[go: up one dir, main page]

DE405768C - Fenster fuer Kraftwagen und aehnliche Fahrzeuge - Google Patents

Fenster fuer Kraftwagen und aehnliche Fahrzeuge

Info

Publication number
DE405768C
DE405768C DEB108691D DEB0108691D DE405768C DE 405768 C DE405768 C DE 405768C DE B108691 D DEB108691 D DE B108691D DE B0108691 D DEB0108691 D DE B0108691D DE 405768 C DE405768 C DE 405768C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
frame
windows
window
door
car
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEB108691D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Application granted granted Critical
Publication of DE405768C publication Critical patent/DE405768C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60JWINDOWS, WINDSCREENS, NON-FIXED ROOFS, DOORS, OR SIMILAR DEVICES FOR VEHICLES; REMOVABLE EXTERNAL PROTECTIVE COVERINGS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES
    • B60J1/00Windows; Windscreens; Accessories therefor
    • B60J1/08Windows; Windscreens; Accessories therefor arranged at vehicle sides
    • B60J1/12Windows; Windscreens; Accessories therefor arranged at vehicle sides adjustable
    • B60J1/14Windows; Windscreens; Accessories therefor arranged at vehicle sides adjustable with pivotal or rotary movement

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Window Of Vehicle (AREA)

Description

  • Fenster für Kraftwagen und ähnliche Fahrzeuge. Die Erfindung soll hauptsächlich ihre Anwendung bei Kraftwagen und ähnlichen Fahrzeugen finden, bei denen jede Seite des Wagens von dem vorderen Spritzblech oder der Motorhaube bis zu dem hinteren Ende bzw. dem Rahmenende für die Hintersitze aus einem Paar von Türen besteht, die mit der Rückseite gegeneinander an einen gemeinsamen Pfosten oder Ständer aufgehängt sind. Gegenstand der Erfindung ist nun die Ausbildung von senkrechten, beweglichen Schiebefenstern zur Herstellung eines Wagens von dem sogenannten Allwettertyp, d. h. ein Wagentyp, der je nach Wunsch entweder vollständig offen oder vollständig geschlossen sein kann. Hierbei werden im allgemeinen bei den Kraftwagenkasten Verdecke benutzt, deren Hauptständer an den Seiten des Wagens hinter der hinteren Tür gelenkig befestigt sind; das Verdeck hat dann eine Verlängerung, welche über dem größten Teil des Wagengestelles liegt und vorn an dem Windschirm befestigt ist.
  • Das Hauptmerkmal der Erfindung bei Anbringung an einem Wagenkasten von der genannten Art besteht darin, daß zwischen dem Hauptständer für das Verdeck und der Windschutzscheibe bzw. deren Rahmen keinerlei Rahmenteilständer o. dgl. vorhanden sind, daß vielmehr der ganze Zwischenraum zwischen dem Hauptständer des Verdecks und dem Windschutzrahmen durch zwei Fenster und deren Rahmen geschlossen wird, die an den Türen befestigt und in senkrechter Richtung verstellbar sind.
  • Gemäß der Erfindung kann jede Fensterscheibe in einem zusammenklappbaren zweiteiligen Rahmen senkrecht verschoben werden, der nahe an dem unteren Rande der Tür gelenkig befestigt ist. Ein Teil dieses Rahmens ist unten an der Tür zweckmäßig in einer Aussparung angelenkt, und der obere Teil des Rahmens kann dann entweder an der Oberkante dieses Rahmenteils oder aber auch an der Oberkante der Tür angelenkt werden. Wenn die Erfindung an einem Wagenkasten der gedachten Art angebracht wird, so können zweckmäßig die oberen Rahmenteile der Schiebefenster an ihren gegeneinanderliegenden Kanten mit Dichtungsstreifen ausgerüstet werden, die einen wasser-und luftdichten Abschluß bilden.
  • Wenn das Schiebefenster herabgelassen ist, so liegt diese Glasscheibe in dem unteren, Rahmen, und der obere Rahmenteil wird dann abwärts auf diesen Rahmenteil herabgeklappt, so daß beide so weit wie möglich in der entsprechenden Vertiefung der Tür untergebracht werden können. Um die Glasscheibe aufwärts zu schieben, müssen die beiden Rahmen aus der Vertiefung der Tür durch Schwingen um das untere Gelenk herausbewegt werden, worauf dann der obere Rahmen durch Drehen um sein Gelenk mit dem unteren Rahmen in eine Ebene gebracht und in dieser Stellung gesperrt wird. So entsteht ein durchgehender Rahmen mit Führungen an den Seiten, in denen das Schiebefenster gleitet. Die beiden Dichtungsstreifen drücken dann gegeneinander und bilden einen dichten Verschluß zwischen den oberen Rahmenteilen.
  • Wenn das Verdeck ausgespannt und die beiden Fenster aufwärts geschoben sind, so ist der Wagen vollkommen geschlossen; wird dagegen das Verdeck zusammengeklappt und die beiden Fenster mit ihrem Rahmen ebenfalls in die Türen eingeklappt, so ist der 'Vagen vollständig offen.
  • Auf der Zeichnung ist eine besonders zweckmäßige Ausführungsform der Erfindung veranschaulicht: Abb. t ist eine Seitenansicht des Wagenkastens, und zwar vollständig geschlossen. Abb. a ist ein Schnitt durch die eine Wagentür in vergrößertem Maßstube.
  • Abb.3 ist eine gleiche Darstellung, zeigt aber das Fenster geschlossen.
  • Abb..l ist ein an zwei Stellen unterbrochener wagerechter Schnitt durch die beiden Türen, und zwar von der Windschutzscheibe bis zu dem hinteren Ende des Wagenkastens.
  • Abb. 5 ist eine Vorderansicht auf das Fenster.
  • Abb. 6 zeigt im Schnitt eine Einzelheit. Die Bauart des Wagenkastens, für die die Erfindung zwar nicht ausschließlich, aber besonders geeignet ist, kennzeichnet sich dadurch, daß die Seiten des Wagens von dem hinteren Ende der Motorhaube oder des Schutzbleches A bis zu dem vorderen Ende des hinteren Wagenkastens A' aus den beiden Türen B und B zusammengesetzt sind, die Rücken gegen Rücken an einem Pfosten oder Ständer C angehängt sind. Der rückwärtige Wagenkasten A trägt ein Verdeck D mit nach vorn gehender Verlängerung D , welch letztere an dem Windschutzrahmen D befestigt wird. Die Verdeckkonstruktion kann irgendeine beliebige Gestalt haben. Da die Türen und die zugehörigen Fenster in der Bauart vollkommen gleich sind, so soll nur ein Türfenster beschrieben und zeichnerisch erläutert werden.
  • In jeder Tür ist eine tiefe Aussparung Be ziemlich in der vollen Flächenausdehnung der Tür vorgesehen, und am Boden dieser Aussparung sind Scharniere B4 vorgesehen, an denen ein Rahmen E drehbar sitzt. Der Rahmen hat seitliche Führungsnuten, wie aus den Abb.2, 3 und q. hervorgeht, zur Aufnahme eines Schiebefensters F. Der Rahmen kann aus irgendeinem beliebigen Stoff bestehen und in üblicher Weise mit Filz oder einem anderen Stoff ausgekleidet werden.
  • An der oberen Kante des Rahmens E sind Scharniere E'z vorgesehen, an denen ein zweiter Rahmen Cr befestigt ist, der mit dem Rahmen in seinen Einzelheiten ziemlich übereinstimmt. Man könnte auch den Rahmen C' r nicht an dem unteren Rahmen E; sondern an der Kante B4 der Aussparung B der Tür gelenkig anbringen.
  • Aus Abb. a ist deutlich zu ersehen, daß, wenn der Rahmen Q abwärts geklappt und beide Rahmen so weit als möglich in die Aussparung B3 der Tür hineingedrückt sind, dann das ganze Fenster vollständig untergebracht ist, ohne irgendwie vorzustehen, und wenn alle vier Fenster in dieser Weise angeordnet und das Verdeck zusammengeklappt ist, so ist der Wagen vollkommen offen.
  • Um den Wagen zu einem geschlossenen umzuwandeln, wird zunächst das Verdeck in der üblichen Weise angehoben und dann jedes Fenster in folgender Weise angebracht: wird die Tür geöffnet, und die beiden Rahmen werden aus der Vertiefung der Tür herausgeholt, wobei sie um die unteren Scharniere B4 schwingen; darauf wird der obere Rahmen G um das Scharnier E2 aufwärts geschwungen, bis er mit dem Rahmen E in einer Ebene liegt, worauf dann beide in dieser Stellung gesperrt werden; dann wird die Glasscheibe F aus dem Rahmen E in den Rahmen G aufwärts geschoben. Hilfsmittel zum Anheben und Aufwärtsschieben des Fensters, wie z. B. Lederriemen o. dgl., sind hier nicht dargestellt, um die Zeichnung nicht zu verwirren, ebensowenig andere Einzelheiten, wie Vorreiber o. dgl., um die Rahmen in den Stellungen der Abb. a oder 3 zu halten.
  • Aus Abb.3 ist ersichtlich, daß die obere Kante des Rahmens G sich gegen die Kante des Verdecks B4 legt, so daß also der Wagen dann als völlig geschlossen anzusehen ist. Um die beiden Rahmen in der Stellung der Abb.3 gegeneinander zu sperren, kann ein gleitender Sperrbolzen H mit Knopf H2 benutzt werden (vgl. Abb. 6). Dieser gleitende Sperrbolzen kann in geeigneten Führungen der Rahmen G und E gleiten, und es geht aus Abb.6 hervor, daß, wenn der Bolzen die dort dargestellte Lage einnimmt, die Fensterrahmen in der Stellung der Abb. 3 gesperrt sind. Um den oberen Rahmen G' abwärts zu klappen, ist es dann nur notwendig, den Bolzen H entsprechend zu verschieben.
  • Von Wichtigkeit ist, daß ein zug- und wasserdichter Abschluß der Fuge J der Abb. i zwischen den aneinanderstoßenden Kanten der Fensterrahmen G vorhanden ist. Um dies zu erreichen, erhalten die Rahmen G ausgesparte Verlängerungen G3, deren nach außen offene Hohlräume mit Filz- oder Gummistreifen I( ausgefüllt werden, derart, daß diese Filz- oder Gummistreifen etwas aus den Aussparungen G3 herausragen. Wenn nun die Türen B, B2 um ihre Scharniere L bewegt und geschlossen werden, so drücken diese nachgiebigen Streifen I( gegeneinander, und es ist dadurch der gewünschte wasser-und zugdichte Abschluß erreicht, wenn der Wagen geschlossen ist. Wenn die Rahmen G abwärts geklappt sind (Abb. 2), so drücken auch dann noch die Streifen K gegeneinander, was den günstigen Erfolg hat, daß dadurch das Klappern der Fenster verhindert wird. Zur Erzielung eines gefälligen Aussehens wird die Fläche des Rahmens E auf der Seite M in Abb.3 mit einer Stoffbespannung, oder Polsterung ausgestattet, die zwar in Abb.3 fortgelassen, aber aus Abb.5 ersichtlich ist. Wenn der Rahmen G herabgeklappt ist, so wird diese Bespannung doch noch sichtbar sein und zur Erzielung eines gefälligen Aussehens beitragen, wozu sie mit der Bespannung oder Polsterung zweckmäßig übereinstimmt, die für gewöhnlich an den Wagentüren oder an den Innenseiten des Wagens vorgesehen ist. Auf diese Weise ist es möglich, einen Wagenkasten der geschilderten Art derart auszubilden, daß er nach Belieben vollständig geöffnet oder geschlossen sein kann, da alle Fenster in senkrechter Richtung einstellbar sind und auch dauernd von dem Wagenkasten getragen werden. Es kann auch irgendein einzelnes Fenster allein angehoben werden, ohne daß das Verdeck ausgespannt wird, und es lassen sich sehr breite Fenster einbauen, ohne die ganze Bauart zu beeinträchtigen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Fenster für Kraftwagen und ähnliche Fahrzeuge, dadurch gekennzeichnet, daß die Glasscheibe in einem zweiteiligen zusammenklappbaren Rahmen senkrecht verschieblich ist, der an der Unterseite der Tür gelenkig befestigt ist. a. Fenster nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die untere Kante des zweiteiligen Rahmens in einer in der Wagentür vorgesehenen Aussparung oder Vertiefung gelenkig befestigt ist. 3. Fenster nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der obere Teil des Rahmens am unteren Teil angelenkt ist und auf diesen herabgeklappt werden kann. q.. Fenster nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der obere Rahmenteil an der Wagentür oben angelenkt ist und beide Rahmenteile zum senkrechten Verschieben des Glasfensters in eine Ebene gebracht werden können. 5. Fenster nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der obere Rahmenteil an der einen senkrechten Längskante einen nach außen vortretenden Streifen aus Gummi, Filz o. dgl. trägt.
DEB108691D 1922-03-04 1923-03-06 Fenster fuer Kraftwagen und aehnliche Fahrzeuge Expired DE405768C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB405768X 1922-03-04

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE405768C true DE405768C (de) 1924-11-07

Family

ID=10415589

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEB108691D Expired DE405768C (de) 1922-03-04 1923-03-06 Fenster fuer Kraftwagen und aehnliche Fahrzeuge

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE405768C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE948121C (de) Faltverdeck fuer Kraftfahrzeuge
DE953859C (de) Wagentuer fuer Kraftfahrzeuge
DE3816060C2 (de)
DE3116094C2 (de) Automobilfensterpaar
DE19913033A1 (de) Personenkraftwagen mit einem Stoff-Falt-Verdeck und mit einer starren Heckscheibe
DE1117420B (de) Verwandelbares Verdeck fuer Personenkraftwagen
DE10029471B4 (de) Cabriolet-Fahrzeug
DE19825651C2 (de) Kraftwagen mit einem zu öffnenden Verdeck
DE649802C (de) Klappverdeck fuer Kraftfahrzeuge
DE3328294A1 (de) Klappverdeck fuer fahrzeuge, insbesondere kraftfahrzeuge
DE646381C (de) Verdeck fuer Kraftfahrzeuge
DE4038873A1 (de) Cabrio-verdeck aus stahlblech mit heckscheibe aus glas (hardtop) versenkbar
DE1179125B (de) Kabriolettverdeck mit einen Rahmen aufweisendem Rueckfenster
DE405768C (de) Fenster fuer Kraftwagen und aehnliche Fahrzeuge
DE19646240B4 (de) Kraftfahrzeug, insbesondere Personenkraftwagen
DE4113872A1 (de) Kraftfahrzeug, insbesondere personenkraftwagen
DE822779C (de) Kraftfahrzeug, insbesondere kleiner geschlossener Personenkraftwagen
DE895109C (de) Kraftwagen mit aufklappbarer, haubenartiger Verkleidung des Wagenendteiles
DE467215C (de) Umwandelbares Verdeck fuer Kraftwagen
DE937570C (de) Kraftfahrzeug
DE853714C (de) Kraftfahrzeug mit aufklappbarem Verdeck
DE526441C (de) Umwandelbarer Aufbau fuer Kraftwagen
DE431967C (de) Umgestaltungsfaehiger Kraftwagen
AT94821B (de) Kraftfahrzeug mit zusammenklappbarem Verdeck.
DE880255C (de) Schwingtuer fuer Fahrzeuge