DE406325C - Fluessigkeitsgetriebe - Google Patents
FluessigkeitsgetriebeInfo
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- DE406325C DE406325C DER56164D DER0056164D DE406325C DE 406325 C DE406325 C DE 406325C DE R56164 D DER56164 D DE R56164D DE R0056164 D DER0056164 D DE R0056164D DE 406325 C DE406325 C DE 406325C
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Links
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16H—GEARING
- F16H41/00—Rotary fluid gearing of the hydrokinetic type
- F16H41/24—Details
- F16H41/30—Details relating to venting, lubrication, cooling, circulation of the cooling medium
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
- Flüssigkeitsgetriebe. Die Erizndung bezieht sich auf ein Flüssigkeitsgetriebe, dessen Verlustwärme in einem selbsttätigen Flüssigkeitsumlauf nach einer außerhalb des Getriebes angeordneten Kühlvorrichtung abgeführt wird. Es sind Vorrichtungen dieser Art bekannt, bei denen der Druckunterschied zweier voneinander durch ein Regelglied getrennter ruhender Räume den Flüssigkeitsumlauf durch die Kühlvorrichtung bewirkt. Diese bekannten Vorrichtungen stehen mit dem ruhenden Getriebegehäuse in fester Verbindung. Sie-lassen sich daher bei Flüssigkeitsgetrieben mit umlaufendem Gehäuse nicht verwenden.
- Im Gegensatz zu den bekannten Flüssigkeitsgetrieben wird bei dem Gegenstand der Erfindung zur Einleitung und Aufrechterhaltung des Flüssigkeitsumlaufes durch die Kühlvorrichtung der Druckunterschied verwendet, der in einem umlaufenden Turbinengehäuse immer vorhanden ist. Der Zentrifugaldruck im Innern eines solchen Gehäuses ist während des Betriebes in der Nähe der Gehäuseachse naturgemäß kleiner als in von der Gehäuseachse entfernteren Zonen. Der 7_.entrifugaldruck wächst mit zunehmendem Gehäuseradius und hat seinen größten Wert am größten inneren Gehäuseradius. Bei dem Flüssigkeitsgetriebe nach der Erfindung liegt daher die Stelle des Eintrittes der Flüssigkeit in die zur Kühlvorrichtung führende Kühlleitung in genügend großer Entfernung von der Gehäuseachse, während die Mündung der Umlaufleitung in das umlaufende Turbinengehäuse in der Nähe der Gehäuseachse liegt. Der innerhalb des umlaufenden Turbinengehäuses befindliche Teil der Kühlleitung ist nach der Erfindung durch die feststehende Leitkranzanordnung einer ein-oder mehrstufigen Turbine geführt.
- Die Treibflüssigkeit verläßt das umlaufende Turbinengehäuse durch eine oder mehrere im Leitkranz oder im Leitkranzträger an einem möglichst großen Durchmesser desselben angebrachte öffnungen und wird durch eine oder mehrere Hohlspeichen des Leitkranzträgers nach dessen Hohlnabe und von dieser aus nach einer Kühlvorrichtung geleitet. Aus dieser Vorrichtung kehrt die Treibflüssigkeit wieder zur Hohlnabe des Leitkranzträgers zurück, aus der sie in der Nähe der Gehäuseachse wieder in das Innere des umlaufenden Turbinengehäuses eintritt.
- In der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes beispielsweise im Längsschnitt dargestellt.
- Die mit hoher Drehzahl laufende treibende Welle a ragt in das mit geringerer Drehzahl umlaufende Turbinengehäuse b hinein, das mit der anzutreibenden Welle e fest verbunden ist. Mit der Welle a in bekannter Weise fest verbunden ist die treibende Turbine (Antriebszentrifugalpumpe) d. Die anzutreibenden Turbinenschaufelkränze e, f, g - hier beispielsweise einer dreistufigen Turbine - sind mit dem umlaufenden Turbinengehäuse b fest verbunden, das in zwei Kugellagern lt und i läuft, die in dem Untergestell h ruhen. Die feststehenden Leitkränze l und m sind an deal Leitkranzträger n befestigt, der mit der Hohlnabe o in Verbindung steht. Die Hohlnabe o ist an dem Untergestell h befestigt. Aus der Zone höheren Druckes im Inneren des umlaufenden Turbinengehäuses b -führt durch eine oder mehrere Hohlspeichen p ein oder mehrere Kanäle q, der bzw. die durch eine Längsbohrung in der Hohlnabe o mit der Umlaufleitung r in Verbindung stehen. Die Umlaufleitung r führt nach einer Kühlvorrichtung s. Die Anschlüsse t und tt dienen zur Zu- bzw. Abführung des wärmeaufnelimenden Mittels. Aus der Kühlvorrichtung s führt eine Leitung v zu einer Längsbohrung tv in der Hohlnabe o des Leitkranzträgers n zurück, die in der Nähe der Gehäusenabe, in möglichster Nähe der Mittelachse, also in einer fast druckfreien Zone des mit dem Flüssigkeitsinhalt umlaufenden Turbinengehäuses mündet.
- Es ist einleuchtend, daß in dem ruhenden Kanal q dem Eintritt der Treibflüssigkeit keinerlei Zentrifugalwirkung entgegensteht, und daß infolgedessen die Treibflüssigkeit bestrebt ist, von einem Orte höheren Druckes durch diesen Kanal q auf dem beschriebenen Umwege durch die Kühlvorrichtung nach einer Zone niederen Druckes abzufließen.
- Zur Erhöhung der Durchflußgeschwindigkeit kann an der Eintrittsstelle z1 zu dem Kanal q eine Staudüse oder Stauschaufel x angeordnet werden, an der die vorüberfließende Treibflüssigkeit mit größerer Geschwindigkeit in den Kanal q eingeführt wird.
- Aus der in der Zeichnung dargestellten Anordnung geht ohne weiteres hervor, daß der normale, zur Kraftübertragung dienende Flüssigkeitslauf y von dem neuen Kreislauf vollständig getrennt und unbeeinflußt bleibt.
Claims (1)
- PATGNT-ANSPRTJcIir: i. Flüssigkeitsgetriebe mit selbsttätigem Flüssigkeitsumlauf durch eine außerhalb des Getriebes liegende Kühlvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß das Innere des umlaufenden Getriebegehäuses (b) durch Kanäle (q, w), die durch den feststehenden Leitkranzträger (n) einer ein-oder mehrstufigen anzutreibenden Turbine führen, mit der ruhenden Kühlvorrichtung (s) in Verbindung steht, und daß der.Leitkranzträger mit Öffnungen versehen ist, von denen eine (z1) für den Austritt der Treibflüssigkeit nach der Kühlvorrichtung (s) in einer Zone höheren Druckes und eine andere Öffnung (z) für den Wiedereintritt der Treibflüssigkeit in das Gehäuse in einer Zone niederen Druckes liegt. z. Flüssigkeitsgetriebe nach Anspruch i, gekennzeichnet durch die Anordnung einer Stauvorrichtung (Fangschaufel oder Düse x) an der in der Zone höheren Zentrifugaldruckes liegenden Austrittsöffnung (z1) zu dem Zwecke, einen- dynamischen Zusatzdruck zur Beschleunigung des Flüssigkeitsumlaufes durch die Kühlvorrichtung zu erreichen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER56164D DE406325C (de) | 1922-06-23 | 1922-06-23 | Fluessigkeitsgetriebe |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER56164D DE406325C (de) | 1922-06-23 | 1922-06-23 | Fluessigkeitsgetriebe |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE406325C true DE406325C (de) | 1924-11-21 |
Family
ID=7410183
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DER56164D Expired DE406325C (de) | 1922-06-23 | 1922-06-23 | Fluessigkeitsgetriebe |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE406325C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2416948A (en) * | 1940-10-11 | 1947-03-04 | Northrop Aircraft Inc | Hydraulic turbine type torque converter and fluid coupling |
| DE1051601B (de) * | 1955-10-05 | 1959-02-26 | Daimler Benz Ag | Hydrostatisches Getriebe |
| DE1160255B (de) * | 1957-04-18 | 1963-12-27 | Brockhouse Eng Ltd | Hydrodynamischer Drehmomenten-Wandler |
-
1922
- 1922-06-23 DE DER56164D patent/DE406325C/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2416948A (en) * | 1940-10-11 | 1947-03-04 | Northrop Aircraft Inc | Hydraulic turbine type torque converter and fluid coupling |
| DE1051601B (de) * | 1955-10-05 | 1959-02-26 | Daimler Benz Ag | Hydrostatisches Getriebe |
| DE1160255B (de) * | 1957-04-18 | 1963-12-27 | Brockhouse Eng Ltd | Hydrodynamischer Drehmomenten-Wandler |
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