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Sturmlaterne. Bei allen bisher bekannt gewordenen Ausführungen von
-Sturmlaternen ist außer dem Schutzgitter für das Glas noch ein besonderer Glashalter
erforderlich, dem die Aufgabe zufällt, einerseits das Glas in senkrechter Lage zu
halten, anderseits aber das Glas nach unten auf das Sieb und damit letzteres auf
den Brenner zu drücken, um auf diese Weise die richtige Lage der genannten Teile
zueinander zu sichern.
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Die Zahl der Konstruktionen dieser bisher unvermeidbaren Glashalter
ist sehr groß.
Allen Ausführungen ist aber der Nachteil gemeinsam,
daß zu ihrer Herstellung Zeit, Arbeit und Material aufgewendet werden muß und daß
sie den vorkommenden Verschiedenheiten in der Höhe der Gläser nicht genügend Rechnung
tragen. Den hauptsächlich gebräuchlichen Glashaltern, die das Glas ans oberen Teile
federnd umfassen, haftet überdies noch der besondere Mangel an, daß die Feder verhältnismäßig
geringe Baulänge aufweist, sonach im Gebrauch stark beansprucht wird und leicht
erschlafft.
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Die Erfindung beseitigt nun die Mängel und Nachteile der bekannten
Sturmlaternen, indem der bislang stets erforderliche besondere Glashalter vollkommen
erübrigt wird. Dies wird gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß das Kreuzgitter
mit zwei diametral einander gegenüberliegenden Ansätzen ausgestattet wird, die rastenartige
Ausnehmungen, Eintiefungen bzw. Einbiegungen aufweisen und sich gegen die Luftleitungsrohre
der Sturmlaterne abstützen. Da die Luftleitungsrohre der Sturmlaternen nach oben
konvergieren, so ist durch den Gegenstand der Erfindung, nämlich durch die sich
gegen die Luftleitungsrohre abstützenden Ansätze des Kreuzgitters, ohne weiteres
dafür gesorgt, daß das Glas nach unten, also auf das Sieb und dieses auf den Brenner
gedrückt wird.
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Dadurch, daß der besondere Glashalfter in Fortfall kommt, wird zunächst
die Herstellung der Sturmlaterne erheblich vereinfacht und verbilligt. Die Erfindung
bringt überdies aber noch den Vorteil auf, daß die von dem Kreuzgitter selbst aufgebrachte
Glashaltung für Gläser verschiedener Höhe mit gleichbleibender Sicherheit verwendbar
ist und daß ein Erschlaffen der federnden Teile nicht eintreten kann, da für die
Federung die ganze Länge der das Kreuzgitter bildenden Drähte zur Verfügung steht.
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Die Zeichnung veranschaulicht den Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel,
und zwar stellt Abb. i eine Vorderansicht der neuen Sturmlaterne dar, während Abb.
2 einen nach der Linie A-B der Abb. i geführten Querschnitt zeigt.
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Bei dem gezeichneten Ausführungsbeispiel ist i das Glas, 2 das Kreuzgitter
als Glasschutz, 3 das Sieb und .l der Brenner. Di° Luftleitungsrohre 5, 5 konvergieren,
wie üblich, nach oben. Gemäß der Erfindung sind nun an dem Kreuzgitter 2, einander
diametral gegenüberliegend, zwei Ansätze 6, 6 vorgesehen, die aus den das Kreuzgitter
bildenden Drähten 2, 2 selbst (vgl. die Zeichnung) gebogen oder aus besonderen Drahtstücken
bzw. aus Blech hergestellt und dann mit den Drähten des Kreuzgitters verschweißt
oder sonstwie mit diesen Drähten fest verbunden sein können. Diese Ansätze 6, 6
sind mit rastenartigen Einbiegungen, Eintiefungen oder Ausnehmungen ;, 7 versehen
und dienen dazu, das Kreuzgitter 2 gegen die Luftrohre der Sturmlaterne abzustützen.
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Da die Luftrohre, wie bereits erwähnt wurde, nach oben konvergieren,
so wird durch die Abstützung des Kreuzgitters gegen die Luftrohre das das Glas umschließende
und haltende Kreuzgitter 2 mit dem Sieb 3 nach unten gegen den Brenner ,1 gedrückt,
eine ungewollte Aufwärtsbewegung der vorerwähnten Teile also unmöglich gemacht.
Da weiterhin an der Abfederung die langen Drähte des Isreuzgitters teilnehmen, so
ist auch ein Erschlaffen der federnden Teile ausgeschlossen.
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Die Handhabung der neuen Sturmlaterne ist denkbar einfach, da zum
Ausheben des Glases nur der eine Ansatz des Kreuzgitters mit dem Daumen so weit
zurückgedrückt zu werden braucht, daß er an der Innenseite des benachbarten Luftleitungsrohres
vorbeigleiten kann, worauf ein nunmehr in wagerechter Richtung, von vorn nach hinten
auszuübender Druck auf den zuvor aus dem Bereich des Luftrohres zurückgedrückten
Ansatz das Kreuzgitter mit dem Glase aus der Ebene der Luftrohre verdrängt. Damit
können Kreuzgitter und Glas einfach von dem Brenner abgehoben werden.