DE4040355A1 - Verfahren zur herstellung eines duennen stahlblechs aus stahl mit hohem kohlenstoffgehalt - Google Patents
Verfahren zur herstellung eines duennen stahlblechs aus stahl mit hohem kohlenstoffgehaltInfo
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Description
Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung von dünnen Stahlblechen
aus Stahl mit hohem Kohlenstoffgehalt und insbesondere ein Verfahren zur
Herstellung eines Bleches aus Kohlenstoffstahl mit einem sehr feinen austenitischen
Kristallkorngefüge nach der Wärmebehandlung und welches herkömmlichen
dünnen Stahlblechen im Hinblick auf die Beständigkeit gegen mechanischen
Schock und mechanische Abnutzung überlegen ist und gegen Rißbildung
durch Einwandern von Wasserstoff in den Stahl während der Verwendung beständig
ist.
Für die Herstellung von Ketten, Zahnrädern, Kupplungsbestandteilen, Schlauchverbindern,
Schlauchschellen, Schlössern für Sicherheitsgurte, Beilagscheiben
und dergleichen ist es notwendig, über Stahlbleche der oben beschriebenen Art zu
verfügen, die leicht herzustellen und leicht zu verarbeiten sind.
Im allgemeinen werden solche Gegenstände aus Stählen mit hohem Kohlenstoffgehalt
hergestellt, wie Stählen der Typen S30CM, S70CM, SK7M oder SK4M, oder
niedriglegierten Stählen mit hohem Kohlenstoffgehalt, wie Stählen des Typs
SCM345 oder SCM445, gemäß der japanischen Industrienorm JIS G 3311. Diese
Stähle mit hohem Kohlenstoffgehalt und niedriglegierten Stähle mit hohem
Kohlenstoffgehalt werden erforderlichenfalls nach dem Heißwalzen und Entzundern
durch Ätzen beziehungsweise Beizen mit einem bestimmten Grad der
Dickenverminderung warmgewalzt und durch Erhitzen des Stahls auf eine Temperatur
in der Nähe des AC₁-Punktes während längerer Zeitdauer weichgeglüht
(kugelgeglüht), um die Genauigkeit der Dicke des Bleches und seine Verarbeitbarkeit,
einschließlich Schneiden, Biegen und Pressen, welche Maßnahmen normalerweise
von den Kunden vorgenommen werden, zu verbessern. Nach dem endgültigen
Verformen wird eine Wärmebehandlung, wie ein Abschrecken und Tempern,
eine Zwischenstufen-Vergütung (Austempern) oder dergleichen durchgeführt,
um den hergestellten Gegenstand zu härten, was zu einer Verbesserung der
Verschleißfestigkeit und der Beständigkeit gegen mechanischen Schock führt.
Daher müssen Stahlbleche, die zur Herstellung solcher Gegenstände verwendet
werden, ein relativ hohes Ausmaß der Festigkeit, wie gute Schockbeständigkeit
und Verschleißfestigkeit nach der Wärmebehandlung aufweisen. Zu diesem
Zweck ist es erforderlich, einen Stahl mit einem hohen Kohlenstoffgehalt zu verwenden.
Das die Schockbeständigkeit und Verschleißfestigkeit der fertigen Gegenstände
durch die Wärmebehandlungsbedingungen, insbesondere die Temperatur
beim Tempern beeinflußt werden, werden Stahlbleche "in abgeschrecktem Zustand"
oder "bei 650°C oder darunter (im allgemeinen 180 bis 450°C) getemperte"
Stahlbleche im Fall des abgeschreckten Materials oder einer Zwischenstufen-
Vergütung bei einer Temperatur von 500°C oder darunter (im allgemeinen 200 bis
450°C) unterworfene Stahlbleche im Fall der zwischenstufen-vergüteten Materialien
in Abhängigkeit von den für den Anwendungszweck erforderlichen Eigenschaften
sorgfältig ausgewählt.
Da jedoch dünne Stahlbleche aus Stahl mit hohem Kohlenstoffgehalt, insbesondere
mit einem höheren Kohlenstoffgehalt an einer Zunahme von Spannungen
in dem Stahl und einer Ausscheidung einer großen Menge von Carbiden im Verlaufen
der Wärmebehandlung leiden, ist es unvermeidbar, daß die Schockbeständigkeit
als auch die Beständigkeit gegen Wasserstoffversprödung unzureichend
sind, selbst wenn die Wärmebehandlungsbedingungen sorgfältig ausgewählt werden.
Es hat sich jedoch gezeigt, daß, wenn man solche hochfesten Stähle verwendet,
Risse in unter Spannung stehenden Bereichen auftreten, wobei durch Untersuchung
der Bruchoberfläche festgestellt wurde, daß der Bruch durch ein Bruch an
den Korngrenzen erfolgt. Es hat sich herausgestellt, daß diese Brüche durch Wasserstoff
verursacht werden, der während der Verwendung des Stahles in den Stahl
eindringt. Dies wird nachfolgend als Wasserstoffversprödung oder Wasserstoffsprödbruch
bezeichnet.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht somit darin, ein Verfahren zur
Herstellung eines dünnen Stahlbleches aus Stahl mit hohem Kohlenstoffgehalt
anzugeben, das eine ausgezeichnete Beständigkeit gegen mechanischen Schock
und Abrieb sowie gegen Wasserstoffversprödung aufweist.
Um eine Wasserstoffversprödung zu vermeiden, ist es erforderlich, die als Folge
eines hohen Kohlenstoffgehaltes verursachten Spannungen zu unterdrücken. Zu
diesem Zweck ist es ratsam, ein CrMo-System oder einen niedriglegierten Stahl,
wie SCM435 oder SCM445, welcher einen verminderten Gehalt an Kohlenstoff
aufweist, zu verwenden.
Weiterhin ist es von Vorteil, ein feines austenitisches Metallkorngefüge zu verursachen
und die Ausbreitung von Rissen in dem Stahl zu verhindern. Zu diesem
Zweck ist es notwendig, die chemische Zusammensetzung des Stahles einschließlich
der Bestandteile Al und N in geeigneter Weise einzustellen. Insbesondere zur
Verfeinerung des austenistischen Korngefüges ist es üblich, feine AlN-Teilchen
und dergleichen während des Erhitzens der Bramme oder Durchwärmen
vor dem Abschrecken oder Zwischenstufen-Vergüten auszuscheiden.
Um jedoch noch feinteiligere austenitische Kristallkörnchen zu erzeugen, ist es
notwendig, die Menge von Ausscheidungen, die von AlN und dergleichen verschieden
sind, zu erhöhen. Es wurde daher von den Erfindern vorgeschlagen, Ti und Nb
zuzugeben, um TiN, TiC, Ti(CN), NbC, Nb(CN) oder TiNb(CN) auszuscheiden, in deren
Gegenwart die wirksame Verfeinerung der Kristallkörnchen erreicht werden
kann.
Es besteht ein Trend dazu, die Schock-Beständigkeit und die Beständigkeit gegen
Wasserstoffverspröden durch Zwischenstufen-Vergügung (Austempering) anstelle
von Abschrecken und Tempern zu verbessern. Dies ist auch notwendig, um die
Zeitdauer zu verkürzen, die dazu erforderlich ist, die Wärmebehandlung einschließlich
des Abschreckens und Temperns und der Zwischenstufen-Vergütung
bei der Herstellung von Automobilteilen zu verringern, da zum Bau eines modernen
Automobils eine zunehmend größere Anzahl von Bestandteilen erforderlich
ist und die Herstellungszeit für einen jeden Bestandteil möglichst gering sein
sollte. Im Fall des oben beschriebenen niedriglegierten Stahles erfolgt jedoch,
wenn die Aufheizzeit zur Erzeugung eines austenitischen Gefüges vor der Zwischenstufen-
Vergütung verkürzt wird, in gewissen Fällen eine Umwandlung aus
einem Vor-Gefüge, beispielsweise einem Ferrit-Perlit-Gefüge, in ein austenitisches
Gefüge nicht in ausreichendem Maße, was nach der Zwischenstufen-Vergütung
zu einer lokalen Ansammlung von Kohlenstoff führt, der die Bildung eines
gemischten Gefüges aus Martensit und Bainit verursacht. Die Anwesenheit eines
solchen gemischten Gefüges beeinträchtigt die Schockbeständigkeit und die Beständigkeit
gegen Wasserstoffversprödung. Daher ist es notwendig, die Bildung eines
solchen gemischten Gefüges zu verhindern und ein einheitliches Bainit-Gefüge
zu erzeugen, um diese Eigenschaften zu verbessern.
Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein wirtschaftliches und für die
Praxis gut geeignetes Verfahren zur Herstellung von dünnen Stahlblechen aus
Stahl mit hohen Kohlenstoffgehalt anzugeben, welches feinteilige Kristallkörnchen
aufweist und eine ausgezeichnete Beständigkeit gegen mechanischen
Schock und Abnützung sowie gegen Wasserstoffversprödung besitzt.
Die Erfinder haben nun folgende Erkenntnisse gewonnen:
- (a) In der Vergangenheit erschien es unmöglich, den Wasserstoffsprödbruch und den Ermüdungsbruch von hochfesten Stählen vollständig zu verhindern. Wenn man jedoch selbst im Fall eines solchen hochfesten Stahles eine spezifische Menge Nb (0,005 bis 0,100%) in den Stahl einbringt, werden die austenitischen Körnchen feinteiliger, wodurch die Rißbildung durch Wasserstoffversprödung deutlich unterdrückt wird.
- (b) Wenn man zusätzlich 0,005 bis 0,10% Ti zusetzt, werden während des Erhitzens der Bramme oder während des Durchwärmens vor dem Abschrecken oder der Zwischenstufen-Vergütung Ti(CN) und TiNb(CN) gebildet, wodurch das Kornwachstum der austenitischen Phase deutlich verringert wird.
- (c) Wenn der Gehalt an P auf 0,030% oder weniger vermindert wird, wird auch die Menge an den austenitischen Korngrenzen ausgeschiedenen Phosphors verringert, was zu einer Verbesserung der Zähigkeit des gebildeten Materials führt. Die Anwesenheit einer großen Menge an den Korngrenzen ausgeschiedenen P führt zu einer Korngrenzenversprödung, die in gewissen Fällen zu einem Sprödbruch Anlaß gibt.
- (d) Es ist bekannt, daß, wenn eine geeignete Menge B zugesetzt wird, dieses gegenüber P bevorzugt an den Korngrenzen ausgeschieden wird, so daß die Ausscheidung von P unterdrückt wird. Daher ist es bereits vorgeschlagen worden, B in Stähle einzubringen, um die Ausscheidung von P an den Korngrenzen zu verhindern. Es hat sich nunmehr gezeigt, daß die Zugabe von B auch dazu dient, durch weitere Festigung der Korngrenzen die Wasserstoffversprödung zu vermeiden.
- (e) Wenn der S-Gehalt auf 0,020% oder weniger vermindert wird, kann durch eine Verringerung des Mn-Gehaltes die Zähigkeit deutlich verbessert werden, da die Bildung von MnS vermieden wird. Wenn im Gegensatz dazu der Mn-Gehalt hoch ist, wird durch die Anwesenheit einer großen Menge von Mn die Ausscheidung von P an den Korngrenzen gefördert. Wenn jedoch der Mn-Gehalt vermindert wird, kann die Ausscheidung von P an den Korngrenzen in wirksamer Weise verhindert werden. Im allgemeinen wird dann, wenn der Mn-Gehalt niedrig ist, angenommen, daß die Härtbarkeit nachläßt; da jedoch das erfindungsgemäß hergestellte Stahlblech sehr dünn ist, stellt die Härtbarkeit kein so ernstes Problem dar. Im übrigen wird durch die Anwesenheit von Cr und Mo die Festigkeit des erhaltenen Stahles sichergestellt.
- (f) Im allgemeinen ist es unvermeidbar, daß die Verformbarkeit oder Stanzbarkeit des Materials vor dem Abschrecken und Tempern bei Stahlblechen mit hohem Kohlenstoffgehalt mit verminderter Zähigkeit verringert wird. Wenn jedoch eine spezifische Menge von Mo als Legierungsbestandteil eingearbeitet wird, kann eine Verschlechterung der Zähigkeit nach dem Abschrecken und Tempern, insbesondere die sogenannte "Temperversprödung bei niedrigen Temperaturen" erfolgreich vermieden werden.
- (g) Wenn die Fertigwalz-Temperatur bei 800°C oder mehr liegt, kann das nach dem Heißwalzen erhaltene Ferrit-Perlit-Korngefüge weiter verfeinert werden, was nach der Wärmebehandlung zu einem einheitlichen Gefüge führt mit einer Verbesserung der Beständigkeit gegen mechanischen Schock und Wasserstoffversprödung.
- (h) Wenn die Abkühlgeschwindigkeit nach dem Heißwalzen im Bereich von 5- 40°C/Sekunde liegt, können die proeutektoiden Ferritkörnchen in dem hypoeutektoiden Zusammensetzungsbereich mit Erfolg verkleinert werden. Daher kann die Heizdauer in dem austenitischen Temperaturbereich während des Durchwärmens vor dem Abschreck-Tempern oder der Zwischenstufen-Vergütung verkürzt werden.
- (i) Wenn das heißgewalzte Blech bei einer Temperatur im Bereich von 450 bis 650°C aufgehaspelt wird, kann die Verfeinerung der oben angesprochenen proeutektoiden Ferritkörnchen gefördert werden, was zu einer Verkürzung der Zeitdauer für das Durchwärmen in dem austenitischen Temperaturbereich vor dem Abschrecken und Tempern oder der Zwischenstufen-Vergügung führt.
Auf der Basis dieser Erkenntnisse haben die Erfinder Nb, Cu, Ti und B enthaltende
Stähle in den japanischen Patentanmeldungen Nr. 3 11 136 und 3 01 815/1988 beschrieben.
Diese Stähle besitzen eine ausgezeichnete Zähigkeit, sind jedoch kostspielig,
da sie Cu enthalten, welches zur Verbesserung der Beständigkeit gegen
Wasserstoffversprödung auf der Oberfläche eines Stahlbleches unverzichtbar ist.
Eine Stahlzusammensetzung ähnlich der oben definierten ist in der japanischen
Patentschrift Nr. 35 066/1989 beschrieben, bei welcher Legierung der N-Gehalt
auf 0,0020% oder weniger und der P-Gehalt auf 0,010% oder weniger beschränkt
sind, um klare Korngrenzen zu erzielen. In diesem Fall wird jedoch die Korngröße
nach dem Abschrecken und Tempern oder der Zwischenstufen-Vergütung grob,
was zu einer Verschlechterung der Beständigkeit gegen Schock und Wasserstoffversprödung
führt. Weiterhin wird der in dieser Patentanmeldung beschriebene
Stahl im allgemeinen für die Herstellung von Stäben, Stangen und dergleichen
verwendet, so daß keinerlei Hinweise für die Wärmebehandlung von dünnen
Stahlblechen oder in diesem Zusammenhang auftretende Eigenschaftsverluste
gegeben werden.
Es hat sich nunmehr gezeigt, daß auf der Grundlage der oben angesprochenen Erkenntnisse
nicht nur die Herstellungskosten verringert werden können, sondern
auch die Beständigkeit gegen mechanischen Schock und Wasserstoffversprödung
deutlich verbessert werden können, indem man (i) auf das Einarbeiten von Kupfer
verzichtet, (ii) den N-Gehalt auf größer als 0,0020, jedoch nicht größer als 0,015%
beschränkt, (iii) die Stahlzusammensetzung derart einstellt, daß sie eine ausreichende
Menge von Ti, Al und Nb enthaltenden Carbonitrid aufweist und schließlich
(iv) die Heißwalzbedingungen derart einstellt, daß ein feinteiliges Ferrit-Perlit-
Gefüge erhalten wird.
Die oben angesprochene Aufgabe wird daher durch das Verfahren gemäß Hauptanspruch
gelöst. Die Unteransprüche betreffen besonders bevorzugte Ausführungsformen
dieses Erfindungsgegenstandes.
Die Erfindung betrifft somit ein Verfahren zur Herstellung eines dünnen Stahlbleches
aus Stahl mit hohem Kohlenstoffgehalt, mit hoher Festigkeit und ausgezeichneter
Beständigkeit gegen Wasserstoffversprödung nach der Wärmebehandlung,
welches dadurch gekennzeichnet ist, daß man einen Stahl der folgenden Zusammensetzung
in Gew.-%:
0,30-0,70% C,
0,10-0,70% Si
0,05-1,00% Mn
nicht mehr als 0,030% P
nicht mehr als 0,020% S
0,50-2,00% Cr
0,10-0,50% Mo
0,005-0,10% Ti
0,005-0,10% Nb
0,0020%, vorzugsweise 0,0005-0,0020% B,
nicht mehr als 0,10% gelöstes Al
0,0020%<Ni0,0015%
Rest Fe und unvermeidbare Verunreinigungen,
0,10-0,70% Si
0,05-1,00% Mn
nicht mehr als 0,030% P
nicht mehr als 0,020% S
0,50-2,00% Cr
0,10-0,50% Mo
0,005-0,10% Ti
0,005-0,10% Nb
0,0020%, vorzugsweise 0,0005-0,0020% B,
nicht mehr als 0,10% gelöstes Al
0,0020%<Ni0,0015%
Rest Fe und unvermeidbare Verunreinigungen,
mit einer Fertigwalztemperatur von 800°C oder mehr heißwalzt;
das heißgewalzte heiße Blech unmittelbar nach Beendigung des Heißwalzens mit einer Abkühlgeschwindigkeit von 5 bis 40°C/Sekunde, vorzugsweise 10 bis 40°C/Sekunde, auf eine Temperatur im Bereich von 500 bis 700, vorzugsweise 550 bis 650°C abkühlt; und
das heißgewalzte heiße Blech bei einer Temperatur von 450-650°C, vorzugsweise 550 bis 650°C aufhaspelt.
das heißgewalzte heiße Blech unmittelbar nach Beendigung des Heißwalzens mit einer Abkühlgeschwindigkeit von 5 bis 40°C/Sekunde, vorzugsweise 10 bis 40°C/Sekunde, auf eine Temperatur im Bereich von 500 bis 700, vorzugsweise 550 bis 650°C abkühlt; und
das heißgewalzte heiße Blech bei einer Temperatur von 450-650°C, vorzugsweise 550 bis 650°C aufhaspelt.
Gegebenenfalls kann die beanspruchte Verfahrensweise zusätzlich einen oder
mehrere Kaltwalzvorgänge mit einer Dickenverringerung von 20 bis 80% und ein
Kistenglühen (box annealing) bei einer Temperatur von (Ac₁-50) bis (Ac₁+30)°C
umfassen.
In dieser Weise kann innerhalb einer extrem kurzen Zeitdauer durch Anwenden
einer Wärmebehandlung, wie einer Zwischenstufen-Vergütung, ein Bainit-Gefüge
erzeugt werden.
Die Erfindung sei im folgenden näher unter Bezugnahme auf die beigefügten
Zeichnungen erläutert. In den Zeichungen zeigen:
Fig. 1 bis 4 graphische Darstellungen, welche die Ergebnisse der
Ausführungsbeispiele der Erfindung verdeutlichen.
Im folgenden sei näher die Zusammensetzung des erfindungsgemäß verarbeiteten
Stahles erläutert.
Zur Bildung eines Stahls mit einer ausreichenden Härte, Festigkeit, Härtbarkeit
und Verschleißfestigkeit werden 0,30% oder mehr Kohlenstoff zugesetzt. Wenn
der Kohlenstoffgehalt oberhalb 0,70% liegt, wird die Verformbarkeit vor der
Wärmebehandlung verschlechtert und die Zähigkeit nach der Wärmebehandlung
deutlich beeinträchtigt. Daher liegt erfindungsgemäß der Kohlenstoffgehalt im
Bereich von 0,30 bis 0,70%, vorzugsweise im Bereich von 0,40 bis 0,60%.
Die Zugabe von Si ist nicht absolut notwendig. Wenn der Si-Gehalt mehr als
0,70% beträgt, besteht die Gefahr, daß der Stahl in gewissem Ausmaß hart und
spröde wird. Der Si-Gehalt ist daher auf nicht mehr als 0,70% beschränkt. Mindestens
0,10% Si werden jedoch zugesetzt, um die Härtbarkeit sicherzustellen.
Das erfindungsgemäß hergestellte dünne Stahlblech, welches Cr und Mo enthält,
wird überwiegend zur Herstellung von Zahnrädern, Ketten und dergleichen verwendet.
Im Gegensatz zu herkömmlichen verschleißfesten Stahlblechen für allgemeine
Anwendungszwecke ist der Mn-Gehalt erfindungsgemäß verringert, um
die Zähigkeit zu erhöhen. Demzufolge ist es erwünscht, daß der Mn-Gehalt so gering
ist, daß die Zähigkeit verbessert wird. Wenn der Mn-Gehalt mehr als 1,0% beträgt,
ist die Härte nach der Wärmebehandlung deutlich größer als notwendig,
was zu einer Verschlechterung der Zähigkeit führt. Wenn andererseits der Mn-Gehalt
weniger als 0,05% beträgt, nimmt die Menge des in dem Stahl gelösten
Schwefels zu, so daß eine Versprödung während der Heißbearbeitung unvermeidbar
ist, was zu einer Verschlechterung der Verarbeitbarkeit des Stahlbleches
führt. Der Mn-Gehalt ist daher auf 0,05 bis 1,00% und vorzugsweise auf nicht
mehr als 0,80% begrenzt.
Phosphor wird vor der Umwandlung an den Austenit-Korngrenzen ausgeschieden
und übt einen großen Einfluß auf die Verschlechterung der Beständigkeit gegen
Verspröden, wie den Zwischenkornbruch aus. Daher ist bezüglich der Zähigkeit
ein möglichst niedriger Phosphorgehalt günstig. Erfindungsgemäß ist daher
der P-Gehalt auf 0,030% oder weniger begrenzt. Jedoch ist es bevorzugt, den P-Gehalt
weiter zu verringern, wenn eine relativ große Menge von Si und Mn eingearbeitet
werden. In diesem Fall ist es erwünscht, den P-Gehalt auf nicht mehr als
0,015% zu begrenzen. Im Hinblick auf die Stahlherstellung ist es jedoch erwünscht,
die Untergrenze des P-Gehaltes auf 0,010% einzuschränken, um die
Herstellungskosten niedrig zu halten.
Die Ausscheidung von Phosphor an den Korngrenzen wird durch die Zugabe von
Bor unterdrückt. Dies beruht darauf, daß Bor an den Korngrenzen gegenüber
Phosphor bevorzugt ausgeschieden wird, was zu einer geringeren Ausscheidung
von Phosphor führt. Daher werden die Austenit-Korngrenzen durch Zugabe von B
gefestigt. Das gleiche wird durch die Verringerung des P-Gehaltes erreicht.
Je geringer der S-Gehalt ist, umso wirksamer läßt sich die Ausscheidung von MnS
unterdrücken. Dies ist im Hinblick auf die Verbesserung der Zähigkeit erwünscht.
Daher ist der S-Gehalt mit 0,020% oder weniger, vorzugsweise 0,10%
oder weniger definiert.
Niob dient zur Verfeinerung der Austenitkörnchen und zur Verbesserung der Zähigkeit
des Stahls. Die Verfeinerung der Austenitkörnchen ist ebenfalls sehr
wirksam zur Unterdrückung des Wasserstoffsprödbruches. Wenn Nb in einer
Menge von weniger als 0,005% zugegeben wird, ist seine Wirkung unzureichend.
Wenn andererseits Nb in einer Menge von mehr als 0,100% zugesetzt wird, läßt
sich der Effekt nicht weiter steigern. Daher ist der Nb-Gehalt auf Werte im Bereich
von 0,0005 bis 0,100% beschränkt. Vorzugsweise beträgt das Ti/Nb-Verhältnis etwa
0,3 bis 0,7, um zu erreichen, daß ein TiNb-System ausgeschieden wird.
Cr wird überwiegend mit dem Ziel zugegeben, die Härtbarkeit zu verbessern. Wenn
Cr in einer Menge von mehr als 2,0% zugesetzt wird, wird der Stahl zu hart, was zu einer
Versprödung führt. Daher ist der Cr-Gehalt auf 0,50 bis 2,00% begrenzt.
Die Zugabe von Mo ist wichtig. Sie dient dazu, ein hohes Maß der Zähigkeit nach
der Wärmebehandlung ohne Beeinträchtigung der Verformbarkeit vor der Wärmebehandlung
(Abschrecken und Tempern) des Stahlbleches aufrechtzuerhalten.
Im allgemeinen tritt beim Tempern eines Stahls bei einer Temperatur von etwa
300°C nach dem Abschrecken eine sogenannte "Tieftemperatur-Temperversprödung"
mit einer deutlichen Verschlechterung der Zähigkeit auf. In gewissen
Fällen ist es jedoch erforderlich, ein Tempern bei tiefer Temperatur von etwa
300°C durchzuführen, um das angestrebte Maß der Härte zu erreichen. In der Tat
ist die Neigung zur Temper-Versprödung bei dünnen Stahlblechen weniger schädlich
als bei dicken Stahlblechen, so daß dünne Stahlbleche auch bei tieferen Temperaturen
getempert werden können. Jedoch ist eine sehr geringe Verschlechterung
der Zähigkeit unvermeidbar. Die Zugabe von Mo in einer Menge von 0,10%
oder mehr ist zur Kompensierung einer Verminderung der Zähigkeit in diesem
Bereich sehr wirksam. Wenn der Mo-Gehalt größer als 0,50% ist, steigern sich die
Herstellungskosten deutlich, so daß die Obergrenze des Mo-Gehaltes mit 0,50%
definiert ist.
Ti dient zu einer wirksamen Steigerung der Härtbarkeit, der Härte und der Zugfestigkeit
des Stahls durch die Bildung von fein dispergiertem TiN oder TiC. Weiterhin
vereinigt sich Ti mit Nb unter Bildung einer komplexen Ausscheidung der
Formel TiNb(CN), welche die Verfeinerung der Austenitkörnchen fördert. Wenn
zusätzlich B zugegeben wird, unterdrückt die Anwesenheit von Ti die Ausscheidung
von BN in den Körnern und die Ausscheidung von P an den Korngrenzen, wodurch
eine Verschlechterung der Beständigkeit gegen mechanischen Schock und
Wasserstoffversprödung vermieden wird. Wenn jedoch der Ti-Gehalt weniger als
0,005% beträgt, können sich die oben angesprochenen Vorteile nicht mehr erzielen
lassen. Die Zugabe von Ti in einer Menge von mehr als 0,10% erhöht die Herstellungskosten
und führt zu einer Härtung des Stahls. Der Ti-Gehalt liegt daher
im Bereich von 0,005 bis 0,10%. Es ist weiterhin erwünscht, Ti in einer Menge zuzugeben,
die nicht größer ist als die Menge von Nb, um die Ausscheidung eines
komplexen TiNb-Systems zu ermöglichen.
Al wird dem Stahl gegebenenfalls als Desoxidationsmittel zugesetzt. Wenn der
Al-Gehalt mehr als 0,10% beträgt, erhöhen sich die Herstellungskosten und ergeben
einen harten Stahl. Im Hinblick auf die Steuerung der Korngröße der austenitischen
Körnchen ist die Zugabe einer überschüssigen Menge Al unerwünscht. Somit
ist die Zugabe von Al in einer Menge von nicht mehr als 0,10% möglich.
Das Einbringen von Stickstoff dient zur Verbesserung der Härte und der Zugfestigkeit
des Stahls. Die Anwesenheit von Stickstoff ist aufgrund der Bildung von
AlN, TiN und dergleichen wirksam zur Unterdrückung des Kornwachstums der
austenitischen Körner und führt zu einer Verbesserung der Zähigkeit. Zu diesem
Zweck ist der N-Gehalt auf mehr als 0,0020% begrenzt. Wenn der N-Gehalt jedoch
mehr als 0,015% beträgt, wird die Formbarkeit vor dem Abschrecken wegen einer
Zunahme der Härte beeinträchtigt. Daher ist die Obergrenze auf 0,015% festgesetzt.
B ist ein gegebenenfalls zu verwendendes Element, da es aufgrund seiner Anwesenheit
in gelöster Form an den Korngrenzen die Härtbarkeit verbessert und die
Korngrenzen verfestigt. Wenn B in einer Menge von 0,0005% oder mehr zugesetzt
wird, wird das Auftreten von Sprödbruch deutlich unterdrückt. Die Wirkung dieses
Elements läßt jedoch nach, wenn es in zu großer Menge zugesetzt wird; darüber
hinaus werden hierdurch die Herstellungskosten unnötig erhöht. Daher ist erfindungsgemäß
der B-Gehalt auf nicht mehr als 0,0020% beschränkt.
Die Fertigwalztemperatur ist auf 800°C oder mehr begrenzt, um eine Ausscheidung
von pseudoeutektoidem Ferrit vor dem Fertigwalzen zu verhindern. Die
Obergrenze beträgt vorzugsweise 880°C, um die Rißbildung beim Ätzen und Kaltwalzen
zu vermeiden, weil die Rißbildung durch eine Zunahme der Härte des heißgewalzten
Stahlbleches verursacht wird.
Zur Erzeugung eines feinen Ferrit-Perlit-Kristallkorngefüges ist nicht nur die
Fertigwalztemperatur, sondern auch die Abkühlgeschwindigkeit des heißgewalzten
Stahlbleches wichtig.
Im allgemeinen wird angenommen, daß umso geringer die Abkühlgeschwindigkeit
des Ferrits ist, umso kleiner die Anzahl grober Körnchen aus proeutektoidem
Ferrit ist. Solche groben Ferritkörnchen beeinträchtigen die Verfeinerung des
austenitischen Korngefüges und führen zu einer Verlängerung der Wärmebehandlungszeit,
da Kohlenstoff und Legierungselemente, wie Mn, Cr und Mo in dem austenitischen
Temperaturbereich eine größere Zeitdauer zum Diffundieren benötigen.
Zur Vermeidung solcher Nachteile ist es notwendig, die Abkühlgeschwindigkeit
des heißgewalzten Stahlblechs zu erhöhen. Wenn jedoch die Abkühlgeschwindigkeit
nach dem Fertigwalzen kleiner als 5°C/Sekunde ist, kann keine
Verfeinerung eines austenitischen Korngefüges erreicht werden. Wenn andererseits
die Abkühlgeschwindigkeit mehr als 40°C/Sekunde beträgt, nimmt die Härte
des Stahlbleches zu, was zu einer Rißbildung während des Ätzens und Kaltwalzens
führt.
Demzufolge wird die Abkühlgeschwindigkeit nach dem Fertigwalzen auf 5 bis
40°C/Sekunde, vorzugsweise 10 bis 40°C/Sekunde eingestellt. Noch bevorzugter
beträgt die Abkühlgeschwindigkeit 10 bis 20°C/Sekunde, daß bei einer Abkühlgeschwindigkeit
von mehr als 20°C/Sekunde das heißgewalzte Stahlblech spröde
wird, was manchmal zur Rißbildung während des Beizens Anlaß gibt.
Nach dem Abkühlen auf 500 bis 700°C, vorzugsweise 550 bis 650°C wird das erhaltene,
heißgewalzte Stahlblech bei einer Temperatur von 450 bis 650°C, vorzugsweise
550 bis 650°C aufgehaspelt. Wenn die Haspeltemperatur mehr als 650°C beträgt,
wird der proeutektoide Ferrit grob, selbst wenn das Stahlblech unter den
oben angegebenen Bedingungen abgekühlt wird, so daß nach dem Formen eine
längere Wärmebehandlung erforderlich wird. Wenn das Stahlblech andererseits
bei einer Temperatur von weniger als 450°C aufgehaspelt wird, härtet das Stahlblech
aus, was zur Rißbildung während des Ätzens und Kaltwalzens führen kann.
Demzufolge ist erfindungsgemäß die Haspeltemperatur auf 450 bis 650°C, vorzugsweise
550 bis 650°C begrenzt.
Nach einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung wird das in dieser Weise
erhaltene heißgewalzte Stahlblech erforderlichenfalls kaltgewalzt und dann kastengeglüht
(beziehungsweise kistengeglüht). Die Dickenverminderung während
des Kaltwalzens beträgt 20% oder mehr, um sicherzustellen, daß die gewünschte
Genauigkeit der Enddicke erreicht wird. Die Obergrenze der Dickenverminderung
beträgt 80%, da eine Dickenverminderung von mehr als 80% zu einer Rißbildung
während des Kaltwalzens führen können. Erfindungsgemäß beträgt daher
die Dickenverminderung während des Kaltwalzens vorzugsweise 20 bis 80%.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung kann nach dem Kaltwalzen
eine kugelbildende Wärmebehandlung oder Glühbehandlung durchgeführt
werden, um das kaltgewalzte Stahlblech weichzumachen. Die Glühbedingungen
sind in Abhängigkeit von den zugesetzten Legierungselementen als (Ac₁-
50)-(Ac₁+30)°C definiert. Wenn die Glühtemperatur weniger als (Ac₁-50)°C beträgt,
dauert es sehr lange, um die Sphäroidisierung der Zementite zu erreichen,
so daß das Verfahren weniger wirksam ist. Wenn andererseits die Temperatur
oberhalb (Ac₁+30)°C liegt, wird das Ferrit-Perlit-Gefüge erneut grob und führt zu
einer Verlängerung der Zeitdauer der Wärmebehandlung. Weiterhin nimmt die
Festigkeit des Materials zu, was zu einer Verschlechterung der Verformbarkeit,
das heißt das beim Abnehmer durchgeführte Pressen oder Formen in die endgültige
Form führt. Eine Glühbehandlung während einer Stunde oder mehr ist für die
Bildung der kugeligen Ausscheidung erforderlich. Für diesen Zweck wendet man
das Kistenglühen oder Kastenglühen an.
Aus den obigen Gründen wird gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung
das Glühen durch Kistenglühen bei einer Temperatur von (Ac₁-50)-(Ac₁+
30)°C während einer Stunde oder mehr durchgeführt. Aus Gründen der besseren
Produktivität ist es erwünscht, die Behandlungsdauer auf höchstens 24 Stunden
zu begrenzen.
Das mit Hilfe des erfindungsgemäßen Verfahrens hergestellte dünne Stahlblech
wird nach dem Vertrieb an die Abnehmer in die gewünschte Form gebracht und
dann einer Wärmebehandlung unterworfen, um das erforderliche Maß der Härte
und die weiteren Eigenschaften des Endproduktes zu erzielen.
Die Erfindung sei im folgenden näher unter Bezugnahme auf die beigefügten Beispiele
erläutert.
Die in der nachfolgenden Tabelle 1 angegebenen Stähle A bis H werden unter Anwendung
der in der Tabelle 2 angegebenen Bedingungen Nr. 1 heißgewalzt. Aus den
erhaltenen Stahlblechen werden Probestücke mit einer Dicke von 1 mm herausgeschnitten
und mit einer V-förmigen Kerbe in der Mitte eines Randes versehen.
Dann erfolgt eine Zwischenstufen-Vergütung unter Anwendung der in der Tabelle 3
angegebenen Bedingungen, um diesen Probenstücken eine Zugfestigkeit von
1177 N/mm² (120 kgf/mm²) zu verleihen. Die in dieser Weise erhaltenen Probestücke
werden bei einer Belastung von 588 N/mm² (60 kgf/mm²) in warmes Wasser
mit einer Temperatur von 50°C eingetaucht, um die Zeitdauer zu bestimmen,
nach der ein Bruch der Probestücke erfolgt. Die hierbei erhaltenen Ergebnisse
sind in der Fig. 1 zusammengestellt.
Es ist erkennbar, daß die Stähle A bis E den Stählen F bis H im Hinblick auf die
Rißbeständigkeit im Bereich der Zugfestigkeit von 1471 N/mm² (150 kgf/mm²)
oder mehr überlegen sind. Von den in der Tabelle 1 angegebenen Stählen erfüllen
nur die Stähle A bis E die angestrebte Zugfestigkeit von 1520 N/mm² (155 kgf/
mm²) und das Auftreten von Rissen erst nach 55 Stunden.
Bei diesem Beispiel werden die in Tabelle 1 angegebenen Stähle A, B und E verwendet.
Sie enthalten die gleichen Mengen an Mn und Cr, unterscheiden sich jedoch
in ihrem Kohlenstoffgehalt. Das Heißwalzen dieser Stähle erfolgt unter Anwendung
der unter den Nummern 1 bis 8 in Tabelle 2 angegebenen Bedingungen. Die
Heißwalzbedingungen der Nummern 1 bis 4 entsprechen der erfindungsgemäßen
Lehre.
Die Untersuchung der Wasserstoffversprödung erfolgt an den erhaltenen heißgewalzten
Stahlblechen der in Beispiel 1 beschriebenen Weise. Die Ergebnisse
sind graphisch in den Fig. 2 bis 4 wiedergegeben. Die Bezugsziffern in den Figuren
entsprechen der Nummer der in der Tabelle 2 angegebenen Heißwalzbedingungen.
Die Fig. 2 verdeutlicht die Zugfestigkeit und die Beständigkeit gegen Wasserstoffbruch
der Probestücke aus dem Stahl A (0,34% C), die unter den Bedingungen
der Nummern 1 bis 8 heißgewalzt worden sind. Wenn der Stahl unter den Bedingungen
der Nummern 1 bis 4 heißgewalzt wird, erfüllt das heißgewalzte Stahlblech
die Anforderungen an die Zugfestigkeit und die Beständigkeit gegen den
Wasserstoffbruch. Wenn der Stahl jedoch unter den Bedingungen der Nummern 5
bis 8 heißgewalzt wird, so erfüllt er diese Anforderungen nicht.
Die Fig. 3 verdeutlicht die Zugfestigkeit und die Beständigkeit gegen Wasserstoffbruch
der Probestücke aus dem Stahl B (0,51% C), die unter Anwendung der Bedingungen
der Nummern 1 bis 8 heißgewalzt worden sind. Wenn der Stahl unter Anwendung
der Bedingungen der Nummern 1 bis 4 heißgewalzt wird, erfüllen einige
der heißgewalzten Stahlbleche die Anforderungen an die Zugfestigkeit und die
Beständigkeit gegen den Wasserstoffbruch. Wenn jedoch der Stahl unter Anwendung
der Bedingungen der Nummern 5 bis 8 heißgewalzt wird, so erfüllen die erhaltenen
Bleche die Anforderungen überhaupt nicht.
Fig. 4 verdeutlicht die Zugfestigkeit und die Beständigkeit gegen Wasserstoffbruch
von Probestücken aus dem Stahl B (0,68% C), die unter Anwendung der
Bedingungen der Nummern 1 bis 8 heißgewalzt worden sind. Wenn der Stahl unter
Anwendung der Bedingungen Nummer 1 bis 4 heißgewalzt wird, erfüllen einige
der heißgewalzten Stahlbleche die Anforderungen an die Zugfestigkeit von 1520 N/
mm² (155 kgf/mm²) oder mehr und die Beständigkeit gegen Wasserstoffbruch
während 55 Stunden oder mehr. Die Stahlbleche, die unter Anwendung der Bedingungen
der Nummern 5 bis 8 heißgewalzt worden sind, erfüllen diese Anforderungen
jedoch überhaupt nicht.
Es ist daher aus den obigen Ausführungen ersichtlich, daß das erfindungsgemäß
heißgewalzte dünne Stahlblech eine bemerkenswerte Verbesserung der Zugfestigkeit
als auch der Beständigkeit gegen Wasserstoffbruch nach der Zwischenstufen-
Vergütung zeigt.
Bei diesem Beispiel werden die Stähle A bis H der Tabelle 1 unter Anwendung der
Bedingungen der Nummern 1 bis 4, wie sie in Tabelle 2 angegeben sind, heißgewalzt
und die erhaltenen Stahlbleche werden kaltgewalzt und dann unter Anwendung
der in der Tabelle 4 angegebenen Bedingungen kastengeglüht. Dann wird das
Auftreten von Rissen längs der Ränder während des Kaltwalzens und die Härte
nach dem Glühen untersucht. Die Ergebnisse sind in den Tabellen 5 bis 8 wiedergegeben.
Es ist aus den Ergebnissen ersichtlich, daß die unter Anwendung der Bedingungen
(a) bis (d) der Tabelle 4 kaltgewalzten und geglühten Stähle frei von Rissen an den
Rändern sind und nach dem Glühen eine Härte von weniger als 85 HRB aufweisen.
Im Gegensatz dazu zeigt ein Stahl, der unter Anwendung der Bedingungen (e) und (f)
der Tabelle 4, die außerhalb des erfindungsgemäßen Bereiches liegen, kaltgewalzt
und geglüht worden ist, eine Härte von mehr als 85 HRB, da eine niedrigere
Glühtemperatur oder eine kürzere Glühdauer angewandt wurden. Der unter Anwendung
der Bedingung (g) der Tabelle 4 bearbeitete Stahl zeigt eine Rißbildung an
den Rändern bei jeglicher Stahlzusammensetzung und jeglicher Heißwalzbedingung,
da die Dickenverminderung zu groß war. Weiterhin besitzt der unter Anwendung
der Glühbedingungen (h) der Tabelle 4 bearbeitete Stahl eine Härte von
mehr als 85 HRB, da die Dickenverminderung zu gering ist und das kugelige Ausscheiden
des Zementits nach dem Glühen nicht in ausreichendem Maße erfolgte.
Somit ist es gemäß den oben angegebenen bevorzugten Ausführungsformen möglich,
den Stahl ohne Rißbildung an den Rändern beim Kaltwalzen und durch Glühen
unter Anwendung der erfindungsgemäß definierten Bedingungen zu erweichen.
Bei diesem Beispiel werden die Maßnahmen des Beispiels 3 mit den in der Tabelle 9
angegebenen Stählen wiederholt. Nach der Durchführung der Zwischenstufen-
Vergütung (Austempering) der erhaltenen Stähle werden die Zugfestigkeit und die
Beständigkeit gegen Wasserstoffversprödung in der in Beispiel 1 beschriebenen
Weise bestimmt.
Die erhaltenen Ergebnisse sind in der Tabelle 10 angegeben. Ein Sternchen verdeutlicht
die Tatsache, daß die Behandlungsbedingungen außerhalb des erfindungsgemäßen
Bereiches liegen, während zwei Sternchen den Fall betreffen, daß
die Behandlungsbedingungen außerhalb des bevorzugten Bereiches der Erfindung
liegen.
| Glühbedingungen | |
| 845°C, 8 min | |
| Zwischenstufen- | |
| 270°C, 40 min; 310°C, | |
| Vergütungsbedingungen | 40 min; 350°C, 40 min; 390°C, 40 min |
Die schraffierten Felder umfassen die Fälle, in denen keine zufriedenstellenden
Ergebnisse erhalten werden konnten.
Die schraffierten Felder Bereich umfassen die Fälle, in denen keine zufriedenstellenden
Ergebnisse erhalten werden konnten.
Die schraffierten Felder Bereich umfassen die Fälle, in denen keine zufriedenstellenden
Ergebnisse erhalten werden konnten.
Die schraffierten Felder Bereich umfassen die Fälle, in denen keine zufriedenstellenden
Ergebnisse erhalten werden konnten.
Claims (7)
1. Verfahren zur Herstellung eines dünnen Stahlblechs aus Stahl mit hohem
Kohlenstoffgehalt, hoher Festigkeit und ausgezeichneter Beständigkeit gegen
Wasserstoffversprödung nach der Wärmebehandlung, dadurch gekennzeichnet,
daß man einen Stahl der folgenden Zusammensetzung in Gew.-%:
0,30-0,70% C
0,10-0,70% Si
0,05-1,00% Mn
nicht mehr als 0,030% P
nicht mehr als 0,020% S
0,50-2,00% Cr
0,10-0,50% Mo
0,005-0,10% Ti
0,005-0,100% Nb
0-0,0020% B
nicht mehr als 0,10% gelöstes Al
0,0020%<Ni0,015%
Rest Fe und unvermeidbare Verunreinigungenmit einer Fertigwalztemperatur von 800°C oder mehr heißwalzt;
das heißgewalzte heiße Blech unmittelbar nach Beendigung des Heißwalzens mit einer Abkühlgeschwindigkeit von 5 bis 40°C/Sekunde auf eine Temperatur im Bereich von 500 bis 700°C abkühlt; und
das das heißgewalzte heiße Blech bei Temperaturen von 450 bis 650°C aufhaspelt.
0,10-0,70% Si
0,05-1,00% Mn
nicht mehr als 0,030% P
nicht mehr als 0,020% S
0,50-2,00% Cr
0,10-0,50% Mo
0,005-0,10% Ti
0,005-0,100% Nb
0-0,0020% B
nicht mehr als 0,10% gelöstes Al
0,0020%<Ni0,015%
Rest Fe und unvermeidbare Verunreinigungenmit einer Fertigwalztemperatur von 800°C oder mehr heißwalzt;
das heißgewalzte heiße Blech unmittelbar nach Beendigung des Heißwalzens mit einer Abkühlgeschwindigkeit von 5 bis 40°C/Sekunde auf eine Temperatur im Bereich von 500 bis 700°C abkühlt; und
das das heißgewalzte heiße Blech bei Temperaturen von 450 bis 650°C aufhaspelt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der B-Gehalt
0,0005 bis 0,0020% beträgt.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Mn-Gehalt
nicht mehr als 0,80% beträgt.
4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der S-Gehalt
nicht mehr als 0,010% beträgt.
5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Ti/Nb-Gewichtsverhältnis
0,3 bis 0,7 beträgt.
6. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abkühlgeschwindigkeit
10 bis 20°C/s beträgt.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß
man nach dem Haspeln einen oder mehrere Kaltwalzvorgänge mit einer Dickenverminderung
von 20 bis 80% und ein Kastenglühen bei einer Temperatur von
(Ac₁-50)-(Ac₁+30)°C durchführt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP1328699A JPH075970B2 (ja) | 1989-12-18 | 1989-12-18 | 高炭素薄鋼板の製造方法 |
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|---|---|
| DE4040355A1 true DE4040355A1 (de) | 1991-07-04 |
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ID=18213188
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE4040355A Expired - Fee Related DE4040355C2 (de) | 1989-12-18 | 1990-12-17 | Verfahren zur Herstellung eines dünnen Stahlblechs aus Stahl mit hohem Kohlenstoffgehalt |
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