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DE405597C - Halbgasfeuerung fuer bituminoese Brennstoffe mit Schraeg- oder Treppenrost und diesen beschickendem, von warmer Spuelluft durchflossenem Trockenschacht - Google Patents

Halbgasfeuerung fuer bituminoese Brennstoffe mit Schraeg- oder Treppenrost und diesen beschickendem, von warmer Spuelluft durchflossenem Trockenschacht

Info

Publication number
DE405597C
DE405597C DET27460D DET0027460D DE405597C DE 405597 C DE405597 C DE 405597C DE T27460 D DET27460 D DE T27460D DE T0027460 D DET0027460 D DE T0027460D DE 405597 C DE405597 C DE 405597C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
air
shaft
drying shaft
warm
feeding
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DET27460D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
GEORG TUXHORN DIPL ING
Original Assignee
GEORG TUXHORN DIPL ING
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by GEORG TUXHORN DIPL ING filed Critical GEORG TUXHORN DIPL ING
Priority to DET27460D priority Critical patent/DE405597C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE405597C publication Critical patent/DE405597C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23BMETHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING ONLY SOLID FUEL
    • F23B90/00Combustion methods not related to a particular type of apparatus
    • F23B90/04Combustion methods not related to a particular type of apparatus including secondary combustion
    • F23B90/06Combustion methods not related to a particular type of apparatus including secondary combustion the primary combustion being a gasification or pyrolysis in a reductive atmosphere

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf Feuerungen für bituminöse und wasserhaltige Brennstoffe geringen Brennwertes und verfolgt den Zweck, den Wirkungsgrad eines mit diesen Brennstoffen beschickten Kessels zu erhöhen oder die Verwendung dieser Brennstoffe in Industrieöfen zu ermöglichen, die hohe in gewöhnlichen Feuerungen nicht zu erzielende Temperatur entwickeln müssen.
Gemäß der Erfindung wird der Brennstoff in einem von warmer Spülluft durchflossenem Schachte getrocknet, ohne daß, wie bei den bekannten Einrichtungen, die entwickelten Wasserdämpfe in die Feuerung eingeführt werden, wo sie die Feuerraumtemperatur infolge ihrer hohen spezifischen Wärme stark herabmindern. Hierbei kann gemäß der Erfindung die Anordnung so getroffen sein, daß zwischen der Entgasungszone und der Trocknungszone eine neutrale Zone liegt, in der kein Luftzug herrscht.
Zweckmäßig ist es, die zum Trocknen bestimmte Luft durch einen hohlen Balken anzusaugen, der unterhalb der den Feuerraum vom Füllschachte trennenden Scheidewand gelagert ist. Auf diese Weise wird eine starke Erwärmung der Trockenluft erzielt und gleichzeitig eine gleichmäßige Verteilung des Brennstoffes auf den ganzen Rost ermöglicht; denn durch den Balken wird die Trennwand gestützt, und es ist nicht erforderlich, sie gegen den Rost zu wölben, so daß zwischen Rost und Trennwand an allen Seiten gleichviel Zwischenraum für die Förderung des Brennstoffes vorhanden ist.
Der vorgewärmten Spül luft können nach Belieben heiße Feuergase zugemischt werden.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform
des Erfindungsgegenstandes wiedergegeben, und zwar zeigt Abb. ι einen Längsschnitt und Abb. 2 einen Querschnitt durch eine gemäß der Erfindung ausgestaltete Feuerung. In der Zeichnung ist α der Füllschacht, der zum Teil als Rostkorb ausgebildet ist, in dem dachförmige Brücken b eingebaut sind, die von der Kammer c nach der Kammer d hinüberführen. Die Kammer c läuft um den Füllschacht zu beiden Seiten und an der Rückseite desselben herum, während die Kammer d gegen die Stirnwand der Feuerung zu vor dem Füllschachte liegt.
An den Stellen e (Abb. 2) sind die Kammern c und d voneinander getrennt.
Die Luft wird durch den Balken f angesaugt, in die Kammern c geleitet, in der sie den Brennstoff umspült, und wird dann durch die Brennstoffsäule bzw. zwischen den Brücken b hindurch nach der Kammer d weitergeführt, wobei die dachförmigen Träger b den Übergang begünstigen. Von der Kammer d tritt die mit Wasserdämpfen beladene Luft in den Kanal g ein, worauf sie dem Fuchse oder dem Schornstein zugeführt wird. In die Kammer c mündet ein weiterer \ Kanal It ein, der ihr Heizgase zuführt von j einer Stelle, an der diese mit der zur Ver- i fügung gestellten Ober- und Unterluft völlig j ausgebrannt sind. An Stelle des Kessel- | Schornsteines kann auch ein besonderer 1 Schornstein oder Ventilator zur Abführung der mit den Wasserdämpfen beladenen Luft I treten. <
Der Querschnitt des Kanals h kann durch ' einen Schieber;' nach Belieben geregelt wer- . den, so daß in der Kammer c der durch den Balken / angesaugten Trockenluft Heizgase in ; jeder erforderlichen Menge zugesetzt werden i können. \
k ist die Entgasungsvorrichtung, in welcher ■ der getrocknete Brennstoff entgast wird. Sie j besteht, wie die Trockenvorrichtung, aus j einem Rostkorb, in dem wieder dachförmige Brücken eingebaut sind. Die Gase werden in \ der Kammer Z gesammelt und von dort nach ; dem Feuerraum hin abgesaugt. !
In dem Füllschachte treten also zwei '. Ströme auf, die in entgegengesetzter Richtung ' verlaufen. Der Spülluftstrom tritt bei J in , den Balken /" ein, nimmt seinen Lauf weiter \ durch die Kammer c, den oberen Teil des Füll- I Schachtes nach der Kammer d und von dort j durch den Kanal g zum Schornstein, wobei i ihm gegebenenfalls ein Nebenstrom an voll- ! kommen verbrannten Heizgasen durch den i Kanal It zugeführt wird. Die im Rostkorb k entwickelten Schwelgase fließen durch die Kammer I dem Feuerraum zu. Zwischen dem j oberen, der Trocknung, und dem unteren, ; der Entgasung dienenden Rostkorb findet in dem Teil u keinerlei Luft- oder Gasbewegung statt.
Die Zumischung von Heizgasen zur Trockenluft wird entsprechend dem Wassergehalte des Brennstoffes zu regeln sein. Wird wenig feuchter oder trockener, gashaltiger Brennstoff verfeuert, dann wird man den Schieber i ganz öffnen, während der Kanal g durch den Schieber oder die Klappe ν verschlossen wird, so daß die den Balken durchstreichende Luft in die Feuerung eingeleitet wird und dort als Nachverbrennungsluft wirkt. Die Oberluftkanäle t können dann entsprechend abgesperrt werden.
Der zwischen den beiden Rostkörben liegende Teil u des Füllschachtes ist glattwandig gestaltet, damit die Förderung des getrockneten Brennstoffes nicht unnötig behindert wird, und in diesem Teile des Schachtes wird eine bestimmte Schichthöhe eingehalten, damit nicht Schwelgase nach der Kammer d hochgesaugt werden.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Halbgasfeuerung für bituminöse Brennstoffe mit Schräg- oder Treppenrost und diesen beschickendem, von warmer Spülluft durchflossenem Trockenschacht, dadurch gekennzeichnet, daß als Spüllufl ein regelbares Gemisch aus Warmluft und Rauchgasen benutzt wird, das nach seiner Sättigung mit Wasserdampf durch einen zum Fuchse oder Schornstein oder einem Ventilator führenden Kanal abgesaugt wird.
2. Halbgasfeuerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Spülluft durch einen hohlen Balken (/) eingeführt wird, der gleichzeitig die den Feuerraum vom Füllschachte trennende Scheidewand stützt, und daß durch Umschalten von Kanalschiebern (i, υ) die Luft am Hohlbalken (/) ohne Berührung des Trocken-Schachtes unmittelbar als Oberluft in den Feuerraum geleitet wird.
3. Halbgasfeuerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß unterhalb des Trockenschachtes (α) und von diesem durch einen glatten Schacht (u) getrennt ein Entgasungsschacht (k) eingebaut ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DET27460D 1923-02-27 1923-02-27 Halbgasfeuerung fuer bituminoese Brennstoffe mit Schraeg- oder Treppenrost und diesen beschickendem, von warmer Spuelluft durchflossenem Trockenschacht Expired DE405597C (de)

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DE405597C true DE405597C (de) 1924-11-06

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