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DE4042159A1 - Verfahren und vorrichtung zum verlegen von kabeln - Google Patents

Verfahren und vorrichtung zum verlegen von kabeln

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DE4042159A1
DE4042159A1 DE4042159A DE4042159A DE4042159A1 DE 4042159 A1 DE4042159 A1 DE 4042159A1 DE 4042159 A DE4042159 A DE 4042159A DE 4042159 A DE4042159 A DE 4042159A DE 4042159 A1 DE4042159 A1 DE 4042159A1
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DE
Germany
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cable
slide
rope
weaver
ship
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Application number
DE4042159A
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English (en)
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DE4042159C2 (de
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Shohachi Shimizu
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Mirai Industry Co Ltd
Original Assignee
Mirai Industry Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by Mirai Industry Co Ltd filed Critical Mirai Industry Co Ltd
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Application granted granted Critical
Publication of DE4042159C2 publication Critical patent/DE4042159C2/de
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Expired - Fee Related legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02GINSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
    • H02G1/00Methods or apparatus specially adapted for installing, maintaining, repairing or dismantling electric cables or lines
    • H02G1/06Methods or apparatus specially adapted for installing, maintaining, repairing or dismantling electric cables or lines for laying cables, e.g. laying apparatus on vehicle
    • H02G1/08Methods or apparatus specially adapted for installing, maintaining, repairing or dismantling electric cables or lines for laying cables, e.g. laying apparatus on vehicle through tubing or conduit, e.g. rod or draw wire for pushing or pulling
    • GPHYSICS
    • G02OPTICS
    • G02BOPTICAL ELEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS
    • G02B6/00Light guides; Structural details of arrangements comprising light guides and other optical elements, e.g. couplings
    • G02B6/46Processes or apparatus adapted for installing or repairing optical fibres or optical cables
    • G02B6/50Underground or underwater installation; Installation through tubing, conduits or ducts
    • G02B6/502Installation methods in fluid conducts, e.g. pipelines

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  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)
  • Electric Cable Installation (AREA)
  • Laying Of Electric Cables Or Lines Outside (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Verlegen von Kabeln nach dem Oberbegriff der Patentansprüche 1 und 11.
Bei herkömmlichen Verfahren zum Verlegen von Kabeln werden mehrere Kabel auf eine Kabelleiter oder mehrere Kabelleiter gelegt. Wie die Fig. 102 zeigt, ziehen und zerren Ka­ belverleger ein Kabel (C) auf eine Kabelleiter (L). In den Fig. 103 und 104 ist eine Alter­ native gezeigt, bei welcher die Kabelverleger zuerst ein Führungs- oder Tragseil (R) durch eine Kabelleiter (L) legen und dann dieses Führungsseil (R) mit dem Kabel (C) verbinden. Das Seil wird hierauf mit einem Zugmotor (M) gezogen.
Damit ein Kabel (C) mit dem in der Fig. 102 dargestellten Verfahren in eine obere Position gebracht werden kann, ist für die entsprechende Operation eine größere Zahl von Kabel­ schichten erforderlich. Hierbei wird der Vorgang oft durch die Leiter-Hängebolzen (B) be­ hindert, was längere Zeit und höhere Kosten für diesen Vorgang bedeutet.
Um ein Kabel (C) mit Hilfe des in den Fig. 103 und 104 dargestellten Verfahrens zu verle­ gen, muß ein Führungsseil (R) durch Kabelschichten gezogen werden, die ihre Lagen wie gefordert verändern müssen, und um mehrere Kabel (C) zu verlegen, muß dieses Verfah­ ren wiederholt werden. Die Leiter-Hängebolzen (B) behindern indessen den Arbeitsvor­ gang auch in diesen Fällen.
In der offengelegten japanischen Patentanmeldung 63-1 44 707 ist eine Lösung für die­ se Probleme angegeben, wobei ein Führungsdraht wie eine Schleife an einer Kabelleiter angeordnet ist. Ein Tragseil und ein mit diesem Tragseil verbundenes Kabel werden auf die Kabelleiter gezogen, wenn der Führungsdraht, der mit dem Tragseil verbunden ist, ge­ zogen wird. Diese Vorrichtung hat jedoch einen komplizierten Aufbau und erfordern eine mühsame Installation.
In den offengelegten japanischen Patentanmeldungen 61-2 31 812 und 63-18 911 ist ei­ ne weitere Lösung für die vorgenannten Probleme angegeben. Die in diesen Patentanmel­ dungen veröffentlichten Vorrichtungen verwenden Schlepper, die in bestimmten Abstän­ den entlang der Kabelbahn vorgesehen sind und die an einem Führungssteg vorbeiführen, mit dem ein Kabel verbunden ist.
Diese bekannte Vorrichtung erfordert zwar kein Tragseil, doch müssen mehrere Schlepper mit großem Aufwand installiert werden. Auch das Entfernen der Schlepper ist sehr müh­ sam. Hinzu kommt, daß die Vorrichtungen, mit denen ein Führungssteg von Schlepper zu Schlepper sicher geführt wird, sehr teuer sind.
Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren und eine Vorrichtung zu schaffen, die einen effizienten und einfachen Betrieb beim Verlegen eines oder mehrerer Kabel, die oft 100 Meter lang sind, ermöglichen.
Diese Aufgabe wird gemäß den Merkmalen der Patentansprüche 1 und 11 gelöst.
Ein mit der Erfindung erzielter Vorteil besteht darin, daß mit dem erfindungsgemäßen Ver­ fahren Kabel effizient und kostengünstig verlegt werden können. Es ist mit dem erfin­ dungsgemäßen Verfahren darüber hinaus auch möglich, Kabel kostengünstig und einfach zu bereits vorhandenen Kabeln zu verlegen.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt und werden im folgenden näher beschrieben. Es zeigen
Fig. 1 bis 5 ein erstes erfindungsgemäßes Verfahren zum Verlegen eines Kabels;
Fig. 6 bis 12 ein zweites erfindungsgemäßes Verfahren zum Verlegen eines Kabels;
Fig. 13 bis 18 ein drittes erfindungsgemäßes Verfahren zum Verlegen eines Kabels;
Fig. 19 bis 24 ein viertes erfindungsgemäßes Verfahren zum Verlegen eines Kabels;
Fig. 25 bis 27 perspektivische Ansichten verschiedener Ausführungsformen von Kabelaufnehmern;
Fig. 28a bis 28b perspektivische Ansichten von Rutschen und Kabelverlegesätzen;
Fig. 29 bis 31 perspektivische Ansichten von weiterer Ausführungsform von Kabel­ aufnehmern mit einer Rutsche oder mit mehreren Rutschen;
Fig. 32 bis 34 Frontansichten von Kabelaufnehmern mit Rutschen;
Fig. 35 eine perspektivische Ansicht eines weiteren Ausführungsbeispiels eines Kabelaufnehmers mit Rutschen;
Fig. 36 bis 37 Schnittansichten von eingebauten Kabelaufnehmern;
Fig. 38 und 39 perspektivische Ansichten von in einen Kabelaufnehmer eingebauten Kabelverlegesätzen;
Fig. 40 den Teil einer Ansicht eines Kabelverlegesatzes, der in eine erfindungsgemäße Rutsche eingebaut ist;
Fig. 41 eine perspektivische Ansicht eines Kabelverlegesatzes gemäß Fig. 40;
Fig. 42 den Teil einer Ansicht eines Kabelverlegesatzes, der in eine erfindungsgemäße Rutsche eingebaut ist;
Fig. 43 den Teil einer Ansicht eines Kabelverlegesatzes, der in eine erfindungsgemäße Rutsche eingebaut ist;
Fig. 44 eine perspektivische Explosionsdarstellung eines Kabelverlegesatzes gemäß Fig. 43;
Fig. 45 eine perspektivische Ansicht eines Kabelverlegesatzes, der in eine erfindungsgemäße Rutsche eingebaut ist;
Fig. 46 bis 50 Seitenansichten eines erfindungsgemäßen Verfahrens zum Verlegen eines Kabels, wobei eine Rutsche einen Kabelverlegesatz in einem Kabelaufnehmer enthält;
Fig. 51 eine perspektivische Ansicht eines Kabelverlegesatzes zum gleich­ zeitigen Verlegen von mehreren Kabeln;
Fig. 52 und 53 perspektivische Ansichten einer Kabelverlegevorrichtung mit Befestigungsplatten zur Befestigung eines Kabelaufnehmers;
Fig. 54 und 55 perspektivische Ansichten von Kabelverlegevorrichtungen mit einem Befestigungsbereich, der an einem Kabelaufnehmer zu befestigen ist;
Fig. 56 eine perspektivische Ansicht einer Rutschenanordung gemäß Fig. 54;
Fig. 57 und 58 perspektivische Ansichten weiterer Kabelverlegevorrichtungen;
Fig. 59 bis 63 Seitenansichten eines Verfahrens zum Verlegen eines Kabels, bei dem eine Kabelverlegevorrichtung mit einer Rutsche mit einem Befestigungs­ bereich verwendet wird;
Fig. 64 bis 66 perspektivische Ansichten eines Verfahrens zum Verlegen von Kabeln, bei dem eine Rutsche verwendet wird, die an einem Kabelaufnehmer befestigt werden kann;
Fig. 67 bis 69 perspektivische Ansichten von Kabelverlegevorrichtungen, die eine Rutsche mit einem Befestigungsbereich zur Befestigung an einer Wand aufweisen;
Fig. 70 bis 73 Schnittansichten von Kabelverlegesätzen, die in eine Rutsche eingebaut sind;
Fig. 74 eine perspektivische Ansicht einer Kabelverlegevorrichtung, die eine Rutsche mit einem Befestigungsbereich zur Befestigung an einer Wand aufweist;
Fig. 75 eine Schnittansicht einer Kabelverlegeanordnung gemäß Fig. 74;
Fig. 76 bis 78 perspektivische Ansichten von Kabelverlegeansichten gemäß Fig. 74;
Fig. 79 eine Schnittansicht einer Kabelverlegeanordnung gemäß Fig. 78;
Fig. 80 eine perspektivische Ansicht einer anderen Kabelverlegevorrichtung, welche eine Rutsche mit einem Befestigungsbereich zur Befestigung an einer Wand aufweist;
Fig. 81 eine Schnittansicht einer Kabelverlegeanordnung gemäß Fig. 80;
Fig. 82 bis 86 Seitenansichten eines Verfahrens zum Verlegen von Kabeln, bei welchem eine Kabelverlegevorrichtung verwendet wird, die eine Rutsche mit einem Befestigungsbereich zur Befestigung an einer Wand aufweist;
Fig. 87 eine perspektivische Ansicht einer Kabelverlegevorrichtung mit einer Rutsche, die an einem Rahmen zu befestigen ist;
Fig. 88 eine Ansicht einer Kabelverlegevorrichtung gemäß Fig. 87;
Fig. 89 eine perspektivische Ansicht einer Kabelverlegeanordnung gemäß Fig. 87, wenn ein Kabel gezogen wird;
Fig. 90 eine Ansicht eines anderen Ausführungsbeispiels eines Rahmens;
Fig. 91 eine perspektivische Ansicht einer weiteren Kabelverlegevorrichtung mit einem Kabelaufnehmer;
Fig. 92 eine perspektivische Ansicht einer Kabelverlegevorrichtung mit einer Rutsche, die an einem Rahmen zu befestigen ist;
Fig. 93 eine Ansicht einer Rutsche und einer Kabelverlegevorrichtung gemäß Fig. 92;
Fig. 94 eine perspektivische Ansicht einer weiteren Kabelverlegevorrichtung, mit einer Rutsche, die an einem Rahmen zu befestigen ist;
Fig. 95 eine Ansicht einer Rutsche und einer Kabelverlegevorrichtung gemäß Fig. 94;
Fig. 96 eine perspektivische Ansicht einer weiteren Ausführungsform einer Rutsche;
Fig. 97 bis 101 Seitenansicht eines Verfahrens zum Verlegen von Kabeln, bei dem eine Kabelverlegevorrichtung mit einer Rutsche verwendet wird, welche an einem Rahmen zu befestigen ist; und
Fig. 102 bis 104 Seitenansichten eines herkömmlichen Verfahrens zum Verlegen von Kabeln.
In den Fig. 1 bis 5 ist ein erstes Verfahren dargestellt. Wie aus der Fig. 1 ersichtlich, sind ein Kabelaufnehmer 1 für die Aufnahme eines Kabels (C) und eine Rutsche (2) mit einem Zwischenraum in Längsrichtung entweder an einer Wand befestigt, oder sie hängen an ei­ ner Decke. Die Rutschen 2 sind sukzessive miteinander verbunden und über Kabelaufneh­ mer 1 verteilt.
Wie die Fig. 2 zeigt, ist ein Weberschiff 3 mit einem Seil 4, das fest genug ist, um sich selbst in eine Rutsche 2 zu stoßen, am Startpunkt (S) in die Rutsche 2 eingefügt.
In der Fig. 3 ist dargestellt, wie ein Kabel (C) mit dem Weberschiff 3 an einem Endpunkt (E) verbunden ist. Die Fig. 4 zeigt, daß das Weberschiff 3 zurück zum Startpunkt (S) gezo­ gen wird, wobei das mit dem Weberschiff 3 verbundene Kabel (C) auf den Kabelaufneh­ mer 1 gezogen wird. Anschließend wird das Kabel (C), wie die Fig. 5 zeigt, vom Weber­ schiff 3 getrennt, um auf den Kabelaufnehmer 1 gelegt zu werden.
Der Startpunkt (S) und der Endpunkt (E) können sich auch an einer anderen Stelle einer Rutsche 2 befinden. Beispielsweise können sie an einer Windungsecke einer Rutsche 2 vorgesehen sein, wenn die Rutsche 2 nicht gerade ist. In diesem Fall sind der Startpunkt (S) und der Endpunkt (E) identisch, was bedeutet, daß ein Startpunkt (S) für den nachfol­ genden Kabelverlegevorgang zu einem Endpunkt (E) wird.
Selbst im Falle einer geraden Rutsche 2 können sich ein Startpunkt (S) und ein Endpunkt (E) auch in einem mittleren Punkt der Rutsche 2 befinden. Auch in diesem Fall sind der Startpunkt (S) und der Endpunkt (E) identisch.
In den Fig. 6 bis 12 ist ein zweites erfindungsgemäßes Verfahren dargestellt. Wie man aus der Fig. 6 erkennt, sind ein Kabelaufnehmer 1 für die Aufnahme eines Kabels (C) und eine Rutsche 2 mit einem Zwischenraum in Längsrichtung entweder an einer Wand oder an ei­ ner Decke befestigt.
Die Fig. 7 zeigt, daß ein Weberschiff 3 mit einem Seil am Startpunkt (S) in eine Rutsche 2 eingefügt ist. Aus der Fig. 8 ist ersichtlich, daß ein zweites Seil 8 mit einem Weberschiff 3 am Endpunkt (E) befestigt ist. Wie man aus der Fig. 9 erkennt, wird dann, wenn das Seil 8 gezogen wird, auch das Weberschiff 3 gezogen und kommt an den Startpunkt (S) zurück. Das zweite Seil 8 selbst wird auf einen Kabelaufnehmer 1 zwischen dem Startpunkt (S) und dem Endpunkt (E) gelegt.
Das zweite Seil 8 wird vom Weberschiff 3 gelöst, wie in der Fig. 10 gezeigt; abschließend wird dieses zweite Seil 8 durch einen Zugmotor 100 gezogen, wie es die Fig. 11 zeigt, und ein Kabel (C), das mit dem zweiten Seil 8 verbunden ist, wird auf einen Kabelaufnehmer 1 gezogen.
Ein zweites Seil 8 und ein Kabel (C) können entweder miteinander verbunden werden, be­ vor das zweite Seil 8 auf den Kabelaufnehmer 1 gelegt wird, oder nachdem das zweite Seil 8 auf einen Kabelaufnehmer 1 gelegt wird. Es ist auch möglich, ein zweites Seil 8 und ein Kabel (C) von vorher miteinander zu verbinden.
Die Fig. 12 zeigt, daß das Kabel (C) auf den Kabelaufnehmer 1 gelegt wird, nachdem das Kabel (C) vom zweiten Seil 8 entfernt wurde.
Die Fig. 13 bis 18 zeigen ein drittes Verfahren. Wie die Fig. 13 darstellt, werden ein Ka­ belaufnehmer 1 für die Aufnahme eines Kabels (C) und eine Rutsche (2) mit einem Zwi­ schenraum entweder an einer Wand befestigt oder sie hängen an einer Decke.
Aus der Fig. 14 geht hervor, daß ein zweites Seil 8 mit einem Weberschiff 3 verbunden ist, das mit einem Seil 4 verbunden ist. Hierbei wird das Weberschiff 3 am Startpunkt (S) in die Rutsche 2 eingefügt. Das zweite Seil 8 wird vom Weberschiff 3 am Endpunkt (E) ge­ löst, nachdem das Weberschiff 3 diesen Endpunkt (E) erreicht hat, wie es die Fig. 15 zeigt.
Das zweite Seil 8 wird mit dem Kabel (C) verbunden, das auf der Seite des Endpunkts (E) bereitliegt, wie in Fig. 16 gezeigt ist. Wie die Fig. 17 zeigt, wird das zweite Seil 8 durch ei­ nen Zugmotor 100 gezogen und das Kabel (C), das mit dem zweiten Seil 8 verbunden ist, wird auf den Kabelaufnehmer 1 gezogen. Das Kabel (C) wird auf den Kabelaufnehmer 1 gelegt, wenn das Kabel (C) von dem zweiten Seil 8 gelöst wird, wie Fig. 18 zeigt.
Die Fig. 19 bis 24 zeigen ein viertes Verfahren. Wie in Fig. 19 gezeigt ist, werden ein Ka­ belaufnehmer 1 für die Aufnahme eines Kabels (C) und eine Rutsche (2) mit einem Zwi­ schenraum entweder an einer Wand befestigt oder sie hängen an einer Decke. Aus der Fig. 20 geht hervor, daß ein zweites Seil 8 mit einem Weberschiff 3 verbunden ist, das mit ei­ nem Seil 4 verbunden ist. Hierbei wird das Weberschiff 3 am Startpunkt (S) in die Rutsche 2 eingefügt. Das zweite Seil 8 wird vom Weberschiff 3 an einem Endpunkt (E) gelöst, nachdem das Weberschiff 3 den Endpunkt (E) erreicht hat, wie es die Fig. 21 zeigt, wobei das zweite Seil auf dem Kabelaufnehmer liegen bleibt. Das zweite Seil 8 wird mit einem Kabel (C) verbunden, das auf der Seite des Startpunkts (S) bereit liegt, wie die Fig. 22 zeigt. Das lose Ende des zweiten Seils 8 wird mit einem Zugmotor 100 verbunden, der das zweite Seil 8 und hiernach das Kabel (C), das mit dem zweiten Seil 8 verbunden ist, auf den Kabelaufnehmer 1 zieht.
Wie aus der Fig. 24 hervorgeht, wird das Kabel (C) auf den Kabelaufnehmer gelegt, nach­ dem das Kabel (C) von dem zweiten Seil 8 gelöst wurde.
Im Falle des vierten Verfahrens wie auch im Falle des zweiten Verfahrens kann die Ver­ bindung eines zweiten Seils 8 und eines Kabels (C) entweder hergestellt werden, bevor das zweite Seil 8 auf einen Kabelaufnehmer 1 gelegt wird oder nachdem das zweite 8 auf ei­ nen Kabelaufnehmer 1 gelegt wird. Es ist auch möglich, ein zweites Seil 8 und ein Kabel (C) vorbereitet zu verbinden.
Wie im vorstehenden ausgeführt wurde, kann ein Kabel mit Hilfe der vorliegenden Erfin­ dung leicht und effizient verlegt werden.
Im folgenden werden erfindungsgemäße Vorrichtungen beschrieben.
In einem Kabelaufnehmer soll ein Kabel verlegt werden, welcher beispielsweise Hauptrah­ men 11 aufweist, die die Seitenteile bilden, und Hilfsrahmen 12, die die Bodenteile bilden, wie es in der Fig. 25 gezeigt ist. Der Kabelaufnehmer kann wie eine Kabelleiter ausgebil­ det sein oder eine L- oder U-Form haben, wie Fig. 26 zeigt, oder ein gebogener Drahtstab sein, wie das Beispiel der Fig. 27 zeigt. Eine Mehrzahl von solchen Draht-Kabelaufneh­ mern wird in bestimmten Abständen entlang langer Kabelstrecken verteilt.
Diese Kabelaufnehmer werden entweder an einer Wand oder an einer Decke sicher befe­ stigt.
Fig. 28a zeigt eine zylinderförmige Rutsche 2, durch die ein Weberschiff 3 und ein Seil 4 hindurchgehen. Die Rutsche 2 kann jede beliebige Form annehmen, solang ein Weber­ schiff 3 oder ein Seil 4 durch sie hindurchpassen. Solch eine Rutsche besteht üblicherweise entweder aus korrosionsbeständigem Metall wie Aluminium oder Kunststoff, der durch Fließpressen, Formpressen oder ein ähnliches Verfahren hergestellt wird. Die Rutsche soll­ te so lang wie möglich sein, aber sie muß nicht notwendigerweise gerade sein.
Eine in der Fig. 28a dargestellte Rutsche 2 hat einen Spalt 20, der sich in Längsrichtung er­ streckt. Der Spalt 20 wird für die Bewegung eines Weberschiffs 3 benötigt, das eine Zunge 31 mit einem Verbindungsloch 32 aufweist. Der Spalt 20 wird auch zur Bewegung des Weberschiffs 3 benötigt, wenn ein Verbindungsseil, das mit einem Kabel zu verbinden ist, mit dem Weberschiff 3 verbunden ist, oder um das Weberschiff 3, das mit dem Verbin­ dungsseil verbunden ist, zu bewegen oder um das zweite Seil zu bewegen, wenn ein zwei­ tes Seil, das ein Kabel ziehen soll, mit dem Weberschiff 3 verbunden ist.
Die Rutsche 2 als solche wird als Führung benutzt, um einen Kabelverlegesatz, der aus ei­ nem Weberschiff 3 und einem Seil 4 besteht, vorwärtszubewegen oder zurückzuziehen und um ein Kabel oder ein Weberschiff 3 mit einem zweiten Seil zu bewegen, das ein Kabel ziehen soll.
Öffnungen 19 können in bestimmten Abständen zusätzlich zu dem Spalt 20 in einer Rut­ sche 2 vorgesehen sein, wie es die Fig. 28b zeigt, welche es einem Kabelverlegesatz aus einem Weberschiff 3 und einem Seil 4 erlauben, durch die Rutsche hindurchzugehen. In eine solche Rutsche 2 wird ein Kabelverlegesatz an einer der Öffnungen 19 eingeführt und wird durch eine andere Öffnung 19 wieder herausgenommen, woraus sich der Vorteil er­ gibt, den Einführungspunkt eines Kabels frei wählen zu können.
Solch eine Rutsche 2 kann zusammen mit einem Kabelaufnehmer 1 vorgesehen sein oder kann vor einem Kabelverlegevorgang an einem Kabelaufnehmer oder an einer Wand oder separat durch Schrauben befestigt werden.
Im folgenden werden ein Weberschiff und ein Seil näher beschrieben.
Ein Weberschiff 3 wird zur Verbindung mit einem Kabel oder einem zweiten Seil verwen­ det, wie es die Fig. 28a zeigt. Ein Weberschiff kann zylindrisch oder teilweise konisch aus­ gebildet sein. Ein zylindrisches Weberschiff mit einem zulaufenden Ende ist vorteilhafter, weil ein Weberschiff dieser Form leichter in eine Rutsche 2 eingeführt werden kann. Ein Weberschiff mit geringem Gewicht ist ebenfalls von Vorteil, weil ein Weberschiff sich so­ wohl vorwärts als auch rückwärts in der Rutsche 2 bewegen muß.
Ein Seil 4 sollte hart genug sein, um sich selbst in eine Rutsche 2 zu schieben und muß fest genug sein, um die Zugspannung eines Kabels auszuhalten. Solch ein Seil kann einen Stahldraht, ein Seil aus mehreren feineren Stahldrähten, stabförmigen Kunststoff, Kunst­ stoffasern, ein FRP (faserverstärkter Kunststoff)-Seil oder dergleichen enthalten. Das Seil 4 sollte vorzugsweise von geringem Gewicht sein.
Eine Rutsche 3 und ein Seil 4 können in schon verbundenen Zustand oder getrennt bereit gelegt werden, um vor dem Gebrauch miteinander verbunden zu werden.
Ein zweites Seil, das vorzugsweise von geringem Gewicht ist, ist auf einen Kabelaufneh­ mer zu legen, bevor ein Kabel gezogen wird, und wird dazu verwendet, das Kabel zu zie­ hen. Ein zweites Seil ist besonders nützlich beim Verlegen eines relativ schweren Kabels.
Die Fig. 29 bis 51 zeigen ein erstes Ausführungsbeispiel.
Kabelaufnehmer 1 mit einer Rutsche 2 werden in den Fig. 29 bis 35 dargestellt.
Kabelaufnehmer 1, wie in Fig. 29 bis 34 gezeigt, umfassen Wandteile, einen Bodenteil und eine oder mehrere Rutschen. Ein Kabelaufnehmer gemäß Fig. 35 weist Hauptrahmen 11, Hilfsrahmen 12 und mit Befestigungselementen 13 befestigte Rutschen auf. Diese Kabel­ aufnehmer 1 können aus Metall oder Kunststoff durch Preßformen oder Extrudieren her­ gestellt werden. Die Seitenwände der Kabelaufnehmer 1 werden beide in einer U-förmig oder dergleichen ausgebildet, so daß sie ein Paar Rutschen an den oberen Enden der Sei­ tenwände aufweisen, wie in den Fig. 29 und 32 bis 34 dargestellt ist. Ein Kabelaufnehmer gemäß Fig. 30 besitzt Öffnungen 14 im Boden. Der Kabelaufnehmer 1 ist im oberen Be­ reich der Seitenwand so ausgebildet, daß er eine Rutsche 2 am oberen Ende der Seiten­ wand aufweist, wie Fig. 31a zeigt. Ein anderer Kabelaufnehmer 1 ist im oberen Bereich der Seitenwand so ausgebildet, daß er eine Rutsche 2 mit einem Schlitz 20 im Boden der Rutsche aufweist, wie es in Fig. 31b dargestellt ist. Hierbei ist es wirtschaftlich günstig, einen solchen Kabelaufnehmer 1 mit einer oder mehreren integrierten Rutschen 2 herzu­ stellen, da beide in einem einzigen Prozeß produziert werden können.
Ein Weberschiff 3 und ein Seil 4 können durch eine Rutsche 2 hindurchgehen, wie es in den Fig. 38 und 39 gezeigt ist.
Die Rutsche 2 weist einen Schlitz 20 auf, der sich in Längsrichtung erstreckt. Der Schlitz 20 ist auf der kabelaufnehmenden Seite eines Kabelaufnehmers angebracht.
Ein Kabelaufnehmer 1 hat im allgemeinen mehrere Meter lang und falls es notwendig ist, die Kabelstrecke zu verlängern, können mehrere Kabelaufnehmer 1 hintereinander verbun­ den werden.
Kabelaufnehmer 1 sind an einer Decke (W) mit Schrauben (B) zu befestigen oder von ei­ ner Decke (W) herabzuhängen, wie die Fig. 36a und 36b zeigen, oder direkt an einer Wand (W) zu befestigen, wie Fig. 37 zeigt.
Wie in Fig. 38 und 39 dargestellt, ist ein Webschiff 3 geschoßförmig ausgebildet, so daß es leicht durch eine Rutsche 2 geführt werden kann.
Ein Weberschiff 3 gemäß Fig. 38 und 39 hat eine vorspringende Zunge 31. Die Zunge 31 weist ein Verbindungsloch 32 auf, das zur Verbindung eines Verbindungsseils oder eines zweiten Seils mit der Zunge 31 verwendet wird. Die Zunge 31 bewegt sich in einer Rut­ sche 2, wobei es aus einem Schlitz 20 hervorsteht. Die Form der Zunge 31 sollte der Form des entsprechenden Schlitzes 20 bestmöglich angepaßt sein. Zum Beispiel ist die Zunge 31 so abzubiegen, wie es in Fig. 40 und 41 gezeigt ist, wenn die Rutsche 2 eine Form gemäß Fig. 32 aufweist.
Die Zunge 31 kann mit einem Rad 33 versehen sein, das auf einer Seite oder der Boden­ wand des Kabelaufnehmers 1 läuft, wie in Fig. 42 und 43 dargestellt ist, um ein Weber­ schiff 3 stoßfrei in einer Rutsche 2 zu führen. Fig. 44 zeigt ein zerlegtes Weberschiff 3 mit einer Zunge 31, die ein Rad 33 aufweist. Das Rad 33 kann auch so angebracht sein, daß es in einem Schlitz 20 läuft, wie Fig. 45 zeigt, wodurch ein problemloses Ziehen des Kabels auf einem Kabelaufnehmer 1 ermöglicht wird.
Mit einem oben beschriebenen Kabelverlegesatz kann der Kabelverlegevorgang wie in Fig. 46 bis 50 gezeigt durchgeführt werden.
Ein Kabelaufnehmer 1 und eine Rutsche 2 werden so vorgesehen, wie in Fig. 46 darge­ stellt, und ein Weberschiff 3 und ein Seil 4 werden in der Rutsche 2 so vorgesehen, wie Fig. 47 zeigt. Das Seil 4 sollte hart genug sein, um das Weberschiff 3 und sich selbst in die Rutsche 2 zu schieben. Ein Kabel (C) wird mit dem Weberschiff 3 mit einem Verbin­ dungsseil oder dergleichen verbunden, wie in Fig. 48 dargestellt. Das Weberschiff 3 wird dann zurückgezogen und das Kabel (C) wird mitgezogen, wie in Fig. 49 gezeigt. Das Ka­ bel (C) wird auf den Kabelaufnehmer 1 gelegt, wenn es vom Weberschiff 3 gelöst ist.
Die vorbeschriebene Kabelverlegevorrichtung ermöglicht einen Kabelverlegevorgang, der nicht durch das Vorhandensein von Schrauben behindert wird. Außerdem sind solche ein Kabelaufenehmer 1 und eine Rutsche 2 integrierte Teile, was einen wirksamen und einfa­ chen Kabelverlegevorgang ermöglicht.
Wird ein Paar von Weberschiffen 3 mit einer Zunge 31 verwendet, wie Fig. 51 zeigt, ist ein Paar Rutschen 2 an beiden Seitenwänden eines Kabelaufnehmers 1 vorgesehen. Ein Paar von Weberschiffen 3, die in die Rutschen 2 eingeführt sind, besitzen eine gemeinsa­ me Zunge, die eine Brücke zwischen den Weberschiffen 3 bildet. Die Zunge 31 weist meh­ rere Verbindungslöcher 32 auf. Mehrere Kabel (C) sind mit den Verbindungslöchern 32 durch Verbindungsseile verbunden. Wenn die Seile 4 in den Rutschen 2 gezogen werden, werden die Kabel (C) ebenfalls gezogen.
Die Fig. 52 bis 66 zeigen ein zweites Ausführungsbeispiel.
Eine in einer Kabelverlegevorrichtung verwendete Rutsche 2 besitzt Befestigungsteile 21, die an den Seitenwänden oder am Boden eines Kabelaufnehmers 1 zu befestigen sind, wie es in Fig. 53 und 58 gezeigt ist, oder die an dem Hauptrahmen 11 und/oder den Hilfsrah­ men 12 eines Kabelaufnehmers 1 zu befestigen sind, wie in den Fig. 54, 55 und 57 darge­ stellt ist.
Ein plattenförmiges Verbindungsteil 21 ist an einer Rutsche 2 angeformt und erstreckt sich in Längsrichtung der Rutsche 2, wie Fig. 52 zeigt. Die Rutsche 2 kann auf jeder Seiten­ wand des Kabelaufnehmers 1 mit Schrauben 81 befestigt werden, wie in Fig. 53 darge­ stellt.
Gemäß Fig. 54 sind Verbindungsteile 21 sich in Längsrichtung erstreckende Rippen. Die Rutsche kann an den Hilfsrahmen 12 eines Kabelaufnehmers mit einem Befestigungsele­ ment 82 befestigt werden, das Hakenelemente zum Eingriff in die Rippen aufweist. Mit ei­ ner Schraube 83 wird das Befestigungselement 82 sicher befestigt.
Plattenförmige Verbindungsteile 21 sind an der oberen und der unteren Seite der Rutsche 2 vorgesehen. Die Rutsche 2 wird in eine Ausnehmung 11a in dem Hauptrahmen 11 einge­ führt und eingespannt, wie in Fig. 55 gezeigt ist.
Neben Schrauben 81 oder dergleichen können auch Bolzen, Muttern, Wickeldrähte oder dergleichen verwendet werden, um die Rutsche 2 an dem Kabelaufnehmer 1 zu befestigen.
Die Rutsche 2 kann von dem Kabelaufnehmer 1 gelöst und nach einem Kabelverlegevor­ gang in einem anderen Kabelaufnehmer 1 verwendet werden, wodurch die Betriebskosten gesenkt werden können.
Es ist günstig, eine Rutsche 2 so zu konstruieren, daß sie mit einer weiteren Rutsche ver­ bunden werden kann. Eine Rutsche 2 gemäß Fig. 54 besitzt Einführungsöffnungen 25, die sich in Längsrichtung erstrecken, wie in Fig. 56 gezeigt ist, und Verbindungsstifte 26 wer­ den in die Einführungsöffnungen 25 eingeführt. Durch einen Verbinder 27 mit Schrauben­ löchern können Rutschen miteinander verbunden und die Schlitze 20 der Rutschen ausge­ richtet werden.
Verbindungsteile 21 sind an einer Rutsche 2 vorgesehen, wie in Fig. 57 gezeigt. Die Rut­ sche 2 wird dann an einem Hilfsrahmen 12 durch Schrauben 85 und Muttern 86 befestigt. Ein Kabelaufnahmetisch 34 ist am oberen Bereich einer plattenförmigen Zunge 31 vorge­ sehen, die von einem Weberschiff 3 hervorspringt. Ein Kabel (C) wird mit einem Verbin­ dungsseil, das durch ein Verbindungsloch 36 eingeführt ist, auf den Kabelaufnahmetisch 34 gelegt. Eine Schiene 24 ist an jedem Kantenbereich des Verbindungsteils 21 vorgese­ hen. Räder 35, die auf den Schienen 24 fahren, sind an der Zunge 31 vorgesehen. Wenn die Räder 35 auf den Schienen 24 laufen, wird das Kabel (C), das auf dem Kabelaufnah­ metisch 34 liegt, auf den Kabelaufnehmer 1 gezogen.
Gemäß Fig. 58 sind Verbindungsteile 21 an einer Rutsche 2 vorgesehen. Die Rutsche 2 ist an der Bodenwand eines Kabelaufnehmers 1 mittels Schrauben 87 und Muttern 88 befe­ stigt. Ein Kabelhalter 37 ist am oberen Ende einer plattenförmigen Zunge 31 eines Weber­ schiffs 3 vorgesehen. Am Kabelhalter 37 sind mit in Verbindungslöcher 38 eingeführten Verbindungsseilen Kabel (C) aufgehängt und gehalten.
Die Fig. 59 bis 63 zeigen einen Kabelverlegevorgang, bei dem ein solcher Kabelverlege­ satz verwendet wird.
Eine Rutsche 2 wird an einem Kabelaufnehmer 1 befestigt, wie in Fig. 59 gezeigt. Ein We­ berschiff 3 und ein Seil 4 werden in die Rutsche 2 eingeführt, wie in Fig. 60 gezeigt. Ein Kabel (C) wird durch ein Verbindungsseil oder dergleichen mit dem Weberschiff 3 ver­ bunden, wie in Fig. 61 gezeigt. Das Seil 4 wird gezogen, um das Weberschiff 3 zurückzu­ ziehen, und das Kabel (C) wird hierbei auf den Kabelaufnehmer 1 gezogen, wie in Fig. 62 gezeigt. Das Kabel (C) wird dann von dem Weberschiff 3 gelöst und auf den Kabelaufneh­ mer 1 gelegt, wie in Fig. 63 gezeigt.
Fig. 64 bis 66 zeigen einen weiteren Kabelverlegevorgang, bei welchem ein Kabel (C) auf einen vorhandenen Kabelaufnehmer 1 gelegt wird, welcher mittels Hängebolzen (B) an ei­ ner Decke befestigt ist. Rutschen 2 werden an den Hilfsrahmen des Kabelaufnehmers 1 be­ festigt.
Wie Fig. 64 zeigt, sind an bestimmten Positionen der Hauptrahmen 11 Walzen 15 vorgese­ hen, um die Rutschen 2 in der Längsrichtung des Kabelaufnehmers 1 zu führen.
Rutschen 2 von einigen Metern Länge werden von einem Ende des Kabelaufnehmes 1 auf die Hilfsrahmen 12 geschoben, wie Fig. 65 zeigt, und die Rutschen werden dann miteinan­ der verbunden. Die verbundenen Rutschen 2 werden anschließend auf die Walzen 15 ge­ schoben. Vorzugsweise werden stangenförmige Walzen 15 in mehrere ringförmige Stücke geteilt, um eine bessere Rolleistung zu erzielen.
Wenn die Rutschen 2 das andere Ende des Kabelaufnehmers 1 erreichen, werden die Rut­ schen 2 mit Befestigungselementen an den Hilfsrahmen 12 befestigt. Ein Weberschiff 3 und ein Seil 4 werden in die Rutschen 2 eingeführt. Ein Kabel (C) wird dann mit dem We­ berschiff 3 verbunden, und das Seil 4 wird gezogen, um das Weberschiff 3 zurückzuzie­ hen. Das Kabel (C) wird dann von dem Weberschiff 3 gelöst, um auf den Kabelaufnehmer 1 gelegt zu werden.
Wenn ein weiteres Kabel (C) verlegt werden soll, werden die Befestigungselemente, die die Rutschen 2 an dem Kabelaufnehmer 1 befestigen, gelöst, um die Rutschen gemäß Fig. 66 zu bewegen. Wenn die Rutschen 2 zu der gewünschten Position bewegt sind, werden die Rutschen 2 wieder an dem Kabelaufnehmer 1 befestigt.
Die Fig. 67 bis 86 zeigen ein drittes Ausführungsbeispiel.
Eine Rutsche 2 weist eine oder mehrere Befestigungsteile 22 auf, die an einer Wand (W) oder eine Decke zu befestigen sind. Die Wand (W) kann aus einem Material wie Beton, Holz, Kunststoff und dergleichen oder aus Paneelen und dergleichen bestehen. Die Wand (W) kann auch ein daran befestigtes Plattenmaterial oder Balkenmaterial aufweisen, um die Rutsche 2 zu befestigen.
Ein plattenförmiges Befestigungsteil 22 ist an einer Rutsche 2 vorgesehen, wie in Fig. 67 bis 69 dargestellt. Die Rutsche 2 ist durch Schrauben 89 mit dem Befestigungsteil 22 an ei­ ner Wand (W) befestigt. Ein Kabelaufnehmer 1 ist mit Schrauben 90 an einer Wand (W) befestigt. Die Rutsche 2 kann auch mit einem Kleber oder dergleichen befestigt werden. Ungeachtet der Form des Kabelaufnehmers 1 kann der Kabelverlegevorgang mit einem vorbeschriebenen Verlegesatz ohne störende Einflüsse durchgeführt werden.
Eine Rutsche 2 ist jeweils einige Meter lang oder sie ist so ausgebildet, daß ihre Länge der Länge des Kabelaufnehmers 1 entspricht. Mehrere Rutschen 2 werden verbunden und an­ gebracht. Schlitze 20 sollten alle ausgerichtet sein.
Eine Rutsche 2 weist ein Weberschiff 3 mit einer Zunge 31 auf, das durch die Rutsche paßt, wie in den Fig. 70 und 71 gezeigt ist. Rollen 33 können ebenfalls vorgesehen sein, wie in Fig. 72 und 73 dargestellt.
Fig. 74 bis 81 zeigen Kabelverlegevorrichtungen mit jeweils mehreren Kabelaufnehmern 1, die in der Kabelverlegerichtung angeordnet sind. Die Kabelaufnehmer 1 sind aus dickem Drahtmaterial oder Rohrmaterial.
Solche eine Kabelverlegevorrichtung hat einen Rohrbereich und blockförmige Verbin­ dungsteile 22, um den Rohrbereich zu halten. Ein Schraubenloch ist an dem blockförmigen Verbindungsteil 22 vorgesehen. Die Rutsche 2 ist an einer Wand (W) mittels den Schrau­ ben 89 befestigt, wie in Fig. 75 gezeigt. Das blockförmige Befestigungsteil 22 der Rutsche 2 wird zur Befestigung eines Kabelaufnehmers 1 verwendet. Wie Fig. 76 zeigt, wird eine Weberschiff 3 mit einem Seil in die Rutsche 2 eingeführt. Eine Zunge 31 des Weberschiffs 3 springt aus einem Schlitz 20 vor. Ein Kabel (C) wird mittels eines Verbindungsseils mit der Zunge 31 verbunden. Das Seil 4 wird gezogen, um das Weberschiff 3und dann das Kabel (C) zu ziehen. Wie in Fig. 77 dargestellt, wird das Kabel (C) am Ende des Vorgangs auf den Kabelaufnehmer 1 gelegt.
Ein plattenförmiges Befestigungsteil 22 ist an einer Rutsche 2 angeformt, wie in den Fig. 78 und 79 gezeigt. Die Rutsche 2 kann mit einer Schraube 89 an einer Wand (W) befestigt werden. Der Kabelaufnehmer 1 aus einem gebogenen Drahtmaterial wird zwischen dem Befestiguungsteil 22 und der Wand (W) fest gehalten.
Der obere Bereich der Rutsche 2 ist so ausgebildet, daß er ein flaches Befestigungsteil 22 bildet, wie in Fig. 80 und 81 dargestellt. Der Rohrbereich der Rutsche 2, in den ein Weber­ schiff 3 eingeführt wird, weist flache Aufhängebereiche auf. Die gebogenen Enden eines Kabelaufnehmers 1 können an den flachen Aufhängebereichen eingehakt werden, und die Rutsche 2 wird mittels Schrauben 89 an einer Wand (W) befestigt.
Werden Kabelaufnehmer gemäß Fig. 74 bis 81 verwendet, ist die Anbringung der Kabel­ aufnehmer 1 relativ einfach.
Die Fig. 82 bis 86 zeigen einen weiteren Kabelverlegevorgang.
Wie in Fig. 82 gezeigt, wird eine Rutsche 2 an einer Wand (W) oberhalb eines Kabelauf­ nehmers 1 befestigt. Ein Weberschiff 3 und ein Seil 4 werden in die Rutsche 2 eingeführt, wie Fig. 83 zeigt. Ein Kabel (C) wird mit einem Verbindungsseil mit dem Weberschiff 3 verbunden, wie Fig. 84 zeigt. Das Seil 4 wird gezogen, um das Weberschiff 3 und das Ka­ bel (C) zu ziehen, wie Fig. 85 zeigt. Das Kabel (C) wird dann von dem Weberschiff 3 ge­ löst und auf den Kabelaufnehmer 1 gelegt.
Obwohl bei diesem Ausführungsbeispiel nur eine Rutsche 2 an einer Wand oder Decke (W) befestigt wird, wie Fig. 67 und 69 zeigen, können auch mehrere Rutschen befestigt werden.
Die Fig. 87 bis 101 zeigen ein viertes Ausführungsbeispiel.
Eine Kabelverlegevorrichtung umfaßt ein Einrichtungselement 5, das über einem Kabel­ aufnehmer 1 angebracht ist, eine Rutsche 2, die an dem Einrichtungselement 5 befestigt ist, ein Weberschiff 3 und ein Seil 4.
Ein Einrichtungselement 5 ist erforderlich, um eine Rutsche 2 oberhalb einem Kabelauf­ nehmer 1 anzubringen, welches im Querschnitt kreisförmig, rechtwinklig sein oder eine beliebige Form haben kann. Ein Einrichtungselement 5 kann aus Metall, Holz, Kunststoff oder dergleichen bestehen. Wie in Fig. 87 gezeigt ist, ist ein Einrichtungselement 5 mit ei­ nem Befestigungselement 91 an einem Hängebolzen (B) befestigt. Die Hängebolzen (B) tragen den Kabelaufnehmer 1 und das Einrichtungselement 5, das oberhalb dem Kabelauf­ nehmer 1 angeordnet ist. Das Einrichtungselement 5 kann an einem Stahlmaterial oder der­ gleichen befestigt sein, das sich an einer Decke oder Wand, die nicht ein Hängebolzen (B) sind, befindet. Das Einrichtungselement 5 kann auch eine Brücke über einen Kabelaufneh­ mer 1 zwischen den Seitenwänden des Kabelaufnehmers 1 bilden.
Eine Rutsche 2 ist mittels einem Befestigungselement 51 an dem Einrichtungselement 5 befestigt. Die Rutsche 2 kann auf dem Einrichtungselement 5 zu einer gewünschten Positi­ on über dem Kabelaufnehmer verschoben werden, indem die Schrauben des Befestigungs­ elements 51 gelöst werden, wie Fig. 88 zeigt. Wie in Fig. 89 dargestellt, werden ein We­ berschiff 3 und ein Seil 4 in die Rutsche 2 eingeführt. Ein Kabel (C) wird mit einer vom Weberschiff 3 vorspringenden Zunge 31 verbunden, so daß das Kabel (C) auf den Kabel­ aufnehmer 1 gezogen wird.
Ein Einrichtungselement 5 kann mehrere Ausnehmungen 52 aufweisen, deren Form der Form einer Rutsche 2 entspricht, so daß die Rutsche 2 in den Ausnehmungen 52 angeord­ net werden kann, wie in Fig. 90 gezeigt. Durch die Aufnahme der Rutsche 2 in einer Aus­ nehmung 52 wird die Rutsche 2 an dem Einrichtungselement 5 befestigt.
Wie Fig. 91 zeigt, wird ein Kabelaufnehmer 1 aus einem gebogenen Drahtmaterial herge­ stellt. Eine Rutsche 2 besitzt einen Rohrbereich, in den ein Weberschiff 3 eingeführt wird, und ein blockförmiges Befestigungsteil 23. Der Kabelaufnehmer 1 und die Rutsche 2 sind zusammen an einem Einrichtungselement 5 befestigt, welches wiederum an einem Hänge­ bolzen (B) befestigt ist.
Eine Kabelverlegevorrichtung gemäß Fig. 92 und 94 umfaßt ein Einrichtungselement 5, das oberhalb eines Kabelaufnehmers 1 angeordnet ist, eine Rutsche 2 mit einem Schlitz 20, ein Weberschiff 3, ein Seil 4, ein Transportelement 6 mit Rollen 62 und einem Verbin­ dungselement 61, mit welchem ein Kabel (C) oder ein zweites Seil verbunden ist, und ein Halteelement 7, das entlang der Rutsche 2 angeordnet ist und das Transportelement 6 hält. Das Halteelement 7 weist auch Schienenflächen für die Rollen 62 auf.
Die Rutsche 2 ist mittels eines Befestigungselements 53 an dem Einrichtungselement 5 be­ festigt. Das Verbindungselement 61 des Transportelements 6 ist plattenförmig ausgebildet. Das Verbindungselement 61 weist ein Verbindungsloch 63 auf, mit dem ein Kabel (C) oder ein zweites Seil verbunden ist. Das Transportelement 6 ist mit dem Weberschiff 3 mittels eines Seils 64 verbunden, wie in Fig. 92 gezeigt. Das Transportelement 6 ist in das Weberschiff 3 integriert, wie in dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 94 und 95 darge­ stellt.
Bei den bisher beschriebenen Kabelverlegevorrichtungen geht ein Weberschiff 3 mit Hilfe von Rollen 62 leicht durch eine Rutsche 2 hindurch. Wenn ein Halteelement 7 ein Trans­ portelement 6 hält, wobei ein Kabel (C) an dem Verbindungselement 61 aufgehängt ist, trägt das Halteelement 7 einen Teil des Gewichts des Kabels (C), das auf dem Weberschiff 3 liegt.
Eine Rutsche 2 ist, wie in den Fig. 92 und 94 gezeigt, an einem Halteelement 7 vorgese­ hen. Eine Rutsche 2 kann, wie in Fig. 96 gezeigt, außerhalb des Halteelements 7 vorgese­ hen sein. Eine Rutsche 2 und ein Halteelement 7 müssen nicht integrierte Bestandteile sein, sondern können auch getrennt ausgebildet sein und bei Gebrauch zusammengesetzt werden.
Ein Halteelement 7 kann aus Metall oder Kunststoff durch Pressen oder Fließpressen her­ gestellt werden.
Bei Verwendung einer oben beschriebenen Kabelverlegevorrichtung mit einem Befesti­ gungselement an einem Einrichtungselement 5 wird der Kabelverlegevorgang gemäß den Fig. 97 bis 101 durchgeführt.
Wie in Fig. 97 dargestellt, ist ein Einrichtungselement 5, an welches eine Rutsche 2 befe­ stigt ist, über einem Kabelaufnehmer 1 angeordnet. Wie Fig. 98 zeigt, werden ein Weber­ schiff 3 und ein Seil 4 in die Rutsche 2 eingeführt. Wie in Fig. 99 gezeigt, wird ein Kabel (C) mit dem Weberschiff 3 mittels einem Verbindungsseil oder dergleichen verbunden. Wie in Fig. 100 gezeigt, wird das Seil 4 gezogen, um das Weberschiff 3 zurückzuziehen und dann ein Kabel (C) auf den Kabelaufnehmer 1 zu ziehen. Wie in Fig. 101 gezeigt, wird das Kabel (C) von dem Weberschiff 3 gelöst und auf den Kabelaufnehmer 1 gelegt.
Um mehrere Kabel (C) auf einen Kabelaufnehmer 1 zu legen, können auch mehrere Rut­ schen 2 an einem Einrichtungselement 5 befestigt werden. Hierdurch können mehrere Ka­ bel (C) verlegt werden.
Wenn ein Kabelverlegevorgang beendet ist, können die Rutsche oder die Rutschen 2 von dem Einrichtungselement 5 gelöst werden, um für einen weiteren Kabelverlegevorgang be­ nutzt zu werden.
Auch wenn in der vorliegenden Anmeldung nur einige Ausführungsbeispiele beschrieben wurden, kann die vorliegende Erfindung durch den Fachmann in vielen anderen Ausfüh­ rungsformen ausgeführt werden, die von dem Geist und dem Schutzumfang der Erfindung ausgehen. Daher sind die vorliegenden Beispiele und Ausführungsformen als Anschau­ ungsbeispiele und nicht einschränkend zu betrachten, und die Erfindung wird durch die an­ gegebenen Details nicht beschränkt, sondern kann im Rahmen der Ansprüche abgeändert werden.

Claims (17)

1. Verfahren zum Verlegen von Kabeln, gekennzeichnet durch folgende Schritte:
  • a) Installieren eines Kabelaufnehmers (1) für die Aufnahme eines Kabels (C) sowie einer Rutsche (2);
  • b) Einfügen eines Weberschiffs (3), das mit einem Seil (4) verbunden ist, an einer ersten Stelle der Rutsche (2);
  • c) Verbinden des Kabels (C) mit dem Weberschiff (3) an einer zweiten Stelle der Rutsche (2), nachdem das Seil von der ersten zur zweiten Stelle gelangt ist;
  • d) Zurückziehen des Weberschiffs (3) über die Rutsche (2) zu der ersten Stelle; und
  • e) Lösen des Kabels (C) von der Rutsche (2) und Legen des Kabels (C) auf den Kabelauf­ nehmer.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Kabelauf­ nehmer (1) und der Rutsche (2) ein Zwischenraum vorgesehen ist.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kabelaufnehmer (1) und die Rutsche (2) an einer Wand angeordnet sind.
4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kabelaufnehmer (1) und die Rutsche (2) an einer Decke angeordnet sind.
5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Stelle, an welche das Weberschiff (3) in die Rutsche (2) eingeführt wird, eine Anfangsstelle der Rutsche (2) ist.
6. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Stelle, an wel­ cher das Kabel (C) mit dem Weberschiff (3) verbunden wird, eine Endstelle der Rutsche (2) ist.
7. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Seil (4) so fest ist, daß es sich selbsttätig in die Rutsche (2) einschiebt.
8. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rutsche (2) in Längs­ richtung einen Schlitz aufweist.
9. Verfahren zum Verlegen von Kabeln, gekennzeichnet durch folgende Schritte:
  • a) Installieren eines Kabelaufnehmers (1) für die Aufnahme eines Kabels (C) und eine Rut­ sche (2) mit einem Schlitz in Längsrichtung, wobei der Kabelaufnehmer (1) und die Rut­ sche (2) an einer Wand oder an einer Decke befestigt sind;
  • b) Einfügen eines Weberschiffs (3) an einem Startpunkt der Rutsche (2), mit welchem ein Seil (4) verbunden ist, das fest genug ist, um sich selbsttätig in die Rutsche (2) einzuschie­ ben;
  • c) Verbinden eines zweiten Seils (8) mit dem Weberschiff (3) an einem Endpunkt;
  • d) Zurückziehen des Weberschiffs über die Rutsche (2) zu dem Startpunkt;
  • e) Verbinden eines Kabels (C) mit dem zweiten Seil (8) an dem Startpunkt;
  • f) Ziehen des zweiten Seils (8) und des Kabels (C) in der Rutsche (2);
  • g) Loslösen des Kabels (C) von dem zweiten Seil (8) und Legen dieses Kabels (C) auf den Kabelaufnehmer (1).
10. Verfahren zum Verlegen eines Kabels, gekennzeichnet durch folgende Schritte:
  • a) Installieren eines Kabelaufnehmers (1) für die Aufnahme eines Kabels (C) und einer Rutsche (2) mit einem Schlitz in Längsrichtung, wobei der Kabelaufnehmer (1) und die Rutsche (2) mit einer Wand oder einer Decke verbunden sind;
  • b) Einfügen eines Weberschiffs (3) an einem Startpunkt der Rutsche (2), wobei mit dem Weberschiff (3) ein Seil (4) verbunden ist, das hart genug ist, um sich selbst in die Rutsche (2) zu schieben, und wobei mit dem Weberschiff (3) ein zweites Seil (8) verbunden ist;
  • c) Loslösen des zweiten Seils von dem Weberschiff (3) an einem Endpunkt;
  • d) Verbinden eines Kabels (C) mit dem zweiten Seil (8) an dem Endpunkt;
  • e) Ziehen des zweiten Seils (8) und Ziehen des Kabels (C) in der Rutsche (2);
  • f) Loslösen des Kabels von dem zweiten Seil (8) und Legen des Kabels (C) auf den Kabel­ aufnehmer (1).
11. Vorrichtung zum Verlegen von Kabeln, gekennzeichnet durch:
  • a) einen Kabelaufnehmer (1) mit einer integrierten Rutsche (2), die in Längsrichtung einen Schlitz aufweist; und
  • b) einen Kabellegesatz mit einem Weberschiff (3), an welches ein Kabel oder ein zweites Seil zum Ziehen des Kabels verbunden wird, wobei der Kabellegesatz auch ein Seil auf­ weist, das fest genug ist, um sich selbst in die Rutsche zu drücken.
12. Vorrichtung zum Verlegen von Kabeln, welche dazu verwendet wird, ein Kabel auf ei­ nen Kabelaufnehmer zu legen, gekennzeichnet durch:
  • a) eine Rutsche (2) mit einem Schlitz, der sich in Längsrichtung erstreckt, und einem Befe­ stigungsbereich, der an dem Kabelaufnehmer zu befestigen ist; und
  • b) einen Kabelverlegesatz, der ein Weberschiff enthält, mit dem ein Kabel oder ein zweites Seil zum Ziehen des Kabels zu verbinden ist, wobei dieser Satz auch ein Seil enthält, das fest genug ist, um sich selbst durch die Rutsche zu schieben.
13. Vorrichtung zum Verlegen von Kabeln, welche dazu verwendet wird, ein Kabel auf ei­ nen Kabelaufnehmer zu legen, gekennzeichnet durch:
  • a) eine Rutsche (2) mit einem sich in Längsrichtung erstreckenden Schlitz und mit einem Befestigungsbereich, der mit einer Wand verbindbar ist;
  • b) ein Kabelverlegesatz mit einem Weberschiff, das mit einem Kabel oder einem zweiten Seil zum Ziehen eines Kabels zu verbinden ist, wobei dieser Satz auch ein Seil enthält, das fest genug ist, sich selbst durch die Rutsche zu schieben.
14. Vorrichtung zum Verlegen von Kabeln, gekennzeichnet durch:
  • a) eine Rutsche (2) mit einem sich in Längsrichtung erstreckenden Schlitz und mit einem Befestigungsbereich, der an einem Einrichtungselement (5) zu befestigen ist; und
  • b) einem Kabelverlegesatz mit einem Weberschiff, mit dem ein Kabel oder ein zweites Seil zum Ziehen des Kabels zu verbinden ist, wobei dieser Satz auch ein Seil enthält, das fest genug ist, um sich selbst durch die Rutsche zu schieben.
15. Vorrichtung zum Verlegen von Kabeln, gekennzeichnet durch:
  • a) ein Einrichtungselement, das sich oberhalb des Kabelaufnehmers befindet;
  • b) eine Rutsche mit einem sich in Längsrichtung erstreckenden Schlitz und mit einem Be­ festigungsbereich, der mit dem Einrichtungselement zu befestigen ist;
  • c) einen Kabelverlegesatz mit einem Weberschiff, mit dem ein Kabel oder ein zweites Seil zu verbinden ist, wobei dieser Satz auch ein Seil enthält, das fest genug ist, um sich selbst durch eine Rutsche zu schieben.
16. Kabelaufnehmer, gekennzeichnet durch eine Rutsche oder mehrere Rutschen mit ei­ nem sich in Längsrichtung erstreckenden Schlitz, wobei mehrere dieser Rutschen hinter­ einander entlang der Kabelstrecke angeordnet sind.
17. Rutsche mit einem sich in Längsrichtung erstreckenden Schlitz, wobei mehrere dieser Rutschen hintereinander entlang der Kabelstrecke angeordnet sind.
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