[go: up one dir, main page]

DE404669C - Steuerung fuer Reibscheibenspindelpressen - Google Patents

Steuerung fuer Reibscheibenspindelpressen

Info

Publication number
DE404669C
DE404669C DER58528D DER0058528D DE404669C DE 404669 C DE404669 C DE 404669C DE R58528 D DER58528 D DE R58528D DE R0058528 D DER0058528 D DE R0058528D DE 404669 C DE404669 C DE 404669C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
power source
control
spring
friction disc
linkage
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DER58528D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Publication date
Priority to DER58528D priority Critical patent/DE404669C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE404669C publication Critical patent/DE404669C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B1/00Presses, using a press ram, characterised by the features of the drive therefor, pressure being transmitted directly, or through simple thrust or tension members only, to the press ram or platen
    • B30B1/18Presses, using a press ram, characterised by the features of the drive therefor, pressure being transmitted directly, or through simple thrust or tension members only, to the press ram or platen by screw means
    • B30B1/22Presses, using a press ram, characterised by the features of the drive therefor, pressure being transmitted directly, or through simple thrust or tension members only, to the press ram or platen by screw means driven through friction disc means

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description

  • Steuerung für Reibscheibenspindelpressen. Für diese Anmeldung ist gemäß dem Unionsvertrage vom 2. Juni igii die Priorität auf Grund der Anmeldung in Österreich vom i..luni 1922 beansprucht. Die Erfindung betrifft eine Steuerung für Reibscheibenspindelpressen und bezweckt, bei derartigen finit selbsttätiger Steuerung versehenen 'Maschinen eine Einrichtung zu treffen, welche gestattet, das Werkzeug in jedem Augenblick außer @Vaeitsstellung zu bringen urd solann die Maschine abzustellen, ohne lie Triebwelle der Maschine stillsetzen 711 müssen.
  • Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß in das die Bewegungsrichtung des Preßstenipels an jedem Hubende selbsttätig umkehrende Steuergestänge eine willkürlich ein-und ausrückbare Kraftquelle (z. B. ein Druckinittelzvlinder oder eine Feder) eingeschaltet ist, welche eingeruckt den Antrieb der Maschine derart steuert, daß dieser das Werkzeug außer Arbeitsstellung bringt. Zweckmäßig wird nebst dieser ersten Kraftquelle noch eine zweite willkürlich ein- und ausrückbare in das Steuergestänge eingeschaltet, welche an kraft die erste ül:ci-wiegt und ihr entgegenwirkt, so ilaß durch Einrücken der zweiten Kraftquelle die Wirkung der ersten von Hand eingerückten Kraftquelle atifgehoben wird.
  • In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung veranschaulicht. Abb. i und 2 zeigen eine Vorderansicht der wesentlichen Teile der Presse und der Steuerung bei verschiedenen Stellungen.
  • Die Spindel i, die einerseits den Bären und anderseits die Reibscheibe 3 trägt, hat ini Gestell bei .1 ihr Muttergewinde. Die durch den Kuppelliebel 5 in ihren Lagern hin und her schiebbare Welle o trägt die Reibscheiben 7, B. Zwei Anschläge 9, io am Bären wirken mit einem Steuerhebel 12 und einer Verriegelungsknagge i i für denselben in der an sich bekannten Weise zusammen, daß bei der tiefsten Stellung des Bären (Abb. 2) der Hebel 12 durch den oberen Anschlag io herabgedrückt und in dieser Lage durch die unter Feder druck stehende Knagge i i v erriesrelt wird, ivobei durch das Gestänge 15 und den 1sutapelhebel 5 die Reibscheibe 8 gegen die Reibscheibe 3 gedrückt wird, um die Spindel t eniporz111;ewegen, während bei dir Höchstlage des Bären (Abb. i) sein oberer Anschlag io die Verriegelungsknagge i i außer Eingriff mit dein Steuerhebel 12 setzt, der durch den unteren Anschlag 9 des Bären gehoben wird, uni durch das Gestänge 15 und den Kuppelhebel 5 die Reibscheibe 7 gegen die Reibscheibe 3 zu drücken und so die Spindel wieder herabzubewegen. In den Zwischenstellungen des Bären während des Arbeitsganges (Arbeitsbewegung der Spindel) kann der Steuerhebel 12 mit dem den Anschlägen 9, io zugekehrten Ende frei abwärts und mit dem entgegengesetzten am Gestänge 15 angreifendenEnde frei aufwärts bewegt werden.
  • Um nun das Werkzeug oder den Bären von jeder Stellung aus sofort außer Arbeitsstellung bringen zu können, ist auf dem Gestänge 15 zwischen einem am Gestell festen Teller ig und einer auf dem Gestänge gegen Längsverschiebung gesicherten Stütze 2d. eine willkürlich ein- und ausrückbare Kraftquelle, z. B. ein Druckluftzylinder oder, wie in der Zeichnung angeno nnen, eine Feder 17, eingespannt, welche eingerückt das Gestänge 15 derart verschiebt, daß die Spindel i . nebst Werkzeug (Bär) außer Arbeitsstellung, nach der 7eichnung in die Höchstlage gebracht wird, indem bei dem angenommenen Ausführungsbeispiel dasGestänge 15 durch dieKraftcitielle 17 gehoben wird, um die Reibscheibe 8 gegen die Reibscheibe 3 zu drücken und den Bären zu heben. Ist so das Werkzeug außer Arbeitsstellung (in die Höchstlage) gelangt, so wird zwar das Gestänge durch den Steuerhebel, wie bereits angegeben, wieder verschoben, um den Arbeitshub des Werkzeuges (die Abwärtsbewegung des Bären) einzuleiten; allein es wird schon nach kurzer Bewegung des Werkzeuges in dieser Richtung der Steuerhebel 12 von dein Anschlag g entfernt, wodurch dieser Hebel der Kraftquelle 17 wieder frei folgen kann, um den Arbeitshub zu unterbrechen, so daß schließlich die Reibscheiben 8 und 3 mit bloß so geringem Druck gegeneinandergepreßt werden, daß sie, ohne eine Bewegung des Werkzeuges hervorzurufen, aneinander gleiten. Die Maschine ist abgestellt, trotzdem die Welle G weiterläuft. Um die Maschine wieder einzurücken, braucht man bloß die Kraftquelle (Feder 17) außer Tätigkeit zu setzen. Die Kraftquelle (Feder 17) kann in beliebiger Weise von Hand in und außer Tätigkeit gesetzt werden. Nach der Zeichnung wird ein Federteller 18 durch die Kraftquelle gegen die auf dein Gestänge 15 gegen Längsverschiebung gesicherte, als ein um dieses Gestänge mittels Handgriffes 27 frei drehbarer Daumen ausgeführte Stütze 24 gedrückt, welche so Beinessen ist, daß sie in einer Stellung die Feder 17 spannt, in einer anderen dagegen entspannt. Es kann in dein Gestänge 15 eine der ersten Kraftquelle (Feder 17) entgegenwirkende und sie an Kraft übertreffende Kraftquelle angeordnet sein, die nach der Zeichnung als zwischen Tellern 25, 26 auf dein Gestänge eingespannte Feder 20 ausgeführt ist. Gegen den einen in der Längsrichtung der Stange 5 frei beweglichen Teller 25 vermag ein im Gestell gelagerter Hand- oder Fußhebel 21 gedrückt und in dieser Lage durch eine Klinke 22 festgehalten zu werden. Der andere Teller 26 ist zwecks Nachspannens der Feder durch Muttern 23 einstellbar. Ist der Hebel 21, wie Abb. i und #_, zeigen, gegen den Teller 25 gedrückt, so ist die zweite Kraftquelle (Feder 20) unter Spannung, und da sie an Kraft die Feder 17 überwiegt, so ist letztere unwirksam gemacht: die Maschine wird also selbsttätig von dem Bären 2 aus gesteuert, wie oben geschildert. Setzt man dagegen die zweite Kraftquelle (Feder 2o) außer Tätigkeit, indem man mit dem Druck auf den Handhebel -21 aufhört oder ihn durch Öffnen der Klinke 22 auslöst, so tritt die erste Kraftduelle (l,-eder 17) in Wirkung, sofer.i sie, wie vorstehend angegeben, durch den Daumen 2.1. eingerückt ist, um das Werkzeug außer Arbeitsstellung, d. i. die Höchstlage, zu bringen.
  • Durch Regelung des Druckes der zweiten Kraftquelle , (Feder 2o), sei es mittels der Stellmuttern 23 oder mittels des Hebels 2i, kann man den Anpressungsdruck der Reibscheiben 7 und 3 und damit die auf das Werkzeug ausgeübte Kraft sehr fein einstellen.
  • Um zu starke Stöße zu vermeiden, kann der Steuerhebel zwischen Puffern 13, 14 auf dem Gestänge spielen.
  • Statt der im dargestellten Ausführungsbeispiel verwendeten Federn 17, 20 können beliebige Kraftquellen verwendet werden, z. B. im Gestell feste Druckluft- oder Flüssigkeitszylinder, die von Hand gesteuerte Ventile haben, und in denen an der Stange 15 feste Kolben spielen, oder auch Solenoide oder Elektromagnete.
  • Dadurch, daß die Steuerung gestattet, den hin und her gehenden Bären oder das Werkzeug sofort außer Arbeitsstellung zu bringen und in zweiter Linie erst die Maschine abzustellen, wird der wesentliche Vorteil erreicht, daß die Maschine stets bei einer bestimmten, für die Bedienungsleute ungefährlichen Stellung des Bären zum Stillstand kommt, «-ährend bei den üblichen Ausrückvorrichtungen, z. B. mittels Riemenverschiebung oder Kupplung, die Stellung des Bären in dem Augenblick, w o er zum Stillstand kommt, nicht vorher bestimmt werden kann, womit nicht die gewünschte Sicherheit erreicht ist.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Steuerung für Reibscheibenspindelpressen, bei welcher die Bewegungsrichtung des Preßstempels an jedem Hubende selbsttätig mittels eines Steuergestänges umgekehrt wird, dadurch gekennzeichnet, daß in das Steuergestänge eine willkürlich ein- und ausrückbare Kraftquelle (z. B. Feder 17) eingeschaltet ist, welche eingerückt den Antrieb des Preßstempels derart steuert, daß dieser den Preßsteinpel außer Arbeitsstellung bringt.
  2. 2. Steuerung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß nebst der ersten Kraftquelle (17) noch eine zweite Kraftquelle (z. B. Feder 2o) in das Steuergestänge willkürlich ein- und ausrückbar eingeschaltet ist, welche an Kraft die erste Kraftquelle (z. B. Feder 17) überwiegt und ihr entgegenwirkt, so daß durch Einrücken der zweiten Kraftquelle die erste umwirksam gemacht wird.
DER58528D Steuerung fuer Reibscheibenspindelpressen Expired DE404669C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DER58528D DE404669C (de) Steuerung fuer Reibscheibenspindelpressen

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DER58528D DE404669C (de) Steuerung fuer Reibscheibenspindelpressen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE404669C true DE404669C (de) 1924-10-20

Family

ID=7410834

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DER58528D Expired DE404669C (de) Steuerung fuer Reibscheibenspindelpressen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE404669C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE404669C (de) Steuerung fuer Reibscheibenspindelpressen
DE401417C (de) Vorrichtung zum selbsttaetigen Nachstellen der Fuehrungen beweglicher Teile, wie Schlitten u. dgl., von Werkzeugmaschinen
DE642029C (de) Kettenbaumbremse
EP0045294A1 (de) Riemen-Reibradgetriebe
DE643613C (de) Fadenabzugsvorrichtung fuer Kettenwirkmaschinen
AT95520B (de) Steuerung für Reibscheibenspindelpressen.
CH381714A (de) Vorrichtung zum axialen Hin- und Herbewegen von Farbwalzen bei Druckmaschinen
DE530915C (de) Handstampfer
DE178479C (de)
DE902812C (de) Antrieb von Spannwerkzeugen
AT31443B (de) Maschine zur Herstellung von Stereotypiematrizen.
DE195367C (de)
DE390821C (de) Kraftfederhammer
DE348997C (de) Presse, insbesondere zum Verbinden von geleimten Treibriemen
AT119895B (de) Entlastungsvorrichtung für Presen od. dgl.
DE413494C (de) Einstellvorrichtung fuer die Bogenanlegevorrichtung von Druckpressen und anderen bogenverarbeitenden Maschinen
CH383749A (de) Antrieb für Präge- und Stanzmaschinen
DE661916C (de) In ein festes Gehaeuse eingebaute elektromagnetisch gelueftete Innenbackenbremse
AT145227B (de) Vorrichtung zum Ab- und Anstellen des Druckes an Zylinderschnellpressen.
DE340508C (de) Steuerung fuer Stangenfallhaemmer
DE291934C (de)
DE376677C (de) Vorrichtung zum absatzweisen Vorschieben des Papier- oder Kartonstreifens in selbsttaetig arbeitenden Stanz- und Druckmaschinen
DE658696C (de) Schneidemaschine fuer Papier, Pappe u. dgl. mit selbsttaetiger, beim Messerhochgang zu spannender und bei allen Stosshoehen wirkender Feder- (Luft-) Pressung o. dgl.
AT166956B (de) Vorrichtung für Werkzeugmaschinen mit hin- und hergehendem Werkzeug, wie Bügelsägemaschinen od. dgl., zum zusätzlichen Belasten des Werkzeuges beim Arbeitshub
AT88030B (de) Pulverpresse mit schwingbarem Aufhängetrichter.