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DE405006C - Walze fuer Walzwerke - Google Patents

Walze fuer Walzwerke

Info

Publication number
DE405006C
DE405006C DES59071D DES0059071D DE405006C DE 405006 C DE405006 C DE 405006C DE S59071 D DES59071 D DE S59071D DE S0059071 D DES0059071 D DE S0059071D DE 405006 C DE405006 C DE 405006C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
roller
clamping
sleeves
bale
clamped
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DES59071D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
S K F NORMA GmbH
Original Assignee
S K F NORMA GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by S K F NORMA GmbH filed Critical S K F NORMA GmbH
Priority to DES59071D priority Critical patent/DE405006C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE405006C publication Critical patent/DE405006C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21BROLLING OF METAL
    • B21B39/00Arrangements for moving, supporting, or positioning work, or controlling its movement, combined with or arranged in, or specially adapted for use in connection with, metal-rolling mills
    • B21B39/008Rollers for roller conveyors
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21BROLLING OF METAL
    • B21B27/00Rolls, roll alloys or roll fabrication; Lubricating, cooling or heating rolls while in use
    • B21B27/06Lubricating, cooling or heating rolls
    • B21B27/08Lubricating, cooling or heating rolls internally
    • B21B2027/083Lubricating, cooling or heating rolls internally cooling internally

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mounting Of Bearings Or Others (AREA)

Description

  • Walze für Walzwerke. Die Erfindung betrifft eine neue Walzenkonstruktion, insbesondere die Befestigung des Ballens auf der Walzenachse.
  • Bisher wurden die Walzen, wie sie z. B. im Walzwerksbau Verwendung finden, in. der Mehrzahl als massive Gußkörper hergestellt, bei denen die Zapfen aus demselben Material bestehen wie der eigentliche Walzenballen selbst. Bei Verwendung von Gleitlagern sind derartige Walzen an sich brauchbar, da der Unterschied im Durchmesser von Zapfen und Walze ausreicht, um das Lagergehäuse unterzubringen. Als man aber daranging, derartige Walzen oder Rollen auch mit Wälzlagern auszurüsten, zeigte es sich, daß aus praktischen oder gießtechnischen Gründen der Zapfen nicht auf den Durchmesser verringert werden konnte, der für den Einbau von Wälzlagern unbedingt erforderlich ist, weil diese Lager zwar in der Breite sehr schmal sind, aber im Durchmesser meistens größer als die Gleitlager. Es ist daher schon vorgeschlagen worden, . in die gußeiserne Walze stählerne Zapfen an jedem Ende einzusetzen, wobei auch noch der weitere Gedanke leitend war, daß die stählernen Zapfen für die Bearbeitung und Lagerung überhaupt sich besser eignen als die mit dem Ballen in einem Stück gegossenen Zapfen. Es zeigte sich jedoch, daß diese Art der Befestigung den außerordentlich hohen Ansprüchen des Betriebes nicht gewachsen war und sich dauernd lockerte.
  • Ein Mittel, um diesen Übelstand zu mildern, besteht darin, daß die beiden Zapfen mit einer achsialen Bohrung versehen und dann mit Hilfe eines hindurchgesteckten Ankerbolzens untereinander und roit dein Ballen verspannt werden. Wenn diese Konstruktion auch besser ist als solche, bei denen die Zapfen nur mit Gewinde oder ähnlichen Mitteln in den Ballenenden eingesetzt sind, so sind Lockerungen der Zapfen im Betriebe dennoch unvermeidbar, weil eben die innerhalb des Ballens gelegene tragende Länge der Zapfen immer nur verhältnismäßig kurz sein kann.
  • Dieser Übelstand wird völlig vermieden bei den bekannten Walzen, deren Ballen auf einer einzigen durchgehenden, über beide Ballenenden herausragenden Achse befestigt sind. Diese wird mit den Ballen durch Eingießen von Metall zwischen Ballen und Achse verbunden. Hierbei ergeben sich aber wieder Übelstände. Der Ballen ist nicht auswechselbar und ist als massiver Zylinder gegossen, also sehr schwer und schlecht zu kühlen.
  • Es ist ferner vorgeschlagen worden, den Ballen hohl zu gestalten und auf eine durchgehende Achse aufzuschieben, die auf der Welle mit Hilfe von 'Nut und Feder gehalten wird. Die Sicherung des Ballens in achsialer Richtung erfolgt bei dieser Einrichtung in der Weise, daß der Ballen sich an einen Bund der Welle anlegt und in dieser Stellung durch eine auf der Achse aufgeschraubte Mutter gesichert wird.
  • Diese bekannte Walzenbefestigung ist an sich brauchbar, jedoch nicht geeignet für den Einbau in Walzenständern, in denen die Lagerung mit Hilfe von Wälzlagern, beispielsweise Kugel- oder Rollenlagern, erfolgen soll. Die Erfindung besteht gegenüber den bekannten Einrichtungen darin, daß der Ballen mit Hilfe von federnden konischen Spannhülsen auf einer durchgehenden Achse zentriert und festgeklemmt wird, wobei die durchgehende Achse in bekannter M eise zugleich als Zuganker, Kraftübertragungsmittel und Walzenlagerung dient. Dabei wird gemäß der Erfindung der Kupplungsstummel unter Einschaltung von Zwischenbuchsen als W-iderlager für die eine Spannhülse benutzt, während gegen die andere Spannhülse die Spannmutter derart drückt, daß die von ihr ausgeübte Achsialkraft in beiden Spannhülsen radiale Klemmkräfte erzeugt, die mit großer Stärke sowohl zwischen der Achse und den Spannhülsen als auch zwischen diesen und dem Walzenballen wirksam werden und eine einwandfreie Befestigung des Walzenballens gewährleisten. Besonders günstig ist die neue Walzenbefestigung für die Anwendung von Wälzlagern insofern, als zwischen die Glieder, mit deren Hilfe die Festklemmung der Spannhülsen erfolgt, Laufringe von Wälzlagersystemen derart eingefügt werden können, daß sie zugleich mit der Ballenspannvorrichtung mit einer Mutter festgeklemmt werden. Dies ist insofern von besonderer Bedeutung, als bei Wälzlagern, die besonders große Kräfte aufnehmen sollen, die übliche Befestigung durch Aufpressung des Innenringes auf die Achse nicht ausreicht, sondern vielmehr noch eine zusätzliche Festklemmung des Laufringes in der Achsrichtung erwünscht ist.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der beiliegenden Zeichnung dargestellt. Abb. z zeigt die Gesamtanordnung im senkrechten Achsschnitt, Abb. z eine abgeänderte Ausbildung der in der Achse angeordneten Wasserführung.
  • Es bezeichnet a den Ballen, der ein einfacher hohlzylindrischer Körper ist mit kegeligen Bohrungen b1 und b'= an beiden Enden und einer Aussparung c in der Mitte. Hierdurch wird ein vollkommen regelmäßiger, leicht zu gießender und gut durchzuhärtender Körper erhalten.
  • In die konischen Bohrungen b passen konische Spannhülsen dl und d'-', die beide gleichzeitig von einer Seite aus durch eine Mutter e derartig angespannt werden können, daß einmal die M'alze fest auf die betreffende Sitzfläche gdpreßt wird und anderseits die Innenringe f 1 und f der Wälzlager wie auch die Zwischenbuchsen g1 und g= gleichzeitig gegen den Bund h der Welle i gedrückt werden können.
  • Da die Achse ein einziges Stück ist, so können die bekanntenKühlkanäle, z. B.1, 7n, n, mit einer zentralen Zuleitung r für das Kühlwasser darin angeordnet werden.
  • Die `Montage der Walze erfolgt in folgender Weise Nachdem das Lagergehäuse 1 mit Wälzlager und Zwischenbuchse ; l und Spannhülse dl auf der Achse i befestigt wird, wird der Ballenkörper a selbst aufgeschoben, und zwar derart, daß er mit der einen konischen Bohrung auf die konische Spannbuchse dl aufsitzt. Dann wird die zweite Spannbuchse d'= auf die Welle geschoben bis in die konische Bohrung b2 der Walze. Nachdem in gleicher Meise die Zwischenbuchse g2 und der zweite Innenring des Wälzlagers auf die Achse aufgebracht sind, wird das ganze System mittels der Mutter e festgespannt, wodurch gleichzeitig die Innenringe beider Lager festgelegt und der Ballenkörper selbst auf seine konischen Sitzflächen gebracht-werden. Ganz zuletzt erfolgt dann did Montage des Lagergehäuses 2.
  • Da nun der Ballen, wenn die Walze im Betrieb ist, stets durch die Reibung mit dem Werkstück einer gewissen Erwärmung ausgesetzt wird, muß er sich infolge der Ausdehnung noch fester auf die beiderseitigen konischen Spannhülsen aufpressen und damit den für die vorliegenden Betriebsverhältnisse absolut sicheren Sitz ergeben, zumal sich die Wärme nicht in dem gleichen Maße auf die konischen Spannhülsen übertragen.kann, da dieselben- viel besser gekühlt werden als der dicke Ballen.
  • Um von vornherein eine große Vorspannung in die Ballenbefestigung hineinzubringen, kann die Achse vor der Zusammensetzung der Einzelteile gut erwärmt werden, dann werden alle Teile zusammengesetzt und mit der Mutter festgespannt. Die später einsetzende Abkühlung der Achse bedingt eine gewisse Verkürzung, die eine äußerst feste Einpressung der Spannhülsen bewirkt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: z. Walze für Walzwerke, dadurch gekennzeichnet, daß der Ballen mit Hilfe von federnden konischen Spannhülsen (dl, d=) auf einer durchgehenden Achse (a), zentriert und festgeklemmt ist, wobei die durchgehende Achse in bekannter @#l'eise zugleich als Zuganker, Kraftübertragungsmittel und Walzenlagerung dient. Walze nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß der Kupplungsstummel zweckmäßig unter Einschaltung von Zwischenbuchsen (g 1, g'=) als M iderlager für die eine Spannhülse dient, während gegen die andere Spannhülse die Spannmutter (e) derart drückt, daß die von ihr ausgeübte Achsialkraft in beiden Spannhülsen die radialen Klemmkräfte erzeugt. 3. Walze nach Anspruch Z, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen die Glieder ( U 1 ' nung h , g*2), mit deren Hilfe die Festklenn der Spannhülsen erfolgt, Laufringe (f 1, f =) von \@ älzlagersystemen derart eingefügt sind, daß sie zugleich mit der Ballenspannvorrichtung auf ihrem Sitz festgeklemmt werden.
DES59071D 1922-03-01 1922-03-01 Walze fuer Walzwerke Expired DE405006C (de)

Priority Applications (1)

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DES59071D DE405006C (de) 1922-03-01 1922-03-01 Walze fuer Walzwerke

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DES59071D DE405006C (de) 1922-03-01 1922-03-01 Walze fuer Walzwerke

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE405006C true DE405006C (de) 1924-10-27

Family

ID=7493015

Family Applications (1)

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DES59071D Expired DE405006C (de) 1922-03-01 1922-03-01 Walze fuer Walzwerke

Country Status (1)

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DE (1) DE405006C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2308083A1 (fr) * 1975-04-14 1976-11-12 Messer Griesheim Gmbh Dispositif de mesure de longueur d'une barre coulee chaude devant etre sectionnee par une machine d'oxycoupage
EP0107970A1 (de) * 1982-10-26 1984-05-09 Kennecott Corporation Ausgestaltung selbstzentrierender Walzen für ein Warmwalzwerk
AT385437B (de) * 1983-12-27 1988-03-25 Vasipari Kutato Fejleszto Walze fuer walzwerke

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2308083A1 (fr) * 1975-04-14 1976-11-12 Messer Griesheim Gmbh Dispositif de mesure de longueur d'une barre coulee chaude devant etre sectionnee par une machine d'oxycoupage
EP0107970A1 (de) * 1982-10-26 1984-05-09 Kennecott Corporation Ausgestaltung selbstzentrierender Walzen für ein Warmwalzwerk
AT385437B (de) * 1983-12-27 1988-03-25 Vasipari Kutato Fejleszto Walze fuer walzwerke

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