DE407225C - Mechanische Treidelanlage - Google Patents
Mechanische TreidelanlageInfo
- Publication number
- DE407225C DE407225C DEM81898D DEM0081898D DE407225C DE 407225 C DE407225 C DE 407225C DE M81898 D DEM81898 D DE M81898D DE M0081898 D DEM0081898 D DE M0081898D DE 407225 C DE407225 C DE 407225C
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- ship
- gear
- rocker arm
- towing system
- pulling
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- Expired
Links
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B63—SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
- B63B—SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING
- B63B21/00—Tying-up; Shifting, towing, or pushing equipment; Anchoring
- B63B21/56—Towing or pushing equipment
- B63B21/64—Equipment for towing or pushing vessels by vehicles or beings moving forward on ground-based paths along water-way
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Ocean & Marine Engineering (AREA)
- Types And Forms Of Lifts (AREA)
Description
- mechanische Treidelanlage. Es ist mehrfach versucht worden, das Problem der elektromechanischen Treidelei auf Binnenwasserstraßen dadurch zu lösen, daß man an einer über dem Fahrwasser aufgehängten Bahn,ein Zuggetriebe laufen ließ, das auf dem Schiff abgestützt war. Alle diese -bisher bekannt gewordenen Konstruktionen haben den Nachteil, daß sie der wechselnden Höhenlage der Bahn. über dem Schiff nicht genügend Rechnung tragen. Solche Höhenänderungen entstehen nicht nur durch Änderung des Wassexstandes und der Tauchtiefe des Schiffes sowie beim Durchfahren von Schleusen und Brücken, wo die Bahn gehoben oder gesenkt werden muß, sondern auch durch Wellenbildung beim Begegnen mit anderen Schiffen und durch Temperatureinflüsse auf -Tragnetz und Bahn,; die eine wellenförmig sich wiederholende Änderung der Höhenlage der Bahn bewirken. Es ist daher nicht ausreichend, die Höhenlage des Getriebes, wie es bisher allein bekannt ist, von Fall zu Fall durch künstliche Mittel eiAzustellen; das Getriebe muß vielmehr außer der selbsttätigen Beweglichkeit nach der Seite eine ebensolche nach .der Höhe haben. Die Aufgabe wird wesentlich erschwert durch die weitere Forderung, daß hierbei weitmöglichst die Bahn von allen senkrechten Kräften, die durch Gewicht oder Zugkraft des Getriebes entstehen, entlastet wird.
- Eine diese Forderungen erfüllende Anlage ist Gegenstand der Erfindung. Gemäß letzterer ist das Getriebe unter Gewichtsausgleich .derart freischwingend auf dem Schiff gelagert, daß @es selbständig Abstandsänderungen zwischen Schiff und Bahn unter Entlastung :dieser zu folgen vermag. Naturgemäß kann die Erfindung ebenso benutzt werden, um: irgendwelche,'anderen Katzen, z. B. solche, die zum Bremsen oder zur Stromabnahme dienen, in gleicher Weise unter steter Entlastung der Bahn mit dem Schiff zu verbinden. Der Gewichtsausgleich erfolgt beispielsweise durch em am einen Ende einest Schwinghebels angebrachtes Gegengewicht, während das Getriebe auf dem anderen Ende lastet.
- Die Zeichnung veranschaulicht dieses Ausführungsbeispiel der Erfindung. Abb. i zeigt den Vorderteil eines Schiffes mit einem erfindungsgemäß gestützten Zuggetriebe in Seitenansicht, während Abb. z einen zugehörigen Grundriß darstellt.
- Mit a ist das Getriebe bezeichnet, das beispielsweise von unten her in die Bahn b eingreift, wobei .es durch den Oberwagen c fest an der Bahn geführt wird. Das Getriebe ist im Punkte d allseitig gelenkig an :ein Schwing, hebelpaar e, f angeschlossen, das auf einem, um eine senkrechte Achse drehbaren Stuhl g. gelagert ist, -der z. B. unterstützt wird durch einen in seiner Höhe verstellbaren, auf dem Schiff aufgestellten Bock. Der Schwinghebel kann also sowohl in senkrechter Ebene schwingen als auch in wagerechter, so daß das Schiff innerhalb' der Reichweite des das Getriebe tragenden Armes sowohl in der Höhe als auch; nach der Seite seine Lage in bezug auf die Bahn selbsttätig verändern kann. Bei allen diesen Bewegungen wird die Bahn durch das an den ,anderen Ausleger des Schwinghebelpaares '- gelenkik- angeschlö`ssene Gegengewicht h entlastet.
- Sowohl Getriebe wie Gegengewicht werden hierbei parallel geführt, so daß sie also in jeder Lage ihre senkrechte Stellung beibehalten, was besonders für das Getriebe wegen der durch die Zugkraft ausgelösten Drehmomente in senkrechter Ebene notwendig ist.
- Der Gewichtsausgleich könnte auch durch ein auf Rollen laufendes Gegengereicht, durch Federkraft oder durch eine andere Fremdkraft erfolgen.
Claims (3)
- PATENT-ANSPRÜcHE: i. Mechanische Treidelanlage, bei der sich das zum Ziehen des Schiffes dienende, motorisch bewegte -Getriebe an einer über dem Fahrwasser hängenden Bahn entlang `bewegt und in der Höhenlage verstellbar auf dem Schiff gelagert ist, dadurch gekennzeichnet, d,aß das Getriebe (a) unter Gewichtsausgleich derart freischwingend auf dem Schiff gelagert ist, daß es selbsttätig Abstandsänderungen zwischen Schiff und Bahn (b) unter Entlastung dieser zu folgen vermag.
- 2. Anlage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Getriebe (a) an einem mit Gegengewichten (h) belasteten Schwinghebel (e, f) angeschlossen ist.
- 3. Anlage nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwinghebel aus zwei doppelarmigen Hebeln besteht, die sowohl am Zuggetriebe (a) ass am Gegengewicht (h) derart angreifen, daß ein Lenkerparallelogramm gebildet wird. ¢. Anlage nach Anspruch i unter Verwendung einer zum Bremsen dienenden zweiten Katze, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Katze ebenso wie die erste (a) unter Gewichtsausgleich freischwingend auf dem Schiff gelagert ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM81898D DE407225C (de) | 1923-07-03 | 1923-07-03 | Mechanische Treidelanlage |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM81898D DE407225C (de) | 1923-07-03 | 1923-07-03 | Mechanische Treidelanlage |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE407225C true DE407225C (de) | 1924-12-19 |
Family
ID=7319164
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM81898D Expired DE407225C (de) | 1923-07-03 | 1923-07-03 | Mechanische Treidelanlage |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE407225C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| NL2001758C2 (nl) * | 2008-07-04 | 2010-01-05 | Zwijnenberg Evert Hendrik Will | Hulpinrichting voor plaatsing tussen een trek- of duwkracht verschaffend eerste object en een tweede object waarop de trek- of duwkracht wordt uitgeoefend. |
-
1923
- 1923-07-03 DE DEM81898D patent/DE407225C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| NL2001758C2 (nl) * | 2008-07-04 | 2010-01-05 | Zwijnenberg Evert Hendrik Will | Hulpinrichting voor plaatsing tussen een trek- of duwkracht verschaffend eerste object en een tweede object waarop de trek- of duwkracht wordt uitgeoefend. |
| WO2010002253A3 (en) * | 2008-07-04 | 2010-07-22 | Evert Hendrik Willem Zwijnenberg | Vessel and method for transferring a force to or from such a vessel |
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