DE404268C - Als Kartoffelegge benutzbare Zickzack-Saategge - Google Patents
Als Kartoffelegge benutzbare Zickzack-SaateggeInfo
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- DE404268C DE404268C DESCH67775D DESC067775D DE404268C DE 404268 C DE404268 C DE 404268C DE SCH67775 D DESCH67775 D DE SCH67775D DE SC067775 D DESC067775 D DE SC067775D DE 404268 C DE404268 C DE 404268C
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- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01B—SOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
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Description
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Egge, die sowohl als Saategge als auch als
Kartoffelegge verwendet werden kann.
Das Wesentliche der Erfindung besteht darin, daß je eine Teilegge einer zweiteiligen
Saategge bezüglich der Breite bestimmte Ausmaße erfährt; außerdem nicht ein starres
Ganzes bildet, sondern in zwei gleich große Hälften geteilt ist, welche ihrerseits durch
ίο Scharniere miteinander verbunden sind. Durch diese Anordnung wird es ermöglicht,
das Gerät auch als Kartoffelegge zu verwenden, wobei sich jede einzelne Teilegge in der
Mitte abwinkelt und sich somit der Oberfläche der Kartoffeldämme vollständig anpaßt.
Die fast durchweg zum Abeggen der Kartoffeldämme benutzten gewöhnlichen Saateggen
sind starr, berühren somit nur die Spitze oder eine Seite der Dämme, was zur Folge hat, daß die Saatkart'offeln größtenteils
herausgewühlt, die Dämme eingeebnet und das Unkraut nur sehr mangelhaft entfernt
wird. Dadurch aber, daß jede Teilegge einer mehrteiligen Saategge sich in der Mitte abwinkelt,
werden die Dämme an der ganzen Oberfläche gekrümelt und vom Unkraut vollständig gereinigt. Des weiteren werden die
Saatkartoffeln nicht herausgewühlt, weil der Damm an der Spitze nur leicht bestrichen
wird und sich das Gewicht des Gerätes auf die ganze Oberfläche des Dammes verteilt.
Würde jede Teilegge mehrmals gegliedert, d. h. in drei oder vier Teile geteilt, so würde
das Hauptgewicht jeder einzelnen Teilegge wieder auf der Spitze des Dammes ruhen,
und die Folge davon wäre wiederum, daß ein großer Teil der Saatkartoffeln herausgewühlt
würde. Solche mehrmals gegliederte Eggen, die zugleich als Furchen- und Kartoffeleggen
Verwendung finden sollen, falten sich bei der Arbeit und beim Umkehren ständig zusammen,
und kann dies bei solchen Geräten nur vermieden werden, wenn die Gelenke festgeschraubt werden, nachdem das Gerät
auf die Dämme aufgelegt ist. All dies kann vermieden werden, wenn das Gerät nur einmal,
und zwar in der Mitte gegliedert ist. Wenn jede einzelne Teilegge sich während ίο der Arbeit in den Scharnieren frei bewegen
kann, wird die ganze Oberfläche eines Kartoffeldammes ständig bearbeitet, selbst wenn
die Dämme unregelmäßig breit sind. Selbst wenn die Kartoffeldämme angewalzt sind, so
daß sie eine halbkreisförmige Oberfläche haben, wird durch dieses Gerät die Oberfläche
vollständig bearbeitet, denn in diesem Falle dringen die Eggenzinken ungleich weit
in den Boden ein; immer wird aber die Spitze der Dämme nur leicht bestrichen, so
daß ein Herauswählen der Saatkartoffeln unbedingt vermieden wird.
Allen bisher zu diesen Arbeiten verwendeten bekannten Geräten gegenüber besitzt
das hier besprochene Gerät den Vorteil, daß es sich von einer gewöhnlichen Saategge nur
dadurch unterscheidet, daß je eine Teilegge in der Mitte durch nur zwei Scharniere gegliedert
ist, und daß das Gerät sowohl als Saategge als auch als Kartoffelegge verwendet werden kann und in beiden Fällen eine
Arbeit leistet, wie sie betriebstechnisch gewünscht wird.
Der Erfindungsgegenstand ist in der Zeichnung in einer beispielsweisen Ausführungsform schematisch veranschaulicht, und zwar
zeigen Abb. 1 eine Draufsicht, Abb. 2 einen Aufriß.
Das Gerät besteht aus zwei Teileggen a und b, deren Rahmen nach dem System einer
bekannten Zickzackegge gebaut sind. Beide Teileggen haben abweichend von einer gewöhnlichen
Saategge eine bestimmte Breite (660 mm), und ist jede einzelne Teilegge nicht starr, sondern der Länge nach in der
Mitte durch zwei Scharniere c gegliedert. Abb. 2 zeigt, wie sich beim Gebrauch des
Gerätes als Kartoffelegge jede einzelne Teilegge in der Mitte in Punkt c abwinkelt und
sich so der Oberfläche der Kartoffeldämme anpaßt. Bei Verwendung des Gerätes als
Saategge kann auf jede Teilegge ein Bandeisen k aufgeschraubt werden, wenn jede
Teilegge wieder starr gemacht werden soll. Diese Maßnahme kann jedoch auch in Wegfall
kommen, denn wenn das Gerät als Saat- : gebraucht wird, ist es zuweilen von gro- ,
ßem Vorteil, ■ wenn sich jede Teilegge den Bodenunebenheiten mehr anpaßt als eine gewöhnliche
Saategge. Die Bandeisen d dienen als Versteifung, je einer Hälfte jeder Teilegge.
Der Anzug besteht aus einer in der Mitte gekröpften Stange e, an der vier verschiebbare
Kettenstücke f befestigt sind, die wiederum in je „einen von der Mitte der einzelnen
Teileggen gleich weit entfernten Hacken g eingehackt werden. Die gekröpfte
Anzugsstange e besitzt, wie aus der Zeichnung ersichtlich, in gleichen Abständen Einschnitte,
in denen bei bestimmten und gegebenen Abständen die Kettenstücke f einen Halt finden, so daß diese sich beim Umkehren
am Ende des Feldes nicht verschieben können. Dieser Anzug bleibt ständig unverändert,
ob nun das Gerät als Kartoffelegge oder als Saategge benutzt wird. Es ändern sich lediglich nur die Entfernungen der Kettenstücke.
Wird das Gerät als Kartoffelegge benutzt, so bleibt jede Teilegge nur dann sicher auf
dem Kartoffeldamm liegen, wenn die beiden Teileggen miteinander verbunden sind, und
zwar derart, daß sich der gegebene Abstand der Teileggen während der Arbeit weder verringert
noch vergrößert. Um eine sichere Führung jeder Teilegge auf dem Damm zu gewährleisten, sind die beiden Teileggen
nicht mit Ketten verbunden, sondern es sind die Quereisen h jeder Teilegge außerhalb des
Rahmens verlängert, etwas aufgebogen und gedreht. Die aufgebogenen Enden sind mit
Löchern versehen. Nachdem jede Teilegge auf einem Damm aufgelegt ist, wird durch
die sich deckenden Löcher eine Flügelschraube i gesteckt, so daß die einzelnen Teileggen
α und b in einer gegebenen Entfernung eingestellt und in dieser gehalten werden
können.
Weitere Anbringungen an das Gerät, wie Handhaben usw., sind nicht notwendig.
Claims (2)
1. Als Kartoffelegge benutzbare Zickzack-Saategge, dadurch gekennzeichnet,
daß die einzelnen Felder nach Abnahme einer Querleiste (d) sich in Scharnieren
(c) abwinkein,, und die Entfernung der so gebildeten dachförmigen Teileggen durch
eine in der Länge einstellbare Querstange geregelt und aufrechterhalten ,wird.
2. Egge nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Entfernung der inneren
Furchenkanten der Eggen durch ansteigende Feststellstäbe geregelt wird.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH67775D DE404268C (de) | 1923-05-15 | 1923-05-15 | Als Kartoffelegge benutzbare Zickzack-Saategge |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH67775D DE404268C (de) | 1923-05-15 | 1923-05-15 | Als Kartoffelegge benutzbare Zickzack-Saategge |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE404268C true DE404268C (de) | 1924-10-14 |
Family
ID=7439235
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DESCH67775D Expired DE404268C (de) | 1923-05-15 | 1923-05-15 | Als Kartoffelegge benutzbare Zickzack-Saategge |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE404268C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE949850C (de) * | 1955-02-15 | 1956-09-27 | Ernst Witte | Bodenbearbeitungsgeraet fuer die Daemme von Reihenkulturen, z. B. Kartoffeln |
-
1923
- 1923-05-15 DE DESCH67775D patent/DE404268C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE949850C (de) * | 1955-02-15 | 1956-09-27 | Ernst Witte | Bodenbearbeitungsgeraet fuer die Daemme von Reihenkulturen, z. B. Kartoffeln |
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