DE3933589A1 - Schlauchkupplung - Google Patents
SchlauchkupplungInfo
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- F16L37/0987—Couplings of the quick-acting type in which the connection between abutting or axially overlapping ends is maintained by locking members combined with automatic locking by means of flexible hooks the flexible hook extending radially inwardly from an outer part and engaging a bead, recess or the like on an inner part the flexible hook being progressively compressed by axial tensile loads acting on the coupling
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Schlauchkupplung
mit einem Einsteckteil und einem Aufnahmeteil für das
Einsteckteil, wobei das Aufnahmeteil ein Rohrstück mit
wenigstens einer radial nach innen vorstehenden Halte
rippe mit einer sich radial erstreckenden, dem Aufnahme
ende des Aufnahmeteils abgekehrten Flanke aufweist,
wobei das als Rohrstück ausgebildete Einsteckteil zwi
schen seinen Endabschnitten von einem radial elastisch
verformbaren Sicherungsring umgeben ist, der einen zu
seinem in Einsteckrichtung vorderen Ende hin abnehmenden
Außendurchmesser hat und mit wenigstens einer radialen,
diesem vorderen Ende abgekehrten Anlagefläche beim Ein
stecken des Einsteckteils in das Aufnahmeteil hinter
der radialen Fläche der Halterippe einrastet, und wobei
das Einsteckteil im eingesteckten Zustand durch wenig
stens einen Dichtungsring gegen die Innenseite des Auf
nahmeteils abgedichtet ist.
Bei einer bekannten Schlauchkupplung dieser Art (DE
33 10 385 A1) ist der Sicherungsring mit schräg radial
nach außen ragenden elastischen Rastarmen ausgebildet,
die auf ihrer Außenseite mit wenigstens einer radial
nach außen ragenden Rastnase hinter der Halterippe des
Aufnahmeteils einrastbar sind. Die Rastarme ragen ferner
aus dem Aufnahmeende des Aufnahmeteils axial heraus,
so daß sie an ihren freien Enden von Hand erfaßt und
radial nach innen umgebogen werden können, um den Siche
rungsring zu entsichern, d. h. ihn mit der Halterippe
außer Eingriff zu bringen. Beim anschließenden Auseinan
derziehen von Aufnahmeteil und Einsteckteil kann jedoch
die durch die Dichtungsringe zwischen Aufnahme- und
Einsteckteil ausgeübte Klemmkraft in Axialrichtung größer
als die von Hand radial auf die Rastarme ausgeübte Halte
kraft sein. Infolgedessen ist es leicht möglich, daß
die relativ kurzen freien Endabschnitte der Rastarme
der Bedienungsperson aus der Hand gleiten und das ge
wünschte Entkuppeln nicht stattfindet.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Schlauch
kupplung der gattungsgemäßen Art anzugeben, die bei
einfacherer Form des Sicherungsrings ein leichteres
(gewolltes) Entkuppeln ermöglicht.
Erfindungsgemäß ist die Aufgabe dadurch gelöst, daß
das Aufnahmeteil zwei sich diametral gegenüberliegende
Durchbrüche in seiner Umfangswand aufweist, in denen
ein den Sicherungsring im eingesteckten Zustand des
Einsteckteils umgebender, aus den Durchbrüchen nach
außen vorstehender Entsicherungsring axial relativ zum
Aufnahmeteil, unter Verringerung des Außenradius des
Sicherungsrings in dem an der Halterippe anliegenden
Bereich um wenigstens die radiale Dicke der Halterippe,
verschiebbar gelagert ist, und daß die radiale Anlage
fläche des Sicherungsrings an seinem vom vorderen Ende
des Einsteckteils am weitesten entfernt liegenden Ende
ausgebildet ist.
Bei dieser Lösung kann das Einsteckteil zum Entkuppeln
mit der einen Hand festgehalten und der Entsicherungs
ring in Richtung auf eine Durchmesserverringerung des
Sicherungsrings verschoben werden bis er hinter der
Halterippe des Aufnahmeteils ausgerastet ist. In dieser
Lage kann das Aufnahmeteil unmittelbar hinter dem Ent
sicherungsring mittels Daumen und Zeigefinger festgehal
ten werden, so daß sich der Entsicherungsring nicht
wieder selbsttätig durch die Rückstellfederkraft des
Sicherungsrings zurückstellt und das Einsteckteil leicht
aus dem Aufnahmeteil herausgezogen werden kann. Da das
eine axiale Ende des Sicherungsrings gleichzeitig als
Anlagefläche für die Halterippe dient, ergibt sich eine
einfache Form des Sicherungsrings ohne Rastnasen und
dergleichen.
Sodann kann dafür gesorgt sein, daß die Halterippe auf
der Innenseite des Aufnahmeteils umläuft, daß der Siche
rungsring als glattwandige konische Hülse mit axialen
Einschnitten von dem den größeren Durchmesser aufweisen
den Hülsenende her ausgebildet ist und die Innenkontur
des Entsicherungsrings kreisrund ist. Bei dieser Ausbil
dung ergeben sich einfache Rastarme zwischen den Ein
schnitten, die alle auf einmal, auch bei mehr als zwei
Rastarmen, durch Verschieben des Entsicherungsrings
in die Entsicherungslage radial nach innen gedrückt
werden können, während die manuelle Verbiegung von mehr
als zwei Rastarmen im bekannten Falle auf größere
Schwierigkeiten stößt.
Vorzugsweise nimmt die Weite jedes Einschnitts zu seinem
offenen Ende hin zu. Dies entspricht einer Abnahme der
Biegesteifigkeit bzw. Federsteifigkeit der Rastarme
zu ihren freien Enden hin und dementsprechend einer
Verringerung der Zunahme der zur Entsicherung auf den
Entsicherungsring auszuübenden Vorschubkraft.
Alternativ ist es aber auch möglich, daß die Weite jedes
Einschnitts in einem an sein offenes Ende angrenzenden
Endabschnitt des Einschnitts geringer als in dem an
diesen Endabschnitt angrenzenden Abschnitt des Ein
schnitts ist. Dies ergibt zwar eine geringere Biegestei
figkeit der Rastarme an ihrem Fußende, weil die Breite
der Rastarme zu ihrem am stärksten auf Biegung bean
spruchten Fußende hin abnimmt. Doch liegen die freien
Enden der Rastarme im eingekuppelten Zustand über einen
größeren Umfangsabschnitt an der Halterippe an, und
sie sind über einen größeren Umfangsabschnitt gewölbt,
so daß sie höheren Axialdruckkräften ohne zu knicken
standhalten.
Eine andere Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Lösung
kann darin bestehen, daß die Durchbrüche des Aufnahme
teils zu dessen Aufnahmeende hin offen sind, daß die
Halterippe an der Innenseite des einen zwischen den
Durchbrüchen liegenden, mit der Halterippe einen Haltearm
für den Sicherungsring bildenden Umfangswandabschnitts
des Aufnahmeteils und eine weitere jener Halterippe
gleichende Halterippe an der Innenseite des anderen
zwischen den Durchbrüchen liegenden, mit der weiteren
Halterippe einen zweiten Haltearm für den Sicherungsring
bildenden Umfangswandabschnitts ausgebildet ist, daß
der Sicherungsring als glattwandige konische Hülse aus
gebildet ist und die Innenkontur des Entsicherungsrings
ein Langloch bildet, dessen kleinste Mittelachse senk
recht zu den Längsmittelachsen der Haltearme steht.
Bei dieser Ausbildung hat der Sicherungsring ebenfalls
eine sehr einfache Form, und er läßt sich ebenso durch
axiales Verschieben des Entsicherungsrings zum größeren
Durchmesser des Sicherungsrings hin entsichern, wobei
der Sicherungsring in eine etwa ovale Form verformt
wird, deren kleinste Mittelachse ebenso wie die des
Langlochs des Entsicherungsrings senkrecht zu den Längs
mittelachsen der Haltearme steht und kürzer als der
Abstand zwischen den Halterippen der Haltearme ist,
so daß das Einsteckteil nach dieser Verformung des Siche
rungsrings ebenfalls leicht aus dem Aufnahmeteil heraus
gezogen werden kann, um Aufnahme- und Einsteckteil zu
entkuppeln.
Sodann kann dafür gesorgt sein, daß der Entsicherungsring
aus hartelastischem Kunststoff besteht und die Längsrän
der der zwischen den Durchbrüchen liegenden Umfangswand
abschnitte des Aufnahmeteils mittels radialer Flanken
sägezahnförmiger Rastnasen einfaßt, die radial nach
außen vorstehen. Auf diese Weise ist für eine radiale
Sicherung des Entsicherungsrings und gleichzeitig für
eine axiale Führung des Entsicherungsrings in dem Auf
nahmeteil gesorgt. Für den Zusammenbau von Aufnahmeteil
und Entsicherungsring braucht der Entsicherungsring
lediglich radial in die Durchbrüche hineingedrückt zu
werden, bis die zwischen den Durchbrüchen liegenden
Umfangswandabschnitte des Aufnahmeteils zwischen den
Rastnasen eingerastet sind.
Vorzugsweise besteht eine Weiterbildung darin, daß der
Sicherungsring an seinem den kleineren Durchmesser auf
weisenden Ende einen radialen nach innen ragenden Flansch
mit einem an seinem radial inneren Rand angeformten,
konischen, sich im wesentlichen axial erstreckenden
Flansch mit zu seinem freien Ende hin abnehmendem Durch
messer aufweist und daß das Einsteckteil eine radiale
Fläche aufweist, hinter der der konische Flansch einrast
bar ist. Diese Ausbildung ermöglicht einen einfachen
Zusammenbau von Einsteckteil und Sicherungsring durch
axiales Aufschieben des Sicherungsrings auf den Einsteck
teil, bis der Sicherungsring unter elastischer Aufweitung
des axialen Flansches hinter der radialen Fläche einge
rastet ist.
Wenn der axiale Flansch axiale Einschnitte aufweist,
läßt er sich besonders leicht aufweiten, ohne axial
einzureißen.
Günstig ist es ferner, wenn der Sicherungsring aus Feder
stahlblech besteht. Bei dieser Ausbildung hält er auch
noch bei hohen Temperaturen hohen Axialzugkräften stand,
die auf die Kupplung ausgeübt werden. Sodann ist der
Materialaufwand gering und die Herstellung des Siche
rungsrings aufgrund seiner einfachen Form leicht durch
Ziehen herstellbar.
Auch wenn das Einsteckteil und das Aufnahmeteil aus
Metall bestehen, sind sie thermisch und mechanisch wider
standsfähiger und leicht herstellbar.
Wenn das Einsteckteil in seinem in Einsteckrichtung
vorderen Endabschnitt für jeden Dichtungsring eine Ring
nut zur Aufnahme des Dichtungsrings aufweist, entfallen
im Vergleich zu der bekannten Schlauchkupplung, bei
der die Dichtungsringe an der Innenseite des Einsteck
teils mittels Sicherungsringen montiert werden, derartige
Sicherungsringe und deren Montage. Sodann ist stets
leicht visuell überprüfbar, ob alle Dichtungsringe vor
handen und unbeschädigt sind. Nötigenfalls ist ein Aus
tausch eines beschädigten gegen einen unbeschädigten
Dichtungsring leichter möglich.
Die Erfindung und ihre Weiterbildungen werden nachstehend
anhand der Zeichnung bevorzugter Ausführungsbeispiele
näher beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht einer erfindungsgemäßen
Schlauchkupplung, teilweise im Axialschnitt,
Fig. 2 eine andere Seitenansicht der Schlauchkupplung
nach Fig. 1 in einer gegenüber Fig. 1 um 90°
um die Längsachse gedrehten Lage,
Fig. 3 eine perspektivische Ansicht eines in der
Schlauchkupplung nach den Fig. 1 und 2 vorge
sehenen Sicherungsring aus Federstahlblech,
Fig. 4 die ebene Ausgangsform des den Sicherungsring
nach Fig. 3 bildenden Federstahlblechs,
Fig. 5 eine perspektivische Ansicht eines in der
Schlauchkupplung nach den Fig. 1 und 2 vorge
sehenen Entsicherungsrings,
Fig. 6 eine Seitenansicht eines zweiten Ausführungsbei
spiels einer erfindungsgemäßen Schlauchkupplung,
teilsweise im Axialschnitt,
Fig. 7 eine andere Seitenansicht der Schlauchkupplung
nach Fig. 6 in einer gegenüber der Darstellung
nach Fig. 6 um 90° um die Längsachse gedrehten
Lage,
Fig. 8 eine Endansicht der Schlauchkupplung nach Fig. 6
im eingekuppeltem Zustand,
Fig. 9 eine Endansicht der Schlauchkupplung nach Fig. 6,
im entsicherten Zustand des Sicherungsrings,
Fig. 10 eine perspektivische Ansicht eines Sicherungs
rings der Schlauchkupplung nach Fig. 6,
Fig. 11 eine perspektivische Ansicht eines Entsicherungs
rings der Schlauchkupplung nach Fig. 6 und die
Fig. 12 und 13 Seitenansichten abgewandelter Sicherungs
ringe der Schlauchkupplung nach Fig. 1.
Die Schlauchkupplung nach den Fig. 1 bis 5 besteht aus
einem Einsteckteil 1 aus Metall, einem Aufnahmeteil
2 aus Metall, einem Sicherungsring 3 aus Federstahlblech,
einem Entsicherungsring 4 aus hartelastischem Kunststoff
und zwei Dichtungsringen 5 in Form elastomerer O-Ringe.
Das Einsteckteil 1 ist ein zylindrisches Rohrstück mit
einer mittleren Umfangsnut 6, die auf Seiten des in
das Aufnahmeteil 2 axial eingesteckten Endabschnitts
7 des Einsteckteils 1 durch eine radiale Fläche 8 eines
Bundes 9 und auf der anderen Seite durch eine radiale
Fläche 10 einer sägezahnförmigen Halterippe 11 mit einer
konischen Flanke 12 begrenzt ist, wobei die konische
Flanke 12 auf Seiten des anderen Endabschnitts 13 des
Einsteckteils 1 liegt. Während der Endabschnitt 7 mit
Ringnuten 14 zur Aufnahme der Dichtungsringe 5 versehen
ist, die den Einsteckteil 1 gegen die Innenseite des
Aufnahmeteils 2 abdichten, ist der andere, aus dem Auf
nahmeteil 2 im eingesteckten Zustand herausragende Endab
schnitt 13 mit Halterippen 15 versehen, über die ein
Endabschnitt eines anzukuppelnden Schlauches geschoben
und mittels einer ihn umgebenden Schelle oder dergleichen
festgeklemmt wird.
Der Aufnahmeteil 2 ist ein Rohrstück mit sechskantiger
Außenkontur und an seinem Aufnahmeende mit einer radial
nach innen ragenden, umlaufenden Halterippe 16 versehen,
die eine konische Auflauffläche 17 und eine axial innen
liegende radiale Widerlagerfläche 18 für den Sicherungs
ring 3 aufweist. Ferner hat das Aufnahmeteil 2 zwei
sich diametral in bezug auf die Längsmittelachse der
Schlauchkupplung gegenüberliegende Durchbrüche 20 und
einen mit Gewinde versehenen Anschlußstutzen 19.
Der Sicherungsring 3 (siehe insbesondere Fig. 3 und 4)
ist als glattwandige konische Hülse mit axialen Ein
schnitten 21 von dem den größeren Durchmesser aufweisen
den Hülsenende her ausgebildet, so daß sich schräg nach
außen gespreizte Rastarme 22 ergeben. Die Weite der
Einschnitte 21 nimmt zu ihren offenen Enden hin zu.
An seinem den kleineren Durchmesser aufweisenden Ende
hat der Sicherungsring 3 einen radial nach innen ragenden
Flansch 23 mit einem an seinem radial inneren Rand ange
formten konischen sich im wesentlichen axial erstrecken
den Flansch 24 mit zu seinem freien Ende hin abnehmendem
Durchmesser. Der Flansch 24 hat axiale Einschnitte 25
und ist im zusammengebautem Zustand von Einsteckteil
1 und Sicherungsring 3 in der Umfangsnut 6 des Einsteck
teils 1 eingerastet. Es ist aber auch möglich, die Ein
schnitte 25 nicht vorzusehen, wenn der Flansch 24 hin
reichend weit elastisch aufweitbar ist, um ihn bei der
Montage von Einsteckteil 1 und Sicherungsring 3 über
die Halterippe 11 hinwegschieben zu können, ohne daß
er axial aufreißt. Andererseits ist es auch möglich,
den Sicherungsring 3 kraftschlüssig, ohne Halterippe
11 oder dergleichen, auf dem Einsteckteil 1 aufzupressen,
so daß er axial relativ zum Einsteckteil 1 hinreichend
fest gesichert ist.
Der Entsicherungsring 4 (siehe insbesondere Fig. 5)
hat eine kreisrunde Innenkontur und einen Innendurchmes
ser, der etwas kleiner als der Innendurchmesser der
Halterippe 16 ist. Seine äußere Kontur ist im wesent
lichen oval oder langgestreckt. Er ist radial in die
Durchbrüche 20 des Aufnahmeteils 2 eingeführt, wobei
die kurze Mittelachse der Außenkontur senkrecht zu der
axialen Mittelachse der die Durchbrüche 20 begrenzenden
Umfangswandabschnitte in Form von Stegen steht. Der
Entsicherungsring 4 hat ferner an seinen äußeren Längs
seiten radial vorstehende sägezahnförmige Rastnasen
27, deren radiale Flanken 28 die Längsränder der Umfangs
wandabschnitte 26 des Aufnahmeteils 2 einfassen und
dadurch die radiale Lage des Entsicherungsrings 4 in
den Durchbrüchen 20 sichern. Beim Einführen des Siche
rungsrings 4 in die Durchbrüche 20 während des Zusammen
baus von Aufnahmeteil 2 und Sicherungsring 4 gleiten
die Umfangswandabschnitte 26 über die schrägen Auflauf
flächen der Rastnasen 27 hinweg, um dann hinter den
Rastnasen 27 einzurasten. Der Sicherungsring 4 ragt
nach Fig. 2 radial aus den Durchbrüchen über den Umfang
des Aufnahmeteils 2 hinaus. Ferner ist er in den Durch
brüchen 20 axial bis gegen die Widerlagerfläche 18 der
Halterippe 16 aus der in den Fig. 1 und 2 dargestellten
Lage vorschiebbar, wobei er durch die zwischen den Rast
nasen 27 eingerasteten Umfangswandabschnitte 26 axial
geführt wird und mit einem kreiszylindrischen axialen
Fortsatz 29 in einen Umfangsring 30 mit radialem Spiel
eingreift, der die vorderen Enden der Umfangswandabsch
nitte 26 verbindet.
Um das Einsteckteil 1 mit dem Aufnahmeteil 2 zu kuppeln,
braucht das Einsteckteil 1 lediglich axial in das Auf
nahmeteil 2 eingesteckt zu werden, wobei die Rastarme
22 zunächst durch die Halterippe 16 radial nach innen
zusammengedrückt werden und schließlich mit ihrem freien
Ende hinter der Widerlagerfläche 18 der Halterippe 16
unter radialer Aufweitung einrasten oder einschnappen.
Gleichzeitig legt sich der Bund 9 an einer Widerlager
schulter in der abgestuften axialen Bohrung des Aufnahme
teils 2 an. In dieser Lage ist das Einsteckteil 1 in
dem Aufnahmeteil 2 axial gesichert und durch Dichtungs
ringe 5 gegen die Innenseite des Aufnahmeteils 2 abge
dichtet.
Das Entkuppeln kann auf einfache Weise dadurch erfolgen,
daß bei axial fixierter Lage des Aufnahmeteils 2, sofern
dieses mit seinem Gewinde-Anschlußstutzen 19 fest in
einem Gehäuse oder einem Anschlußstutzen eingeschraubt
ist, der Entsicherungsring 4 einfach aus der in Fig. 1
dargestellten Lage von Hand axial bis gegen die radiale
Widerlagerfläche 18 der Halterippe 16 unter radialer
Zusammendrückung der Rastarme 22 des Sicherungsrings
3 vorgeschoben wird. Der größte Umkreis der Rastarme
22 ist dann etwas kleiner als der Innendurchmesser der
Halterippe 16. In dieser Lage wird der Entsicherungsring
4 relativ zum Aufnahmeteil 2 festgehalten, so daß sich
das Einsteckteil 1 einfach aus dem Aufnahmeteil 2 heraus
ziehen läßt. Auch wenn das Aufnahmeteil 2 nicht axial
fixiert sein sollte, z. B. wenn sein Gewinde-Anschluß
stutzen 19 unmittelbar mit einem entsprechenden Gewinde
Kupplungsstück am Ende eines Schlauches verbunden ist
oder anstelle des Gewinde-Anschlußstutzens 19 ein dem
Endabschnitt 13 des Einsteckteils 1 entsprechender,
d. h. mit Halterippen 15 versehener Endabschnitt vorge
sehen ist, lassen sich die Teile 1 und 2 leicht entkup
peln: In diesem Falle wird das Einsteckteil 1 mit der
einen Hand festgehalten und der Entsicherungsring 4
aus der in Fig. 1 dargestellten Lage mit Daumen und
Zeigefinger der anderen Hand gegen die Halterippe 16
vorgeschoben und in dieser Lage durch gleichzeitiges
Festhalten des Aufnahmeteils 2 festgehalten, so daß
sich das Einsteckteil 1 aus dem Aufnahmeteil 2 heraus
ziehen läßt, ohne daß der Entsicherungsring 4 selbsttätig
wieder in die in Fig. 1 dargestellte Lage 1 durch die
Rückstellfederkraft der Rastarme 22 zurückgeschoben
wird. Dieses Zurückschieben geschieht erst dann, wenn
der Entsicherungsring 4 unmittelbar nach dem Entkuppeln
wieder losgelassen wird.
Das Ausführungsbeispiel nach den Fig. 6 bis 11 unter
scheidet sich von dem nach den Fig. 1 bis 5 hinsichtlich
des Einsteckteils 1 nicht. Das Aufnahmeteil 2′ hat da
gegen bis zu seinem Aufnahmeende durchgehende Durchbrüche
20′, so daß die Umfangswandabschnitte 26 je zwei sich
diametral in bezug auf die Längsmittelachse gegenüberlie
gende Haltearme mit je einer am Ende radial nach innen
vorstehenden Halterippe 16′ bilden, wobei die konische
Auflauffläche 17′ und die radiale Widerlagerfläche 18′
jeder Halterippe 16′ in Umfangsrichtung entsprechend
kürzer sind. Im übrigen stimmt das Aufnahmeteil 2′ mit
dem Aufnahmeteil 2 überein.
Der Sicherungsring 3′ hat im Gegensatz zu dem Sicherungs
ring 3 keine axialen Einschnitte in seiner konischen
Außenwand und bildet mithin mit seiner Außenwand eine
glattwandige geschlossene konische Hülse. Im übrigen
stimmt dieser Sicherungsring 3′ ebenfalls mit dem Siche
rungsring 3 überein.
Der Entsicherungsring 4′ (siehe insbesondere Fig. 11)
hat keine kreisrunde, sondern eine ovale Innenkontur,
wobei die kleine Mittelachse des Entsicherungsrings
4′ senkrecht zu den Längsmittelachsen der Haltearme
26 steht. Ein zylindrischer Fortsatz, wie der Fortsatz
29 bei dem Entsicherungsring 4, ist ebenfalls entfallen.
Das Einkuppeln erfolgt ähnlich wie bei dem Ausführungs
beispiel nach den Fig. 1 bis 5: Beim Einstecken des
Einsteckteils 1 in das Aufnahmeteil 2′ wird der Siche
rungsring 3′ durch die Halterippen 16′ gemäß Fig. 9
in eine ovale Form zusammengedrückt, bis er mit seiner
am äußersten axialen (in Fig. 6 rechten) Ende liegenden
radialen Anlagefläche, unter Rückverformung in die Kreis
form nach Fig. 8, hinter den Halterippen 16′ einrastet,
so daß er an den Widerlagerflächen 18′ anliegt. Auch
das Entkuppeln geschieht im Prinzip in gleicher Weise,
nur das der Sicherungsring 3′ beim Verschieben des Ent
sicherungsrings 4′ bis gegen die Widerlagerflächen 18′
zwecks Entkupplung zumindest im Bereich seines den größe
ren Durchmesser aufweisenden Endabschnitts in eine ovale
Form verformt wird, deren kleine Achse kleiner als der
radiale Abstand der Halterippen 16′ ist, so daß sich
das Einsteckteil 1 aus dem Aufnahmeteil 3′ herausziehen
läßt.
Bei dem in Fig. 12 dargestellten abgewandelten Siche
rungsring 3 2 der Schlauchkupplung nach Fig. 1 sind eben
falls vier axiale Einschnitte 21′ in der im übrigen
konischen Außenwand ausgebildet. Die Weite der Einschnit
te 21′ verringert sich jedoch linear zum freien Ende
der Einschnitte 21′ hin. Die zwischen den Einschnitten
21′ liegenden Rastarme 22′ haben daher eine geringere
Biegesteifigkeit an ihrem Fußende als in ihrem freien
Endabschnitt. Doch liegen die freien Enden der Rastarme
22′ im eingekuppelten Zustand über einen größeren Um
fangsabschnitt an der Halterippe 16 an, und sie sind
über einen größeren Umfangsabschnitt gewölbt, so daß
sie höheren Axialdruckkräften ohne zu knicken standhal
ten. Auch dieser Sicherungsring 3 2 ist mit einem axialen
konischen Flansch 24 wie der Sicherungsring 3 mit oder
ohne die Einschnitte 25 versehen.
Der in Fig. 13 dargestellte abgewandelte Sicherungsring
3 3 unterscheidet sich von dem nach Fig. 12 nur dadurch,
daß die Weite der Einschnitte 21 2 zu ihrem freien Ende
hin zunächst zu- und dann wieder abnimmt. Die Biegestei
figkeit der Rastarme 22 2 ist daher in ihrem mittleren
Bereich zwischen ihrem Fußende und ihrem freien Ende
am geringsten, so daß ein leichteres Entkuppeln möglich
ist. Doch bieten ihre freien Enden ebenfalls eine größere
Anlagefläche für die Halterippe 16 mit entsprechend
höherer axialer Belastbarkeit der freien Endabschnitte
der Rastarme 22 2 als bei dem Sicherungsring 3.
Claims (11)
1. Schlauchkupplung mit einem Einsteckteil (1) und einem
Aufnahmeteil (2; 2′) für das Einsteckteil (1), wobei
das Aufnahmeteil (2; 2′) ein Rohrstück mit wenigstens
einer radial nach innen vorstehenden Halterippe (16;
16′) mit einer sich radial erstreckenden, dem Auf
nahmeende des Aufnahmeteils (2; 2′) abgekehrten Flanke
(18; 18′) aufweist, wobei das als Rohrstück ausgebil
dete Einsteckteil (1) zwischen seinen Endabschnitten
(7, 13) von einem radial elastisch verformbaren Siche
rungsring (3; 3′; 3 2; 3 3) umgeben ist, der einen
zu seinem in Einsteckrichtung vorderen Ende hin ab
nehmenden Außendurchmesser hat und mit wenigstens
einer radialen, diesem vorderen Ende abgekehrten
Anlagefläche beim Einstecken des Einsteckteils (1)
in das Aufnahmeteil (2; 2′) hinter der radialen Fläche
(18; 18′) der Halterippe (16; 16′) einrastet, und
wobei das Einsteckteil (1) im eingesteckten Zustand
durch wenigstens einen Dichtungsring (5) gegen die
Innenseite des Aufnahmeteils (2; 2′) abgedichtet
ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Aufnahmeteil
(2; 2′) zwei sich diametral gegenüberliegende Durch
brüche (20; 20′) in seiner Umfangswand aufweist,
in denen ein den Sicherungsring (3; 3′; 3 2; 3 3) im
eingesteckten Zustand des Einsteckteils (1) umgeben
der, aus den Durchbrüchen (20; 20′) nach außen vor
stehender Entsicherungsring (4; 4′) axial relativ
zum Aufnahmeteil (2; 2′), unter Verringerung des
Außenradius des Sicherungsrings (3; 3′; 3 2; 3 3) in
dem an der Halterippe (16; 16′) anliegenden Bereich
um wenigstens die radiale Dicke der Halterippe (16;
16′), verschiebbar gelagert ist, und daß die radiale
Anlagefläche des Sicherungsrings (3; 3′; 3 2; 3 3)
an seinem vom vorderen Ende des Einsteckteils (1)
am weitesten entfernt liegenden Ende ausgebildet
ist.
2. Schlauchkupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, daß die Halterippe (16) auf der Innenseite des
Aufnahmeteils (2) umläuft, daß der Sicherungsring
(3) als glattwandige konische Hülse mit axialen Ein
schnitten (21; 21′; 21 2) von dem den größeren Durch
messer aufweisenden Hülsenende her ausgebildet ist
und die Innenkontur des Entsicherungsrings (4) kreis
rund ist.
3. Schlauchkupplung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeich
net, daß die Weite jedes Einschnitts (21) zu seinem
offenen Ende hin zunimmt.
4. Schlauchkupplung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeich
net, daß die Weite jedes Einschnitts (21′; 21 2) in
einem an sein offenes Ende angrenzenden Endabschnitt
des Einschnitts geringer als in dem an diesen Endab
schnitt angrenzenden Abschnitt des Einschnitts ist.
5. Schlauchkupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, daß die Durchbrüche (20′) des Aufnahmeteils
(2′) zu dessen Aufnahmeende hin offen sind, daß die
Halterippe (16′) an der Innenseite des einen zwischen
den Durchbrüchen (20′) liegenden, mit der Halterippe
(16′) einen Haltearm für den Sicherungsring (3′)
bildenden Umfangswandabschnitts (26) des Aufnahmeteils
(2′) und eine weitere jener Halterippe (16′) gleichen
de Halterippe (16′) an der Innenseite des anderen
zwischen den Durchbrüchen (20′) liegenden, mit der
weiteren Halterippe (16′) einen zweiten Haltearm
für den Sicherungsring (3′) bildenden Umfangswandab
schnitts (26) ausgebildet ist, daß der Sicherungsring
(3′) als glattwandige konische Hülse ausgebildet
ist und die Innenkontur des Entsicherungsrings (4′)
ein Langloch bildet, dessen kleinste Mittelachse
senkrecht zu den Längsmittelachsen der Haltearme
steht.
6. Schlauchkupplung nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß der Entsicherungsring
(4; 4′) aus hartelastischem Kunststoff besteht und
die Längsränder der zwischen den Durchbrüchen (20;
20′) liegenden Umfangswandabschnitte (26) des Auf
nahmeteils (2; 2′) mittels radialer Flanken (28)
sägezahnförmiger Rastnasen (27) einfaßt, die radial
nach außen vorstehen.
7. Schlauchkupplung nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß der Sicherungsring (3;
3′; 3 2; 3 3) an seinem den kleineren Durchmesser auf
weisenden Ende einen radialen nach innen ragenden
Flansch (23) mit einem an seinem radial inneren Rand
angeformten, konischen, sich im wesentllichen axial
erstreckenden Flansch (24) mit zu seinem freien
Ende hin abnehmendem Durchmesser aufweist und daß
das Einsteckteil (1) eine radiale Fläche (10) auf
weist, hinter der der konische Flansch (24) einrast
bar ist.
8. Schlauchkupplung nach Anspruch 7, dadurch gekenn
zeichnet, daß der axiale Flansch (24) axiale Ein
schnitte (25) aufweist.
9. Schlauchkupplung nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, daß der Sicherungsring (3;
3′; 3 2; 3 3) aus Federstahlblech besteht.
10. Schlauchkupplung nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, daß das Einsteckteil (1)
und das Aufnahmeteil (2; 2′) aus Metall bestehen.
11. Schlauchkupplung nach einem der Ansprüche 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet, daß das Einsteckteil (1)
in seinem in Einsteckrichtung vorderen Endabschnitt
(7) für jeden Dichtungsring (5) eine Ringnut (14)
zur Aufnahme des Dichtungsrings (5) aufweist.
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