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Spielzeugfigur mit beweglichem Kopf. Durch das Patent 394644 ist eine
Spiel. zeugfigur mit beweglichem Kopf geschützt, bei welcher der Angriffspunkt der
Bewegungsvorrichtung in gleicher oder nahezu gleicher Höhe mit .dem Stützpunkt des
Kopfes im Innern des letzteren angeordnet ist. Bei einer Ausführungsform der Spielzeugfigur
wird die Stütze durch ein Rohrstück gebildet, durch welches das Bewegungsmittel
hindurchgeführt ist, so daß die Achsen der beiden Teile annähernd zusammenfallen.
Am oberen Ende muß dann das Bewegungsmittel wieder aus dem Rohrstück heraustreten.
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Gegenstand der Erfindung ist eine weitere Ausbildung der Stütz- und
Bewegungseinrichtung, bei der die Stütze und die Bewegungsstange neben- oder hintereinanderliegen.
Dadurch wird eine Vereinfachung erzielt, da die beiden Teile als glatte Stangen
ausgebildet werden können. Zweckmäßig ist jede Stange im Querschnitt halbkreisförmig.
Sie haben dann beide zusammen, wenn sie mix ihren Sachen Seiten aufeinanderliegen,
einen kreisförmigen Querschnitt und lassen sich, da sie das runde Lager- oder Stützloch
gerade ausfüllen, leicht drehen. Die Teile können aber auch andere Querschnittsformen
erhalten.
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Auf der Zeichnung sind verschiedene Ausführungsbeispiele veranschaulicht.
Abb. i ist ein senkrechter Schnitt durch das Gestell einer Tierfigur. Abb. z zeigt
im größeren Maßstabe eine Aufsicht auf den Halsteil des Tieres. In Abb.3 ist eine
weitere Ausführungsform der Bewegungseinrichtung dargestellt. Abb.4 ist ein Querschnitt
durch die Stütze und die Bewegungsstange. Abb.5 ist Querschnitt durch die Antriebsteile.
Abb.6 gibt noch eine andere Ausführungsform wieder. Abb. 7 zeigt im größeren Maßstabe
eine Einzelheit. Die Abb. 8 und i o zeigen als Beispiele verschiedene Querschnittsformen
der beiden Stangen.
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Bei der Einrichtung der Abb. i haben die Stütze c des Kopfes und die
Bewegungsstange f halbkreisförmigen Querschnitt (Abb. a). Beide Stangen gehen durch
die den Rumpf oben abschließende schalenförmige Platte b hindurch. An der Unterseite
dieser Platte ist eine halbkugelförmige Kappe r angebracht, durch welche die Stangen
ebenfalls hindurchtreten, und die den.
Zweck hat, den Stangen einen
sicheren Halt zu geben. Oberhalb der Schale b und unterhalb der Kappe r trägt die
Stütze c Ansätze d und e, durch welche sie zwar drehbar, aber unverschiebbar gehalten
wird. Um den Zapfen e durch die Platten b und r hindurchführen zu können, kann in
ihnen beispielsweise einAusschnittg (Abb. a) vorgesehen sein. Die Stangen sind durch
den Körper der Figur nach unten hindurchgeführt. Die Stütze c ist umgebogen, so
daß ein Arm f gebildet ist. In diesem lagert ein Hebel m, der an die Bewegungsstange
angreift. -Beim Niederdrücken des Hebelgriffes- wird die Stange/ aufwärts
geschoben, und es hebt sich der Kopf der Figur, während beim Herumschwingen des
Hebels beide Stangen sowie der Kopf der Figur sich drehen.
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Beim ersten Ausführungsbeispiel liegen beide Stangen c und t in der
Richtung des Bewegungshebels hintereinander. Im Gegensatz hierzu liegen die Stangen
bei der Ausbildung nach Abb. 3 nebeneinander. Hier erfolgt das Heben und Senken
des Kopfes mit Hilfe einer Zahnstange und eines Zahnrades. Das Zahnrad z sitzt fest
auf der Achse i. Diese ist in der Wandung des Gehäuses h starr befestigt, so daß
bei Drehungen des Zahnrades das Gehäuse mit dem Kopf der Figur Schwingungen ausführt.
Die Achse ist in der Stütze c drehbar gelagert. Die Bewegungsstange f trägt am oberen
Ende einen, Rahmen tz, dessen eine Seitenleiste finit Zähnen versehen ist, die in
das Zahnrad eingreifen. Die andere Seitenleiste umfaßt die Achse i und wird an dieser
geführt. Am unteren Ende der Stütze c ist der einarmige Hebel tn angelenkt, durch
den die Stange/ auf und nieder bewegt werden kann. In diesem Falle hebt sich der
Kopf, wenn der Hebel gehoben wird.
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Bei der Ausführungsform der Abb. 6 ist die Kappe r in Fortfall gekommen.
Statt ihrer ist im unteren Teil der Figur eine Platte p vorgesehen, an der die Stütze
mittels des Ansatzes e in Verbindung mit dem Ansatze d unverschiebbar gehalten wird.
Die Stütze c ist am unteren Ende zweimal rechtwinklig umgebogen. Sie liegt im Gegensatz
zu Abb. i vor der Stange/. Beim Niederdrücken des Hebels m schiebt sich die
Stange/ aufwärts, und es senkt sich der Kopf.
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Die Stütze und die Stange/ können gemäß Abb.7 mittels eines Zapfens
v und eines Schlitzes tv aneinandergeführt sein, damit bei Drehbewegungen eine sichere
gegenseitige Mitnahme erzielt wird. Dies ist besonders dann wichtig, wenn der Hebel
in, der beide Teile auf Mitnahme bei Drehbewegungen verbindet, fortfällt und das
Bewegungsmittel unmittelbar von Hand verstellt wird.
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Die Stütze c und die Stange/ können verschiedenen Querschnitt
haben. In Abb. 8 und io sind einige Querschnittsformen beispielsweise angegeben.
Damit sich die Teile in den runden Durchbrechungen der Schale b und der Kappe r
oder der Stützplatte p leicht drehen, können beide von einer runden Muffen (Abb.
8) umschlossen sein, die in die Stützlöcher mit leichtem Spiel hineingepaßt ist
und deren Durchbrechung dem Querschnitt der beiden Stangen entspricht.