DE4042159A1 - Verfahren und vorrichtung zum verlegen von kabeln - Google Patents
Verfahren und vorrichtung zum verlegen von kabelnInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Verlegen von Kabeln nach
dem Oberbegriff der Patentansprüche 1 und 11.
Bei herkömmlichen Verfahren zum Verlegen von Kabeln werden mehrere Kabel auf eine
Kabelleiter oder mehrere Kabelleiter gelegt. Wie die Fig. 102 zeigt, ziehen und zerren Ka
belverleger ein Kabel (C) auf eine Kabelleiter (L). In den Fig. 103 und 104 ist eine Alter
native gezeigt, bei welcher die Kabelverleger zuerst ein Führungs- oder Tragseil (R) durch
eine Kabelleiter (L) legen und dann dieses Führungsseil (R) mit dem Kabel (C) verbinden.
Das Seil wird hierauf mit einem Zugmotor (M) gezogen.
Damit ein Kabel (C) mit dem in der Fig. 102 dargestellten Verfahren in eine obere Position
gebracht werden kann, ist für die entsprechende Operation eine größere Zahl von Kabel
schichten erforderlich. Hierbei wird der Vorgang oft durch die Leiter-Hängebolzen (B) be
hindert, was längere Zeit und höhere Kosten für diesen Vorgang bedeutet.
Um ein Kabel (C) mit Hilfe des in den Fig. 103 und 104 dargestellten Verfahrens zu verle
gen, muß ein Führungsseil (R) durch Kabelschichten gezogen werden, die ihre Lagen wie
gefordert verändern müssen, und um mehrere Kabel (C) zu verlegen, muß dieses Verfah
ren wiederholt werden. Die Leiter-Hängebolzen (B) behindern indessen den Arbeitsvor
gang auch in diesen Fällen.
In der offengelegten japanischen Patentanmeldung 63-1 44 707 ist eine Lösung für die
se Probleme angegeben, wobei ein Führungsdraht wie eine Schleife an einer Kabelleiter
angeordnet ist. Ein Tragseil und ein mit diesem Tragseil verbundenes Kabel werden auf
die Kabelleiter gezogen, wenn der Führungsdraht, der mit dem Tragseil verbunden ist, ge
zogen wird. Diese Vorrichtung hat jedoch einen komplizierten Aufbau und erfordern eine
mühsame Installation.
In den offengelegten japanischen Patentanmeldungen 61-2 31 812 und 63-18 911 ist ei
ne weitere Lösung für die vorgenannten Probleme angegeben. Die in diesen Patentanmel
dungen veröffentlichten Vorrichtungen verwenden Schlepper, die in bestimmten Abstän
den entlang der Kabelbahn vorgesehen sind und die an einem Führungssteg vorbeiführen,
mit dem ein Kabel verbunden ist.
Diese bekannte Vorrichtung erfordert zwar kein Tragseil, doch müssen mehrere Schlepper
mit großem Aufwand installiert werden. Auch das Entfernen der Schlepper ist sehr müh
sam. Hinzu kommt, daß die Vorrichtungen, mit denen ein Führungssteg von Schlepper zu
Schlepper sicher geführt wird, sehr teuer sind.
Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren und eine Vorrichtung zu
schaffen, die einen effizienten und einfachen Betrieb beim Verlegen eines oder mehrerer
Kabel, die oft 100 Meter lang sind, ermöglichen.
Diese Aufgabe wird gemäß den Merkmalen der Patentansprüche 1 und 11 gelöst.
Ein mit der Erfindung erzielter Vorteil besteht darin, daß mit dem erfindungsgemäßen Ver
fahren Kabel effizient und kostengünstig verlegt werden können. Es ist mit dem erfin
dungsgemäßen Verfahren darüber hinaus auch möglich, Kabel kostengünstig und einfach
zu bereits vorhandenen Kabeln zu verlegen.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt und werden im
folgenden näher beschrieben. Es zeigen
Fig. 1 bis 5 ein erstes erfindungsgemäßes Verfahren zum Verlegen eines Kabels;
Fig. 6 bis 12 ein zweites erfindungsgemäßes Verfahren zum Verlegen eines Kabels;
Fig. 13 bis 18 ein drittes erfindungsgemäßes Verfahren zum Verlegen eines Kabels;
Fig. 19 bis 24 ein viertes erfindungsgemäßes Verfahren zum Verlegen eines Kabels;
Fig. 25 bis 27 perspektivische Ansichten verschiedener Ausführungsformen von
Kabelaufnehmern;
Fig. 28a bis 28b perspektivische Ansichten von Rutschen und Kabelverlegesätzen;
Fig. 29 bis 31 perspektivische Ansichten von weiterer Ausführungsform von Kabel
aufnehmern mit einer Rutsche oder mit mehreren Rutschen;
Fig. 32 bis 34 Frontansichten von Kabelaufnehmern mit Rutschen;
Fig. 35 eine perspektivische Ansicht eines weiteren Ausführungsbeispiels eines
Kabelaufnehmers mit Rutschen;
Fig. 36 bis 37 Schnittansichten von eingebauten Kabelaufnehmern;
Fig. 38 und 39 perspektivische Ansichten von in einen Kabelaufnehmer eingebauten
Kabelverlegesätzen;
Fig. 40 den Teil einer Ansicht eines Kabelverlegesatzes, der in eine
erfindungsgemäße Rutsche eingebaut ist;
Fig. 41 eine perspektivische Ansicht eines Kabelverlegesatzes gemäß Fig. 40;
Fig. 42 den Teil einer Ansicht eines Kabelverlegesatzes, der in eine
erfindungsgemäße Rutsche eingebaut ist;
Fig. 43 den Teil einer Ansicht eines Kabelverlegesatzes, der in eine
erfindungsgemäße Rutsche eingebaut ist;
Fig. 44 eine perspektivische Explosionsdarstellung eines Kabelverlegesatzes
gemäß Fig. 43;
Fig. 45 eine perspektivische Ansicht eines Kabelverlegesatzes, der in eine
erfindungsgemäße Rutsche eingebaut ist;
Fig. 46 bis 50 Seitenansichten eines erfindungsgemäßen Verfahrens zum Verlegen
eines Kabels, wobei eine Rutsche einen Kabelverlegesatz in einem
Kabelaufnehmer enthält;
Fig. 51 eine perspektivische Ansicht eines Kabelverlegesatzes zum gleich
zeitigen Verlegen von mehreren Kabeln;
Fig. 52 und 53 perspektivische Ansichten einer Kabelverlegevorrichtung mit
Befestigungsplatten zur Befestigung eines Kabelaufnehmers;
Fig. 54 und 55 perspektivische Ansichten von Kabelverlegevorrichtungen mit einem
Befestigungsbereich, der an einem Kabelaufnehmer zu befestigen ist;
Fig. 56 eine perspektivische Ansicht einer Rutschenanordung gemäß Fig. 54;
Fig. 57 und 58 perspektivische Ansichten weiterer Kabelverlegevorrichtungen;
Fig. 59 bis 63 Seitenansichten eines Verfahrens zum Verlegen eines Kabels, bei dem
eine Kabelverlegevorrichtung mit einer Rutsche mit einem Befestigungs
bereich verwendet wird;
Fig. 64 bis 66 perspektivische Ansichten eines Verfahrens zum Verlegen von Kabeln,
bei dem eine Rutsche verwendet wird, die an einem Kabelaufnehmer
befestigt werden kann;
Fig. 67 bis 69 perspektivische Ansichten von Kabelverlegevorrichtungen, die eine
Rutsche mit einem Befestigungsbereich zur Befestigung an einer Wand
aufweisen;
Fig. 70 bis 73 Schnittansichten von Kabelverlegesätzen, die in eine Rutsche eingebaut
sind;
Fig. 74 eine perspektivische Ansicht einer Kabelverlegevorrichtung, die eine
Rutsche mit einem Befestigungsbereich zur Befestigung an einer Wand
aufweist;
Fig. 75 eine Schnittansicht einer Kabelverlegeanordnung gemäß Fig. 74;
Fig. 76 bis 78 perspektivische Ansichten von Kabelverlegeansichten gemäß Fig. 74;
Fig. 79 eine Schnittansicht einer Kabelverlegeanordnung gemäß Fig. 78;
Fig. 80 eine perspektivische Ansicht einer anderen Kabelverlegevorrichtung,
welche eine Rutsche mit einem Befestigungsbereich zur Befestigung
an einer Wand aufweist;
Fig. 81 eine Schnittansicht einer Kabelverlegeanordnung gemäß Fig. 80;
Fig. 82 bis 86 Seitenansichten eines Verfahrens zum Verlegen von Kabeln, bei welchem
eine Kabelverlegevorrichtung verwendet wird, die eine Rutsche mit
einem Befestigungsbereich zur Befestigung an einer Wand aufweist;
Fig. 87 eine perspektivische Ansicht einer Kabelverlegevorrichtung mit einer
Rutsche, die an einem Rahmen zu befestigen ist;
Fig. 88 eine Ansicht einer Kabelverlegevorrichtung gemäß Fig. 87;
Fig. 89 eine perspektivische Ansicht einer Kabelverlegeanordnung gemäß
Fig. 87, wenn ein Kabel gezogen wird;
Fig. 90 eine Ansicht eines anderen Ausführungsbeispiels eines Rahmens;
Fig. 91 eine perspektivische Ansicht einer weiteren Kabelverlegevorrichtung
mit einem Kabelaufnehmer;
Fig. 92 eine perspektivische Ansicht einer Kabelverlegevorrichtung mit einer
Rutsche, die an einem Rahmen zu befestigen ist;
Fig. 93 eine Ansicht einer Rutsche und einer Kabelverlegevorrichtung gemäß
Fig. 92;
Fig. 94 eine perspektivische Ansicht einer weiteren Kabelverlegevorrichtung,
mit einer Rutsche, die an einem Rahmen zu befestigen ist;
Fig. 95 eine Ansicht einer Rutsche und einer Kabelverlegevorrichtung gemäß
Fig. 94;
Fig. 96 eine perspektivische Ansicht einer weiteren Ausführungsform einer
Rutsche;
Fig. 97 bis 101 Seitenansicht eines Verfahrens zum Verlegen von Kabeln, bei dem
eine Kabelverlegevorrichtung mit einer Rutsche verwendet wird, welche
an einem Rahmen zu befestigen ist; und
Fig. 102 bis 104 Seitenansichten eines herkömmlichen Verfahrens zum Verlegen von
Kabeln.
In den Fig. 1 bis 5 ist ein erstes Verfahren dargestellt. Wie aus der Fig. 1 ersichtlich, sind
ein Kabelaufnehmer 1 für die Aufnahme eines Kabels (C) und eine Rutsche (2) mit einem
Zwischenraum in Längsrichtung entweder an einer Wand befestigt, oder sie hängen an ei
ner Decke. Die Rutschen 2 sind sukzessive miteinander verbunden und über Kabelaufneh
mer 1 verteilt.
Wie die Fig. 2 zeigt, ist ein Weberschiff 3 mit einem Seil 4, das fest genug ist, um sich
selbst in eine Rutsche 2 zu stoßen, am Startpunkt (S) in die Rutsche 2 eingefügt.
In der Fig. 3 ist dargestellt, wie ein Kabel (C) mit dem Weberschiff 3 an einem Endpunkt
(E) verbunden ist. Die Fig. 4 zeigt, daß das Weberschiff 3 zurück zum Startpunkt (S) gezo
gen wird, wobei das mit dem Weberschiff 3 verbundene Kabel (C) auf den Kabelaufneh
mer 1 gezogen wird. Anschließend wird das Kabel (C), wie die Fig. 5 zeigt, vom Weber
schiff 3 getrennt, um auf den Kabelaufnehmer 1 gelegt zu werden.
Der Startpunkt (S) und der Endpunkt (E) können sich auch an einer anderen Stelle einer
Rutsche 2 befinden. Beispielsweise können sie an einer Windungsecke einer Rutsche 2
vorgesehen sein, wenn die Rutsche 2 nicht gerade ist. In diesem Fall sind der Startpunkt
(S) und der Endpunkt (E) identisch, was bedeutet, daß ein Startpunkt (S) für den nachfol
genden Kabelverlegevorgang zu einem Endpunkt (E) wird.
Selbst im Falle einer geraden Rutsche 2 können sich ein Startpunkt (S) und ein Endpunkt
(E) auch in einem mittleren Punkt der Rutsche 2 befinden. Auch in diesem Fall sind der
Startpunkt (S) und der Endpunkt (E) identisch.
In den Fig. 6 bis 12 ist ein zweites erfindungsgemäßes Verfahren dargestellt. Wie man aus
der Fig. 6 erkennt, sind ein Kabelaufnehmer 1 für die Aufnahme eines Kabels (C) und eine
Rutsche 2 mit einem Zwischenraum in Längsrichtung entweder an einer Wand oder an ei
ner Decke befestigt.
Die Fig. 7 zeigt, daß ein Weberschiff 3 mit einem Seil am Startpunkt (S) in eine Rutsche 2
eingefügt ist. Aus der Fig. 8 ist ersichtlich, daß ein zweites Seil 8 mit einem Weberschiff 3
am Endpunkt (E) befestigt ist. Wie man aus der Fig. 9 erkennt, wird dann, wenn das Seil 8
gezogen wird, auch das Weberschiff 3 gezogen und kommt an den Startpunkt (S) zurück.
Das zweite Seil 8 selbst wird auf einen Kabelaufnehmer 1 zwischen dem Startpunkt (S)
und dem Endpunkt (E) gelegt.
Das zweite Seil 8 wird vom Weberschiff 3 gelöst, wie in der Fig. 10 gezeigt; abschließend
wird dieses zweite Seil 8 durch einen Zugmotor 100 gezogen, wie es die Fig. 11 zeigt, und
ein Kabel (C), das mit dem zweiten Seil 8 verbunden ist, wird auf einen Kabelaufnehmer 1
gezogen.
Ein zweites Seil 8 und ein Kabel (C) können entweder miteinander verbunden werden, be
vor das zweite Seil 8 auf den Kabelaufnehmer 1 gelegt wird, oder nachdem das zweite Seil
8 auf einen Kabelaufnehmer 1 gelegt wird. Es ist auch möglich, ein zweites Seil 8 und ein
Kabel (C) von vorher miteinander zu verbinden.
Die Fig. 12 zeigt, daß das Kabel (C) auf den Kabelaufnehmer 1 gelegt wird, nachdem das
Kabel (C) vom zweiten Seil 8 entfernt wurde.
Die Fig. 13 bis 18 zeigen ein drittes Verfahren. Wie die Fig. 13 darstellt, werden ein Ka
belaufnehmer 1 für die Aufnahme eines Kabels (C) und eine Rutsche (2) mit einem Zwi
schenraum entweder an einer Wand befestigt oder sie hängen an einer Decke.
Aus der Fig. 14 geht hervor, daß ein zweites Seil 8 mit einem Weberschiff 3 verbunden ist,
das mit einem Seil 4 verbunden ist. Hierbei wird das Weberschiff 3 am Startpunkt (S) in
die Rutsche 2 eingefügt. Das zweite Seil 8 wird vom Weberschiff 3 am Endpunkt (E) ge
löst, nachdem das Weberschiff 3 diesen Endpunkt (E) erreicht hat, wie es die Fig. 15 zeigt.
Das zweite Seil 8 wird mit dem Kabel (C) verbunden, das auf der Seite des Endpunkts (E)
bereitliegt, wie in Fig. 16 gezeigt ist. Wie die Fig. 17 zeigt, wird das zweite Seil 8 durch ei
nen Zugmotor 100 gezogen und das Kabel (C), das mit dem zweiten Seil 8 verbunden ist,
wird auf den Kabelaufnehmer 1 gezogen. Das Kabel (C) wird auf den Kabelaufnehmer 1
gelegt, wenn das Kabel (C) von dem zweiten Seil 8 gelöst wird, wie Fig. 18 zeigt.
Die Fig. 19 bis 24 zeigen ein viertes Verfahren. Wie in Fig. 19 gezeigt ist, werden ein Ka
belaufnehmer 1 für die Aufnahme eines Kabels (C) und eine Rutsche (2) mit einem Zwi
schenraum entweder an einer Wand befestigt oder sie hängen an einer Decke. Aus der Fig.
20 geht hervor, daß ein zweites Seil 8 mit einem Weberschiff 3 verbunden ist, das mit ei
nem Seil 4 verbunden ist. Hierbei wird das Weberschiff 3 am Startpunkt (S) in die Rutsche
2 eingefügt. Das zweite Seil 8 wird vom Weberschiff 3 an einem Endpunkt (E) gelöst,
nachdem das Weberschiff 3 den Endpunkt (E) erreicht hat, wie es die Fig. 21 zeigt, wobei
das zweite Seil auf dem Kabelaufnehmer liegen bleibt. Das zweite Seil 8 wird mit einem
Kabel (C) verbunden, das auf der Seite des Startpunkts (S) bereit liegt, wie die Fig. 22
zeigt. Das lose Ende des zweiten Seils 8 wird mit einem Zugmotor 100 verbunden, der das
zweite Seil 8 und hiernach das Kabel (C), das mit dem zweiten Seil 8 verbunden ist, auf
den Kabelaufnehmer 1 zieht.
Wie aus der Fig. 24 hervorgeht, wird das Kabel (C) auf den Kabelaufnehmer gelegt, nach
dem das Kabel (C) von dem zweiten Seil 8 gelöst wurde.
Im Falle des vierten Verfahrens wie auch im Falle des zweiten Verfahrens kann die Ver
bindung eines zweiten Seils 8 und eines Kabels (C) entweder hergestellt werden, bevor das
zweite Seil 8 auf einen Kabelaufnehmer 1 gelegt wird oder nachdem das zweite 8 auf ei
nen Kabelaufnehmer 1 gelegt wird. Es ist auch möglich, ein zweites Seil 8 und ein Kabel
(C) vorbereitet zu verbinden.
Wie im vorstehenden ausgeführt wurde, kann ein Kabel mit Hilfe der vorliegenden Erfin
dung leicht und effizient verlegt werden.
Im folgenden werden erfindungsgemäße Vorrichtungen beschrieben.
In einem Kabelaufnehmer soll ein Kabel verlegt werden, welcher beispielsweise Hauptrah
men 11 aufweist, die die Seitenteile bilden, und Hilfsrahmen 12, die die Bodenteile bilden,
wie es in der Fig. 25 gezeigt ist. Der Kabelaufnehmer kann wie eine Kabelleiter ausgebil
det sein oder eine L- oder U-Form haben, wie Fig. 26 zeigt, oder ein gebogener Drahtstab
sein, wie das Beispiel der Fig. 27 zeigt. Eine Mehrzahl von solchen Draht-Kabelaufneh
mern wird in bestimmten Abständen entlang langer Kabelstrecken verteilt.
Diese Kabelaufnehmer werden entweder an einer Wand oder an einer Decke sicher befe
stigt.
Fig. 28a zeigt eine zylinderförmige Rutsche 2, durch die ein Weberschiff 3 und ein Seil 4
hindurchgehen. Die Rutsche 2 kann jede beliebige Form annehmen, solang ein Weber
schiff 3 oder ein Seil 4 durch sie hindurchpassen. Solch eine Rutsche besteht üblicherweise
entweder aus korrosionsbeständigem Metall wie Aluminium oder Kunststoff, der durch
Fließpressen, Formpressen oder ein ähnliches Verfahren hergestellt wird. Die Rutsche soll
te so lang wie möglich sein, aber sie muß nicht notwendigerweise gerade sein.
Eine in der Fig. 28a dargestellte Rutsche 2 hat einen Spalt 20, der sich in Längsrichtung er
streckt. Der Spalt 20 wird für die Bewegung eines Weberschiffs 3 benötigt, das eine Zunge
31 mit einem Verbindungsloch 32 aufweist. Der Spalt 20 wird auch zur Bewegung des
Weberschiffs 3 benötigt, wenn ein Verbindungsseil, das mit einem Kabel zu verbinden ist,
mit dem Weberschiff 3 verbunden ist, oder um das Weberschiff 3, das mit dem Verbin
dungsseil verbunden ist, zu bewegen oder um das zweite Seil zu bewegen, wenn ein zwei
tes Seil, das ein Kabel ziehen soll, mit dem Weberschiff 3 verbunden ist.
Die Rutsche 2 als solche wird als Führung benutzt, um einen Kabelverlegesatz, der aus ei
nem Weberschiff 3 und einem Seil 4 besteht, vorwärtszubewegen oder zurückzuziehen und
um ein Kabel oder ein Weberschiff 3 mit einem zweiten Seil zu bewegen, das ein Kabel
ziehen soll.
Öffnungen 19 können in bestimmten Abständen zusätzlich zu dem Spalt 20 in einer Rut
sche 2 vorgesehen sein, wie es die Fig. 28b zeigt, welche es einem Kabelverlegesatz aus
einem Weberschiff 3 und einem Seil 4 erlauben, durch die Rutsche hindurchzugehen. In
eine solche Rutsche 2 wird ein Kabelverlegesatz an einer der Öffnungen 19 eingeführt und
wird durch eine andere Öffnung 19 wieder herausgenommen, woraus sich der Vorteil er
gibt, den Einführungspunkt eines Kabels frei wählen zu können.
Solch eine Rutsche 2 kann zusammen mit einem Kabelaufnehmer 1 vorgesehen sein oder
kann vor einem Kabelverlegevorgang an einem Kabelaufnehmer oder an einer Wand oder
separat durch Schrauben befestigt werden.
Im folgenden werden ein Weberschiff und ein Seil näher beschrieben.
Ein Weberschiff 3 wird zur Verbindung mit einem Kabel oder einem zweiten Seil verwen
det, wie es die Fig. 28a zeigt. Ein Weberschiff kann zylindrisch oder teilweise konisch aus
gebildet sein. Ein zylindrisches Weberschiff mit einem zulaufenden Ende ist vorteilhafter,
weil ein Weberschiff dieser Form leichter in eine Rutsche 2 eingeführt werden kann. Ein
Weberschiff mit geringem Gewicht ist ebenfalls von Vorteil, weil ein Weberschiff sich so
wohl vorwärts als auch rückwärts in der Rutsche 2 bewegen muß.
Ein Seil 4 sollte hart genug sein, um sich selbst in eine Rutsche 2 zu schieben und muß fest
genug sein, um die Zugspannung eines Kabels auszuhalten. Solch ein Seil kann einen
Stahldraht, ein Seil aus mehreren feineren Stahldrähten, stabförmigen Kunststoff, Kunst
stoffasern, ein FRP (faserverstärkter Kunststoff)-Seil oder dergleichen enthalten. Das Seil
4 sollte vorzugsweise von geringem Gewicht sein.
Eine Rutsche 3 und ein Seil 4 können in schon verbundenen Zustand oder getrennt bereit
gelegt werden, um vor dem Gebrauch miteinander verbunden zu werden.
Ein zweites Seil, das vorzugsweise von geringem Gewicht ist, ist auf einen Kabelaufneh
mer zu legen, bevor ein Kabel gezogen wird, und wird dazu verwendet, das Kabel zu zie
hen. Ein zweites Seil ist besonders nützlich beim Verlegen eines relativ schweren Kabels.
Die Fig. 29 bis 51 zeigen ein erstes Ausführungsbeispiel.
Kabelaufnehmer 1 mit einer Rutsche 2 werden in den Fig. 29 bis 35 dargestellt.
Kabelaufnehmer 1, wie in Fig. 29 bis 34 gezeigt, umfassen Wandteile, einen Bodenteil und
eine oder mehrere Rutschen. Ein Kabelaufnehmer gemäß Fig. 35 weist Hauptrahmen 11,
Hilfsrahmen 12 und mit Befestigungselementen 13 befestigte Rutschen auf. Diese Kabel
aufnehmer 1 können aus Metall oder Kunststoff durch Preßformen oder Extrudieren her
gestellt werden. Die Seitenwände der Kabelaufnehmer 1 werden beide in einer U-förmig
oder dergleichen ausgebildet, so daß sie ein Paar Rutschen an den oberen Enden der Sei
tenwände aufweisen, wie in den Fig. 29 und 32 bis 34 dargestellt ist. Ein Kabelaufnehmer
gemäß Fig. 30 besitzt Öffnungen 14 im Boden. Der Kabelaufnehmer 1 ist im oberen Be
reich der Seitenwand so ausgebildet, daß er eine Rutsche 2 am oberen Ende der Seiten
wand aufweist, wie Fig. 31a zeigt. Ein anderer Kabelaufnehmer 1 ist im oberen Bereich
der Seitenwand so ausgebildet, daß er eine Rutsche 2 mit einem Schlitz 20 im Boden der
Rutsche aufweist, wie es in Fig. 31b dargestellt ist. Hierbei ist es wirtschaftlich günstig,
einen solchen Kabelaufnehmer 1 mit einer oder mehreren integrierten Rutschen 2 herzu
stellen, da beide in einem einzigen Prozeß produziert werden können.
Ein Weberschiff 3 und ein Seil 4 können durch eine Rutsche 2 hindurchgehen, wie es in
den Fig. 38 und 39 gezeigt ist.
Die Rutsche 2 weist einen Schlitz 20 auf, der sich in Längsrichtung erstreckt. Der Schlitz
20 ist auf der kabelaufnehmenden Seite eines Kabelaufnehmers angebracht.
Ein Kabelaufnehmer 1 hat im allgemeinen mehrere Meter lang und falls es notwendig ist,
die Kabelstrecke zu verlängern, können mehrere Kabelaufnehmer 1 hintereinander verbun
den werden.
Kabelaufnehmer 1 sind an einer Decke (W) mit Schrauben (B) zu befestigen oder von ei
ner Decke (W) herabzuhängen, wie die Fig. 36a und 36b zeigen, oder direkt an einer
Wand (W) zu befestigen, wie Fig. 37 zeigt.
Wie in Fig. 38 und 39 dargestellt, ist ein Webschiff 3 geschoßförmig ausgebildet, so daß
es leicht durch eine Rutsche 2 geführt werden kann.
Ein Weberschiff 3 gemäß Fig. 38 und 39 hat eine vorspringende Zunge 31. Die Zunge 31
weist ein Verbindungsloch 32 auf, das zur Verbindung eines Verbindungsseils oder eines
zweiten Seils mit der Zunge 31 verwendet wird. Die Zunge 31 bewegt sich in einer Rut
sche 2, wobei es aus einem Schlitz 20 hervorsteht. Die Form der Zunge 31 sollte der Form
des entsprechenden Schlitzes 20 bestmöglich angepaßt sein. Zum Beispiel ist die Zunge 31
so abzubiegen, wie es in Fig. 40 und 41 gezeigt ist, wenn die Rutsche 2 eine Form gemäß
Fig. 32 aufweist.
Die Zunge 31 kann mit einem Rad 33 versehen sein, das auf einer Seite oder der Boden
wand des Kabelaufnehmers 1 läuft, wie in Fig. 42 und 43 dargestellt ist, um ein Weber
schiff 3 stoßfrei in einer Rutsche 2 zu führen. Fig. 44 zeigt ein zerlegtes Weberschiff 3 mit
einer Zunge 31, die ein Rad 33 aufweist. Das Rad 33 kann auch so angebracht sein, daß es
in einem Schlitz 20 läuft, wie Fig. 45 zeigt, wodurch ein problemloses Ziehen des Kabels
auf einem Kabelaufnehmer 1 ermöglicht wird.
Mit einem oben beschriebenen Kabelverlegesatz kann der Kabelverlegevorgang wie in
Fig. 46 bis 50 gezeigt durchgeführt werden.
Ein Kabelaufnehmer 1 und eine Rutsche 2 werden so vorgesehen, wie in Fig. 46 darge
stellt, und ein Weberschiff 3 und ein Seil 4 werden in der Rutsche 2 so vorgesehen, wie
Fig. 47 zeigt. Das Seil 4 sollte hart genug sein, um das Weberschiff 3 und sich selbst in die
Rutsche 2 zu schieben. Ein Kabel (C) wird mit dem Weberschiff 3 mit einem Verbin
dungsseil oder dergleichen verbunden, wie in Fig. 48 dargestellt. Das Weberschiff 3 wird
dann zurückgezogen und das Kabel (C) wird mitgezogen, wie in Fig. 49 gezeigt. Das Ka
bel (C) wird auf den Kabelaufnehmer 1 gelegt, wenn es vom Weberschiff 3 gelöst ist.
Die vorbeschriebene Kabelverlegevorrichtung ermöglicht einen Kabelverlegevorgang, der
nicht durch das Vorhandensein von Schrauben behindert wird. Außerdem sind solche ein
Kabelaufenehmer 1 und eine Rutsche 2 integrierte Teile, was einen wirksamen und einfa
chen Kabelverlegevorgang ermöglicht.
Wird ein Paar von Weberschiffen 3 mit einer Zunge 31 verwendet, wie Fig. 51 zeigt, ist
ein Paar Rutschen 2 an beiden Seitenwänden eines Kabelaufnehmers 1 vorgesehen. Ein
Paar von Weberschiffen 3, die in die Rutschen 2 eingeführt sind, besitzen eine gemeinsa
me Zunge, die eine Brücke zwischen den Weberschiffen 3 bildet. Die Zunge 31 weist meh
rere Verbindungslöcher 32 auf. Mehrere Kabel (C) sind mit den Verbindungslöchern 32
durch Verbindungsseile verbunden. Wenn die Seile 4 in den Rutschen 2 gezogen werden,
werden die Kabel (C) ebenfalls gezogen.
Die Fig. 52 bis 66 zeigen ein zweites Ausführungsbeispiel.
Eine in einer Kabelverlegevorrichtung verwendete Rutsche 2 besitzt Befestigungsteile 21,
die an den Seitenwänden oder am Boden eines Kabelaufnehmers 1 zu befestigen sind, wie
es in Fig. 53 und 58 gezeigt ist, oder die an dem Hauptrahmen 11 und/oder den Hilfsrah
men 12 eines Kabelaufnehmers 1 zu befestigen sind, wie in den Fig. 54, 55 und 57 darge
stellt ist.
Ein plattenförmiges Verbindungsteil 21 ist an einer Rutsche 2 angeformt und erstreckt sich
in Längsrichtung der Rutsche 2, wie Fig. 52 zeigt. Die Rutsche 2 kann auf jeder Seiten
wand des Kabelaufnehmers 1 mit Schrauben 81 befestigt werden, wie in Fig. 53 darge
stellt.
Gemäß Fig. 54 sind Verbindungsteile 21 sich in Längsrichtung erstreckende Rippen. Die
Rutsche kann an den Hilfsrahmen 12 eines Kabelaufnehmers mit einem Befestigungsele
ment 82 befestigt werden, das Hakenelemente zum Eingriff in die Rippen aufweist. Mit ei
ner Schraube 83 wird das Befestigungselement 82 sicher befestigt.
Plattenförmige Verbindungsteile 21 sind an der oberen und der unteren Seite der Rutsche 2
vorgesehen. Die Rutsche 2 wird in eine Ausnehmung 11a in dem Hauptrahmen 11 einge
führt und eingespannt, wie in Fig. 55 gezeigt ist.
Neben Schrauben 81 oder dergleichen können auch Bolzen, Muttern, Wickeldrähte oder
dergleichen verwendet werden, um die Rutsche 2 an dem Kabelaufnehmer 1 zu befestigen.
Die Rutsche 2 kann von dem Kabelaufnehmer 1 gelöst und nach einem Kabelverlegevor
gang in einem anderen Kabelaufnehmer 1 verwendet werden, wodurch die Betriebskosten
gesenkt werden können.
Es ist günstig, eine Rutsche 2 so zu konstruieren, daß sie mit einer weiteren Rutsche ver
bunden werden kann. Eine Rutsche 2 gemäß Fig. 54 besitzt Einführungsöffnungen 25, die
sich in Längsrichtung erstrecken, wie in Fig. 56 gezeigt ist, und Verbindungsstifte 26 wer
den in die Einführungsöffnungen 25 eingeführt. Durch einen Verbinder 27 mit Schrauben
löchern können Rutschen miteinander verbunden und die Schlitze 20 der Rutschen ausge
richtet werden.
Verbindungsteile 21 sind an einer Rutsche 2 vorgesehen, wie in Fig. 57 gezeigt. Die Rut
sche 2 wird dann an einem Hilfsrahmen 12 durch Schrauben 85 und Muttern 86 befestigt.
Ein Kabelaufnahmetisch 34 ist am oberen Bereich einer plattenförmigen Zunge 31 vorge
sehen, die von einem Weberschiff 3 hervorspringt. Ein Kabel (C) wird mit einem Verbin
dungsseil, das durch ein Verbindungsloch 36 eingeführt ist, auf den Kabelaufnahmetisch
34 gelegt. Eine Schiene 24 ist an jedem Kantenbereich des Verbindungsteils 21 vorgese
hen. Räder 35, die auf den Schienen 24 fahren, sind an der Zunge 31 vorgesehen. Wenn
die Räder 35 auf den Schienen 24 laufen, wird das Kabel (C), das auf dem Kabelaufnah
metisch 34 liegt, auf den Kabelaufnehmer 1 gezogen.
Gemäß Fig. 58 sind Verbindungsteile 21 an einer Rutsche 2 vorgesehen. Die Rutsche 2 ist
an der Bodenwand eines Kabelaufnehmers 1 mittels Schrauben 87 und Muttern 88 befe
stigt. Ein Kabelhalter 37 ist am oberen Ende einer plattenförmigen Zunge 31 eines Weber
schiffs 3 vorgesehen. Am Kabelhalter 37 sind mit in Verbindungslöcher 38 eingeführten
Verbindungsseilen Kabel (C) aufgehängt und gehalten.
Die Fig. 59 bis 63 zeigen einen Kabelverlegevorgang, bei dem ein solcher Kabelverlege
satz verwendet wird.
Eine Rutsche 2 wird an einem Kabelaufnehmer 1 befestigt, wie in Fig. 59 gezeigt. Ein We
berschiff 3 und ein Seil 4 werden in die Rutsche 2 eingeführt, wie in Fig. 60 gezeigt. Ein
Kabel (C) wird durch ein Verbindungsseil oder dergleichen mit dem Weberschiff 3 ver
bunden, wie in Fig. 61 gezeigt. Das Seil 4 wird gezogen, um das Weberschiff 3 zurückzu
ziehen, und das Kabel (C) wird hierbei auf den Kabelaufnehmer 1 gezogen, wie in Fig. 62
gezeigt. Das Kabel (C) wird dann von dem Weberschiff 3 gelöst und auf den Kabelaufneh
mer 1 gelegt, wie in Fig. 63 gezeigt.
Fig. 64 bis 66 zeigen einen weiteren Kabelverlegevorgang, bei welchem ein Kabel (C) auf
einen vorhandenen Kabelaufnehmer 1 gelegt wird, welcher mittels Hängebolzen (B) an ei
ner Decke befestigt ist. Rutschen 2 werden an den Hilfsrahmen des Kabelaufnehmers 1 be
festigt.
Wie Fig. 64 zeigt, sind an bestimmten Positionen der Hauptrahmen 11 Walzen 15 vorgese
hen, um die Rutschen 2 in der Längsrichtung des Kabelaufnehmers 1 zu führen.
Rutschen 2 von einigen Metern Länge werden von einem Ende des Kabelaufnehmes 1 auf
die Hilfsrahmen 12 geschoben, wie Fig. 65 zeigt, und die Rutschen werden dann miteinan
der verbunden. Die verbundenen Rutschen 2 werden anschließend auf die Walzen 15 ge
schoben. Vorzugsweise werden stangenförmige Walzen 15 in mehrere ringförmige Stücke
geteilt, um eine bessere Rolleistung zu erzielen.
Wenn die Rutschen 2 das andere Ende des Kabelaufnehmers 1 erreichen, werden die Rut
schen 2 mit Befestigungselementen an den Hilfsrahmen 12 befestigt. Ein Weberschiff 3
und ein Seil 4 werden in die Rutschen 2 eingeführt. Ein Kabel (C) wird dann mit dem We
berschiff 3 verbunden, und das Seil 4 wird gezogen, um das Weberschiff 3 zurückzuzie
hen. Das Kabel (C) wird dann von dem Weberschiff 3 gelöst, um auf den Kabelaufnehmer
1 gelegt zu werden.
Wenn ein weiteres Kabel (C) verlegt werden soll, werden die Befestigungselemente, die
die Rutschen 2 an dem Kabelaufnehmer 1 befestigen, gelöst, um die Rutschen gemäß Fig.
66 zu bewegen. Wenn die Rutschen 2 zu der gewünschten Position bewegt sind, werden
die Rutschen 2 wieder an dem Kabelaufnehmer 1 befestigt.
Die Fig. 67 bis 86 zeigen ein drittes Ausführungsbeispiel.
Eine Rutsche 2 weist eine oder mehrere Befestigungsteile 22 auf, die an einer Wand (W)
oder eine Decke zu befestigen sind. Die Wand (W) kann aus einem Material wie Beton,
Holz, Kunststoff und dergleichen oder aus Paneelen und dergleichen bestehen. Die Wand
(W) kann auch ein daran befestigtes Plattenmaterial oder Balkenmaterial aufweisen, um
die Rutsche 2 zu befestigen.
Ein plattenförmiges Befestigungsteil 22 ist an einer Rutsche 2 vorgesehen, wie in Fig. 67
bis 69 dargestellt. Die Rutsche 2 ist durch Schrauben 89 mit dem Befestigungsteil 22 an ei
ner Wand (W) befestigt. Ein Kabelaufnehmer 1 ist mit Schrauben 90 an einer Wand (W)
befestigt. Die Rutsche 2 kann auch mit einem Kleber oder dergleichen befestigt werden.
Ungeachtet der Form des Kabelaufnehmers 1 kann der Kabelverlegevorgang mit einem
vorbeschriebenen Verlegesatz ohne störende Einflüsse durchgeführt werden.
Eine Rutsche 2 ist jeweils einige Meter lang oder sie ist so ausgebildet, daß ihre Länge der
Länge des Kabelaufnehmers 1 entspricht. Mehrere Rutschen 2 werden verbunden und an
gebracht. Schlitze 20 sollten alle ausgerichtet sein.
Eine Rutsche 2 weist ein Weberschiff 3 mit einer Zunge 31 auf, das durch die Rutsche
paßt, wie in den Fig. 70 und 71 gezeigt ist. Rollen 33 können ebenfalls vorgesehen sein,
wie in Fig. 72 und 73 dargestellt.
Fig. 74 bis 81 zeigen Kabelverlegevorrichtungen mit jeweils mehreren Kabelaufnehmern
1, die in der Kabelverlegerichtung angeordnet sind. Die Kabelaufnehmer 1 sind aus
dickem Drahtmaterial oder Rohrmaterial.
Solche eine Kabelverlegevorrichtung hat einen Rohrbereich und blockförmige Verbin
dungsteile 22, um den Rohrbereich zu halten. Ein Schraubenloch ist an dem blockförmigen
Verbindungsteil 22 vorgesehen. Die Rutsche 2 ist an einer Wand (W) mittels den Schrau
ben 89 befestigt, wie in Fig. 75 gezeigt. Das blockförmige Befestigungsteil 22 der Rutsche
2 wird zur Befestigung eines Kabelaufnehmers 1 verwendet. Wie Fig. 76 zeigt, wird eine
Weberschiff 3 mit einem Seil in die Rutsche 2 eingeführt. Eine Zunge 31 des Weberschiffs
3 springt aus einem Schlitz 20 vor. Ein Kabel (C) wird mittels eines Verbindungsseils mit
der Zunge 31 verbunden. Das Seil 4 wird gezogen, um das Weberschiff 3und dann das
Kabel (C) zu ziehen. Wie in Fig. 77 dargestellt, wird das Kabel (C) am Ende des Vorgangs
auf den Kabelaufnehmer 1 gelegt.
Ein plattenförmiges Befestigungsteil 22 ist an einer Rutsche 2 angeformt, wie in den Fig.
78 und 79 gezeigt. Die Rutsche 2 kann mit einer Schraube 89 an einer Wand (W) befestigt
werden. Der Kabelaufnehmer 1 aus einem gebogenen Drahtmaterial wird zwischen dem
Befestiguungsteil 22 und der Wand (W) fest gehalten.
Der obere Bereich der Rutsche 2 ist so ausgebildet, daß er ein flaches Befestigungsteil 22
bildet, wie in Fig. 80 und 81 dargestellt. Der Rohrbereich der Rutsche 2, in den ein Weber
schiff 3 eingeführt wird, weist flache Aufhängebereiche auf. Die gebogenen Enden eines
Kabelaufnehmers 1 können an den flachen Aufhängebereichen eingehakt werden, und die
Rutsche 2 wird mittels Schrauben 89 an einer Wand (W) befestigt.
Werden Kabelaufnehmer gemäß Fig. 74 bis 81 verwendet, ist die Anbringung der Kabel
aufnehmer 1 relativ einfach.
Die Fig. 82 bis 86 zeigen einen weiteren Kabelverlegevorgang.
Wie in Fig. 82 gezeigt, wird eine Rutsche 2 an einer Wand (W) oberhalb eines Kabelauf
nehmers 1 befestigt. Ein Weberschiff 3 und ein Seil 4 werden in die Rutsche 2 eingeführt,
wie Fig. 83 zeigt. Ein Kabel (C) wird mit einem Verbindungsseil mit dem Weberschiff 3
verbunden, wie Fig. 84 zeigt. Das Seil 4 wird gezogen, um das Weberschiff 3 und das Ka
bel (C) zu ziehen, wie Fig. 85 zeigt. Das Kabel (C) wird dann von dem Weberschiff 3 ge
löst und auf den Kabelaufnehmer 1 gelegt.
Obwohl bei diesem Ausführungsbeispiel nur eine Rutsche 2 an einer Wand oder Decke
(W) befestigt wird, wie Fig. 67 und 69 zeigen, können auch mehrere Rutschen befestigt
werden.
Die Fig. 87 bis 101 zeigen ein viertes Ausführungsbeispiel.
Eine Kabelverlegevorrichtung umfaßt ein Einrichtungselement 5, das über einem Kabel
aufnehmer 1 angebracht ist, eine Rutsche 2, die an dem Einrichtungselement 5 befestigt
ist, ein Weberschiff 3 und ein Seil 4.
Ein Einrichtungselement 5 ist erforderlich, um eine Rutsche 2 oberhalb einem Kabelauf
nehmer 1 anzubringen, welches im Querschnitt kreisförmig, rechtwinklig sein oder eine
beliebige Form haben kann. Ein Einrichtungselement 5 kann aus Metall, Holz, Kunststoff
oder dergleichen bestehen. Wie in Fig. 87 gezeigt ist, ist ein Einrichtungselement 5 mit ei
nem Befestigungselement 91 an einem Hängebolzen (B) befestigt. Die Hängebolzen (B)
tragen den Kabelaufnehmer 1 und das Einrichtungselement 5, das oberhalb dem Kabelauf
nehmer 1 angeordnet ist. Das Einrichtungselement 5 kann an einem Stahlmaterial oder der
gleichen befestigt sein, das sich an einer Decke oder Wand, die nicht ein Hängebolzen (B)
sind, befindet. Das Einrichtungselement 5 kann auch eine Brücke über einen Kabelaufneh
mer 1 zwischen den Seitenwänden des Kabelaufnehmers 1 bilden.
Eine Rutsche 2 ist mittels einem Befestigungselement 51 an dem Einrichtungselement 5
befestigt. Die Rutsche 2 kann auf dem Einrichtungselement 5 zu einer gewünschten Positi
on über dem Kabelaufnehmer verschoben werden, indem die Schrauben des Befestigungs
elements 51 gelöst werden, wie Fig. 88 zeigt. Wie in Fig. 89 dargestellt, werden ein We
berschiff 3 und ein Seil 4 in die Rutsche 2 eingeführt. Ein Kabel (C) wird mit einer vom
Weberschiff 3 vorspringenden Zunge 31 verbunden, so daß das Kabel (C) auf den Kabel
aufnehmer 1 gezogen wird.
Ein Einrichtungselement 5 kann mehrere Ausnehmungen 52 aufweisen, deren Form der
Form einer Rutsche 2 entspricht, so daß die Rutsche 2 in den Ausnehmungen 52 angeord
net werden kann, wie in Fig. 90 gezeigt. Durch die Aufnahme der Rutsche 2 in einer Aus
nehmung 52 wird die Rutsche 2 an dem Einrichtungselement 5 befestigt.
Wie Fig. 91 zeigt, wird ein Kabelaufnehmer 1 aus einem gebogenen Drahtmaterial herge
stellt. Eine Rutsche 2 besitzt einen Rohrbereich, in den ein Weberschiff 3 eingeführt wird,
und ein blockförmiges Befestigungsteil 23. Der Kabelaufnehmer 1 und die Rutsche 2 sind
zusammen an einem Einrichtungselement 5 befestigt, welches wiederum an einem Hänge
bolzen (B) befestigt ist.
Eine Kabelverlegevorrichtung gemäß Fig. 92 und 94 umfaßt ein Einrichtungselement 5,
das oberhalb eines Kabelaufnehmers 1 angeordnet ist, eine Rutsche 2 mit einem Schlitz 20,
ein Weberschiff 3, ein Seil 4, ein Transportelement 6 mit Rollen 62 und einem Verbin
dungselement 61, mit welchem ein Kabel (C) oder ein zweites Seil verbunden ist, und ein
Halteelement 7, das entlang der Rutsche 2 angeordnet ist und das Transportelement 6 hält.
Das Halteelement 7 weist auch Schienenflächen für die Rollen 62 auf.
Die Rutsche 2 ist mittels eines Befestigungselements 53 an dem Einrichtungselement 5 be
festigt. Das Verbindungselement 61 des Transportelements 6 ist plattenförmig ausgebildet.
Das Verbindungselement 61 weist ein Verbindungsloch 63 auf, mit dem ein Kabel (C)
oder ein zweites Seil verbunden ist. Das Transportelement 6 ist mit dem Weberschiff 3
mittels eines Seils 64 verbunden, wie in Fig. 92 gezeigt. Das Transportelement 6 ist in das
Weberschiff 3 integriert, wie in dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 94 und 95 darge
stellt.
Bei den bisher beschriebenen Kabelverlegevorrichtungen geht ein Weberschiff 3 mit Hilfe
von Rollen 62 leicht durch eine Rutsche 2 hindurch. Wenn ein Halteelement 7 ein Trans
portelement 6 hält, wobei ein Kabel (C) an dem Verbindungselement 61 aufgehängt ist,
trägt das Halteelement 7 einen Teil des Gewichts des Kabels (C), das auf dem Weberschiff
3 liegt.
Eine Rutsche 2 ist, wie in den Fig. 92 und 94 gezeigt, an einem Halteelement 7 vorgese
hen. Eine Rutsche 2 kann, wie in Fig. 96 gezeigt, außerhalb des Halteelements 7 vorgese
hen sein. Eine Rutsche 2 und ein Halteelement 7 müssen nicht integrierte Bestandteile
sein, sondern können auch getrennt ausgebildet sein und bei Gebrauch zusammengesetzt
werden.
Ein Halteelement 7 kann aus Metall oder Kunststoff durch Pressen oder Fließpressen her
gestellt werden.
Bei Verwendung einer oben beschriebenen Kabelverlegevorrichtung mit einem Befesti
gungselement an einem Einrichtungselement 5 wird der Kabelverlegevorgang gemäß den
Fig. 97 bis 101 durchgeführt.
Wie in Fig. 97 dargestellt, ist ein Einrichtungselement 5, an welches eine Rutsche 2 befe
stigt ist, über einem Kabelaufnehmer 1 angeordnet. Wie Fig. 98 zeigt, werden ein Weber
schiff 3 und ein Seil 4 in die Rutsche 2 eingeführt. Wie in Fig. 99 gezeigt, wird ein Kabel
(C) mit dem Weberschiff 3 mittels einem Verbindungsseil oder dergleichen verbunden.
Wie in Fig. 100 gezeigt, wird das Seil 4 gezogen, um das Weberschiff 3 zurückzuziehen
und dann ein Kabel (C) auf den Kabelaufnehmer 1 zu ziehen. Wie in Fig. 101 gezeigt,
wird das Kabel (C) von dem Weberschiff 3 gelöst und auf den Kabelaufnehmer 1 gelegt.
Um mehrere Kabel (C) auf einen Kabelaufnehmer 1 zu legen, können auch mehrere Rut
schen 2 an einem Einrichtungselement 5 befestigt werden. Hierdurch können mehrere Ka
bel (C) verlegt werden.
Wenn ein Kabelverlegevorgang beendet ist, können die Rutsche oder die Rutschen 2 von
dem Einrichtungselement 5 gelöst werden, um für einen weiteren Kabelverlegevorgang be
nutzt zu werden.
Auch wenn in der vorliegenden Anmeldung nur einige Ausführungsbeispiele beschrieben
wurden, kann die vorliegende Erfindung durch den Fachmann in vielen anderen Ausfüh
rungsformen ausgeführt werden, die von dem Geist und dem Schutzumfang der Erfindung
ausgehen. Daher sind die vorliegenden Beispiele und Ausführungsformen als Anschau
ungsbeispiele und nicht einschränkend zu betrachten, und die Erfindung wird durch die an
gegebenen Details nicht beschränkt, sondern kann im Rahmen der Ansprüche
abgeändert werden.
Claims (17)
1. Verfahren zum Verlegen von Kabeln, gekennzeichnet durch folgende Schritte:
- a) Installieren eines Kabelaufnehmers (1) für die Aufnahme eines Kabels (C) sowie einer Rutsche (2);
- b) Einfügen eines Weberschiffs (3), das mit einem Seil (4) verbunden ist, an einer ersten Stelle der Rutsche (2);
- c) Verbinden des Kabels (C) mit dem Weberschiff (3) an einer zweiten Stelle der Rutsche (2), nachdem das Seil von der ersten zur zweiten Stelle gelangt ist;
- d) Zurückziehen des Weberschiffs (3) über die Rutsche (2) zu der ersten Stelle; und
- e) Lösen des Kabels (C) von der Rutsche (2) und Legen des Kabels (C) auf den Kabelauf nehmer.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Kabelauf
nehmer (1) und der Rutsche (2) ein Zwischenraum vorgesehen ist.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kabelaufnehmer (1) und
die Rutsche (2) an einer Wand angeordnet sind.
4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kabelaufnehmer (1) und
die Rutsche (2) an einer Decke angeordnet sind.
5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Stelle, an welche
das Weberschiff (3) in die Rutsche (2) eingeführt wird, eine Anfangsstelle der Rutsche (2)
ist.
6. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Stelle, an wel
cher das Kabel (C) mit dem Weberschiff (3) verbunden wird, eine Endstelle der Rutsche
(2) ist.
7. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Seil (4) so fest ist, daß
es sich selbsttätig in die Rutsche (2) einschiebt.
8. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rutsche (2) in Längs
richtung einen Schlitz aufweist.
9. Verfahren zum Verlegen von Kabeln, gekennzeichnet durch folgende Schritte:
- a) Installieren eines Kabelaufnehmers (1) für die Aufnahme eines Kabels (C) und eine Rut sche (2) mit einem Schlitz in Längsrichtung, wobei der Kabelaufnehmer (1) und die Rut sche (2) an einer Wand oder an einer Decke befestigt sind;
- b) Einfügen eines Weberschiffs (3) an einem Startpunkt der Rutsche (2), mit welchem ein Seil (4) verbunden ist, das fest genug ist, um sich selbsttätig in die Rutsche (2) einzuschie ben;
- c) Verbinden eines zweiten Seils (8) mit dem Weberschiff (3) an einem Endpunkt;
- d) Zurückziehen des Weberschiffs über die Rutsche (2) zu dem Startpunkt;
- e) Verbinden eines Kabels (C) mit dem zweiten Seil (8) an dem Startpunkt;
- f) Ziehen des zweiten Seils (8) und des Kabels (C) in der Rutsche (2);
- g) Loslösen des Kabels (C) von dem zweiten Seil (8) und Legen dieses Kabels (C) auf den Kabelaufnehmer (1).
10. Verfahren zum Verlegen eines Kabels, gekennzeichnet durch folgende Schritte:
- a) Installieren eines Kabelaufnehmers (1) für die Aufnahme eines Kabels (C) und einer Rutsche (2) mit einem Schlitz in Längsrichtung, wobei der Kabelaufnehmer (1) und die Rutsche (2) mit einer Wand oder einer Decke verbunden sind;
- b) Einfügen eines Weberschiffs (3) an einem Startpunkt der Rutsche (2), wobei mit dem Weberschiff (3) ein Seil (4) verbunden ist, das hart genug ist, um sich selbst in die Rutsche (2) zu schieben, und wobei mit dem Weberschiff (3) ein zweites Seil (8) verbunden ist;
- c) Loslösen des zweiten Seils von dem Weberschiff (3) an einem Endpunkt;
- d) Verbinden eines Kabels (C) mit dem zweiten Seil (8) an dem Endpunkt;
- e) Ziehen des zweiten Seils (8) und Ziehen des Kabels (C) in der Rutsche (2);
- f) Loslösen des Kabels von dem zweiten Seil (8) und Legen des Kabels (C) auf den Kabel aufnehmer (1).
11. Vorrichtung zum Verlegen von Kabeln, gekennzeichnet durch:
- a) einen Kabelaufnehmer (1) mit einer integrierten Rutsche (2), die in Längsrichtung einen Schlitz aufweist; und
- b) einen Kabellegesatz mit einem Weberschiff (3), an welches ein Kabel oder ein zweites Seil zum Ziehen des Kabels verbunden wird, wobei der Kabellegesatz auch ein Seil auf weist, das fest genug ist, um sich selbst in die Rutsche zu drücken.
12. Vorrichtung zum Verlegen von Kabeln, welche dazu verwendet wird, ein Kabel auf ei
nen Kabelaufnehmer zu legen, gekennzeichnet durch:
- a) eine Rutsche (2) mit einem Schlitz, der sich in Längsrichtung erstreckt, und einem Befe stigungsbereich, der an dem Kabelaufnehmer zu befestigen ist; und
- b) einen Kabelverlegesatz, der ein Weberschiff enthält, mit dem ein Kabel oder ein zweites Seil zum Ziehen des Kabels zu verbinden ist, wobei dieser Satz auch ein Seil enthält, das fest genug ist, um sich selbst durch die Rutsche zu schieben.
13. Vorrichtung zum Verlegen von Kabeln, welche dazu verwendet wird, ein Kabel auf ei
nen Kabelaufnehmer zu legen, gekennzeichnet durch:
- a) eine Rutsche (2) mit einem sich in Längsrichtung erstreckenden Schlitz und mit einem Befestigungsbereich, der mit einer Wand verbindbar ist;
- b) ein Kabelverlegesatz mit einem Weberschiff, das mit einem Kabel oder einem zweiten Seil zum Ziehen eines Kabels zu verbinden ist, wobei dieser Satz auch ein Seil enthält, das fest genug ist, sich selbst durch die Rutsche zu schieben.
14. Vorrichtung zum Verlegen von Kabeln, gekennzeichnet durch:
- a) eine Rutsche (2) mit einem sich in Längsrichtung erstreckenden Schlitz und mit einem Befestigungsbereich, der an einem Einrichtungselement (5) zu befestigen ist; und
- b) einem Kabelverlegesatz mit einem Weberschiff, mit dem ein Kabel oder ein zweites Seil zum Ziehen des Kabels zu verbinden ist, wobei dieser Satz auch ein Seil enthält, das fest genug ist, um sich selbst durch die Rutsche zu schieben.
15. Vorrichtung zum Verlegen von Kabeln, gekennzeichnet durch:
- a) ein Einrichtungselement, das sich oberhalb des Kabelaufnehmers befindet;
- b) eine Rutsche mit einem sich in Längsrichtung erstreckenden Schlitz und mit einem Be festigungsbereich, der mit dem Einrichtungselement zu befestigen ist;
- c) einen Kabelverlegesatz mit einem Weberschiff, mit dem ein Kabel oder ein zweites Seil zu verbinden ist, wobei dieser Satz auch ein Seil enthält, das fest genug ist, um sich selbst durch eine Rutsche zu schieben.
16. Kabelaufnehmer, gekennzeichnet durch eine Rutsche oder mehrere Rutschen mit ei
nem sich in Längsrichtung erstreckenden Schlitz, wobei mehrere dieser Rutschen hinter
einander entlang der Kabelstrecke angeordnet sind.
17. Rutsche mit einem sich in Längsrichtung erstreckenden Schlitz, wobei mehrere dieser
Rutschen hintereinander entlang der Kabelstrecke angeordnet sind.
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