[go: up one dir, main page]

DE405089C - Haertepruefer fuer Metalle, Legierungen o. dgl. - Google Patents

Haertepruefer fuer Metalle, Legierungen o. dgl.

Info

Publication number
DE405089C
DE405089C DEH94421D DEH0094421D DE405089C DE 405089 C DE405089 C DE 405089C DE H94421 D DEH94421 D DE H94421D DE H0094421 D DEH0094421 D DE H0094421D DE 405089 C DE405089 C DE 405089C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cone
alloys
metals
hardness tester
impression
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEH94421D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
SUEDDEUTSCHE KABELWERKE AKT GE
Heddernheimer Kupferwerk and Sueddeutsche Kabelwerk AG
Original Assignee
SUEDDEUTSCHE KABELWERKE AKT GE
Heddernheimer Kupferwerk and Sueddeutsche Kabelwerk AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by SUEDDEUTSCHE KABELWERKE AKT GE, Heddernheimer Kupferwerk and Sueddeutsche Kabelwerk AG filed Critical SUEDDEUTSCHE KABELWERKE AKT GE
Priority to DEH94421D priority Critical patent/DE405089C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE405089C publication Critical patent/DE405089C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N3/00Investigating strength properties of solid materials by application of mechanical stress
    • G01N3/40Investigating hardness or rebound hardness
    • G01N3/42Investigating hardness or rebound hardness by performing impressions under a steady load by indentors, e.g. sphere, pyramid

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Analytical Chemistry (AREA)
  • Biochemistry (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Immunology (AREA)
  • Pathology (AREA)
  • Investigating And Analyzing Materials By Characteristic Methods (AREA)
  • Investigating Strength Of Materials By Application Of Mechanical Stress (AREA)

Description

  • Härteprüfer für Metalle, Legierungen o. dgl. Die allbekannte Brinellsche Kugeldruckprobe hat in ihrer praktischen Anwendung den Nachteil, daß die gewonnene Härtezahl bei demselben Kugeldurchmesser und demselben Material, wenn auch gesetzmäßig, aber doch stark mit der Größe der Belastung schwankt. Diese Eigenart macht sich besonders bei der Prüfung dünner Bleche u. dgl. bemerkbar. :Ulan kann hier mit Rücksicht auf das sonst eintretende Durchdrücken der Kugel durch das Material nicht die normalen Belastungen anwenden, sondern muß mit der Belastung weit, auf 1/; bis 1/in oder noch weniger, herabgehen. Dann erhält man aber keine mit den >>normalen« direkt vergleichbaren Werte mehr. Man kann die Werte dann nur noch vergleichen auf Grund einer vorher festgestellten Charakteristik des-Materials ; deren Festlegung erfordert aber erstens eine sorgfältige Untersuchung, und sie ist zweitens auch noch abhängig von dein jeweiligen Bearbeitungszustand des betreffenden Materials, den man ja eben gerade möglichst schnell und sicher mittels einer einfachen Probe feststellen möchte. Wollte man etwa zum Vergleich auch die größeren Materialstärken mit denselben geringen Belastungen prüfen, dann machen häufig die Oberflächenrauheiten ein genaues Resultat unmöglich.
  • Außerdem kommt man im äußersten Falle mit einer 5-mm-Kugel aus Gründen der Zuverlässigkeit und der Ablesbarkeit des Kugeleindrucks nicht unter o,6 mm prüfbare Blechstärke, mit einer 2,5-mm-Kugel nicht unter 0,3 mm. Es ist nun bekannt, daß ein Kegel von 9o ° Spitzenwinkel, als Eindruckkörper verwendet, stets die gleiche Härtezahl ergibt. Bei diesem Verfahren der Ludwikschen Kegeldruckprobe tritt aber eine sehr starke Wulstbildung auf, die das Ablesen des Eindruckdurchinessers sehr unzuverlässig macht. Aus diesen und anderen Gründen wird hier mit Hilfe von besonderen Vorrichtungen die Eindringtiefe des Kegels gemessen. Aber wegen der Wulstbildung und der zu großen Tiefe ist dieser Kegel zur Feinblechprüfung nicht zu verwenden. Es wurde nun gefunden, daß bei der Verwendung eines stumpfwinkligen Kegels, bei dem das Verhältnis Kegelhöhe zum Basisdurchmesser den Wert von :2: 1o nicht überschreitet, die Wulstbildung ausbleibt und die Messung des Eindruckdurchmessers möglich wird. Es hat sich gezeigt und läßt sich auch theoretisch verständlich machen, daß die unter Zugrundelegung der Projektionsfläche des Eindrucks gebildete Härtezahl bei demselben Kegelwinkel und demselben Material für den ganzen praktisch möglichen Belastungsbereich konstant bleibt. Mit ihrer Hilfe kann man also die bei verschiedenen Belastungen gewonnenen Härten von gröberen und feineren Blechen direkt miteinander vergleichen. Einer Verfeinerung dieser Probe sind bei Anwendung genügend feiner Belastungs- und Ablesevorrichtungen innerhalb der in der Blechfabrikation vorkommenden Fälle keine Grenzen gesetzt, da die Schärfe und Sichtbarkeit des Eindrucks bei genügender Oberflächenglätte infolge desselben Kegelwinkels stets gleich gut bleibt. Wählt man z. B. `den Spitenwfnkel des Kegels so, daß die Kegelhöhe, sieh. zum zugehörigen Basisdurchmesser wie i : io verhält, so kommt die optische Sichtbarkeit des Eindrucks derjenigen eines Kugeleindrucks von i mm Kalottendurchmesser bei 5 mm Kugeldurchmesser ungefähr gleich, und man erhält für die HärtezahlWerte, die denen sehr nahe liegen, welche M a r t e n s mit seiner Modifikation der Kugeldruckprobe fand (s. Mitteilungen über Forschungsarbeiten, Heft Nr.7j).
  • Die Prüfung mit stumpfwinkligem Kegel hat vor der Martensschen Modifikation den Vorzug, daß sie an keine bestimmte Belastung gebunden ist. Sie hat mit dieser vor dem Ludwikschen Kegel den Vorzug gemeinsam, daß bei ihr die durch die Prüfung selbst hervorgerufene örtliche Kalthärtung gering bleibt und infolgedessen die erhaltenen Werte dem wirklichen Zustand des Materials weit näherkommen. Wählt man das Verhältnis der Kegelhöhe zum zugehörigen Kegeldurchmesser wie 2 : io, so ergeben sich z. B. bei der Eisenprüfung Werte, die nicht weit von denjenigen liegen, welche man mit der Normalbelastung von 3000 kg und einer io-mm-Kugel erhält.

Claims (1)

  1. PATENT-ANsPRUcIi: Härteprüfer für Metalle, Legierungen o. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß die Angriffsfläche des den Eindruck im Prüfstück erzeugenden Körpers die Fläche eines derart stumpfwinkligen Kegels darstellt, daß das Verhältnis Kegelhöhe zum zugehörigen Basisdurchmesser den Wert a : io nicht überschreitet.
DEH94421D 1923-08-09 1923-08-09 Haertepruefer fuer Metalle, Legierungen o. dgl. Expired DE405089C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEH94421D DE405089C (de) 1923-08-09 1923-08-09 Haertepruefer fuer Metalle, Legierungen o. dgl.

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEH94421D DE405089C (de) 1923-08-09 1923-08-09 Haertepruefer fuer Metalle, Legierungen o. dgl.

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE405089C true DE405089C (de) 1924-10-25

Family

ID=7167000

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEH94421D Expired DE405089C (de) 1923-08-09 1923-08-09 Haertepruefer fuer Metalle, Legierungen o. dgl.

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE405089C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2605988C3 (de)
DE102007026540A1 (de) Nicht zerstörendes Prüfverfahren und Prüfvorrichtung für eine durch Kugelstrahlen behandelte Oberfläche
DE2642520A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur bestimmung des verschleissgrades eines elementes mit vorbestimmten magnetischen eigenschaften, das mit einem zweiten element in gleitender beruehrung steht
DE2357755C3 (de) Verfahren zum Bestimmen des infinitesimalen Härteverhaltens (IHV) von Oberflächen
DE3522453C2 (de)
DE405089C (de) Haertepruefer fuer Metalle, Legierungen o. dgl.
DE202015006725U1 (de) Vorrichtung zum Überprüfen eines Martindale-Probenhalters mit eingesetzter Probe sowie Anordnung umfassend die Vorrichtung und den Probenhalter
DE3144379C2 (de) Verfahren zur Durchführung von Rißuntersuchungen und Prüfkörper zur Durchführung des Verfahrens
DE2063913C3 (de) Verfahren zum Bestimmen der Lebensdauer von Konstruktionselementen
DE2102005C3 (de) Diamant-Eindruckkörper
DE650915C (de) Verfahren zur Pruefung von Baustoffen auf Abnutzung
DE679189C (de) Verfahren zum gleichzeitigen Bestimmen der Biegesteifigkeit und Biegeelastizitaet von Papieren, Pappen, Filmen, Folien, Furnieren, Textilien, Riemen, Seilen u. dgl.
DE19927644A1 (de) Verfahren zur Ermittlung der Haptik von weichen Materialien und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens
DE503072C (de) Verfahren zur Bestimmung der Eindrucksdurchmesser bei der Kugel- oder Kegeldruckprobe waehrend der Belastung
DE630039C (de) Vorrichtung zum Anzeigen oder Messen von Kraeften und Bewegungen
DE687697C (de) Verfahren zum Bestimmen der Widerstandsfaehigkeit der Oberschicht von aus elastischem Werkstoff, z. B. Metall, bestehenden Werkstuecken gegen elastische Verformung
DE823954C (de) Verfahren und Vorrichtung zur Pruefung von OElsandkernen
DE952539C (de) Verfahren zur Messung der magnetischen Eigenschaften von Blechen, Baendern usw.
DE319255C (de) Verfahren zur Bestimmung des Fremdstoffgehaltes, insbesondere des Kohlenstoffgehaltes von Eisen und Stahl
DE360388C (de) Auswechselbare Lochlehre mit hohlem Griff
DE1038970B (de) Vorrichtung zum Ermitteln der Steifigkeit keramischer Massen und Gemische
DE604302C (de) Verfahren zum Pruefen von magnetisierbaren Werkstuecken, insbesondere von Schweissnaehten, auf Inhomogenitaeten
DE746755C (de) Verfahren zur Bestimmung oder fortlaufenden UEberwachung der Eindickung von Kesselwaessern
DE678614C (de) Verfahren zur Erzielung eines sich scharf abzeichnenden Eindruckrandes an den bei der Kugel- und Kegeldruckhaertepruefung erzeugten Eindruecken
DE864633C (de) Verfahren zur Bestimmung der Oberflaechenguete von Gegenstaenden, insbesondere von Waelzlagerteilen