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DE408750C - Vorrichtung zum Umlegen von Schellen um Schlauchkupplungen - Google Patents

Vorrichtung zum Umlegen von Schellen um Schlauchkupplungen

Info

Publication number
DE408750C
DE408750C DEK89452D DEK0089452D DE408750C DE 408750 C DE408750 C DE 408750C DE K89452 D DEK89452 D DE K89452D DE K0089452 D DEK0089452 D DE K0089452D DE 408750 C DE408750 C DE 408750C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
handwheel
hose
clamping jaws
clamp
clamping
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEK89452D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Knorr Bremse AG
Original Assignee
Knorr Bremse AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Knorr Bremse AG filed Critical Knorr Bremse AG
Priority to DEK89452D priority Critical patent/DE408750C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE408750C publication Critical patent/DE408750C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D39/00Application of procedures in order to connect objects or parts, e.g. coating with sheet metal otherwise than by plating; Tube expanders
    • B21D39/04Application of procedures in order to connect objects or parts, e.g. coating with sheet metal otherwise than by plating; Tube expanders of tubes with tubes; of tubes with rods
    • B21D39/046Connecting tubes to tube-like fittings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Hand Tools For Fitting Together And Separating, Or Other Hand Tools (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 24. JANUAR 1925
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- JVs 408750 -KLASSE 7 c GRUPPE 21
(KS9452 Ij7C)
Knorr-Bremse Akt-Ges. in Berlin-LiGhtenberg.
Vorrichtung zum Umlegen von Schellen um Schlauchkupplungen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 7. Mai 1924 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Umlegen von Schellen um Schläuche. Diese Vorrichtung wird beispielsweise mit Vorteil zum Aufbringen der Schellen benutzt, mittels deren die Kupplungsköpfe und Anschlußverschraubungen für die Schlauchkupplungen der Druckluftleitung an Eisenbahnfahrzeugen verbunden werden. Bislang geschah dies unter Benutzung des Schraubstocks von Hand. Diese Art der Be-
festigung der Schellen Avar aber nicht nur zeitraubend, sondern auch unzuverlässig und bei der Massenherstellung derartiger Yerbindungen im hohen Maße unwirtschaftlich. Mit der Vorrichtung nach der Erfindung erfolgt das Aufziehen einer Schelle um den Schlauch mühelos in einem Bruchteil der Zeit, die nach dem bisherigen unzulänglichen Verfahren dafür notwendig war. Die Vorrichtung ist daher besonders dort am Platze, wo es sich um die Massenherstellung solcher Verbindungen handelt.
Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung dargestellt. *
Die Abb. 1 und 2 zeigen die Vorrichtung gemäß der Erfindung im senkrechten Längsschnitt.
Abb. 3 zeigt sie in Ansicht von oben. Die Abb. 4 und 5 zeigen Hilfsgeräte, die bei der Anwendung der Vorrichtung erforderlich sind.
Die Vorrichtung besteht aus einem Gehäuse a, das auf einem Unterteil b befestigt ist. In dem Gehäuse α ist eine Welle c gelagert. Auf ihr ist mittels Vierkants, Keiles o. dgl. ein als Schwungrad dienendes Handrad d befestigt. Im Handrad ist an geeigneter Stelle ein Schwunggewicht (auf der Zeichnung nicht dargestellt) vorgesehen, das aus unten erläuterten Gründen das Schwungrad stets in eine bestimmte Stellung zu bringen sucht. Ein Handhebel e ist mit einer die Nabe des Handrads d konzentrisch umfassenden Nabe auf dieser gelagert und kann durch Klemmverschluß mit dem Kranz des Handrades d gekuppelt werden, um bei Benutzung der Maschine den wirksamen Hebelarm zu verlängern. Auf der Welle c ist im Innern des Gehäuses α eine Kurvenscheibe befestigt, die, wie aus Abb. 2 ersichtlich, aus zwei übereinanderliegenden, miteinander verbundenen Scheiben f und g bestehen kann, deren eine, /, die als Führungsnut dienenden Durchbrechungen /( besitzt. In diese Durchbrechungen greifen zwei Rollenzapfen ein, die an zwei Hebeln i angebracht sind. Die Hebel i drehen sich um Zapfen k und bilden am oberen Ende je eine Klemmbacke /. Die Klemmbacken werden durch die Kurvenscheibe bei deren Drehung mittels des Handrades d einander genähert oder voneinander entfernt und dienen zum Zusammenbiegen der um die Schlauchmundstücke herumgelegten Schellen. In Abb. 1 ist eine solche mit i1 bezeichnet. Neben der Nabe des Handrades d · ist auf der Welle c ein Sperrad m vorgesehen, in das eine durch den Trethebel η mittels der Zugstange 0 zu bedienende Sperrklinke ρ eingreift. Im Gehäuse α ist eine hohle Führungsstange q befestigt, die an ihrem Ende ein Lager r zum Festhalten des Kupplungskopfes des Bremsschlauches besitzt. In geringer Entfernung davon ist ein zweites Lager s zur Unterstützung des bereits mit der Anschlußverschraubung versehenen Schlauchendes befestigt. Ein weiteres, am Gehäuse α angebrachtes, aus einem geraden und einem kreisförmig gebogenen Flacheisen gebildetes Lager t (Abb. 2) dient zur Aufnahme des Kupplungskopfes beim Anbringen der diesen im Schlauch festhaltenden Schelle. ; Beide Lager r und t sind so angebracht, daß die. Augen für die die Schelle zusammendrückende Klemmschraube an beiden Schlauchenden in die gleiche Diametralebene und auf dieselbe Schlauchseite zu liegen ; kommen. Am Gehäuse α ist ein um den Bolzen ν drehbares Kipplager w angebracht, ■ durch das ein Stift χ hindurchgeführt ist, auf dessen hinteres, aus dem Lager w herausragendes Ende eine Torsionsfeder y aufge- '. schoben ist, die einerseits in den Stift x, anderseits in das Lager w eingreift. Am vorderen Ende des Stiftes x. ist ein Führungslager s angebracht, durch das eine Achse a1 hindurchgeführt ist, die einerseits ein Handrad b1 und anderseits einen Bund c1 trägt. In letzteren ist eine sechskantige Höhlung eingearbeitet, die zur Aufnahme der Mutter für die die Schelle zusammenhaltende Klemmschraube dient. Die Teile a1, b1 und c1 bilden also einen Mutterschlüssel. Der sechskantige Kopf der Klemmschraube der Schelle wird ι durch einen Schlüssel d1 gehalten, dessen Ge- : stalt aus den Abb. 1 und 4 ersichtlich ist. Er ist mittels der Spiralfeder e1 an einem im Gehäuse α befestigten Stift in bekannter Weise angebracht.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende:
Der Schlauch Z1 (s. Abb. 2 und 3) wird in die Lager s und t so hineingelegt, daß der vorher in ihm hineingeführte Kupplungskopf g·1 mit seinem Führungsflansch fest an den Teilen des Lagers t anliegt (Abb. 2 und 3). Die Schelle wird um den Schlauch herumgelegt und so verschoben, daß sie zwischen die Klemmbacken I zu liegen kommt (s. Abb. 1). Diese werden durch Drehen des Handrades d (Abb. 2) unter Benutzung des Hebels e einander so genähert, daß sie die Enden der Schelle zusammenbiegen und so die Schelle fest um den Schlauch herumziehen. Sollten die in den Schellenansätzen befindlichen Augen für die Klemmschraube einander nicht genau gegenüberliegen, so wird das in Abb. 5 dargestellte Hilfswerkzeug mit dem Bügel Ä1 um die Augenansätze der Schelle herumgelegt, und diese werden ausgerichtet. Beim Zusammenpressen der Schelle durch die Klemmbacken I, hervorgerufen durch Drehen des Handrades d, wird
dieses durch die in das Sperrad m ein- ' greifende Sperrklinke t festgehalten. Nach dem Festziehen der Klemmbacken wird die Klemmschraube i1 eingesetzt fs. Abb. ι und 4); deren Kopf wird durch Aufsetzen des Schlüssels d1 festgehalten, die Mutter wird , von Hand auf einige Gewindegänge aufgeschraubt, sodann wird die sechskantige Höhlung in dem Bunde c1 auf die Mutter aufgesetzt und diese mittels des Handrades b1 fest- , gezogen. Das Gewicht dieses Handrades ist durch die Torsionsfeder ν ausgeglichen. Ist die Schelle mittels der Schraube i1 fest zu- j sammengezogen, so wird durch Niedertreten des Trethebels η die Klinke p aus dem Sperrrad ausgerückt, und der Hebel c wird losgelassen, das im Kranz des Handrades d vorgesehene Schwunggewicht dreht dann das Handrad d so weit zurück, daß die Klemmbacken I die Schelle freigeben. Der Schlauch f1 wird sodann umgedreht, so daß | der Kupplungskopf g1 am Lager r anliegt, und , es wird in der vorbeschriebenen Weise die die Verschraubung mit dem Schlauch fest verbindende Schelle umgelegt.
Selbstverständlich ist die Anwendung der Vorrichtung nicht auf den vorbeschriebenen Sonderzweck beschränkt, sie kann vielmehr mit einer geringen Änderung der den Schlauch haltenden Lager für alle anderen Schläuche, wie Spritzenschläuche u. dgl., Ver- I wendung finden.

Claims (6)

  1. Patent-Ansprüche: !
    r. Vorrichtung zum Umlegen von ; Schellen um Schläuche ·— besonders 1 Schlauchkupplungen für Eisenbahndruckluftbremsen —, gekennzeichnet durch zwei die Schelle um den Schlauch herumpressende und zusammenziehende Klemmbacken (I), die an Hebeln (i) sitzen, an deren Enden Führungsansätze vorgesehen sind, die in die Nut (h) einer Kurvenscheibe (/) eingreifen, welche bei ihrer Drehung in dem einen Richtungssinn die Hebelenden einander nähert und [ damit die Klemmbacken (I) voneinander : entfernt, bei der Drehung im entgegengesetzten Richtungssinn aber die Hebelenden voneinander entfernt und.damit die Klemmbacken zusammenpreßt und ihre : Bewegung von einer mittels Hand- ' rades (d) angetriebenen, im Gehäuse der , Vorrichtung gelagerten Achse (c) erfährt, auf der neben dem Handrad eine durch Trethebel (n) auszulösende Sperrvorrichtung (111, p) angebracht ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Ausübung eines möglichst kräftigen Preßdrucks der Klemmbacken (!) ein mit dem Handrad (ei) durch Klemmschluß zu kuppelnder Handhebel (e) vorgesehen ist.
  3. 3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß beim Zusammenpressen der Klemmbacken (I) die Sperrvorrichtung die Rückbewegung der Achse (c) verhindert und daß deren Rückbewegung nach Auslösen der Sperrvorrichtung mittels Trethebels (n) durch das im Handrad (d) befindliche Schwunggewicht selbsttätig erfolgt.
  4. 4. \rorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zum Festhalten des Schlauches während des Arbeitsvorganges bzw. zur Bestimmung der richtigen Lage des Schlauches Lager (r, s und t) vorgesehen sind, deren Anordnung so getroffen ist, daß die durch die Klemmschraube (i1) zusammengehaltenen Schellenenden an beiden Schlauchenden in derselben Diametralebene und auf derselben Schlauchseite liegen.
  5. 5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein zum Festhalten des Kopfes der Klemmschraube (i1) dienender Schlüssel mittels einer dessen freie Bewegung ermöglichenden Spirale (V1) mit dem Gehäuse der g0 Vorrichtung verbunden ist.
  6. 6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß zum Anziehen der Klemmschraube der Schelle ein mit einem Handrad o. dgl. (b1) versehener, durch ein Drehlager (2) geführter Steckschlüssel (c1) vorgesehen ist, der in der senkrecht zur Achse (c) verlaufenden Vertikalebene um einen Bolzen (x) drehbar ist, der seinerseits in einem Drehlager (w) angeordnet ist, das in einer zur ersteren Vertikalebene senkrechten Vertikalebene um einen Bolzen (v) drehbar ist, wobei das Gewicht des Handrades (b1) durch eine auf dem Bolzen (x) angeordnete Torsionsfeder (y) ausgeglichen wird, die einerseits im Lager (w), anderseits im Bolzen (.τ) befestigt ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEK89452D 1924-05-07 1924-05-07 Vorrichtung zum Umlegen von Schellen um Schlauchkupplungen Expired DE408750C (de)

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DE408750C true DE408750C (de) 1925-01-24

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