DE409277C - Vorrichtung zum Herstellen von Stahl - Google Patents
Vorrichtung zum Herstellen von StahlInfo
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-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
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- C21C5/00—Manufacture of carbon-steel, e.g. plain mild steel, medium carbon steel or cast steel or stainless steel
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Description
- Vorrichtung zum Herstellen von Stahl. Die Erfindung bezieht sich auf Vorrichtungen zum Herstellen von Stahl unter gleichzeitiger Anwendung eines Unterwind- und Oberflächenfrischverfahrens. Die Erfindung bezweckt, eine Vorrichtung dieser Art zu schaffen, bei der für die zur Durchführung des Oberflächenfrischverfahrens bestimmte Vorrichtung weder die Gefahr besteht, daß sie beim Ausbleiben des Windes verbrennt, noch daß Metall oder Schlacke in sie eindringen. Dieser Zweck wird der Erfindung gemäß dadurch erreicht, daf.J einem für die Durchführung des Unterwindfrischverfahrens eingerichteten Frischgefäß eine von diesem getrennte Einblam-orrichtung zugeordnet ist, die es ermöglicht, Luft oder brennbare Gase oder ein Luft- und Gasgemisch von oben in das Frischgefäß einzublasen.
- Auf der Zeichnung ist als Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes eine Konverteranlage in aufrechtem Schnitt'scheniati",li dargestellt.
- Der mit einem Düsenboden al ausgerÜstete Konverter A ist von an sich bekannter Bauart und braucht daher in seinen Einzelheiten nicht besonders erläutert zu werden. Neben dem Konverter A ist eine aus zw, Stücken zusammengesetzte Hohlsäule B aufg, stellt, in der ein an seinem unteren Ende gi sehlossenes Druckluftrohr C verschiebbar un drehbar angeordnet ist. Zum Verschieben de Rohres C dient eine (nicht dargestellte) hi draulische Presse, mittels welcher Druckwa: ser unter das Rohr C geleitet werden kani und zum Drehen ein Schneckengetriebe cl, c Das obere Stück der Hohlsäule B ist m: einer das DruckluftrolirC umgebenden Ring kammer b1 von der aus der Zeichnung ei sichtlichen Gestalt versehen, in die ein zur Zuführen von Druckluft bestimmter Stutzen b einmündet; in dem Rohr C selbst sini Schlitze c3 vorgesehen, welche die Druckluf aus der Ringkammer b1 in das Rohr C hinein leiten. An das obere Ende des Rohres C schließt sich ein gebogenes Rohrstück D an das mit dem Rohr C durch ein feststellbare: Kugelgelenk dl, cl verbunden ist und dessei Mundstück d'= bei der Hubstellung des Roh res C in der Höhe der Blasöffnung n2 de: Konverters A liegt, während es bei der strich punktierten Senkstellung des Rohres C in dae Innere de, Konverters A hineinragt. Das ge @gene Rohrstück D ist auf seinem zur Einlirung in den Konverter A bestimmten Teil irch feuerfeste Rohrsteine d3 geschützt. Der .istrittsquerschnitt des Mundstückes d'2 ist so messen, daß die Geschwindigkeit der eingeasenen Luft größer ist als die Gesch«rindigit der abziehenden Gase.
- Soll mit der beschriebenen Konverteranlage ahl aus Roheisen hergestellt werden, so verirt man folgendermaßen.
- Zuerst wird in an sich bekannter Weise geannter Kalk und Roheisen in den Konverter igefüllt. Hierauf wird das Druckluftrohr C nächst durch Einleiten von Druckwasser ter seine Bodenfläche und durch Schwenken rmittels des Schneckengetriebes cis c' in die 2lluna gebracht, bei der das Rohr C mit nem Mundstück d2 der Blasöffnung n=' des mverters A gegenübersteht, und dann durch Massen des Druckwassers in die gestri-@lte Senkstellung übergeführt. Im Anschluß ran wird durch den Düsenboden ai hinrch Luft durch das im Konverter A befindze Bad hindurchgedrückt und durch die uckluftleitung C, D Druckluft in das Innere Konverters A hineingeblasen. Die vom isenboden ai aus durch das Bad gedrückte ft verbrennt die im Einsatz enthaltenen runreinigungen, und die dabei entstehenden gase (im wesentlichen Kohlensäure und hlenoxyd) suchen den Konverter A durch Blasöffnung a' zu verlassen. Die durch 'Mundstück d' eingeblasene Druckluft -chschießt dabei die abziehenden Gase. Sie ft, indem sie allmählich streut, mit dem ilenoxydhaltigen heißen Konverterabgas dessen Heraustreten aus dem Bade an des-Oberfläche zusammen und preßt die in-;e der hohen Vorwärmungstemperatur des hlenoxydes sehr heiße Flamme auf die erfläche des Bades, wobei sie diese gleichig durchwirbelt. Die Folge hiervon ist e Verstärkung der Wärmeübertragung an Bad und zugleich eine Frischwirkung -ch die überschüssige Luft.
- die abziehenden Gase, die infolge der Gasbrennung über dem Bade nunmehr heißer 1 als bisher. erhitzen die Konverterwanigen über dem Bade so stark, daß nicht die Ausstrahlungsverluste der Gefäßwangen gedeckt werden, sondern daß sie rückthlend noch Wärme an die haclobertfäche ;eben; außerdem heizen sie die 131asöfftg a'2 des Konverters A so, daß ein Ansetzen . sogenannten 13<iren beine Entleeren des nverters A ausgeschlossen ist.
- )a die Kohlenoxydbildung nur während der Entkohlungszeit des Einsatzes vor sich geht, kann man neben der Druckluft in gleicher Weise-auch Brenngas durch die Konverteröffnung a= mit genügend hoher Geschwindigkeit einblasen, ;o daß es ;ich mit der ebenfalls von oben eingeblasenen Luft auf die Badoberfiäche aufstoßend trifft und verbrennt. plan erzielt dadurch den Vorteil, daß die abziehenden Gase auch nach Ablauf der Entkolilungszeit die Konverterwandungen über dem Bade und die Konvertermündung a° in der im vorstehenden Absatze geschilderten Weise erhitzen. -Da die zur Druckleitung gehörigen Teile mit dem Konverter selbst nicht fest verbunden sind. besteht keine Gefahr, daß sie beim Ausbleiben des Gebläsewindes verbrennen, und da auch. während des Frischens keine Teile der Druckleitung vom Bade berührt werden, ist es ausgeschlossen, daß Metall oder Schlacke in die Druckleitung eindringen und zu unerwünschten Betriebssttiiungen Anlaß geben.
- Das :Mundstück der Druckleitung C, D kann auch mehrere, verschieden gerichtete Ausströmöffnungen besitzen ; man erzielt durch diese Ausbildung des Mundstückes den Vorteil, daß die von oben eingedrückte Luft ,ich gleichmäßiger auf die ganze Badoberfläche verteilt.
Claims (2)
- PATENT-ANSpRÜCIiE: i. Vorrichtung zum Herstellen von Stahl unter gleichzeitiger Anwendung eines Unterwind- und Oberfläc henfrischverfahrens, dadurch gekennzeichnet, daß einem für die Durchführung des Unterwindfrischverfahrens eingerichteten Frischgefäß (A) eine von diesem -etrennte Einblasvorrichtung (C, D) zugeordnet ist. die es ermöglicht, Luft oder brennbare Gase oder ein Luft- und Gasgemisch von oben in das Frischgefäß (A) einzublasen.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß -die Einblasvorrichtung (C, D) mehrere, verschieden gerichtete Ausblasöffnungen besitzt. ;. Vorrichtung nach .\nspruch T oder 2, dadurch --ekennzeichnet, daß die Einblasvorrichtung tC, Dl hebbar und senkbar sowie um eine aufrechte Achse schwenkbar ist. .1. Vorrichtung nach .\nspruch -;, dadurch gekennzeichnet, daß ein das Mundstück ; d=) der Einbkisvorric htung (C. 1)) tragender Teil. (D) mit dem übrigen "feil (C) der Einblaworrichtung durch ein Kugelgelenk tdi. et) o. dgl. verbunden ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK86819D DE409277C (de) | 1923-08-09 | 1923-08-09 | Vorrichtung zum Herstellen von Stahl |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK86819D DE409277C (de) | 1923-08-09 | 1923-08-09 | Vorrichtung zum Herstellen von Stahl |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE409277C true DE409277C (de) | 1925-02-04 |
Family
ID=7235780
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DEK86819D Expired DE409277C (de) | 1923-08-09 | 1923-08-09 | Vorrichtung zum Herstellen von Stahl |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE409277C (de) |
Cited By (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE746980C (de) * | 1939-08-02 | 1944-09-01 | H A Brassert & Co | Verfahren zur Herstellung stickstoffarmen Stahls durch Windfrischen |
| DE1005539B (de) * | 1951-03-13 | 1957-04-04 | Oesterr Alpine Montan | Einrichtung zur Vermeidung des Ansetzens von Eisenbaeren beim Verblasen von Roheisen im Konverter |
| US2847206A (en) * | 1955-06-20 | 1958-08-12 | Pennsylvania Engineering Corp | Exhaust apparatus |
| DE1214714B (de) * | 1954-04-06 | 1966-04-21 | Waagner Biro Ag | Verfahren zur Verbrennung der in sauerstoffblasenden, der Stahlherstellung dienenden Konvertern gebildeten kohlenmonoxydhaltigen Abgase und Daempfe |
| DE1284437B (de) * | 1959-11-14 | 1968-12-05 | Demag Ag | Lanzenaufhaengung fuer metallurgische OEfen, insbesondere fuer Stahlwerkskonverter |
| DE2838983A1 (de) * | 1978-09-07 | 1980-03-20 | Maximilianshuette Eisenwerk | Verfahren zur waermezufuhr bei der stahlerzeugung im konverter |
-
1923
- 1923-08-09 DE DEK86819D patent/DE409277C/de not_active Expired
Cited By (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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