DE393827C - Elektromagnetischer Rundwebstuhl - Google Patents
Elektromagnetischer RundwebstuhlInfo
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- DE393827C DE393827C DEB110545D DEB0110545D DE393827C DE 393827 C DE393827 C DE 393827C DE B110545 D DEB110545 D DE B110545D DE B0110545 D DEB0110545 D DE B0110545D DE 393827 C DE393827 C DE 393827C
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D03—WEAVING
- D03D—WOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
- D03D37/00—Circular looms
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Description
- Elektromagnetischer Rundwebstuhl. Die Erfindung betrifft einen elektromagnetischen Rundwebstuhl, dessen Neuheit und Eigenart darin besteht, daß derselbe eine runde tonnenartige Form besitzt, wobei auf dem Umfang des @.#%ebstuhles Elektromagnete nebeneinander angeordnet sind, die eine Laufbahn ttir einen Fachaufteilschützen und den Webschützen, die beide elektromagnetisch angetrieben werden, bilden. Die Kettenfäden laufen durch ein der Form des Rundwebstuhles angepaßtes ringförmiges Blatt mit wechselweise einer ganzen und halben Öffnung für die Kettenfäden, wobei die letzteren wechselweise durch den F achaufteilschützen zur Bildung eines kleinen Faches für den Eingriff und Durchlauf des eigentlichen Webschützens einmal nach außen und einmal nach innen gedrückt werden. Es entsteht also zunächst ein kleines Fach, in das die Spitze des die Spule tragenden Webschützens eingreift, worauf der Schützen das Fach bildet und erweitert. Die Bildung des Faches geschieht wechselweise einmal nach innen und einmal nach außen.
- Auf der Zeichnung ist ein derartiger elektromagnetischer U'ebstuhl gemäß der Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar in Abb. r in teilweiser Ansicht des Webstuhles von oben, während Abb. 2 ein Schnitt nach Linie A-B der Abb. i und Abb. ; ein solcher nach Linie C-D der Abb. i ist.
- Abb. 4 zeigt ein Stück des Mundwebstuhles mit Blatt und I#achaufteilschützen sowie welischützen.
- Abb. 5 zeigt einen Webschützen im Schnitt. Abb. Ei zeigt die Zuführun,- der Kettenfäden vom Kettenbaum in den Webstuhl.
- Abb. 7 zeigt den Abzug des fertigen Gewebes in Schlauchform vom Webstuhl zwischen zwei rauhen Walzen.
- Auf dem Magnetring ei des Rundwebstuhles sind die Elektromagneten 1) nebeneinander angeordnet und erbalten eine wechselweise Stromrichtung durch einen Stromverteiler, so daß ein Magnet in an sich bekannter Weise anzieht und der nächste abstößt. Die Elektromagneten ti bilden die Laufbahn für die Fachbildungsschützen c und die Schußspulenträger bzw. Webschützen d, die ebenfalls mit je einem Magnet cl und (i'1 ausgerüstet sind, so daß diese F achaufteilschützen bzw. Webschützen in ihrer Laufbahn auf den Elektromagneten eine umlaufende Bewegung erhalten, sobald der Stromkreis für die Elektromagneten b geschlossen ist. Webschützen d als auch Fachaufteilschützen c sind mit Laufrollen e ausgestattet.
- Die Kettenfäden laufen vom Kettenbaum f ab auf den Rundwebstuhl auf und durch das ringförmige Blatt " welches abwechselnd einen ganz freien Schlitz lt und einen teilweisen Schlitz i besitzf, durch «-elche die Kettenfäden laufen. Die letzteren stehen in Ruhestellung in der Mitte des Schlitzes bz«-. des Blattes.
- Der Fachaufteilschützen c läuft unter dem Blatt g hin und drängt -zuerst sämtliche Kettenfäden nach außen, wobei jedoch die im teilweisen Schlitz i befindlichen Kettenfäden nicht ganz nach außen gedrückt werden und so ein Fach bilden (Abb. =). Hinter dem Fachbildungsschützen c läuft der eigentliche Webschützen ei mit Spule h. Die Spitze des letzteren steht über den Schwanz. des Fachbildungsschützens c vor, so daß die nach außen gedrückten Kettenfäden nicht in ihre ursprüngliche Lage zurück- . kehren können, vielmehr um den Webschützen d ' herumliegen, wobei gleichzeitig die im teilweisen Schlitz i befindlichen Kettenfäden nach innen gedrängt werden, wodurch das eigentliche Fach gebildet wird (Abb. 3). :1m hinteren und unteren Ende verläßt der Schußfaden den Webschützen cd und wird durch das Legerad l in den Fachwinkel eingedrückt.
- Nach diesem Vorgang folgt der nicliste Fachaufteilschützen, dessen Spitze aber entgegengesetzt gerichtet ist wie diejenige des vorhergehenden, also nach oben. Demzufolge drückt dieser Fachaufteil,chützen sämtliche Kettenfäden nach innen, wobei aber wieder die iui teilweiseil Schlitz i befindlichen Iicttenfäden ein Fach bilden. In diese, Frech greift dann wieder die über das Ende des vorlaufenden Facliaufteilschützens vorstehende Spitze d(#3 Web.,chützens unddrücktdie hettenfädenwieder nach außen, die freien aber nach innen, während der Schußfaden durch das Legerädchen in den Fachwinkel eingedrückt wird.
- Durch dieses wechselweise und aufeinanderfolgende Arbeiten der Webschützen und der Fachaufteilschützen wird ein Schlauchgewebe gebildet, «-elches vom Webstuhl durch zwei rauhe Walzen ni abgezogen wird. Die Umdrellung der letzteren ist abhängig von der Umdrehungszahl des Stromverteilers für die Elektromagneten b und mit diesem regulierbar gekuppelt.
- Auf der Laufbahn können soviel Webschützen mit Fachaufteilschützen vorgesehen werden, als Raum für diese vorhanden ist, z. B. beim Weben bunter und mehrfarbiger Gewebe.
Claims (1)
- PaTR\ T-A\SPRLcHR: i. Elektromagnetischer Rundwebstuhl, dadurch gekennzeichnet, daß die ringförmig auf dem Magnetring (a) angeordneten Elektromagnete (b) eine Laufbahn für die je einen Magnet tragenden Webschützen (il) und Fachaufteilschützen (c) bilden und letztere abwechselnd eine schräg nach außen ansteigende und eine nach innen abfallende Form besitzen und daß die Spitzen der Webschützen über das Ende der Fachaufteilschützen vorstehen. Elektromagnetischer Rundwebstuhl nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet. daß im Blatt (-), unter welchem die Schützen laufen, abwechselnd durchgehende Rietöffnungen (h) und teilweise geschlossene (i) vorgesehen sind, durch welche die Kettenfäden laufen; wobei letztere in Ruhestellung genau in der Mitte des Blattes stehen. 3. Elektromagnetischer Rundwebstuhl nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein Fachaufteilschützen (c) zunächst ein kleines Fach zum Eingreifen für die Spitze des Webschützens (d) bildet und letzterer das Fach voll öffnet und daß die Spitzen der Schützen abwechselnd so gerichtet sind, daß die Kettenfäden abwechselnd nach außen und nach innen gedrängt werden. Elektromagnetischer Rundwebstuhl nach Anspruch i bis ,;. dadurch gekennzeichnet, daß der Schuldaden durch (,in in der Webschützenspitze gelagerte, Legerädchen (L) in den Fachwinkel eingedrückt wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB110545D DE393827C (de) | 1923-07-25 | 1923-07-25 | Elektromagnetischer Rundwebstuhl |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB110545D DE393827C (de) | 1923-07-25 | 1923-07-25 | Elektromagnetischer Rundwebstuhl |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE393827C true DE393827C (de) | 1924-04-10 |
Family
ID=6992740
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB110545D Expired DE393827C (de) | 1923-07-25 | 1923-07-25 | Elektromagnetischer Rundwebstuhl |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE393827C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1012568B (de) * | 1952-07-22 | 1957-07-18 | Trikotfabriken J Schiesser A G | Webmaschine |
-
1923
- 1923-07-25 DE DEB110545D patent/DE393827C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1012568B (de) * | 1952-07-22 | 1957-07-18 | Trikotfabriken J Schiesser A G | Webmaschine |
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