DE4001185A1 - Verfahren und vorrichtung zum erzeugen eines bildes - Google Patents
Verfahren und vorrichtung zum erzeugen eines bildesInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Erzeugen eines Bil
des unter Verwendung einer memeographischen Masterplatte, ein
mit diesem Verfahren erzeugtes Bild, ein Bildmaterial und
eine Vorrichtung zum Erzeugen eines Bildes.
Bisher wird zum Erzeugen eines kubischen Bildes mit einem
geprägten Zeichen, einem geprägten Bild usw., eine Schablone
oder Form mit einem Hohlraum vorgesehen, der einem derarti
gen kubischen Bild entspricht, wird dann geschmolzenes Metall
oder ein geschmolzenes Harz in den Hohlraum der Schablone
gegossen und wird das Metall oder das Harz nach einer Ab
kühlung zur Verfestigung aus der Schablone herausgenommen.
Bei einem anderen Verfahren wird das kubische Bild in einem
Relief durch direktes Gravieren eines Materials erzeugt.
Diese herkömmlichen Verfahren sind zeit- und kostenaufwendig.
Es wäre daher ein wesentlich einfacheres Verfahren zum
Erzeugen eines gestanzten oder geprägten Bildes wünschens
wert.
Durch die Erfindung soll daher ein wirksames Verfahren zum
Erzeugen eines kubischen Bildes in einfacher und genauer
Weise innerhalb relativ kurzer Zeit geschaffen werden.
Durch die Erfindung soll weiterhin ein Bildmaterial geschaf
fen werden, das sich zum Erzeugen eines kubischen Bildes
eignet.
Durch die Erfindung soll schließlich auch eine Vorrichtung
zum Erzeugen eines Bildes geschaffen werden, die sich zur
Verwendung bei der Erzeugung eines kubischen Bildes eignet.
Gegenstand der Erfindung ist weiterhin ein kubisches Bild,
das nach dem oben genannten Verfahren erzeugt wird.
Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren zum Erzeugen eines Bil
des wird ein Bildmaterial, das wenigstens unter einer be
stimmten Bedingung fließfähig ist, zwangsweise durch eine
memeographische Masterplatte mit dem Originalbild in Form
von Poren drückt, um ein stereographsiches Bild zu erzeu
gen, das dem Originalbild der memeographischen Mastersplatte
entspricht.
Im folgenden werden anhand der zugehörigen Zeichnung beson
ders bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung näher
beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 in einer auseinandergezogenen perspektivi
schen Ansicht ein Ausführungsbeispiel der
erfindungsgemäßen Vorrichtung zum Erzeugen
eines Bildes sowie eine memeographische
Masterplatte,
Fig. 2 eine perspektivische Ansicht der in Fig. 1
dargestellten Vorrichtung, wobei die memeo
graphische Masterplatte in die Vorrichtung
eingelegt ist,
Fig. 3 in einer perspektivischen Ansicht, wie das
erfindungsgemäße Verfahren zum Erzeugen eines
Bildes mit der in Fig. 2 dargestellten Vor
richtung, und mit der in Fig. 2 dargestellten
memeographischen Masterplatte durchgeführt
wird,
Fig. 4 in einer vergrößerten Querschnittsansicht
den Quetsch- oder Preßverfahrensschritt gemäß
Fig. 3,
Fig. 5a in einer vergrößerten Querschnittsansicht ein
Bild, das nach dem erfindungsgemäßen Verfah
ren erzeugt worden ist,
Fig. 5b in einer vergrößerten Querschnittsansicht den
Oberflächenteil des Bildes von Fig. 5a,
Fig. 5c in einer vergrößerten perspektivischen Ansicht
den Oberflächenteil des Bildes von Fig. 5b,
Fig. 6a in einer vergrößerten schematischen Darstel
lung ein Bild, das nach einem weiteren Ausfüh
rungsbeispiel des erfindungsgemäßen Verfahrens
erzeugt worden ist,
Fig. 6b in einer vergrößerten Querschnittsansicht ein
Bild, das nach noch einem Ausführungsbeispiel
des erfindungsgemäßen Verfahrens erzeugt
worden ist,
Fig. 7 eine Querschnittsansicht einer memeographi
schen Masterplatte zur Verwendung bei einem
Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen
Vorrichtung,
Fig. 8 in einer Querschnittsansicht die in Fig. 7
dargestellte memeographische Masterplatte,
die in ein Ausführungsbeispiel der erfin
dungsgemäßen Vorrichtung eingesetzt ist,
Fig. 9 in einer graphischen Darstellung die
Festigkeit des Bildmaterials,
Fig. 10a und b Querschnittsansichten eines weiteren Aus
führungsbeispiels des erfindungsgemäßen
Verfahrens zum Erzeugen eines Bildes,
Fig. 11a und b in Querschittsansichten noch ein Ausfüh
rungsbeispiel des erfindungsgemäßen Verfah
rens,
Fig. 12a, b, c in Querschnittsansichten ein weiteres Aus
führungsbeispiel des erfindungsgemäßen
Verfahrens, und
Fig. 13a und b in Querschnittsansichten noch ein Ausfüh
rungsbeispiel des erfindungsgemäßen Ver
fahrens.
Wie es in Fig. 5a dargestellt ist, besteht eine memeographi
sche Masterplatte aus einem Sieb- oder Rastermaster 1, das
aus einer dünnen wärmeempfindlichen Schicht 2 aus einem
thermoplastischen Kunstharz und einem porösen Sieb oder
Raster 3 in Form eines Gitters oder Netzes aufgebaut ist, die
zusammengesetzt sind. Um ein Originalbild im Master 1 auszu
bilden, kann ein Thermokopf verwandt werden, um direkt Poren
im Master 1 zu bilden. Das Master 1 und das Original können
auch in der Weise übereinander angeordnet werden, daß die
dünne wärmeempfindliche Schicht 2 des Masters 1 und die
Bildseite des Originals miteinander in Berührung stehen,
woraufhin das Master 1 von der Sieb- oder Rasterseite aus
belichtet wird, um in der dünnen wärmeempfindlichen Schicht
2 ein Originalbild in Poren auszubilden, das einem Bild des
Originals entspricht. Bei den dargestellten Ausführungs
beispielen wurde ein Originalbild im Master 1 unter Verwen
dung einer Plattenherstellungsvorrichtung ausgebildet, die
unter der Bezeichnung "PRINT GOKKO" von Riso Kagaku Kogyo
Kabushiki Kaisha auf dem Markt erhältlich ist.
Das Master 1 mit dem Originalbild wird dann an einer Vor
richtung 4 zum Erzeugen eines Bildes angeordnet, die mit ei
nem Masteranordnungsmechanismus versehen ist. Die Vorrich
tung 4 umfaßt einen rechteckigen Grundrahmen 5, der kleiner
als das Master 1 ist, und einen rechteckigen Anordnungsrahmen
6, der längs des Umfanges auf den Grundrahmen 5 gepaßt wer
den kann. Zum Anordnen wird das Master 1 mit der nach unten
gewandten dünnen wärmeempfindlichen Schicht 2 auf der oberen
Außenfläche des Grundrahmens 5 angeordnet und wird der An
ordnungsrahmen 6 um die äußere Umfangsfläche des Grundrah
mens 5 gepaßt, wodurch das Master 1 zwischen den beiden Rah
men 5 und 6 eingeklemmt wird derart, daß die Umfangskante
nach unten gezogen wird, wodurch an die Bildfläche des
Masters 1 eine gleichmäßige Spannung geeigneter Höhe gelegt
wird. Das Master 1 wird daher so angeordnet, daß seine
Bildfläche horizontal liegt. Wie es später im einzelnen be
schrieben wird, ist die Genauigkeit des erzeugten Bildes
umso höher, je größer die Spannung des Masters 1 ist. Vom
Standpunkt des Arbeitsablaufes ist es bevorzugt, das Master
1 in einer horizontalen Lage anzuordnen.
Anschließend wird ein Bildmaterial 7, beispielsweise ein Harz
der später beschriebenen Art auf dem Sieb oder Raste 3 des
gespannten Masters 1 angeordnet, wie es in Fig. 3 dargestellt
ist, woraufhin das Bildmaterial 7 durch die dünne thermo
plastische Kunstharzschicht 2 des Masters dadurch gedrückt
wird, daß es mehrmals mit einer Preßplatte 8 durchgequetscht
oder durchgepreßt wird, wie es in den Fig. 4 und 5a darge
stellt ist. Das Bildmaterial 7, das in dieser Weise herausge
drückt wird, bewegt sich fortschreitend vertikal nach unten,
während es vom Raster oder Sieb 3 zurückgehalten wird, wobei
eine bestimmte Form oder ein bestimmter Umriß beibehalten
wird, der dem Bild in Form von Poren entspricht. Das hat zur
Folge, daß ein kubisches Bild 9 mit einer bestimmten Form,
die dem Bild in Poren, d.h. dem Originalbild im Master 1
entspricht, mit einem hohen Grad an Übereinstimmung oder
originalgetreu erzeugt wird. Damit das erzeugte Bild 9 seine
bestimmte Form genau beibehält, kann das in dieser Weise
herausgedrückte Bildmaterial 7 über eine anschließende Be
handlung, wie beispielsweise eine Erwärmung oder dadurch
ausgehärtet werden, daß es der Außenluft ausgesetzt wird.
Unter dem Begriff der Aushärtung wird dabei verstanden, die
ses Material nicht mehr plastisch verformbar, jedoch immer
noch elastisch verformbar zu machen, wenn eine äußere Span
nung anliegt.
Das bei diesem Ausführungsbeispiel benutzte Bildmaterial 7
muß fließfähig sein, damit es durch die Poren im Master 1
hindurchgeht. Das Bildmaterial 7 muß eine zusätzliche Ei
genschaft derart haben, daß eine bestimmte Form des erzeug
ten Bildes stabil beibehalten werden kann, nachdem das Ma
terial 7 aus den Poren im Master 1 herausgedrückt ist. Ein
Material, das diesen Bedingungen genügt, ist beispielsweise
ein Harzmaterial, wie beispielsweise Silikongummi, das
thixotrop ist d h. die Eigenschaft hat daß es nur dann
fließt, wenn es unter einer Belastung steht. Ein Bild, das
aus einem wasserhärtbaren Silikongummi gebildet ist, absor
biert Wasser in der Außenluft, so daß es aushärtet, wenn es
für relativ kurze Zeit der Außenluft ausgesetzt wird. Das hat
zur Folge, daß dieses Bild einen perfekt stabilen Zustand
hat, so daß sich ein elastisches Bild 9 ergibt, das mit hoher
Genauigkeit das Bild im Master 1 wiedergibt. Wenn ein dampf
härtendes Silikonharz oder ein modifiziertes Silikonharz als
Bildmaterial benutzt wird, dann kann das herausgedrückte Ma
terial in heißem Wasser gewässert oder einem Dampf ausgesetzt
werden, um das Aushärten zu erleichtern.
Das sich ergebende Bild hat in der in Fig. 5b und 5c mikrosko
pisch dargestellten Weise praktisch Ausbauchungen oder Buckel
in einem Muster, das der Form des Siebes 3 entspricht, wobei
die Oberfläche aus einer Vielzahl von konvexen oder teilkugel
förmigen Flächen aufgebaut ist. Das hat zur Folge, daß die
Bildoberfläche, gesehen mit dem bloßen Auge, wie Samt aus
sieht, was ihr einen weichen und sanften Anstrich gibt. Nach
dem das Bild 9 ausgehärtet ist, damit es stabil wird, kann
seine Oberfläche poliert oder mit Gummipulver beschichtet
werden, je nachdem, ob das notwendig ist. Wenn im übrigen das
Bild 9 als Buchdruckpresse verwandt werden soll, können die
Vertiefungen in der unregelmäßigen Oberfläche der Presse die
Druckfarbe halten.
Als Bildmaterial 7 können viele verschiedene Materialien
wahlweise benutzt werden, es sei dann, daß sie die folgenden
bestimmten Bedingungen nicht erfüllen. Es können beispiels
weise in Wärme härtende Harze, unter Licht härtende Harze oder
unter UV-Licht härtende Harze verwandt werden. Um in diesem
Fall eine bestimmte Form beizubehalten, die dem Bild in Poren
entspricht, ist es notwendig, eine anschließende Behandlung
vorzusehen, d.h. das Bildmaterial nach dem Herausdrücken des
Materials Wärme, Licht oder ultravioletten Lichtstrahlen aus
auszusetzen.
Da während des oben beschriebenen Arbeitsvorganges der Außen
rand der Preßplatte 8 in einen im wesentlichen linearen Kon
takt mit dem Master 1 kommt, ist es möglich, einen außerordent
lich hohen Druck an das Bildmaterial 7, verglichen mit dem
Fall zu legen, in dem der Druck auf die gesamte Oberfläche
des Masters 1 senkrecht dazu gelegt wird. Das Bildmaterial 7
kann daher leicht aus den kleinen Poren durch die Preßplatte
8 herausgedrückt werden. Beim Herausdrücken mit der Preß
platte 8 ist die Menge des herausgedrückten Bildmaterials 7,
d.h. nämlich die Höhe 9, im Grunde genommen durch die Anzahl
der Bewegungstakte der Preßplatte 8 und unabhängig davon be
stimmt, wieviel Bildmaterial 7 zwischen dem Außenrand der
Preßplatte 8 und dem Master 1 vorhanden ist, falls diese
Menge eine bestimmte Menge überschreitet. Wenn das Bildma
terial 7 herausgedrückt wird, könnte weiterhin das Bild
schräg herauskommen, da das Master 1 eine Kraft in einer
leicht geneigten und sich bewegenden Richtung aufnimmt. Wenn
daher ein verzerrungsfreies Bild mit allen Einzelheiten er
halten werden soll, ist es bevorzugt, das Master 1 an der
Vorrichtung 4 mit einer Spannung anzuordnen, die so groß wie
möglich ist.
Obwohl es ideal ist, den Druck durch die Preßplatte 8 in der
oben beschriebenen Weise anzulegen, kann auch ein Unterdruck
und somit die Außenluft beim Hindurchdrücken des Bildmaterials
ausgenutzt werden. Da ein Druck gleichzeitig an der gesamten
Oberfläche des Masters 1 liegt, ist ein Unterdruck geeignet,
das Bild eines kleinen Flächenbereiches herauszudrücken, so
daß der aufwendige Preß- und Quetschvorgang mit der Preß
platte sich erübrigt.
Das kubische Bild 9, das in der oben beschriebenen Weise er
zeugt wird kann bei einer Vielzahl von verschiedenen Anwen
dungsformen benutzt werden.
Wenn es beim Drucken als Buchdruckpresse verwandt werden soll,
kann dieses kubische Bild auf eine Drehtrommel gelegt werden,
um einen Rotationsdruck auszuführen. Bei einer anderen Anwen
dungsform wird dieses Bild auf eine Halteplatte mit dem
gleichen Bildmaterial angebracht, um eine Buchdruckpresse zu
liefern. Wenn es als eine derartige Buchdruckpresse verwandt
wird, kann das Bildmaterial 7 vorzugsweise ein modifiziertes
Silikongummi oder ein Polyacrylatgummi umfassen, das leicht
mit Druckfarbe zu befeuchten oder zu benetzen ist.
Das Bild kann weiterhin aus einem gefärbten Bildmaterial er
zeugt werden oder nach der Erzeugung gefärbt werden. Das
sich ergebende Bild kann als Namensschild, Emblem oder ähnli
ches verwandt werden. Zu diesem Zweck kann das erzeugte kubi
sche Bild an einer Halteplatte mit oder ohne Master 1 ange
bracht werden. Im zuerst genannten Fall, d.h. mit Master 1,
wird das Bildmaterial 7 auf der dünnen wärmeempfindlichen
Schicht 2 des Masters 1 angeordnet, um ein Bild vom Sieb oder
Raster 3 herauszudrücken, so daß ein regelmäßiges Bild er
halten werden kann. Wenn das gehärtete Material 7 mit einem
Anstrich beschichtet wird, falls Silikonharz als Material
7 benutzt wird, und wenn ein Klebeband nach dem Trocken auf
den Anstrich gedrückt wird, dann wird die Farbe nur vom kubi
schen Bild aus Silikonharz abgenommen, wenn das Klebeband
abgezogen wird. Die Farbe bleibt dann nur auf dem Master 1,
das somit als Hintergrund dient. Um dem Bildmaterial 7 eine
Farbe zu geben, können verschiedene Arten von Pigmenten, Farb
stoffen oder Pulvern einfach in das Material vor dem Durch
pressen gemischt werden. Bei den dargestellten Ausführungs
beispielen kann das Druckfarbe für eine Druckvorrichtung
sein, die unter der Bezeichnung "PRINT GOKKO" von Riso
Kagaku Kogyo K.K. auf dem Markt erhältlich ist. Auch ein
fluoreszierender Farbstoff, ein Leuchtfarbstoff, ein Duft
stoff usw., können in das Bildmaterial gemischt werden, um
dem Bild eine Vielzahl verschiedener Funktionen oder Eigen
schaften wahlweise zu geben.
Bei dem oben beschriebenen Ausführungsbeispiel kann ein
Reliefbild, d.h. ein kubisches Bild, das das Bild in Poren
und somit das Originalbild wiedergibt, schnell und mit ge
ringen Kosten ohne Verwendung einer Schablone erzeugt werden.
Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel bestand das kubi
sche Bild aus einem einzigen Bildmaterial. Beim Durchpressen
können die Farbe und/oder die Qualität des Bildmaterials je
doch auch verändert werden.
Wie es beispielsweise in Fig. 6a dargestellt ist, wird eine
erste Schicht aus einem Bildmaterial, beispielsweise aus
modifiziertem Silikongummi 11 gebildet, der ein geeignetes
Maß an Elastizität nach dem Aushärten hat und damit ein aus
gezeichnetes Durckvermögen zeigt. Anschließend wird eine
zweite Schicht eines weiteren Bildmaterials 11 mit einer
derartigen Qualität gebildet, daß es nach dem Aushärten sehr
hart wird. Das hat zur Folge, daß die vorstehenden Teile
gegenüber äußeren Belastungen beständig und daher schwer ab
zubrechen sind.
Wenn Bildmaterialien mit verschiedenen Farben für die erste
und die zweite Schicht benutzt werden, dann kann ein kubi
sches Bild mit einem festeren Aussehen erzielt werden.
Beim Erzeugen eines Bildes aus mehreren Schichten, wie es
in Fig. 6b dargestellt ist, kann weiterhin wenigstens eine
Art 7 a eines Bildmaterials 7 mit einer derartigen Qualität
benutzt werden, daß es nicht härtbar ist oder nur langsam
unter den Härtungsbedingungen des restlichen Bildmaterials 7
aushärtet. In dieser Weise können die gehärteten Schichten 9
entlang der Ränder von den nicht ausgehärteten Schichten 9 a
getrennt werden, so daß gleichzeitig mehrere kubische Bilder
erhalten werden können.
Bei diesem Ausführungsbeispiel wurde ein schmierendes oder
fettendes, nicht gehärtetes Silikonharz für die Schichten 9 a
benutzt, die nicht gehärtet werden können. Wenn ein derartiges
nicht härtendes Material mehrmals durchgedrückt wird, nachdem
jeweils ein härtbares Bildmaterial hindurchgequetscht worden
ist, dann kann das gebildete kubische Bild leicht vom Master 1
abgenommen werden. Da im Bildbereich des Masters kein Rest
bleibt, kann das Master wiederverwandt werden.
Das Material, das nicht gehärtet werden kann oder nur langsam
aushärtet, ist beispielsweise Vaseline, Paraffin oder eine
Paste zusätzlich zu dem schmierenden, nicht härtenden Silikon
harz. Es kann auch ein Material, das nach dem Härten mit
heißem Wasser lösbar ist, beispielsweise ein Vinylacetatharz
oder Wasserfarbe, verwandt werden.
Das Master 1, das bei den oben beschriebenen Ausführungs
beispielen benutzt wurde, ist ein sogenanntes Hochgittermaster,
das bei einer Druckvorrichtung benutzt wird, das unter der Be
zeichnung "PRINT GOKKO" von Riso Kagaku Kogyo K.K. auf dem
Markt erhältlich ist, und aus einem Netz mit einer Netzweite
von 200 mesh/inch und aus einer dünnen wärmeempfindlichen
Schicht aus Vinylchlorid besteht, das über das Netz oder Git
ter geschichtet ist. Dieses Master 1 wird üblicherweise
benutzt, da es leicht unter Verwendung einer Blitzlichtlampe
hergestellt werden kann. Durch Verwendung von Polyäthylen
terephthalat für die dünne wärmeempfindliche Schicht ist es
möglich, die Stärke der dünnen Schicht selbst auf 2 µm
herabzusetzen. Während der Plattenherstellung bleibt daher
nur ein geringer Rest, so daß ein sauberes Bild mit hoher
Originaltreue erhalten werden kann.
Das Bildmaterial kann entweder von der Seite der dünnen
Schicht oder von der Seite des Gitters des Masters 1 heraus
gedrückt werden, so daß ohne Schwierigkeiten entweder ein
reguläres Bild oder ein Umkehrbild gewählt werden kann.
Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel war ein wärme
empfindliches Master 1 als ein Beispiel einer memeographi
schen Masterplatte dargestellt. Eine memeographische Master
platte als Grundlage eines kubischen Bildes ist jedoch keines
wegs auf den wärmeempfindlichen Typ beschränkt. Sie kann
beispielsweise aus einer dünnen Schicht oder einem dünnen,
plattenartigen Element bestehen, in dem mehrere Poren als
Durchgang für das Bildmaterial ausgebildet sind.
Fig. 7 zeigt ein Master 13 mit einem porösen Halteelement
und einem Rahmenelement 12, wobei das poröse Halteelement
aus einer dünnen, wärmeempfindlichen Schicht 2 und einem
porösen Sieb oder Raster 3 besteht. Das Rahmenelement 12 ist
an der Seite der dünnen Schicht des porösen Halteelementes
angebracht. Fig. 8 zeigt eine abgewandelte Vorrichtung zum
Erzeugen eines Bildes gemäß eines zweiten Ausführungs
beispiels der Erfindung, wobei diese Einrichtung ein Spann
mechanismus ist, der dem Master 13 ein bestimmtes Maß an
Spannung gibt. Dieser Spannmechanismus umfaßt einen inneren
Rahmen 14 und einen äußeren Rahmen 15, wobei ein Randab
schnitt 16 von der Innenkante des äußeren Rahmens 15 in das
Innere des inneren Rahmens vorsteht. Das Rahmenelement 12
des Masters 13 wird auf dem inneren Rahmen 14 angeordnet,
und darüber wird der äußere Rahmen 15 abgesenkt, um das
Rahmenelement 12 durch den inneren und den äußeren Rahmen
14, 15 so festzulegen, daß der Randabschnitt 16 des äußeren
Rahmens 15 das poröse Halteelement des Masters 13 nach unten
drückt, um dem Master 13 eine Spannung zu geben. Bei einem
derartigen Aufbau kann das Maß, in dem das Master 13 nach
unten gedrückt wird, in der gewünschten Weise dadurch
bestimmt werden, daß die Größe (die Höhe) des Randabschnit
tes 16 auf einen geeigneten Wert festgelegt wird, so daß es
möglich ist, wahlweise das Maß an Spannung festzulegen, das
dem Master 13 zu geben ist. Es ist daher möglich, ein Bild
zu erzeugen, das das Originalbild mit höherer Genauigkeit
wiedergibt.
Fig. 9 zeigt in einer graphischen Darstellung die Ergebnisse
von Messungen der Härte eines Harzmaterials A, das als Bild
material bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel verwandt
wird, gemessen mit einem Ausbreitungsmesser vor dem Härten,
wobei die Härte benötigt wird, damit das Material durch die
Masterplatte hindurchgeht. Die vertikale Achse dieser
graphischen Darstellung zeigt den Durchmesser des Materials
in mm, wenn es durchgedrückt wird, während auf der horizon
talen Achse die Zeit in Sekunden im logarithmischen Maßstab
aufgetragen ist.
Aus dieser graphischen Darstellung ergibt sich, daß jedes
Harzmaterial A 1 bis A 4 im wesentlichen nach Ablauf von
10 Sekunden konstant bleibt.
Das bei diesem Ausführungsbeispiel benutzte Harzmaterial
kann insbesondere die Eigenschaften der Materialien A 1 bis
A 4 haben. Diese Harzmaterialien A 1 bis A 4 sind in der
graphischen Darstellung von Fig. 9 durch einen mit diagona
len Linien schraffierten Bereich A wiedergegeben. In Fig. 9
zeigen die Linien B, C und D die Ergebnisse von Mes
sungen verschiedener Arten von üblicherweise verwandten
memeographischen Druckfarben.
Wie es in Fig. 9 dargestellt ist, wird das als Bildmaterial
bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel verwandte Harz
material so gewählt, daß die Werte des Ausbreitungsmessers
über eine Minute, vorzugsweise im Bereich von 19 bis 24,
insbesondere von 20 bis 22, liegen. Es versteht sich, daß
diese Materialien, verglichen mit der üblicherweise verwand
ten memeographischen Druckfarbe ziemlich hart sind. Aufgrund
dieser Härte kann das Material durch seine Eigenviskosität
seine Form beibehalten, ohne daß es fließt, nachdem es durch
das Master hindurchgegangen ist. Bezüglich der Bedienbarkeit
der Preßplatte 8 hat das Material vorzugsweise eine niedrige
dynamische Viskosität und eine hohe kinematische Viskosität.
Fig. 10a zeigt ein weiteres Beispiel des erfindungsgemäßen
Verfahrens zum Erzeugen eines Bildes, bei dem ein Gitter oder
Netz 20, das mit dem oben erwähnten Sieb oder Raster 3
identisch ist, über einem Master 1 als memeographische Master
platte angeordnet wird, woraufhin das oben erwähnte Durch
drücken des Materials erfolgt, um das Material 7 durch das
Netz oder Gitter 20 zu drücken.
Wenn das Master 1 vom Gitter oder Netz 20 abgezogen wird,
bleibt ein durchgedrücktes kubisches Bild 9 am Netz oder
Gitter 20, wie es in Fig. 10b dargestellt ist.
Das Master 1 kann wiederholt benutzt werden, bis das Bild
material 7 ausgehärtet ist.
Wenn das Master 1 und das Netz oder Gitter 20 übereinander
angeordnet werden, können mögliche Schleierbildungen oder
Moire-Effekte auftreten, die das Bild beeinflussen. Um den
Einfluß dieser Moir´-Effekte so klein wie möglich zu halten,
kann die Mesh-Zahl des Gitters 3 des Masters 1 von der Mesh-
Zahl des Gitters 20 verschieden sein. Das Gitter 3 kann
beispielsweise 200 mesh/inch haben, während das Gitter 20
180 mesh/inch hat. Die Richtungen der Maschen der beiden
Gitter können auch unter einem Winkel von etwa 10° schräg
zueinander verlaufen.
Fig. 11a zeigt noch ein Ausführungsbeispiel des erfindungs
gemäßen Verfahrens zum Erzeugen eines Bildes, bei dem ein
Master 1 als memeographische Masterplatte über einer Außen
fläche eines Gitters oder Netzes 20 angeordnet wird, das
mit dem oben erwähnten Sieb oder Raster 3 identisch ist,
woraufhin das oben erwähnte Durchdrücken des Bildmaterials 7,
7 a zu der anderen Seite des Gitters 20 über die Poren im
Master 1 erfolgt. Bei diesem Ausführungsbeispiel werden Bild
materialien 7, 7 a mit zwei verschiedenen Qualitäten verwandt.
Anschließend wird das Master 1 vom Gitter 20 abgezogen, so
daß das durchgedrückte Bildmaterial 7, 7 a am Gitter 20 in
einer bestimmten Form zurückbleibt, die es beibehält, wie es
in Fig. 11b dargestellt ist.
Anschließend werden die durchgedrückten Bildmaterialien 7, 7 a
ausgehärtet, was ein fertiges kubisches Bild 9 a zur Folge
hat, das dem Bild in Poren des Masters 1 entspricht.
Bei diesem Ausführungsbeispiel kann das Master 1 wiederbe
nutzt werden, bis die Bildmaterialien ausgehärtet sind.
Da ähnlich wie bei dem in Fig. 10 dargestellten Ausführungs
beispiel auch bei diesem Ausführungsbeispiel das Master 1
und das Gitter oder Netz 20 übereinander angeordnet werden,
können mögliche Moir´-Effekte das Bild beeinflussen. Um den
Einfluß aufgrund der Moir´-Effekte so gering wie möglich
zu halten, kann die Mesh-Zahl des Siebes oder Rasters des
Masters 1 von der Mesh-Zahl des Gitters oder Netzes 20 ver
schieden sein oder können die Richtungen der Maschen der
beiden Gitter zueinander schräg verlaufen. Die Mesh-Zahl des
Gitters 20 muß gleich der oder kleiner als die Mesh-Zahl des
Masters 1 sein. Der Grund dafür besteht darin, daß dann, wenn
das Gitter 20 eine Maschendichte hat, die größer als die des
Masters 1 ist, das Bildmaterial 7 zwischen dem Master 1 und
dem Gitter 20 stauen würde, was das Bild beeinträchtigen
würde.
Fig. 12a und 12b zeigen noch ein Ausführungsbeispiel des er
findungsgemäßen Verfahrens zum Erzeugen eines Bildes. Nachdem
ein kubisches Bild 9 an einem Netz oder Gitter 20 in der in
Fig. 10a und 10b dargestellten Weise gebildet ist, wird ein
weiteres Master 1 gemäß Fig. 12a, in dem ein anderes Bild in
Poren ausgebildet ist, über der Außenfläche des Gitters oder
Netzes 20 dem durchgetriebenen Teil des kubischen Bildes 9
gegenüber angeordnet. Dann erfolgt ein Durchdrücken des Bild
materials mit dem Bildmaterial 7 a gemäß Fig. 12b, so daß ein
neues Bild 9 a gebildet wird, das über dem bereits erzeugten
Bild 9 liegt, vorausgesetzt, daß dieses Bild 9 noch nicht am
Gitter 20 vor dem Aushärten festsitzt.
Wenn im Gegensatz dazu dieselben Arbeitsvorgänge durchgeführt
werden, nachdem das alte Bild 9 ausgehärtet ist, dann kann
ein neues Bild 9 a erzeugt werden, das sich direkt an das alte
Bild 9 anschließt, wie es in Fig. 12c dargestellt ist.
Bei den in den Fig. 10, 11 und 12 dargestellten Ausführungs
beispielen ist es möglich, die memeographische Masterplatte
wiederholt zu benutzen, so daß mehrere Bilder mit gleicher
Form der Reihe nach problemlos erzeugt werden können. Durch
Verwendung einer oder mehrerer separater memeographischer
Masterplatten kann weiterhin das Bildmaterial nacheinander
durch die Masterplatten gedrückt werden, um ein farbiges
kompliziertes Bild zu erzeugen. Wenn ein Originalbild mit
hoher chromatischer Auflösung benutzt wird, ist es in dieser
Weise möglich, ein virtuelles Vollfarbenbild zu erzeugen.
Die Fig. 13a und 13b zeigen ein weiteres Ausführungsbeispiel
des erfindungsgemäßen Verfahrens zum Erzeugen eines Bildes.
Bei diesem Ausführungsbeispiel besteht das Master 1 aus einer
dünnen thermoplastischen Kunstharzschicht 2, die die Schicht
bildet, in der eine Vielzahl von Poren in einem Muster aus
gebildet sind, das dem Originalbild entspricht, und aus einem
Sieb oder Raster 3 als Halteelement, durch das das Bildma
terial hindurchgehen kann. Die dünne Schicht 2 und das Sieb
oder Raster 3 sind voneinander trennbar. Nachdem ein ge
wünschtes kubisches Bild unter Verwendung eines wasserhärten
den Silikonharzes als Bildmaterial gebildet und dieses
Bild anschließend ausgehärtet ist, wird die dünne Schicht 2
vom Sieb oder Raster3 getrennt,wie es in Fig. 13a dargestellt
ist. Dann wird ein neues Bildmaterial 7 a auf dem Sieb oder
Raster 3 angeordnet, wie es in Fig. 13b dargestellt ist, und
durch das Master mit der Preßplatte 8 hindurchgedrückt. Das
hat zur Folge, daß ein neues Bild 9 a gebildet wird, das sich
direkt an das bereits erzeugte Bild 9 anschließt.
Beispielsweise werden die freien oder leeren Bereiche des
alten Bildes 9 mit Materialien einer anderen Farbe gefüllt,
so daß es möglich ist, den Kontrast zwischen dem Bild 9 und
dem Hintergrund zu verstärken, so daß das Bild dadurch ent
stehen kann, daß Material einer anderen Farbe oder Quali
tät entlang des gesamten Umfangsbereiches des Bildes verwandt
wird.
Wenn bei diesem Verfahren die Teile mit der Ausnahme des Bil
des 9 mit einem Material eines Charakters oder einer Eigen
schaft gefüllt wird, der oder die von dem des Bildes 9 ver
schieden ist, d.h., wenn das Bild 9 aus einem hydrophilen
Material gebildet wird, während die leeren Teile des Bildes
9 mit einem wasserabstoßenden Material gefüllt werden, dann
ist es möglich zu verhindern, daß Preßfarbe an den leeren
Teilen des Bildes 9 haftet. Wenn andererseits eines der
Materialien hydrophil und das andere oleophil ist, und wenn
eine hydrophile Druckfarbe oder eine oleophile Druckfarbe
wahlweise als Druckfarbe benutzt wird, dann ist es möglich,
einen Abdruck zu machen, der dem gewählten Bild 9 oder 9 a ent
spricht. Das kann auch bei dem in Fig. 11 dargestellten Aus
führungsbeispiel mit ähnlichen Ergebnissen erfolgen.
Das Ablösen der dünnen Schicht 2 wird im folgenden mehr im
einzelnen beschrieben. Die dünne Harzschicht 2 des Masters 1
hat eine Stärke von 7 µm und umfaßt ein Vinylchloridharz,
während das Sieb oder Gitter 3 Polyesterfasern mit 200
mesh/inch umfaßt. Die dünne Schicht 2 und das Gitter oder
Sieb 3 werden über ein Bindemittel aus Vinylacetatharz mit
einander verbunden. Wenn daher das Bildmaterial in heißes Was
ser für jedes Master 1 unmittelbar nach der Erzeugung des
Bildes 9 getaucht wird, dann wird die Aushärtung des Bildma
terials aus einem wasserhärtenden Silikonharz erleichtert und
wird gleichzeitig die dünne Harzschicht 2 aufgrund der Wärme
des heißen Wassers zusammengezogen und wird das Bindemittel
gelöst. In dieser Weise wird der bildfreie Teil der dünnen
Schicht 2 vom Gitter oder Sieb 3 gelöst, so daß am Gitter
oder Sieb 3 das ausgehärtete kubische Bild bleibt. Obwohl das
Bindemittel auch in einem Lösungsmittel, wie beispielsweise
Äther, problemlos gelöst werden kann, ist heißes Wasser be
vorzugt, um das Bindemittel sicher zu lösen.
Bei einigen vorhergehenden Ausführungsbeispielen war das er
zeugte Bild 9 fest am Master 1 oder am Gitter oder Netz 20
angebracht. Das Bild kann auch vom Master 1 oder Gitter oder
Netz 20 gelöst und an einem getrennten Halter angebracht
werden, je nachdem, ob das erforderlich ist. Wenn das ausge
härtete Bildmaterial 7 eine geringe Adhäsionsfestigkeit am
Master 1 oder Gitter oder Netz 20 hat, kann es vom Master 1
oder vom Gitter oder Netz 20 abgezogen werden. Ähnlich wie
bei dem in Fig. 6b dargestellten Ausführungsbeispiel ist es
nach dem Durchdrücken des Bildmaterials 7 dann, wenn ein
weiteres Bildmaterial nicht aushärtet oder unter den Här
tungsbedingungen des Bildmaterial 7 nur langsam härtet und
das Durchdrücken mehrmals durchgeführt wird, möglich, das
ausgehärtete Bildmaterial 7 leicht vom Sieb oder Raster 3
des Masters 1 oder vom Gitter oder Netz 20 zu lösen.
Bei den oben beschriebenen Ausführungsbeispielen können ver
schiedene Arten von Bildern oder ein kubisches Bild erhalten
werden. Das gemäß der Erfindung erzeugte Bild kann zu ver
schiedenen Zwecken zusätzlich zur Verwendung als Druckpresse
zum Drucken benutzt werden.
Dieses Bild kann beispielsweise als Türschild, Namensschild,
Emblem, Stempel und Anzeige von Waren in Geschäften, bei
spielsweise als Auszeichnungsschild, Preisschild, zusätz
liche Ausstattungen in Restaurants, wie beispielsweise Menue
listen, Servierbretter und handwerkliche Waren oder Mode
waren, wie beispielsweise Schlüsselhalter, Aufnäher,
künstliche Blumen, Puppen, Spielwaren, wie Würfelspiele,
Puzzlespiele,kubische Labyrinthe, Modellkitt und Kunstwerke,
wie kubische Bilder, Drucke und kunsthandwerkliche Gegenstän
de verwandt werden. Wenn ein ungiftiges Material zum Ablösen
des Masters verwandt wird, kann das Bild auch zum Herstel
len von Nahrungsmitteln, wie beispielsweise Gebäck, verwandt
werden. Wenn ein anorganischer Stoff, wie beispielsweise
Kaolin, in Teilchen pulverisiert wird, die klein genug
sind, damit sie durch das Gitter oder Netz hindurchgehen,
und dieser Stoff als Bildmaterial verwandt wird, dann kann
ein kubischer keramikartiger Gegenstand erhalten werden, wenn
das Bild anschließend gebrannt wird.
Verfahren zum Erzeugen eines Bildes bei dem ein Bildma
terial, das wenigstens unter einer bestimmten Bedingung
fließfähig ist, durch eine memeographische Platte mit einem
Originalbild in Form von Poren gedrückt wird, so daß ein
stereographisches Bild erzeugt wird, das dem Originalbild
der memeographischen Platte entspricht.
Claims (9)
1. Verfahren zum Erzeugen eines Bildes,
dadurch gekennzeichnet,
daß ein Bildmaterial, das wenigstens unter einer be
stimmten Bedingung fließfähig ist, durch eine memeogra
phische Platte mit dem Originalbild in Form von Poren
gedrückt wird, so daß ein stereographisches Bild er
zeugt wird, das dem Originalbild der memeographischen
Platte entspricht.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Bildmaterial zwei oder mehr Arten von Bildma
terialien mit verschiedener Farbe und/oder Qualität ein
schließt.
3. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Bildmaterial zwei oder mehr Arten von Bildma
terialien einschließt, von denen wenigstens eine unter
den Härtungsbedingungen der anderen Bildmaterialarten
nicht aushärten kann oder langsamer als die anderen
Bildmaterialien aushärtbar ist.
4. Verfahren zum Erzeugen eines Bildes,
dadurch gekennzeichnet, daß
- a) eine memeographische Platte über einer Außenfläche einer Gitter- oder Netzplatte angeordnet wird, wo bei die memeographische Platte das Originalbild in Form von Poren aufweist,
- b) ein Bildmaterial durch die Gitter- oder Netzplatte und die memeographische Platte zur anderen Außenfläche der Gitter- oder Netzplatte gedrückt wird, wobei das Bildmaterial wenigstens unter einer bestimmten Bedin gung fließfähig ist und
- c) anschließend die memeographische Platte entfernt wird, so daß das Bildmaterial in der Gitter- oder Netzplatte bleibt und davon festgehalten wird.
5. Verfahren nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß mehrere Bildmaterialien mit verschiedener Farbe
und/oder Qualität verwandt werden, wobei das Anordnen,
das Durchdrücken und das Entfernen für jede Farbe und/oder
Qualität wiederholt werden.
6. Verfahren zum Erzeugen eines Bildes,
dadurch gekennzeichnet, daß
- a) ein Bildmaterial durch eine memeographische Platte von einer Außenfläche zur anderen gedrückt wird, wobei das Bildmaterial wenigstens unter einer bestimmten Bedingung fließfähig ist und die memeo graphische Platte aus einem Substrat, durch das das Bildmaterial hindurchgehen kann, und aus einer ein Bild in Form von Poren tragenden Plattenschicht be steht, die auf dem Substrat gehalten ist und eine Vielzahl von Poren in einem Muster aufweist, das ei nem gegebenen Bild entspricht,
- b) das durch die memeographische Platte hindurchgegangene Bildmaterial ausgehärtet wird,
- c) nach dem Aushärten des Bildfluidmaterials die das Bild in Poren tragende Schicht vom Substrat entfernt wird und
- d) das Bildmaterial weiter an den Teilen durch die memeographische Platte gedrückt wird, an denen nur das Substrat vorhanden ist.
7. Bild, das nach einem Verfahren erzeugt ist, bei dem ein
Bildmaterial, das wenigstens unter einer bestimmten Be
dingung fließfähig ist, durch eine memeographische Platte
gedrückt wird, die das Originalbild trägt, so daß sich
ein stereographisches Bild ergibt, das dem Originalbild
der memeographischen Platte entspricht.
8. Bildmaterial, das wenigstens unter einer bestimmten Be
dingung fließfähig ist und durch eine memeographische
Platte gedrückt werden kann, die ein Originalbild in
Form von Poren aufweist, um ein stereographisches Bild zu
erzeugen, das dem Originalbild der memeographischen Plat
te entspricht.
9. Vorrichtung zum Erzeugen eines Bildes,
gekennzeichnet durch
eine memeographische Platte mit einem Originalbild in
Form von Poren und eine Gitter- oder Netzplatte, die in
Luft übereinander angeordnet werden, wobei die memeogra
phische Platte und/oder die Gitter- oder Netzplatte
unter eine bestimmte Spannung gesetzt werden, so daß die
memeographische Platte gegenüber dem Druck beständig ist,
der notwendig ist, ein Bildmaterial durch die memeogra
phische Platte und die Netz- oder Gitterplatte von einer
Außenfläche zur anderen zu drücken,und das Bildmaterial
wenigstens unter einer bestimmten Bedingung fließfähig
ist.
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