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DE406911C - Verfahren zur Herstellung von Moerteldichtungsmitteln - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Moerteldichtungsmitteln

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Publication number
DE406911C
DE406911C DES53116D DES0053116D DE406911C DE 406911 C DE406911 C DE 406911C DE S53116 D DES53116 D DE S53116D DE S0053116 D DES0053116 D DE S0053116D DE 406911 C DE406911 C DE 406911C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cement
mortar
acid
sealants
production
Prior art date
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Expired
Application number
DES53116D
Other languages
English (en)
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Individual
Original Assignee
Individual
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Publication date
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Priority to DES53116D priority Critical patent/DE406911C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE406911C publication Critical patent/DE406911C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B28/00Compositions of mortars, concrete or artificial stone, containing inorganic binders or the reaction product of an inorganic and an organic binder, e.g. polycarboxylate cements
    • C04B28/02Compositions of mortars, concrete or artificial stone, containing inorganic binders or the reaction product of an inorganic and an organic binder, e.g. polycarboxylate cements containing hydraulic cements other than calcium sulfates
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B7/00Hydraulic cements
    • C04B7/36Manufacture of hydraulic cements in general
    • C04B7/38Preparing or treating the raw materials individually or as batches, e.g. mixing with fuel
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B7/00Hydraulic cements
    • C04B7/36Manufacture of hydraulic cements in general
    • C04B7/38Preparing or treating the raw materials individually or as batches, e.g. mixing with fuel
    • C04B7/42Active ingredients added before, or during, the burning process

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Sealing Material Composition (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von IHörteldichtungsmitteln. Um Zement, 1llörtel oder Beton wasserdicht zu machen, pflegt man ölige oder fettige Stoffe zuzusetzen. Diese «-erden verseift, emulgiert hzw. fein verteilt, lassen sich aber nicht derartig fest in der Masse einbetten, daß eine dauernde Wasserabweisung verbürgt ist. Deshalb wurde schon vorgeschlagen, sich eines Trägers für die Zusatzmittel zu bedienen, z. B. Traß und Schlacke. Dies war auch mit dem wirtschaftlichen Nachteil verknüpft, daß größere Mengen dieser Stoffe zum Herstellungsort hingeschafft werden mußten. Dabei zeichnete sich das Ergebnis nicht einmal durch besonders gute und dauernd wirkende Wasserdichtigkeit aus. Andererseits ist nun auch schon in der Weise vorgegangen worden (laß ein Teil des Zementes in feiner Verinahlung mit einem .organischen Stoff, wie Wachs, behandelt wurde. Man fand jedoch noch keinen erfolgreichen Weg, die dein Zement einverleibten Stoffe so fest mit diesem zu verbinden, daß die wasserabweisende Wirkung mit der Zeit nicht nachließ.
  • Hier setzt nun die Erfindung ein, nach der zwar gleichfalls als Grundlage für ein Mörteldichtungsinittel, insbesondere für Zement, der Zement selbst benutzt, hierbei aber in anderer, und zwar derartig durchgreifender Weise verfahren wird, daß die innigste Verbindung der einzelnen Teile sichergestellt und sowohl große Wasserdichtigkeit als auch Beständigkeit dieser gewährleistet ist. Zur Herstellung des neuen Mörteldichtungsmittels wird der Zement mit Säure behandelt, d. h. aufgeschlossen, und dann Öl, Bitumen, Asphalt und ähnliche wasserabstoßende Substanz hinzugefügt. Bei zweckmäßiger Einstellung des Mischungsv erhältnisses entsteht eine dickliche Paste, die leicht zu trocknen ist. Man kann aber auch unmittelbar auf ein trockenes Erzeugnis hinarbeiten.
  • Als Grundstoff kommt außer Portlandzement auch anderer hydraulischer Zement oder hydraulischer Kalla in Frage.
  • Ferner kann auch der Zement durch seine einzelnen Bestandteile ersetzt werden. Beispielsweise wäre ein Gemisch von Kalkstein und Ton oder auch einfach Zementrohmasse zu nehmen.
  • Als Säure für den Aufschluß kommt vor allem Salzsäure, außerdem Schwefelsäure in Betracht. Besonders bewährt hat sich ein Gemisch von Salzsäure und Schwefelsäure. Schwefelsäure wirkt nämlich sehr günstig, kann aber nicht in höherem Betrage genommen werden, damit nicht zuv iel Gips entsteht.
  • Einen vorteilhaften Ersatz für die Säure stellt Chlorcalcium und Chlormagnesium dar. Wird mit diesem Zement oder Kalkstein und Ton bzw. Zementrohmasse erhitzt und dann bituminöse Substanz zugefügt, so entsteht ein vorzüglicher, 'bequem zu handhabender Mörteldichtungsstoff.
  • Die Säure und die Salze haben die Wirkung, die Grundsubstanz in ein Kolloid überzuführen, das einerseits die bituminöse Substanz gut einbindet und weitgehende Verteilung gestattet, anderseits einen sehr günstigen Einfluß auf den Portlandzement oder sonstigen Mörtelbildner, dem das Dichtungsmittel zugegeben wird, hat.
  • Bei der Säurebehandlung entsteht schon unmittelbar Wärtne, und das Biturnen wird der heißen bzw. sich erhitzenden Masse zugegeben, uni eben die Wärmeenergie auszunutzen. Erhöhte Temperatur ist nämlich günstig für die Bildung der neuen Mörteldichtungsmittel. Zur Streckung dieser kann Sand, toniger Sand und feiner Gesteinsabfall eingearbeitet werden.
  • Die neuen Dichtungsmittel werden bei Zement entweder den blinkern zugemahlen oder in den Mörtel eingearbeitet.
  • Der Vorteil des neuen Verfahrens besteht darin, daß, obwohl, nur Ausgangsstoffe genommen "werden, die in jeder Zementfabrik vorhanden sind, trotzdem infolge der zielbewußt angewandten Säurebehandlung ein vollwertiges, den bisher bekannten Dichtungsmitteln ebenbürtiges oder sogar überlegenes Erzeugnis erhalten wird. Es sind keine besonderen Anlagen erforderlich, um die Herstellung des 1Iörteldichtungsmittels und die von wasserabweisendem Zement mit der eigentlichen Zementherstellung zu verbinden. Die bisher bei alleiniger Verwendung von Zement (als Träger für das die Dichtung bettwirkende Mittel) feststellbaren Mängel «-erden sowohl bezüglich der wasserabweisenden Irraft als auch der Beständig -keit dieser Eigenschaft völlig behoben und ins Gegenteil verwandelt. Infolge der Verwandtschaft des Trägers für das Bitumen mit "Zement genügen übrigens von dem neuen Mörteldichtungsmittel geringere Zusatzmengen, als bisher in der Regel verwandt wurden, sofern eben vor Einverleibung des organischen Stoffes die Säurebehandlung Platz greift.

Claims (3)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung von .NIörteldichtungsmitteln für Zement usw., dadurch gekennzeichnet, daß Portlandzement oder ähnliche hvdraulische Zernente mit Säure behandelt und dann Biturnen, Öl u. dgl. hinzugefügt wird.
  2. 2. Ausführungsform des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß als Säure Salzsäure oder Schwefelsäure dient.
  3. 3. Ausführungsform des Verfahrens nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein Gemisch von Kalkstein und Ton oder Zetnentrohmasse mit Säure behandelt wird. Ausführungsform des Verfahrens nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß Zement oder Rohrnasse mit Chlorcalcium bzw. Chlormagnesium erhitzt und dann Bitumen, 01 usw. zugemischt wird.
DES53116D 1920-05-22 1920-05-22 Verfahren zur Herstellung von Moerteldichtungsmitteln Expired DE406911C (de)

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