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DE409550C - Verfahren zum Erzeugen von Koksbriketten - Google Patents

Verfahren zum Erzeugen von Koksbriketten

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Publication number
DE409550C
DE409550C DEW64462D DEW0064462D DE409550C DE 409550 C DE409550 C DE 409550C DE W64462 D DEW64462 D DE W64462D DE W0064462 D DEW0064462 D DE W0064462D DE 409550 C DE409550 C DE 409550C
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DE
Germany
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coke
briquette
briquettes
perforations
producing coke
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Expired
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DEW64462D
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Individual
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Publication date
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Priority to DEW68980D priority patent/DE425541C/de
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Expired legal-status Critical Current

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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10LFUELS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NATURAL GAS; SYNTHETIC NATURAL GAS OBTAINED BY PROCESSES NOT COVERED BY SUBCLASSES C10G OR C10K; LIQUIFIED PETROLEUM GAS; USE OF ADDITIVES TO FUELS OR FIRES; FIRE-LIGHTERS
    • C10L5/00Solid fuels
    • C10L5/02Solid fuels such as briquettes consisting mainly of carbonaceous materials of mineral or non-mineral origin
    • C10L5/34Other details of the shaped fuels, e.g. briquettes
    • C10L5/36Shape
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10LFUELS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NATURAL GAS; SYNTHETIC NATURAL GAS OBTAINED BY PROCESSES NOT COVERED BY SUBCLASSES C10G OR C10K; LIQUIFIED PETROLEUM GAS; USE OF ADDITIVES TO FUELS OR FIRES; FIRE-LIGHTERS
    • C10L5/00Solid fuels
    • C10L5/02Solid fuels such as briquettes consisting mainly of carbonaceous materials of mineral or non-mineral origin
    • C10L5/06Methods of shaping, e.g. pelletizing or briquetting
    • C10L5/10Methods of shaping, e.g. pelletizing or briquetting with the aid of binders, e.g. pretreated binders
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10LFUELS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NATURAL GAS; SYNTHETIC NATURAL GAS OBTAINED BY PROCESSES NOT COVERED BY SUBCLASSES C10G OR C10K; LIQUIFIED PETROLEUM GAS; USE OF ADDITIVES TO FUELS OR FIRES; FIRE-LIGHTERS
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    • C10L5/02Solid fuels such as briquettes consisting mainly of carbonaceous materials of mineral or non-mineral origin
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    • C10L5/10Methods of shaping, e.g. pelletizing or briquetting with the aid of binders, e.g. pretreated binders
    • C10L5/12Methods of shaping, e.g. pelletizing or briquetting with the aid of binders, e.g. pretreated binders with inorganic binders

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
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  • Geology (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Manufacture And Refinement Of Metals (AREA)
  • Solid Fuels And Fuel-Associated Substances (AREA)

Description

  • Verfahren zum Erzeugen von Koksbriketten. Zweck der Erfindung ist, den bisher bei Kokereien und Gasanstalten bestehenden Übelstand der mangelnden ausreichenden Verwertbarkeit der in verhältnismäßig großen :Mengen in der Form von Staub, Grieß oder klein anfallenden Koksabfälle zu beseitigen. Versuche, mit den bisher bekannten 'Mitteln brauchbare Koksbrikette zu erzielen, mußten aus folgenden Gründen mißlingen: Bei der Herstellung solcher Brikette muß ein Bindemittel verwendet -werden, das ein organisches oder ein anorganisches sein kann. Durch die Verwendung organischer Bindemittel, wie Teer, Pech o. dgl., die selbst Brennstoffe sind, verändert sich der Charakter des zu brikettierenden Kokses; es entsteht ein Mischbrikett, bei dem der als Bindemittel dienende reiche Brennstoff mit lang`' Flamme ausbrennt, während der schwer brennende Koks nur unvollkommen verbrannt -wird. Will man also ein Brikett herstellen, das als einzigen Brennstoff Koks enthält, so muß man anorganische Bindemittel verwenden. Diese -wirken jedoch schlackebildend und porenverstopfend, so daß der Abbrand von außen nach innen stark behindert wird und meist ein schlackenumhüllter Kern von Brennstoff verbleibt, der nicht verbrannt werden kann. Auch -werden hierdurch die ursprünglichen wertvollen Eigenschaften des Kokses verändert.
  • Gegenstand der Erfindung ist nun ein Verfahren, durch das Koksstaub- auf brauchbare, als vollwertiger Ersatz für stückigen Koks dienende Brikette verarbeitet werden kann.
  • Eine der -wertvollsten Eigenschaften des stückigen Kokses ist seine Porigkeit. Stellt man aber ein Koksbrikett nach den bisher bekannten Verfahren her, so wird die natürliche Porigkeit des Rohstoffes durch den Preßdruck und durch Eind "ringen des anorganischen Bindemittels in die Brennstoffporen zum großen Teil beseitigt. Ein solches Brikett brennt schlecht an und verbrennt nur unvollkommen.
  • Ein wesentliches Merkmal des Verfahrens nach der Erfindung besteht demgemäß in der Anwendung von :Mitteln, durch die der durch das Brikettieren verlorengegangene Teil der natürlichen Porigkeit des Kokses ersetzt wird. Diese Mittel bestehen zunächst darin, daß in dem Brikett Lochungen, Kanäle o. dgl. angeordnet werden, die nach Lage und Querschnittgeeignet sind, den durch das Brikettieren verlorenen Teil der natürlichen Porigkeit des Kokses zu ersetzen, und zwar sollen nach der Erfindung diese Lochungen, Kanäle o. dgl. so gewählt werden, daß die Wandstärke des Briketts an keiner Stelle größer ist als der zulässige Abbrandweg.
  • Unter Abbrandweg soll folgendes verstanden werden: Wird ein Koksbrikett in die Feuerung geworfen, so greift der Brand an den zugänglichen Flächen von außen nach innen an. Dem Fortschreiten des Brandes nach innen setzt sich als Hindernis die Porenverstopfung und Schlackenbildung durch das zugemischte anorganische Bindemittel entgegen, so daß der Brand bei größeren ungelochten Briketten vorzeitig aufhört.
  • Der zulässige Abbrandweg ist also gleich der Wandstärke, die der Formling an keiner Stelle überschreiten darf, um restlos zu verbrennen. Dieser Abbrandweg läßt sich für jeden einzelnen Fall aus den Faktoren errechnen, von denen er abhängig ist, z. B. der Art und Körnung des Rohguts, der Art und Menge des anorganischen Bindemittels und der Höhe des ausgeübten Preß-druckes.
  • Es ist wohl schon früher vorgeschlagen worden, Brennstoffbrikette mit Lochungen zu versehen, die ihre Verbrennungsoberfläche und Heizkraft erhöhen sollen; als Ausgangsstoff wurde aber hier nicht Koksstaub oder Koksklein verwendet, so daß also diese Lochungen weder bestimmt noch geeignet waren, zum Ersatz von Stückkoks brauchbare Brikette aus reinem Koksstaub unter Verwendung eines bekannten anorganischen Bindemittels zu schaffen.
  • Ein Ausführungsbeispiel eines nach dem neuen Verfahren hergestellten Briketts ist in der Zeichnung dargestellt: Es zeigen Abb. i einen senkrechten Mittelschnitt der Abb.2. Abb.2 einen senkrechten Mittelschnitt der Abb. i.
  • Das Brikett a, an sich von beliebiger üblicher Form, ist unter Zusatz eines geeigneten Bindemittels aus reinem Koksstaub hergestellt. Es ist von schlitzartigen Lochungen b durchsetzt, durch die rippenartige Wände c gebildet werden, die durch Stege d miteinander verbunden sind. Die Schlitze b sind so bemessen und angeordnet, daß die Wandstärke des Briketts an keiner Stelle größer ist als der zulässige Abbrandweg x.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Erzeugen von Koksbriketten unter Zusatz anorganischer Bindemittel, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Brikett Lochungen, Kanäle o. dgl. angeordnet werden, die nach Lage und Querschnitt geeignet sind, den durch das Brikettieren verlorenen Teil der natürlichen Porigkeit des Kokses zu ersetzen.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Lochungen, Kanäle o. dgl. so gewählt werden, daß die Wandstärke des Briketts an keiner Stelle größer ist als der zulässige Abbrandweg.
DEW64462D 1923-08-22 1923-08-22 Verfahren zum Erzeugen von Koksbriketten Expired DE409550C (de)

Priority Applications (3)

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DEW64462D DE409550C (de) 1923-08-22 1923-08-22 Verfahren zum Erzeugen von Koksbriketten
DEW67984D DE424631C (de) 1923-08-22 1924-12-21 Verfahren zum Erzeugen von Koksbriketten unter Zusatz anorganischer Bindemittel
DEW68980D DE425541C (de) 1923-08-22 1925-03-31 Verfahren zum Erzeugen von Koks- oder Halbkoksbriketten

Applications Claiming Priority (4)

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DEW64462D Expired DE409550C (de) 1923-08-22 1923-08-22 Verfahren zum Erzeugen von Koksbriketten
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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1078084B (de) * 1952-08-14 1960-03-24 Steinkohlenbergwerk Hannover H Formkoks fuer Giessereischachtoefen und Verfahren zu seiner Herstellung
FR2508484A1 (fr) * 1981-06-30 1982-12-31 Laurent Freres Et Beau Frere Produit combustible sous forme d'un bloc solide pour l'alimentation d'un foyer ouvert

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EP0035610A1 (de) * 1980-03-03 1981-09-16 Leigh Interests Limited Verfahren zur Herstellung eines festen Brennstoffes aus Abfallstoffen

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DE425541C (de) 1926-02-26

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