DE408000C - Anlasser und Brennstoffverteiler fuer OElmotoren - Google Patents
Anlasser und Brennstoffverteiler fuer OElmotorenInfo
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02N—STARTING OF COMBUSTION ENGINES; STARTING AIDS FOR SUCH ENGINES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- F02N99/00—Subject matter not provided for in the other groups of this subclass
- F02N99/002—Starting combustion engines by ignition means
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Description
- Anlasser und Brennstoffverteiler für Ölmotoren. Ülmotoren, die mit Druckzündung arbeiten, d. h. ohne elektrische Zündung, ohne Vergaser und ohne Glühkopf, lassen sich bekanntlich bei größeren Ausführungen nicht von Hand anwerfen, weil die Kompression einen zu großen Widerstand bietet. Infolgedessen müssen solche Motoren mit besonderen Vorrichtungen zum Anlaufen versehen werden. Durch die gemäß der Erfindung ausgebildete Vorrichtung wird erreicht, daß der Motor leicht von Hand angelassen werden kann und daß die Einführung und Verteilung des Brennstoffes verbessert wird.
- Die Erfindung läßt sich bei Zweitakt- und Viertaktmotoren anwenden. Eine Ausführungsform, und zwar bei einem Zweitaktmotor', ist in den Abh. z und 2 veranschaulicht.
- In Abb. r nimmt der Kolben die Anlaßstellung ein. Hierbei wird der Hilfszylinder f von Hand, beispielsweise mittels eines Exzenterhebels o. dgl., so weit angehoben, daß der Hilfskolben e, nachdem im oberen Totpunkt die Zündung im Hilfszylinder f stattgefunden hat, in seiner tiefsten Stellung ganz aus ihm heraustritt. Wenn nun die untere Öffnung des Hilfszylinders f vom Hilfskolben e völlig freigegeben ist, strömen die verbrannten Gase aus dem Hilfszylinder f in den Hauptzylinder. Sobald der Druck im Hilfszylinder f weit genug gefallen ist, wird durch das Rohr i, Ventil g und Schlitze 1 durch den niedergehenden Kolben b vom Kurbelkasten k her Luft eingepreßt, und außerdem wird durch das Brennstoffventil h durch eine kleine Hilfspumpe Brennstoff ohne Luft in den Hilfszylinder feingespritzt. Da während des Anlassens das Ventil c zum Teil geöffnet ist, wird beim Heruntergehen des Kolbens k im Hauptzylinder ein Unterdruck entstehen, so daß beim Eintritt von Luft und Brennstoff der Hilfszylinder vollständig von Abgasen entleert wird.
- Da im Hauptzylinder keine Kompression stattfindet, kann das Anwerfen des Motors mit der Handkurbel ohne weiteres bewirkt werden. Im kleinen Hilfszylinder erfolgen beim Aufwärtsgang der Kolben Kompression und Zündung des Gemisches, so daß dieser jetzt als kleiner Motor läuft, der den Leerlaufswiderstand des Hauptkolbens überwindet, und in kurzer Zeit den Motor auf eine bestimmte Geschwindigkeit bringt. Nun wird der Hahn c geschlossen, und unter dem Einfluß der Schwungmassen wird der Hauptkolben die zur Zündung erforderliche Kompression selbst überwinden, so daß der Hilfszylinder in die Betriebsstellung niedergestellt werden kann (Abb. 2). Die Luftöffnungen l sind jetzt verschlossen. Nach. der ersten Zündung bleibt im Hilfszylinder eine geringe Menge verbrannter Gase zurück, zu der beim Beginn des Niederganges vom Hilfskolben e die nötige Brennstoffmenge eingesaugt wird, welche beim weiteren Niedergang expandiert. Im Hauptzylinder a expandieren die Explosionsgase. Im unteren Totpunkte bleibt während des Betriebes der Hilfszylinder (im Gegenteil zur Anlaßstellung) verschlossen. Beim Wiederaufgang wird im Hilfszylinder das Gemisch von verbrannten Gasrückständen mit dem darin fein verteilten Brennstoff hochkomprimiert. Gleichzeitig wird im Hauptzylinder a nur Frischluft ohne Anwesenheit von Brennstoff komprimiert. Im oberen Totpunkt wird der Brennstoff aus dem Hilfszylinder an der Einschnürung d des Hilfskolbens vorbei in die heiße Verbrennungsluft des Hauptzylinders geschleudert. Nun erfolgt die Zündung, und damit beginnen die Vorgänge von neuem.
- Durch die Erfindung wird eine feine Verteilung des Brennstoffes erreicht, denn derselbe tritt schon kurz nach dem oberen Totpunkt beim Niedergang des Hilfskolbens in den Hilfszylinder ein. Der Brennstoff wird nun während des Nieder- und Wiederaufganges, also fast während einer ganzen Umdrehung, während der er expandiert und wieder verdichtet wird, sich in der vom vorhergehenden Arbeitsgang im Hilfszylinder zurückgebliebenen geringen Menge verbrannter Gase äußerst fein verteilt und vernebelt. Außerdem werden Luft und Brennstoff bis zum Zündzeitpunkt getrennt komprimiert, so daß Frühzündung und Nachbrennen unbedingt vermieden wird.
- Statt der in den Abb. i und 2 dargestellten Ausführungsform können auch abgeänderte Motoren verwendet werden, die gemäß der Erfindung arbeiten.
- Der Hilfszylinder f arbeitet beim Anlassen sowohl des Zweitakt- wie des Viertaktmotors im Zweitakt, während des Betriebes des Zweitaktmotors spritzt der Hilfskolben den fein verteilten Brennstoff bei jeder Umdrehung ein, dagegen wird während des Betriebes des Viertaktmotors der Hilfszylinder f im oberen Totpunkt zwischen Auspuff und Ansaugehub durch einen besonderen Nocken so weit angehoben, daß durch die untere Einschnürung des Hilfskolbens bei d kein Brennstoff aus dem Hilfszylinder f in den Verbrennungsraum des Hauptmotors gelangen kann. Es wird also nur bei jeder zweiten Umdrehung Brennstoff eingespritzt. Der Brennstoff kann beim Viertaktmotor während zweier Umdrehungen zweimal expandieren und wird zweimal verdichtet, ohne daß Frühzündung und Nachbrennen eintreten können.
Claims (2)
- PATENT-ANsPRÜcHE: i. Anlasser und Brennstoffverteiler für Ölmotoren, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem Hauptkolben ein Hilfskolben verbunden ist, der.in einem während des Betriebes unten geschlossenen Hilfszylinder läuft, und der während des Anlassens das Gemisch im Hilfszylinder verdichtet und von den entzündeten Gasen angetrieben wird.
- 2. Anlasser und Brennstoffverteiler für Ohnotoren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Hilfskolben und Hilfszylinder während des Betriebes als Vernebelungsraum und als Brennstoffeinspritzdüse dient.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW63930D DE408000C (de) | 1923-05-30 | 1923-05-30 | Anlasser und Brennstoffverteiler fuer OElmotoren |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW63930D DE408000C (de) | 1923-05-30 | 1923-05-30 | Anlasser und Brennstoffverteiler fuer OElmotoren |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE408000C true DE408000C (de) | 1925-01-06 |
Family
ID=7607004
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEW63930D Expired DE408000C (de) | 1923-05-30 | 1923-05-30 | Anlasser und Brennstoffverteiler fuer OElmotoren |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE408000C (de) |
-
1923
- 1923-05-30 DE DEW63930D patent/DE408000C/de not_active Expired
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