DE4040096A1 - Airbag fuer insassen - Google Patents
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Airbag, der insbe
sondere mehrere Teile bzw. Basisstoffe aufweist und die Per
son in einem Fahrzeug dadurch schützt, daß er bei einer
Fahrzeugkollision durch ein Reaktionsgas von einer Aufblas
einrichtung aufgeblasen wird. Die Erfindung betrifft ins
besondere einen Airbag für Insassen auf den Mitfahrersitzen.
Airbageinrichtungen, die an festen Stellen am Fahrzeugkörper
vor den Fahrzeugsitzen angeordnet sind, spielen eine wich
tige Rolle beim Schutz von in dem Fahrzeug befindlichen Per
sonen gegen Verletzungen, die beim Aufprall gegen Fahrzeug
teile auftreten können. Dazu wird der Airbag bei einem Un
fall oder einer Fahrzeugkollision augenblicklich aufgeblasen
durch den Druck z. B. eines Reaktionsgases, das von einer
Aufblaseinrichtung abgegeben wird. Dazu kann die Aufblasein
richtung für den Airbag des Fahrers an dem Steuerrad ange
ordnet sein. Für die weiteren Insassen sind die Aufblasein
richtungen an dem Armaturenbrett oder an anderen festen
Stellen des Fahrzeuge angeordnet.
Eine solche Airbageinrichtung für einen Insassen auf dem
Beifahrersitz ist in Fig. 6 gezeigt. Bei Auftreten eines
Kollisionssignals von einem Sensor (nicht dargestellt), der
einen Zusammenstoß registriert, wird eine chemische Reaktion
des in der Aufblaseinrichtung 2 vorgesehenen Gaserzeugungs
mittels ausgelöst. Sobald die Abbremsung des Fahrzeugs einen
bestimmten Wert übersteigt, wird also der Airbag 3 durch das
erzeugte Reaktionsgas augenblicklich aufgeblasen und ausge
dehnt. Dadurch wird die von der Schwerkraft nach vorne ge
worfene Person M von dem Airbag 3 aufgefangen und vor einem
Aufprall gegen Teile des Fahrzeugkörpers geschützt.
Im allgemeinen ist zwischen dem Insassen auf dem Beifahrer
sitz und dem Armaturenbrett bzw. der Windschutzscheibe ein
großer Raum vorhanden. Dieser große Raum ist häufig nach
links und rechts des Fahrzeugkörpers asymmetrisch ausge
dehnt. Dabei ist die asymmetrische Form je nach dem Fahr
zeugmodell sehr unterschiedlich. Für einen wirksamen Schutz
des Insassen muß die Form des Airbags der Form dieses großen
Raums genau angepaßt werden. In Fig. 7 ist ein herkömmli
cher Airbag 3 für einen Insassen auf dem Beifahrersitz mit
einer solchen komplizierten Form dargestellt. Dieser besteht
aus zwei Seitenteilen 3a in Birnenform und einem länglichen
Teil, 3b, das die Oberseite, Vorderseite und Unterseite bil
det.
Wegen der komplizierten Form des Airbags 3 wird das Vernähen
der Teile oder Basisstoffe 3a und 3b ebenfalls sehr schwie
rig. Die Naht hat, wie aus Fig. 7 ersichtlich, eine kompli
zierte Gestalt und es ist nicht möglich den Airbag 3 mittels
einer Maschine automatisch zusammenzunähen. Aus diesem Grund
wird bisher ein solcher Airbag 3 für Insassen eines Fahr
zeugs manuell genäht.
Das gleiche Problem besteht bei dem Airbag für die Insassen
auf den Rücksitzen (hier nicht dargestellt). Das Vernähen
der Basisstoffe 3a und 3b von hand zur Herstellung eines
Airbags 3 erfordert sehr viel Zeit und ist äußerst mühsam.
Wegen der komplizierten Form der zusammenzunähenden Basis
stoffe kann der herkömmliche Airbag zum Schutz von Insassen
nicht flexibel an die Vielzahl von unterschiedlichen asym
metrischen Formen, die je nach Fahrzeugtyp verschieden sind,
angepaßt werden. Daraus ergibt sich eine niedrige
Produktivität bzw. hohe Herstellungskosten.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen
Airbag für Insassen bereitzustellen, der mindestens teil
weise mittels einer Maschine automatisch genäht werden kann.
Ein weiteres Ziel der Erfindung ist, einen Airbag für Insas
sen bereitzustellen, der flexibel und einfach an verschie
dene asymmetrische Formen sowohl in senkrechter als auch
waagerechter Richtung flexibel und einfach anzupassen ist.
Gelöst wird diese Aufgabe mit den Merkmalen der Pa
tentansprüche.
Der erfindungsgemäße Airbag für Insassen mit mehreren Teilen
oder Basisstoffen zeichnet sich insbesondere dadurch aus,
daß mindestens ein Teil mittels einer Maschine automatisch
vernäht werden können. Gemäß der vorliegenden Erfindung wer
den vorzugsweise Teile mit folgenden Formen mit Hilfe einer
Maschine automatisch genäht: kreisförmige, elliptische oder
ovale Formen, oder kreisähnliche Formen und polygonale For
men oder polygonale Formen mit abgerundeten Ecken.
Der erfindungsgemäße Airbag für Insassen weist eine Aufblas
einrichtung oder eine Airbagbasis auf, die an einer festen
Stelle des Fahrzeugkörpers angeordnet ist. Der Airbag weist
ferner eine Aufnahmeeinheit auf, die den Insassen auffängt.
Der erfindungsgemäße Airbag ist dadurch gekennzeichnet, daß
die Insassenaufnahmeeinheit an der genannten Airbagbasis an
genäht ist. Erfindungsgemäß wird mindestens ein Teil der
mehreren Basisstoffe automatisch mittels einer Maschine ver
näht. Mittels der vorliegenden Erfindung wird die Näharbeit
vereinfacht und die zum Herstellen des Airbags erforderliche
Zeit ist geringer.
Weitere vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung ergeben
sich aus den Unteransprüchen und der nachstehenden Beschrei
bung.
Bei dem erfindungsgemäßen Airbag kann die Airbagbasis an je
der beliebigen Stelle mit der Insassenaufnahmeeinheit ver
bunden sein. Infolgedessen ist es möglich, den Airbag belie
big auszugestalten, um ihn flexibel und einfach an verschie
dene asymmetrische Formen sowohl in senkrechter als auch
waagerechter Richtung anzupassen.
Die vorliegende Erfindung wird nachstehend anhand von Bei
spielen und der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht einer Ausführungsform
eines erfindungsgemäßen Airbags für einen Insassen;
Fig. 2(a), (b) und Fig. 3 zeigen Basisstoffe, die in der
Ausführungsform von Fig. 1 verwendbar sind;
Fig. 4(a)-(e) weitere Ausführungsformen der Erfindung;
Fig. 5(a)-(d) zusätzliche Ausführungsformen der Erfin
dung;
Fig. 6 eine schematische Querschnittsansicht eines Bei
spiels, bei dem die Airbageinrichtung für einen In
sassen am Armaturenbrett angeordnet ist, wobei der
Airbag aufgeblasen ist; und
Fig. 7 ein Beispiel eines herkömmlichen Airbags für Insas
sen.
In Fig. 6 ist eine Airbageinrichtung 1 gezeigt. Die darin
verwendeten Bezugszeichen werden für die gleichen Komponen
ten auch in den übrigen Figuren sowie der Beschreibung ver
wendet.
Die in Fig. 1 gezeigte bevorzugte Ausführungsform eines er
findungsgemäßen Airbags 3 weist eine Insassenaufnahmeeinheit
3C auf, die gegenüberliegend zum Insassen angeordnet ist und
zur Aufnahme des Insassen dient, und eins Airbagbasis 3d,
die an einer Aufblaseinrichtung oder einer festen Stelle des
Fahrzeugkörpers befestigt ist.
Die Insassenaufnahmeeinheit 3C weist einen Stoffteil oder
Basisstoff 3C1 auf, die dem Insassen zugewandt ist, und ein
Stoffteil 3C2, mit dem die Airbagbasis 3d verbunden ist. Wie
in Fig. 2 gezeigt, sind diese Stoffteile 3C1 und 3C2 kreis
förmig mit etwa gleicher Größe zugeschnitten. Der Stoffteil
3C2 weist ein kreisförmiges Loch 3C3 auf, durch das das Re
aktionsgas von der Aufblaseinrichtung einströmt. Durch Ver
nähen des Außenrands (α) des Stoffteils 3C2 an der Airbagba
sis 3d mit dem Stoffteil 3C1 an der Insassenseite wird die
Insassenaufnahmeeinheit 3C in Form eines Beutels bereitge
stellt.
Wie in Fig. 3 gezeigt, hat der Stoffteil 3d1 der Airbagbasis
3d die Form eines Sektors. Durch Vernähen entlang der Linie
(β) beider Enden 3d2 und 3d3 des Stoffteils 3d1 erhält die
Airbagbasis 3d die Form eines abgeschnittenen Konusses.
Zum Ausbilden eines solchen Airbags 3 zum Schutz von Insas
sen, kann die Airbagbasis 3d in Form eines abgeschnittenen
Konusses auch durch manuelles Vernähen (β) beider Enden 3d2
und 3d3 des Stoffteils 3d1 hergestellt werden. In diesem
Fall wird das Vernähen (β) beider Enden 3d2 und 3d3 des
Stoffteils 3d1 manuell durchgeführt, weil aufgrund der gera
den Naht dieses in relativ kurzer Zeit durchgeführt werden
kann. Als nächstes wird der Außenrand 3d4 der Airbagbasis 3d
und der Innenrand des kreisförmigen Lochs 3C3 des Stoffteils
3C2 miteinander vernäht (γ). Zuvor können beide Teile zusam
mengeheftet oder unter Wärme verschweißt worden sein. Da der
Außenrand 3d4 der Airbagbasis 3d und der Innenrand des
kreisförmigen Lochs 3C3 des Stoffteils 3C2 Kreisform aufwei
sen, kann die Airbagbasis 3d und der Stoffteil 3C2 entlang
einer kreisförmigen Naht (γ) vernäht werden. Dieser Nähpro
zeß kann mit einer Maschine automatisch durchgeführt werden.
Das Vernähen der Airbagbasis 3d mit dem Stoffteil 3C2 ent
lang der Naht (γ) ist dadurch in sehr kurzer Zeit möglich.
Als letztes werden die Stoffteile 3C1 und 3C2 miteinander
verbunden durch Vernähen ihrer Außenränder entlang der Naht
(α). Da sowohl der Stoffteil 3C1 als auch der Stoffteil 3C2
Kreisform aufweisen, werden die beiden Stoffteile kreisför
mig entlang der Naht (α) vernäht. Auch hier ist ein automa
tisches Nähen mit einer Maschine möglich. Das Vernähen der
zwei Stoffteile 3C1 und 3C2 kann in sehr kurzer Zeit durch
geführt werden. In der vorstehend beschriebenen Weise wird
der in Fig. 1 dargestellte Airbag 3 gebildet.
Fig. 4 zeigt eine andere Ausführungsform des Airbags 3 für
einen Insassen, gesehen aus der Richtung des Pfeils A in
Fig. 1. Die gleichen Teile, wie in der vorstehenden Ausfüh
rungsform sind mit den gleichen Bezugszeichen versehen. im
übrigen kann auf die vorstehende Beschreibung bezug genommen
werden.
Bei dem Airbag 3 von Fig. 4(a) ist die Insassenaufnahmeein
heit 3C aus der Richtung A gesehen, quadratförmig ausgebil
det, und ein kreisförmiges Loch 3C3 ist etwa in der Mitte
vorgesehen. In dem Airbag 3 von Fig 4(b) ist die Insassen
aufnahmeeinheit 3C quadratförmig ausgebildet, wobei die
Ecken (R) abgerundet sind, und die Form des Loches 3C3, das
etwa in der Mitte angeordnet ist, ist ähnlich zu der Form
der Insassenaufnahmeeinheit 3C. Weiterhin zeigt Fig. 4(c)
eine Insassenaufnahmeeinheit 3c in Rechteckform mit vier ab
gerundeten Ecken (R) und einem darin vorgesehenen Loch 3C3,
dessen Form in ähnlicher Weise rechteckförmig ist. Fig. 4
(d) zeigt eins Insassenaufnahmeeinheit 3C in Poligonalform
(in der Figur ist beispielhaft eine achteckige Form gezeigt)
mit einem kreisförmigen Loch 3C3. Fig. 4(e) zeigt einen
Airbag, der eine Insassenaufnahmeeinheit 3C in elliptischer
Form aufweist mit einem Loch 3C3, dessen Form ähnlich zu der
Ellipse ist. Aus dem Vorstehenden wird deutlich, daß ver
schiedene Variationen des Airbags 3 möglich sind durch Kom
bination der Insassenaufnahmeeinheit 3C mit verschiedenen
Formen und mit verschieden geformten Löchern 3C3.
Die vorliegende Erfindung hat den Vorteil, daß der Airbag 3
derart geformt ist, daß die Nähte α, β und γ mittels einer
Maschine automatisch vernäht werden können. Dies führt zu
einer wesentlichen Zeitverringerung für die Herstellung des
Airbags 3 und zu einer Verbesserung der Produktivität. In
folgedessen werden die Herstellungskosten für den Airbag we
sentlich reduziert.
Fig. 5 stellt eine andere Ausführungsform des Airbags für
Insassen dar, die ähnlich zu der Ausführungsform von Fig. 4
ist.
Wie in Fig. 5 gezeigt, ist das Loch 3C3 bezogen auf die In
sassenaufnahmeeinheit 3C dieser Ausführungsform exzentrisch
angeordnet. Infolgedessen wird die Airbagbasis 3b exzen
trisch an der Insassenaufnahmeeinheit 3C angenäht. Fig.
5(a) zeigt eine Kombination einer Insassenaufnahmeeinheit
3C mit Kreisform und einem kreisförmigen Loch 3C3, das bezo
gen auf die Insassenaufnahmeeinheit 3C nach rechts versetzt
exzentrisch angeordnet ist. Fig. 5(b) zeigt eine Kombina
tion einer Insassenaufnahmeeinheit 3C in Rechteckform mit
gerundeten Ecken R und einem Loch 3C3 in einer Form ähnlich
zu der Rechteckform und das exzentrisch im Bezug auf die In
sassenaufnahmeeinheit 3C nach links versetzt angeordnet ist.
Fig. 5(c) zeigt eine Kombination einer elliptischen Insas
senaufnahmeeinheit 3C und eines Loches 3C3, dessen Form ähn
lich zu der Ellipse ist, und die exzentrisch im Bezug auf
die Insassenaufnahmeeinheit 3C nach rechts versetzt angeord
net ist. Fig. 5(d) zeigt eine Kombination einer rechteck
förmigen Insassenaufnahmeeinheit 3C mit abgerundeten Ecken R
und einem Loch 3C3 in der Form, die ähnlich zu dem Rechteck
ist, und das gegenüber der Insassenaufnahmeeinheit 3C exzen
trisch unterhalb nach links versetzt angeordnet ist. Auch
bei dieser Ausführungsform der Erfindung sind verschiedene
Kombinationen der Insassenaufnahmeeinheit 3C mit verschie
denen Formen des Loches 3C3 möglich. Außerdem kann das Maß
der Exzentrizität bzw. des seitlichen Versatzes des Loches
3C3 in geeigneter Weise ausgewählt werden.
Durch das exzentrische Anordnen des Loches 3C3 an der Insas
senaufnahmeeinheit 3C ist es möglich, die Form der Insassen
aufnahmeeinheit 3C in waagerechter Richtung bzw. in Quer
richtung bezogen auf die Richtung A in Fig. 1 asymmetrisch
auszuführen und außerdem die Steifigkeit des Airbags 3 zur
Mitte hin zu verändern. Der Raum, in dem der Airbag für
einen Insassen installiert wird, z. B. bei einem Beifahrer
sitz, weist wegen der Formen der Frontscheibe und des Arma
turenbrettes eine komplizierte und in Querrichtung asym
metrische Form auf. Je nach Fahrzeugmodell ist die Form die
ses Raums sehr unterschiedlich. Mit Hilfe der vorliegenden
Erfindung kann der Airbag in einfacher Weise für die unter
schiedlichsten Raumabmessungen angepaßt werden.
Wie aus der vorstehenden Beschreibung ersichtlich ist, ist
es möglich, den erfindungsgemäßen Airbag zumindest teilweise
automatisch herzustellen, indem mindestens ein Teil der meh
reren Teile oder Stoffteile des Airbags mittels einer Ma
schine automatisch vernäht werden. Dadurch wird die Nähar
beit erleichtert, die zur Herstellung des Airbags erforder
liche Zeit verringert, die Produktivität vergrößert und die
Herstellungskosten sind niedriger.
Der Airbag gemäß der vorliegenden Erfindung kann mit seiner
Airbagbasis an verschiedenen Stellen mit der Insassenaufnah
meeinheit verbunden werden. Dies ermöglicht, daß der Airbag
flexibel und einfach an die verschiedenen komplizierten For
men, die sowohl in senkrechter als auch waagerechter Rich
tung asymmetrisch sein können, angepaßt werden kann.
Claims (11)
1. Airbag mit mehreren Teilen zum Schutz eines Insassen in
einem Fahrzeug, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens
ein Teil eine solche Form aufweist, daß diese mittels
einer Maschine automatisch vernäht werden können.
2. Airbag nach Anspruch 1, wobei die Teile, die mit der Ma
schine vernäht werden, kreisförmig, elliptisch oder
ovalförmig sind.
3. Airbag nach Anspruch 1, wobei die Teile, die automatisch
mittels einer Maschine vernäht werden Polygonalform oder
eine Polygonalform mit abgerundeten Ecken aufweisen.
4. Airbag mit mehreren Teilen zum Schutz eines Insassen in
einem Fahrzeug, gekennzeichnet durch eine Airbagbasis,
die an einer Aufblaseinrichtung oder an einer festen
Stelle des Fahrzeugkörpers befestigt ist und eine Insas
senaufnahmeeinheit zum Aufnehmen des Insassen, wobei die
Insassenaufnahmeeinheit mit der Airbagbasis verbunden
ist.
5. Airbag nach Anspruch 4, wobei mindestens ein Teil eine
solche Form aufweist, daß diese mittels einer Maschine
automatisch vernäht werden können.
6. Airbag nach einem der Ansprüche 1 bis 5, mit einem
ersten Teil (3C1), das dem Insassen zugewandt ist, und
einem zweiten Teil (3C2), das vom Insassen gesehen hin
ter dem ersten Teil (3C1) liegt, wobei das erste und
zweite Teil (3C1, 3C2) im wesentlichen die gleiche Form
und Größe aufweisen und daß beide entlang ihres Außen
randes (α) miteinander vernäht sind.
7. Airbag nach Anspruch 6, wobei das zweite Teil (3C2) ein
Loch (3C3) aufweist, das vorzugsweise die gleiche Form
wie das zweite Teile (3C2) aufweist.
8. Airbag nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das
Loch (3C3) gegenüber der Mitte des zweiten Teils (3C2)
seitlich und/oder nach oben bzw. unten versetzt ist.
9. Airbag nach Anspruch 7 oder 8, wobei an dem Rand (γ) des
Lochs (3C3) ein drittes Teil (3d) angenäht ist.
10. Airbag nach Anspruch 9, wobei das dritte Teil (3d)
schlauchförmig ist und mit seinem freien Ende, das der
Verbindungsstelle mit dem Loch (3C3) gegenüberliegt mit
einer Aufblaseinrichtung vorzugsweise durch eine Naht
verbunden ist.
11. Airbag nach Anspruch 9 oder 10, wobei das dritte Teil
(3d) die Form eines Sektors aufweist.
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