DE4001427A1 - Justiermodul - Google Patents
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- G—PHYSICS
- G02—OPTICS
- G02B—OPTICAL ELEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS
- G02B6/00—Light guides; Structural details of arrangements comprising light guides and other optical elements, e.g. couplings
- G02B6/24—Coupling light guides
- G02B6/36—Mechanical coupling means
- G02B6/38—Mechanical coupling means having fibre to fibre mating means
- G02B6/3801—Permanent connections, i.e. wherein fibres are kept aligned by mechanical means
- G02B6/3803—Adjustment or alignment devices for alignment prior to splicing
-
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- G02B6/00—Light guides; Structural details of arrangements comprising light guides and other optical elements, e.g. couplings
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- G02B6/42—Coupling light guides with opto-electronic elements
- G02B6/4201—Packages, e.g. shape, construction, internal or external details
- G02B6/4219—Mechanical fixtures for holding or positioning the elements relative to each other in the couplings; Alignment methods for the elements, e.g. measuring or observing methods especially used therefor
- G02B6/422—Active alignment, i.e. moving the elements in response to the detected degree of coupling or position of the elements
- G02B6/4226—Positioning means for moving the elements into alignment, e.g. alignment screws, deformation of the mount
-
- G—PHYSICS
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- G12B—CONSTRUCTIONAL DETAILS OF INSTRUMENTS, OR COMPARABLE DETAILS OF OTHER APPARATUS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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Description
Die Erfindung betrifft ein Justiermodul nach dem Oberbegriff
des Patentanspruchs 1.
Aus der DE 37 32 566 A1 ist ein Feinpositioniermodul zur
Verstellung eines Objektträgers in einer Ebene mit feiner
Auflösung bekannt. Das Feinpositioniermodul weist zwei
Verstellelemente auf, die an einem Grundkörper befestigt sind
und auf den Objektträger einwirken. Der Objektträger ist über
Federelemente mit dem Grundkörper verbunden. Dadurch wird die
Verstellung spielfrei. Der Objektträger wird um den
Verstellweg der Verstellelemente verschoben.
Oftmals ist es jedoch sinnvoll, am Objektträger eine
Verschiebung zu erreichen, die größer oder kleiner als der
Verstellweg am Verstellelement ist.
Es ist Aufgabe der Erfindung, ein spielfreies Justiermodul
anzugeben, mit dem eine Verschiebung des Objektträgers
erreicht wird, die größer oder kleiner als der Verstellweg am
Verstellelement ist.
Die Aufgabe wird durch ein Justiermodul mit den Merkmalen des
Patentanspruchs 1 gelöst.
Vorteilhafte Weiterbildungen sind in den Unteransprüchen
angegeben.
Das Justiermodul weist eine Wegüber- oder Weguntersetzung
zwischen Verstellelement und Objektträger auf. Die Übersetzung
bzw. Untersetzung wird durch ein Hebelsystem verwirklicht.
Dieses Hebelsystem ist über Blattfedern mit dem Modulrahmen
verbunden. Es arbeitet also spielfrei. Bei der
Aneinanderreihung aufeinander wirkender Hebel werden extreme
Wegübersetzungen erreicht, aber auch die wirkenden Kräfte
werden übersetzt. Die Verstellelemente müssen daran angepaßt
sein. Das ist bei Piezoelementen, die extreme Drücke ausüben
können, leicht möglich. Neben Piezoelementen können auch
Schrauben oder Differentialschrauben oder magnetostriktive
Elemente als Verstellelemente dienen. Extreme Übersetzungen
können auf kleinstem Raum erreicht werden.
Eine hohe Präzision der Verschiebung des Objektträgers wird
erreicht, denn der Objektträger ist ebenfalls mit dem
Modulrahmen verbunden und bewegt sich spielfrei.
Eine exakte Linearbewegung des Objektträgers wird durch die
Befestigung des Objektträgers mittels Blattfederbiegeelementen
am Modulrahmen erreicht. Die kreisförmige Bewegung des
Hebelsystems wird so in eine Linearbewegung des Objektträgers
umgesetzt.
Das Justiermodul ist stapelbar, wodurch eine Justierung in
verschiedenen Richtungen ausgeführt werden kann.
Es ist aber auch möglich, durch Anordnung mehrerer
Verstellelemente in verschiedenen Richtungen mit den
dazugehörigen Hebelsystemen und der Möglichkeit, den
Objektträger in diesen Richtungen zu bewegen, ein Justiermodul
für mehrere Richtungen herzustellen.
Mittels der Erodier-Technik kann ein solches Justiermodul
(ohne Verstellelemente) einstückig und kostengünstig
hergestellt werden. Der bauliche Aufwand für das Justiermodul
ist gering.
Es erweist sich als vorteilhaft, eine Möglichkeit vorzusehen,
mit der das Hebelsystem vorgespannt werden kann.
Anhand der Zeichnung wird ein Ausführungsbeispiel der
Erfindung beschrieben.
Die Figur zeigt ein Justiermodul. Auf einem Objektträger 1
kann ein zu justierendes Objekt oder ein weiteres Justiermodul
befestigt werden. Der Objektträger 1 ist über
Blattfederbiegeelemente 5 mit einem äußeren Modulrahmen 6
verbunden. Die Blattfederbiegeelemente 5 sind derart
angeordnet, daß der Objektträger 1 nur in einer
Justierrichtung verschoben werden kann. Dies kann mittels
Doppelparallelfedern erreicht werden. Am Modulrahmen 6 ist
zudem ein Verstellelement 3 befestigt. Der Verstellweg
verläuft parallel zur Justierrichtung des Objektträgers 1.
Es ist ein Hebelsystem 2 aus drei Hebeln vorgesehen. Die Hebel
sind über Blattfedern 4, 4′, 4′′ mit dem Modulrahmen 6
verbunden. Die Blattfedern 4, 4′, 4′′ bilden die
Hebelauflagepunkte. Die Hebel sind in unbelastetem Zustand
parallel zueinander angeordnet. Das Verstellelement 3 wirkt
auf den kürzeren Hebelarm des ersten Hebels ein. Der längere
Hebelarm des ersten Hebels ist mit dem kürzeren Hebelarm des
zweiten Hebels über ein biegsames Element 9 verbunden. Der
längere Hebelarm des zweiten Hebels ist wiederum mit dem
kürzeren Hebelarm des dritten Hebels verbunden. Der längere
Hebelarm des dritten Hebels wirkt mittels eines Gewindestiftes
8 auf den Objektträger 1. Das Hebelsystem 2 bewirkt eine
Wegübersetzung zwischen dem Verstellweg und dem Justierweg.
Außerdem wird die kreisförmige Bewegung der Hebel in eine
exakt lineare Bewegung des Objektträgers 1 übersetzt. Die
Bewegung der Hebel und des Objektträgers 1 ist spielfrei. Eine
Bohrung 7 ermöglicht die Zugänglichkeit des Gewindestiftes 8,
mit dem das Hebelsystem 2 und die Blattfederbiegeelemente 5
vorgespannt werden können.
Das Justiermodul kann überall dort eingesetzt werden, wo
Justierungen auf kleinstem Raum durchgeführt werden sollen. Es
eignet sich insbesondere zum Justieren von Lichtwellenleitern,
beispielsweise in Spleißgeräten.
Claims (6)
1. Justiermodul zum Justieren eines Objektträgers (1) mit
einem Verstellelement (3) und einem äußeren Modulrahmen (6),
an dem das Verstellelement (3) befestigt ist und an dem der
Objektträger (1) über mindestens ein Blattfederbiegelement (5)
verschiebbar befestigt ist, dadurch gekennzeichnet, daß ein
Hebelsystem (2) mit mindestens einem Hebel vorgesehen ist, das
eine Wegüber- oder Weguntersetzung zwischen dem Verstellweg
des Verstellelements (3) und dem Justierweg des Objektträgers
(1) bewirkt, und daß die einzelnen Hebel des Hebelsystems (2)
über Blattfedern (4, 4′, 4′′) mit dem Modulrahmen verbunden
sind.
2. Justiermodul nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die einzelnen Hebel des Hebelsystems (2) in unbelastetem
Zustand zueinander parallel angeordnet sind.
3. Justiermodul nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß jeweils der längere Hebelarm eines ersten
Hebels mit dem kürzeren Hebelarm eines zweiten Hebels über ein
biegsames Element (9) verbunden ist.
4. Justiermodul nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß als Verstellelement (3) ein Piezoelement,
eine Differentialschraube oder ein magnetostriktives Element
vorgesehen ist.
5. Justiermodul nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß ein Gewindestift (8) vorgesehen ist, mit
dem das Hebelsystem (2) auf den Objektträger (1) wirkt und mit
dem das Hebelsystem und die Blattfederbiegeelemente (5) des
Objektträgers (1) vorspannbar sind.
6. Justiermodul nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß der Modulrahmen (6), der Objektträger (1),
das Hebelsystem (2) und alle Blattfedern (4, 4′, 4′′),
Blattfederbiegeelemente (5) und biegsamen Elemente (9)
einstückig hergestellt sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19904001427 DE4001427A1 (de) | 1990-01-19 | 1990-01-19 | Justiermodul |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19904001427 DE4001427A1 (de) | 1990-01-19 | 1990-01-19 | Justiermodul |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4001427A1 true DE4001427A1 (de) | 1990-06-13 |
Family
ID=6398349
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19904001427 Withdrawn DE4001427A1 (de) | 1990-01-19 | 1990-01-19 | Justiermodul |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4001427A1 (de) |
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| CN110189791B (zh) * | 2019-05-31 | 2024-01-30 | 中国工程物理研究院机械制造工艺研究所 | 基于双向预紧的初始转角误差可调节的微纳平台 |
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Legal Events
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| OAV | Applicant agreed to the publication of the unexamined application as to paragraph 31 lit. 2 z1 | ||
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
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