DE407497C - Gliederkessel mit zwischen zwei Halbgliederreihen durch eingebaute Waende gebildetem Fuellschacht - Google Patents
Gliederkessel mit zwischen zwei Halbgliederreihen durch eingebaute Waende gebildetem FuellschachtInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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- F23B—METHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING ONLY SOLID FUEL
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- F23B50/10—Combustion apparatus in which the fuel is fed into or through the combustion zone by gravity, e.g. from a fuel storage situated above the combustion zone the fuel forming a column, stack or thick layer with the combustion zone at its bottom with the combustion zone at the bottom of fuel-filled conduits ending at the surface of a fuel bed
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Description
- Gliederkessel mit zwischen zwei Halbgliederreihen durch eingebaute Wände gebildetem Füllschacht. Für Gliederkessel, in denen minderwertige Brennstoffe verbrannt werden sollen, besteht die Gefahr der Teerabsonderung in den Heizgaszügen, die eine Menge bekannter Nachteile mit sich bringt. Die Erfindung bezweckt, diese Gefahr zu beseitigen. Sie geht von dem Gedanken aus, daß alle Mittel zur Bekämpfung der Teerbildung versagen müssen bzw. keinen Erfolg haben können, wein nicht die Teerbildung in ihrer Wurzel beseitigt wird. Die Ursache der Teerbildung besteht aber darin, daß die Schwelgase an den Gliedwänden niederer Temperatur, besonders der Wasserkessel, kondensieren. Werden die Heizgase aus dem Füllschacht, wie dies bei Gliederkesseln üblich ist, in vielen unterteilten Einzelfäden an den stark kühlenden Gliedwänden vorbeigeführt, oder auch wird ihnen nur ein verhältnismäßig kleiner Raum zur Nachverbrennung vorher geboten, so muß die Teerbildung eintreten. Dagegen wird die Teerbildung verhütet, wenn den Heizgasen, bevör sie in die einzelnen Gliedkanäle abziehen, ein so großer Flammraum für die Verbrennung geboten wird, daß auch wirklich die Bildung eines schwelgasverzehrenden Flammenkernes gewährleistet ist.
- Die Erfindung besteht nun darin, daß bei einem aus zwei Halbgliederreihen gebildeten Gliederkessel, in dem durch eingebaute Wände ein Füllschacht abgeteilt ist, die parallel zur Längsachse des Kessels über dessen ganze Länge reichenden Füllschachtwände oberhalb des Rostes enden, an den Endgliedern angeschlossen sind und mit den Halbgliederreihen durchlaufende Flammräume bilden. Die Füllschachtwände können als wasserführende Kammern - Rohrwände oder Schamottewände - ausgeführt sein.
- Einen Gliederkessel, der dieser Bedingung entspricht, stellen beispielsweise die Abbildungen nach Abb. i bis q. dar. Abb. i zeigt einen senkrechten Schnitt durch den Kessel, Abb. 2 einen wagerechten Schnitt durch den Kessel, Abb. 3 und q. besondere Ausführungsformen der Füllschaehtwand im Schnitt.
- Die Halbgliederreihen a, a, bilden nicht, wie üblich, den Füllschacht c, sondern dieser wird von zwei besonderen und unabhängig von den Halbgliedern durchlaufenden, eingebauten Füllschachtwänden b, b, gebildet, die an den Endgliedern befestigt sind bzw. mit diesen in Verbindung stehen und parallel zur Längsachse des Kessels über dessen ganze Länge reichen. Hierdurch entstehen zwischen den Halbgliederreihen a, a, Flammräume d, d,, die entsprechend den Füllschachtwänden ungeteilt auf Kessellänge durchlaufen und unabhängig von den Halbgliederreihen a, a, in der Breite bemessen werden können. Als Höhe der Flammräume wird die ganze Höhe bis Kesseloberkante ausgenutzt. Die eingebauten Füllschachtwände enden ein Stück weit oberhalb des Rostes und lassen so den Eintritt in die Flammräume frei. Die Heizgase treten erst, nachdem ihnen in den großen Flammräumen d, dl infolge der hohen Temperatur Gelegenheit gegeben war, restlos zu verbrennen, durch die Eintrittsstellen e, e, in die durch die Einzelglieder gebildeten Heizkanäle f, f" g, g, ein. Hier erst streichen sie an den wassergekühlten Wänden vorbei, ohne jedoch noch Teerabsonderung zu geben, da die teerbildenden Bestandteile der Heizgase bereits im Flammraum vollkommen verbrannt sind. Der Abzug erfolgt durch die Sammelkanäle h, hl. Die Füllschachtwändc b, b, können gleichzeitig zur Zuführung der Zusatzluft durch Kanäle i, il benutzt werden, wie Abb. i und 2 zeigen. Die geschlossenen Füllschachtwände b, b, können auch in beliebiger sonstiger Ausführung z. B. aus eng aneinanderliegenden wagerechten, wasserführenden Rohren bestehen, wie Abb.3 zeigt; eine andere Ausführungsmöglichkeit zeigt Abb. q., woselbst die Füllschachtwände b, bi aus Schamotte bestehen.
Claims (3)
- PATENT-ANSPRÜCHE: i. Gliederkessel mit zwischen zwei Ha4bgliederreihen durch eingebaute Wände gebildetem Füllschacht, dadurch gekennzeichnet, daß die parallel zur Längsachse des Kessels über dessen ganze Länge reichenden Füllschachtwände (b) oberhalb des Rostes enden, an den Endgliedern angeschlossen sind und mit den Halbgliederreihen durchlaufende Flammräume (d) bilden.
- 2. Gliederkessel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Füllschachtwände aus eng aneinanderliegenden wagerechten Röhren bestehen.
- 3. Gliederkessel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Füllschachtwände aus feuerfestem Stoffe, z. B. Schamotte, bestehen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK86215D DE407497C (de) | 1923-06-14 | 1923-06-14 | Gliederkessel mit zwischen zwei Halbgliederreihen durch eingebaute Waende gebildetem Fuellschacht |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK86215D DE407497C (de) | 1923-06-14 | 1923-06-14 | Gliederkessel mit zwischen zwei Halbgliederreihen durch eingebaute Waende gebildetem Fuellschacht |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE407497C true DE407497C (de) | 1924-12-23 |
Family
ID=7235597
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK86215D Expired DE407497C (de) | 1923-06-14 | 1923-06-14 | Gliederkessel mit zwischen zwei Halbgliederreihen durch eingebaute Waende gebildetem Fuellschacht |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE407497C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE970137C (de) * | 1951-12-23 | 1958-08-21 | Strebelwerk G M B H | Gliederkessel fuer Warmwasser, Heisswasser oder Niederdruckdampf |
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1923
- 1923-06-14 DE DEK86215D patent/DE407497C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE970137C (de) * | 1951-12-23 | 1958-08-21 | Strebelwerk G M B H | Gliederkessel fuer Warmwasser, Heisswasser oder Niederdruckdampf |
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