DE4001528C2 - Spender für pastöse Materialien - Google Patents
Spender für pastöse MaterialienInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Spender für pastöse
Materialien der im Oberbegriff des Patentanspruchs 1 genannten
Art.
Beispiele für derartige pastöse Materialien sind beispielsweise
Zahnpasta, viele Kosmetika und Cremes sowie Klebe- und
Dichtungsmittel.
Derartige Materialien werden zumeist in tubenartigen Behältern
aus verformbarem Material verpackt, die durch Zusammendrücken
ein Herauspressen des Materials aus dem Behälter ermöglichen.
Die vollständige Entleerung derartiger Behälter ist jedoch nur
schwierig und wenn, dann nur mit erheblichem Aufwand zu
erreichen, und weiterhin erfordert das Befüllen und nachfolgende
Verschließen derartiger Behälter einen relativ hohen Aufwand.
Aus der US-PS 4 090 639 ist ein Spender der eingangs genannten
Art bekannt, bei dem das pastöse Material in einem Behälter in
Form einer Kartusche angeordnet ist, deren erstes Ende eine bei
Nichtgebrauch durch eine Verschlußkappe verschließbare Auslaß
öffnung aufweist. Das zweite Ende dieses Behälters ist durch
einen unter Abdichtung in den Behälter eingesetzten und in
diesem unter Krafteinwirkung zur Entleerung des Behälters ver
schiebbaren Preßkolben verschlossen. Ein Halter in Form eines
offenen Rahmens ist an einem ersten Ende mit Verbindungseinrich
tungen zur lösbaren Halterung des zweiten Endes des Behälters
versehen und weist Führungseinrichtungen zur Führung eines
langgestreckten Schaftes eines Druckstempels auf, der eine
Druckfläche umfaßt, die bei in den Halter eingesetzten Behälter
mit dessen Preßkolben in Eingriff bringbar ist. Der Halter in
Form eines Rahmens trägt weiterhin einen Betätigungshebel, der
mit einer eine Bohrung zur Aufnahme des Schaftes des Druckstem
pels aufweisende Betätigungsscheibe in Eingriff bringbar ist,
wobei bei einer Betätigung dieses Betätigungshebels die Betäti
gungsscheibe auf dem Schaft verkantet wird und diesen in Rich
tung auf den Preßkolben vorschiebt. Bei Freigabe des Betäti
gungshebels wird diese Betätigungsscheibe mit Hilfe von Rück
führeinrichtungen in Form einer Feder in die unverkantete
Position zurückgeführt und entlang des Schaftes von dem Preß
kolben fortbewegt, so daß bei einer erneuten Betätigung des
Betätigungshebels der Schaft erneut um eine gewisse Strecke
vorgeschoben werden kann. Um bei der Rückführbewegung ein
Zurückschieben des Schaftes des Druckstempels zu verhindern, ist
ein federvorbelasteter Arretierhebel vorgesehen, der ebenfalls
eine Bohrung zur Aufnahme des Schaftes aufweist. Dieser bekannte
Spender weist damit eine Vielzahl von Federn und Hebeln auf, so
daß er abgesehen von seinem komplizierten Aufbau nur schwierig
zu reinigen ist, was seine Verwendung im Nahrungsmittel- und
Körperpflegebereich ausschließt.
Für derartige Zwecke ist andererseits aus der US-PS 4 323 176
ein Spender bekannt, bei dem der Halter durch einen relativ
glatten und geschlossenen Hauptkörper gebildet ist, der eine
sich von den Verbindungseinrichtungen zur Verbindung mit dem
Behälter aus in das Innere des Hauptkörpers erstreckende und die
Führungseinrichtungen bildende langgestreckte Bohrung umfaßt,
wobei die Verbindungseinrichtungen eine im wesentlichen zylin
drische Ausnehmung an dem ersten Ende des Hauptkörpers ein
schließen und wobei der Innenumfang der Ausnehmung dem Außen
umfang des zweiten Endes des Behälters entspricht. Dieses zweite
Ende des Behälters ist mit Eingriffsteilen versehen, die mit
Eingriffsteilen im Bereich der Ausnehmung in Eingriff bringbar
sind. Die Ausnehmung erstreckt sich im wesentlichen koaxial zur
Bohrung und verlängert diese. Bei dieser Art des Spenders ist
der Betätigungshebel um eine zur Achse der Bohrung im wesent
lichen unter einem rechten Winkel verlaufende Schwenkachse
verschwenkbar und er wirkt auf eine Zahnklinke ein, die mit dem
als Zahnstange ausgebildeten Schaft des Preßstempels zusammen
wirkt. Eine weitere lösbare Klinke dient zur Arretierung des
Schaftes bei der Rückwärtsbewegung des Betätigungshebels, so
daß dieser Schaft nur nach Freigabe der Arretierungsklinke in
seine Ausgangsstellung zurückgeführt werden kann. Damit der
Behälter soweit wie möglich entleert werden kann, weist der
Preßkolben an seiner dem Inneren des Behälters zugewandten
Seite eine der Stirnwand des ersten Endes des Behälters ange
paßte Form auf. Dieser bekannte Spender ist zwar aufgrund der
äußeren Formgebung des Halters relativ einfach zu reinigen, so
daß er beispielsweise für Nahrungsmittel und dergleichen ver
wendbar ist, doch weist er ebenfalls einen komplizierten Aufbau
aufgrund der Notwendigkeit eines als Zahnstange ausgebildeten
Schaftes des Druckstempels und damit zusammenwirkender Zahn
klinken auf, wobei dieser Schaft damit ein nur schwierig zu
reinigendes Bauteil darstellt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Spender der
eingangs genannten Art zu schaffen, der bei einfachem Aufbau
und einfacher Herstellung eine bequeme Handhabung und auch
Reinigung ermöglicht.
Diese Aufgabe wird durch die im kennzeichnenden Teil des Patent
anspruchs 1 angegebene Kombination der Merkmale gelöst.
Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung
ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung des Spenders ergibt
sich ein sehr einfacher Aufbau, da weder Federn noch Zahn
stangen- und Zahnklinkenanordnungen erforderlich sind und die
einzelnen Teile mit Hilfe üblicher Spritzgußtechniken herge
stellt werden können. Sowohl der Schaft mit dem Druckstempel
als auch die Betätigungsscheibe können zur Reinigung des Spen
ders sehr einfach aus dem Hauptkörper des Halters entnommen
werden und der Zusammenbau der einzelnen Teile ist sehr einfach
durchführbar.
Durch die Verwendung einer Führungsscheibe, die in Reibeingriff
mit dem Schaft steht, können weiterhin aufwendige Arretierein
richtungen in Form von Sperrklinken oder dergleichen entfallen.
Um eine absolut vollständige Entleerung des Behälters sicherzu
stellen, kann der Preßkolben außer der an sich bekannten, an die
Stirnwand des ersten Endes des Behälters angepaßten Form noch
einen vorspringenden Zapfen aufweisen, der sich bei nahezu
vollständiger Entleerung in die Auslaßöffnung selbst hinein
erstreckt, so daß auch diese entleert wird.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden im folgenden anhand
der Zeichnungen noch näher erläutert.
In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 eine schematische Darstellung, die die Zusammenstellung
eines Halters des Spenders mit einem Behälter zeigt,
Fig. 2 eine ausführlichere Darstellung einer Ausführungsform
des Halters des Spenders,
Fig. 3 eine getrennte Darstellung des Behälters,
Fig. 4 eine zweite Ausführungsform des Halters des Spenders.
In Fig. 1 ist ein Spender dargestellt, der einen Halter A sowie
einen auswechselbar mit diesem Halter verbundenen Behälter 61
umfaßt. Dieser Behälter 61, der in Fig. 3 getrennt dargestellt
ist, weist eine langgestreckte rohrförmige Gestalt mit einem
ersten mit einer Auslaßöffnung versehenen Ende und einem zweiten
mit einer Füllöffnung versehenen Ende auf. Die Auslaßöffnung
ist von einem Außengewindestutzen 63 umgeben, auf den eine
Verschlußkappe 62 aufschraubbar ist. Das zweite Ende des
Behälters 61 weist noch näher zu erläuternde Verbindungsteile
64 auf, die mit entsprechend angepaßten Verbindungsteilen in
einer Verbindungseinrichtung in Form einer Ausnehmung am ersten
Ende des Halters A in Eingriff bringbar sind.
Die ausführlich in Fig. 2 dargestellte Ausführungsform 10 des
Halters A weist einen Hauptkörper 21 auf, der an seinem ersten
Ende die bereits genannte Ausnehmung 24 zur Aufnahme des zweiten
Endes des Behälters 61 aufweist. Ausgehend von dem Boden dieser
Ausnehmung ersteckt sich eine langgestreckte Bohrung 22 in das
Innere des Hauptkörpers 21. In dieser langgestreckten Bohrung
ist der Schaft 23a eines Druckstempels 23 verschiebbar, der an
seinem freien, in den Fig. 1 und 2 oberen Ende eine Druckplatte
23b trägt, die mit der Unterseite des das zweite Ende des
Behälters 61 verschließenden Preßkolbens in Eingriff bringbar
ist, um diesen bei einer Bewegung des Druckstempels 23 aus der
Bohrung 22 des Hauptkörpers 21 heraus in das Innere des
Behälters 61 und in Richtung auf dessen erstes Ende zu bewegen.
Um diese Bewegung des Druckstempels 23 zu erreichen, sind im
Verbindungsbereich zwischen der Ausnehmung 24 und der Bohrung 22
Betätigungseinrichtungen angeordnet, die im wesentlichen eine
Betätigungsscheibe 26 einschließen, die eine Bohrung 26a
(Fig. 2a) aufweist, die den Schaft 23a mit geringem Spiel umgibt
und damit verschiebbar auf diesem Schaft 23a angeordnet ist.
Bei einem Verkanten der Druckscheibe 26 gelangt diese in
kraftschlüssigen Eingriff mit dem Schaft 23a, so daß sich dieser
Schaft 23a zusammen mit der Druckscheibe 26 bewegt. Dieses
Verkanten und eine Aufwärtsbewegung der Druckscheibe und damit
des Druckstempels wird mit Hilfe eines Betätigungshebels 27
erreicht, der um eine bei 25 dargestellte Schwenkachse
verschwenkbar in dem Hauptkörper 21 gelagert ist und ein Ende
27a aufweist, das in einer Vertiefung am Boden der Ausnehmung 24
angeordnet ist. Bei einem Verschwenken des Betätigungshebels 27
wird dieses Ende 27a gegen die Unterseite eines Teils des
Umfanges der Betätigungsscheibe 26 bewegt, wodurch diese nach
oben hin unter Verkanten angehoben wird und den Schaft 23a mit
nach oben bewegt.
Bei Loslassen des Betätigungshebels wird die Betätigungsscheibe
mit Hilfe von noch zu erläuternden Rückführeinrichtungen in die
ebene Lage am Boden der Ausnehmung 24 zurückbewegt, wobei
gleichzeitig eine unterhalb der Betätigungsscheibe 26 in einem
erweiterten Abschnitt der Bohrung 22 angeordnete Führungsscheibe
29 eine Rückwärtsbewegung des Schaftes 23a verhindert. Diese
Führungsscheibe 29 kann beispielsweise aus Gummi oder ähnlichem
Material bestehen und in Reibeingriff mit dem Schaft 23a stehen.
Auf diese Weise ist es durch mehrfaches Betätigen des
Betätigungshebels 27 möglich, den Schaft 23a und damit den
Druckstempel 23 aus der Bohrung 22 heraus in Richtung auf den
Preßkolben 60 des Behälters 61 zu bewegen, wodurch dieser
Preßkolben schließlich entlang der Innenwand des Behälters 61
in Richtung auf die Auslaßöffnung des Behälters in dem
Gewindestutzen 63 bewegt wird.
Wie dies aus den Fig. 1 und 3 zu erkennen ist, weist der
Preßkolben 60 an seiner Oberseite, das heißt der dem Inneren
des Behälters 61 zugewandten Seite eine der Innenfläche der
Stirnseite am ersten Ende des Behälters 61 angepaßte Form auf,
wobei ein Zapfen 60a vorgesehen ist, der durch die Auslaßöffnung
hindurchbewegt werden kann, so daß eine vollständige Entleerung
des Behälters 61 mühelos möglich ist.
Nach vollständiger Entleerung des Behälters 61 kann dieser aus
der Ausnehmung 24 des Hauptkörpers 21 des Halters entfernt
werden worauf der Druckstempel 23 in seine Ausgangsstellung
zurückbewegt wird, in der die Druckplatte 23b im Inneren der
Ausnehmung 24 liegt und gegebenenfalls an der Oberseite der
Betätigungsscheibe anliegt. Daraufhin kann ein neuer gefüllter
Behälter 61 eingesetzt werden, gegebenenfalls nach Entfernung
zusätzlicher das zweite Ende des Behälters 61 und den Preßkolben
umgebender Verschlußeinrichtungen. Diese Verschlußeinrichtungen
können jedoch in den meisten Fällen entfallen, da der Preßkolben
60 einen hermetisch dichten Abschluß des zweiten Endes des
Behälters 61 ermöglicht.
In der Ausnehmung 24 sowie am Außenumfang des zweiten, den
Preßkolben 60 in der Ausgangsstellung umgebenden Ende des
Behälters 61 können komplementäre Verbindungseinrichtungen
beispielsweise in Form eines Bajonettverschlusses oder einer
Schraubverbindung ausgebildet sein. Als Beispiel ist in Fig. 3
der Zapfen 64 eines Bajonettverschlusses dargestellt, der in
eine entsprechende Bajonettnut in der Ausnehmung 24 des
Hauptkörpers 21 des Halters eingreifen kann.
Anhand der Fig. 2 und 4 werden nachfolgend Ausführungsformen der
Rückführeinrichtung erläutert. Die Ausführungsformen nach den
Fig. 2 und 4 unterscheiden sich im wesentlichen durch eine
andere Ausgestaltung der Einrichtungen zur Rückführung der
Betätigungsscheibe 26 bzw. 26′ in die Ruhestellung.
Bei beiden Ausführungsformen ist am Übergangsbereich zwischen
der Ausnehmung 24 und der Bohrung 22 ein erweiterter Bohrungs
abschnitt vorgesehen, der die Führungsscheibe 29 aufnimmt.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 2 ist im Boden der Ausnehmung
24 eine Scheibe 28 aus weichmagnetischem Material eingebettet,
und die Betätigungsscheibe 26 ist aus permanentmagnetischem
Material hergestellt, so daß diese Betätigungsscheibe bei
Loslassen des um die Schwenkachse 25 verschwenkbaren
Betätigungshebels 27 aufgrund von Magnetkräften in die ebene
Ruhelage am Boden der Ausnehmung 24 zurückgeführt wird.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 4 ist andererseits eine
Scheibe 28′ aus permanentmagnetischem Material in den Boden der
Ausnehmung 24 eingebettet, und die Betätigungsscheibe 26′
besteht aus weichmagnetischem Material, so daß sie von der
Magnetscheibe 28′ angezogen und in die Ruhestellung zurückge
führt werden kann.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 4 ist weiterhin eine andere
Ausführungsform des Betätigungshebels 27′ gezeigt, der in einer
im wesentlichen parallel zur Bohrung 22 verlaufenden Bohrung in
dem Hauptkörper 21 verschiebbar gelagert ist und durch
Hineindrücken in diese Bohrung gegen die Unterseite eines Teils
des Umfanges der Betätigungsscheibe 26′ bewegbar ist, um diese
verkanten und von dem Boden der Ausnehmung 24 abzuheben, wie
dies auch bei den übrigen Ausführungsformen der Fall
ist.
Claims (7)
1. Spender für pastöse Materialien, mit einem auswechselbaren,
das pastöse Material aufnehmenden, im wesentlichen rohrförmigen
Behälter, der an seinem ersten Ende eine bei Nichtgebrauch durch
eine Verschlußkappe verschließbare Auslaßöffnung aufweist und an
seinem zweiten Ende durch einen unter Abdichtung in den Behälter
eingesetzten und in diesem unter Krafteinwirkung zur Entleerung
des Behälters verschiebbaren Preßkolben verschlossen ist, mit
einem Halter, der an einem ersten Ende mit Verbindungseinrich
tungen zur lösbaren Halterung des zweiten Endes des Behälters
versehen ist und Führungseinrichtungen zur Führung eines
langgestreckten Schaftes eines Druckstempels aufweist, der eine
Druckplatte umfaßt, die bei in den Halter eingesetztem Behälter
mit dessen Preßkolben in Eingriff bringbar ist, und mit
Betätigungseinrichtungen zum Verschieben des Druckstempels und
damit des Preßkolbens des in dem Halter angeordneten Behälters
in Richtung auf das erste Ende des Behälters, um diesen zu
entleeren, wobei die Betätigungseinrichtungen eine Betätigungs
scheibe mit einer Bohrung, die den Schaft des Druckstempels mit
geringem Spiel derart umgibt, daß die Betätigungsscheibe durch
Verkanten gegenüber dem Schaft mit diesem kuppelbar ist, einen
Betätigungshebel, der um eine zur Achse des Schaftes des Druck
stempels im wesentlichen unter einem rechten Winkel und parallel
zur Ebene der Betätigungsscheibe verlaufende Schwenkachse ver
schwenkbar ist und der bei seiner Betätigung ein Verkanten der
Betätigungsscheibe und eine Bewegung dieser Betätigungsscheibe
zusammen mit dem Schaft in Richtung auf das erste Ende des
Behälters ermöglicht, und Rückführeinrichtungen zur Rückführung
der Betätigungsscheibe in ihre unverkantete Position relativ zu
dem Schaft und zur Rückführung des Betätigungshebels in seine
Ruhestellung einschließen,
dadurch gekennzeichnet
- - daß in an sich bekannter Weise der Halter einen Hauptkörper (21) umfaßt, der eine sich von den Verbindungsein richtungen (24) aus in das Innere des Hauptkörpers erstreckende und die Führungseinrichtungen bildende langgestreckte Bohrung (22) aufweist, wobei die Verbindungseinrichtungen eine im wesentlichen zylindrische Ausnehmung (24) an dem ersten Ende des Hauptkörpers (21) einschließen,
- - daß die Betätigungsscheibe (26; 26′) im Ruhezustand am Boden der Ausnehmung (24) angeordnet ist und die Rückführung der Betätigungsscheibe (26; 26′) durch Magnetkraft bewirkt wird.
2. Spender nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet
daß die Rückführung der Betätigungsscheibe (26) durch eine am
Boden der Ausnehmung (24) angeordnete weichmagnetische Scheibe
(28) bewirkt wird und daß die Betätigungsscheibe (26) aus
permanentmagnetischem Material besteht.
3. Spender nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet
daß die Rückführung der Betätigungsscheibe (26′) durch einen am
Boden der Ausnehmung (24) angeordneten Magneten (28′) bewirkt
wird und daß die Betätigungsscheibe (26′) weichmagnetisch ist.
4. Spender nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet
daß der Innenumfang der Ausnehmung (24) dem Außenumfang des
zweiten Endes des Behälters (61) entspricht, daß das zweite Ende
des Behälters (61) mit Eingriffsteilen (64) versehen ist, die
mit Eingriffsteilen im Bereich der Ausnehmung verriegelbar sind,
und daß sich die Ausnehmung im wesentlichen koaxial zur Bohrung
(22) erstreckt und diese verlängert.
5. Spender nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet
daß der Betätigungshebel (27; 27′) unter einen Teil des Umfanges
der Betätigungsscheibe (26; 26′) in Eingriff bringbar ist, um
diese Betätigungsscheibe unter Verkanten vom Boden der
Ausnehmung (24) abzuheben.
6. Spender nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der Schaft (23a)
des Druckstempels (23) in der langgestreckten Bohrung (22) durch
den Reibeingriff mit einer Führungsscheibe (29) stabilisiert
ist.
7. Spender nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der Preßkolben (60)
an seiner dem Inneren des Behälters (61) zugewandten Seite ein
der Stirnwand des ersten Endes des Behälters angepaßte Form
sowie einen vorspringenden Zapfen (60a) aufweist, der sich bei
nahezu vollständiger Entleerung in die Auslaßöffnung hinein
erstreckt.
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