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DE4001185A1 - Verfahren und vorrichtung zum erzeugen eines bildes - Google Patents

Verfahren und vorrichtung zum erzeugen eines bildes

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Publication number
DE4001185A1
DE4001185A1 DE4001185A DE4001185A DE4001185A1 DE 4001185 A1 DE4001185 A1 DE 4001185A1 DE 4001185 A DE4001185 A DE 4001185A DE 4001185 A DE4001185 A DE 4001185A DE 4001185 A1 DE4001185 A1 DE 4001185A1
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DE
Germany
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image
plate
memeographic
grid
master
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE4001185A
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English (en)
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DE4001185C2 (de
Inventor
Koichi Uchiyama
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Riso Kagaku Corp
Original Assignee
Riso Kagaku Corp
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Publication date
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Priority claimed from JP1315421A external-priority patent/JPH02276641A/ja
Application filed by Riso Kagaku Corp filed Critical Riso Kagaku Corp
Publication of DE4001185A1 publication Critical patent/DE4001185A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE4001185C2 publication Critical patent/DE4001185C2/de
Granted legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41MPRINTING, DUPLICATING, MARKING, OR COPYING PROCESSES; COLOUR PRINTING
    • B41M3/00Printing processes to produce particular kinds of printed work, e.g. patterns
    • B41M3/06Veined printings; Fluorescent printings; Stereoscopic images; Imitated patterns, e.g. tissues, textiles
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41MPRINTING, DUPLICATING, MARKING, OR COPYING PROCESSES; COLOUR PRINTING
    • B41M1/00Inking and printing with a printer's forme
    • B41M1/12Stencil printing; Silk-screen printing

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Vascular Medicine (AREA)
  • Manufacture Or Reproduction Of Printing Formes (AREA)
  • Printing Methods (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Erzeugen eines Bil­ des unter Verwendung einer memeographischen Masterplatte, ein mit diesem Verfahren erzeugtes Bild, ein Bildmaterial und eine Vorrichtung zum Erzeugen eines Bildes.
Bisher wird zum Erzeugen eines kubischen Bildes mit einem geprägten Zeichen, einem geprägten Bild usw., eine Schablone oder Form mit einem Hohlraum vorgesehen, der einem derarti­ gen kubischen Bild entspricht, wird dann geschmolzenes Metall oder ein geschmolzenes Harz in den Hohlraum der Schablone gegossen und wird das Metall oder das Harz nach einer Ab­ kühlung zur Verfestigung aus der Schablone herausgenommen. Bei einem anderen Verfahren wird das kubische Bild in einem Relief durch direktes Gravieren eines Materials erzeugt. Diese herkömmlichen Verfahren sind zeit- und kostenaufwendig.
Es wäre daher ein wesentlich einfacheres Verfahren zum Erzeugen eines gestanzten oder geprägten Bildes wünschens­ wert.
Durch die Erfindung soll daher ein wirksames Verfahren zum Erzeugen eines kubischen Bildes in einfacher und genauer Weise innerhalb relativ kurzer Zeit geschaffen werden.
Durch die Erfindung soll weiterhin ein Bildmaterial geschaf­ fen werden, das sich zum Erzeugen eines kubischen Bildes eignet.
Durch die Erfindung soll schließlich auch eine Vorrichtung zum Erzeugen eines Bildes geschaffen werden, die sich zur Verwendung bei der Erzeugung eines kubischen Bildes eignet.
Gegenstand der Erfindung ist weiterhin ein kubisches Bild, das nach dem oben genannten Verfahren erzeugt wird.
Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren zum Erzeugen eines Bil­ des wird ein Bildmaterial, das wenigstens unter einer be­ stimmten Bedingung fließfähig ist, zwangsweise durch eine memeographische Masterplatte mit dem Originalbild in Form von Poren drückt, um ein stereographsiches Bild zu erzeu­ gen, das dem Originalbild der memeographischen Mastersplatte entspricht.
Im folgenden werden anhand der zugehörigen Zeichnung beson­ ders bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung näher beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 in einer auseinandergezogenen perspektivi­ schen Ansicht ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Vorrichtung zum Erzeugen eines Bildes sowie eine memeographische Masterplatte,
Fig. 2 eine perspektivische Ansicht der in Fig. 1 dargestellten Vorrichtung, wobei die memeo­ graphische Masterplatte in die Vorrichtung eingelegt ist,
Fig. 3 in einer perspektivischen Ansicht, wie das erfindungsgemäße Verfahren zum Erzeugen eines Bildes mit der in Fig. 2 dargestellten Vor­ richtung, und mit der in Fig. 2 dargestellten memeographischen Masterplatte durchgeführt wird,
Fig. 4 in einer vergrößerten Querschnittsansicht den Quetsch- oder Preßverfahrensschritt gemäß Fig. 3,
Fig. 5a in einer vergrößerten Querschnittsansicht ein Bild, das nach dem erfindungsgemäßen Verfah­ ren erzeugt worden ist,
Fig. 5b in einer vergrößerten Querschnittsansicht den Oberflächenteil des Bildes von Fig. 5a,
Fig. 5c in einer vergrößerten perspektivischen Ansicht den Oberflächenteil des Bildes von Fig. 5b,
Fig. 6a in einer vergrößerten schematischen Darstel­ lung ein Bild, das nach einem weiteren Ausfüh­ rungsbeispiel des erfindungsgemäßen Verfahrens erzeugt worden ist,
Fig. 6b in einer vergrößerten Querschnittsansicht ein Bild, das nach noch einem Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Verfahrens erzeugt worden ist,
Fig. 7 eine Querschnittsansicht einer memeographi­ schen Masterplatte zur Verwendung bei einem Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Vorrichtung,
Fig. 8 in einer Querschnittsansicht die in Fig. 7 dargestellte memeographische Masterplatte, die in ein Ausführungsbeispiel der erfin­ dungsgemäßen Vorrichtung eingesetzt ist,
Fig. 9 in einer graphischen Darstellung die Festigkeit des Bildmaterials,
Fig. 10a und b Querschnittsansichten eines weiteren Aus­ führungsbeispiels des erfindungsgemäßen Verfahrens zum Erzeugen eines Bildes,
Fig. 11a und b in Querschittsansichten noch ein Ausfüh­ rungsbeispiel des erfindungsgemäßen Verfah­ rens,
Fig. 12a, b, c in Querschnittsansichten ein weiteres Aus­ führungsbeispiel des erfindungsgemäßen Verfahrens, und
Fig. 13a und b in Querschnittsansichten noch ein Ausfüh­ rungsbeispiel des erfindungsgemäßen Ver­ fahrens.
Wie es in Fig. 5a dargestellt ist, besteht eine memeographi­ sche Masterplatte aus einem Sieb- oder Rastermaster 1, das aus einer dünnen wärmeempfindlichen Schicht 2 aus einem thermoplastischen Kunstharz und einem porösen Sieb oder Raster 3 in Form eines Gitters oder Netzes aufgebaut ist, die zusammengesetzt sind. Um ein Originalbild im Master 1 auszu­ bilden, kann ein Thermokopf verwandt werden, um direkt Poren im Master 1 zu bilden. Das Master 1 und das Original können auch in der Weise übereinander angeordnet werden, daß die dünne wärmeempfindliche Schicht 2 des Masters 1 und die Bildseite des Originals miteinander in Berührung stehen, woraufhin das Master 1 von der Sieb- oder Rasterseite aus belichtet wird, um in der dünnen wärmeempfindlichen Schicht 2 ein Originalbild in Poren auszubilden, das einem Bild des Originals entspricht. Bei den dargestellten Ausführungs­ beispielen wurde ein Originalbild im Master 1 unter Verwen­ dung einer Plattenherstellungsvorrichtung ausgebildet, die unter der Bezeichnung "PRINT GOKKO" von Riso Kagaku Kogyo Kabushiki Kaisha auf dem Markt erhältlich ist.
Das Master 1 mit dem Originalbild wird dann an einer Vor­ richtung 4 zum Erzeugen eines Bildes angeordnet, die mit ei­ nem Masteranordnungsmechanismus versehen ist. Die Vorrich­ tung 4 umfaßt einen rechteckigen Grundrahmen 5, der kleiner als das Master 1 ist, und einen rechteckigen Anordnungsrahmen 6, der längs des Umfanges auf den Grundrahmen 5 gepaßt wer­ den kann. Zum Anordnen wird das Master 1 mit der nach unten gewandten dünnen wärmeempfindlichen Schicht 2 auf der oberen Außenfläche des Grundrahmens 5 angeordnet und wird der An­ ordnungsrahmen 6 um die äußere Umfangsfläche des Grundrah­ mens 5 gepaßt, wodurch das Master 1 zwischen den beiden Rah­ men 5 und 6 eingeklemmt wird derart, daß die Umfangskante nach unten gezogen wird, wodurch an die Bildfläche des Masters 1 eine gleichmäßige Spannung geeigneter Höhe gelegt wird. Das Master 1 wird daher so angeordnet, daß seine Bildfläche horizontal liegt. Wie es später im einzelnen be­ schrieben wird, ist die Genauigkeit des erzeugten Bildes umso höher, je größer die Spannung des Masters 1 ist. Vom Standpunkt des Arbeitsablaufes ist es bevorzugt, das Master 1 in einer horizontalen Lage anzuordnen.
Anschließend wird ein Bildmaterial 7, beispielsweise ein Harz der später beschriebenen Art auf dem Sieb oder Raste 3 des gespannten Masters 1 angeordnet, wie es in Fig. 3 dargestellt ist, woraufhin das Bildmaterial 7 durch die dünne thermo­ plastische Kunstharzschicht 2 des Masters dadurch gedrückt wird, daß es mehrmals mit einer Preßplatte 8 durchgequetscht oder durchgepreßt wird, wie es in den Fig. 4 und 5a darge­ stellt ist. Das Bildmaterial 7, das in dieser Weise herausge­ drückt wird, bewegt sich fortschreitend vertikal nach unten, während es vom Raster oder Sieb 3 zurückgehalten wird, wobei eine bestimmte Form oder ein bestimmter Umriß beibehalten wird, der dem Bild in Form von Poren entspricht. Das hat zur Folge, daß ein kubisches Bild 9 mit einer bestimmten Form, die dem Bild in Poren, d.h. dem Originalbild im Master 1 entspricht, mit einem hohen Grad an Übereinstimmung oder originalgetreu erzeugt wird. Damit das erzeugte Bild 9 seine bestimmte Form genau beibehält, kann das in dieser Weise herausgedrückte Bildmaterial 7 über eine anschließende Be­ handlung, wie beispielsweise eine Erwärmung oder dadurch ausgehärtet werden, daß es der Außenluft ausgesetzt wird. Unter dem Begriff der Aushärtung wird dabei verstanden, die­ ses Material nicht mehr plastisch verformbar, jedoch immer noch elastisch verformbar zu machen, wenn eine äußere Span­ nung anliegt.
Das bei diesem Ausführungsbeispiel benutzte Bildmaterial 7 muß fließfähig sein, damit es durch die Poren im Master 1 hindurchgeht. Das Bildmaterial 7 muß eine zusätzliche Ei­ genschaft derart haben, daß eine bestimmte Form des erzeug­ ten Bildes stabil beibehalten werden kann, nachdem das Ma­ terial 7 aus den Poren im Master 1 herausgedrückt ist. Ein Material, das diesen Bedingungen genügt, ist beispielsweise ein Harzmaterial, wie beispielsweise Silikongummi, das thixotrop ist d h. die Eigenschaft hat daß es nur dann fließt, wenn es unter einer Belastung steht. Ein Bild, das aus einem wasserhärtbaren Silikongummi gebildet ist, absor­ biert Wasser in der Außenluft, so daß es aushärtet, wenn es für relativ kurze Zeit der Außenluft ausgesetzt wird. Das hat zur Folge, daß dieses Bild einen perfekt stabilen Zustand hat, so daß sich ein elastisches Bild 9 ergibt, das mit hoher Genauigkeit das Bild im Master 1 wiedergibt. Wenn ein dampf­ härtendes Silikonharz oder ein modifiziertes Silikonharz als Bildmaterial benutzt wird, dann kann das herausgedrückte Ma­ terial in heißem Wasser gewässert oder einem Dampf ausgesetzt werden, um das Aushärten zu erleichtern.
Das sich ergebende Bild hat in der in Fig. 5b und 5c mikrosko­ pisch dargestellten Weise praktisch Ausbauchungen oder Buckel in einem Muster, das der Form des Siebes 3 entspricht, wobei die Oberfläche aus einer Vielzahl von konvexen oder teilkugel­ förmigen Flächen aufgebaut ist. Das hat zur Folge, daß die Bildoberfläche, gesehen mit dem bloßen Auge, wie Samt aus­ sieht, was ihr einen weichen und sanften Anstrich gibt. Nach­ dem das Bild 9 ausgehärtet ist, damit es stabil wird, kann seine Oberfläche poliert oder mit Gummipulver beschichtet werden, je nachdem, ob das notwendig ist. Wenn im übrigen das Bild 9 als Buchdruckpresse verwandt werden soll, können die Vertiefungen in der unregelmäßigen Oberfläche der Presse die Druckfarbe halten.
Als Bildmaterial 7 können viele verschiedene Materialien wahlweise benutzt werden, es sei dann, daß sie die folgenden bestimmten Bedingungen nicht erfüllen. Es können beispiels­ weise in Wärme härtende Harze, unter Licht härtende Harze oder unter UV-Licht härtende Harze verwandt werden. Um in diesem Fall eine bestimmte Form beizubehalten, die dem Bild in Poren entspricht, ist es notwendig, eine anschließende Behandlung vorzusehen, d.h. das Bildmaterial nach dem Herausdrücken des Materials Wärme, Licht oder ultravioletten Lichtstrahlen aus­ auszusetzen.
Da während des oben beschriebenen Arbeitsvorganges der Außen­ rand der Preßplatte 8 in einen im wesentlichen linearen Kon­ takt mit dem Master 1 kommt, ist es möglich, einen außerordent­ lich hohen Druck an das Bildmaterial 7, verglichen mit dem Fall zu legen, in dem der Druck auf die gesamte Oberfläche des Masters 1 senkrecht dazu gelegt wird. Das Bildmaterial 7 kann daher leicht aus den kleinen Poren durch die Preßplatte 8 herausgedrückt werden. Beim Herausdrücken mit der Preß­ platte 8 ist die Menge des herausgedrückten Bildmaterials 7, d.h. nämlich die Höhe 9, im Grunde genommen durch die Anzahl der Bewegungstakte der Preßplatte 8 und unabhängig davon be­ stimmt, wieviel Bildmaterial 7 zwischen dem Außenrand der Preßplatte 8 und dem Master 1 vorhanden ist, falls diese Menge eine bestimmte Menge überschreitet. Wenn das Bildma­ terial 7 herausgedrückt wird, könnte weiterhin das Bild schräg herauskommen, da das Master 1 eine Kraft in einer leicht geneigten und sich bewegenden Richtung aufnimmt. Wenn daher ein verzerrungsfreies Bild mit allen Einzelheiten er­ halten werden soll, ist es bevorzugt, das Master 1 an der Vorrichtung 4 mit einer Spannung anzuordnen, die so groß wie möglich ist.
Obwohl es ideal ist, den Druck durch die Preßplatte 8 in der oben beschriebenen Weise anzulegen, kann auch ein Unterdruck und somit die Außenluft beim Hindurchdrücken des Bildmaterials ausgenutzt werden. Da ein Druck gleichzeitig an der gesamten Oberfläche des Masters 1 liegt, ist ein Unterdruck geeignet, das Bild eines kleinen Flächenbereiches herauszudrücken, so daß der aufwendige Preß- und Quetschvorgang mit der Preß­ platte sich erübrigt.
Das kubische Bild 9, das in der oben beschriebenen Weise er­ zeugt wird kann bei einer Vielzahl von verschiedenen Anwen­ dungsformen benutzt werden.
Wenn es beim Drucken als Buchdruckpresse verwandt werden soll, kann dieses kubische Bild auf eine Drehtrommel gelegt werden, um einen Rotationsdruck auszuführen. Bei einer anderen Anwen­ dungsform wird dieses Bild auf eine Halteplatte mit dem gleichen Bildmaterial angebracht, um eine Buchdruckpresse zu liefern. Wenn es als eine derartige Buchdruckpresse verwandt wird, kann das Bildmaterial 7 vorzugsweise ein modifiziertes Silikongummi oder ein Polyacrylatgummi umfassen, das leicht mit Druckfarbe zu befeuchten oder zu benetzen ist.
Das Bild kann weiterhin aus einem gefärbten Bildmaterial er­ zeugt werden oder nach der Erzeugung gefärbt werden. Das sich ergebende Bild kann als Namensschild, Emblem oder ähnli­ ches verwandt werden. Zu diesem Zweck kann das erzeugte kubi­ sche Bild an einer Halteplatte mit oder ohne Master 1 ange­ bracht werden. Im zuerst genannten Fall, d.h. mit Master 1, wird das Bildmaterial 7 auf der dünnen wärmeempfindlichen Schicht 2 des Masters 1 angeordnet, um ein Bild vom Sieb oder Raster 3 herauszudrücken, so daß ein regelmäßiges Bild er­ halten werden kann. Wenn das gehärtete Material 7 mit einem Anstrich beschichtet wird, falls Silikonharz als Material 7 benutzt wird, und wenn ein Klebeband nach dem Trocken auf den Anstrich gedrückt wird, dann wird die Farbe nur vom kubi­ schen Bild aus Silikonharz abgenommen, wenn das Klebeband abgezogen wird. Die Farbe bleibt dann nur auf dem Master 1, das somit als Hintergrund dient. Um dem Bildmaterial 7 eine Farbe zu geben, können verschiedene Arten von Pigmenten, Farb­ stoffen oder Pulvern einfach in das Material vor dem Durch­ pressen gemischt werden. Bei den dargestellten Ausführungs­ beispielen kann das Druckfarbe für eine Druckvorrichtung sein, die unter der Bezeichnung "PRINT GOKKO" von Riso Kagaku Kogyo K.K. auf dem Markt erhältlich ist. Auch ein fluoreszierender Farbstoff, ein Leuchtfarbstoff, ein Duft­ stoff usw., können in das Bildmaterial gemischt werden, um dem Bild eine Vielzahl verschiedener Funktionen oder Eigen­ schaften wahlweise zu geben.
Bei dem oben beschriebenen Ausführungsbeispiel kann ein Reliefbild, d.h. ein kubisches Bild, das das Bild in Poren und somit das Originalbild wiedergibt, schnell und mit ge­ ringen Kosten ohne Verwendung einer Schablone erzeugt werden.
Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel bestand das kubi­ sche Bild aus einem einzigen Bildmaterial. Beim Durchpressen können die Farbe und/oder die Qualität des Bildmaterials je­ doch auch verändert werden.
Wie es beispielsweise in Fig. 6a dargestellt ist, wird eine erste Schicht aus einem Bildmaterial, beispielsweise aus modifiziertem Silikongummi 11 gebildet, der ein geeignetes Maß an Elastizität nach dem Aushärten hat und damit ein aus­ gezeichnetes Durckvermögen zeigt. Anschließend wird eine zweite Schicht eines weiteren Bildmaterials 11 mit einer derartigen Qualität gebildet, daß es nach dem Aushärten sehr hart wird. Das hat zur Folge, daß die vorstehenden Teile gegenüber äußeren Belastungen beständig und daher schwer ab­ zubrechen sind.
Wenn Bildmaterialien mit verschiedenen Farben für die erste und die zweite Schicht benutzt werden, dann kann ein kubi­ sches Bild mit einem festeren Aussehen erzielt werden.
Beim Erzeugen eines Bildes aus mehreren Schichten, wie es in Fig. 6b dargestellt ist, kann weiterhin wenigstens eine Art 7 a eines Bildmaterials 7 mit einer derartigen Qualität benutzt werden, daß es nicht härtbar ist oder nur langsam unter den Härtungsbedingungen des restlichen Bildmaterials 7 aushärtet. In dieser Weise können die gehärteten Schichten 9 entlang der Ränder von den nicht ausgehärteten Schichten 9 a getrennt werden, so daß gleichzeitig mehrere kubische Bilder erhalten werden können.
Bei diesem Ausführungsbeispiel wurde ein schmierendes oder fettendes, nicht gehärtetes Silikonharz für die Schichten 9 a benutzt, die nicht gehärtet werden können. Wenn ein derartiges nicht härtendes Material mehrmals durchgedrückt wird, nachdem jeweils ein härtbares Bildmaterial hindurchgequetscht worden ist, dann kann das gebildete kubische Bild leicht vom Master 1 abgenommen werden. Da im Bildbereich des Masters kein Rest bleibt, kann das Master wiederverwandt werden.
Das Material, das nicht gehärtet werden kann oder nur langsam aushärtet, ist beispielsweise Vaseline, Paraffin oder eine Paste zusätzlich zu dem schmierenden, nicht härtenden Silikon­ harz. Es kann auch ein Material, das nach dem Härten mit heißem Wasser lösbar ist, beispielsweise ein Vinylacetatharz oder Wasserfarbe, verwandt werden.
Das Master 1, das bei den oben beschriebenen Ausführungs­ beispielen benutzt wurde, ist ein sogenanntes Hochgittermaster, das bei einer Druckvorrichtung benutzt wird, das unter der Be­ zeichnung "PRINT GOKKO" von Riso Kagaku Kogyo K.K. auf dem Markt erhältlich ist, und aus einem Netz mit einer Netzweite von 200 mesh/inch und aus einer dünnen wärmeempfindlichen Schicht aus Vinylchlorid besteht, das über das Netz oder Git­ ter geschichtet ist. Dieses Master 1 wird üblicherweise benutzt, da es leicht unter Verwendung einer Blitzlichtlampe hergestellt werden kann. Durch Verwendung von Polyäthylen­ terephthalat für die dünne wärmeempfindliche Schicht ist es möglich, die Stärke der dünnen Schicht selbst auf 2 µm herabzusetzen. Während der Plattenherstellung bleibt daher nur ein geringer Rest, so daß ein sauberes Bild mit hoher Originaltreue erhalten werden kann.
Das Bildmaterial kann entweder von der Seite der dünnen Schicht oder von der Seite des Gitters des Masters 1 heraus­ gedrückt werden, so daß ohne Schwierigkeiten entweder ein reguläres Bild oder ein Umkehrbild gewählt werden kann.
Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel war ein wärme­ empfindliches Master 1 als ein Beispiel einer memeographi­ schen Masterplatte dargestellt. Eine memeographische Master­ platte als Grundlage eines kubischen Bildes ist jedoch keines­ wegs auf den wärmeempfindlichen Typ beschränkt. Sie kann beispielsweise aus einer dünnen Schicht oder einem dünnen, plattenartigen Element bestehen, in dem mehrere Poren als Durchgang für das Bildmaterial ausgebildet sind.
Fig. 7 zeigt ein Master 13 mit einem porösen Halteelement und einem Rahmenelement 12, wobei das poröse Halteelement aus einer dünnen, wärmeempfindlichen Schicht 2 und einem porösen Sieb oder Raster 3 besteht. Das Rahmenelement 12 ist an der Seite der dünnen Schicht des porösen Halteelementes angebracht. Fig. 8 zeigt eine abgewandelte Vorrichtung zum Erzeugen eines Bildes gemäß eines zweiten Ausführungs­ beispiels der Erfindung, wobei diese Einrichtung ein Spann­ mechanismus ist, der dem Master 13 ein bestimmtes Maß an Spannung gibt. Dieser Spannmechanismus umfaßt einen inneren Rahmen 14 und einen äußeren Rahmen 15, wobei ein Randab­ schnitt 16 von der Innenkante des äußeren Rahmens 15 in das Innere des inneren Rahmens vorsteht. Das Rahmenelement 12 des Masters 13 wird auf dem inneren Rahmen 14 angeordnet, und darüber wird der äußere Rahmen 15 abgesenkt, um das Rahmenelement 12 durch den inneren und den äußeren Rahmen 14, 15 so festzulegen, daß der Randabschnitt 16 des äußeren Rahmens 15 das poröse Halteelement des Masters 13 nach unten drückt, um dem Master 13 eine Spannung zu geben. Bei einem derartigen Aufbau kann das Maß, in dem das Master 13 nach unten gedrückt wird, in der gewünschten Weise dadurch bestimmt werden, daß die Größe (die Höhe) des Randabschnit­ tes 16 auf einen geeigneten Wert festgelegt wird, so daß es möglich ist, wahlweise das Maß an Spannung festzulegen, das dem Master 13 zu geben ist. Es ist daher möglich, ein Bild zu erzeugen, das das Originalbild mit höherer Genauigkeit wiedergibt.
Fig. 9 zeigt in einer graphischen Darstellung die Ergebnisse von Messungen der Härte eines Harzmaterials A, das als Bild­ material bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel verwandt wird, gemessen mit einem Ausbreitungsmesser vor dem Härten, wobei die Härte benötigt wird, damit das Material durch die Masterplatte hindurchgeht. Die vertikale Achse dieser graphischen Darstellung zeigt den Durchmesser des Materials in mm, wenn es durchgedrückt wird, während auf der horizon­ talen Achse die Zeit in Sekunden im logarithmischen Maßstab aufgetragen ist.
Aus dieser graphischen Darstellung ergibt sich, daß jedes Harzmaterial A 1 bis A 4 im wesentlichen nach Ablauf von 10 Sekunden konstant bleibt.
Das bei diesem Ausführungsbeispiel benutzte Harzmaterial kann insbesondere die Eigenschaften der Materialien A 1 bis A 4 haben. Diese Harzmaterialien A 1 bis A 4 sind in der graphischen Darstellung von Fig. 9 durch einen mit diagona­ len Linien schraffierten Bereich A wiedergegeben. In Fig. 9 zeigen die Linien B, C und D die Ergebnisse von Mes­ sungen verschiedener Arten von üblicherweise verwandten memeographischen Druckfarben.
Wie es in Fig. 9 dargestellt ist, wird das als Bildmaterial bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel verwandte Harz­ material so gewählt, daß die Werte des Ausbreitungsmessers über eine Minute, vorzugsweise im Bereich von 19 bis 24, insbesondere von 20 bis 22, liegen. Es versteht sich, daß diese Materialien, verglichen mit der üblicherweise verwand­ ten memeographischen Druckfarbe ziemlich hart sind. Aufgrund dieser Härte kann das Material durch seine Eigenviskosität seine Form beibehalten, ohne daß es fließt, nachdem es durch das Master hindurchgegangen ist. Bezüglich der Bedienbarkeit der Preßplatte 8 hat das Material vorzugsweise eine niedrige dynamische Viskosität und eine hohe kinematische Viskosität.
Fig. 10a zeigt ein weiteres Beispiel des erfindungsgemäßen Verfahrens zum Erzeugen eines Bildes, bei dem ein Gitter oder Netz 20, das mit dem oben erwähnten Sieb oder Raster 3 identisch ist, über einem Master 1 als memeographische Master­ platte angeordnet wird, woraufhin das oben erwähnte Durch­ drücken des Materials erfolgt, um das Material 7 durch das Netz oder Gitter 20 zu drücken.
Wenn das Master 1 vom Gitter oder Netz 20 abgezogen wird, bleibt ein durchgedrücktes kubisches Bild 9 am Netz oder Gitter 20, wie es in Fig. 10b dargestellt ist.
Das Master 1 kann wiederholt benutzt werden, bis das Bild­ material 7 ausgehärtet ist.
Wenn das Master 1 und das Netz oder Gitter 20 übereinander angeordnet werden, können mögliche Schleierbildungen oder Moire-Effekte auftreten, die das Bild beeinflussen. Um den Einfluß dieser Moir´-Effekte so klein wie möglich zu halten, kann die Mesh-Zahl des Gitters 3 des Masters 1 von der Mesh- Zahl des Gitters 20 verschieden sein. Das Gitter 3 kann beispielsweise 200 mesh/inch haben, während das Gitter 20 180 mesh/inch hat. Die Richtungen der Maschen der beiden Gitter können auch unter einem Winkel von etwa 10° schräg zueinander verlaufen.
Fig. 11a zeigt noch ein Ausführungsbeispiel des erfindungs­ gemäßen Verfahrens zum Erzeugen eines Bildes, bei dem ein Master 1 als memeographische Masterplatte über einer Außen­ fläche eines Gitters oder Netzes 20 angeordnet wird, das mit dem oben erwähnten Sieb oder Raster 3 identisch ist, woraufhin das oben erwähnte Durchdrücken des Bildmaterials 7, 7 a zu der anderen Seite des Gitters 20 über die Poren im Master 1 erfolgt. Bei diesem Ausführungsbeispiel werden Bild­ materialien 7, 7 a mit zwei verschiedenen Qualitäten verwandt.
Anschließend wird das Master 1 vom Gitter 20 abgezogen, so daß das durchgedrückte Bildmaterial 7, 7 a am Gitter 20 in einer bestimmten Form zurückbleibt, die es beibehält, wie es in Fig. 11b dargestellt ist.
Anschließend werden die durchgedrückten Bildmaterialien 7, 7 a ausgehärtet, was ein fertiges kubisches Bild 9 a zur Folge hat, das dem Bild in Poren des Masters 1 entspricht.
Bei diesem Ausführungsbeispiel kann das Master 1 wiederbe­ nutzt werden, bis die Bildmaterialien ausgehärtet sind.
Da ähnlich wie bei dem in Fig. 10 dargestellten Ausführungs­ beispiel auch bei diesem Ausführungsbeispiel das Master 1 und das Gitter oder Netz 20 übereinander angeordnet werden, können mögliche Moir´-Effekte das Bild beeinflussen. Um den Einfluß aufgrund der Moir´-Effekte so gering wie möglich zu halten, kann die Mesh-Zahl des Siebes oder Rasters des Masters 1 von der Mesh-Zahl des Gitters oder Netzes 20 ver­ schieden sein oder können die Richtungen der Maschen der beiden Gitter zueinander schräg verlaufen. Die Mesh-Zahl des Gitters 20 muß gleich der oder kleiner als die Mesh-Zahl des Masters 1 sein. Der Grund dafür besteht darin, daß dann, wenn das Gitter 20 eine Maschendichte hat, die größer als die des Masters 1 ist, das Bildmaterial 7 zwischen dem Master 1 und dem Gitter 20 stauen würde, was das Bild beeinträchtigen würde.
Fig. 12a und 12b zeigen noch ein Ausführungsbeispiel des er­ findungsgemäßen Verfahrens zum Erzeugen eines Bildes. Nachdem ein kubisches Bild 9 an einem Netz oder Gitter 20 in der in Fig. 10a und 10b dargestellten Weise gebildet ist, wird ein weiteres Master 1 gemäß Fig. 12a, in dem ein anderes Bild in Poren ausgebildet ist, über der Außenfläche des Gitters oder Netzes 20 dem durchgetriebenen Teil des kubischen Bildes 9 gegenüber angeordnet. Dann erfolgt ein Durchdrücken des Bild­ materials mit dem Bildmaterial 7 a gemäß Fig. 12b, so daß ein neues Bild 9 a gebildet wird, das über dem bereits erzeugten Bild 9 liegt, vorausgesetzt, daß dieses Bild 9 noch nicht am Gitter 20 vor dem Aushärten festsitzt.
Wenn im Gegensatz dazu dieselben Arbeitsvorgänge durchgeführt werden, nachdem das alte Bild 9 ausgehärtet ist, dann kann ein neues Bild 9 a erzeugt werden, das sich direkt an das alte Bild 9 anschließt, wie es in Fig. 12c dargestellt ist.
Bei den in den Fig. 10, 11 und 12 dargestellten Ausführungs­ beispielen ist es möglich, die memeographische Masterplatte wiederholt zu benutzen, so daß mehrere Bilder mit gleicher Form der Reihe nach problemlos erzeugt werden können. Durch Verwendung einer oder mehrerer separater memeographischer Masterplatten kann weiterhin das Bildmaterial nacheinander durch die Masterplatten gedrückt werden, um ein farbiges kompliziertes Bild zu erzeugen. Wenn ein Originalbild mit hoher chromatischer Auflösung benutzt wird, ist es in dieser Weise möglich, ein virtuelles Vollfarbenbild zu erzeugen.
Die Fig. 13a und 13b zeigen ein weiteres Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Verfahrens zum Erzeugen eines Bildes. Bei diesem Ausführungsbeispiel besteht das Master 1 aus einer dünnen thermoplastischen Kunstharzschicht 2, die die Schicht bildet, in der eine Vielzahl von Poren in einem Muster aus­ gebildet sind, das dem Originalbild entspricht, und aus einem Sieb oder Raster 3 als Halteelement, durch das das Bildma­ terial hindurchgehen kann. Die dünne Schicht 2 und das Sieb oder Raster 3 sind voneinander trennbar. Nachdem ein ge­ wünschtes kubisches Bild unter Verwendung eines wasserhärten­ den Silikonharzes als Bildmaterial gebildet und dieses Bild anschließend ausgehärtet ist, wird die dünne Schicht 2 vom Sieb oder Raster3 getrennt,wie es in Fig. 13a dargestellt ist. Dann wird ein neues Bildmaterial 7 a auf dem Sieb oder Raster 3 angeordnet, wie es in Fig. 13b dargestellt ist, und durch das Master mit der Preßplatte 8 hindurchgedrückt. Das hat zur Folge, daß ein neues Bild 9 a gebildet wird, das sich direkt an das bereits erzeugte Bild 9 anschließt.
Beispielsweise werden die freien oder leeren Bereiche des alten Bildes 9 mit Materialien einer anderen Farbe gefüllt, so daß es möglich ist, den Kontrast zwischen dem Bild 9 und dem Hintergrund zu verstärken, so daß das Bild dadurch ent­ stehen kann, daß Material einer anderen Farbe oder Quali­ tät entlang des gesamten Umfangsbereiches des Bildes verwandt wird.
Wenn bei diesem Verfahren die Teile mit der Ausnahme des Bil­ des 9 mit einem Material eines Charakters oder einer Eigen­ schaft gefüllt wird, der oder die von dem des Bildes 9 ver­ schieden ist, d.h., wenn das Bild 9 aus einem hydrophilen Material gebildet wird, während die leeren Teile des Bildes 9 mit einem wasserabstoßenden Material gefüllt werden, dann ist es möglich zu verhindern, daß Preßfarbe an den leeren Teilen des Bildes 9 haftet. Wenn andererseits eines der Materialien hydrophil und das andere oleophil ist, und wenn eine hydrophile Druckfarbe oder eine oleophile Druckfarbe wahlweise als Druckfarbe benutzt wird, dann ist es möglich, einen Abdruck zu machen, der dem gewählten Bild 9 oder 9 a ent­ spricht. Das kann auch bei dem in Fig. 11 dargestellten Aus­ führungsbeispiel mit ähnlichen Ergebnissen erfolgen.
Das Ablösen der dünnen Schicht 2 wird im folgenden mehr im einzelnen beschrieben. Die dünne Harzschicht 2 des Masters 1 hat eine Stärke von 7 µm und umfaßt ein Vinylchloridharz, während das Sieb oder Gitter 3 Polyesterfasern mit 200 mesh/inch umfaßt. Die dünne Schicht 2 und das Gitter oder Sieb 3 werden über ein Bindemittel aus Vinylacetatharz mit­ einander verbunden. Wenn daher das Bildmaterial in heißes Was­ ser für jedes Master 1 unmittelbar nach der Erzeugung des Bildes 9 getaucht wird, dann wird die Aushärtung des Bildma­ terials aus einem wasserhärtenden Silikonharz erleichtert und wird gleichzeitig die dünne Harzschicht 2 aufgrund der Wärme des heißen Wassers zusammengezogen und wird das Bindemittel gelöst. In dieser Weise wird der bildfreie Teil der dünnen Schicht 2 vom Gitter oder Sieb 3 gelöst, so daß am Gitter oder Sieb 3 das ausgehärtete kubische Bild bleibt. Obwohl das Bindemittel auch in einem Lösungsmittel, wie beispielsweise Äther, problemlos gelöst werden kann, ist heißes Wasser be­ vorzugt, um das Bindemittel sicher zu lösen.
Bei einigen vorhergehenden Ausführungsbeispielen war das er­ zeugte Bild 9 fest am Master 1 oder am Gitter oder Netz 20 angebracht. Das Bild kann auch vom Master 1 oder Gitter oder Netz 20 gelöst und an einem getrennten Halter angebracht werden, je nachdem, ob das erforderlich ist. Wenn das ausge­ härtete Bildmaterial 7 eine geringe Adhäsionsfestigkeit am Master 1 oder Gitter oder Netz 20 hat, kann es vom Master 1 oder vom Gitter oder Netz 20 abgezogen werden. Ähnlich wie bei dem in Fig. 6b dargestellten Ausführungsbeispiel ist es nach dem Durchdrücken des Bildmaterials 7 dann, wenn ein weiteres Bildmaterial nicht aushärtet oder unter den Här­ tungsbedingungen des Bildmaterial 7 nur langsam härtet und das Durchdrücken mehrmals durchgeführt wird, möglich, das ausgehärtete Bildmaterial 7 leicht vom Sieb oder Raster 3 des Masters 1 oder vom Gitter oder Netz 20 zu lösen.
Bei den oben beschriebenen Ausführungsbeispielen können ver­ schiedene Arten von Bildern oder ein kubisches Bild erhalten werden. Das gemäß der Erfindung erzeugte Bild kann zu ver­ schiedenen Zwecken zusätzlich zur Verwendung als Druckpresse zum Drucken benutzt werden.
Dieses Bild kann beispielsweise als Türschild, Namensschild, Emblem, Stempel und Anzeige von Waren in Geschäften, bei­ spielsweise als Auszeichnungsschild, Preisschild, zusätz­ liche Ausstattungen in Restaurants, wie beispielsweise Menue­ listen, Servierbretter und handwerkliche Waren oder Mode­ waren, wie beispielsweise Schlüsselhalter, Aufnäher, künstliche Blumen, Puppen, Spielwaren, wie Würfelspiele, Puzzlespiele,kubische Labyrinthe, Modellkitt und Kunstwerke, wie kubische Bilder, Drucke und kunsthandwerkliche Gegenstän­ de verwandt werden. Wenn ein ungiftiges Material zum Ablösen des Masters verwandt wird, kann das Bild auch zum Herstel­ len von Nahrungsmitteln, wie beispielsweise Gebäck, verwandt werden. Wenn ein anorganischer Stoff, wie beispielsweise Kaolin, in Teilchen pulverisiert wird, die klein genug sind, damit sie durch das Gitter oder Netz hindurchgehen, und dieser Stoff als Bildmaterial verwandt wird, dann kann ein kubischer keramikartiger Gegenstand erhalten werden, wenn das Bild anschließend gebrannt wird.
Verfahren zum Erzeugen eines Bildes bei dem ein Bildma­ terial, das wenigstens unter einer bestimmten Bedingung fließfähig ist, durch eine memeographische Platte mit einem Originalbild in Form von Poren gedrückt wird, so daß ein stereographisches Bild erzeugt wird, das dem Originalbild der memeographischen Platte entspricht.

Claims (9)

1. Verfahren zum Erzeugen eines Bildes, dadurch gekennzeichnet, daß ein Bildmaterial, das wenigstens unter einer be­ stimmten Bedingung fließfähig ist, durch eine memeogra­ phische Platte mit dem Originalbild in Form von Poren gedrückt wird, so daß ein stereographisches Bild er­ zeugt wird, das dem Originalbild der memeographischen Platte entspricht.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Bildmaterial zwei oder mehr Arten von Bildma­ terialien mit verschiedener Farbe und/oder Qualität ein­ schließt.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Bildmaterial zwei oder mehr Arten von Bildma­ terialien einschließt, von denen wenigstens eine unter den Härtungsbedingungen der anderen Bildmaterialarten nicht aushärten kann oder langsamer als die anderen Bildmaterialien aushärtbar ist.
4. Verfahren zum Erzeugen eines Bildes, dadurch gekennzeichnet, daß
  • a) eine memeographische Platte über einer Außenfläche einer Gitter- oder Netzplatte angeordnet wird, wo­ bei die memeographische Platte das Originalbild in Form von Poren aufweist,
  • b) ein Bildmaterial durch die Gitter- oder Netzplatte und die memeographische Platte zur anderen Außenfläche der Gitter- oder Netzplatte gedrückt wird, wobei das Bildmaterial wenigstens unter einer bestimmten Bedin­ gung fließfähig ist und
  • c) anschließend die memeographische Platte entfernt wird, so daß das Bildmaterial in der Gitter- oder Netzplatte bleibt und davon festgehalten wird.
5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Bildmaterialien mit verschiedener Farbe und/oder Qualität verwandt werden, wobei das Anordnen, das Durchdrücken und das Entfernen für jede Farbe und/oder Qualität wiederholt werden.
6. Verfahren zum Erzeugen eines Bildes, dadurch gekennzeichnet, daß
  • a) ein Bildmaterial durch eine memeographische Platte von einer Außenfläche zur anderen gedrückt wird, wobei das Bildmaterial wenigstens unter einer bestimmten Bedingung fließfähig ist und die memeo­ graphische Platte aus einem Substrat, durch das das Bildmaterial hindurchgehen kann, und aus einer ein Bild in Form von Poren tragenden Plattenschicht be­ steht, die auf dem Substrat gehalten ist und eine Vielzahl von Poren in einem Muster aufweist, das ei­ nem gegebenen Bild entspricht,
  • b) das durch die memeographische Platte hindurchgegangene Bildmaterial ausgehärtet wird,
  • c) nach dem Aushärten des Bildfluidmaterials die das Bild in Poren tragende Schicht vom Substrat entfernt wird und
  • d) das Bildmaterial weiter an den Teilen durch die memeographische Platte gedrückt wird, an denen nur das Substrat vorhanden ist.
7. Bild, das nach einem Verfahren erzeugt ist, bei dem ein Bildmaterial, das wenigstens unter einer bestimmten Be­ dingung fließfähig ist, durch eine memeographische Platte gedrückt wird, die das Originalbild trägt, so daß sich ein stereographisches Bild ergibt, das dem Originalbild der memeographischen Platte entspricht.
8. Bildmaterial, das wenigstens unter einer bestimmten Be­ dingung fließfähig ist und durch eine memeographische Platte gedrückt werden kann, die ein Originalbild in Form von Poren aufweist, um ein stereographisches Bild zu erzeugen, das dem Originalbild der memeographischen Plat­ te entspricht.
9. Vorrichtung zum Erzeugen eines Bildes, gekennzeichnet durch eine memeographische Platte mit einem Originalbild in Form von Poren und eine Gitter- oder Netzplatte, die in Luft übereinander angeordnet werden, wobei die memeogra­ phische Platte und/oder die Gitter- oder Netzplatte unter eine bestimmte Spannung gesetzt werden, so daß die memeographische Platte gegenüber dem Druck beständig ist, der notwendig ist, ein Bildmaterial durch die memeogra­ phische Platte und die Netz- oder Gitterplatte von einer Außenfläche zur anderen zu drücken,und das Bildmaterial wenigstens unter einer bestimmten Bedingung fließfähig ist.
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