DE4041897C2 - Integrierte Schaltkreiseinrichtung und Abtastpfadsystem - Google Patents
Integrierte Schaltkreiseinrichtung und AbtastpfadsystemInfo
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Description
Die Erfindung betrifft
eine integrierte Schaltkreiseinrichtung
sowie ein Abtastpfadsystem.
Es ist extrem schwierig, den internen Zustand einer integrierten
Schaltkreiseinrichtung, insbesondere wenn diese intern komplexe Lo
gikfunktionen aufweist, durch Tests unter Verwendung nur der primä
ren Ein-/Ausgangsanschlüsse zu beobachten. Derartige Schwierigkeiten
werden in Ausdrücken der "Beobachtbarkeit" und "Steuerbarkeit" aus
gedrückt.
Steuerbarkeit gibt die Schwierigkeit der Steuerung der internen Si
gnale eines Schaltkreises und Beobachtbarkeit die Schwierigkeit der
Beobachtung des internen Zustandes eines Schaltkreises an.
Um zu untersuchen, ob an einer bestimmten Stelle innerhalb des
Schaltkreises ein Defekt vorliegt oder nicht, ist es notwendig, die
an diesen angelegten Eingangssignale zu steuern. Ferner ist es er
forderlich, die als Folge einer vorbestimmten Eingabe erhaltene Aus
gabe genau zu beobachten. Es ist unmöglich, zu ermitteln, ob im
Schaltkreis ein Fehler vorhanden ist oder nicht, wenn die Beobacht
barkeit oder Steuerbarkeit unzureichend ist.
In einer integrierten Schaltkreiseinrichtung mit komplexer Funkti
onslogik gibt es viele Gatter zwischen den Testpositionen und den
primären I/O-Anschlüssen. Es ist daher extrem schwierig, eine zu
friedenstellende Beobachtbarkeit und Steuerbarkeit zu erzielen. Dar
über hinaus sind hochgradig integrierte Schaltkreiseinrichtungen
entsprechend dem Fortschritt der Halbleitertechnologie zunehmend
komplexer geworden. Mittlerweile wächst die Forderung nach Ent
wurf/Entwicklung verschiedener integrierter Schaltkreiseinrichtungen
in kleinen Mengen und innerhalb kurzer Zeit. Um diese Forderungen zu
erfüllen, wurden Entwurfsverfahren wie hierarchisches Chipdesign und
zellenbasierende Verfahren eingeführt.
Beim hierarchischen Design (Entwurf) stellen die Elemente mit einfa
chem Aufbau (beispielsweise ein Logikgatter) die Designeinheit der
tiefsten Ebene dar. Es wird eine Mehrzahl von Designeinheiten zusam
mengesetzt, um eine funktionale Einheit höherer Stufe zu bilden. Die
funktionale Einheit einer noch höheren Ebene wird dann durch Zusam
mensetzen dieser Mehrzahl funktionaler Einheiten gebildet. Die funk
tionalen Einheiten der niedrigeren Ebene werden in die Abstraktion
der höheren Ebene übernommen, wobei ihre Detailstruktur nicht er
kennbar ist. Indem man auf diese Weise eine komplexere höhere Ebene
aufbaut, wird der Entwurf einer integrierten Schaltkreiseinrichtung
als endgültiges Objekt vervollständigt.
Das zellenbasierende Verfahren benutzt das Konzept der erneuten Ver
wendung früherer Designbesonderheiten zusätzlich zum hierarchischen
Entwurf. Beispielsweise werden Daten oder ähnliche Information über
Chips und Schaltkreisblöcke mit zufriedenstellenden Betriebsergeb
nissen in einer Bibliothek gespeichert. Eine Bibliothek ist eine
Sammlung von Daten, in der Entwürfe integrierter Schaltkreiseinrich
tungen und zugehörige Informationen gespeichert und überwacht wer
den. Beim Entwerfen eines neuen Chips werden die in der Bibliothek
gespeicherten Designdaten von Chips mit zufriedenstellenden Betriebs
ergebnissen unmittelbar als funktionale Einheit erneut verwendet.
Dies vereinfacht den Entwurf weiteren hochintegrierten Schaltkrei
ses.
Durch die Fortschritte der Halbleitertechnologie im Hinblick auf die
Miniaturisierung ist es möglich geworden, individuelle funktionale
Einheiten auf einem Chip zu implementieren, die früher auf einer
Mehrzahl von Chips oder Platinen getrennt gebildet wurden. Dies ge
stattet einen Entwurf durch das oben erwähnte zellenbasierende Ver
fahren. Die Entwurfszeit wird erheblich verkürzt und die Qualität
des Designs verbessert.
Der Fortschritt bei hochintegrierten Schaltkreiseinrichtungen hat
die oben erwähnten Schwierigkeiten für die Prüfung der Schaltkreise
erhöht. Daher ist das sogenannte Testbarkeitsdesign zu einem wichti
gen Faktor geworden. Die Ausführung eines Testes umfaßt eine Mehr
zahl von Schritten wie beispielsweise der Erzeugung von Testdaten,
das Ausführen der Operation des zu prüfenden Blockes mit Testdaten,
die Ausgabe der Testergebnisse und deren Bestätigung. Entsprechend
der Vergrößerung der Schaltkreise verlängert sich auch die für den
Test erforderliche Zeitspanne, wodurch eine Verkürzung der Testzeit
wichtig geworden ist.
Um das Prüfen zu vereinfachen, wird das im folgenden beschriebene
sogenannte Abtastdesignverfahren verwendet. Beim Abtastdesign sind
Schieberegisterverriegelungen (im weiteren als SRL bezeichnet) an
internen Beobachtungspunkten (diejenigen Stellen, an denen die Aus
gaben beobachtet werden sollen) und Steuerpunkten (den Stellen, an
denen die Eingaben erfolgen) im integrierten Schaltkreis gebildet.
Durch Verbinden einer Mehrzahl von SRLs in Reihe wird ein Schiebe
pfad (im weiteren als "Abtastpfad" bezeichnet) geschaffen, durch den
Daten geschoben werden können.
Am SRL des Steuerpunktes werden die gewünschten Daten eingestellt,
indem Daten extern an den Abtastpfad angelegt werden, die seriell im
Abtastpfad verschoben werden. Die in jedem SRL gespeicherten Daten
werden an den zu prüfenden Schaltkreis angelegt. Die Ausgabe wird
dabei dem SRL der jeweiligen Beobachtungspunkte zugeführt und dort
gespeichert. Die gespeicherten Daten der SRLs werden erneut seriell
über den Abtastpfad übertragen und extern als serielles Signal vom
Ausgangsanschluß bereitgestellt. Die Beobachtbarkeit und Steuerbar
keit an wichtigen Stellen in der integrierten Schaltkreiseinrichtung
kann durch Schaffen eines solchen Abtastpfades erreicht werden.
Dieses Abtastdesignverfahren behandelt die Daten in zeitlicher
Folge. Die Abtastlänge steigt dabei aufgrund des hohen Integrations
grades der Schaltkreiseinrichtung an. Entsprechend verlängert sich
auch die Testzeit.
Fig. 25 zeigt ein Diagramm, das eine Schätzung der Testzeit dar
stellt, wenn die Abtastpfadlänge zunimmt (Takeshi Hashizume et al,
"Cell-Based Test Design Method, 1989 International Test Conference
Proceedings", S. 909-916). Bezüglich der Fig. 26 und 27 weist das
Chipmodell 105 dieser Schätzung n Modelleinheiten (MU1) 104 und
einen Modellprozessor (MC1) 106 auf.
Eine Modelleinheit 104 umfaßt 3 Logikblöcke (MB1) 101, einen 512w
(Wort) × 16b-(Bit)ROM-Block (MB2) 102 und einen 250w × 8b-RAM-
Block (MB3) 103.
Die wesentlichen Eigenschaften von MB1, MB2, MB3 und MC1 sind in
Fig. 27 dargestellt. Bei diesem Test sind SRLs nur an den Eingangs
anschlüssen eines jeden Schaltkreisblockes gebildet, um die Bela
stung (Flächenbedarf und Fortpflanzungsverzögerung) des Testschalt
kreises zu vermindern. Entsprechend ist die Abtastpfadlänge eines
jeden Blockes gleich der Zahl von Eingangsanschlüssen eines jeden
Blockes (die Zahl der in Reihe geschalteten SRLs).
Die Zahl der Eingangsanschlüsse einer Modelleinheit 104 beträgt 149
(40×3 + 10 + 19). Die Zahl der Eingänge von MC1 ist 40. Ein Modell
chip weist wie oben erwähnt n Modelleinheiten 104 und einen Modell
prozessor 106 auf. Die Abtastpfade der jeweiligen Modelleinheiten
und des Modellprozessors innerhalb des Modellchips 105 sind in Reihe
geschaltet. Mit anderen Worten gibt es im Modellchip 105 nur einen
Abtastpfad. Daher beträgt die Abtastpfadlänge dieses Modellchips 149
× n + 40.
Die in Fig. 25 dargestellte Testzeit ist im Diagramm gegen die
Schaltkreiskomplexität (die Zahl der Transistoren) aufgetragen. Die
Schaltkreiskomplexität des Chips ist gleich {(8k + 8k + 16k) × n +
50 k}. Sowohl die Schaltkreiskomplexität des Chips als auch die Ab
tastpfadlänge sind proportional zu n. Es wird angenommen, daß die
Beziehung zwischen der Abtastpfadlänge und der Testzeit ähnlich der
im Diagramm der Fig. 25 dargestellten ist.
Aus Fig. 25 ist ersichtlich, daß die Testzeit proportional zur Ab
tastpfadlänge ist. Beim Prüfen von integrierten Schaltkreisen ist es
erforderlich, daß die Zeit zum Testen und die Zahl der Testan
schlüsse (Pins) vermindert wird, um die Entwicklungszeit und die Un
tersuchungszeit bei der Auslieferung zu verkürzen. Um diese Forde
rung zu erfüllen, ist das Verfahren der Unterteilung des Abtast
pfades und der Ausführung der Ein-/Ausgabe von Daten unter Verwen
dung eines Multiplexers (MUX) über einzelne Ein- und Ausgabepins
verwendet worden.
Bezüglich Fig. 28 weist der integrierte Schaltkreis 1 Funktionsmo
dule 3a, 3b, 3c und einen Multiplexer 5 auf. Das Funktionsmodul um
faßt den oben angeführten ROM, RAM oder Prozessor.
SRLs 4a-4f sind mit den Ein- und Ausgangsanschlüssen des Funktions
modules 3a verbunden. Das Funktionsmodul 3a und die SRLs 4a-4f bil
den zusammen das Modul 2a.
SRLs 4g-4k sind mit den Ein- und Ausgangsanschlüssen des Funktions
modules 3b verbunden. Das Funktionsmodul 3b und die SRLs 4g-4k bil
den zusammen das Modul 2b.
SRLs 4l-4r sind mit den Ein- und Ausgangsanschlüssen des Funktions
modules 3c verbunden. Das Funktionsmodul 3c und die SRLs 4l-4r bil
den zusammen das Modul 2c.
Die SRLs 4a-4f sind in Reihe geschaltet, um einen Abtastpfad zu bil
den. Der Eingang des SRL 4a ist mit einem Abtasteingangs-(SI-)An
schluß 6, der Ausgang des SRL 4f mit dem MUX 5 verbunden. In ähnli
cher Weise bilden die SRLs 4g-4k einen Abtastpfad, dessen Eingang
mit dem SI-Anschluß 6 und dessen Ausgang mit dem MUX 5 verbunden
ist. Auch die SRLs 4l-4r sind in Reihe geschaltet, um einen Abtast
pfad zu bilden, wobei dessen Eingang mit dem SI-Anschluß 6 und des
sen Ausgang mit dem MUX 5 verbunden ist.
Der MUX 5 weist Auswahlsignal-Eingangsanschlüsse 8a und 8b auf und
sein Ausgangssignal wird am Abtastausgangs-(SO-)Anschluß 7 abgege
ben. Die Auswahlsignal-Eingangsanschlüsse 8a und 8b sind Eingangsan
schlüsse, an die Auswahlsignale zum Auswählen von einem der Funkti
onsmodule 3a, 3b, 3c als zu prüfender Block angelegt werden. Das
Auswahlsignal umfaßt zwei Bits, da es drei Auswahlobjekte gibt.
Unter Bezugnahme auf die Fig. 28 wird im weiteren der Betrieb des
integrierten Schaltkreises 1 zum Zeitpunkt der Funktionsprüfung be
schrieben. Die Funktionsprüfung des integrierten Schaltkreises 1
wird durch Ausführen einer individuellen Funktionsprüfung der Funk
tionsmodule 3a-3c erreicht. Zuvor werden ausreichende Testmusterda
ten zum Prüfen der Funktionen der Funktionsmodule 3a-3c erzeugt.
Die Funktionsprüfung des Funktionsmodules 3a wird beispielhaft erläutert.
An den Auswahlsignal-Eingangsanschlüssen 8a und 8b wird ein 2-Bit-
Wort angelegt, um dem MUX 5 mitzuteilen, daß das Ausgangssignal des
SRL 4f an den SO-Anschluß 7 übergeben werden soll.
Vom SI-Anschluß 6 aus werden Eingangsdaten für die Funktionsprüfung
des Funktionsmodules 3a seriell zugeführt. Die Eingangsdaten werden
auf dem Abtastpfad der SRLs 4a-4f hintereinander weitergegeben, um
im mit den jeweiligen Eingangsanschlüssen der Funktionsmodule ver
bundenen SRL eingestellt zu werden. Dies gestattet, daß die extern
erzeugten Daten an die Eingangsanschlüsse des internen Funktionsmo
dules 3a des integrierten Schaltkreises angelegt werden.
Das Funktionsmodul 3a ist vom Eingangswert abhängig und stellt das
Ergebnis am Ausgangsanschluß bereit. Das Ausgangsergebnis wird im
SRL, das mit dem Ausgangsanschluß des Funktionsmodules verbunden
ist, gespeichert. Die in den SRLs gehaltenen Daten werden hinterein
ander über den Abtastpfad und den MUX 5 seriell am SO-Anschluß abge
geben.
Die oben erwähnte Operation wird für alle Testmuster des Funktions
modules 3a ausgeführt, um die Funktionsprüfung des Funktionsmodules
3a zu vervollständigen. Ähnliche Funktionsprüfungen werden für die
Funktionsmodule 3b und 3c durchgeführt.
Für die Erstellung einer Bibliothek werden das Funktionsmodul 3a und
die SRLs 4a-4f zum Prüfen des Funktionsmodules 3a häufig gebündelt,
um effektiv als ein neues Modul 2a entworfen zu werden. Die anderen
Funktionsmodule 3b und 3c werden ebenfalls häufig als Module 2b und
2c mit dem Abtastpfad für deren Prüfung entworfen.
Unter Bezugnahme auf die Fig. 29 wird ein Beispiel beschrieben, das
das herkömmliche Abtastpfaddesign der Fig. 28 auf den hierarchischen
Entwurf anwendet. Eine integrierte Schaltkreiseinrichtung mit derar
tigen hierarchischen Testschaltungen ist beispielsweise in der JP
62-93672 A2 schrieben. Bezüglich Fig. 29 weist der hierarchische in
tegrierte Schaltkreis 1b die Module 1a, 2d und 2e sowie den MUX 5b
auf.
Modul 1a stimmt mit dem integrierten Schaltkreis 1 der Fig. 28 über
ein. Der integrierte Schaltkreis 1b weist den in Fig. 28 gezeigten
integrierten Schaltkreis 1 als ein Modul 1a auf. Durch Anordnen des
Modules 1a zusammen mit den anderen individuellen Modulen 2d und 2e
auf dem integrierten Schaltkreis 1b wird eine neue Funktion des in
tegrierten Schaltkreises 1b implementiert. In Fig. 29 sind zur Ver
einfachung der Beschreibung nur der Abtastpfad und der zu prüfende
Block des MUX 5b dargestellt.
Das Modul 1a weist ferner Module 2a, 2b und 2c niedrigerer Ebene so
wie MUX 5a zum Auswählen von einem der drei Module zum Prüfen auf.
Modul 2a umfaßt ein nicht dargestelltes Funktionsmodul und seriell
miteinander verbundene SRLs 4a-4f. Jeder der SRLs 4a-4f ist mit den
Ein-/Ausgangsanschlüssen des nicht gezeigten Funktionsmodules ver
bunden. Der Eingang des SRL 4a ist mit dem SI-Anschluß 6a des Modu
les 1a und der Ausgang des SRL 4f mit dem MUX 5 verbunden.
In ähnlicher Weise weist das Modul 2b ein nicht dargestelltes Funk
tionsmodul und SRLs 4g-4k auf. Das Modul 2c umfaßt ein nichtdarge
stelltes Funktionsmodul und SRLs 4l-4r. Die SRLs 4k-4k und die SRLs
4l-4r sind jeweils in Reihe geschaltet, um einen Abtastpfad zu bil
den, wobei deren Eingänge mit dem SI-Anschluß 6a und deren Ausgänge
mit dem MUX 5a verbunden sind.
Der MUX 5a weist Auswahlsignal-Eingangsanschlüsse 8a und 8b und
einen SO-Ausgangsanschluß 7a auf. Die Auswahlsignal-Eingangsan
schlüsse 8a und 8b sind ferner auch mit Auswahlsignal-Eingangsan
schlüssen 8a′ und 8b′ des integrierten Schaltkreises 1b und der SO-
Anschluß 7a des Modules 1a ist mit dem MUX 5b des integrierten
Schaltkreises 1b verbunden.
In ähnlicher Weise zu den Modulen 2a, 2b und 2c weist das Modul 2d
ein nicht dargestelltes Funktionsmodul und seriell miteinander ver
bundene SRLs 4s-4u auf. Die SRLs 4s-4u bilden einen Abtastpfad, des
sen Eingang mit dem SI-Anschluß 6b und dessen Ausgang mit dem MUX 5b
verbunden ist. Die SRLs 4s-4u sind mit den I/O-Anschlüssen der nicht
dargestellten Funktionsmodule des Modules 2d verbunden.
In ähnlicher Weise umfaßt das Modul 2e ein nicht dargestelltes Funk
tionsmodul und seriell miteinander verbundene SRLs 4v-4x. Die SRLs
4v-4x bilden einen Abtastpfad, dessen Eingang mit dem SI-Anschluß 6b
und dessen Ausgangsanschluß mit dem MUX 5b verbunden ist.
Der MUX 5b weist Auswahlsignal-Eingangsanschlüsse 8c und 8d zum Aus
wählen von einem der Module 1a, 2d und 2e auf. Die vom MUX 5b ausge
wählten Daten werden dem SO-Anschluß 7b zugeführt.
Unter Bezugnahme auf die Fig. 29 wird der Betrieb bei der Funktions
prüfung eines jeden Funktionsmodules des hierarchischen integrierten
Schaltkreises 1b erläutert. Durch Auswählen der Signaleingangsan
schlüsse 8c und 8d wird dem MUX 5b extern ein Auswahlsignal zum Aus
wählen von einem der Module 1a, 2d und 2e zugeführt.
Es werde beispielsweise angenommen, daß durch das Auswahlsignal das
Modul 1a ausgewählt worden ist. Somit wird über den MUX 5b das Aus
gangssignal des SO-Anschlusses 7a dem SO-Anschluß 7b zugeführt. Das
Modul 1a weist drei Module 2a, 2b und 2c niedrigerer Ebene auf. Beim
Prüfen muß eines dieser drei Module ausgewählt werden. Über die Aus
wahlsignal-Eingangsanschlüsse 8a und 8b wird ein Auswahlsignal an
den MUX 5a angelegt.
Es sei beispielsweise angenommen, daß das Modul 2a ausgewählt worden
ist. Somit wird ein Abtastpfad vom SI-Anschluß 6b zum SO-Anschluß
über Modul 2a, MUX 5a und MUX 5b gebildet.
Durch die Auswahl des Modules 2a werden die Testmusterdaten vom SI-
Anschluß 6b in den SRLs 4a-4f abgelegt. Mit diesen Testdaten wird
das Funktionsmodul des Modules 2a betrieben. Das Ergebnis der Prü
fung wird in denjenigen SRLs von 4a-4f gespeichert, die mit dem Aus
gang des nicht dargestellten Funktionsmodules verbunden sind. Das
Ausgangsergebnis wird erneut auf den Abtastpfad übertragen und seri
ell vom SO-Anschluß 7b abgenommen. Die Prüfung des Modules 2a wird
vervollständigt, indem Funktionsprüfungen für alle Testmuster des
Funktionsmodules von Modul 2a ausgeführt werden.
In ähnlicher Weise werden durch eine Änderung des an die Auswahlsi
gnal-Eingangsanschlüsse 8a′ und 8b′ angelegten Signales jeweils die
Module 2b und 2c ausgewählt. Die Prüfung des Modules 1a wird ver
vollständigt, indem die Prüfungen für alle Module ausgeführt werden.
Nachdem die Prüfung des Modules 1a abgeschlossen ist, werden die an
die Auswahlsignal-Eingangsanschlüsse 8c und 8d angelegten Signale
verändert, wodurch entweder Modul 2d oder 2e als zu prüfender Block
ausgewählt wird. Ähnlich wie bei Modul 1a wird entweder das Modul 2d
oder 2e geprüft. In diesem Fall ist es nicht erforderlich, den Ab
tastpfad z. B. im Modul 2d auszuwählen, da die Module 2df und 2e nur
einen einzelnen Abtastpfad aufweisen.
Wie sich aus dem oben angeführten ergibt, wird eine Funktionsprüfung
des integrierten Schaltkreises 1b vervollständigt, indem Prüfungen
für alle Module, einschließlich der Module niedrigerer Ebene in ei
nem Modul, ausgeführt werden.
Für den Fall, daß der integrierte Schaltkreis 1b unter Einschluß des
integrierten Schaltkreises 1 der Fig. 28 direkt als Modul 1a entwic
kelt wird, tritt folgendes Problem auf.
Das physikalische Layout des hierarchischen Modules 1a wird unter
Bedingungen bestimmt, für die die Signalverdrahtung zur Funktions
prüfung der jeweiligen Module 2a, 2b und 2c zugewiesen wird. Die
entsprechenden Designdaten werden in einer Bibliothek gespeichert,
deren Inhalt nicht verändert werden kann. Die Modifizierung des De
signmusters des Modules 1a aus dem integrierten Schaltkreis 1 beim
Einbinden des Modules 1a in den integrierten Schaltkreis 1b ist
schwierig und genügt dem Konzept des hierarchischen Designs nicht.
Dies ist nicht erlaubt, da die Betriebseigenschaften und ähnliches
nach der Änderung des Musters nicht mehr garantiert werden können.
Beispielsweise kann das Design des MUX 5a oder der Auswahlsignal-
Eingangsanschlüsse 8a und 8b im Modul 1a nicht verändert werden.
Dies bedeutet, daß die Zuordnung des Modules eingeschränkt ist. Es
ist darüber hinaus notwendig, viele Auswahlsignal-Eingangsanschlüsse
wie 8a′ und 8b′ zu bilden, um die Auswahl im MUX-Schaltkreis jedes
mal dann anzugeben, wenn eine integrierte Schaltung höherer Ebene
hierarchisch entworfen wird. Die Hinzufügung solcher Anschlüsse ver
kompliziert nicht nur die Struktur des Funktionsmodules höherer
Ebene, sondern vermindert auch die Effektivität der Prüfungsausfüh
rung. Ferner ist die Zahl der Pins für den Chip beschränkt, so daß
nicht übermäßig viele Pins für Testzwecke gebildet werden können.
Es ist notwendig, Testschaltkreise zu schaffen, die den hierarchi
schen Entwurf in jedem Funktionsmodul berücksichtigen. Die Fig. 30
zeigt einen solchen Schaltkreis. Das Schaltbild der Fig. 30 wurde
entsprechend beispielsweise
der JP 61-99875 A2 erstellt.
Bezüglich der Fig. 30 weist der integrierte Schaltkreis 1 drei Mo
dule 2a, 2b und 2c auf.
Das Modul 2a umfaßt Funktionsmodule 3a, SRLs 4a-4f, die mit den I/O-
Anschlüssen des Funktionsmodules 3a verbunden und in Reihe geschal
tet sind, um einen Abtastpfad zu bilden, und den MUX 5a, dessen ei
ner Eingang mit dem Eingangsanschluß des SRL 4a und dessen anderer
Eingang mit dem Ausgangsanschluß des SRL 4f verbunden ist, um das
Eingangssignal vom SI-Anschluß 6 oder das Signal über die SRLs 4a-4f
in Abhängigkeit vom Auswahlsignal, das am Auswahlsignal-Eingangsan
schluß 201 angelegt ist, auszugeben.
In ähnlicher Weise umfaßt das Modul 2b das Funktionsmodul 3b, SRLs
4-4k, die jeweils mit den I/O-Anschlüssen des Funktionsmodules 3b
verbunden und in Reihe geschaltet sind, um einen Abtastpfad zu bil
den, und den MUX 5b, dessen einer Eingang mit dem Ausgang des MUX 5a
und dessen anderen Eingang mit dem Ausgang des SRL 4k verbunden ist,
um selektiv das vom MUX 5a angelegte Signal oder das über die SRLs
4g-4k zugeführte Signal in Abhängigkeit vom Auswahlsignal, das am
Auswahlsignal-Eingangsanschluß 202 angelegt wird, weiterzugeben.
Das Modul 2c umfaßt das Funktionsmodul 3c, die SRLs 4l-4r, die je
weils mit den I/O-Anschlüssen des Funktionsmodules 3c verbunden und
in Reihe geschaltet sind, um einen Abtastpfad zu bilden, und den MUX
5c, dessen einer Eingang mit dem Ausgang des MUX 5b und dessen ande
rer Eingang mit dem Ausgang des SRL 4r verbunden ist, um in Abhän
gigkeit vom Auswahlsignal, das vom Auswahlsignal-Eingangsanschluß
203 zugeführt wird, selektiv das vom MUX 5b zugeführte oder das Aus
gangssignal des SRL 4r an den SO-Anschluß 7 anzulegen.
Im integrierten Schaltkreis 1 der Fig. 30 kann der Abtastpfad eines
jeden Modules 2a-2c und der Umgehungspfad, der den jeweiligen Ab
tastpfad umgeht, von den MUX 5a-5c in Abhängigkeit vom Auswahlsi
gnal, das von den Auswahlsignal-Eingangsanschlüssen 201-203 zuge
führt wird, ausgewählt werden. Es ist möglich, durch das an die Aus
wahlsignal-Eingangsanschlüsse 201-203 angelegte Signal festzulegen,
ob die jeweiligen Module geprüft werden sollen oder nicht. Damit
kann die Testzeit vermindert werden, da der Abtastpfad verkürzt
wird.
Der integrierte Schaltkreis mit einer derartigen Konfiguration weist
folgende Nachteile auf. Die Auswahl eines jeden Abtastpfades wird
vom Signal ausgeführt, das an die Auswahlsignal-Eingangsanschlüsse
201-203 angelegt wird. Die Zahl der erforderlichen Auswahlsignal-
Eingangsanschlüsse ist gleich der Zahl von Abtastpfaden auf dem
Chip. Die Zahl der Pins zum Zuführen des Auswahlsignales steigt li
near mit der Zahl der Funktionsmodule im Chip an. Es ist mittler
weile im Hinblick auf hochgradig integrierte Schaltkreise unmöglich
geworden, einen derartigen Schaltkreis zu erstellen.
Wie in Fig. 31 dargestellt ist, kann ein Dekoder 91 gebildet werden,
um zu bestimmen, welches der Funktionsmodule des integrierten Schalt
kreises als zu prüfender Block ausgewählt werden soll, um das oben
erwähnte Problem zu vermeiden. Der Testschaltkreis mit Dekoder ist
in der oben angeführten JP 62-93672 A2 oder US 4701921 beschrieben. Die
Schaffung des Dekoders 91 besitzt den Vorteil, daß die Zahl der Pins
zum Auswählen des zu prüfenden Modules nicht wesentlich erhöht wer
den muß.
Ein derartiges Verfahren benötigt jedoch die Schaffung von Test
schaltkreisblöcken mit dem Dekoder 91. Dies bedeutet für die Desig
ner, die den Chip entwerfen, einen zusätzlichen Aufwand für Entwurf,
Zuordnung, Verdrahtung und ähnliches für den Testschaltkreisblock.
Ferner ist es notwendig, die Auswahlsignalleitungen im Dekoder des
Testschaltkreisblockes zu sammeln. Dies vermindert aufgrund der Zu
nahme der Verdrahtungsfläche und ähnliche Auswirkungen die Layout-
Effizienz.
Die Fig. 32 zeigt ein schematisches Diagramm eines integrierten
Schaltkreises in einem hierarchischen Design, das einen integrierten
Schaltkreis mit einem Dekoder als Funktionsmodul verwendet. Bezüg
lich der Fig. 32 weist der integrierte Schaltkreis 1b Module 1a und
2a-2d auf. Das Modul 1a umfaßt ferner Module 2e-2j niedrigerer
Ebene. Jedes der Module 2a-2j weist einen Abtastpfad mit einem Auf
bau auf, der mit dem der Module 2a-2c in Fig. 31 übereinstimmt.
Das Modul 1a umfaßt ferner einen Dekoder 91a, um anzugeben, ob eines
der Module 2a-2j als zu prüfender Block ausgewählt werden soll oder
nicht. Jedes der Module 2e-2j ist mit dem Dekoder 91a verbunden.
Der integrierte Schaltkreis 1b weist ferner einen Dekoder 91b auf,
um zu entscheiden, ob eines der Module 1a und 2a-2d als zu prüfender
Block ausgewählt werden soll oder nicht. Der Dekoder 91a des Modules
1a und die Module 2a-2d sind mit dem Dekoder 91b verbunden. Entspre
chend werden die Verdrahtungen zum Anlegen von Auswahlsignalen in
der Umgebung des Dekoders 91b gesammelt. Dies führt zu dem Problem,
daß die Effizienz des Layouts entsprechend der Größe des Schaltkrei
ses und damit des Verdrahtungsbereiches abnimmt.
Schaltkreistestverfahren, die das oben angeführte Problem lösen kön
nen, sind in der US 4872169 und in "Designing and Implementing an
Architecture with Boundary Scan", IEEE Design & Test of Computers,
Februar 1990, S. 9-19 beschrieben. Bei den in diesen Druckschriften
beschriebenen Schaltkreistestverfahren werden die Auswahldaten von
jedem Abtastpfad weitergeleitet. Jeder Abtastpfad weist seriell Re
gister auf, worin die Auswahldaten gespeichert werden. Die in jedem
Register bereitgehaltenen Auswahldaten werden den jeweiligen MUX di
rekt oder über einen Verriegelungsschaltkreis zugeführt, um das Um
schalten eines jeden MUX zu steuern. Jeder MUX ist von den angeleg
ten Auswahldaten abhängig, um die Aus- oder Eingangsdaten des ent
sprechenden Abtastpfades auszuwählen, damit die ausgewählten Daten
dem nächsten Testschaltkreis übergeben werden.
Entsprechend dem oben angeführten Schaltkreistestverfahren kann die
Zahl der Signalleitungen und der Signalein-/ausgabepins vermindert
werden, da die ausgewählten Daten über einen Datenübertragungspfad
weitergeleitet werden. Ferner wird eine in Fig. 32 gezeigte Zusam
menballung von Signalleitungen verhindert. Die Bildung von Registern
zum halten von Auswahldaten im jeweiligen Abtastpfad im Datenüber
tragungspfad führt jedoch zu überflüssigen Bits zum Zeitpunkt der
Testdatenübertragung und erhöht die Bitlänge des Testdaten-Übertra
gungspfades. Dies verlängert die Übertragungszeit der Testdaten und
erhöht damit die Testzeit. Da keines der oben erwähnten Register von
einem MUX umgangen werden kann, wirkt jedes von ihnen sogar in Modu
len als überflüssiges Bit, die nicht als Testobjekt gewählt worden
sind. Der Anstieg der Testzeit ist im Falle einer kleinen Zahl von
zu prüfenden Funktionsmodulen nicht sehr ernst. Bei der gegenwärti
gen Situation, daß hochgradig integrierte Schaltkreiseinrichtungen
geschaffen und viele Funktionsmodule auf einem Chip gebildet werden,
akkumuliert sich die Zunahme der Testzeit für jedes Register und
führt zu einem kritischen Problem.
Das Entwurfsverfahren des hierarchischen Designs oder das zellenba
sierende Verfahren ist wie oben erwähnt zur einer Notwendigkeit beim
Entwerfen hochgradig integrierter Schaltkreiseinrichtungen geworden.
Es ist daher erforderlich, daß die Designdaten von Funktionsmodulen
beim Entwerfen neuer integrierter Schaltkreise ohne Modifizierung
verwendet werden können und daß der Arbeitsumfang zum Zeitpunktes
des Testentwurfes oder die Testzeit vermindert wird. Ferner ist es
notwendig, die für die Prüfung erforderliche Chipfläche zu reduzie
ren.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine einfach zu entwerfende und eine
zufriedenstellende Layouteffizienz aufweisende integrierte Schalt
kreiseinrichtung zu schaffen, die eine Prüfung mit wenigen Testpins
und in kurzer Zeit erlaubt,
selbst wenn die Zahl von Funktionsmodulen
deutlich ansteigt.
Die Aufgabe wird durch die integrierte Schaltkreiseinrichtung
nach den Patentansprüchen 1, 2 sowie
das Abtastpfadsystem nach dem Patentanspruch 25
gelöst. Weiterbildungen sind in den Unteransprüchen beschrieben.
Wird das Abtastpfadsystem in einer integrierten
Schaltkreiseinrichtung verwendet, so gibt es im Innern einen oder
mehrere Steuer- und Beobachtungspunkte. Das Abtastpfadsystem weist
einen oder mehrere Abtastpfadschaltkreise auf, um die extern ange
legten Steuerpunktdaten zum Steuerpunkt und die vom Beobachtungs
punkt erhaltenen Beobachtungspunktdaten zu einer externen Quelle
weiterzuleiten. Jeder Abtastpfadschaltkreis weist einen einzelnen
Dateneingangsanschluß, einen einzelnen Datenausgangsanschluß, eine
Schieberegistereinrichtung, eine Auswahldaten-Halteeinrichtung und
eine Umgehungseinrichtung auf. Dem Dateneingangsanschluß werden hin
tereinander die Steuerpunktdaten und die Auswahldaten zugeführt. Der
Datenausgangsanschluß stellt hintereinander die Beobachtungspunktda
ten bereit. Die Schieberegistereinrichtung ist zwischen den Daten
eingangsanschluß und den Datenausgangsanschluß eingesetzt und weist
ein oder mehrere Bits auf, wobei alle Bits mit Steuer-/
Beobachtungspunkten gekoppelt sind. Die Auswahldaten-Halteeinrich
tung ist außerhalb des durch die Schieberegistereinrichtung gebilde
ten Datenübertragungspfades zwischen dem Dateneingangsanschluß und
dem Datenausgangsanschluß geschaffen. Die Auswahldaten-Halteeinrich
tung holt die vom Dateneingangsanschluß zugeführten und von der
Schieberegistereinrichtung weitergeschobenen Auswahldaten von einem
beliebigen Bit der Schieberegistereinrichtung und hält sie. Die Um
gehungseinrichtung ist von den in der Auswahldaten-Halteeinrichtung
gehaltenen Auswahldaten abhängig, um einen Datenumgehungspfad bezüg
lich der Schieberegistereinrichtung zu bilden, wenn die Auswahldaten
die Schieberegistereinrichtung nicht auswählen. Wird demgegenüber
die Schieberegistereinrichtung von den Auswahldaten ausgewählt, so
schiebt sie die vom Dateneingangsanschluß zugeführten Steuerpunktda
ten zum Steuerpunkt weiter und holt die Beobachtungspunktdaten vom
Beobachtungspunkt und schiebt sie zum Datenausgabeanschluß weiter.
Bei der integrierten Schaltkreiseinrichtung wird
durch die jeweilige Umgehungseinrichtung ein Datenumgehungspfad be
züglich der unnötigen Schieberegistereinrichtung gebildet. Die Fest
legung, ob die jeweilige Umgehungseinrichtung bezüglich einer ent
sprechenden Schieberegistereinrichtung einen Umgehungspfad bildet
oder nicht erfolgt durch die Auswahldaten, die in der für jede
Schieberegistereinrichtung gebildeten Auswahldatenhalteeinrichtung
gehalten werden. Die Auswahldaten werden vom zweiten Dateneingangs
anschluß über einen Auswahldaten-Übertragungspfad zur jeweiligen
Auswahldaten-Halteeinrichtung übertragen. Selbst wenn die interne
Struktur der integrierten Schaltkreiseinrichtung verändert wird, er
höht sich die Zahl der Signalleitungen zum Übertragen der Auswahlda
ten nicht und die Zahl der Ein-/Ausgabepins bleibt fest. Für jede
Schieberegistereinrichtung ist eine Umgehungseinrichtung und eine
Auswahldaten-Halteeinrichtung gebildet. Beim hierarchischen Entwer
fen eines Schaltkreisblockes, der eine Schieberegistereinrichtung
als Funktionsmodul enthält, ist es nicht notwendig, das Design des
Schaltkreisblockes zu verändern.
Es folgt die
Beschreibung von Ausführungsbeispielen anhand der Figuren. Von
den Figuren zeigen
Fig. 1 ein schematische Blockdiagramm einer integrierten Schalt
kreiseinrichtung in Übereinstimmung mit einer ersten
Ausführungsform
Fig. 2 ein schematisches Blockdiagramm der Struktur eines Test
schaltkreises, der im Modul 2b der Ausführungsform von
Fig. 1 enthalten ist;
Fig. 3 ein Schaltbild eines Beispieles für den Aufbau einer
Schieberegisterverriegelung;
Fig. 4 ein Schaltbild einer detaillierten Struktur des
Auswahldatenhalte-/übertragungsschaltkreises 9a der
Fig. 1;
Fig. 5 ein Zeitdiagramm des Betriebes einer Schieberegister
verriegelung in der Ausführungsform der Fig. 1;
Fig. 6 ein Zeitdiagramm des Betriebes des Auswahldatenhalte-/
übertragungsschaltkreises in der Ausführungsform der
Fig. 1;
Fig. 7 ein schematisches Blockdiagramm eines integrierten
Schaltkreises, auf den die Testschaltkreistechnik der
Ausführungsform der Fig. 1 in einem hierarchischen Design
angewandt wird;
Fig. 8 eine schematische Draufsicht auf ein Beispiel einer
integrierten Schaltkreiseinrichtung, die unter Verwendung
der hierarchischen Designverfahrens der Fig. 7 entworfen
wurde;
Fig. 9 ein Schaltbild, das den Aufbau des Auswahldatenhalte-/
übertragungsschaltkreises darstellt, der in einer zweiten
Ausführungsform benutzt wird;
Fig. 10 ein schematisches Blockdiagramm, das die Struktur eines
Testschaltkreises darstellt, der in einer dritten
Ausführungsform benutzt wird;
Fig. 11 ein schematisches Blockdiagramm, das die Struktur einer
integrierten Schaltkreiseinrichtung in Übereinstimmung mit
einer vierten Ausführungsform benutzt wird;
Fig. 12 ein Blockdiagramm der Struktur eines Testschaltkreises,
der im Modul 2a der Ausführungsform von Fig. 11 enthalten
ist;
Fig. 13 ein Schaltbild einer detaillierten Struktur des
Auswahldaten-Halteschaltkreises 90a der Ausführungsform in
Fig. 11;
Fig. 14 ein Zeitdiagramm zur Darstellung der Operation einer
Schieberegisterverriegelung in der Ausführungsform
der Fig. 11;
Fig. 15 ein Zeitdiagramm zur Darstellung des Betriebes des
Auswahldaten-Halteschaltkreises der Ausführungsform der
Fig. 11;
Fig. 16 ein schematisches Blockdiagramm eines integrierten
Schaltkreises, bei dem die Testschaltkreistechniken der
Ausführungsform von Fig. 11 auf das hierarchische Design
angewandt sind;
Fig. 17 ein Zeitdiagramm zur Erläuterung der Schwierigkeiten, die
in den Ausführungsformen der Fig. 1 und 11 auftreten;
Fig. 18 ein erläuterndes Diagramm zur Beschreibung des Prinzipes
einer fünften Ausführungsform;
Fig. 19 ein schematisches Blockdiagramm der Struktur einer
integrierten Schaltkreiseinrichtung in Übereinstimmung mit
einer sechsten Ausführungsform;
Fig. 20 ein Blockdiagramm der Struktur eines Testschaltkreises,
der im Modul 2a der Ausführungsform von Fig. 19 benutzt
wird;
Fig. 21 ein Schaltbild der Detailstruktur eines Auswahldaten-
Halteschaltkreises 90a′, der in der Ausführungsform der
Fig. 19 benutzt wird;
Fig. 22 ein schematisches Blockdiagramm der Struktur eines
integrierten Schaltkreises, für den die Testschalt
kreistechnik der Ausführungsform von Fig. 19 auf das
hierarchische Design angewandt wurde;
Fig. 23 ein schematisches Blockdiagramm einer Testschalt
kreisstruktur, die in einer integrierten Schaltkreis
einrichtung einer siebten Ausführungsform
benutzt wird;
Fig. 24 ein Schaltbild der Detailstruktur des Auswahldaten-
Halteschaltkreises 90a′′ der Fig. 23;
Fig. 25 ein Diagramm, das die Beziehung zwischen der Größe des
Schaltkreises und der Testzeit darstellt;
Fig. 26 ein Diagramm der Struktur des Chips, der das Modul im
Diagramm der Fig. 25 darstellt;
Fig. 27 eine Tabelle der elementaren Eigenschaften des Chips in
Fig. 26;
Fig. 28 ein schematisches Blockdiagramm eines integrierten
Schaltkreises mit einem herkömmlichen Testschaltkreis;
Fig. 29 ein schematisches Blockdiagramm einer integrierten
Schaltkreiseinrichtung, die mittels eines herkömmlichen
Testschaltkreisdesigns hierarchisch entworfen wurde;
Fig. 30 und 31 schematische Blockdiagramme einer integrierten
Schaltkreiseinrichtung, die unter Anwendung verschiedener
Testschaltkreis-Designverfahren entworfen wurden; und
Fig. 32 eine schematische Draufsicht auf eine integrierte
Schaltkreiseinrichtung, die einen herkömmlichen
Testschaltkreis verwendet und durch ein hierarchisches
Design entworfen wurde.
Die integrierte Schaltkreiseinrichtung der Fig. 1 ist mit Ausnahme
der folgenden Punkte dem in Fig. 30 dargestellten herkömmlichen in
tegrierten Schaltkreis ähnlich.
Das Modul 2a weist einen Auswahldatenhalte-/übertragungsschaltkreis
9a auf zum Halten/Übertragen und Bereitstellen der Auswahldaten, die
die Auswahl des Umgehungspfades und Abtastpfades durch Auswählen des
Schaltkreises 5a bestimmen.
In ähnlicher Weise umfaßt das Modul 2b einen Auswahldatenhalte-/
übertragungsschaltkreis 9b auf zum Halten der Auswahldaten, um die
Auswahl des Umgehungspfades und des Abtastpfades durch den Auswahl
schaltkreis 5b zu bestimmen. Das Modul 2c umfaßt einen Auswahldaten
halte-/übertragungsschaltkreis 9c, um die Auswahldaten zu halten,
die die Auswahl des Abtastpfades und des Umgehungspfades durch den
Auswahlschaltkreis 5c bestimmen.
Der Eingang des Auswahldatenhalte-/übertragungsschaltkreises 9b ist
mit dem Auswahlsignaleingangs-(SSI-)Anschluß 10 verbunden. Der
Ausgang des Auswahldatenhalte-/übertragungsschaltkreises 9b ist mit
dem Eingang des Auswahldatenhalte-/übertragungsschaltkreis 9a, der
Ausgang des Auswahldatenhalte-/übertragungsschaltkreises 9a mit dem
Eingang des Auswahldatenhalte-/übertragungsschaltkreis 9c und der
Ausgang des Auswahldatenhalte-/übertragungsschaltkreises 9c mit dem
Auswahlsignalsausgabe-(SSO-)Anschluß 11 verbunden.
Die anderen Punkte der jeweiligen Komponenten der integrierten
Schaltkreiseinrichtung von Fig. 1 stimmen mit denjenigen der inte
grierten Schaltkreiseinrichtung der Fig. 30 überein, so daß identi
sche Komponenten mit denselben Bezugszeichen versehen sind. Diejeni
gen Komponenten, die im weiteren nicht speziell beschrieben werden,
weisen Funktionen auf, die mit den entsprechenden Komponenten der
Fig. 30 identisch sind.
Fig. 2 ist ein detailliertes Blockdiagramm eines Testschaltkreises,
der aus einem Abtastpfad, einer Umgehungsleitung 114, einem Auswahl
schaltkreis (MUX) 5a und einem Auswahldatenhalte-/
übertragungsschaltkreis 9a des Modules 2a in Fig. 1 besteht.
Bezüglich Fig. 2 weist der Testschaltkreis des Modules 2a SRLs 4a-
4f, die in Reihe geschaltet sind, um einen Abtastpfad zu bilden,
eine parallel zum Abtastpfad gebildete Umgehungsleitung 114, einen
Auswahldatenhalte-/übertragungsschaltkreis 9a zum Halten und Über
tragen von Auswahldaten zum Auswählen von entweder der Umgehungslei
tung 114 oder dem Abtastpfad, und einen MUX 5a auf, dessen einer
Eingang mit dem Ausgang des Abtastpfades und dessen anderer Eingang
mit der Umgehungsleitung 114 verbunden ist und der vom Auswahlsignal
abhängig ist, das vom Auswahldatenhalte-/übertragungsschaltkreis 9a
angelegt wird, um entweder die Ausgabe des Abtastpfades oder die
Ausgabe der Umgehungsleitung 114 auszuwählen und diese dem SO-An
schluß 13 zuzuführen.
Der Eingangsanschluß SI des SRL 4a ist mit dem Abtastpfadeingangs-
(SI-)Anschluß 12 verbunden. Ferner ist auch die Umgehungsleitung
114 mit dem SI-Anschluß 12 verbunden. Die SRL 4a weist normale Da
tenein-/ausgabeanschlüsse 15 und 18 auf. In ähnlicher Weise besitzen
die SRLs 4e und 4f jeweils normale Daten-I/O-Anschlüsse 16, 19, 17
bzw. 20. Die normalen Daten-I/O-Anschlüsse 15-20 sind mit den Ein
gangs- oder Ausgangsanschlüssen des Modulhauptkörpers 3a verbunden.
Bezüglich Fig. 3 weist SRL 4a einen mit dem Dateneingangs-(DI-)An
schluß 15 verbundenen Inverter 29, ein Übertragungsgatter 39 aus ei
nem n-Kanal Transistor, dessen Gate mit dem STB-Anschluß 45, an den
das Abtastsignal (STB) angelegt wird, das angibt, daß die Daten vom
DI-Anschluß 15 in SRL 4a eingespeichert werden sollen, und dessen
Eingang mit dem Ausgang des Inverters 29 verbunden ist, einen Inver
ter 30, dessen Eingang mit dem SI-Anschluß 47 verbunden ist, ein
Übertragungsgatter 40 aus einem n-Kanal Transistor, dessen Eingang
mit dem Ausgang des Inverters 30 und dessen Gate mit dem T1-Anschluß
48 verbunden ist, an das das Taktsignal T1 angelegt wird, und einen
mit den Ausgängen der Übertragungsgatter 39 und 40 verbundenen Ver
riegelungsschaltkreis 81 zum Verriegeln der vom DI-Anschluß 15 zuge
führten Daten auf.
SRL 4a weist ferner ein Übertragungsgatter 41 aus einem n-Kanal
Transistor, dessen Eingang mit dem Ausgang des Verriegelungsschalt
kreises 81 und dessen Gate mit dem T2-Anschluß 44 verbunden ist, an
das das Taktsignal T2 angelegt wird, einen mit dem Ausgang des Über
tragungsgatters 41 verbundenen Verriegelungsschaltkreis 82, ein
Übertragungsgatter 42 aus einem n-Kanal Transistor, dessen Eingang
mit dem Ausgang des Verriegelungsschaltkreises 82 und dessen Gate
mit dem Taktsignal-(TG-)Anschluß 43 verbunden ist, einen mit dem
Ausgang des Übertragungsgatters 42 verbundenen Verriegelungsschalt
kreis 83, einen mit dem Ausgang des Übertragungsgatters 42 verbun
denen Inverter 37, dessen Ausgang mit dem DO-Anschluß 1 verbunden
ist, und einen Inverter 38, dessen Eingang mit dem Ausgang des Ver
riegelungsschaltkreises 82 und dessen Ausgang mit dem SO-Anschluß 50
verbunden ist, auf.
Der Verriegelungsschaltkreis 81 weist einen Inverter 31, dessen Ein
gang mit den Ausgängen der Übertragungsgatter 39 und 40 und dessen
Ausgang mit dem Eingang des Übertragungsgatters 41 verbunden ist,
und einen Inverter 32 mit geringer Treibungsfähigkeit auf, dessen
Eingang mit dem Ausgang des Inverters 31 und dessen Ausgang mit dem
Eingang des Inverters 31 verbunden ist.
Der Verriegelungsschaltkreis 82 umfaßt einen Inverter 33, dessen
Eingang mit dem Ausgang des Übertragungsgatters 41 und dessen Aus
gang mit dem Eingang des Übertragungsgatters 42 verbunden ist, und
einen Inverter 34 mit geringer Treibungsfähigkeit, dessen Eingang
mit dem Ausgang des Inverters 33 und dessen Ausgang mit dem Eingang
des Inverters 33 verbunden ist. Der Eingang des Inverters 38 ist mit
dem Ausgang des Inverters 33 verbunden.
Der Verriegelungsschaltkreis 83 umfaßt einen Inverter 35, dessen
Eingang mit dem Ausgang des Übertragungsgatters 42 verbunden ist,
und einen Inverter 36 mit geringer Treibungsfähigkeit, dessen Ein
gang mit dem Ausgang des Inverters 35 und dessen Ausgang mit dem
Eingang des Inverters 35 verbunden ist.
Die anderen SRLs weisen ebenfalls eine dem SRL 4a ähnliche Struktur
auf.
Bezüglich der Fig. 4 weist der Auswahldatenhalte-/
übertragungsschaltkreis 9a ein Übertragungsgatter 63 aus einem n-
Kanal Transistor, dessen Eingang mit dem Auswahlsignaleingangs-
(SSI-)Anschluß 69 und dessen Gate mit dem Auswahlsignal-Schiebe
taktsignal-(ST1-)Anschluß 68 verbunden ist, einen mit dem Ausgang
des Übertragungsgatters 63 verbundenen Verriegelungsschaltkreis 84,
ein Übertragungsgatter 70 aus einem n-Kanal Transistor, dessen Ein
gang mit dem Ausgang des Verriegelungsschaltkreises 84 und dessen
Gate mit dem T2-Anschluß 66 verbunden ist, einen Verriegelungs
schaltkreis 85, dessen Eingang mit dem Ausgang des Übertragungsgat
ters 70 verbunden ist, und einen Steuersignal-Gatterschaltkreis 86,
der mit dem STB-Anschluß 64, dem TG-Anschluß 65, dem T2-Anschluß 66,
dem T1-Anschluß 67 und dem Ausgang des Verriegelungsschaltkreises 85
verbunden ist, auf.
Der Verriegelungsschaltkreis 84 umfaßt einen Inverter 59, dessen
Eingang mit dem Ausgang des Übertragungsgatters 63 und dessen Aus
gang mit dem Eingang des Übertragungsgatters 70 verbunden ist, und
einen Inverter 60 mit geringem Treibungsvermögen, dessen Eingang mit
dem Ausgang des Inverters 59 und dessen Ausgang mit dem Eingang des
Inverters 59 verbunden ist. Der Verriegelungsschaltkreis 84 soll das
vom SSI-Anschluß 69 angelegte Auswahlsignal verriegeln.
Der Verriegelungsschaltkreis 85 umfaßt einen Inverter 61, dessen
Eingang mit dem Ausgang des Übertragungsgatters 70 und dessen Aus
gang mit dem SSO-Anschluß 75 und dem Auswahlsignalausgangs-(SEL-)
Anschluß 76 verbunden ist, und einen Inverter 62 mit geringem Trei
bungsvermögen, dessen Eingang mit dem Ausgang des Inverters 61 und
dessen Ausgang mit dem Eingang des Inverters 61 verbunden ist.
Der Steuersignal-Gatterschaltkreis 86 weist ein NAND-Gatter 51, des
sen einer Eingang mit dem STB-Anschluß 64 und dessen anderer mit dem
Ausgang des Inverters 61 verbunden ist, ein NAND-Gatter 52, dessen
einer Eingang mit dem TG-Anschluß 65 und dessen anderer Eingang mit
dem Ausgang des Inverters 61 verbunden ist, ein NAND-Gatter 53, des
sen einer Eingang mit dem T2-Anschluß 66 und dessen anderer Eingang
mit dem Ausgang des Inverters 61 verbunden ist, ein NAND-Gatter 54,
dessen einer Eingang mit dem T1-Anschluß 67 und dessen anderer Ein
gang mit dem Ausgang des Inverters 61 verbunden ist, und Inverter
55, 56, 57 und 58 auf, deren Eingänge mit den NAND-Gattern 51, 52,
53 und 54 bzw. deren Ausgänge mit dem STB-Anschluß 71, TG-Anschluß
72, T2-Anschluß 73 bzw. dem T1-Anschluß 74 verbunden sind.
Das NAND-Gatter 51 und der Inverter 55, das NAND-Gatter 52 und der
Inverter 56, das NAND-Gatter 53 und der Inverter 57 und das NAND-
Gatter 54 und der Inverter 58 bilden jeweils ein UND-Gatter.
Bezüglich der Fig. 2 und 4 ist der STB-Anschluß 64 mit dem Steuersi
gnal-Eingangsanschluß 23, der TG-Anschluß 65 mit dem Steuersignal-
Eingangsanschluß 24, der T2-Anschluß 66 mit dem Steuersignal-Ein
gangsanschluß 25 und der T1-Anschluß 67 mit dem Steuersignal-Ein
gangsanschluß 26 verbunden.
Der Ausgang des Steuersignalgatterschaltkreises 86 ist mit dem Ein
gangsanschluß des SRL verbunden. Beispielsweise ist der STB-Anschluß
1 mit dem STB-Anschluß 45 des SRL 4a, der TG-Anschluß 72 mit dem
WTG-Anschluß 43, der T2-Anschluß 73 mit dem T2-Anschluß 44 und der
T1-Anschluß 74 mit dem T1-Anschluß 48 verbunden.
Der Steuersignal-Gatterschaltkreis 86 wirkt als Isolationsgatter, um
das Abtastsignal, das Taktsignal und die beiden nicht überlappenden
Taktsignal T1 und T2, die von den Steuersignal-Eingangsanschlüssen
23-26 an den SRL 4a in Abhängigkeit vom Ausgangssignal des Verriege
lungsschaltkreises 85 weiterzugeben oder nicht.
Ähnlich dem SRL 4a sind auch die SRLs 4b-4s mit dem Auswahldaten
halte-/übertragungsschaltkreis 9a verbunden.
Unter Bezugnahme auf die Fig. 1-6 wird nun der Betrieb eines inte
grierten Schaltkreises dieser Ausführungsform beschrieben.
Der Testschaltkreis dieses integrierten Schaltkreises weist drei Be
triebsmodi auf: einen Abtastpfad-Auswahlmodus, um zu entscheiden,
welcher Abtastpfad zu wählen ist; einen Funktionsmodul-Testmodus zum
Prüfen des Funktionsmodules durch den ausgewählten Abtastpfad; und
einen Normalbetriebsmodus zum Betreiben der integrierten Schaltkrei
seinrichtung mit der normalen Funktion. Nun werden die Einzelheiten
eines jeden Betriebsmodus′ nacheinander beschrieben.
Die Abtastpfad-Auswahldaten werden seriell vom SSI-Anschluß 10 auf
dem von den Auswahldatenhalte-/übertragungsschaltkreisen 9b, 9a und
9c gebildeten Übertragungspfad für die Abtastpfad-Auswahldaten über
tragen.
Bezüglich der Fig. 4 arbeitet der Auswahldatenhalte-/
übertragungsschaltkreis 9a z. B. folgendermaßen. Die Abtastpfad-Aus
wahldaten werden vom SSI-Anschluß 69 an den Auswahldatenhalte-/
übertragungsschaltkreis 9a angelegt. Das Übertragungsgatter 63 öff
net sich in Abhängigkeit vom Taktsignal ST1, das vom ST1-Anschluß 68
angelegt wird. Dies bewirkt, daß die Abtastpfad-Auswahldaten in den
Verriegelungsschaltkreis 84 geschrieben werden. Dann wird das mit
dem Taktsignal ST1 nicht überlappende Taktsignal T2 vom T2-Anschluß
66 angelegt, um das Übertragungsgatter 70 zu öffnen. Die im Verrie
gelungsschaltkreis 84 gehaltenen Daten werden im Verriegelungs
schaltkreis 85 gespeichert.
Dann werden die im Verriegelungsschaltkreis 85 gespeicherten Abtast
pfad-Auswahldaten über den SSO-Anschluß 75 dem nächsten Auswahlda
tenhalte-/übertragungsschaltkreis 9c zugeführt. Entsprechend werden
die Abtastpfad-Auswahldaten durch die nicht überlappenden Zweipha
sen-Taktsignale ST1 und ST2 auf der Abtastpfad-Auswahlsignalleitung
seriell transportiert.
Ist das Taktsignal T1 auf logisch niedrig fixiert (im weiteren als
"L"-Pegel bezeichnet), arbeitet von allen Abtastpfaden nur die Ab
tastpfad-Auswahlsignalleitung. Bezüglich Fig. 3 ist das Übertra
gungsgatter 40 immer dann geschlossen, wenn sich das vom T1-Anschluß
48 angelegte Taktsignal auf dem L-Pegel befindet. Der Pfad vom SI-
Anschluß 47 zum SO-Anschluß 50 ist gesperrt.
Durch die serielle Übertragung der Abtastpfad-Auswahldaten in den
Auswahldatenhalte-/übertragungsschaltkreisen können die gewünschten
Auswahldaten in jedem Auswahldatenhalte-/übertragungsschaltkreis
eingestellt werden. Diese Operation ist in Fig. 6 als
"Auswahldatenverschiebung" dargestellt.
Die Auswahldaten werden beispielsweise im Verriegelungsschaltkreis
85 des Auswahldatenhalte-/übertragungsschaltkreises 9a gehalten. Ge
nauer gesagt werden die Auswahldaten als Ausgangspotential des In
verters 61 gehalten. Das Ausgangssignal des Inverters 61 wird über
den SEL-Anschluß 76 an den MUX 5a angelegt.
Sind die im Verriegelungsschaltkreis 85 gehaltenen Daten logisch
hoch (im weiteren als "H"-Pegel bezeichnet), so gibt der MUX 5a das
Ausgangssignal des Abtastpfades, d. h. das Ausgangssignal des SRL 4f
an den SO-Anschluß 13 weiter. Befindet sich der Ausgang des Verrie
gelungsschaltkreises 85 auf dem L-Pegel, so wählt der MUX 5a das
Ausgangssignal der Umgehungsleitung 114 aus und überträgt dieses an
den SO-Anschluß 13.
Liegt der Ausgang des Verriegelungsschaltkreises 85 auf dem H-Pegel,
so werden das Abtastsignal STB, das Taktsignal TG und die nicht
überlappenden Zweiphasen-Taktsignale T1 und T2 an den Steuersignal-
Gatterschaltkreis 86 angelegt, wodurch diese den SRLs 4a-4f zuge
führt werden. Befinden sich die im Verriegelungsschaltkreis 85 ge
haltenen Auswahldaten auf dem L-Pegel, so leitet der Steuersignal-
Gatterschaltkreis 86 das Abtastsignal etc. nicht an die SRLs 4a-4f
weiter. In diesem Fall arbeiten die SRLs 4a-4f nicht im später zu
beschreibenden Testmodus.
Im folgenden werden die Fälle beschrieben, in denen das Funktionsmo
dul 3a der Fig. 1 geprüft bzw. nicht geprüft wird.
- (a) Das Funktionsmodul 3a ist nicht als Testobjekt ausgewählt wor den.
Die im Verriegelungsschaltkreis 85 eingestellte Daten befinden sich
auf dem L-Pegel. Entsprechend liegt das vom SEL-Anschluß dem MUX 5a
zugeführte Auswahlsignal auf dem L-Pegel. Der MUX 5a wählt das Aus
gangssignal der Umgehungsleitung 114 und überträgt dieses an den SO-
Anschluß 13. Die vom SI-Anschluß 12 zugeführten Daten werden direkt
an den SO-Anschluß 13 weitergegeben.
Da sich der Ausgang des Verriegelungsschaltkreises 85 auf dem L-Pe
gel befindet, leitet der Steuersignal-Gatterschaltkreis 86 das Ab
tastsignal, Taktsignal und die Taktsignale T1 und T2 nicht an die
SRLs 4a-4f weiter. Somit arbeitet keines der SRLs 4a-4f und die Ein
gangs- und Ausgangszustände des Funktionsmodules 3a bleiben unverän
dert.
Dies verhindert die Zuführung unerwarteter Daten an andere Schalt
kreisblöcke als die zu prüfenden. Ferner ist es möglich, die Lei
stungsaufnahme anderer Schaltkreisblöcke zu null zu machen, indem
die nicht zu prüfenden Blöcke in den nicht-ausgewählten Zustand ge
bracht werden, so daß die Leistungsaufnahme eines bestimmten Blockes
gemessen werden kann.
- (b) Das Funktionsmodul 3a ist als Testobjekt ausgewählt worden.
Im Verriegelungsschaltkreis 85 befindet sich ein Auswahldatum mit H-
Pegel. Der Auswahldatenhalte-/übertragungsschaltkreis 9a führt dem
MUX 5a über den SEL-Anschluß 76 ein Auswahlsignal mit H-Pegel zu.
Der MUX 5a ist vom Auswahlsignal abhängig und wählt das Ausgangssi
gnal des Abtastpfades und führt es dem SO-Anschluß 13 zu.
Da der Ausgang des Verriegelungsschaltkreises 85 auf dem H-Pegel
liegt, befindet sich der Steuersignal-Gatterschaltkreis 86 in einem
geöffneten Zustand. Abtastsignal. Taktsignal und die Taktsignale T1
und T2 werden über den Gatterschaltkreis 86 den SRLs 4a-4f zuge
führt.
Bezüglich Fig. 3 werden vom SI-Anschluß 12 (Fig. 2) angelegte Test
daten beispielsweise über den SI-Anschluß 47 dem Inverter 30 des SRL
4a zugeführt. Der H-Pegel des Taktsignales T1 bewirkt, daß das Über
tragungsgatter 40 durchschaltet. Dann werden die Testdaten im Ver
riegelungsschaltkreis 81 gespeichert.
Das Taktsignal T2 wird T2-Anschluß an das Gate des Übertragungsgat
ters 41 angelegt, um dieses zu öffnen. Die im Verriegelungsschalt
kreis 81 gehaltenen Daten werden somit dem Verriegelungsschaltkreis 82
zugeführt. Das Ausgangssignal des Verriegelungsschaltkreises wird
über den Inverter 38 und den SO-Anschluß 50 an das nachfolgende SRL
4b übertragen.
Durch das abwechselnde Anlegen der Taktsignale T1 und T2 an SRL 4a
werden die Testdaten über den SI-Anschluß 47, die Verriegelungs
schaltkreise 81 und 82 und den SO-Anschluß an den nachfolgenden
Schaltkreis übergeben. Somit werden die Testdaten seriell auf dem
von den SRLs 4a-4f gebildeten Abtastpfad übertragen.
In jedem der SRLs 4a-4f werden die gewünschten Testdaten einge
stellt, indem nacheinander Testdaten vom SI-Anschluß auf den Abtast
pfad übergeben werden. Die Testdaten werden im Verriegelungsschalt
kreis 82 als Ausgangspotential des Inverters 33 gehalten.
Der oben angeführte Betrieb ist in Fig. 5 als "Testdaten einschie
ben" bezeichnet.
Als nächste wird das Taktsignal über den TG-Anschluß 43 an das Über
tragungsgatter 42 angelegt. Die im Verriegelungsschaltkreis 82 ge
haltenen Daten werden an den Verriegelungsschaltkreis 83 übertragen,
um vom Inverter 37 invertiert und vom DO-Anschluß 18 abgegeben zu
werden. Der DO-Anschluß 18 ist mit dem Eingangsanschluß des Funkti
onsmodules 3a (Fig. 1) verbunden, um Testdaten an das Funktionsmodul
3a anzulegen.
Das Funktionsmodul 3a arbeitet in Abhängigkeit von den vom Eingangs
anschluß angelegten Testdaten und gibt Ergebnisse an den Ausgangsan
schluß ab. Der Ausgangsanschluß des Funktionsmodules 3a ist z. B. mit
dem DI-Anschluß 15 des SRL 4a verbunden.
Wie im Zyklus "Test ausführen" in Fig. 5 gezeigt ist, wird das Ab
tastsignal, das das Speichern der Daten angibt, vom STB-Anschluß 45
an das Übertragungsgatter 39 des SRL 4a angelegt, nachdem das Taktsignal
auf den L-Pegel zurückgekehrt ist. Das Übertragungsgatter 39
wird geöffnet, wodurch die vom DI-Anschluß 15 angelegten Daten im
Verriegelungsschaltkreis 81 gehalten werden. Das Taktsignal T1 be
findet sich während dieser Zeitspanne auf dem L-Pegel. Der Verriege
lungsschaltkreis 81 hält die Ausgangsdaten des Funktionsmodules 3a.
Dann wird das Abtastsignal wieder auf den L-Pegel zurückgezogen.
Das Taktsignal T2 wird vom T2-Anschluß 44 an das Übertragungsgatter
41 angelegt, um dieses zu öffnen. Die im Verriegelungsschaltkreis 81
gehaltenen Daten werden dem Verriegelungsschaltkreis 82 zugeführt.
Dann werden die nicht überlappenden Zweiphasen-Taktsignale T1 und T2
an die Gates der Übertragungsgatter 40 bzw. 41 angelegt. Als Reak
tion hierauf werden die im Verriegelungsschaltkreis 82 gespeicherten
über den Anschluß 50 dem nachfolgenden SRL 4b übergeben. Ähnlich dem
Betrieb zum Zeitpunkt des vorher erläuterten Vorganges "Testdaten
einschieben", gibt jeder der SRLs 4a-4f sequentiell am SO-Anschluß
die von SI-Anschluß angelegten Daten aus. Damit werden Daten des in
den jeweiligen SRLs 4a-4f gehaltenen Testergebnisses sequentiell vom
SRL 4f an den MUX 5a übergeben.
Bezüglich der Fig. 2 ist MUX 5a so eingestellt, daß die Daten des
Abtastpfades übertragen werden, wie oben erwähnt worden ist. Die Da
ten des Testergebnisses werden daher dem SO-Anschluß 13 zugeführt.
Wird die Prüfung eines gewünschten Funktionsmodules entsprechend den
vom SI-Anschluß 6 angelegten Testdaten in einem integrierten Schalt
kreis 1 (Fig. 1) ausgeführt, durchqueren die Testergebnisse mit an
deren Worten den Abtastpfad, um an SO-Anschluß 7 seriell abgegeben
zu werden. Die Testergebnisse können identifiziert werden, indem man
die Ausgabe des SO-Anschlusses 37 mit vorher erzeugten Daten ver
gleicht.
Der oben erwähnte Zyklus ist in Fig. 5 als "Testergebnis ausschie
ben" bezeichnet.
Diese Operationen werden weitergeführt, bis alle Testmuster des
Funktionsmodules vervollständigt sind.
- (c) Ist die Prüfung des Funktionsmodules 3a beendet und ist es er forderlich, andere Funktionsmodule zu prüfen, so werden die Vorgänge von (a) und (b) wiederholt.
- (d) Nach der Beendigung der Prüfung muß der integrierte Schaltkreis 1 in den Normalbetriebsmodus zurückgeführt werden. Es ist somit not wendig, in jedem Auswahldatenhalte-/übertragungsschaltkreis 9a-9c die erforderlichen Daten einzustellen. Dieser Vorgang wird ausge führt, indem man Daten vom SSI-Anschluß 10 auf dem Übertragungspfad für das Abtastpfad-Auswahlsignal seriell überträgt, die den Normal betrieb angeben. Dieser Vorgang ist mit dem vorherigen "Auswahldaten einschieben" identisch, außer daß alle Abtastpfade aus später zu be schreibenden Gründen in den ausgewählten Zustand gebracht werden.
Die oben angeführte Operation ist in Fig. 6 als "Auswahldaten aus
schieben" bezeichnet.
In Fig. 3 ist SRL 4a beispielsweise zwischen dem DI-Anschluß 15 und
dem DO-Anschluß 18 eingesetzt. Der DI-Anschluß 15 ist mit dem Aus
gang des Funktionsmodules verbunden, das dem Funktionsmodul 3a vor
angeht. Der DO-Anschluß 18 ist mit dem Eingangsanschluß des Funkti
onsmodules 3a verbunden.
Während des Normalbetriebes dürfen die SRLs den Datenfluß zwischen
den einzelnen Funktionsmodulen nicht beeinflussen. Es ist somit er
forderlich, daß SRL 4a als einfacher nicht-invertierender Treiber
arbeitet, der eine unbeschränkte Übertragung von Daten vom DI-An
schluß 15 an den DO-Anschluß 18 erlaubt. STB-Anschluß 45 und T2-An
schluß 44 müssen zu diesem Zweck beide fest auf dem H-Pegel liegen.
Es ist daher notwendig, daß der Steuersignal-Gatterschaltkreis 86
offen ist und das Abtastsignal STB und das Taktsignal T2 an SRL 4a
angelegt sind. Der Ausgang des Verriegelungsschaltkreises 85 muß da
bei auf dem H-Pegel liegen. Daher ist es erforderlich, daß alle Aus
wahldatenhalte-/übertragungsschaltkreise 9a-9c in den ausgewählten
Zustand versetzt werden.
Nachdem das Signal, das den ausgewählten Zustand angibt, in allen
Auswahldatenhalte-/übertragungsschaltkreise eingestellt worden ist,
werden die an alle Auswahldatenhalte-/übertragungsschaltkreise ange
legten Signale in folgender Weise gesteuert. Bezüglich Fig. 4 sind
der STB-Anschluß 64, der TG-Anschluß 65, der T2-Anschluß 66, der
ST1-Anschluß 68 und der SSI-Anschluß 69 auf dem H-Pegel und der T1-
Anschluß 67 auf dem L-Pegel fixiert. Dies bewirkt, daß das Abtastsi
gnal das Taktsignal und die Taktsignale T1 und T2 zum SRL 4a über
tragen werden.
Bezüglich der Fig. 3 ist das Übertragungsgatter 40 geschlossen, da
der T1-Anschluß auf dem L-Pegel festgeklemmt ist. Die Übertragungs
gatter 39, 41 und 42 sind alle geöffnet, da der TG-Anschluß 43, der
T2-Anschluß 44 und der STB-Anschluß 45 fest auf dem H-Pegel liegen.
Entsprechend ist in SRL 4a eine unbeschränkte Datenübertragung vom
DI-Anschluß 15 zum DO-Anschluß 18 erlaubt.
Zwischen dem DI-Anschluß 15 und dem DO-Anschluß 18 befinden sich
vier Inverter 29, 31, 33 und 37. Die an den DI-Anschluß angelegten
Daten werden viermal invertiert und an den DO-Anschluß weitergelei
tet, so daß der Wert mit dem vorherigen übereinstimmt. Das heißt,
SRL 4a arbeitet als nicht-invertierender Treiber.
Es werden alle Abtastpfade ausgewählt und alle SRLs arbeiten in ei
ner zum oben erläuterten SRL 4a identischen Weise. Die Datenübertra
gung zwischen den einzelnen Modulen wird nicht blockiert, so daß der
integrierte Schaltkreis 1 die normalen Vorgänge ohne irgendwelche
Nachteile ausführen kann.
Fig. 7 ist ein schematisches Blockdiagramm des integrierten Schalt
kreises, bei dem die erfinderische Testschaltkreistechnik der Fig. 1
auf das hierarchische Design angewandt ist. Zur Vereinfachung sind
als Strukturelemente eines jeden Modules in Fig. 7 nur der Abtast
pfad und der Testschaltkreis entsprechend der vorliegenden Erfindung
dargestellt.
Der integrierte Schaltkreis 1b weist Module 1a, 2d und 2e auf. Das
Modul 1a umfaßt ferner Module 2a, 2b und 2c niedrigerer Ebene.
Das Modul 2a weist SRLs 4a-4f, die in Reihe geschaltet sind, um
einen Abtastpfad zu bilden, eine parallel zum Abtastpfad gebildete
Umgehungsleitung 114a, einen MUX 5a, dessen Eingänge mit den Ausgän
gen der Umgehungsleitung 114a und des SRL 4f verbunden sind, und
einen mit dem MUX 5a verbundenen Auswahldatenhalte-/
übertragungsschaltkreis 9a zum Angeben, welches der Ausgangssignal
von Abtastpfad oder Umgehungsleitung 114a vom MUX 5a ausgewählt wer
den soll, auf.
In ähnlicher Weise umfaßt das Modul 2b SRLs 4g-4k, die in Reihe ge
schaltet sind, um einen Abtastpfad zu bilden, eine Umgehungsleitung
114b, einen MUX 5b, dessen beiden Eingänge mit den Ausgängen von Um
gehungsleitung 114b und Abtastpfad verbunden sind, und einen Aus
wahldatenhalte-/übertragungsschaltkreis 9b, der mit dem MUX 5b ver
bunden ist, um die Auswahl der Ausgangsdaten des MUX 5b anzugeben.
Das Modul 2c weist SRLs 4l-4r, die in Reihe geschaltet sind, um
einen Abtastpfad zu bilden, eine Umgehungsleitung 114c, einen MUX
5c, dessen zwei Eingänge mit den Ausgängen von Umgehungsleitung 114c
und Abtastpfad verbunden sind, und einen mit dem MUX 5c verbundenen
Auswahldatenhalte-/übertragungsschaltkreis 9c zum Angeben der Aus
wahl des Ausgangssignales des MUX 5c auf.
Das Modul 1a besitzt einen SSI-Anschluß 10a. Die Auswahldatenhalte-/
übertragungsschaltkreise 9a, 9b und 9c sind zwischen dem SSI-An
schluß 10a und dem SSO-Anschluß 11a in Reihe geschaltet.
Das Modul 1a weist ferner einen SI-Anschluß 6a und einen SO-Anschluß
7a auf. Der Eingang des SRL 4a ist mit dem SI-Anschluß 6a und der
Eingang der Umgehungsleitung 114a mit dem SI-Anschluß 6a verbunden.
Der Ausgang des MUX 5a ist mit dem Eingang des SRL 4g des Modules 2b
und darüber hinaus auch mit dem Eingang der Umgehungsleitung 114b
verbunden.
Der Ausgang des MUX 5b ist mit dem Eingang des SRL 4l des Modules 2c
und ferner mit dem Eingang der Umgehungsleitung 114c und der Ausgang
des MUX 5c mit dem SO-Anschluß 7a verbunden.
Das Modul 2d weist SRLs 4s-4u, die in Reihe geschaltet sind, um
einen Abtastpfad zu bilden, eine Umgehungsleitung 114d, die mit dem
Ausgang 7a des Funktionsmodules 1a verbunden ist, einen MUX 5d, des
sen zwei Eingänge mit den Ausgängen der Umgehungsleitung 114d und
des SRL 4u verbunden sind, zum Auswählen und Ausgeben von einem der
Ausgangssignale, und einen mit dem SSO-Anschluß des Modules 1a und
dem MUX 5d verbundenen Auswahldatenhalte-/übertragungsschaltkreis 9d
zum Angeben der Datenauswahl durch MUX 5d. Der Eingang des SRL 4s
ist mit dem SO-Anschluß 7a des Modules 1a verbunden.
Das Modul 2e umfaßt SRLs 4v-4x, die in Reihe geschaltet sind, um
einen Abtastpfad zu bilden, eine mit dem Ausgang des MUX 5d von Mo
dul 2d verbundene Umgehungsleitung 114e, einen MUX 5e, dessen Ein
gänge mit den Ausgängen der Umgehungsleitung 114e und SRL 4x verbun
den sind, um eines der Ausgangssignale der Umgehungsleitung 114e und
SRL 4x auszuwählen und auszugeben, und einen Auswahldatenhalte-/
übertragungsschaltkreis 9e, der mit dem Ausgang des Auswahldaten
halte-/übertragungsschaltkreises 9d des Modules 2d und MUX 5e ver
bunden ist, zum Angeben der Datenauswahl durch MUX 5e. Der Eingang
von SRL 4v ist mit dem Ausgang des MUX 5d des Modules 2d verbunden.
Der integrierte Schaltkreis 1b weist den SSI-Anschluß 10, den SI-An
schluß 6b, den So-Anschluß 7b und den SSO-Anschluß 11 auf. Der SSI-
Anschluß 10a des Modules 1a ist mit dem SSI-Anschluß 10 des inte
grierten Schaltkreises 1b verbunden. Der SI-Anschluß des Modules 1a
ist mit dem SI-Anschluß 6b des integrierten Schaltkreises 1b, der
Ausgang des MUX 5e des Modules 2e mit dem SO-Anschluß 7b und der
Ausgang des Auswahldatenhalte-/übertragungsschaltkreises 9e mit dem
SSO-Anschluß 11 verbunden.
Vom SSI-Anschluß 10 zum SSO-Anschluß 11 wird eine Abtastpfad-Aus
wahlsignalleitung gebildet, die aus den Auswahlsignalhalte-/
übertragungsschaltkreisen 9a-9e besteht. Vom SI-Anschluß 6a des Mo
dules 1a zum SO-Anschluß 7a wird durch die SRLs 4a-4r ein Abtastpfad
geschaffen.
Zwischen dem SI-Anschluß 6b und dem SO-Anschluß 7b im integrierten
Schaltkreis 1b wird ein Pfad gebildet, der durch die seriell mitein
ander verbundenen Abtastpfade von Modul 1a, Modul 2d und Modul 2e
implementiert wird.
Die Abtastpfade aller Module 2a-2e sind jeweils mit Umgehungsleitun
gen 114a-114e versehen. Die Ausgangssignale von Abtastpfad und Umge
hungsleitung werden von den MUX 5a-5e ausgewählt. Die Auswahl der
Signalleitungen durch den MUX wird dabei von den Auswahldatenhalte-/
übertragungsschaltkreisen 9a-9e angegeben.
Die Besonderheit dieses integrierten Schaltkreises 1b besteht darin,
daß die Auswahlsignalhalte-/übertragungsschaltkreise 9a-9e alle
durch eine Verbindungsleitung miteinander verbunden sind. Eine an
dere Eigenschaft ist, daß die Struktur der drei Module 2a-2c unter
ster Ebene des Modules 1a tieferer Ebene identisch sind mit derjeni
gen für den Fall, daß Modul 1a als einzelner integrierter Schalt
kreis entworfen wird. In gleicher Weise sind die Strukturen der Mo
dule 2a-2c unterster Ebene gleich wie für den Fall, daß sie einzeln
entworfen werden, so daß für die Struktur beim hierarchischen Design
keine Änderung erforderlich ist.
Aus Fig. 7 ist ersichtlich, daß es nur notwendig ist, MUXs und Aus
wahldatenhalte-/übertragungsschaltkreise für die Module tiefster
Ebene zu bilden. Es ist nicht erforderlich, beim Entwerfen der Mo
dule höherer Ebene neue Strukturelemente einzuführen. Jeder Auswahl
datenhalt-/übertragungsschaltkreis ist mit einer einzelnen Verbin
dungsleitung verbunden, so daß keine Notwendigkeit für eine kompli
zierte Verdrahtung besteht. Dies erlaubt im Vergleich zum hierarchi
schen Design herkömmlicher integrierter Schaltkreise eine Verbesse
rung der Layouteffizienz.
Fig. 8 ist eine Draufsicht auf einen integrierten Schaltkreis, bei
dem ein hierarchisches Design unter Verwendung der erfindungsgemäßen
integrierten Schaltkreiseinrichtung ausgeführt worden ist. Die Vor
teile des integrierten Schaltkreises der vorliegenden Erfindung sind
im Vergleich mit der oben beschriebenen Fig. 32 offensichtlich.
Selbst für den Fall, daß der integrierte Schaltkreis niedrigerer
Ebene als Modul 1a eingeschlossen und mehrere andere Module angeord
net werden, besteht die zum Prüfen des integrierten Schaltkreises 1b
erforderliche Verdrahtung nur aus der seriellen Verbindung aller
Funktionsmodule. Entsprechend ballen sich die Verdrahtungen nicht an
einer Stelle zusammen und die Zahl der Prüfpins wird nicht wesent
lich erhöht, wie dies im Fall des integrierten Schaltkreises der
Fig. 32 ist. Der Entwurf integrierter Schaltkreises kann im Ver
gleich zur herkömmlichen Technik nicht nur für einzelne integrierte
Schaltkreise sondern auch beim hierarchischen Design viel einfacher
ausgeführt werden.
Obwohl die Ausführungsform des erfindungsgemäßen integrierten
Schaltkreises oben im Detail beschrieben worden ist, ist er nicht
auf die oben angeführte Ausführungsform beschränkt. Beispielsweise
sind die Strukturen der SRLs und der Auswahldatenhalte-/
übertragungsschaltkreise nicht auf die der oben erwähnten Ausfüh
rungsform beschränkt und es können auch andere Typen verwendet wer
den.
Beispielsweise führt der nicht-ausgewählte Abtastpfad der obigen
Ausführungsform (der Abtastpfad für den Fall, daß die Umgehungslei
tung ausgewählt worden ist) zum Zeitpunkt der Prüfung niemals eine
Schiebeoperation aus. Somit wird verhindert, daß unerwartete Daten
an die nicht zu prüfenden Blöcke angelegt werden oder eine unnötige
Leistungsaufnahme erfolgt.
Ist dies jedoch nicht erforderlich, so kann es Fälle geben, in denen
ein nicht-ausgewählter Abtastpfad Schiebeoperationen ausführen kann.
Die Fig. 9 und 10 stellen Blockschaltbilder des Auswahldatenhalte-/
übertragungsschaltkreises und Testschaltkreises für einen solchen
Fall dar.
Bezüglich der Fig. 9 unterscheidet sich der Auswahldatenhalte-/
übertragungsschaltkreis 9a′ in Übereinstimmung mit dieser Ausfüh
rungsform in den folgenden Punkten vom Auswahldatenhalte-/
übertragungsschaltkreis 9a der Fig. 4. Der Auswahldatenhalte-/
übertragungsschaltkreis 9a′ weist keinen Steuersignal-Gatterschalt
kreis 86 auf. Ferner wird das Taktsignal ST2 vom ST2-Anschluß 105 an
das Gate des Übertragungsgatters 70 angelegt. Die Taktsignale ST1
und ST2 bilden nicht-überlappende Zweiphasen-Taktsignale. Alle ande
ren Punkte des Auswahldatenhalte-/übertragungsschaltkreises 9a′
stimmen mit denjenigen des Auswahldatenhalte-/
übertragungsschaltkreises 9a der Fig. 4 überein. Identische Kompo
nenten sind mit gleichen Bezugszeichen versehen, ihre Funktionen und
Bezeichnungen stimmen überein. Diese Details werden daher nicht wie
derholt.
Das Taktsignal ST2 ist identisch mit dem Taktsignal T2, wenn sich
der Testschaltkreis im Modus des Testdaten einschiebens der Fig. 5
oder dem Betriebsmodus zum Ausschieben des Testergebnisses befindet.
Der Betrieb des Auswahldatenhalte-/übertragungsschaltkreises 9a′ ist
identisch mit dem des Auswahldatenhalte-/übertragungsschaltkreises
9a der Fig. 4. Das bedeutet, daß die 53011 00070 552 001000280000000200012000285915290000040 0002004041897 00004 52892vom SSI-Anschluß 69 angelegten
Daten über die Verriegelungsschaltkreise 84 und 85 seriell zum SSO-
Anschluß weitergegeben werden.
Sind die gewünschten Daten im Verriegelungsschaltkreis 85 einge
stellt worden, so wird das an den MUX 5a angelegte Auswahlsignal vom
SEL-Anschluß 76 zugeführt.
Bezüglich Fig. 10 wird an jeden SRLs 4a-4f das Abtastsignal, das
Taktsignal und die Taktsignale T1 und T2 über die Steuersignal-Ein
gangsanschlüsse 23-26 und nicht über den Auswahldatenhalte-/
übertragungsschaltkreis 9a′ angelegt.
Zum Zeitpunkt des Testes ist jedes der SRLs 4a-4f vom Abtastsignal,
dem Taktsignal und den Taktsignalen T1 und T2 abhängig, um unabhän
gig davon Schiebeoperationen auszuführen, ob der von den SRLs 4a-4f
gebildete Abtastpfad ausgewählt worden ist oder nicht. Selbst wenn
das Modul mit den SRLs 4a-4f nicht Gegenstand der Prüfung ist, än
dern sich die an das Modul angelegten Daten vielfältig. Da das Funk
tionsmodul des nicht zu prüfenden Blockes durch eine Änderung der
Eingangssignale betrieben werden kann, wird ein gewisse Leistung
aufgenommen. Die Leistungsaufnahme von nur dem Funktionsmodul des zu
prüfenden Blockes kann damit nicht genau gemessen werden. Für den
Fall, daß dies nicht notwendig ist, ergibt sich jedoch bei Verwen
dung des Aufbaus von Fig. 9 und 10 der Vorteil, daß der integrierte
Schaltkreis mit einer einfachen Struktur entworfen und die gewünsch
ten Module in kurzer Zeit geprüft werden können.
Die oben beschriebene Ausführungsform ist mit einer Struktur imple
mentiert worden, bei der die Auswahldaten seriell auf einem für je
den Abtastpfad individuell gebildeten Übertragungspfad für Abtast
pfad-Auswahldaten übertragen werden. Werden nicht nur die Testdaten,
sondern auch die Auswahldaten auf dem Abtastpfad übertragen, so kann
die Zahl der Signalleitungen und Daten-I/O-Pins weiter vermindert
werden. Im folgenden wird eine derartige Ausführungsform beschrie
ben.
Fig. 11 ist ein schematisches Blockdiagramm, das die Struktur eines
integrierten Schaltkreises einer weiteren Ausführungsform der Erfin
dung zeigt. Bei dieser Ausführungsform wird der von den SRLs 4a-4r
gebildete Abtastpfad nicht nur als Testdaten-Übertragungspfad, son
dern auch als Übertragungspfad für die Abtastpfad-Auswahldaten ver
wendet. Entsprechend weist die Ausführung der Fig. 11 Auswahldaten-
Halteschaltkreise 90a-90c statt der Auswahldatenhalte-/
übertragungsschaltkreise 9a-9c der Ausführungsform von Fig. 1 auf.
Jeder der Auswahldaten-Halteschaltkreise 90a-90c ist mit dem Abtast
pfad des entsprechenden Modules verbunden, um die Auswahldaten vom
Abtastpfad zu erhalten. Bezüglich der Ausführungsform von Fig. 11
sind ein Auswahldaten-Einstellsignal-(TSS-)Anschluß 301 und ein
Rückstellsignal-(RSS-)Anschluß 302 gebildet. Das vom TSS-Anschluß
301 angelegte Auswahldaten-Einstellsignal und das vom RSS-Anschluß
302 zugeführte Rückstellsignal werden jeweils an die Auswahldaten-
Halteschaltkreise 90a-90c angelegt. Da die anderen Elemente der Aus
führungsform von Fig. 11 mit denjenigen der Ausführungsform in Fig.
1 übereinstimmen, weisen die entsprechenden Elemente identisch Be
zugszeichen auf und ihre Beschreibung wird nicht wiederholt.
Fig. 12 stellt ein detailliertes Blockdiagramm eines Testschaltkrei
ses mit einem Abtastpfad, einer Umgehungsleitung 114, einem Auswahl
schaltkreis (MUX) 5a und einem Auswahldaten-Halteschaltkreis 90a des
Modules 2a der Fig. 11 dar.
Bezüglich Fig. 12 werden die vom Ausgangsanschluß SO des SRL 4f aus
gegebenen Daten dem MUX 5a und über die Auswahldaten-Leseleitung 21
dem Auswahldaten-Halteschaltkreis 90a zugeführt. Ferner wird dem
Auswahldaten-Halteschaltkreis 90a ein Einstellsignal vom TSS-An
schluß 301 (siehe Fig. 11) und ein Rückstellsignal vom RSS-Anschluß
302 (Fig. 11) zugeführt.
Unter Bezugnahme auf die Fig. 13 wird nun die Detailstruktur des
Auswahldaten-Halteschaltkreises 90a beschrieben. Der Auswahldaten-
Halteschaltkreis 90a unterscheidet sich in den folgenden Punkten von
Auswahldatenhalte-/übertragungsschaltkreis 9a der Fig. 4. Der BDI-
Anschluß 78 ist mit dem Eingang des aus einem n-Kanal Transistor be
stehenden Übertragungsgatters 63 verbunden. Das Gate des Übertra
gungsgatters 63 ist mit dem TSS-Anschluß 77, der BDI-Anschluß 78 mit
der Auswahldaten-Leseleitung 21 der Fig. 12 und der TSS-Anschluß 77
mit dem TSS-Anschluß der Fig. 11 verbunden. Zwischen dem Eingang des
Verriegelungsschaltkreises 84 und Masse ist ein Transistor 80 zum
Rückstellen eingesetzt, dessen Gate mit dem RSS-Anschluß 79 verbun
den ist. Der RSS-Anschluß 79 ist mit dem RSS-Anschluß 302 der Fig.
11, der Ausgang des Verriegelungsschaltkreises 84 sowohl mit dem
SEL-Anschluß 76 als auch jeweils mit einem Eingang der NAND-Gatter
51-54 verbunden. Da die anderen Elemente des Auswahldaten-Hal
teschaltkreises 90a in Fig. 13 mit denjenigen des Auswahldatenhalte-/
übertragungsschaltkreises 9a der Fig. 4 übereinstimmen, weisen die
einander entsprechenden Elemente identische Bezugszeichen auf und
eine Beschreibung wird unterlassen. Die anderen Auswahldaten-Hal
teschaltkreise 90b und 90c besitzen Strukturen, die ähnlich der des
Auswahldaten-Halteschaltkreises 90a der Fig. 13 sind.
Der Auswahldaten-Halteschaltkreis 90a weist weder ein Übertragungs
gatter 70 noch einen Verriegelungsschaltkreis 85 auf, die beide im
Auswahldatenhalte-/übertragungsschaltkreis 9a gebildet waren. Dies
ist der fall, da im Auswahldaten-Halteschaltkreis 90a nur das Halten
und nicht das Übertragen von Auswahldaten erforderlich ist.
Unter Bezugnahme auf die Zeitdiagramme der Fig. 14 und 15 wird nun
der Betrieb der Ausführungen der Fig. 11-13 erläutert. Ähnlich wie
die Ausführungsform der Fig. 1 besitzt der Testschaltkreis des inte
grierten Schaltkreises der vorliegenden Ausführungsform drei Be
triebsmodi: einen Abtastpfad-Auswahlmodus zum Festlegen, welcher Ab
tastpfad ausgewählt werden soll; einen Funktionsmodul-Testmodus zum
Prüfen des Funktionsmodules durch den ausgewählten Abtastpfad; einen
Normalbetriebsmodus zum Betreiben der integrierten Schaltkreisein
richtung im Normalbetrieb. Im folgenden werden nacheinander die De
tails eines jeden Betriebsmodus′ beschrieben.
Die Auswahldaten zum Steuern der MUX 5a-5c werden seriell über den
Abtastpfad übertragen, um in den Auswahldaten-Halteschaltkreisen
90a-90c eingestellt zu werden.
Es ist daher erforderlich, daß sich alle MUX 5a-5c zuerst in einem
Zustand befinden, in dem der Ausgang des Abtastpfades und nicht die
Umgehungsleitung ausgewählt wird. Das vom RSS-Anschluß 302 angelegte
Rückstellsignal wird zu diesem Zweck auf den H-Pegel gebracht.
Bezüglich der Fig. 13 arbeitet z. B. der Auswahldaten-Halteschalt
kreis 90a in folgender Weise. Da sich das vom RSS-Anschluß 79 zuge
führte Rückstellsignal auf dem H-Pegel befindet, ist der Rückstell
transistor 80 durchgeschaltet. Dies bewirkt, daß das Ausgangspoten
tial des Verriegelungsschaltkreises 84 auf dem H-Pegel fixiert ist.
Das H-Pegel-Ausgangssignal des Verriegelungsschaltkreises 84 wird
über den Anschluß 76 dem MUX 5a zugeführt. Da sich das an den MUX 5a
angelegte Auswahlsignal auf dem H-Pegel befindet, wird das Ausgangs
signal des Abtastpfades, d. h. das Ausgangssignal des SRL 4f ausge
wählt und dem SO-Anschluß 13 zugeführt. Eine identische Operation
wird mit den anderen Auswahldaten-Halteschaltkreisen 90b und 90c
ausgeführt. Diese Operation ist in Fig. 15 als "Rückstellen" be
zeichnet.
Nachdem der Ausgang des Abtastpfades in allen MUX 5a-5c ausgewählt
worden ist, werden die Auswahldaten seriell vom Anschluß 6 zuge
führt. Ferner werden auch nicht-überlappende Zweiphasen-Taktsignale
T1 und T2 vom T1-Anschluß 67 bzw. T2-Anschluß 66 zugeführt. Da das
Ausgangspotential des Verriegelungsschaltkreises 84 zu diesem Zeit
punkt auf dem H-Pegel liegt, befindet sich der Steuersignal-Gatter
schaltkreis 86 in einem offenen Zustand. Die Taktsignale T1 und T2
werden über den Steuersignal-Gatterschaltkreis 86 jedem SRL zuge
führt. Entsprechend führt jedes der SRLs 4a-4r eine Schiebeoperation
in Synchronisation mit den Taktsignalen T1 und T2 aus. Dies bewirkt,
daß die vom SI-Anschluß 6 angelegten Auswahldaten sequentiell auf
dem Abtastpfad verschoben werden. In Fig. 15 ist dieser Vorgang als
"Auswahldaten einschieben" bezeichnet.
Wenn die vom SI-Anschluß 6 angelegten Auswahldaten zu den SRLs 4f,
4k und 4r übertragen worden sind, die die niederwertigsten Bits
(LSB) des jeweiligen Abtastpfades bilden, wird das vom TSS-Anschluß
301 an jeden der Auswahldaten-Halteschaltkreise 90a-90c angelegte
Auswahldaten-Einstellsignal auf den H-Pegel aktiviert. Dies bewirkt,
daß die in den SRLs 4f, 4k und 4r gehaltenen Auswahldaten in die Da
tenhalteschaltkreise 90a, 90b bzw. 90c eingelesen und dort gehalten
werden. Dies wird nun unter Verwendung des Auswahldaten-Halteschalt
kreises 90a der Fig. 13 als Beispiel im Detail erläutert.
Das Übertragungsgatter 63 wird durch das den H-Pegel erreichende
Auswahldaten-Einstellsignal durchgeschaltet. Dies bewirkt, daß die
über die Auswahldaten-Leseleitung 21 vom SRL 4f zugeführten Auswahl
daten im Inverter 601 invertiert werden, um vom Verriegelungsschalt
kreis 84 gelesen und gehalten zu werden. Dieser Vorgang ist in Fig.
15 mit "Auswahldaten lesen" bezeichnet.
Der Auswahlzustand eines jeden der MUX 5a-5c wird durch die in den
Auswahldaten-Halteschaltkreisen 90a-90c eingestellten Auswahldaten
gesteuert. Soll beispielsweise eine Funktionsprüfung des Funktions
modules 3a ausgeführt werden, so stellen die SRLs 4a-4f des Modules
2a die einzigen zum Testen erforderlichen SRLs dar. Daher werden die
Auswahldaten so eingestellt, daß in diesem Abtastpfad-Auswahlmodus
nur der MUX 5a den Ausgang des Abtastpfades auswählt. Die anderen
Abtastpfade werden in den nicht-ausgewählten Zustand versetzt und
die Testdaten durchlaufen die Umgehungsleitung. Obiges ist für Fälle
ähnlich, in denen eine Funktionsprüfung für andere Funktionsmodule
ausgeführt wird. Die Auswahldaten werden so eingestellt, daß sich
nur der dem zu prüfenden Funktionsmodul entsprechende Abtastpfad in
einem ausgewählten Zustand befindet.
Im folgenden wird der Fall beschrieben, wenn das Funktionsmodul 3a
der Fig. 11 geprüft bzw. nicht geprüft werden soll.
- (a) Das Funktionsmodul 3a ist nicht als Testobjekt ausgewählt worden.
Die im Verriegelungsschaltkreis 84 eingestellten Daten befinden sich
auf dem L-Pegel. Entsprechend liegt auch das vom SEL-Anschluß 76 an
den MUX 5a angelegte Auswahlsignal auf dem L-Pegel. Der MUX 5a wählt
das Ausgangssignal der Umgehungsleitung 114 aus, um dieses dem SO-
Anschluß 13 zuzuführen. Die vom SI-Anschluß 12 zugeführten Daten
werden direkt zum SO-Anschluß 13 übertragen.
Da sich der Ausgang des Verriegelungsschaltkreises 84 auf dem L-Pe
gel befindet, leitet der Steuersignal-Gatterschaltkreis 86 weder das
Abtastsignal, das Taktsignal noch die Taktsignale T1 und T2 an die
SRLs 4a-4f weiter. Keines der SRLs 4a-4f arbeitet und die Eingangs-
und Ausgangszustände des Funktionsmodules behalten denselben Zustand
bei.
Dies verhindert, daß unerwartete Daten an einen nicht zu prüfenden
Schaltkreisblock angelegt werden. Es ist ferner möglich, die Lei
stungsaufnahme anderer Schaltkreisblöcke zu null zu machen, indem
die nicht zu prüfenden Blöcke in den nicht-ausgewählten Zustand ge
bracht werden, so daß die Leistungsaufnahme von ausschließlich einem
bestimmten Block gemessen werden kann.
- (b) Das Funktionsmodul 3a ist als Testobjekt ausgewählt worden.
Im Verriegelungsschaltkreis 84 befinden sich Auswahldaten mit H-Pe
gel. Der Auswahldaten-Halteschaltkreis 90 führt dem MUX 5a über den
SEL-Anschluß 76 ein Auswahlsignal mit H-Pegel zu. Der MUX 5a ist vom
Auswahlsignal abhängig, um das Ausgangssignal des Abtastpfades aus
zuwählen und dieses dem SO-Anschluß 13 zuzuführen.
Da der Ausgang des Verriegelungsschaltkreises 84 auf dem H-Pegel
liegt, befindet sich der Steuersignal-Gatterschaltkreis 86 in einem
offenen Zustand. Das Abtastsignal, Taktsignal und die Taktsignale T1
und T2 werden über den Gatterschaltkreis 86 an die SRLs 4a-4f ange
legt.
Die Struktur des SRL der vorliegenden Ausführungsform stimmt mit
derjenigen des SRL von Fig. 3 überein. Bezüglich Fig. 3 werden die
vom SI-Anschluß 12 (siehe Fig. 12) angelegten Testdaten über den SI-
Anschluß 47 beispielsweise dem Inverter 30 des SRL 4a zugeführt. Der
H-Pegel des Taktsignales T1 bewirkt, daß das Übertragungsgatter 40
offen ist. Dann werden die Testdaten im Verriegelungsschaltkreis 81
gespeichert.
Das Taktsignal T2 wird vom T2-Anschluß 44 an das Gate des Übertra
gungsgatters 41 angelegt, um dieses zu öffnen. Die im Verriegelungs
schaltkreis 81 gehaltenen Daten werden zum Verriegelungsschaltkreis
82 übertragen. Das Ausgangssignal des Verriegelungsschaltkreises 82
wird über den Inverter 38 und den SO-Anschluß 50 dem nachfolgenden
SRL 4b zugeführt.
Durch abwechselndes Anlegen der Taktsignale T1 und T2 an den SRL 4a
werden die Testdaten über den SI-Anschluß 47, die Verriegelungs
schaltkreise 81 und 82 und den SO-Anschluß 50 zum nachfolgenden
Schaltkreis übertragen. Damit werden die Testdaten auf dem von den
SRLs 4a-4f gebildeten Abtastpfad seriell weitergegeben.
Die gewünschten Testdaten werden durch sequentielles Übertragen von
Testdaten vom SI-Anschluß 12 auf den Abtastpfad in jedem der SRLs
4a-4f eingestellt. Die Testdaten werden im Verriegelungsschaltkreis
82 als Ausgangspotential des Inverters 33 gehalten.
Die oben beschriebene Operation ist in Fig. 14 als "Testdaten ein
schieben" bezeichnet.
Als nächstes wird das Taktsignal über den TG-Anschluß 43 an das
Übertragungsgatter 42 angelegt. Die im Verriegelungsschaltkreis 82
gehaltenen Daten werden zum Verriegelungsschaltkreis 83 übertragen,
um im Inverter 37 invertiert und am DO-Anschluß 18 abgegeben zu wer
den. Der DO-Anschluß 18 ist mit dem Eingangsanschluß des Funktions
modules 3a (Fig. 11) verbunden, um Testdaten an das Funktionsmodul
3a anzulegen.
Das Funktionsmodul 3a arbeitet in Abhängigkeit von den Testdaten,
die vom Eingangsanschluß zugeführt werden, um die Ergebnisse am Aus
gangsanschluß bereitzustellen. Der Ausgangsanschluß des Funktionsmo
dules 3a ist mit dem DI-Anschluß 15 beispielsweise des SRL 4a ver
bunden.
Wie im Zyklus "Test ausführen" in Fig. 14 gezeigt ist, wird das Ab
tastsignal, das die Speicherung der Daten angibt, an das Übertra
gungsgatter 39 des SRL 4a vom STB-Anschluß 45 angelegt, nachdem das
Taktsignal auf den L-Pegel zurückgekehrt ist. Als Reaktion darauf
wird das Übertragungsgatter 39 geöffnet, wodurch die vom DI-Anschluß
15 zugeführten Daten im Verriegelungsschaltkreis 81 gehalten werden.
Während dieser Zeitspanne wird das Taktsignal T1 auf dem L-Pegel ge
halten. Der Verriegelungsschaltkreis 81 hält dabei die Ausgangsdaten
des Funktionsmodules 3a. Dann kehrt das Abtastsignal auf den L-Pegel
zurück.
Das Taktsignal T2 wird vom T2-Anschluß 44 an das Übertragungsgatter
41 angelegt, um dieses zu öffnen. Die hierin gespeicherten Daten
werden dem Verriegelungsschaltkreis 82 zugeführt. Dann werden nicht
überlappende Zweiphasen-Taktsignale T1 und T2 an die Gates der Über
tragungsgatter 40 bzw. 41 angelegt. Als Reaktion darauf, werden die
im Verriegelungsschaltkreis 82 gespeicherten Daten vom SO-Anschluß
50 dem nachfolgenden SRL 4b zugeführt. Wie bei der Operation zum
Zeitpunkt des oben erwähnten Testdaten einschiebens, geben die SRLs
4a-4f sequentiell die vom SI-Anschluß zugeführten Daten an den SO-
Anschluß weiter. Die Daten des in den jeweiligen SRLs 4a-4f gespei
cherten Testergebnisses werden seriell vom SRL 4f an den MUX 5a
übertragen.
Bezüglich Fig. 12 wird MUX 5a so eingestellt, daß die Daten des Ab
tastpfades ausgegeben werden. Die Daten der Testergebnisse werden
daher dem SO-Anschluß 13 zugeführt. Wird eine Prüfung des gewünsch
ten Funktionsmodules entsprechend den vom SI-Anschluß 6 angelegten
Testdaten im integrierten Schaltkreis 1 (Fig. 11) ausgeführt, so
durchqueren die Ergebnisse des Abtastpfad, um am SO-Anschluß 7 seri
ell abgegeben zu werden. Die Testergebnisse können identifiziert
werden, indem man die Ausgangssignale des SO-Anschlusses 37 mit vor
her erstellten Daten vergleicht.
Der beschriebene Vorgang ist in Fig. 14 mit "Testdaten ausschieben"
bezeichnet.
Diese Operationen werden weitergeführt, bis alle Testmuster des
Funktionsmodules 3a vervollständigt sind.
- (c) Ist die Prüfung des Funktionsmodules 3a beendet worden und ist es erforderlich, andere Funktionsmodule zu testen, wo werden die Operationen (a) und (b) wiederholt.
- (d) Nach der Beendigung des Prüfens muß der integrierte Schaltkreis 1 (Fig. 11) in den Normalbetriebsmodus zurückgeführt werden. Es ist daher notwendig, die notwendigen Daten in jedem der Auswahldaten- Halteschaltkreise 90a-90c einzustellen. Diese Operation wird ausge führt, indem man Daten, die den Normalbetrieb angeben, seriell vom SSI-Anschluß 10 über den Abtastpfad überträgt. Dieser Vorgang stimmt mit dem vorher angeführten "Abtastpfad-Auswahlmodus" überein.
Während des Normalbetriebes darf keines der SRLs den Datenfluß zwi
schen den einzelnen Funktionsmodulen beeinflussen. Die SRLs 4a-4r
werden so gesteuert, daß sie als einfache nicht-invertierende Trei
ber arbeiten, die im Normalbetriebsmodus eine unbeschränkte Daten
übertragung vom DI-Anschluß an den DO-Anschluß 18 erlauben.
Um den vorher angeführten Zustand zu erreichen, wird der RSS-An
schluß 302 zuerst auf dem H-Pegel fixiert. Dies bewirkt, daß der
Rückstelltransistor 80 beispielsweise im Auswahldaten-Halteschalt
kreis 90a der Fig. 13 durchschaltet, wodurch der Eingang des Verrie
gelungsschaltkreises 84 auf den L-Pegel gezogen wird. Dies führt zu
einem H-Pegel des Ausgangspotentiales des Verriegelungsschaltkreises
84. Als Reaktion hierauf erreicht der Steuersignal-Gatterschaltkreis 86
einen geöffneten Zustand. Ferner sind der STB-Anschluß 64, der
TG-Anschluß 65 und der T2-Anschluß 66 auf dem H-Pegel fixiert, wäh
rend der T1-Anschluß 67 den L-Pegel annimmt. Da sich der Steuersi
gnal-Gatterschaltkreis 86 zu diesem Zeitpunkt in einem offenen Zu
stand befindet, liegen der TG-Anschluß 43, der T2-Anschluß 44 und
der SRB-Anschluß 45 der Fig. 3 auf dem H-Pegel, während der T1-An
schluß 48 auf dem L-Pegel fixiert ist. Als Folge davon ist das Über
tragungsgatter 40 geschlossen, während die Übertragungsgatter 39, 41
und 42 alle offen sind. Entsprechend gestattet SRL 4a eine unbe
schränkte Datenübertragung zwischen dem DI-Anschluß 15 und dem DO-
Anschluß 18.
Zwischen dem DI-Anschluß 15 und dem DO-Anschluß 18 befinden sich
vier Inverter 29, 31, 33 und 37. Die an den DI-Anschluß 15 angeleg
ten Daten werden viermal invertiert und vom DO-Anschluß 18 mit glei
chem Wert ausgegeben. Mit anderen Worten arbeitet SRL 4a als nicht
invertierender Treiber.
Der Betrieb der anderen SRLs 4b-4r erfolgt in ähnlicher Weise wie
beim oben angeführten SRL 4a. Die Datenübertragung zwischen den ein
zelnen Funktionsmodulen wird nicht blockiert, wodurch der inte
grierte Schaltkreis 1 der Fig. 11 eine normale Operation ohne Unan
nehmlichkeiten ausführt.
Fig. 16 zeigt ein schematisches Blockdiagramm eines integrierten
Schaltkreises, auf den die Testschaltkreistechniken entsprechend der
Ausführungsform der Fig. 11 beim hierarchischen Entwurf angewandt
worden sind. Zur Vereinfachung ist in Fig. 16 nur der Testschalt
kreis eines jeden Modules als dessen Strukturelement dargestellt.
Der integrierte Schaltkreis 1b der Fig. 16 weist eine Struktur auf,
die mit der des integrierten Schaltkreises 1b in Fig. 7 mit Ausnahme
folgender Punkte übereinstimmt. Es sind die Auswahldaten-Hal
teschaltkreise 90a-90e statt der Auswahldatenhalte-/
übertragungsschaltkreise 9a-9e gebildet. SSI-Anschluß 10, SSO-An
schluß 11 und die zwischen dem SSI-Anschluß 10 alle Auswahldaten
halte-/übertragungsschaltkreise 9a-9e in Reihe verbindende Signal
leitung sind entfernt worden. Der integrierte Schaltkreis 1b der
Fig. 16 weist einen TSS-Anschluß 301 und einen RSS-Anschluß 302 auf.
Der TSS-Anschluß 301 und der RSS-Anschluß 302 ist mit jedem der Aus
wahldaten-Halteschaltkreise 90a-90e verbunden.
Der integrierte Schaltkreis 1b der Fig. 16 weist in ähnlicher Weise
wie der integrierte Schaltkreis 1b der Fig. 7 folgende Vorteile auf.
Obwohl das Modul 1a unterer Ebene im integrierten Schaltkreis 1b der
Fig. 16 drei Module 2a-2c unterster Ebene aufweist, stimmen deren
Strukturen mit dem Fall überein, daß diese als individuelle inte
grierte Schaltkreise geschaffen werden. In ähnlicher weise ist der
Aufbau der Module 2a-2c unterster Ebene gleich wie im Fall, daß je
des als individueller Schaltkreis entworfen wird. Es besteht somit
keine Notwendigkeit, die Struktur beim hierarchischen Design zu mo
difizieren.
Bezüglich Fig. 16 ist nur die Bildung von MUXs und Auswahldaten-Hal
teschaltkreisen für die Module unterster Ebene erforderlich. Es ist
nicht notwendig, beim Entwerfen von Modulen höherer Ebene neue
Strukturelemente einzuführen. Eine komplizierte Verdrahtung ist
nicht erforderlich, da die Auswahldaten über den Abtastpfad im je
weiligen Auswahldaten-Halteschaltkreis übertragen werden. Es ist da
her möglich, im Vergleich zum hierarchischen Entwurf herkömmlicher
integrierter Schaltkreise die Layouteffizienz zu steigern.
Bei den oben erwähnten Ausführungsformen werden die Daten nur über
den MUX in dem Modul übertragen, in dem die Umgehungsleitung ausge
wählt worden ist. Zu diesem Zeitpunkt werden die übertragenen Daten
vom MUX (um die Zeit tpd) verzögert. Dies bedeutet, daß eine Gesamt
verzögerung von tpd × n auftritt, falls in n seriellen Modulen die
Umgehungsleitung ausgewählt worden ist. Diese Verzögerungszeit be
einflußt die Schiebeoperation nicht, wenn sie im Vergleich zur
Schiebezykluszeit eines jeden Abtastpfades ausreichend klein ist.
Ist dies nicht der Fall, wie in Fig. 17 dargestellt ist, so ist eine
normale Datenverschiebung nicht möglich. Wird andererseits die
Schiebezykluszeit verlängert, um eine normale Datenübertragung aus
zuführen, so tritt das Problem auf, daß die Schiebezeit zunimmt.
Durch vorheriges Ermitteln des Wertes von n, wenn die durch serielle
Umgehungsleitungen verursachte Ausbreitungsverzögerung (tpd × n)
länger als die (m entspreche) Aktualisierungszeit für die nächsten
Daten (die H-Pegel-Periode des Taktsignales T1) ist, ist es möglich,
eine normale Datenausbreitung sicherzustellen, indem man ein Blind
register DR einfügt, das in den seriellen Umgehungsleitungen (siehe
Fig. 18(b)) nur Schiebeoperationen ausführt, falls die Zahl der se
riellen ausgewählten Umgehungsleitungen größer als m ist (im Falle
von Fig. 18(a)). Das bedeutet, daß die seriell ausgewählten n Umge
hungsleitungen durch Einsetzen eines Blindregisters DR in n1 erste
Leitungen und n2 zweite Leitungen aufgeteilt werden, wie in Fig.
18(b) dargestellt ist. Zwischen SRL 4x und dem Blindregister DR
tritt eine Verzögerung von tpd × n1 und zwischen dem Blindregister
DR und SRL 4y eine Verzögerung von tpd × n2 auf. Da n1 und n2 je
weils kleiner als m sind, liegen die Verzögerungszeiten von tpd × n1
und tpd × n2 im Bereich einer Verzögerungszeit, die die Schiebeope
ration nicht beeinflußt. Entsprechend der Ausführungsform von Fig.
18 kann eine normale Datenübertragung sichergestellt werden, ohne
die Schiebezykluszeit zu verzögern.
Die in Fig. 18(b) gezeigte neue Hinzufügung eines Blindregisters DR
bedeutet ein zusätzliches Schaltkreiselement, was zu einer Vergröße
rung des Schaltkreises führt. Wird eines der den jeweiligen Abtast
pfad bildenden SRLs als Blindregister verwendet, so kann ein Effekt
erzielt werden, der dem der Ausführungsform der Fig. 18 ähnlich ist,
ohne eine neues Element hinzufügen zu müssen. Im folgenden wird eine
derartige Ausführungsform beschrieben.
Fig. 19 ist ein schematisches Blockdiagramm, das den Aufbau einer
weiteren Ausführungsform der Erfindung zeigt. Die Ausführungsform
der Fig. 19 verwendet eines der SRLs, die den jeweiligen Abtastpfad
bilden, als Blindregister. Zu diesem Zweck ist ein Ende der Umge
hungsleitung 114a mit dem Ausgang des SRL 4a und das andere mit dem
Eingang des MUX 5a verbunden. Ein Ende der Umgehungsleitung 114b ist
mit dem Ausgang des SRL 4g und das andere mit dem Eingang des MUX 5b
und ein Ende der Umgehungsleitung 114c mit dem Ausgang des SRL 4l
und das andere mit dem Eingang des MUX 5c verbunden. Die Auswahlda
ten werden über jeweilige Umgehungsleitungen 114a-114c zu den Aus
wahldaten-Halteschaltkreisen 90a′-90c′ übertragen. Das Auswahlein
stellsignal wird über den TSS-Anschluß 301 und das Rückstellsignal
über den RSS-Anschluß 302 jedem Auswahldaten-Halteschaltkreis zuge
führt. Ferner wird ein Umgehungsleitung-Auswahlsignal vom Umgehungs
leitung-Auswahlsignal-(BSS-)Anschluß 303 den jeweiligen Auswahlda
ten-Halteschaltkreisen zugeführt. Da die anderen Elemente der Aus
führungsform von Fig. 19 denen der integrierten Schaltkreiseinrich
tung von Fig. 11 ähnlich sind, weisen einander entsprechende Ele
mente gleiche Bezugszeichen auf und deren Beschreibung wird nicht
wiederholt.
Fig. 20 ist ein Blockdiagramm, das die Struktur eines Testschalt
kreises innerhalb des Modules 2a der Fig. 19 zeigt. In der Figur ist
der SO-Anschluß des SRL 4a über die Umgehungsleitung 114a mit einem
Eingang des MUX 5a verbunden. Der SO-Anschluß des SRL 4a ist über
die Auswahldaten-Leseleitung 21 mit dem BDI-Anschluß des Auswahlda
ten-Halteschaltkreises 90a′, der BSS-Anschluß 303 mit dem BSS-An
schluß des Auswahldaten-Halteschaltkreises 90a′ und die Steuersi
gnal-Eingangsanschlüsse 25 und 26 sowohl mit dem T2- und T1-Anschluß
des Auswahldaten-Halteschaltkreises 90a′ als auch mit dem T2- und
T1-Anschluß des SRL 4a verbunden. Da die anderen Elemente des Test
schaltkreises der Fig. 20 ähnlich denen des Testschaltkreises der
Fig. 12 sind, weisen einander entsprechende Elemente gleiche Bezugs
zeichen auf und deren Beschreibung wird nicht wiederholt.
Die Struktur der Testschaltkreise der anderen Module 2b und 2c ist
ähnlich der des Testschaltkreises von Fig. 20.
Fig. 21 ist ein Schaltbild der Detailstruktur des Auswahldaten-Hal
teschaltkreises 90a′ der Fig. 19. In dieser Figur ist ein n-Kanal
Transistor 88 zwischen den Ausgang des Verriegelungsschaltkreises,
d. h. den Ausgang des Inverters 59 und Masse geschaltet. Das Gate des
Transistors 88 ist mit dem BSS-Anschluß 89 verbunden. Da die anderen
Elemente des Auswahldaten-Halteschaltkreises 90a′ ähnlich denen des
Auswahldaten-Halteschaltkreises 90a der Fig. 13 sind, weisen einan
der entsprechende Elemente gleiche Bezugszeichen auf und deren Be
schreibung wird weggelassen.
Die Strukturen der anderen Auswahldaten-Halteschaltkreise 90b′ und
90c′ sind ähnlich der des Auswahldaten-Halteschaltkreises 90a′ der
Fig. 21.
Im folgenden wird der Betrieb der in den Fig. 19-21 gezeigten Aus
führungsformen erläutert. Der Betrieb wird ähnlich wie bei den oben
angeführten Ausführungsformen in drei Modi beschrieben: (1) Abtast
pfad-Auswahlmodus, (2) Funktionsmodul-Testmodus und (3) Normalbe
triebsmodus.
Zuerst wird eine Spannung mit H-Pegel an den BSS-Anschluß 303 ange
legt, so daß jeder der Auswahldaten-Halteschaltkreise 90a′-90c′ die
jeweiligen Umgehungsleitungen 114a-114c auswählt.
Betrachtet man den Auswahldaten-Halteschaltkreis 90a′ als Beispiel,
so erkennt man, daß der H-Pegel des BSS-Anschlusses 89 bewirkt, daß
der Transistor 88 durchschaltet. Dies fixiert das Potential des Aus
ganges des Verriegelungsschaltkreises 84 auf den L-Pegel. Das Aus
wahlsignal mit L-Pegel wird vom SEL-Anschluß 76 dem MUX 5a über die
Auswahlsignalleitung 28 zugeführt. Daher wählt der MUX 5a die Umge
hungsleitung 114a aus.
Der Betrieb der Testschaltkreise der anderen Module 2b und 2c ist
ähnlich dem oben angeführten.
Als nächstes werden Auswahldaten mit einer Zahl von Bits, die mit
der Zahl der Abtastpfade übereinstimmt, seriell vom SI-Anschluß 6
angelegt. Zu diesem Zeitpunkt werden die nicht-überlappenden Zwei
phasen-Taktsignale T1 und T2 nur den SRLs 4a, 4g und 4l zugeführt.
Die Auswahldaten werden über die SRLs 4a, 4g und 4l übertragen. Sind
die gewünschten Daten zum Auswahldaten-Übertragungsbit eines jeden
Abtastpfades, d. h. zu den SRLs 4a, 4g und 4l übertragen worden, so
wird dem TSS-Anschluß 301 ein Signal mit H-Pegel zugeführt. Entspre
chend wird ein Auswahldaten-Einstellsignal mit H-Pegel jedem der
Auswahldaten-Halteschaltkreise 90a′-90c′ zugeführt.
Beispielsweise erreicht im Auswahldaten-Halteschaltkreis 90a′ der
TSS-Anschluß 77 den H-Pegel, um das Übertragungsgatter 63 durch
zuschalten. Dies bewirkt, daß die vom SRL 4a an den BDI-Anschluß 78
angelegten Auswahldaten im Inverter 601 invertiert und dem Verriege
lungsschaltkreis 84 zugeführt werden. Der Verriegelungsschaltkreis
84 hält die invertierten Daten der vom SRL 4a übertragenen Daten als
Auswahldaten.
Der Betrieb der anderen Auswahldaten-Halteschaltkreise 90b′ und 90c′
ist ähnlich der oben angeführten Operation.
Wie sich aus der oben erläuterten Operation ergibt, werden in jedem
der Auswahldaten-Halteschaltkreise 90a′-90c′ die Auswahldaten einge
stellt. Die Ausführung in Fig. 11 ist derart implementiert, daß die
vom SI-Anschluß 6 angelegten Auswahldaten durch alle Bits, d. h. alle
SRLs im jeweiligen Abtastpfad übertragen werden, wohingegen die Aus
führung in Fig. 19 so implementiert ist, daß die zugeführten Aus
wahldaten nur durch 3 Bits, d. h. DRLs 4a, 4g und 4l übertragen wer
den. Die Übertragungspfadlänge der Auswahldaten in der Ausführung
von Fig. 19 ist damit kürzer als in der Ausführungsform von Fig. 11,
so daß die Auswahldaten im jeweiligen Auswahldaten-Halteschaltkreis
schnell eingestellt werden kann.
Im folgenden werden die Fälle beschrieben, daß z. B. das Funktionsmo
dul 3a der Fig. 19 geprüft bzw. nicht geprüft wird.
- (a) Das Funktionsmodul 3a ist nicht als Testobjekt ausgewählt wor den.
Die im Verriegelungsschaltkreis 84 eingestellten Daten befinden sich
auf dem L-Pegel. Entsprechend liegt auch das vom SEL-Anschluß 76 an
den MUX 5a angelegte Auswahlsignal auf dem L-Pegel. Der MUX 5a wählt
das Ausgangssignal der Umgehungsleitung 114a aus, um dieses an den
SO-Anschluß 13 zu übertragen. Zu diesem Zeitpunkt werden dem SRL 4a
die nicht-überlappenden Zweiphasen-Taktsignale T1 und T2 zugeführt.
SRL 4a hält und schiebt die vom SI-Anschluß 12 zugeführten Daten in
Synchronisation mit den Taktsignalen T1 und T2 weiter. Daher werden
die vom SI-Anschluß 12 zugeführten Daten über SRL 4a und MUX 5a di
rekt zum SO-Anschluß 13 übertragen.
Da sich der Ausgang des Verriegelungsschaltkreises 84 auf dem L-Pe
gel befindet, überträgt der Steuersignal-Gatterschaltkreis 86 weder
das Abtastsignal, das Taktsignal noch die Taktsignale T1 und T2 zu
den SRLs 4a-4f. Entsprechend arbeitet keines der SRLs 4a-4f.
- (b) Das Funktionsmodul 3a ist als Testobjekt ausgewählt worden.
Im Verriegelungsschaltkreis 84 befinden sich Auswahldaten mit H-Pe
gel. Der Auswahldaten-Halteschaltkreis 90a legt über den SEL-An
schluß 76 ein Auswahlsignal mit H-Pegel an den MUX 5a an. MUX 5a ist
vom Auswahlsignal abhängig, um das Ausgangssignal des Abtastpfades
auszuwählen und dieses an den SO-Anschluß 13 zu übertragen.
Da sich der Ausgang des Verriegelungsschaltkreises 84 auf dem H-Pe
gel befindet, ist der Steuersignal-Gatterschaltkreis 86 geöffnet.
Abtastsignal, Taktsignal und Taktsignale T1 und T2 werden über den
Gatterschaltkreis 86 den SRLs 4b-4f zugeführt. Ferner werden das Ab
tastsignal und das Taktsignal über den Gatterschaltkreis auch an den
SRL 4a angelegt. Die Taktsignale T1 und T2 werden dem SRL 4a ohne
den Auswahldaten-Halteschaltkreis zu durchlaufen direkt zugeführt.
Als Reaktion auf die an jeden der SRLs 4a-4f angelegten Steuersi
gnale führt der Abtastpfad aus den SRLs 4a-4f die Operation
"Testdaten einschieben" aus, d. h. die vom SI-Anschluß 12 seriell zu
geführten Testdaten werden weitergeschoben und in einem SRL einge
stellt. Die Operation "Test ausführen" überträgt die in einem vorbe
stimmten SRL eingestellten Testdaten an das Funktionsmodul 3a und
liest und hält die vom Funktionsmodul 3a abgegebenen Testergebnisda
ten in einem vorbestimmten SRL. Die Operation "Testergebnis aus
schieben" schiebt die in einem vorbestimmten SRL gespeicherten Te
stergebnisdaten seriell weiter und gibt sie in serieller Weise am
SO-Anschluß 13 ab. Da die Details der Operationen "Testdaten ein
schieben", "Test ausführen" und "Testergebnis ausschieben" mit denen
der Fig. 11 übereinstimmen, wird die entsprechende Beschreibung
nicht wiederholt.
Diese Operationen werden fortgesetzt, bis alle Testmuster des Funk
tionsmodules 3a vervollständigt sind.
- (c) Ist die Prüfung des Funktionsmodules 3a beendet worden und ist es erforderlich, andere Funktionsmodule zu prüfen, so werden die Operationen von (a) und (b) wiederholt.
- (d) Nach der Beendigung der Prüfung muß der integrierte Schaltkreis 1 (Fig. 11) in den Normalbetriebsmodus zurückgesetzt werden. Es ist daher erforderlich, die notwendigen Daten in jedem der Auswahldaten- Halteschaltkreises 90a′-90c′ einzustellen. Dies wird durch serielles Übertragen von Daten vom SI-Anschluß 6 auf dem Abtastpfad ausge führt, die den Normalbetrieb angeben. Diese Operation ist mit dem oben angeführten "Abtastpfad-Auswahlmodus" identisch.
Der Betrieb im Normalbetriebsmodus ist identisch zu dem der Ausfüh
rungsform der Fig. 11. Da der RSS-Anschluß 302 auf dem H-Pegel fi
xiert ist, befindet sich der Ausgang des Verriegelungsschaltkreises
84 in jedem Auswahldaten-Halteschaltkreis auf dem H-Pegel. Dies be
wirkt, daß der Steuersignal-Gatterschaltkreis 86 in jedem der Aus
wahlsignal-Halteschaltkreise 90a′-90c′ einen offenen Zustand an
nimmt. Dann werden der STB-Anschluß 64, der TG-Anschluß 65 und der
TS-Anschluß 66 auf dem H-Pegel fixiert, während der T1-Anschluß 67
auf dem L-Pegel liegt. Dies erlaubt eine unbeschränkte Datenübertra
gung zwischen dem DI-Anschluß und dem DO-Anschluß in jedem der SRLs
4a-4r. Das bedeutet, daß alle SRLs 4a-4r als einfache nicht-inver
tierende Treiber arbeiten und den Datenfluß zwischen den einzelnen
Funktionsmodulen nicht beeinflussen.
Mit den Ausführungsformen der Fig. 19-21 ist die Unannehmlichkeit,
daß sich die Verzögerungszeit der MUX in den Modulen der nicht-aus
gewählten Abtastpfade (d. h. mit ausgewählter Umgehungsleitung) beim
Funktionsmodul-Testmodus akkumuliert und eine normale Datenübertra
gung verhindert, dadurch gelöst, daß wenigstens das SRL des ersten
Bits in jedem Abtastpfad wie in Fig. 18(b) gezeigt als Blindregister
wirkt, selbst wenn sich eine Mehrzahl von Modulen von nicht-gewähl
ten Abtastpfaden in Reihe befindet.
Die Zahl der als Blindregister im jeweiligen Abtastpfad benutzten
SRLs ist nicht auf eins beschränkt, sondern kann zwei oder mehr be
tragen.
Fig. 22 ist ein schematisches Blockdiagramm eines integrierten
Schaltkreises, auf den die Testschaltkreistechniken der Ausführungs
form von Fig. 19 beim hierarchischen Design angewandt worden sind.
Zur Vereinfachung ist in Fig. 22 nur der Testschaltkreis eines jeden
Modules als Strukturelement gezeigt.
Der integrierte Schaltkreis 1b der Fig. 22 weist mit Ausnahme fol
gender Punkte eine dem integrierten Schaltkreis 1b der Fig. 16 ähn
liche Struktur auf. Statt der Auswahldaten-Halteschaltkreise 90a-90e
sind die Auswahldaten-Halteschaltkreise 90a′-90e′ gebildet. Ferner
ist der BSS-Anschluß 303 hinzugefügt worden, der mit jedem der Aus
wahldaten-Halteschaltkreise 90a′-90e′ verbunden ist. Ein Ende der
Umgehungsleitungen 114a, 114b, 114c, 114d und 114e ist mit den Aus
gängen der SRLs 4a, 4g, 4l bzw. 4v verbunden. Die anderen Enden der
Umgehungsleitungen 114a-114e sind sowohl mit einem Eingang der MUX
5a-5e als auch jeweils mit den Auswahldaten-Halteschaltkreisen 90a′-
90e′ verbunden.
Der integrierte Schaltkreis 1b der Fig. 22 weist ähnlich wie der in
tegrierte Schaltkreis 1b in Fig. 16 folgende Vorteile auf.
Obwohl das Modul 1a unterer Ebene im integrierten Schaltkreis 1b der
Fig. 22 drei Module 2a-2c tiefster Ebene aufweist, ist deren Struk
tur gleich wie im Fall, daß Modul 1a als individueller integrierter
Schaltkreis entworfen wird. In ähnlicher Weise ist die Struktur ei
nes jeden Modules 2a-2c unterster Ebene gleich wie im Fall, daß je
des individuell entworfen wird. Es ist daher nicht notwendig, beim
hierarchischen Entwurf irgendeine Modifikation an deren Struktur
vorzunehmen.
Aus Fig. 22 ist ersichtlich, daß die MUXs und Auswahldaten-Hal
teschaltkreise nur bei den Modulen tiefster Ebene gebildet werden
müssen. Es ist nicht notwendig, beim Entwerfen der oben angeführten
Module neue Strukturelemente einzuführen. Ferner ist keine kompli
zierte Verdrahtung erforderlich, da die Auswahldaten über eine Umge
hungsleitung in den jeweiligen Auswahldaten-Halteschaltkreis über
tragen werden. Es ist möglich, die Layouteffizienz im Vergleich zum
hierarchischen Design herkömmlicher integrierter Schaltkreis zu ver
bessern.
Fig. 23 ist ein Blockdiagramm, das die Struktur eines Testschalt
kreises zeigt, der im integrierten Schaltkreis einer weiteren Aus
führungsform verwendet wird. Bei dieser Ausführungs
form werden die von den Steuersignal-Eingangsanschlüssen 23-26 ange
legten Steuersignale, d. h. Abtastsignal, Taktsignal und die Taktsi
gnale T1 und T2 direkt den jeweiligen SRLs 4a-4f zugeführt, ohne
über die Auswahldaten-Halteschaltkreise zu laufen. Dies bedeutet,
daß sich die SRLs unabhängig von den im Auswahldaten-Halteschalt
kreis 90a′′ gehaltenen Daten stets in einem Betriebszustand befinden.
Daher ist eine Steuerung wie bei der Ausführungsform der Fig. 19,
alle SRLs durch das an den RSS-Anschluß 302 angelegte Rückstellsi
gnal in einen Betriebszustand zu versetzen, nicht erforderlich. In
der Ausführungsform der Fig. 23 ist der RSS-Anschluß 302 entfernt
worden und es ist im Auswahldaten-Halteschaltkreis 90a′′ kein Rück
stellsignal enthalten.
Fig. 24 ist ein Schaltbild, das die Detailstruktur des Auswahldaten-
Halteschaltkreises 90a′′ der Fig. 23 zeigt. In der Figur ist der Aus
wahldaten-Halteschaltkreis 90a′′ mit Ausnahme folgender Punkte ähn
lich dem Auswahldaten-Halteschaltkreis 90a′ der Fig. 21. Der Aus
wahldaten-Halteschaltkreis 90a′′ weist keinen Steuersignal-Gatter
schaltkreis 86 auf. Ferner ist kein Rückstelltransistor 80 gebildet.
Da die anderen Elemente des Testschaltkreises der Fig. 23 ähnlich
denen des Testschaltkreises in Fig. 20 sind, weisen einander ent
sprechende Elemente gleiche Bezugszeichen auf und deren Beschreibung
wird nicht wiederholt. Jedes im integrierten Schaltkreis geschaffene
Modul weist einen Testschaltkreis mit einer Struktur auf, die den in
Fig. 23 und 24 gezeigten ähnlich ist.
Bei der Ausführungsform der Fig. 23 führt jedes SRL 4a-4f in Abhän
gigkeit von Abtastsignal, Taktsignal und den Taktsignalen T1 und T2
unabhängig davon eine Schiebeoperation aus, ob der von den SRLs 4a-
4f gebildete Abtastpfad zum Testzeitpunkt ausgewählt worden ist oder
nicht. Selbst wenn ein Modul mit eingestellten SRLs 4a-4f kein Test
objekt darstellt, werden dem Modul verschiedene sich ändernde Daten
zugeführt. Ferner arbeiten auch Funktionsmodule, die kein Testobjekt
darstellen, aufgrund der Eingangsänderung, so daß ein gewisses Quan
tum an Leistung aufgenommen wird. Es ist daher nicht möglich, die
vom geprüften Funktionsmodul aufgenommene Leistung exakt zu messen.
Es besteht jedoch der Vorteil, daß der integrierte Schaltkreis unter
Verwendung des in den Fig. 23 und 24 gezeigten Aufbaus mit einfachen
Strukturen entworfen werden kann.
Es ist zu bemerken, daß die Erfindung nicht auf die beschriebenen
Ausführungsformen beschränkt ist und vielfältige Variationen möglich
sind.
- (1) Die oben beschriebenen Ausführungsformen werden derart implemen tiert, daß für jedes Funktionsmodul individuell ein Abtastpfad ge bildet wird, mit dem nur die Prüfung des entsprechenden Funktionsmo dules ausgeführt wird. Es muß jedoch nicht jedes Funktionsmodul in dividuell einen Abtastpfad aufweisen. Es ist nur notwendig, daß der Abtastpfad so implementiert ist, daß eine Prüfung eines beliebigen Funktionsmodules ausgeführt werden kann. Beispielsweise kann ein Ab tastpfad implementiert werden, um Testdaten an ein bestimmtes Funk tionsmodul anzulegen und die Testergebnisse von einem anderen Funk tionsmodul zu lesen. Alternativ kann ein Abtastpfad implementiert sein, um Testdaten an eine Mehrzahl von Funktionsmodulen anzulegen und die Testergebnisdaten von einer Mehrzahl von Testmodulen zu le sen.
- (2) Obwohl der Logikschaltkreis innerhalb der integrierten Schalt kreiseinrichtung als Funktionsmodul für jeden vorbestimmten Block modularisiert ist, ist es nicht erforderlich, jeden Logikschaltkreis zu modularisieren.
- (3) Obwohl jeder Abtastpfad mit einer Mehrzahl von Bits, d. h. einer Mehrzahl von SRLs in den oben angeführten Ausführungsformen imple mentiert ist, kann jeder Abtastpfad auch mit einem Bit implementiert sein.
- (4) Jeder Abtastpfad ist nicht auf die Ausführung von Tests des Lo gikschaltkreises in der integrierten Schaltkreiseinrichtung be schränkt, sondern kann beispielsweise auch dazu benutzt werden, Un terbrechungen von Signalleitungen zwischen Steuer- und Beobachtungs punkten zu prüfen.
- (5) Es ist nicht erforderlich, die den jeweiligen Abtastpfad bilden den SRLs sowohl mit dem Steuer- als auch dem Beobachtungspunkt in der integrierten Schaltkreiseinrichtung zu verbinden. Die SRLs kön nen auch nur mit einem von diesen verbunden sein.
- (6) Obwohl jeder Abtastpfad für Prüfungen innerhalb der integrierten Schaltkreiseinrichtung verwendet wird, kann er auch für andere An wendungen benutzt werden. Beispielsweise kann der jeweilige Abtast pfad zum Übertragen von anderen Daten als Testdaten (z. B. Systemda ten) an einen Steuerungspunkt innerhalb der integrierten Schaltkrei seinrichtung und zum Lesen und Weiterschieben von Daten von einem Beobachtungspunkt nach außen verwendet werden.
- (7) Die Prüfung einer Mehrzahl von integrierten Schaltkreiseinrich tungen kann gleichzeitig ausgeführt werden, indem eine Mehrzahl von integrierten Schaltkreiseinrichtungen, die jeweils einen oder meh rere Abtastpfade aufweisen, auf einer Platine montiert werden, und der Abtastpfad der jeweiligen integrierten Schaltkreiseinrichtungen in Reihe geschaltet werden. Dies bedeutet, daß es nur einen Abtast pfad gibt.
Damit erfordert die vorliegende Erfindung nur eine Struktur, bei der
alle seriell von einer externen Quelle zugeführten Daten
(Steuerpunktdaten) auf einem Abtastpfad übertragen werden, um an
einen Steuerpunkt innerhalb der integrierten Schaltkreiseinrichtung
angelegt zu werden. Ferner müssen die Beobachtungspunktdaten von ei
nem Beobachtungspunkt gelesen und weitergeschoben werden, um diese
seriell nach außen abzugeben. Deren Verwendung oder die Struktur und
die Zahl der Abtastpfade ist nicht durch die oben angeführten Aus
führungsformen beschränkt.
Es ist die Zahl der
Signalleitungen zum Übertragen der Auswahldaten und die Zahl deren
Ein-/Ausgabepins unabhängig von der internen Struktur der integrier
ten Schaltkreiseinrichtung stets konstant. Es ist daher möglich, die
Verdrahtungsfläche und die Zahl der Anschlüsse im Vergleich mit ei
ner herkömmlichen integrierten Schaltkreiseinrichtung, bei der die
Zahl der Signalleitungen und I/O-Pins mit der Zahl der Funktionsmo
dule ansteigt, zu vermindern.
Es sind die Auswahldaten-Halte
einrichtungen und die Umgehungseinrichtungen für jede Schieberegi
stereinrichtung gebildet. Es ist möglich, die Last des Entwurfes in
tegrierter Schaltkreiseinrichtungen zu lindern, indem bei einer Mo
difikation jede Einrichtung entsprechend der Änderung der internen
Struktur der integrierten Schaltkreiseinrichtung vergrößert oder
verkleinert wird.
Es ist
nicht erforderlich, die Strukturen der Schieberegistereinrichtung,
Auswahldaten-Halteeinrichtung und Umgehungseinrichtung beim hierar
chischen Design der integrierten Schaltkreiseinrichtung zu modifi
zieren. Auch ist die Hinzufügung einer neuen Struktur nicht erfor
derlich, so daß die Erfindung besonders für ein hierarchisches De
sign geeignet ist.
Darüber hinaus ist die Auswahldaten-Halteeinrichtung
bezüglich des von den Schieberegistereinrich
tungen gebildeten Datenübertragungspfades extern geschaffen. Die
Auswahldaten-Halteeinrichtung erzeugt beim Übertragen von Steuer
punkt- oder Beobachtungspunktdaten keine überflüssigen Bits im Da
tenübertragungspfad, so daß diese Daten schnell übertragen werden.
Claims (28)
1. Integrierte Schaltkreiseinrichtung mit einer Mehrzahl von Steuer
punkten und einer Mehrzahl von Beobachtungspunkten im Inneren, auf
weisend
einen einzelnen ersten Dateneingangsanschluß (6, 6b) zum seriellen Zuführen von Steuerpunktdaten, die dem Steuerpunkt zugeführt werden sollen,
einen einzelnen ersten Datenausgangsanschluß (7, 7b) zum seriellen Bereitstellen von Beobachtungspunktdaten, die vom Beobachtungspunkt erhalten worden sind,
einen einzelnen zweiten Dateneingangsanschluß (10) zum seriellen Zu führen der Auswahldaten,
einen einzelnen zweiten Datenausgangsanschluß (11),
eine Mehrzahl von in Reihe geschalteten Schieberegistereinrichtungen (4a-4f, 4g-4k, 4l-4r, 4s-4u, 4v-4x), die zwischen dem ersten Daten eingangsanschluß (6, 6b) und dem zweiten Datenausgangsanschluß (7, 7b) eingesetzt sind, wobei jede mit dem Steuerpunkt und/oder dem Be obachtungspunkt verbunden ist,
eine Mehrzahl von Auswahldaten-Halteeinrichtungen (9a-9e, 9a′), die für jede der Schieberegistereinrichtungen gebildet, miteinander in Reihe geschaltet und zwischen dem zweiten Dateneingangsanschluß (10) und dem zweiten Datenausgangsanschluß (11) eingesetzt sind, zum Schieben und Halten der vom zweiten Dateneingangsanschluß (10) zuge führten Auswahldaten, und
eine Mehrzahl von Umgehungseinrichtungen (114, 114a-114e, 5a-5e), die für jede der Schieberegistereinrichtungen gebildet sind und je weils in Abhängigkeit von den in der entsprechenden Auswahldaten- Halteeinrichtung gehaltenen Auswahldaten arbeiten, zum Bilden eines Datenumgehungspfades bezüglich der entsprechenden Schieberegister einrichtung, wenn die Auswahldaten die entsprechende Schieberegi stereinrichtung nicht auswählen,
wobei die Schieberegistereinrichtung die vom ersten Dateneingangsan schluß (6, 6b) zugeführten Steuerpunktdaten weiterschiebt und diese dem entsprechenden Steuerpunkt zuführt und die Beobachtungspunktda ten vom entsprechenden Beobachtungspunkt liest und weiterschiebt, um diese dem ersten Datenausgangsanschluß (7, 7b) zuzuführen.
einen einzelnen ersten Dateneingangsanschluß (6, 6b) zum seriellen Zuführen von Steuerpunktdaten, die dem Steuerpunkt zugeführt werden sollen,
einen einzelnen ersten Datenausgangsanschluß (7, 7b) zum seriellen Bereitstellen von Beobachtungspunktdaten, die vom Beobachtungspunkt erhalten worden sind,
einen einzelnen zweiten Dateneingangsanschluß (10) zum seriellen Zu führen der Auswahldaten,
einen einzelnen zweiten Datenausgangsanschluß (11),
eine Mehrzahl von in Reihe geschalteten Schieberegistereinrichtungen (4a-4f, 4g-4k, 4l-4r, 4s-4u, 4v-4x), die zwischen dem ersten Daten eingangsanschluß (6, 6b) und dem zweiten Datenausgangsanschluß (7, 7b) eingesetzt sind, wobei jede mit dem Steuerpunkt und/oder dem Be obachtungspunkt verbunden ist,
eine Mehrzahl von Auswahldaten-Halteeinrichtungen (9a-9e, 9a′), die für jede der Schieberegistereinrichtungen gebildet, miteinander in Reihe geschaltet und zwischen dem zweiten Dateneingangsanschluß (10) und dem zweiten Datenausgangsanschluß (11) eingesetzt sind, zum Schieben und Halten der vom zweiten Dateneingangsanschluß (10) zuge führten Auswahldaten, und
eine Mehrzahl von Umgehungseinrichtungen (114, 114a-114e, 5a-5e), die für jede der Schieberegistereinrichtungen gebildet sind und je weils in Abhängigkeit von den in der entsprechenden Auswahldaten- Halteeinrichtung gehaltenen Auswahldaten arbeiten, zum Bilden eines Datenumgehungspfades bezüglich der entsprechenden Schieberegister einrichtung, wenn die Auswahldaten die entsprechende Schieberegi stereinrichtung nicht auswählen,
wobei die Schieberegistereinrichtung die vom ersten Dateneingangsan schluß (6, 6b) zugeführten Steuerpunktdaten weiterschiebt und diese dem entsprechenden Steuerpunkt zuführt und die Beobachtungspunktda ten vom entsprechenden Beobachtungspunkt liest und weiterschiebt, um diese dem ersten Datenausgangsanschluß (7, 7b) zuzuführen.
2. Integrierte Schaltkreiseinrichtung mit einer Mehrzahl von Steu
erpunkten und einer Mehrzahl von Beobachtungspunkten im Inneren,
aufweisend
einen einzelnen Dateneingangsanschluß (6, 6b) zum seriellen Zuführen der Steuerpunktdaten und Auswahldaten, die an den Steuerpunkt ange legt werden sollen,
einen einzelnen Datenausgangsanschluß (7, 7b) zum seriellen Bereit stellen der Beobachtungspunktdaten, die vom Beobachtungspunkt erhal ten wurden,
eine Mehrzahl von Schieberegistereinrichtungen (4a-4f, 4g-4k, 4l-4r, 4s-4u, 4v-4x), die in Reihe geschaltet und zwischen dem Datenein gangsanschluß (6, 6b) und dem Datenausgangsanschluß (7, 7b) einge setzt sind und jeweils eine oder mehrere Bitstufen aufweisen, wobei alle Bitstufen mit dem Steuerpunkt und/oder dem Beobachtungspunkt gekoppelt sind,
eine Mehrzahl von Auswahldaten-Halteeinrichtungen (90a-90e, 90a′- 90e′, 90a′′), die für jede der Schieberegistereinrichtungen (4a-4f) gebildet sind, zum Lesen und Halten der Auswahldaten, die vom Daten eingangsanschluß (6, 6b) angelegt und von jeder der Schieberegisterein richtungen weitergeschoben worden sind, von einer beliebigen Bitstufe der entsprechenden Schieberegistereinrichtung, und
eine Mehrzahl von Umgehungseinrichtungen (114, 114a-114e, 5a-5e), die für jede der Schieberegistereinrichtungen gebildet sind und je weils in Abhängigkeit von den in der entsprechenden Auswahldaten- Halteeinrichtung gehaltenen Auswahldaten arbeiten, zum Bilden eines Datenumgehungspfades bezüglich der entsprechenden Schieberegister einrichtung, wenn die Auswahldaten die entsprechende Schieberegi stereinrichtung nicht auswählen,
wobei jede Auswahldaten-Halteeinrichtung bezüglich des durch die je weilige Schieberegistereinrichtung geschaffenen Datenübertragungs pfades extern gebildet ist, und
die Schieberegistereinrichtung die vom Dateneingangsanschluß (6, 6b) zugeführten Steuerpunktdaten dem entsprechenden Steuerpunkt zu führt und die Beobachtungspunktdaten vom entsprechenden Beobachtungspunkt liest und weiterschiebt, um diese dem Datenausgangsanschluß (7, 7b) zuzuführen, wenn die Schieberegistereinrichtung von den Auswahldaten ausgewählt worden ist.
einen einzelnen Dateneingangsanschluß (6, 6b) zum seriellen Zuführen der Steuerpunktdaten und Auswahldaten, die an den Steuerpunkt ange legt werden sollen,
einen einzelnen Datenausgangsanschluß (7, 7b) zum seriellen Bereit stellen der Beobachtungspunktdaten, die vom Beobachtungspunkt erhal ten wurden,
eine Mehrzahl von Schieberegistereinrichtungen (4a-4f, 4g-4k, 4l-4r, 4s-4u, 4v-4x), die in Reihe geschaltet und zwischen dem Datenein gangsanschluß (6, 6b) und dem Datenausgangsanschluß (7, 7b) einge setzt sind und jeweils eine oder mehrere Bitstufen aufweisen, wobei alle Bitstufen mit dem Steuerpunkt und/oder dem Beobachtungspunkt gekoppelt sind,
eine Mehrzahl von Auswahldaten-Halteeinrichtungen (90a-90e, 90a′- 90e′, 90a′′), die für jede der Schieberegistereinrichtungen (4a-4f) gebildet sind, zum Lesen und Halten der Auswahldaten, die vom Daten eingangsanschluß (6, 6b) angelegt und von jeder der Schieberegisterein richtungen weitergeschoben worden sind, von einer beliebigen Bitstufe der entsprechenden Schieberegistereinrichtung, und
eine Mehrzahl von Umgehungseinrichtungen (114, 114a-114e, 5a-5e), die für jede der Schieberegistereinrichtungen gebildet sind und je weils in Abhängigkeit von den in der entsprechenden Auswahldaten- Halteeinrichtung gehaltenen Auswahldaten arbeiten, zum Bilden eines Datenumgehungspfades bezüglich der entsprechenden Schieberegister einrichtung, wenn die Auswahldaten die entsprechende Schieberegi stereinrichtung nicht auswählen,
wobei jede Auswahldaten-Halteeinrichtung bezüglich des durch die je weilige Schieberegistereinrichtung geschaffenen Datenübertragungs pfades extern gebildet ist, und
die Schieberegistereinrichtung die vom Dateneingangsanschluß (6, 6b) zugeführten Steuerpunktdaten dem entsprechenden Steuerpunkt zu führt und die Beobachtungspunktdaten vom entsprechenden Beobachtungspunkt liest und weiterschiebt, um diese dem Datenausgangsanschluß (7, 7b) zuzuführen, wenn die Schieberegistereinrichtung von den Auswahldaten ausgewählt worden ist.
3. Integrierte Schaltkreiseinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeich
net durch eine Mehrzahl von Funktionsmodulen 3a-3c), die jeweils
einen vorbestimmten Logikschaltkreis aufweisen, wobei
die Steuerpunkte und Beobachtungspunkte bezüglich der jeweiligen
Funktionsmodule gebildet sind.
4. Integrierte Schaltkreiseinrichtung nach Anspruch 3, dadurch ge
kennzeichnet, daß
Testdaten des Funktionsmodules (3a-3c) seriell vom ersten Datenein
gangsanschluß (6, 6b) als Steuerpunktdaten zugeführt werden und
Testergebnisdaten des Funktionsmodules (3a-3c) seriell als Beobach
tungspunktdaten vom ersten Datenausgangsanschluß (7, 7b) abgegeben
werden.
5. Integrierte Schaltkreiseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch ge
kennzeichnet, daß
die Umgehungseinrichtung einen Datenumgehungspfad bezüglich der
Schieberegistereinrichtung bildet, die mit dem Steuerpunkt und Beob
achtungspunkt des Funktionsmodules gekoppelt ist, das nicht als
Testobjekt ausgewählt worden ist.
6. Integrierte Schaltkreiseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch ge
kennzeichnet, daß
die Schieberegistereinrichtung, die Auswahldaten-Halteeinrichtung
und die Umgehungseinrichtung für jedes der Funktionsmodule gebildet
sind.
7. Integrierte Schaltkreiseinrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 6, dadurch ge
kennzeichnet, daß
das Funktionsmodul und die entsprechend dem Funktionsmodul gebildete
Schieberegistereinrichtung, Auswahldaten-Halteeinrichtung und Umge
hungseinrichtung als ein Schaltkreisblock (2a-2e) modularisiert
sind, um die kleinste Designeinheit zu bilden.
8. Integrierte Schaltkreiseinrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 7, dadurch ge
kennzeichnet, daß
eine Mehrzahl von Funktionsmodulen und entsprechend der Mehrzahl von
Funktionsmodulen gebildete Mehrzahl von Schieberegistereinrichtun
gen, Auswahldaten-Halteeinrichtungen und Umgehungseinrichtungen als
Schaltkreisblock (1a) höherer Ebene, der eine Designeinheit höherer
hierarchischer Ebene bildet, modularisiert ist,
wobei die Mehrzahl von Schieberegistereinrichtungen innerhalb des
Schaltkreisblockes höherer Ebene in Reihe geschaltet ist.
9. Integrierte Schaltkreiseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch ge
kennzeichnet, daß
jede Schieberegistereinrichtung eine Mehrzahl von Schieberegister-
Verriegelungseinrichtungen (4a-4x) aufweist, die in Reihe geschaltet
und jeweils mit dem Steuerpunkt und/oder Beobachtungspunkt gekoppelt
sind.
10. Integrierte Schaltkreiseinrichtung nach Anspruch 9, dadurch ge
kennzeichnet, daß
jede der Schieberegister-Verriegelungseinrichtungen (4a-4x)
eine Verriegelungseinrichtung (81, 82) zum Verriegeln von Daten,
eine Einrichtung (40, 41) zum Schieben von Daten, die der Verriege
lungseinrichtung von der Schieberegister-Verriegelungseinrichtung
der vorherigen Stufe zugeführt werden, und
eine Einrichtung (42 und/oder 39) zum Übertragen der in der Verrie
gelungseinrichtung verriegelten Daten zum entsprechenden Steuerpunkt
und/oder Schieben der Beobachtungspunktdaten vom entsprechenden Be
obachtungspunkt in die Verriegelungseinrichtung aufweist.
11. Integrierte Schaltkreiseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch ge
kennzeichnet, daß
jede der Auswahldaten-Halteeinrichtungen (9a-9e, 9a′) eine Auswahldaten-Verriegelungseinrichtung (84, 85) zum Verriegeln der Auswahldaten und
eine Einrichtung (63, 70) zum Schieben der Auswahldaten, die von der Auswahldaten-Halteeinrichtung der vorherigen Stufe zugeführt werden, in die Auswahldaten-Verriegelungseinrichtung aufweist.
jede der Auswahldaten-Halteeinrichtungen (9a-9e, 9a′) eine Auswahldaten-Verriegelungseinrichtung (84, 85) zum Verriegeln der Auswahldaten und
eine Einrichtung (63, 70) zum Schieben der Auswahldaten, die von der Auswahldaten-Halteeinrichtung der vorherigen Stufe zugeführt werden, in die Auswahldaten-Verriegelungseinrichtung aufweist.
12. Integrierte Schaltkreiseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, gekennzeich
net durch eine Mehrzahl von Operationsaussetzeinrichtungen (86), die
für jede der Schieberegistereinrichtungen gebildet und von den in
der entsprechenden Auswahldaten-Halteeinrichtung gehaltenen Auswahl
daten abhängig sind, zum Aussetzen der Operation der entsprechenden
Schieberegistereinrichtungen.
13. Integrierte Schaltkreiseinrichtung nach Anspruch 12, dadurch ge
kennzeichnet, daß
jede der Operationsaussetzeinrichtungen die Operation der entspre
chenden Schieberegistereinrichtung aussetzt, wenn von der Umgehungs
einrichtung in der entsprechenden Schieberegistereinrichtung der Da
tenumgehungspfad gebildet wird.
14. Integrierte Schaltkreiseinrichtung nach Anspruch 12 oder 13, dadurch ge
kennzeichnet, daß
jede der Schieberegistereinrichtungen in Abhängigkeit von jedem der
angelegten Betriebstaktsignale (STB, TG, T1, T2) arbeitet und
jede der Operationsaussetzeinrichtungen eine Gattereinrichtung (51-
58) zum Übertragen des Operationstaktsignales, das an die entspre
chende Schieberegistereinrichtung angelegt wird, aufweist.
15. Integrierte Schaltkreiseinrichtung nach Anspruch 14, dadurch ge
kennzeichnet, daß
jede der Schieberegistereinrichtungen eine Mehrzahl von Schieberegi
ster-Verriegelungseinrichtungen (4a-4x), die in Reihe geschaltet und
jeweils mit dem Steuerpunkt und/oder Beobachtungspunkt verbunden
sind, aufweist und
jede der Gattereinrichtungen (51-5) das an die jeweilige Schiebere
gister-Verriegelungseinrichtung der entsprechenden Schieberegister
einrichtung angelegte Betriebstaktsignal überträgt.
16. Integrierte Schaltkreiseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch ge
kennzeichnet, daß
jede der Umgehungseinrichtungen eine Auswahleinrichtung (5a-5e) zum
Auswählen von entweder der Ausgangsdaten oder der Eingangsdaten der
entsprechenden Schieberegistereinrichtung und zum Übertragen dersel
ben an die folgende Schieberegistereinrichtung entsprechend den in
der entsprechenden Auswahldaten-Halteeinrichtung
gehaltenen Auswahldaten aufweist.
17. Integrierte Schaltkreiseinrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 16, dadurch gekennzeichnet,
daß
jede Auswahldaten-Halteeinrichtung (90a-90e) mit dem Ausgang der
letzten Bitstufe der entsprechenden Schieberegistereinrichtung gekoppelt
ist, um Auswahldaten zu halten, die von der Schieberegistereinrichtung
weitergeschoben und von der letzten Bitstufe der entsprechenden Schieberegistereinrichtung
ausgegeben werden.
18. Integrierte Schaltkreiseinrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 17, dadurch gekennzeichnet,
daß
jede der Schieberegistereinrichtungen eine Mehrzahl von Bitstufen aufweist
und
jede der Umgehungseinrichtungen die Ausgangsdaten der Bitstufe mit einer
vorbestimmten Nummer vom Eingangsende der entsprechenden Schieberegistereinrichtung
liest, um den Datenumgehungspfad bezüglich der
nachfolgenden Bitstufe zu bilden.
19. Integrierte Schaltkreiseinrichtung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet,
daß jede der Umgehungseinrichtungen
eine Umgehungsleitung (114, 114a-114e) zum Empfangen der Ausgangsda
ten der Bitstufe einer vorbestimmten Zahl vom Eingangsende der Schiebe
registereinrichtung entsprechend dessen Eingangsende und
eine Auswahleinrichtung (5a-5e) zum Auswählen und Zuführen von ent
weder den Ausgangsdaten der letzten Bitstufe entsprechenden Schiebe
registereinrichtung oder der Daten, die von der Umgehungsleitung um
diese herumgeleitet worden sind, in Abhängigkeit von den in der Aus
wahldaten-Halteeinrichtung gehaltenen Auswahldaten aufweist.
20. Integrierte Schaltkreiseinrichtung nach Anspruch 19, dadurch ge
kennzeichnet, daß
jede der Auswahldaten-Halteeinrichtungen (90a′-90e′, 90a′′) mit der
entsprechenden Umgehungsleitung gekoppelt ist.
21. Integrierte Schaltkreiseinrichtung nach Anspruch 20, gekennzeich
net durch
eine steuerbare Einstelleinrichtung (8) zum steuerbaren Einstellen aller Auswahleinrichtungen, so daß diese die Ausgangsdaten der ent sprechenden Umgehungsleitungen auswählen,
wobei die Auswahldaten vom Dateneingangsanschluß (6, 6b) zugeführt und an alle Auswahldaten-Halteeinrichtungen (90a′-90e′, 90a′′) über tragen werden, nachdem alle Auswahleinrichtungen durch die steuer bare Einstelleinrichtung (88) eingestellt worden sind.
eine steuerbare Einstelleinrichtung (8) zum steuerbaren Einstellen aller Auswahleinrichtungen, so daß diese die Ausgangsdaten der ent sprechenden Umgehungsleitungen auswählen,
wobei die Auswahldaten vom Dateneingangsanschluß (6, 6b) zugeführt und an alle Auswahldaten-Halteeinrichtungen (90a′-90e′, 90a′′) über tragen werden, nachdem alle Auswahleinrichtungen durch die steuer bare Einstelleinrichtung (88) eingestellt worden sind.
22. Integrierte Schaltkreiseinrichtung nach einem der Ansprüche 18 bis 21, dadurch ge
kennzeichnet, daß
jede der Umgehungseinrichtungen die Ausgangsdaten der ersten Bitstufe
vom Eingangsende der entsprechenden Schieberegistereinrichtung
liest, um den Datenumgehungspfad bezüglich der nachfolgenden Bitstufe zu
bilden.
23. Integrierte Schaltkreiseinrichtung nach nach einem der Ansprüche 12 bis 22, dadurch ge
kennzeichnet, daß
jede Bitstufe der Schieberegistereinrichtungen in Abhängigkeit von den
angelegten Betriebstaktsignalen (STB, TG, T1, T2) arbeitet und
jede der Operationsaussetzeinrichtungen eine Gattereinrichtung (51-
58) zum Übertragen der Operationstaktsignale, die an einevorbestimm
te Bitstufe der entsprechende Schieberegistereinrichtung angelegt wer
den, aufweist.
24. Integrierte Schaltkreiseinrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 23, gekenn
zeichnet durch
eine steuerbare Deaktivierungseinrichtung (80) zum steuerbaren Deak tivieren der jeweiligen Umgehungseinrichtung, um zu verhindern, daß der Datenumgehungspfad in allen Schieberegistereinrichtungen gebil det wird, wobei
die vom Eingangsanschluß (6, 6b) angelegten Steuerpunktdaten über die jeweiligen Schieberegistereinrichtungen den jeweiligen Auswahl daten-Halteeinrichtungen (90a-90e) zugeführt werden, wenn alle Umge hungseinrichtungen durch die steuerbare Deaktivierungseinrichtung (80) deaktiviert sind.
eine steuerbare Deaktivierungseinrichtung (80) zum steuerbaren Deak tivieren der jeweiligen Umgehungseinrichtung, um zu verhindern, daß der Datenumgehungspfad in allen Schieberegistereinrichtungen gebil det wird, wobei
die vom Eingangsanschluß (6, 6b) angelegten Steuerpunktdaten über die jeweiligen Schieberegistereinrichtungen den jeweiligen Auswahl daten-Halteeinrichtungen (90a-90e) zugeführt werden, wenn alle Umge hungseinrichtungen durch die steuerbare Deaktivierungseinrichtung (80) deaktiviert sind.
25. Abtastpfadsystem für eine integrierte Schaltkreiseinrichtung mit
einem oder mehreren Steuerpunkten und einem oder mehreren Beobach
tungspunkten im Inneren zum Übertragen extern angelegter Steuer
punktdaten an den Steuerpunkt und zum Übertragen und Bereitstellen
von Beobachtungspunktdaten, die vom Beobachtungspunkt erhalten wur
den, an eine externe Quelle, mit einem oder mehreren Abtastpfadschaltkreisen, wobei jeder Abtastpfadschaltkreis
einen einzelnen Dateneingangsanschluß (12) zum seriellen Zuführen
der Steuerpunktdaten und Auswahldaten,
einen einzelnen Datenausgangsanschluß (13) zum seriellen Bereitstei len der Beobachtungspunktdaten,
eine Schieberegistereinrichtung (4a-4f), die zwischen den Daten eingangsanschluß (12) und den Datenausgangsanschluß (13) eingesetzt ist und eine oder mehrere Bitstufen aufweist, wobei alle Bitstufen mit dem Steuerpunkt und/oder dem Beobachtungspunkt gekoppelt sind,
eine Auswahldaten-Halteeinrichtung (90a, 90a′, 90a′′), die extern be züglich eines Datenübertragungspfades gebildet ist, der von der Schieberegistereinrichtung (4a-4f) zwischen dem Dateneingangsan schluß (12) und dem Datenausgangsanschluß (13) geschaffen wird, zum Lesen und Halten der Auswahldaten, die vom Dateneingangsanschluß an gelegt und der Schieberegistereinrichtung weitergeschoben worden sind, vom Ausgang einer beliebigen Bitstufe der Schieberegistereinrich tung, und
eine Umgehungseinrichtung (114, 5a), die in Abhängigkeit von den in der Auswahldaten-Halteeinrichtung (90a, 90a′, 90a′′) gehaltenen Aus wahldaten arbeitet, zum Bilden eines Datenumgehungspfades bezüglich der Schieberegistereinrichtung, wenn die Auswahldaten die Schiebere gistereinrichtung (4a-4f) nicht auswählen, aufweist,
wobei die Schieberegistereinrichtung (4a-4f) die vom Dateneingangs anschluß (12) zugeführten Steuerpunktdaten weiterschiebt und diese dem Steuerpunkt zuführt und die Beobachtungspunktdaten vom Beobach tungspunkt liest und weiterschiebt, um diese dem Datenausgangsan schluß (13) zuzuführen.
einen einzelnen Datenausgangsanschluß (13) zum seriellen Bereitstei len der Beobachtungspunktdaten,
eine Schieberegistereinrichtung (4a-4f), die zwischen den Daten eingangsanschluß (12) und den Datenausgangsanschluß (13) eingesetzt ist und eine oder mehrere Bitstufen aufweist, wobei alle Bitstufen mit dem Steuerpunkt und/oder dem Beobachtungspunkt gekoppelt sind,
eine Auswahldaten-Halteeinrichtung (90a, 90a′, 90a′′), die extern be züglich eines Datenübertragungspfades gebildet ist, der von der Schieberegistereinrichtung (4a-4f) zwischen dem Dateneingangsan schluß (12) und dem Datenausgangsanschluß (13) geschaffen wird, zum Lesen und Halten der Auswahldaten, die vom Dateneingangsanschluß an gelegt und der Schieberegistereinrichtung weitergeschoben worden sind, vom Ausgang einer beliebigen Bitstufe der Schieberegistereinrich tung, und
eine Umgehungseinrichtung (114, 5a), die in Abhängigkeit von den in der Auswahldaten-Halteeinrichtung (90a, 90a′, 90a′′) gehaltenen Aus wahldaten arbeitet, zum Bilden eines Datenumgehungspfades bezüglich der Schieberegistereinrichtung, wenn die Auswahldaten die Schiebere gistereinrichtung (4a-4f) nicht auswählen, aufweist,
wobei die Schieberegistereinrichtung (4a-4f) die vom Dateneingangs anschluß (12) zugeführten Steuerpunktdaten weiterschiebt und diese dem Steuerpunkt zuführt und die Beobachtungspunktdaten vom Beobach tungspunkt liest und weiterschiebt, um diese dem Datenausgangsan schluß (13) zuzuführen.
26. Abtastpfadsystem nach Anspruch 25, gekennzeichnet durch
eine Mehrzahl dieser Abtastpfadschaltkreise,
wobei die Mehrzahl der Abtastpfadschaltkreise zusammengekoppelt ist,
indem die jeweiligen Dateneingangsanschlüsse (12) und Datenausgangs
anschlüsse (13) in Reihe geschaltet sind.
27. Abtastpfadsystem nach Anspruchs 26, dadurch gekennzeichnet, daß
Synchronisationseinrichtungen in vorbestimmten Abständen eines jeden
Abtastpfadschaltkreises gebildet sind, wobei jede Synchronisations
einheit die Taktung der Ausgabe der vom Abtastpfadschaltkreis der
vorherigen Stufe angelegten Daten mit der Schiebeoperation der
Schieberegistereinrichtung im Abtastpfad der nachfolgenden Stufe
synchronisiert.
28. Abtastpfadsystem nach Anspruch 27, dadurch gekennzeichnet, daß
jede der Synchronisationseinrichtungen eine Schieberegistereinrich
tung (DR) mit wenigstens einer Bitstufe aufweist.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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