DE404003C - Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen - Google Patents
Schaltungsanordnung fuer FernsprechanlagenInfo
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04M—TELEPHONIC COMMUNICATION
- H04M3/00—Automatic or semi-automatic exchanges
- H04M3/40—Applications of speech amplifiers
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Signal Processing (AREA)
- Interface Circuits In Exchanges (AREA)
- Monitoring And Testing Of Exchanges (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN
AM 18. OKTOBER 1924
AM 18. OKTOBER 1924
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- JVl 404003 KLASSE 21 a GRUPPE
(S59O54
Siemens & Halske Akt-Ges. in Siemensstadt b. Berlin*).
Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen.
Zusatz zum Patent 327805.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 28. Februar 1922 ab. Längste Dauer: 14. Mai 1937.
Im Hauptpatent ist eine Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen besehrieben, durch
welche die Überwachung einer Verbindung an einem Arbeitsplatz ermöglicht ist, über welchen
nach Einschaltung von Sprechstromverstärkern an einem anderen Arbeitsplatz keine Sprechströme
fließen.
In Vermittlungsstellen, in welchen eine große Anzahl von Fernleitungen enden, ist es häufig
nicht möglich, daß an einem Verbindungsplatz alle Fernleitungen erreicht werden können.
Soll nun eine Verbindung zwischen zwei an verschiedenen Arbeitsplätzen angeschlossenen Fernleitungen
hergestellt werden, so treten, falls außerdem noch an einer von den Verbindungsplätzen getrennten Stelle Sprechstromverstärker
einzuschalten sind, beträchtliche Schwierigkeiten auf, wenn die Überwachung der Verbindung nur
an einem der Arbeitsplätze erfolgen soll.
Die vorliegende Erfindung bezweckt nun, diese Schwierigkeiten zu beseitigen, und besteht
darin, daß die Leitungen mit Kilfsschaltmitteln ausgerüstet sind, über welche bei Herstellung
einer Verbindung zwischen zwei an verschiedenen Verbindungsplätzen liegenden as
Leitungen die Herstellung eines Hilfsverbindungsweges zur Überwachung der Verbindung
an einem einzigen Arbeitsplatz ermöglicht wird. Dieser HilfsVerbindungsweg kann nun in
irgendeiner beliebigen Weise aufgebaut werden. So könnte z. B. mit Hilfe selbsttätiger Wähler
eine Verbindung mit der gewünschten Fernleitung hergestellt und über die Wähler die
verlangte Fernleitung angerufen werden. Aus wirtschaftlichen Gründen ist es aber unzweckmäßig,
für die HilfsVerbindungswege besondere, die Herstellungskosten einer Anlage beträchtlich
verteuernde Verbindungseinrichtungen anzuordnen. Vorteilhaft ist es, für die Hilfsverbindungswege
Einrichtungen zu benutzen, die bereits für andere Zwecke in großen Vermittlungsstellen
vorhanden sind. Nach der Erfindung werden daher zweckmäßig zur Herstellung der HilfsVerbindungswege die Verbindungseinrichtungen
an Arbeitsplätzen für Durchgangsverkehr benutzt.
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Frit\ Litbbergev in Berlin-Grunewald.
In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Abb. ι erläutert
den Verbindungsaufbau in einer gröficren Vermittlungsstelle.
Die Fernleitung FL1 ist über einen Klinkenumschalter VP an den Fernplatz
FP1 angeschlossen. Die Fernleitung FL2 verläuft
ebenfalls über den Klinkenumschalter YP zu einem Fernplatz, aber nicht zum Fernplatz
FP1, sondern zum Fernplatz PP2. Am Klinkenumschalter
ist jede Fernleitung mit Einrichtungen ausgerüstet, beispielsweise mit Klinken AA1 bzw. JCfC2, über welche Sprechstromverstärker
SV in irgendeiner bekannten Weise mittels der Stöpsel St1 und St2 eingeschaltet werden
können. Ein Anruf von der Fernleitung FL1 betätigt ein Anrufzeichen am Fernplatz
PP1, worauf die Fernbeamtin in bekannter Weise einen Abfragestöpsel ASt in die Abfrageklinke
AK einführt. Die Fernleitung ist am Arbeitsplatz noch mit einer zweiten Klinke, nämlich
der Klinke DK1, ausgerüstet. Wenn die Fernbeamtin aus der Nummer der gewünschten Fernleitung,
beispielsweise der Fernleitung P/-2, ersieht, daß diese nur über einen anderen Fernplatz,
beispielsweise den Fernplatz FP2, erreicht werden kann, setzt sie sich mit der Beamtin
eines Durchschaltplatzes DP zwecks Herstellung eines HilfsVerbindungsweges in Verbindung und
stöpselt hierauf mittels des Verbindungsstöpsels VSt die Klinke DA'1. Am Durchgangsplatz DP
ist eine Klinke DK3 angeordnet, welche der anrufenden Fernleitung zugeordnet ist. Die Beamtin
des Durchgangsplatzes verbindet nun j mittels der Stöpsel DSt1 und DSt- die Fern- j
leitung FL1 mit der an der Klinke DA'4 liegenden Fernleitung FL2. Die Überwachungseinrichtungen
im Schnurstromkreise des Fernplatzes FP1 sind nunmehr über die Klinken j
DA'1, DA*3, DA"4 und DA'2 mit der verlangten \
Fernleitung PL2 in Verbindung gebracht. Durch j
Stöpseln der Klinke DA1 durch den Verbin- j dungsstöpsel \'St ist die unmittelbare Verbin- |
dung zwischen der Fernleitung Pi1 und der |
Klinke DA1 aufgehoben. Zwischen die Leitung FL1 und die Verbindungseinrichtungen des
Durchgangsplatzes sind die Überwachungsein- j richtungen des Schnurstromkreises eingeschaltet. |
Nach Herstellung der Verbindung am Durch- \ gangsplatz erfolgt die Einschaltung der Sprechstromverstärker
an dem als Verstärkerplatz wirkenden Klinkenumschalter durch die Beamtin dieses Platzes.
An Hand der Abb. 2 und 2 a seien nun die verschiedenen, bei Herstellung einer Verbindung
zwischen zwei an verschiedenen Verbindungsplätzen liegenden Fernleitungen vorkommenden
Schaltvorgänge und Stromläufe erläutert.
Bei Anruf über die Fernleitung FL1 wird ein
am Arbeitsplatz FP1 liegendes, der anrufenden Leitung zugeordnetes Anrufzeichen betätigt (das
Anrufzeichen ist nicht dargestellt). Die Fernbeamtin führt den Stöpsel ASt in die Klinke AK
ein und legt den Abfrageschalter A bf nach links um. Hierdurch wird die Sprechgarnitur
über die Kontakte 1 und 2 an den Abfrage- 6g stöpsel und damit an die anrufende Fernleitung
angeschaltet. Wenn die Fernbeamtin aus der Nummer der verlangten Leitung ersieht, daß
dieselbe nur über einen anderen Arbeitsplatz erreichbar ist, verständigt sie sich mit diesem,
beispielsweise dem Fernplatz FP2, sowie einem Durchgangsplatz, beispielsweise dem Durchgangsplatz
DP (Abb. z&), über Dienstleitungen. Hierauf führt sie den Verbindungsstöpsel }'St
in die der anrufenden Fernleitung zugeordnete Klinke DA'1 ein. Am Durchgangsplatz wird der
Stöpsel DSt1 in die Klinke DK3 und der Stöpsel
DSt2 in die Klinke DA'4 eingeführt. Hierdurch ist ein Kilfsverbindungsweg zwischen der
Fernleitung PL1 und der Fernleitung FL2 hergestellt.
Durch Einführung der Stöpsel DSt1 und DSt2 wurden die Klinkenkontakte 3 und 4
geöffnet und die Klinkenkontakte 5 und 6 geschlossen. Über den Klinkenkontakt 5 wird das
Trennrelais Tr1 wie folgt erregt: Erde, Batterie,
Kontakt 5, Besetztlampe BL3, Ader 6, Relais Pr1 (Abb. 2), Erde. Das Relais Tr1 trennt
in bekannter Weise die Anruforgane der Fernleitung FL1 ab. In der gleichen Weise erfolgt
über den Klinkenkontakt 6 der Klinke DA'4 eine Erregung des Trennrelais TR2 der Fernleitung
FL2: Erde, Batterie, Klinkenkontakt 6, Besetztlampe BL1, Ader 7, Relais Tr- (Abb. 2),
Erde. Die Anruf organe der Fernleitung PTL2
werden hierdurch ebenfalls abgeschaltet. Außerdem erfolgt die Einschaltung der der Fernleitung
PL2 am Verbindungsplatz FP2 zugeordneten Besetztlampe BL2 : Erde, Batterie,
Klinkenkontakt 6, Besetztlampe BL1, Besetztlampe
BL2, Klinkenkontakt 8, Erde. Die Besetztlampen BL2, BL3 und BL* leuchten.
Im Schnurstromkreis der Beamtin des Fernplatzes FLn sind Überwachungseinrichtungen
für beide Fernleitungen FL1 und FL2 angeordnet.
Als Überwachungseinrichtung für die Fernleitung Pi.1 dient da? Relais SR1 und als Überwachungseinrichtung
für die Fernleitung FL-das Relais Si?2. Die Überwachungseinrichtungen
sind zwischen die anrufende Fernleitung und deren Verbindungseinrichtungen am Durchgangsplatz
eingeschaltet.
Der Anruf der Fernleitung FL- erfolgt am Fernplatz FP1 durch Umlegen des Rufschalters
RS2, wodurch über die Kontakte 9 und 43 Rufstrom an beide Adern angelegt wird. Dieser
Rufstrom nimmt folgenden Weg: Rufstromquelle, Kontakt 9 rs2, Stöpselspitze 10, Klinkenfeder
11, Ader 12, Klinkenfeder 13, Stöpselspitze 14, Ader 15, Stöpselspitze 16, Klinkenfeder
17, Ader 18, Klinkenfeder 19 und 20, Ader 21, Kontakt 22 hz2, Klinkenkontakt 23,
Kontakte 24 hz2, 25 rü2, Ader 26 der Fern-
leitung, Anrufeinrichtung am anderen Ende der Fernleitung, Ader 27 der Fernleitung FL2, Kontakte
28 rü2, 29 kz2, Klinkenkontakt 30, Kontakt
31 hz2, Ader 32, Klinkenkontakt 33, Ader 34, Klinkenfeder 35, Stöpselkontakt 36, Ader
37, Stöpselkontakt 38, Klinkenfeder 39, Ader 40, Klinkenfeder 41, Stöpselkontakt 42, Kontakt
43 des Rufschalters RS2, Rufstromquelle. Die Beamtin am Verstärkerplatz VP bewirkt
nun die Einschaltung eines Sprechstromverstärkers SV durch Einführung des Stöpsels St1
in die Klinke KK1 und des Stöpsels St2 in die
Klinke KK2. Hierdurch werden die Klinkenkontakte 23, 30, 44 und 45 geöffnet und die
Klinkenkontakte 46, 47, 48 und 49 geschlossen: Über den Klinkenkontakt 48 wird in Brücke
zur Fernleitung FL1 ein Schlußzeichenübertragungsrelais Z1 eingeschaltet. Dieses Schlußzeichenübertragungsrelais
dient zur Schlußzeichengabe von der Fernleitung FL1 zum Arbeitsplatz
FP1. Über den Klinkenkontakt 49 wird in Brücke zwischen die zum Fernplatz FP1
führenden Adern der Fernleitung ein Rufübertragungsrelais RÜ1 eingeschaltet. Trotz. Öffnens
der Klinkenkontakte 44 und 45 bleibt aber die Fernleitung FL1 über die Kondensatoren 50
und 51 an die Verbindungseinrichtungen des Fernplatzes FP1 angeschaltet.
In gleicher Weise wie bei der Fernleitung FL1 erfolgt die Einschaltung von Schlußzeichen- und
Rufübertragungseinrichtungen an der Fernleitung FL2. So erfolgt über den Klinkenkontakt
46 die Einschaltung des Schlußzeichenübertragerrelais
Z2 und über den Kontakt 47 die Ein-
schaltung des Ruf Übertragerrelais RÜ2. Über die Kondensatoren 52 und 53 bleibt auch diese
Fernleitung nach öffnen der Klinkenkontakte 23 und 30 an dem Fernplatz FP1 durch die
Verbindungsleitung des Durchgangsplatzes angeschaltet.
Aus Vorstehendem ist ersichtlich, daß trotz Herstellung eines Sprechweges über den Sprechstromverstärker
51" Kilfssprechwege hergestellt
sind, von denen der eine (für FL2) unmittelbar vom Verstärkerplatz zum Verbindungsplatz FP1
führt, während der zweite (für FL1) über den am Durchgangsplatz DP hergestellten Kilfsverbindungsweg
führt.
Will die Fernbeamtin auf der Fernleitung FL1
mithören, so legt sie den Mithörschalter MH nach rechts um. Hierdurch wird ihr Fernhörer
über die Kontakte 54 und 55 an den Verbindungsstöpsel T'Si und damit über den Hilfsverbindungsweg
sowie die Kondensatoren 52 und 53 an die Fernleitung FL2 angeschaltet.
Da die über die Fernleitung FL1 ankommenden Sprechströme durch den Sprechstromverstärker
SV verstärkt in die Fernleitung FL2 gesandt werden, kann die Beamtin über die Kondensatoren
52 und 53 ebenso gut hören, als der am anderen Ende der Fernleitung FL2 befindliche
Teilnehmer. Beim Umlegen des Mithörschalters MH werden aber außer den Kontakten 54
und 55 auch die Kontakte 56 und 57 geschlossen. Hierdurch wird in Brücke zur Fernleitung
FL1 eine Ausgleicheinrichtung 58 angeschaltet, um eine Störung des über den Sprechstromverstärker
SV geführten Gespräches durch die bei Einschaltung des Fernhörers über den Hilfsverbindungsweg
eintretende Unsymmetrie der über die Kondensatoren 50 und 51 bzw. 52 und
53 angeschalteten Leitungsenden zu vermeiden.
Will die Fernbeamtin auf der Fernleitung FL2 mithören, so legt sie den Mithörschalter MH
nach links um und schaltet dadurch die Ausgleicheinrichtung 58 über die Kontakte 59 und
60 an den HilfsVerbindungsweg an, während der Fernhörer über die Kontakte 61 und 62 an
den an die Fernleitung FL1 angeschalteten Hilfssprechweg angeschaltet ist. Sie hört alsdann
die von der Fernleitung FL2 ankommenden und im Sprechstromverstärker SF verstärkten
Sprechströme.
Will die Verbindungsbeamtin über eine der Fernleitungen FL1 oder FL2 sprechen, so legt
sie ihren Abfrageschalter A bf um und spricht mit der Fernleitung FL1 über den Hilfsverbindungsweg
und durch den Sprechstromverstärker SV. Auch hier erfolgt in gleicher Weise
wie beim Mithörschalter MH die Anschaltung einer Ausgleicheinrichtung 62 an die andere
Seite der Sprechverbindung.
Wird von der Fernleitung FL1 das Schlußzeichen gegeben, so spricht das Relais Z1 an,
welches über seinen Kontakt 64 ein Hilfsrelais HZ1 einschaltet, das durch Öffnen der Kontakte
65 und 66 und Schließen der Kontakte hy und 68 Wechselstrom an die zum Fernplatz FP1
führenden Adern 69 und 70 anlegt. Hierdurch wird das Überwachungsrelais Si?1 betätigt, welches
in bekannter Weise ein Schlußzeichen einschaltet. In gleicher Weise wird mittels der
Relais Z2 bzw. HZ2 das Schlußzeichen von der Fernleitung FL2 zum Überwachungsrelais SR2
am Fernplatz FP1 gegeben. Die Fernbeamtin trennt hierauf die Verbindung durch Ziehen der
Stöpsel ASt und Vst. Der Klinkenkontakt 71 wird infolgedessen wieder geöffnet und der
Klinkenkontakt 72 geschlossen. Hierdurch ist folgender Stromkreis eingeschaltet: Erde, KHnkenkontakt
72, Lampen BL1 und SL3, Klinkenkontakt 5, Batterie, Erde. Das Aufleuchten der
Lampe BLS dient am Durchgangsplatz als Schlußzeichen. Die Beamtin an diesem Platz
zieht die Stöpsel DSt1 und DSt2 aus den Klinken
DKS und DK*, worauf beide Fernleitungen
in ihren Ruhezustand überführt worden sind.
Die Schlußzeichengabe vom Verbindungsplatz zum Verstärkerplatz kann in irgendeiner beliebigen
Weise erfolgen und ist in der Zeichnung nicht dargestellt.
Wenn die an den verschiedenen Arbeits-
platzen angeschlossenen und zu verbindenden ! Leitungen verschiedenwertig sind, ist es zweck- j
mäßig, daß die Verbindung an dem Platz der ■ hochwertigeren Leitung überwacht wird. Ist j
mm die verlangte Leitung (z. B. FL2) die hoch- |
wertigere, so wird die Verbindung am Platz I (FP2) dieser Leitung überwacht. Die Beamtin
der anrufenden Leitung setzt sich in diesem Falle mit der Beamtin am Platz der verlangten
ίο Leitung über eine Dienstleitung in Verbindung.
Diese Beamtin (FP2) stöpselt nun die Klinken AK2, DK2 und veranlaßt die Herstellung eines
HilfsVerbindungsweges DSt1, DSt2 in der beschriebenen
Weise.
Claims (10)
- Patent-Ansprüche:i. Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen mit Sprechstromverstärkern in Mit-ao telschaltung, welche an einer von den Arbeitsplätzen der verbindenden Beamtinnen getrennten Stelle eingeschaltet werden, nach Patent 327805, dadurch gekennzeichnet, daß die Leitungen (FL1, FL") mit Kilfsschalteinrichtungen (z. B. DK1, DK2) ausgerüstet sind, über welche bei einer Verbindung zwischen zwei an verschiedenen Verbindungsplätzen (FP1 und FP2) liegenden Leitungen (FL1 und FL2) die Herstellung eines Hilfs-Verbindungsweges (DP) erfolgt, der so ausgebildet ist, daß eine Überwachung der Verbindung an einem einzigen Arbeitsplatz (z. B. FP1) ermöglicht ist.
- 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Hilfsverbindungsweg über die Verbindungseinrichtungen eines Arbeitsplatzes für Durchgangsverkehr (DP) hergestellt wdrd.
- 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß jede Leitung(z. B. FL1) an ihrem Verbindungsplatz (z. B. FP1) mit zwei Klinken (AK und D/11) ausgerüstet ist, die derart geschaltet sind, daß bei gleichzeitiger Benutzung beider Klinken durch die Stöpsel eines Schnurstromkreises (ASt und VSt) die Überwachungseinrichtungen (Si?1 und SR2) in den Verbindungsweg der beiden Leitungen geschaltet werden.
- 4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch eine derartige Ausbildung des HilfsVerbindungsweges (DP), daß die über ihn erreichte Leitung (z. B. FL2) in derselben Weise ohne Zwischenschaltung besonderer Signalübertragungseinrichtungen überwacht werden kann, wie die unmittelbar an Verbindungseinrichtungen des Arbeitsplatzes (FP1) liegende Leitung (z. B. FL1).
- 5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine derartige Ausbildung des HilfsVerbindungsweges (DP) und seiner Verbindungseinrichtungen, daß bei Herstellung einer Verbindung zwischen zwei an verschiedenen Arbeitsplätzen (FP1, FP2) liegenden Leitungen (FL1, FL2) nur solche Verbindungseinrichtungen benutzt werden, die einem Verbindungsplatz (z. B. FP1), dem Platz des HilfsVerbindungsweges (DP) und dem mit Einrichtungen zur Einschaltung von Sprechstromverstärkern (SV) versehenen Platz (VP) zugeordnet sind.
- <>. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schalteinrichtungen des HilfsVerbindungsweges (DP) derart ausgebildet sind, daß über diesen nur die Überwachung einer Verbindung, aber kein Sprechverkehr zwischen den Teilnehmern erfolgen kann.
- 7. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß bei Einschaltung von Sprechstromverstärkern" (ST') ein parallel zu denselben liegender Hilfssprechweg (50, 51 bzw. 52, 53) hergestellt wird, durch welchen es der überwachenden Beamtin ermöglicht wird, mit beiden Leitungen (unmittelbar bzw. über den Hilfsverbindungsweg DP) in Sprechverkehr zu treten.
- 8. Schaltungsanordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß in den Hilfssprechweg derartig hohe Widerstände (Kondensatoren 50, 51 bzw. 52, 53) eingeschaltet sind, daß durch den kurzen Hilfssprechweg keine Schwächung des über die Sprechstromverstärker (SV) stattfindenden Sprechverkehrs erfolgt.
- 9. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß durch die bei Einschaltung von Sprechstromverstärkern (ST") betätigten Schaltmittel (KK1, KK2) Übertragungseinrichtungen (RÜ1, RÜ2) eingeschaltet werden, welche der überwachenden Beamtin eine getrennte Signalgabe über jede der verbundenen Leitungen (FL1, FL2) ermöglichen.
- 10. Schaltungsanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß Ausgleicheinrichtungen (58, 63) vorgesehen sind, welche beim Einschalten der Sprechapparate der überwachenden Beamtin an eine Leitung(z. B. FL1) an die mit dieser verbundenen Leitung (z. B. FL2) angeschaltet werden, um eine störende Beeinflussung des über Sprechstromverstärker (SV) geführten Gespräches durch LTnsymmetrie der Leitungsenden zu vermeiden.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1919327805D DE327805C (de) | 1922-02-28 | 1919-05-15 | Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen |
| DES59054D DE404003C (de) | 1922-02-28 | 1922-02-28 | Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen |
| DES59680D DE405639C (de) | 1922-02-28 | 1922-05-09 | Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Sprechstromverstaerkern in Mittelschaltung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES59054D DE404003C (de) | 1922-02-28 | 1922-02-28 | Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE404003C true DE404003C (de) | 1924-10-18 |
Family
ID=7493008
Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1919327805D Expired DE327805C (de) | 1922-02-28 | 1919-05-15 | Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen |
| DES59054D Expired DE404003C (de) | 1922-02-28 | 1922-02-28 | Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen |
Family Applications Before (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1919327805D Expired DE327805C (de) | 1922-02-28 | 1919-05-15 | Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (2) | DE327805C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1137872B (de) * | 1958-09-18 | 1962-10-11 | Lyndon Alfred Durant | Mehrfach-Wahlschalter fuer Musikautomaten |
-
1919
- 1919-05-15 DE DE1919327805D patent/DE327805C/de not_active Expired
-
1922
- 1922-02-28 DE DES59054D patent/DE404003C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1137872B (de) * | 1958-09-18 | 1962-10-11 | Lyndon Alfred Durant | Mehrfach-Wahlschalter fuer Musikautomaten |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE327805C (de) | 1920-10-16 |
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