) 68, 70 und 72 ent­ hält. Weiterhin enthält die Betriebsschalttafel 64 einen Musterschrittänderungsschalter zum Eingeben der Anderung des Musterschrittes, einen Erhöhungsschalter zum Erhöhen der auf der Anzeige 66 angezeigten Zahlen, wenn die Änderung des Musterschrittes eingegeben wird, einen Erniedrigungsschalter 78 zum Erniedrigen der auf der Anzeige 66 angezeigten Zahlen, wenn die Änderung des Musterschrittes eingegeben wird, und einen Testschalter 80 zum Eingeben des Startes eines Testes zum Bestimmen, ob eine Musterausgleichung und Anpassung möglich ist oder nicht.
Der oben beschriebene Hauptmotor 2, Schrittmotor 15, Rota­ tionssynchronsensor 20, Potentiometer 14, Nadelpositionsnach­ weissensor 16, 18, Erzeugerschaltung 24, Fotodioden 60, 62 und Betriebsschalttafel 64 sind mit der elektronischen Steuer­ schaltung 100 verbunden. Die elektronische Steuerschaltung 100 enthält eine bekannte CPU 102, ROM 104 zum Speichern von Pro­ grammen oder Daten, die später beschrieben werden, zur Steue­ rung und einen RAM 106, die alle durch einen gemeinsamen Bus 114 mit einem Treiber 108 für den Hauptmotor 2 und einem Treiber 110 für den Schrittmotor 15 verbunden sind, und einen A/D-Wandler 112, der die Ausgangssignale der Fotodioden 60, 62 in digitale Signale wandelt. Die CPU 102 gibt die Signale von dem Rotationssynchronsensor 20, dem Potentiometer 14, den Nadelpositionserfassungssensoren 16, 18, der Erzeugerschaltung 24, den Fotodioden 60, 62 und der Betriebsschalttafel 64 ein und gibt Treibersignale an die Treiber 108, 110 an die Anzeige 66 und die Licht emittierenden Dioden 68, 70, 72 aus.
Es wird jetzt die in der elektronischen Schaltung 100 ausge­ führte Musterausgleichssteuerroutine und die Handhabung der Unterbrechung unter Bezugnahme auf die Ablaufdiagramme in den Fig. 5 und 6 beschrieben.
Zuerst wird die Unterbrechungen handhabende Routine von Fig. 6 bei dem fallenden Ende eines Synchronsignales des Rotations­ synchronsensors 20 gestartet. Der Sensor 20 gibt voreinge­ stellte Pulssignale in Synchronisation mit der Rotation der Hauptwelle der Nähmaschine aus, auf deren Basis die eine Unterbrechung handhabende Routine wiederholt ausgeführt wird.
In der eine Unterbrechung handhabenden Routine wird auf der Grundlage des von den Nadelpositionserfassungssensoren 16, 18 erzeuten Signales untersucht, ob oder ob nicht das Synchron­ signal von dem Rotationssynchronsensor 20 innerhalb des Gebie­ tes der Zuführtätigkeit des oberen und unteren Stoffes 10, 12 liegt. In anderen Worten, ob die Nähnadel 1 nach oben geht und die Stoffe 10, 12 durch den unteren Transporteur 4 und den oberen Transporteur 6 vorwärtsbewegt werden. Wenn es nicht in dem Gebiet der Vorwärtsbewegungstätigkeit liegt, wird nichts ausgeführt. Die Routine ist beendet und geht zurück zu der Musterausgleichssteuerroutine Schritt 200 (wird im folgenden kurz mit S 200 bezeichnet).
Wenn das Synchronsignal von dem Synchronsensor 20 innerhalb des Gebietes der Vorwärtstätigkeit liegt, werden zwei Lichtinten­ sitätssignale (Signale des oberen Stoffes 10 und des unteren Stoffes 12), die von den Fotodioden 60, 62 erfaßt sind und von dem Wandler 112 A/D-gewandelt sind, in dem RAM 106 als ein Paar von Intensitätssignaldaten (S 203) gespeichert, die Zahl der Intensitätssignaldaten C (S 206) wird um eins erhöht und dann geht der Schritt zurück zu der Hauptroutine. Als Resultat werden nur die Intensitätssignaldaten in einem vorgegebenen Gebiet des RAM′s 106 gespeichert, die erfaßt werden, wenn der untere und obere Stoff 10, 12 durch den unteren Transporteur 4 und den oberen Transporteur 6 in die Richtung, wie sie durch den mit A bezeichneten Pfeil in Fig. 1 gegeben ist, bewegt werden.
Als nächstes wird eine Musterausgleichssteuerroutine unter Bezugnahme auf Fig. 5A bis 5D erläutert. Die Routine wird in geeigneten Zeitabschnitten von der CPU 102 wiederholt. Die Bedienungsperson bedient den Erhöhungsschalter 76 oder den Erniedrigungsschalter 78, nachdem sie zuvor den Musterschnitt­ änderungsschalter zum optionalen Einstellen einer vorbestimmten Länge L gedreht hat. Diese vorgeschriebene Länge L wird ge­ wöhnlicherweise etwas länger als die tatsächliche Länge des Musterschrittes eingestellt. In der Musterausgleichssteuer­ routine liest die CPU 102 den Zustand des Musterschrittände­ rungsschalters (S 300) und, wenn der Musterschrittänderungs­ schalter nicht ein ist, geht zu dem nächsten Schritt ohne Änderung der vorgeschriebenen Länge L. Wenn er ein ist, liest die CPU 102 die vorgeschriebene Länge L, die die Betriebsperson (S 310) eingestellt hat, und berechnet die vorgeschriebene Zahl Dm (S 320). Diese vorgeschriebene Zahl Cm bezeichnet die Zahl von Intensitätssignaldaten von dem oberen und unteren Stoff 10, 12, die der vorgeschriebenen Länge L entsprechen. Wenn zum Beispiel die vorgeschriebene Länge L zu 30 mm gesetzt ist, der untere Vorschubschritt 1 mm beträgt und die Zahl der Synchron­ signale innerhalb des Bereiches der Vorschubtätigkeit 10 Pulse beträgt, ist das Resultat der Berechnung 10 Pulse multipliziert mit 30 mm dividiert durch 1 mm gleich 300. Darauffolgend werden die Werte der Steuerfrequenz K, die Intensitätssignaldatenzahl C und der letzte Musterfehlanpassungsbetrag Dp, die in dem RAM 106 gespeichert sind, gelöscht (S 330, S 340, S 350). Die CPU 102 wartet, bis der obere und der untere Stoff 10, 12 eingestellt sind (S 360), der Vorderabschnitt des Fußpedals 22 niederge­ drückt ist und das Betriebssignal durch die Erzeugerschaltung 24 eingegeben ist (S 370). Wenn die zwei Stoffe 10 und 12 ein­ gestellt sind und der vordere Teil des Fußpedales 22 niederge­ drückt ist, wird der Hauptmotor angetrieben zum Betätigen der Nähmaschine (S 380).
Während des Betriebes der Nähmaschine wird die oben beschriebe­ ne Routine zur Handhabung der Unterbrechung in Synchronisation mit der Rotation der Hauptwelle ausgeführt und neue Lichtinten­ sitätssignale werden aufeinanderfolgend in der vorgeschriebenen Fläche des RAM′s 106 akkumuliert. Wenn die durch den später be­ schriebenen Prozeß eingestellte Steuerfrequenz K null wird (S 390) und die Intensitätssignaldatenzahl (C) nicht die vorge­ schriebene Zahl Cm erreicht (S 400) werden die Schritte 360 bis 400 wiederholt ausgeführt und der untere und obere Stoff 10, 12 werden stapelweise genäht. So werden die Intensitätssignaldaten akkumuliert. Wenn die vorgeschriebene Zahl Cm erreicht ist, geht der Schritt zunächst zu S 390, S 400. Wenn nur die Bestim­ mung notwendig ist, ob die Musterausgleichung der beiden Stoffe 10, 12 möglich ist oder nicht, kann diese Routine ohne Faden in der Nadel 1 ausgeführt werden. In diesem Fall kann die Bestim­ mung durchgeführt werden, ohne daß der obere und untere Stoff 10, 12 genäht werden.
Als nächstes werden die Intensitätssignaldaten bis gerade zu der vorgeschriebenen Zahl Cm von den Daten der beiden Stoffe 10, 12, die auf den neuesten Stand gebracht sind und in dem vorgeschriebenen Gebiet des RAM 106 gespeichert sind, gelesen (S 410). Die Intensitätssignaldaten von 21 Punkten vor und nach einem Punkt werden zu den Intensitätssignaldaten des Punktes addiert und die Summe wird durch 43 geteilt, damit geglättete Daten für diesen Punkt erhalten werden (S 420). Der Glättungs­ prozeß entfernt den Einfluß des Rauschens. Von dem oberen Stoff 10 mit dem in Fig. 7A gezeigten Muster werden die in Fig. 7B gezeigten geglätteten Daten erzielt. Von dem unteren Tuch 12 mit dem in Fig. 7D gezeigten Muster werden die in Fig. 7E gezeigten geglätteten Daten erzielt. Die geglätteten Daten werden dann differenziert (S 430). Das Differenzieren verstärkt die Spitzenänderungen und verringert die sanften Änderungen in den geglätteten Daten. Daher wird eine sanfte Spitze, wie sie von den in Fig. 7C, F gezeigten Längsstreifen erzeugt wird, entfernt. Die differenzierten Daten von entweder dem oberen oder dem unteren Stoff 10, 12 wird um einen voreingestellten Wert verstärkt, so daß die Spitzenhöhen zwischen dem oberen und dem unteren Tuch gleich werden. Ein Versetzungs- oder Offset- Verfahren für jeden Wert der Stoffe wird dann durchgeführt, wobei ein Mittelwert aller Punkte von jedem Punkt abgezogen wird, so daß der mittlere Wert für jeden Datenpunkt des Stoffes null wird. Die sich ergebenden Kurven des oberen und unteren Stoffes werden wie in Fig. 7G gezeigt überlagert. Wenn die Muster des oberen und unteren Stoffes 10, 12 nicht überein­ stimmen oder eine Fehlanpassung zeigen, wenn z.B. der obere Stoff 10 später zugeführt wird als der untere Stoff 12, wird die Differenzfläche erzeugt, wie in Fig. 7G gezeigt ist. Die differenzierten Daten des oberen und unteren Stoffes 10, 12 werden relativ zueinander so versetzt oder verschoben, daß die Differenzfläche ein Mimimum wird, so daß die Richtung und die Entfernung der Musterfehlanpassung des oberen und unteren Stoffes 10, 12 berechnet werden kann (S 440).
Nach der Berechnung des Betrages der Fehlanpassung D, wird der Schrittmotor 15 in die Richtung zum Reduzieren des absoluten Wertes des Fehlanpassungsabstandes D angetrieben, so daß der obere Vorschubschritt angepaßt werden kann (S 450). Dann werden die grüne, die gelbe und die rote LED 68, 70, 72 abgeschaltet (S 460).
Als nächstes wird der Status oder Zustand des Testschalters 80 gelesen, und wenn er eingeschaltet ist (S 470), wird bestimmt, ob der absolute Wert des Fehlanpassungsabstandes D geringer als 1 mm ist oder nicht (S 480). Wenn der absolute Wert des Fehlan­ passungsabstandes D weniger als 1 mm ist, wird bestimmt, da der Abstand klein ist, daß das Nähen des oberen und unteren Stoffes mit einer Musterangleichung möglich ist. Folglich wird die grüne LED 68 eingeschaltet (S 490). Wenn der absolute Wert des Fehlanpassungsabstandes über 1 mm ist, wird bestimmt, ob er weniger als 2 mm ist oder nicht (S 500). Wenn der absolute Wert des Fehlanpassungsabstandes D zwischen 1 mm und 2 mm liegt, muß das Nähen der Stoffe 10, 12 mit Musterangleichung oder Muster­ ausgleich sorgfältig durchgeführt werden und die gelbe LED 70 wird eingeschaltet (S 510). Wenn der absolute Wert des Fehlan­ passungsabstandes D über 2 mm liegt, ist das Nähen der Stoffe 10, 12 mit Musterausgleich unmöglich, und die rote LED 72 wird eingeschaltet (S 520). Weiterhin wird ein Stop-Signal an den Treiber 110 zum Stoppen des Hauptmotors ausgegeben (S 525), und das Ende wird erreicht.
Somit zeigt der Zustand der LED's 68, 70, 72 das Resultat der Bestimmung an, ob der Musterausgleich möglich ist oder nicht, und zwar jedesmal, wenn die Steuerroutine wiederholt ausgeführt wird oder zu dem Zeitpunkt des Ausführens während des Nähens. Zum Beispiel sei zu der anfänglichen Zeit des Nähens des oberen und unteren Stoffes 10, 12 der obere Vorschubschritt noch nicht vollständig eingestellt und der absolute Wert des Fehlanpas­ sungsabstandes D über einen Millimeter. Dann wird die gelbe LED 70 eingeschaltet. Da die Steuerroutine wiederholt ausgeführt wird und der obere Vorschubschritt eingestellt wird, wird der Fehlanpassungsabstand D weniger als 1 mm, daher wird die grüne LED 68 eingeschaltet. Wenn die Stoffe 10, 12 mit einer Fehlan­ passung von einem großen Ausmaß eingestellt wären und das Nähen begonnen worden wäre, oder wenn die Stoffe 10, 12 während des Nähens aufgrund einer Unachtsamkeit der Bedienungsperson verzogen worden wären, wodurch die Muster auseinandergeraten wären, oder wenn die Stoffe 10, 12 von den Stoffführungsplatten 26, 28, 30 erfaßt worden wären, hätte der absolute Betrag des Fehlanpassungsabstandes D 2 mm überschritten. In dem Fall wird die rote LED 72 eingeschaltet und die Nähmaschine angehalten.
Wie oben beschrieben worden ist, wird der Fehlanpassungsabstand D zu einem Fehlanpassungsabstandzähler S 1 addiert (S 530), wenn die grüne oder gelbe LED 68 oder 70 eingeschaltet sind. Als nächstes wird der absolute Wert der Fehlanpassungsabstandsände­ rung zu einem Fehlanpassungsabstandsänderungszähler S 2 addiert (S 450). Dieser Änderungswert wird erhalten, indem der Fehlan­ passungsabstand D von dem vorherigen Fehlanpassungsabstand Dp abgezogen wird. Der vorherige Fehlanpassungsabstand Dp, der in dem RAM 106 gespeichert ist, wird auf den neuesten Fehlanpas­ sungsabstand D gesetzt (S 550). Dann wird die Steuerfrequenz K um eins erhöht (S 560), und die Schritte S 360 und folgende werden wiederholt ausgeführt. Durch Vergleichen des Fehlanpas­ sungsabstandes D mit dem voreingestellten Wert (1, 2 mm) wäh­ rend des Nähens wird bestimmt, ob der Musterausgleich beim Nähen möglich ist oder nicht, und eine der LED's 68, 70, 72 wird eingeschaltet. Diese Anzeige ist nicht auf die drei Schritte wie bei dieser Ausführungsform beschränkt, sie kann auch eine Vielzahl von Schritten sein, indem der voreinge­ stellte Wert von 1, 2 mm in kleinere Schritte unterteilt wird, oder es kann eine stufenlose analoge Anzeige gewählt werden.
Wenn das Nähen der Stoffe 10, 12 beendet ist und es keinen Stoff gibt (S 360) oder das Stop-Signal ausgegeben wird, indem der Druck auf das Fußpedal 22 (S 370) geringer wird, dann wird der hintere Abschnitt des Fußpedals 22 niedergedrückt und ob das Fadenschneidsignal ausgegeben ist oder nicht, wird in einem Schritt S 570 bestimmt. Wenn das Fadenschneidsignal ausgegeben ist, wird die Fadenschneidanordnung betätigt und die folgenden Schritte werden zum Bestimmen, ob das Nähen des Stoffes 10, 12 beendet ist, ausgeführt. Es wird der Status des Testschalters 80 gelesen, wenn er eingeschaltet ist (S 580) wird bestimmt, ob die Steuerfrequenz K null ist (S 590). Wenn die Steuerfrequenz K nicht null ist, wird eine Musterausgleichsbestimmunganzeige E gelöscht (S 600). Als nächstes wird bestimmt, ob der mittlere Wert des Fehlanpassungsabstandes D geringer als 0,5 mm ist. Dieser voreingestellte Wert von 0,5 mm wird durch Versuche oder ähnliches bestimmt. Der mittlere Wert des Fehlanpassungsab­ standes D ist ein absoluter Wert der von dem Fehlanpassungsab­ standszähler S 1 in dem Schritt S 530 bestimmt ist, dividiert durch die Steuerfrequenz K. Obwohl diese Routine wiederholt ausgeführt wird und der obere Vorschubschritt eingestellt wird, wird der mittlere Wert des Fehlanpassungsabstandes D groß, wenn der Fehlanpassungsabstand in die gleiche Richtung geht. Wenn dieser mittlere Wert über 0,5 mm liegt, wird festgestellt, daß es schwer ist, die Muster in Übereinstimmung zu bringen und die Ausgleichsbestimmungsanzeige E wird um einen erhöht (S 620).
Wenn auf der anderen Seite der mittlere Wert des Fehlanpas­ sungsabstandes kleiner als 0,5 mm ist oder das Verfahren des Schrittes S 620 durchgeführt ist, wird bestimmt, ob der mittlere Wert des Fehlanpassungsabstandsänderungsbetrages weniger als 0,5 mm ist (S 630). Dieser voreingestellte Wert 0,5 mm wird durch Probieren oder ähnliches bestimmt. Dieses Mittel des Fehlanpassungsabstandsänderungsbetrages ist der Wert, der erhalten wird, indem der Wert des Fehlanpassungsabstands­ änderungszählers S 2, der in dem Schritt S 540 erhalten ist, durch die Steuerfrequenz K geteilt wird. Obwohl diese Steuer­ routine wiederholt ausgeführt wird und der obere Vorschub­ schritt eingestellt wird, wird der Fehlanpassungsabstandsände­ rungsbetrag groß, wenn die Fehlanpassungsänderung bei jeder Einstellung geändert wird und der Fehlanpassungsabstand D 1 wird nicht klein.
Wenn der mittlere Wert dieses Fehlanpassungsabstandsänderungs­ betrages über 0,5 mm liegt, wird festgestellt, daß es schwer ist, die Muster aufeinander abzugleichen und die Musteraus­ gleichsbestimmungsanzeige E wird um einen erhöht (S 640). Wenn nämlich das Mittel des Fehlanpassungsabstandes D kleiner als 0,5 mm ist und wenn der mittlere Wert des Fehlanpassungsab­ standsänderungsbetrages kleiner als 0,5 mm ist, ist die Muster­ ausgleichsbestimmungsanzeige oder Musterausgleichsbestimmungs­ flagge null. Wenn einer der beiden mittleren Werte des Fehlan­ passungsabstandes D oder des Fehlanpassungsabstandsänderungs­ wertes über 0,5 mm liegt, ist die Musterausgleichsbestimmungs­ anzeige E eins. Wenn beide über 0,5 mm liegen, ist die Muster­ ausgleichsbestimmungsanzeige E zwei.
Wenn der Wert der Anzeige E auf diese Weise gesetzt ist, werden die grüne, gelbe und rote LED 68, 70, 72 alle abgeschaltet (S 650). Wenn die Anzeige E null ist (S 660) wird bestimmt, daß das Nähen des oberen und unteren Stoffes 10, 12 mit der Aus­ gleichung und Übereinstimmung der Muster möglich ist und die grüne LED 68 wird eingeschaltet (S 670). Wenn die Anzeige E eins ist (S 660, S 680), muß das Nähen der beiden Stoffe 10, 12 mit dem Musterausgleich zum Inübereinstimmungbringen der Muster vorsichtig durchgeführt werden und die gelbe LED 70 wird ein­ geschaltet (S 690). Wenn die Anzeige E zwei ist (S 660, S 680), wird bestimmt, daß das Nähen der Stoffe mit dem Ausgleich der Muster unmöglich ist und die rote LED 72 wird eingeschaltet. (S 700). Wenn eine der LED's 68, 70, 72 eingeschaltet ist, werden die oben beschriebenen Verfahren ausgehend von dem Schritt S 300 wieder wiederholt.
In dieser Ausführungsform wird die Anzeige einer der LED's 68, 70, 72, die auf der Bestimmung in den Schritten S 480, S 500 beruht, nach dem Nähen abgeschaltet, aber anstelle des Ab­ schaltens kann eine andere Diode vorgesehen werden, die in den Schritten S 670 S 690 S 700 leuchtet. Wenn in dem Schritt S 580 bestimmt wird, daß der Testschalter 80 abgeschaltet ist, werden alle LED's 68, 70, 72 abgeschaltet und das Verfahren beginnend mit Schritt S 300 wird wiederholt. Wie oben beschrieben ist, bestimmt die Nähmaschine, bei der die Musterübereinstimmung gewünscht wird, bei dieser Ausführungsform, ob die Musterüber­ einstimmung oder der Musterausgleich möglich ist oder nicht. Dies geschieht jedesmal bei der wiederholten Ausführung der Steuerroutine. Es geschieht, indem die Entfernung oder der Abstand D zwischen den Mustern der beiden Stoffe, also die Musterfehlanpassung, mit dem voreingestellten Wert (1, 2 mm) verglichen wird und eine der LED's 68, 70, 72 eingeschaltet wird. Somit kann der Status des Fehlanpassungsabstandes während der ganzen Nähzeit überwacht werden. Wenn der Abstand D über 2 mm wird, hält die Nähmaschine automatisch an, und daher tritt kein übermäßiges Nähen ein, wenn die Muster um einen großen Betrag gegeneinander versetzt sind.
Dann wird das Fadenschneiden durchgeführt. Nach dem Nähen werden die mittleren Werte des Fehlanpassungsabstandes D und des Fehlanpassungsabstandsänderungswertes mit dem voreinge­ stellten Wert 0,5 mm verglichen, so daß bestimmt und angezeigt werden kann, ob die Muster ausgeglichen werden können oder nicht. Indem die Bestimmung durch die mittleren Werte des Fehlanpassungsabstandes und des Fehlanpassungsabstandsände­ rungswertes durchgeführt wird, kann die Gesamtbestimmung für den Musterausgleich der Stoffe 10 und 12 nach dem Nähen durch­ geführt werden, anstatt daß eine momentane Bestimmung des Musterausgleiches aufgrund des Fehlanpassungsabstandes D durchgeführt wird.
Bei dieser Ausführungsform bestimmt die Ausführung der Schritt S 470 bis S 520 auf der Grundlage des Fehlanpassungsabstandes D die Möglichkeit, ob der Musterausgleich momentan möglich ist.
Die Ausführung der Schritte S 530 bis S 700 bestimmt die allge­ meine Möglichkeit des Musterausgleiches auf der Basis des mitt­ leren Wertes des Fehlanpassungsabstandes D und des mittleren Wertes des Fehlanpassungsabstandänderungswertes. Wenn es nötig sein sollte, braucht nur die momentane Bestimmung der Möglich­ keit des Musterausgleiches auf der Grundlage des Fehlanpas­ sungsabstandes durchgeführt zu werden. Jedoch kann nur die allgemeine Bestimmung der Möglichkeit des Musterausgleichs auf der Basis des mittleren Wertes des Fehlanpassungsabstandes D als auch des mittleren Wertes des Fehlanpassungsabstandände­ rungsbetrages durchgeführt werden.
Anstelle des oben beschriebenen Fehlanpassungsabstandes D, also des Abstandes der beiden Muster auf den beiden Stoffen, kann der obere Vorschubschritt, der aufgrund des Fehlanpassungs­ abstandes D eingestellt wird, zur Bestimmung benutzt werden, ob es momentan möglich ist, die Muster auszugleichen, oder sein Mittelwert und der Mittelwert des oberen Schrittänderungswertes kann zur Bestimmung benutzt werden, ob überhaupt allgemein der Musterausgleich möglich ist. Es kann auch dadurch geschehen, daß die Überlappungsfläche benutzt wird. Zum Beispiel der Flächenwert Smin, bei dem die nicht überlappte Fläche ein Minimum wird, der Differenzwert Smax-Smin zwischen dem Flä­ chenwert Smax, bei dem die nicht überlappende Fläche ein Maximum wird und der Flächenwert Smin, bei dem diese ein Mini­ mum wird, oder der normierte Wert (Smax-Smin)/(Smax+Smin).

Claims (13)

1. Nähmaschine mit Musterausgleich mit:
einer Näheinrichtung zum Nähen zweier übereinandergelegter Stoffe, die das gleiche Muster aufweisen;
einer Zuführeinrichtung zum Zuführen der beiden Stoffe in die Näheinrichtung;
einer Erfassungseinrichtung zum Erfassen eines Fehlanpassungs­ abstandes zwischen den Mustern auf den beiden Stoffen; gekennzeichnet durch:
eine Bestimmungseinrichtung zum Durchführen einer Bestimmung gemäß der auf dem Fehlanpassungsabstand bezogenen Information, ob es möglich ist oder unmöglich ist, die Muster der beiden Stoffe zur Übereinstimmung zu bringen.
2. Nähmaschine nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch: eine Bewegungseinrichtung zum Bewegen der zwei Stoffe relativ zueinander zum Verringern des Fehlanpassungsabstandes.
3. Nähmaschine nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch: eine Zuführsteuereinrichtung zum Steuern der Zuführungsein­ richtung zum Verringern des Fehlanpassungsabstandes durch Ändern der relativen Zuführungsgeschwindigkeit der beiden Stoffe.
4. Nähmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 3, gekennzeichnet durch: eine Anzeigeeinrichtung zum Anzeigen der Bestimmung der Bestimmungseinrichtung, wenn die Bestimmungseinrichtung bestimmt, daß es unmöglich ist, die Muster auf den beiden Stoffen zur Übereinstimmung zu bringen.
5. Nähmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 4, gekennzeichnet durch: eine Steuereinrichtung zum Stoppen des Nähens der zwei Stoffe, wenn die Bestimmungseinrichtung die Bestimmung macht, daß es unmöglich ist, die Muster auf den beiden Stoffen zur Überein­ stimmung zu bringen.
6. Nähmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Bestimmungseinrichtung die Bestimmung gemäß dem Fehlanpassungsabstand, daß es möglich ist, die Muster auf den beiden Stoffen zur Übereinstimmung zu bringen, jedesmal durch­ führt, wenn die Erfassungseinrichtung den Fehlanpassungsabstand während des Nähens erfaßt.
7. Nähmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Bestimmungseinrichtung die Bestimmung auf der Grundlage des mittleren Wertes des Fehlanpassungsabstandes und des mitt­ leren Wertes der Änderung des Fehlanpassungsabstandes nach dem Nähen durchführt, daß es möglich ist, die Muster auf den beiden Stoffen zur Übereinstimmung zu bringen.
8. Nähmaschine mit Musterausgleich mit:
einer Näheinrichtung zum Nähen zweier übereinandergelegter Stoffe, die das gleiche Muster aufweisen;
einer Zuführungseinrichtung zum Zuführen der beiden Stoffe in die Näheinrichtung;
einer Erfassungseinrichtung zum Erfassen eines Fehlanpassungs­ abstandes zwischen den Mustern auf den beiden Stoffen; gekennzeichnet durch:
eine Anzeigeeinrichtung zum Anzeigen einer Information als Reaktion auf den Fehlanpassungsabstand.
9. Nähmaschine nach Anspruch 8, gekennzeichnet durch: eine Bewegungseinrichtung zum Bewegen der zwei Stoffe relativ zueinander zum Reduzieren des Fehlanpassungsabstandes.
10. Nähmaschine nach Anspruch 8 der 9, gekennzeichnet durch: eine Zuführsteuereinrichtung zum Steuern der Zuführeinrichtung zum Reduzieren des Fehlanpassungsabstandes durch Ändern der relativen Zuführgeschwindigkeit zwischen den beiden Stoffen.
11. Nähmaschine nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzeigeeinrichtung die Anzeige als Reaktion auf den Fehlanpassungsabstand jedesmal anzeigt, wenn die Erfassungs­ einrichtung während des Nähens den Fehlanpassungsabstand erfaßt.
12. Nähmaschine nach einem der Ansprüche 4 bis 11, dadurch gekennzeichnet,
daß die Anzeigeeinrichtung eine erste Farbe anzeigt, wenn die Bestimmungseinrichtung die Bestimmung durchführt, daß die Muster auf den zwei Stoffen übereinstimmen,
und eine zweite Farbe anzeigt, wenn die Bestimmungseinrichtung die Bestimmung macht, daß es unmöglich ist, die Muster auf den zwei Stoffen zur Übereinstimmung zu bringen.
13. Nähmaschine nach einem der Ansprüche 8 bis 12, dadurch gekennzeichnet,
daß die Anzeigeeinrichtung eine erste Farbe anzeigt, wenn die Bestimmungseinrichtung die Bestimmung macht, daß die Muster auf den zwei Stoffen übereinstimmen,
eine zweite Farbe anzeigt, wenn die Bestimmungseinrichtung die Bestimmung macht, daß es unmöglich ist, die Muster auf den beiden Stoffen zur Übereinstimmung zu bringen,
und eine dritte Farbe anzeigt, wenn die Bestimmungseinrichtung die Bestimmung macht, daß es möglich ist, die Muster auf den beiden Stoffen zur Übereinstimmung zu bringen.
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