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DE4000275A1 - Auslassventil fuer einen kolbenverdichter - Google Patents

Auslassventil fuer einen kolbenverdichter

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Publication number
DE4000275A1
DE4000275A1 DE4000275A DE4000275A DE4000275A1 DE 4000275 A1 DE4000275 A1 DE 4000275A1 DE 4000275 A DE4000275 A DE 4000275A DE 4000275 A DE4000275 A DE 4000275A DE 4000275 A1 DE4000275 A1 DE 4000275A1
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DE
Germany
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valve
cylinder
recess
closure
axial
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE4000275A
Other languages
English (en)
Inventor
Jose Lainor Driessen
Dietmar Erich Bernhard Lilie
Ernesto Heinzelmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Empresa Brasileira de Compressores SA
Original Assignee
Empresa Brasileira de Compressores SA
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Filing date
Publication date
Application filed by Empresa Brasileira de Compressores SA filed Critical Empresa Brasileira de Compressores SA
Publication of DE4000275A1 publication Critical patent/DE4000275A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B39/00Component parts, details, or accessories, of pumps or pumping systems specially adapted for elastic fluids, not otherwise provided for in, or of interest apart from, groups F04B25/00 - F04B37/00
    • F04B39/10Adaptations or arrangements of distribution members
    • F04B39/102Adaptations or arrangements of distribution members the members being disc valves

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Compressor (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein Auslaßventil der im Oberbegriff des Patentanspruches 1 genannten Art.
Generell bezieht sich die Erfindung auf hermetisch gekapselte Kältema­ schinenkompressoren und insbesondere auf ein neues Auslaßventil von der Art, wie sie in Kolbenkompressoren für Kleinkältemaschinen verwendet werden.
Bei hermetisch gekapselten Kolbenkompressoren mit kleinem Förder­ volumen (mit kleinem Kolbenhub) üben das Auslaßventil, die Mündungs­ öffnung und die Ventilstellung einen starken Einfluß auf die volumetri­ sche und energetische Leistungsfähigkeit aus.
Der Effekt, daß das Auslaßventil die energetische Effektivität beeinflußt, bezieht sich sowohl auf die Geschwindigkeit, mit der es öffnet, nachdem der Druck im Innern des Zylinders den Druck der Auslaßkammer erreicht hat, als auch auf die durch das Gas verbrauchte Arbeit, die dazu er­ forderlich ist, um den Ventilteller in ausreichender Entfernung von dem Ventilsitz während der Gasausstoßperiode zu halten.
Im ersten Fall wird der Überdruckverlust im wesentlichen durch die Ven­ tilträgheit, die Haftung zwischen Ventilteller und Ventilplatte infolge der Gegenwart von Öl und ebenso durch Drosselstellen des Ableitungssystems insgesamt bedingt.
Im zweiten Fall tritt der Verlust durch inherente Federeffekte des Ventils und durch Trägheit der beweglichen Systemteile auf.
Die volumetrische wie auch die energetische Effektivität werden auch durch das Gas beeinflußt, das in der Ventilauslaßöffnung gehalten wird und durch das Gas, das von der Auslaßöffnung infolge des langsamen Schließens zurückkehrt.
Ventile, die für solche Verdichtertypen zur Verfügung stehen, sind beispielsweise aus der US-A 47 23 896 und der DE-A 33 05 791.5 bekannt.
Bei all den bekannten Ventilen wird von einer Vertiefung in der Ventil­ platte Gebrauch gemacht, die bis zum Auslaßmündungsbereich verlängert ist und in der ein Ventilteller und ein zusätzliches Blatt eingesetzt sind; das letztere überlagert das erstgenannte, um auf die Einheit eine Federkraft auszuüben.
Das Ventil wird ergänzt durch eine Fangplatte zur Hubbegrenzung, die zur Befestigung des Ventiltellers und des zusätzlichen oder verstärkten Blattes dient.
In beiden Fällen stützt sich der Ventilteller ab einer gewißen Ventiltel­ lerverschiebung auf dem Verstärkungsblatt ab, was dazu führt, daß die Einheit eine vergrößerte träge Masse erhält, die überwunden und von dem austretenden Gas getragen werden muß.
Dies führt zu einer zusätzlichen Verschwendung von Energie, gemessen an der Energiemenge, die notwendig ist, um das Gas aus dem Innern des Zylinders einfach auszustoßen. Folglich tritt eine Verringerung des energe­ tischen Wirkungsgrades des Verdichters auf.
Auch infolge der Tatsache, daß das Ventil sich als ein befestigtes Blatt darstellt, dessen Ränder die Mündung des Strömungsweges bedecken, wird ein beträchtlicher Teil der Strömungsfläche auf dem Ventilringsitz nicht vollständig genutzt, wie dies sein sollte, da der Ventilschaft als Schutz wirkt, der den Abfluß in dieser Richtung behindert.
Bei Kolbenverdichtern für Luft als Arbeitsfluid, insbesondere bei denen mit großem Volumenhub, bestehen die Auslaßventile aus einer Schrauben­ feder, die einer Scheibe überlagert ist, die den Verschluß darstellt, wenn sie auf der Mündung sitzt.
In einem solchen Fall weist die Feder über den gesamten Öffnungshub der Scheibe einen einzigen Steifigkeitsmodul (Federkonstante) auf.
Um ein ordnungsgemäßes Arbeiten des Systems zu erreichen, sollte die Steifigkeit sehr groß sein, was aber andererseits zu Verlusten durch Überdruck am Beginn der Ventilöffnung führt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Auslaßventil für herme­ tisch gekapselte Kolbenverdichter zu schaffen, bei dem die oben ge­ nannten Nachteile der bekannten Lösungen weitgehend vermieden sind.
Die Lösung dieser Aufgabe ist im kennzeichnenden Teil des Patentan­ spruches 1 angegeben.
Ein solches Auslaßventil wird bei einem hermetisch gekapselten Kolben­ verdichter verwendet, der ein Zylindergehäuse, einen hin- und hergehen­ den Kolben und eine Ventilendplatte aufweist, die mit einer Auslaßöff­ nung versehen ist und durch eine Außenabdeckung als Wand der Auslaß­ kammer zusammengehalten wird. Die Auslaßkammer ist die Außenwand der Ventilplatte, die mit Ausnehmungen versehen ist, die die Auslaßöffnung umgeben und einen Auslaßventilsitz für ein entfernbares Verschlußstück darstellen, das zwischen einer Schließposition unter Anlage an den Ventilsitz und einer von diesem entfernten Öffnungsposition beweglich ist.
Gemäß der Erfindung weist das Verschlußstück die Form einer Verschlußscheibe auf und ist des weiteren mit folgendem versehen: einem elastischen Rückstellmittel, das zwischen der Verschlußscheibe und dem Zylinderkopfdeckel angeordnet ist, welches Rückstellmittel ein erstes Endteil, das in der Nähe der Außenfläche der Verschlußscheibe liegt, und ein zweites Außenteil aufweist, das gegenüber dem ersten liegt, jedoch eine größere Steifigkeit aufweist als dieses und axial von der Außenfläche der Verschlußscheibe entfernt ist. Dieses Rückstellmittel wird durch die Verschlußscheibe elastisch komprimiert, während dieses aus dem Verschlußzustand in den Öffnungszustand durch die Wirkung eines bestimmten Druckes im Zylinder verschoben wird; ein Fangelement, das am Zylinderdeckel derart angeordnet ist, daß das zweite Endteil des ela­ stischen Rückstellmittels fixiert wird, um dieses Mittel bei elastischer Verformung zu führen und die maximale axiale Verschiebung der Ver­ schlußscheibe in Bezug auf den Ventilsitz zu begrenzen; und ein Führungs­ element zur Führung der axialen Verschiebung der Verschlußscheibe, welches Führungselement an dem Zylinderdeckel angeordnet ist.
Eines der positiven Merkmale des oben dargestellten konstruktiven Auf­ baus ergibt sich infolge der Verringerung der Abmessungen des Verschluß­ teils, d. h. der Verschlußscheibe im Vergleich zu konventionellen Ventiltel­ lern, wodurch ermöglicht ist, daß eine geringe Masse bei der Öffnung des Ventils verschoben werden muß. Dies ist auf eine verringerte Anfangs­ steifigkeit des Systems zurückzuführen.
Ein weiterer Effekt, der aus der neuen Bauweise folgt, ist die hohe Ver­ schlußgeschwindigkeit bei Druckumkehr infolge der progressiven Energie­ speicherung in dem elastischen Rückstellmittel, die darauf zurückzufüh­ ren ist, daß die Steifigkeit dieses Elements in Richtung der Ventilöff­ nungsbewegung zunimmt.
Der Axialabstand der Verschlußscheibe zu dem Ventilsitz erlaubt dadurch eine Minimierung der Drosselung beim Abströmen des komprimierten Gases, daß nahezu der gesamte Ventilumfang für das Abströmen aus­ genützt wird.
Die vorteilhaften oben genannten Aspekte tragen effektiv zur Reduzie­ rung der energetischen und volumetrischen Verluste des hermetisch gekapselten Kolbenverdichters bei.
Die Erfindung wird nachfolgend unter Bezug auf die Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 einen Längsschnitt durch den Zylinderbe­ reich eines hermetisch gekapselten Kolben­ verdichters mit einem Auslaßventil nach einer ersten Ausführungsform der Erfin­ dung, gezeigt in geschlossenem Zustand;
Fig. 2 eine Draufsicht einer Ventilplatte des Aufbaus der Fig. 1 zur Darstellung der Gehäusevertiefung des Ventilsitzes;
Fig. 3 eine innere Endansicht des Fangelements des in Fig. 1 gezeigten Aufbaus;
Fig. 3a das Fangelement im Schnitt längs der Schnittlinie III-III der Fig. 3;
Fig. 4 ein Schaubild der Ventilschließkraft über den Öffnungsweg und
Fig. 5 und 6 ähnliche Ansichten wie jeweils die Fig. 1 und 2, jedoch mit einer anderen Konstruk­ tionsvariante des Ventils.
Gemäß den oben genannten Darstellungen wird das Auslaßventil bei einem hermetisch gekapselten Kolbenverdichter eingesetzt. Dieser weist einen Zylinder 10 auf, in dessen Innerem ein hin- und hergehender Kolben 20 angeordnet ist. An der Frontseite des Zylinders 10 ist eine Ventilplat­ te 30 angeordnet, die mit einer Auslaßöffnung 31 versehen ist. Die Ventil­ platte 30 wird gegen den Zylinder 10 mittels eines Außendeckels 40 ge­ halten, der eine Auslaßkammer DC begrenzt.
Bei dem in den Fig. 1, 2, 3 und 3a gezeigten Ausführungsbeispielen ist die Frontseite der Ventilplatte 30 mit einer Vertiefung 32 versehen, die an ihrer Rückwand einen ringförmigen, die Auslaßöffnung 31 umgeben­ den Vorsprung 33 aufweist. Dieser ist durchmessermäßig von dem Rand der Vertiefung 32 abgesetzt, so daß ein von dem Rand der Vertiefung - in der Draufsicht gesehen - abgesetzter Ventilsitz 33 definiert wird.
Wie aus den Fig. 1 und 2 hervorgeht, weist der äußere Teil der Umfangswand der Vertiefung 32 die Form eines divergierenden Konus 32 a auf, so daß das auströmende Gas leicht abgeleitet werden kann, wie weiter unten beschrieben wird.
Ein Verschlußkörper in der Form einer flachen Verschlußscheibe 50 sitzt auf dem Ventilsitz 33. Dieser Verschlußkörper weist einen Durchmesser auf, der etwas größer als der Außendurchmesser des Ventilsitzes 33 ist. In das Innere der Vertiefung 32 ist ein Fangelement 80 eingepaßt. In der Darstellung der Fig. 1 bis 3a weist dieses die Form eines zylindri­ schen Blocks auf, der an seiner der Ventilplatte 30 zugewandten Außen­ seite eine Vielzahl von kleinen seitlich angeordneten axialen Vorsprüngen 81 aufweist. Diese sind so bemessen, daß sie am Grunde der Vertiefung 32 bei dem zylindrischen Abschnitt der Außenwand der Vertiefung als Paßsitz wirken. Der zylindrische Block ist ebenfalls mit runden Ausneh­ mungen 82 versehen, die der Außenseite zugewandt sind, die die Stützglie­ der 81 trägt. Die Rückwand der Vertiefungen ist ein zentrales axiales Blindloch 83. Die Außenwand des Blocks 80, die der Ventilplatte 30 zugewandt ist, ist eine ringförmige Fläche 85, die die runde Ausnehmung 82 umgibt.
Gemäß einer ersten Ausführungsform der Erfindung ist die axiale Ausdeh­ nung der Vorsprünge oder Stützglieder 81 so dimensioniert, daß dann, wenn der Block 80 in das Innere der Vertiefung 32 eingepaßt ist, die ring­ förmige Endfläche 85 etwa in einer Höhe liegt, die etwa der Höhe der Außenfläche der Ventilplatte 30 entspricht. Jedoch kann die Höhe der Stützglieder 31 und ihre axiale Erstreckung entsprechend den Charakte­ ristiken des Auslaßventils dimensioniert werden.
Wie aus Fig. 1 hervorgeht, ist der Durchmesser der Verschlußscheibe 50 etwas kleiner als der Innendurchmesser der durch die Vielzahl der Stütz­ glieder 81 definiert ist, so daß die Scheibe 50 in Axialrichtung in Bezug auf den Ventilsitz 33 beweglich ist und durch die radialen Innenwände der Stützglieder 81 geführt wird. Die Axialbewegung der Scheibe 50 ist in der Öffnungsrichtung des Ventilsitzes 33 durch eine Scheibe 50 begrenzt, die auf der ringförmigen Außenfläche 85 des Zylinderblocks 80 ruht. Bei dieser Bauweise weist folglich die Verschlußscheibe 50 einen Durchmesser auf, der etwas größer als die Innenbohrung des Ventilsitzes 33 ist und die runde Ausnehmung 82 des zylindrischen Fangelements ist im Durchmesser etwas kleiner als der durch den Innenrand der Stützglieder 31 definierte Durchmesser an dem Fangelement. Wenn bei dieser Bauweise die Scheibe 50 auf dem Ventilsitz 33 ruht, ist das Ventil geschlossen, während, wenn die Scheibe 50 an der Ringfläche 85 des Fangelements 80 anschlägt, das Ventil geöffnet ist.
Bei der ersten Ausführungsform nimmt das axiale Blindloch 83 des Fang­ elements 80 ein Ende einer Schraubenfeder 60 auf, deren anderes Ende sich in geringer Entfernung von der Außenfläche der Verschlußscheibe be­ findet. Der Abstand zwischen dem Federende 60 und der Scheibe 50 liegt vorzugsweise in der Größenordnung von Zehntelmillimetern.
Im Innern der runden Ausnehmung 82 des zylindrischen Fangelements 80 sitzt ein Ende einer zweiten Feder 70, deren entgegengesetztes Ende in axialer Richtung einen Abstand zur Verschlußscheibe 50 einhält, der größer als der entsprechende Abstand der ersten Feder 60 ist, so daß die zweite Feder 70, die größer im Durchmesser und in axialer Richtung kleiner als die erste Feder ist, eine größere Steifigkeit aufweist. Die Befestigung des Blocks oder zylindrischen Fangelements 80 in der Vertie­ fung 32 der Ventilplatte 30 wird durch ein Elastomerkissen 90 gewähr­ leistet, das zwischen die Endfläche des zylindrischen Fangelements 80 und die diesem benachbarten Innenfläche des Deckels 40 der Einheit ein­ gepaßt ist.
Wenn der Druck im Innern des Zylinders bei der oben beschriebenen Bauweise den Druck der Auslaßkammer CD erreicht, wird die auf dem Ventilsitz 33 ruhende Verschlußscheibe 50 axial in Ventilöffnungsrichtung bewegt und erreicht zunächst die Feder 60 von geringerer Steifigkeit. In dem Maße wie die Gasausströmung zunimmt, setzt die Verschlußscheibe 50 ihre Öffnungsbewegung fort, und erreicht sodann die zweite Feder 70 von größerer Steifigkeit. Durch die Kompression der beiden Federn 60 und 70 wird ausreichend Energie gespeichert, um ein rasches Zurückkehren der Verschlußscheibe 50 in ihre Verschlußposition zu er­ möglichen, nachdem die Auslaßperiode vorüber ist.
Die Arbeitsweise des Ventils über den Öffnungshub der Verschlußscheibe 50 wird anhand von Fig. 4 deutlich, wo die Etappen A, B und C die oben erwähnten Arbeitsetappen darstellen.
Das Elastomerkissen 90 ist so konzipiert, daß es eine ausreichende Steifig­ keit aufweist, um das zylindrische Fangelement 80 sicher an seinem Platz zu halten ohne jedoch eine Deformierung am Deckel 40 des Zylin­ ders 10 oder an der Ventilplatte 30 hervorzurufen.
Die Fig. 5 und 6 zeigen eine zweite Ausführungsform des Auslaßven­ tils gemäß der Erfindung. Bei dieser zweiten Ausführungsform weist die Seitenwand der Vertiefung 32 eine Vielzahl von axialen Vorsprüngen 35 auf, die untereinander gleich beabstandet sind und die sich bis zu einer Höhe erstrecken, die etwa mit der Ebene der Außenfläche der Ventilplatte 30 zusammenfällt. Diese seitlich gelegenen Axialvorsprünge 35 definieren einen Innendurchmesser eines Kreises, der etwas größer als der Durchmesser der Verschlußscheibe 50 ist, so daß die Vorsprünge während der axialen Verschiebung der Dichtscheibe 50 als seitliche Führung dienen. Bei dieser zweiten Ausführungsform weist das Fangelement 100 die Form eines rohrförmigen Ansatzes auf, der sich an der Innenseite des Deckels 40 befindet und axial mit der Auslaßöffnung 31 fluchtet. Die freie Kante des rohrförmigen Ansatzes 32 wirkt in Bezug auf die Höhe der Endkante der axialen Vorsprünge 35 als Begrenzungsanschlag für den Ventilöffnungshub der Verschlußscheibe 50. Innerhalb des rohrförmigen Fangelements 100 sitzt befestigt eine Feder 110, deren entgegengesetztes Ende an einem Punkt in geringem Abstand zu der Außenfläche der Verschlußscheibe 50 liegt, so daß es der ersten Feder 60 des in den Fig. 1 und 2 gezeigten Aufbaus entspricht. In diesem zweiten Ausführungsbeispiel ist die Feder 110 so beschaffen, daß sie eine zunehmende Steifigkeit aufweist, beginnend von ihrem Ende in der Nähe der Verschlußscheibe 50 bis zu dem entgegengesetzten Ende im Innern des rohrförmigen Fangelements 100.
Bei dieser zweiten Ausführungsform ist die Feder so aufgebaut, daß der Ventilöffnungshub sich gemäß der Kurve X der Fig. 4 vollzieht, in glei­ cher Weise wie bei dem ersten Ausführungsbeispiel der Erfindung.
Wie aus beiden Ausführungsbeispielen hervorgeht, führt das Öffnen der Verschlußscheibe 50 zur Bildung einer großen ringförmigen Strömungs­ fläche für das Kältemittelgas, das aus dem Inneren des Zylinders 10 in das Innere der Auslaßkammer DC gestoßen wird. Dabei erleichtert die divergierende konische Form der Seitenwand der Vertiefung 32 bei beiden Ausführungsformen das Ausströmen des Gases durch die Ventilplatte 30.
Die Vorsprünge oder die Stützglieder 81 des Fangelements 80 oder die seitlich gelegenen Axialvorsprünge 35 der Ventilplatte 30 bei der zweiten Ausführungsform stören nicht das Abströmen des Gases.
Wenngleich hier nur zwei Ausführungsformen der Erfindung beschrieben und gezeichnet worden sind, versteht es sich von selbst, daß im Rahmen der Erfindung Abwandlungen möglich sind.

Claims (10)

1. Auslaßventil für einen Kolbenverdichter, insbesondere einen hermetisch gekapselten Kolbenverdichter, der einen Zylinder aufweist, der einen hin- und herbeweglichen Kolben enthält und eine Ventilendplatte trägt, die eine Auslaßöffnung aufweist und durch einen eine Auslaßkammer begrenzenden Außendeckel gehalten wird, welche Ventilplatte an ihrer Außenfläche mit einer den Auslaßventilsitz umgebenden Vertiefung versehen ist, und mit einem entfernbaren Verschlußstück, das zwischen einer Verschlußposition, in der es auf dem Ventilsitz aufliegt, und einer von diesem entfernten Öffnungsposition beweglich ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Verschlußstück die Form einer Verschlußscheibe (50) aufweist, daß elastische Rückstellmittel (60; 70; 110) vorgesehen sind, die zwischen der Verschlußscheibe (50) und dem Deckel (40) des Zylinders (10) angeordnet sind und einen ersten Endteil in der Nähe der Außenfläche der Verschlußscheibe (50) sowie einen zweiten dem ersten entgegengesetzten Endteil aufweist, der eine größere Steifigkeit als der axial von der Außenfläche der Dichtscheibe entfernte Endteil aufweisen, welche Rückstellmittel (60; 70; 110) durch die Dichtscheibe (50) während ihres axialen Öffnungshubes aus der Schließposition in die Öffnungsposition durch Wirkung eines gewissen Druckes im Zylinder elastisch verformt werden, daß ein Fangelement (80; 100) am Deckel (40) des Zylinders (10) angeordnet ist, um den zweiten Endteil der elastischen Rückstellmittel (60; 70; 110) zu fixieren und den maximalen Hub der Verschlußscheibe (50) in Bezug auf den Ventilsitz (33) zu begrenzen, und daß Führungselemente (81; 35) für den Axialhub der Verschlußscheibe (50) vorgesehen und in Bezug auf den Zylinderdeckel (10) fixiert sind.
2. Auslaßventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Ventilsitz (33) die Form eines ringförmigen Vorsprungs am Boden der Vertiefung (32) aufweist und an einem abgesetzten Niveau in Bezug auf die Ebene der Außenfläche der Ventilplatte (30) angeordnet ist, und daß der Außendurchmesser des Ventilsitzes (33) wesentlich kleiner als der Innendurchmesser der Vertiefung (32 a) ist.
3. Auslaßventil nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Umfangswand (32) der Vertiefung einen Außenabschnitt aufweist, der eine divergierende konische Form (32 a) hat.
4. Auslaßventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das einen Innenhohlraum an einem seiner Enden aufweisende Fangelement (80) in das Innere der Vertiefung (32) der Ventilplatte (30) eingepaßt ist und intern einen Sitz für einen zweiten Endteil eines elastischen Rück­ stellmittels (60, 70) und einen Hubanschlag (85) für den axialen Öffnungs­ hub der Verschlußscheibe (50) aufweist, welcher Block (80) auch die genannten Führungselemente (81) für die axiale Führung der Verschluß­ scheibe (50) aufweist.
5. Auslaßventil nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Sitz (82, 83) der elastischen Rückstellmittel (60, 70) durch ein Blindloch gegeben ist, das im lnnern des Blocks (80) gefertigt ist.
6. Auslaßventil nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungselemente (81) durch eine Vielzahl von äußeren und seitlichen Axialvorsprüngen des Blocks (80) gegeben sind, die kreisförmig winkelmäßig beabstandet angeordnet sind und in das Innere der Vertiefung (32) der Ventilplatte (30) eingefügt sind, wobei die seitlichen Axialvorsprünge (81) einen Innenradius definieren, der etwas größer als der Radius der Verschlußscheibe (50) ist, daß der Hubanschlag durch den äußeren ringförmigen Oberflächenabschnitt des Blocks (80) definiert ist, der zwischen seitlichen Axialvorsprüngen (81) und der Blindlochöffnung (82, 83) angeordnet ist.
7. Auslaßventil nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das elastische Rückstellmittel eine erste Feder (60) die mit einem Ende am Boden des zentralen axialen Blindloches (83) befestigt ist und deren anderes Ende in geringer Entfernung zu der Außenfläche der Verschluß­ scheibe (50) liegt, und eine zweite Schraubenfeder (70) umfaßt, die eine größere Steifigkeit und einen größeren Durchmesser als die erste auf­ weist, mit ihrem einen Ende innerhalb der Erweiterung (82) des axialen zentralen Blindloches (83) sitzt und deren anderes Ende sich in größerer Entfernung zur Verschlußscheibe (50) als das andere Ende der ersten Fe­ der (60) befindet, wobei die zweite Feder koaxial rings um die erste Feder angeordnet ist.
8. Auslaßventil nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Block (80) in seiner Position innerhalb der Vertiefung (32) der Ventil­ platte (30) durch ein Elastomerkissen (90) gehalten wird, das zwischen den Block (80) und die Innenfläche des Deckels (40) des Zylinders (10) eingesetzt ist.
9. Auslaßventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Fangelement die Form eines rohrförmigen Ansatzes (100) am Innnern des Deckels (40) des Zylinders (10) aufweist und axial zur Auslaßöffnung (31) ausgerichtet ist, so daß das freie Ende des rohrförmigen Ansatzes sich auf einem Niveau innerhalb des Vorsprunges (32) in Bezug auf die Außenfläche der Ventilplatte (30) befindet und intern einen Sitz für ein zweites Endteil des elastischen Rückstellelementes (110) darstellt und als Führungselement (35) für die Verschlußscheibe (50) bei deren Axialhub wirkt, welche Führungselemente aus einer Vielzahl von axialen Vorsprüngen in der Seitenwand der Vertiefung (32) bestehen, deren äußere Enden auf einer Ebene außerhalb der Ebene der Endkante des rohrförmigen Ansatzes (100) liegen.
10. Auslaßventil nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß ein elastisches Rückstellmittel in Form einer Schraubenfeder (110) vorgesehen ist, deren erster Abschnitt in geringer Entfernung von der Verschlußscheibe (50) liegt und deren zweiter Endteil innerhalb des rohr­ förmigen Ansatzes (100) gehalten ist, welche Feder (110) eine Steifigkeit aufweist, die von ihrem ersten Endteil in Richtung auf den zweiten Endteil zunimmt.
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