DE3930689A1 - Analysator des schwingungsspektrums einer rotierenden maschine - Google Patents
Analysator des schwingungsspektrums einer rotierenden maschineInfo
- Publication number
- DE3930689A1 DE3930689A1 DE3930689A DE3930689A DE3930689A1 DE 3930689 A1 DE3930689 A1 DE 3930689A1 DE 3930689 A DE3930689 A DE 3930689A DE 3930689 A DE3930689 A DE 3930689A DE 3930689 A1 DE3930689 A1 DE 3930689A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- input
- output
- frequency
- frequency multiplier
- unit
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Withdrawn
Links
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01H—MEASUREMENT OF MECHANICAL VIBRATIONS OR ULTRASONIC, SONIC OR INFRASONIC WAVES
- G01H1/00—Measuring characteristics of vibrations in solids by using direct conduction to the detector
- G01H1/003—Measuring characteristics of vibrations in solids by using direct conduction to the detector of rotating machines
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Measurement Of Mechanical Vibrations Or Ultrasonic Waves (AREA)
- Compositions Of Macromolecular Compounds (AREA)
- Emulsifying, Dispersing, Foam-Producing Or Wetting Agents (AREA)
- Testing Of Devices, Machine Parts, Or Other Structures Thereof (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf Prüfungen von Maschinen-
oder Baukonstruktionen auf Schwingungs- und
Stoßbelastungen und betrifft insbesondere einen Analysator
des Schwingungsspektrums rotierender Maschinen.
Die Erfindung kann in der Kraftfahrzeug-, Flugzeugindustrie
und im Landmaschinenbau für eine Untersuchung
und Diagnostik von Schwingungen bei Rotationsmaschinen
und -motoren verwendet werden. Die Erfindung kann auch
in der elektrotechnischen Industrie für eine Untersuchung
von Elektroantrieben, im Werkzeugmaschinen- und
Investitionsbau für eine Untersuchung des Einflusses
der Arbeit von schweren Werkzeugmaschinen auf Baufundamente
und -körper, im Schiffbau für ein Auswuchten von
Triebwerken, für eine Verringerung des Geräusch- und
Schwingungspegels verwendet werden.
Es ist ein Analysator eines Schwingungsspektrums
(SU, A, 8 34 579) bekannt, der einen Schwingungsheber, einen
Mischer, ein umstimmbares Filter, ein Registriergerät
und eine Steuereinheit enthält. Der erste Eingang
des Mischers ist mit dem Ausgang des Schwingungsgebers
verbunden, während der Ausgang des Mischers an den Eingang
des umstimmbaren Filters angeschlossen ist. Der Ausgang
des umstimmbaren Filters ist mit dem Eingang des
Registriergeräts gekoppelt. Der Spektralanalysator enthält
auch einen Überlagerer, einen Drehzahlgeber, einen
proportionalen und einen differentialen Frequenz-Spannung-
Wandler, einen Summator. Der Ausgang des Überlagerers ist
mit dem zweiten Eingang des Mischers verbunden und der
Eingang des Überlagerers an den Ausgang des Drehzahlgebers
und an die Eingänge des proportionalen und des differentialen
Frequenz-Spannung-Wandlers gekoppelt. Die
Ausgänge eines jeden der Frequenz-Spannung-Umformer sind
mit den Eingängen des Summators verbunden. Der Ausgang
des Summators ist mit dem zweiten Eingang des Registriergeräts
und mit dem Eingang der Steuereinheit gekoppelt.
Der Ausgang der Steuereinheit ist an den Steuereingang
des umstimmbaren Filters angelegt.
Der bekannte Analysator des Schwingungsspektrums
weist keine hohe Sicherheit der Analyse des Schwingungsspektrums
auf, weil der Vorgang der Analyse eine lange
Zeit dauert und keine gleichzeitige schmalbandige Spektralanalyse
einer breitbandigen Schwingung in der Echtzeit
gewährleistet und also keine erschöpfende Information
für einen eindeutigen Aufschluß über die Ergebnisse
der Analyse des Schwingungsspektrums gibt.
Es ist ein Analysator des Schwingungsspektrums einer
rotierenden Maschine (S. M. Doroshko "Kontrol i diagnostirovanie
tekhnicheskogo sostoyania gazoturbinnykh
dvigatelei po vibratsionnym parametram"/"Kontrolle und
Diagnose des technischen Zustandes von Gasturbinentriebwerken
nach Schwingungsparametern"/, 1984, Verlag "Transport",
Moskau, S. 75) bekannt, der einen Zerhackerumformer,
der mit einem Tiefpaßfilter verbunden ist, das k
hintereinandergeschaltete aktive Glieder aufweist, deren
jedes Operationsverstärker und frequenzbestimmende RC-
Kreise umfaßt, einen Analog-Digital-Wandler, dessen
Eingang mit dem Ausgang des Tiefpaßfilters gekoppelt
ist, einen Rechner, ein Registriergerät, wobei der erste
Eingang des Rechners mit dem Ausgang des Analog-Digital-
Wandlers und sein Ausgang mit einem Eingang des Registriergeräts
verbunden ist, eine Reihenschaltung von einem
Drehzahlgeber und einem Frequenzvervielfacher, dessen
Ausgang mit dem Steuereingang des Analog-Digital-Wandlers
gekoppelt ist, eine Steuereinheit, deren Ausgang mit dem
Steuereingang des Rechners verbunden ist. Der genannte
Analysator des Schwingungsspektrums weist auch einen an
den Ausgang des Tiefpaßfilters und den Eingang des Analog-
Digital-Wandlers angeschlossenen Maßstabsverstärker,
einen an den Ausgang des Drehzahlgebers und den zweiten
Eingang des Rechners gelegten Periodendauermesser auf.
Der Eingang der Steuereinheit ist mit dem dritten Eingang
des Rechners verbunden und deren Ausgang an den Steuereingang
der rotierenden Maschine gelegt. Der Analysator
besitzt einen an den vierten Eingang des Rechners angeschlossenen
Speicher.
Der bekannte Analysator weist keine hohe Sicherheit
der Analyse des Schwingungsspektrums auf, weil in diesem
Interferenzverzerrungen der Analysenergebnisse möglich
sind, mit denen die Systeme der Digitalverarbeitung von
Signalen bei einer Analyse des Schwingungsspektrums in
einem weiten Änderungsbereich der Drehzahl der rotierenden
Untersuchungsmaschine behaftet sind. Darüber hinaus
ist beim vorliegenden Analysator eine Änderung der Auflösung
einer synchronen Spektralanalyse nicht möglich,
was keine Möglichkeit gibt, die interessierenden Abschnitte
des Schwingungsspektrums mit einer erhöhten Auflösung
zusätzlich zu bewerten, um die Sicherheit der
Analyse des Schwingungsspektrums und die Genauigkeit der
nachfolgenden Diagnostizierung einer Störung der rotierenden
Maschine zu erhöhen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Analysator
des Schwingungsspektrums einer rotierenden Maschine
in solch einer schaltungstechnischen Ausführung zu
schaffen, die es gestattet, durch Regelung der Auflösung
der Spektralanalyse und durch eine automatische Regelung
des Durchlaßbereichs, die die Interferenzverzerrungen
der Ergebnisse der Analyse des Schwingungsspektrums
zu erhöhen.
Die gestellte Aufgabe wird dadurch gelöst, daß in
dem Analysator des Schwingungsspektrums einer rotierenden
Maschine, der einen Zerhackerumformer, der mit einem
Tiefpaßfilter verbunden ist, das k hintereinandergeschaltete
aktive Glieder aufweist, deren jedes einen
Operationsverstärker und frequenzbestimmende RC-Kreise
umfaßt, einen Analog-Digital-Wandler, dessen Eingang
mit dem Ausgang des Tiefpaßfilters in Verbindung steht,
einen Rechner, ein Registriergerät, wobei ein Eingang
des Rechners mit dem Ausgang des Analog-Digital-Wandlers
und sein Ausgang mit einem Eingang des Registriergeräts
verbunden ist, eine Reihenschaltung von einem Drehzahlgeber
und einem Frequenzvervielfacher, dessen Ausgang
an den Steuereingang des Analog-Digital-Wandlers geführt
ist, eine Steuereinheit, deren Ausgang mit dem Steuereingang
des Rechners verbunden ist, gemäß der Erfindung
eine Reihenschaltung von einem Frequenz-Kode-Wandler und
einem Schalter, wobei der Eingang des Frequenz-Kode-Wandlers
mit dem Ausgang des Frequenzvervielfachers verbunden
ist, der mit einem in Abhängigkeit von der Sollauflösung
der Analyse des Schwingungsspektrums regelbaren
Multiplikationsfaktor ausgeführt ist, eine Einheit von
Umschaltern, die mit dem Steuereingang des Frequenzvervielfachers
verbunden ist, enthalten sind, wobei das
Tiefpaßfilter in Form eines einstellbaren Tiefpaßfilters
ausgeführt ist, in dem jeder frequenzbestimmende
RC-Kreis jedes aktiven Gliedes eine Einheit von Widerständen
besitzt, die m Widerstände und m Umschalter umfaßt,
wobei jeder Widerstand in Reihe mit dem zugeordneten
Umschalter liegt, der Steuereingang des einstellbaren
Tiefpaßfilters mit dem Ausgang des Schalters, der
Ausgang der Steuereinheit mit dem Steuereingang des Registriergeräts
verbunden ist.
Es ist zweckmäßig, daß der Frequenzvervielfacher
eine Reihenschaltung aus einem Integrierverstärker und
einem Impulsgenerator, einen Schalter, eine Koinzidenzeinheit,
deren Ausgang mit dem Eingang des Integrierverstärkers
und mit dem ersten Eingang des Schalters verbunden
ist, während der zweite Eingang des Schalters mit
dem Ausgang des Impulsgenerators gekoppelt ist, der als
Ausgang des Frequenzvervielfachers dient, einen Impulszähler,
dessen Ausgang mit dem ersten Eingang der Koinzidenzeinheit
verbunden ist, deren zweiter Eingang als
Steuereingang des Frequenzvervielfachers fungiert, wobei
der Zähleingang des Impulszählers mit dem Ausgang des
Schalters verbunden ist und dessen Löscheingang als Eingang
des Frequenzvervielfachers dient, enthält.
Es ist auch zweckmäßig, daß der Frequenzvervielfacher
einen Summenzähler, eine erste Einheit von Schaltern,
deren erster Eingang mit dem Ausgang des Summenzählers
und deren Steuereingang mit dem als Eingang des
Frequenzvervielfachers wirkenden Löscheingang des Summenzählers
in Verbindung steht, eine Speichereinheit,
eine zweite Einheit von Schaltern, deren erster Eingang
mit dem Ausgang der Speichereinheit verbunden ist, deren
Eingang an den Ausgang der ersten Einheit von Schaltern
gelegt ist, einen Subtraktionszähler, einen Impulsgenerator,
der mit einem Eingang des Subtraktionszählers verbunden
ist, dessen Ausgang als Ausgang des Frequenzvervielfachers
dient und an den Steuereingang der zweiten
Einheit von Schaltern gelegt ist, deren Ausgang an einen
Eingang des Subtraktionszählers angeschlossen ist, einen
Frequenzteiler, dessen Eingang mit dem Impulsgenerator
und dessen Ausgang mit dem Zähleingang des Summenzählers
verbunden ist, während dessen Steuereingang als Steuereingang
des Frequenzvervielfachers fungiert, enthält.
Die Einführung des Frequenzvervielfachers mit dem
in Abhängigkeit von der Sollauflösung der Analyse des
Schwingungsspektrums regelbaren Multiplikationsfaktor,
der Einheit von Schaltern in den Analysator des Schwingungsspektrums
einer rotierenden Maschine gestattet es,
die Auflösung der Analyse des Schwingungsspektrums der
rotierenden Maschinen und den Bereich der zu analysierenden
Frequenzen zu ändern. Dies ist bei einer Untersuchung
von kinematisch komplizierten Mechanismen erforderlich,
die verschiedenartige Untersetzungsgetriebe mit Zahnradübersetzungen
aufweisen. Die Möglichkeit einer Variierung
der Auflösung der Spektralanalyse erlaubt es, sowohl den
gesamten Schwingungspegel des jeweiligen Mechanismus,
beispielsweise des Untersetzungsgetriebes, zu bewerten
als auch die Schwingungskomponenten der einzelnen Bauelemente
der Untersetzungsgetriebe abzutrennen, was zu einer
Erhöhung der Sicherheit der Analyse des Schwingungsspektrums
führt.
Die Einführung des Frequenz-Kode-Wandlers, des
Schalters und des Tiefpaßfilters in Form eines einstellbaren
Tiefpaßfilters, in dem jeder frequenzbestimmende
RC-Kreis jedes aktiven Gliedes eine Einheit von Widerständen
aufweist, die m Widerstände und m Umschalter
enthält, in den Spektralanalysator gestattet es, Interferenzverzerrungen
der Analysenergebnisse im Zusammenhang
mit einer Änderung der oberen Frequenz der zu verarbeitenden
Signale durch Geschwindigkeitsänderung bei
den Untersuchungsobjekten und durch Änderung des Multiplikationsfaktors
des Frequenzvervielfachers zu vermeiden
und die Sicherheit der Analyse des Schwingungsspektrums
zu erhöhen.
Der Analysator des Schwingungsspektrums einer rotierenden
Maschine mit einer erhöhten Sicherheit gibt
die Möglichkeit, konstruktive Besonderheiten der Maschine
nach den Schwingungsparametern in den aussagekräftigsten
dynamischen und nichtstationären Betrieben ihrer Arbeit
zu untersuchen. Das spektrale Schwingungsverhalten
trägt unter Berücksichtigung der bekannten kinematischen
Verbindung zwischen den Teilen und Baugruppen der rotierenden
Untersuchungsmaschinen zur Erkennung von Schwingungsquellen
und des Grades ihrer Wechselwirkung bei.
Die vorliegende Erfindung gestattet es auch, die Änderung
des Schwingungsspektrums der rotierenden Maschinen
im Vorgang ihrer Prüfungen und bei Betrieb zu verfolgen.
Die Erfindung wird nachstehend anhand eines konkreten
Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme auf die
Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 ein Strukturschaltbild eines erfindungsgemäßen
Analysators des Schwingungsspektrums einer rotierenden
Maschine;
Fig. 2 ein Strukturschaltbild eines erfindungsgemäßen
Tiefpaßfilters mit k hintereinandergeschalteten aktiven
Gliedern;
Fig. 3 ein Strukturschaltbild eines erfindungsgemäßen
Tiefpaßfilters mit k aktiven Gliedern und Rückkopplungsgliedern;
Fig. 4 ein elektrisches Schaltbild eines aktiven
Gliedes des erfindungsgemäßen Tiefpaßfilters;
Fig. 5 ein Strukturschaltbild eines erfindungsgemäßen
breitbandigen Analog-Digital-Frequenzvervielfachers;
Fig. 6 ein Strukturschaltbild eines erfindungsgemäßen
Ziffernimpuls-Frequenzvervielfachers.
Der Analysator des Schwingungsspektrums einer rotierenden
Maschine enthält einen Zerhackerumformer 1
(Fig. 1), der mit einem Tiefpaßfilter 2 verbunden ist,
das in Form eines einstellbaren Tiefpaßfilters 2 ausgeführt
ist, sowie einen Analog-Digital-Wandler 3, einen
Rechner 4. Ein Eingang des Analog-Digital-Wandlers 3 ist
mit dem Ausgang des Tiefpaßfilters 2 und dessen Ausgang
mit einem Eingang des Rechners 4 verbunden. Der Analysator
enthält auch ein Registriergerät 5, eine Steuereinheit
6, eine Reihenschaltung von einem Frequenzvervielfacher
7 und einem Drehzahlgeber 8. Der Ausgang des
Rechners 4 ist mit einem Eingang des Registriergeräts 5
gekoppelt. Der Ausgang des Frequenzvervielfachers 7 steht
mit dem Steuereingang des Analog-Digital-Wandlers 3 in
Verbindung. Der Ausgang der Steuereinheit 6 ist mit dem
Steuereingang des Rechners 4 und dem Steuereingang des
Registriergeräts 5 verbunden. Der Analysator des Schwingungsspektrums
enthält eine Reihenschaltung aus einem
Frequenz-Kode-Wandler 9 und einem Schalter 10 sowie eine
Einheit 11 von Umschaltern. Der Eingang des Frequenz-
Kode-Wandlers 9 ist mit dem Ausgang des Frequenzvervielfachers
7 verbunden, der mit einem in Abhängigkeit von
der Sollaufhängung der Analyse des Schwingungsspektrums
einstellbaren Multiplikationsfaktor ausgeführt ist. Die
Einheit 11 von Umschaltern ist mit dem Steuereingang des
Frequenzvervielfachers 7 verbunden. Der Steuereingang
des Tiefpaßfilters 2 ist an den Ausgang des Schalters 10
gelegt. Das Tiefpaßfilter 2 (Fig. 2) ist aus aktiven
RC-Filtern n-ter Ordnung aufgebaut und enthält k hintereinandergeschaltete
aktive Glieder zweiter Ordnung 12₁,
12₂, . . ., 12₁, 12 i, . . ., 12 k, die eine verallgemeinerte
Übertragungsfunktion von der Art
aufweisen, worin
p die komplexe Frequenz,
a₂, a₁, a₀, b₁, b₀ die frequenzunabhängigen Koeffizienten sind.
p die komplexe Frequenz,
a₂, a₁, a₀, b₁, b₀ die frequenzunabhängigen Koeffizienten sind.
Jedes aktive Glied 12₁, . . ., 12 k stellt ein Hochpaßglied,
ein Tiefpaßglied oder ein Sperrglied in Abhängigkeit
von den Sollparametern des Tiefpaßfilters 2
dar. Die Parameter der aufgezählten Glieder werden durch
eine entsprechende Wahl der Koeffizienten a₁, a₂, a₀,
b₁, b₀ im Ausdruck (1) vorgegeben.
Die Steuereingänge der aktiven Glieder 12₁, 12₂, . . .,
12 k sind zusammengeschaltet und stellen den Steuereingang
des Tiefpaßfilters 2 dar. Der Ausgang des aktiven Gliedes
12 k tritt als Ausgang des Tiefpaßfilters 2 auf. In
Fig. 3 ist eine weitere Strukturschaltung des einstellbaren
Tiefpaßfilters 2 wiedergegeben, das hintereinandergeschaltete
aktive Glieder 12₁, . . ., 12 l, 12 i, . . ., 12₃,
Rückkopplungsglieder 13₁, . . ., 13 l, 13 i, . . ., 13 k und einen
Summator 14 enthält. Der Ausgang jedes aktiven Gliedes
12₁, 12₂, . . ., 12 k ist über das jeweilige Rückkopplungselement
13₁, 13₂, . . ., 13 k mit dem jeweiligen Eingang des
Summators 14 verbunden. Der Informationseingang des Summators
14 dient als Eingang des Tiefpaßfilters 2, während
der Ausgang des Summators 14 an den Eingang des aktiven
Gliedes 12₁, gelegt ist. Die Steuereingänge der aktiven
Glieder 12₁, . . ., 12 k sind zusammengeschaltet und
dienen als Steuereingang des Tiefpaßfilters 2. Der Ausgang
des aktiven Gliedes 12 k tritt als Ausgang des Tiefpaßfilters
2 auf. In Fig. 4 ist eine elektrische Schaltung
des aktiven Gliedes 12 l dargestellt, das ein Tiefpaßglied
darstellt. Mit Hilfe des vorliegenden aktiven
Gliedes 12 l wird die Schnittfrequenz des Tiefpaßfilters
2 umgestellt. Das aktive Glied 12 l enthält einen gegengekoppelten
Operationsverstärker 15, zwei frequenzbestimmende
RC-Kreise. Der erste frequenzbestimmende RC-Kreis
weist eine Einheit 16 von Widerständen und einen Kondensator
17 auf. Der zweite frequenzbestimmende RC-Kreis
enthält eine Einheit 18 von Widerständen und einen Kondensator
19. Die Einheit 16 von Widerständen enthält m
Widerstände 20, . . ., 20 r, . . . 20 m und m Umschalter 21₁,
. . ., 21 r, . . ., 21 m, wobei die ersten Anschlüsse der Widerstände 20₁, . . ., 20 m zusammengeschaltet sind und als
Eingang des aktiven Gliedes 12 l auftreten. Die zweiten
Anschlüsse jedes Widerstandes 20₁, . . ., 20 m sind mit den
ersten Anschlüssen der jeweiligen Umschalter 21₁, . . .,
21 m verbunden, deren zweite Anschlüsse zusammen- und an
den ersten Anschluß des Kondensators 17 angeschaltet
sind. Der zweite Anschluß des Kondensators 17 ist an
den Ausgang des Operationsverstärkers 15 geführt, der
als Ausgang des aktiven Gliedes 12 l dient. Die Einheit
18 von Widerständen enthält m Widerstände 22₁, . . ., 22 r,
. . ., 22 m und m Umschalter 23₁, . . ., 23 r, . . ., 23 m. Die
ersten Anschlüsse der Widerstände 22₁, . . ., 22 m sind zusammen-
und an den nicht invertierenden Eingang des
Operationsverstärkers 15 und an den ersten Anschluß
des Kondensators 19 angeschaltet, dessen zweiter Anschluß
an eine gemeinsame Leitung 24 angekoppelt ist.
Die zweiten Anschlüsse jedes Widerstandes 22₁, . . ., 22 m
sind an die ersten Anschlüsse der jeweiligen Umschalter
23₁, . . ., 23 m gelegt. Die zweiten Anschlüsse der Umschalter
23₁, . . ., 23 m sind zusammengeschaltet und mit den
zweiten Anschlüssen der Umschalter 21₁, . . ., 21 m gekoppelt.
Die Widerstände 20₁, 20 m und 22₁, . . ., 22 m werden durch
die Umschalter 21₁, . . ., 21 m und 23₁, . . ., 23 m in Abhängigkeit
von den Sollparametern des vorliegenden aktiven Gliedes
12 l synchron geschaltet. Jedes Glied 12₁, . . ., 12 k
wird in ähnlicher Weise ausgeführt.
In Fig. 5 ist ein Strukturschaltbild eines breitbandigen
Analog-Digital-Frequenzvervielfachers 7 enthält eine Reihenschaltung
von einem Integrierverstärker 25 und einem Impulsgenerator
26. Der Frequenzvervielfacher 7 weist eine Koinzidenzeinheit
27, einen Impulszähler 28 und einen Schalter
29 auf. Der erste Eingang der Koinzidenzeinheit 27
ist mit dem Ausgang des Impulszählers 28 verbunden, der
zweite Eingang der Koinzidenzeinheit 27 wirkt als Steuereingang
des Frequenzvervielfachers 7 und ihr Ausgang ist
mit dem Eingang des Integrierverstärkers 25 und mit dem
ersten Eingang des Schalters 29 verbunden. Der zweite
Eingang des Schalters 29 ist mit dem Ausgang des gesteuerten
Impulsgenerators 26 verbunden und dessen Ausgang
an den Zähleingang des Zählers 28 geschaltet, dessen
Löscheingang als Eingang des Frequenzvervielfachers 7
fungiert. Der Ausgang des Impulsgenerators 26 wird als
Ausgang des Frequenzvervielfachers 7 benutzt.
Fig. 6 zeigt ein Strukturschaltbild eines Ziffernimpuls-
Frequenzvervielfachers 7. Der Frequenzvervielfacher
7 enthält einen Summenzähler 30, eine Einheit 31
von Schaltern, eine Speichereinheit 32. Der erste Eingang
der Einheit 31 von Schaltern ist mit dem Ausgang des
Summenzählers 30 und deren Steuereingang mit dem Löscheingang
des Summenzählers 30 verbunden, welcher als Eingang
des Frequenzvervielfachers 7 dient. Der Frequenzvervielfacher
7 weist auch eine Einheit 33 von Schaltern,
einen Subtraktionszähler 34 auf, dessen Ausgang als Ausgang
des Frequenzvervielfachers 7 dient und an den Steuereingang
der Einheit 33 von Schaltern geführt ist. Der
Frequenzvervielfacher 7 enthält einen Impulsgenerator 35,
einen Frequenzteiler 36, dessen Eingang mit einem Ausgang
des Impulsgenerators 35 und mit einem Eingang des
Impulszählers 34 und dessen Ausgang mit dem Zähleingang
des Summenzählers 30 verbunden ist. Der Ausgang der Einheit
33 von Schaltern ist an einen Eingang des Subtraktionszählers
34 und deren Eingang an den Ausgang der
Speichereinheit 32 angeschlossen, deren Eingang mit dem
Ausgang der Einheit 31 von Schaltern verbunden ist. Der
Steuereingang des Frequenzteilers 36 dient als Steuereingang
des Frequenzvervielfachers 7.
Der Analysator des Schwingungsspektrums einer rotierenden
Maschine arbeitet wie folgt.
Das Schwingungssignal von der rotierenden Maschine
(in Fig. ist die Maschine nicht angedeutet), das durch
den Zerhackerumformer 1 (Fig. 1) empfangen wird, gelangt
auf einen Eingang des Tiefpaßfilters 2. Im Tiefpaßfilter
2 wird mit Hilfe der aktiven Glieder 12₁, . . ., 12 k
(Fig. 2) und der Rückkopplungsglieder 13₁, . . ., 13 k ein
Durchlaßband gebildet. Das Tiefpaßfilter 2 (Fig. 1)
beschränkt die obere Grenze des Signalspektrums. Dann
wird das Signal auf einen Eingang des Analog-Digital-
Wandlers 3 gegeben. Im Analog-Digital-Wandler 3 wird es
nach der Amplitude und Zeit mit einer Abtastfrequenz f₁
gequantelt, die der Rotationsfrequenz f₂ der Maschine
proportional ist. Die Rotationsfrequenz f₂ der Maschine
wird durch den Drehzahlgeber 8 erfaßt und gelangt auf
einen Eingang des Frequenzvervielfachers 7.
Die Abtastfrequenz f₁ des Schwingungssignals am
Ausgang des Frequenzvervielfachers 7 lautet also
f₁ = k₁ f₂, (2)
worin k₁ der Frequenzmultiplikationsfaktor ist.
Da die Abtastfrequenz f₁ des Schwingungssignals
mit der Maximalfrequenz f₃ des Spektrums des zu analysierenden
Schwingungssignals durch eine Beziehung
f₁ < 2 f₃ (3)
verbunden ist, so geht aus den Beziehungen (2) und (3)
hervor, daß sich bei einer Änderung der Rotationsfrequenz
f₂ der Maschine die Maximalfrequenz f₃ des Spektrums
des zu analysierenden Schwingungssignals ändert.
Vom Ausgang des Analog-Digital-Wandlers 3 gelangt
die Information im Digitalkode auf einen Eingang des
Rechners 4, der den Algorithmus einer schnellen Fourier-
Transformation realisiert. Hierbei ergibt sich das Auflösungsvermögen
Δf der Analyse nach den Frequenzen zu
worin
Δf das Auflösungsvermögen,
N die Zahl der Ablesungen des Schwingungssignals nach der Umwandlung des Schwingungssignals in eine diskrete Form sind.
Δf das Auflösungsvermögen,
N die Zahl der Ablesungen des Schwingungssignals nach der Umwandlung des Schwingungssignals in eine diskrete Form sind.
Eine beliebige Frequenz fg = g · Δf im Schwingungsspektrum
kann also wie folgt
geschrieben werden, worin
g die Ordnungszahl der Frequenz im Schwingungsspektrum
(g = 1, 2, 3, . . ., N-1) ist.
Aus der Beziehung (5) folgt, daß das Verhältnis
einer beliebigen Frequenzkomponente einer erzwungenen
Schwingung zur Rotationsfrequenz f₂ der Maschine bei
einer beliebigen Geschwindigkeit dank der sich synchron
zur Frequenz f₂ ändernden Frequenz fg konstant bleibt und
nur von den Vervielfachungsfaktoren g und k₁ abhängig
ist, also
Um die Spektralverzerrungen infolge von durch die
Änderung der Abtastfrequenz f₁ verursachten, am Ausgang
des Frequenzvervielfachers 7 nach der Digitalverarbeitung
der Signale auftretenden Interferenzüberlagerungen zu
vermeiden, ist im Analysator die Möglichkeit einer automatischen
Änderung der Durchlaßbandbreite des Tiefpaßfilters
2 vorgesehen, was zu einer Erhöhung der Aussagesicherheit
der Analyse des Schwingungsspektrums führt.
Die Steuerung der Durchlaßbandbreite oder der
Schnittfrequenz des Tiefpaßfilters 2 geschieht wie folgt.
Mit Hilfe des Frequenz-Kode-Wandlers 9 wird die Abtastfrequenz
f₁ vom Ausgang des Frequenzvervielfachers 7
in einen Kode umgesetzt, der in den Schalter 10 gelangt.
Der Schalter 10 läßt die frequenzabhängigen Glieder im
Tiefpaßfilter 2 umschalten, wodurch dessen Schnittfrequenz
oder Durchlaßbandbreite umgestellt werden. Der
angemeldete Analysator realisiert also, ohne die Drehzahl
der Maschine zu messen, eine Abtrennung nicht nur der
Grundschwingung des Maschinenläufers, die der Rotationsfrequenz
f₂ entspricht, und deren anderer Oberschwingungen,
sondern auch der Komponenten der Zwangsschwingung
anderer rotierender Teile der Maschine, die mit der Hauptwelle
derselben kinematisch gekoppelt sind. Die Rotationsfrequenz
dieser Maschinenteile kann sowohl kleiner als
auch größer als die Rotationsfrequenz f₂ der Maschine
sein.
Aus der Beziehung (6) folgt, daß bei den vorgesehenen
N und g die Änderung der relativen Auflösung einer
synchronen Spektralanalyse durch eine entsprechende Wahl
des Multiplikationsfaktors k₁ erreicht wird. Die Wahl
des Faktors k kann durch den Operateur von Hand mit
Hilfe der Einheit 11 von Umschaltern vorgenommen werden.
Ist k₁ = 10, z. B. bei N = 512 und g = 1, 2. . . 150 vorgegeben,
so erhält man die relative Auflösung der Analyse
gleich 0,0195 und den Analysenbereich von 0,0195 bis
2,93 der Grundschwingung. Derartiger Sachverhalt ist für
die Untersuchungen von Maschinen mit untersetzenden Getrieben
kennzeichnend.
Bei k₁ = 100 beträgt die Auflösung 0,0195 und der
Bereich der synchronen Analyse dementsprechend von 0,195
bis 29,3, d. h. in diesem Fall unterliegen der Analyse
Oberschwingungsfrequenzen.
Die Registrierung des resultierenden Schwingungsspektrums
der rotierenden Maschinen erfolgt mit Hilfe des
Registriergeräts 5 an einer relativen Frequenzskala, die
beispielsweise auf die Rotationsfrequenz des Motors der
zu untersuchenden Maschine bezogen ist. Bei beliebigen
Änderungen der Geschwindigkeit der Maschine und des Multiplikationsfaktors
k₁ des Frequenzvervielfachers 7 werden
Verzerrungen des resultierenden Schwingungsspektrums
eliminiert, denn jedesmal wird eine optimale Durchlaßbandbreite
des Tiefpaßfilters 2 eingestellt. Der Arbeitsbeginn
des Registriergeräts 5 ist stets mit dem
Vorgang der Informationsausgabe vom Rechner 4 synchronisiert.
Diese Synchronisierung erfolgt mit Hilfe der Steuereinheit
6. Auf dem Registriergerät 5 wird ein Ergebnis
der Analyse des Schwingungsspektrums registriert, nach
dem auf den technischen Zustand der zu untersuchenden
Maschine geschlossen wird.
Es sei auf die Arbeit des breitbandigen Analog-
Digital-Frequenzvervielfachers 7 (Fig. 5) näher eingegangen.
Nach der Nullstellung des Impulszählers 28 treffen
an seinem Zähleingang über den Schalter 29 Impulse
vom Impulsgenerator 26 ein. Vom Impulszähler 28 gelangt
die Impulszahl im Binärkode auf den ersten Eingang der
Koinzidenzeinheit 27, deren zweiter Eingang mit einem
Signal von der Einheit 11 von Umschaltern belegt wird,
das einer Zahl im Binärkode entspricht, welche den
Frequenzmultiplikationsfaktor k₁ bestimmt. Bei einer
Koinzidenz der Kodes erscheint am Ausgang der Koinzidenzeinheit
27 ein Impuls, dessen Bildung beim Eintreffen
des nächsten Impulses mit der Frequenz f₂ endet. Dieser Impuls
trifft auf den Integrierverstärker 25 und den Eingang
des Schalters 29, wodurch für die Dauer dieses Impulses
das Eintreffen der Impulse am Zähler 28 vom Generator
26 gesperrt wird. Das Signal vom Integrierverstärker 26
wird auf den Generator 26 gegeben, der auf die Frequenz
f₁ eingestellt ist.
Indem also der Kode am Eingang der Koinzidenzeinheit
27 mit Hilfe der Einheit 11 von Umschaltern geändert wird,
wird der Multiplikationsfaktor k₁ des Frequenzvervielfachers
7 (Fig. 1) geregelt, von dessen Ausgang das Signal
auf den Frequenz-Kode-Wandler 9 gelangt, um die Schnittfrequenz
des Tiefpaßfilters 2 zu steuern.
Es soll auf die Arbeit des Frequenzvervielfachers 7
eingegangen werden, dessen Strukturschaltbild in Fig. 6
dargestellt ist.
In der Zeitperiode zwischen Impulsen, die mit der
Frequenz f₂ am Löscheingang des Summenzählers 30 ankommen,
wird in diesem eine Impulszahl Q gespeichert, die sich zu
ergibt; hierbei bedeuten:
f₄ die Frequenz des Generators 35,
k₂ das Teilungsverhältnis des Frequenzteilers 36,
T die Folgeperiode der Eingangsimpulse.
f₄ die Frequenz des Generators 35,
k₂ das Teilungsverhältnis des Frequenzteilers 36,
T die Folgeperiode der Eingangsimpulse.
Vor jeder Nullung des Zählers 30 wird die gespeicherte
Impulszahl Q über die Einheit 31 von Schaltern
in die Speichereinheit 32 eingetragen. Aus der Speichereinheit
32 wird das der Impulszahl Q zugeordnete Signal
periodisch mit der Frequenz der Erscheinung der Impulse
am Ausgang des Zählers 34 über die Einheit 33 von Schaltern
in den Zähler 34 eingetragen. Im Zähler 34 wird die
Impulszahl Q mit der Frequenz f₄ des Generators 35 abgelesen.
Hierbei wird die Impulsfrequenz am Ausgang des
Zählers 34 gleich der Abtastfrequenz f₁ sein und errechnet
sich aus der Beziehung
Der Frequenzmultiplikationsfaktor k₁ des Frequenzvervielfachers
7 wird also zahlenmäßig dem Teilungsverhältnis
k₂ des Frequenzteilers 36 sein, dessen Steuerung
mit Hilfe der Einheit 11 von Umschaltern 11 vorgenommen
wird. Indem also der Kode am Eingang des Frequenzteilers
36 mit Hilfe der Einheit 11 von Umschaltern geändert wird,
wird der Multiplikationsfaktor k₁ des Frequenzvervielfachers
7 geregelt. Das Signal vom Ausgang des Frequenzvervielfachers
7 gelangt zum Frequenz-Kode-Wandler 9, um die
Schnittfrequenz des Tiefpaßfilters 2 (Fig. 1) in Abhängigkeit
von der Sollauflösung der Analyse des Schwingungsspektrums
zu steuern.
Die vorliegende Erfindung gestattet es, durch Regelung
der Auflösung der Spektralanalyse und durch eine
automatische Regelung der Durchlaßbandbreite, die die
Interferenzverzerrungen der Ergebnisse der Analyse des
Schwingungsspektrums eliminiert, die Aussagesicherheit
der Analyse des Schwingungsspektrums zu erhöhen.
Claims (3)
1. Analysator des Schwingungsspektrums einer rotierenden
Maschine, der
einen Zerhackerumformer (1), der mit einem Tiefpaßfilter (2) verbunden ist, das k hintereinandergeschaltete aktive Glieder (12₁, . . ., 12 l, 12 i, . . ., 12 k) aufweist, deren jedes einen Operationsverstärker (15) und frequenzbestimmende RC-Kreise umfaßt,
einen Analog-Digital-Wandler (3), dessen Eingang mit dem Ausgang des Tiefpaßfilters (2) gekoppelt ist,
einen Rechner (4),
ein Registriergerät (5), wobei ein Eingang des Rechners (4) mit dem Ausgang des Analog-Digital-Wandlers (3) und sein Ausgang mit einem Eingang des Registriergeräts (5) verbunden ist,
eine Reihenschaltung von einem Drehzahlgeber (8) und einem Frequenzvervielfacher (7), dessen Ausgang mit dem Steuereingang des Analog-Digital-Wandlers (3) gekoppelt ist,
eine Steuereinheit (6), deren Ausgang mit dem Steuereingang des Rechners (4) in Verbindung steht,
enthält,
gekennzeichnet durch
eine Reihenschaltung von einem Frequenz-Kode-Wandler (9) und
einem Schalter (10), wobei der Eingang des Frequenz- Kode-Wandlers (9) mit dem Ausgang des Frequenzvervielfachers (7) verbunden ist, der mit einem in Abhängigkeit von der Sollauflösung der Analyse des Schwingungsspektrums regelbaren Multiplikationsfaktor ausgeführt ist,
eine Einheit (11) von Umschaltern, die mit dem Steuereingang des Frequenzvervielfachers (7) verbunden ist,
wobei das Tiefpaßfilter (2) in Form eines einstellbaren Tiefpaßfilters (2) ausgeführt ist, in dem jeder frequenzbestimmende RC-Kreis jedes aktiven Gliedes (12₁, . . ., 12 l, 12 i, . . ., 12 k) eine Einheit (16, 18) von Widerständen besitzt, die m Widerstände (20₁, . . ., 20 r, . . ., 20 m, 22₁, . . ., 22 r, . . ., 22 m) und m Umschalter (21₁, . . ., 21 m, . . ., 21 m, 23₁, . . ., 23 r, . . ., 23 m) umfaßt, wobei jeder Widerstand (20₁, . . ., 20 r, . . ., 20 m, 22₁, . . ., 22 r, . . ., 22 m) in Reihe mit dem zugeordneten Umschalter (21₁, . . ., 21 r, . . ., 21 m, 23 l, . . ., 23 r, . . ., 23 m) liegt,
der Steuereingang des einstellbaren Tiefpaßfilters (2) mit dem Ausgang des Schalters (10), der Ausgang der Steuereinheit (6) mit dem Steuereingang des Registriergeräts (5) verbunden ist.
einen Zerhackerumformer (1), der mit einem Tiefpaßfilter (2) verbunden ist, das k hintereinandergeschaltete aktive Glieder (12₁, . . ., 12 l, 12 i, . . ., 12 k) aufweist, deren jedes einen Operationsverstärker (15) und frequenzbestimmende RC-Kreise umfaßt,
einen Analog-Digital-Wandler (3), dessen Eingang mit dem Ausgang des Tiefpaßfilters (2) gekoppelt ist,
einen Rechner (4),
ein Registriergerät (5), wobei ein Eingang des Rechners (4) mit dem Ausgang des Analog-Digital-Wandlers (3) und sein Ausgang mit einem Eingang des Registriergeräts (5) verbunden ist,
eine Reihenschaltung von einem Drehzahlgeber (8) und einem Frequenzvervielfacher (7), dessen Ausgang mit dem Steuereingang des Analog-Digital-Wandlers (3) gekoppelt ist,
eine Steuereinheit (6), deren Ausgang mit dem Steuereingang des Rechners (4) in Verbindung steht,
enthält,
gekennzeichnet durch
eine Reihenschaltung von einem Frequenz-Kode-Wandler (9) und
einem Schalter (10), wobei der Eingang des Frequenz- Kode-Wandlers (9) mit dem Ausgang des Frequenzvervielfachers (7) verbunden ist, der mit einem in Abhängigkeit von der Sollauflösung der Analyse des Schwingungsspektrums regelbaren Multiplikationsfaktor ausgeführt ist,
eine Einheit (11) von Umschaltern, die mit dem Steuereingang des Frequenzvervielfachers (7) verbunden ist,
wobei das Tiefpaßfilter (2) in Form eines einstellbaren Tiefpaßfilters (2) ausgeführt ist, in dem jeder frequenzbestimmende RC-Kreis jedes aktiven Gliedes (12₁, . . ., 12 l, 12 i, . . ., 12 k) eine Einheit (16, 18) von Widerständen besitzt, die m Widerstände (20₁, . . ., 20 r, . . ., 20 m, 22₁, . . ., 22 r, . . ., 22 m) und m Umschalter (21₁, . . ., 21 m, . . ., 21 m, 23₁, . . ., 23 r, . . ., 23 m) umfaßt, wobei jeder Widerstand (20₁, . . ., 20 r, . . ., 20 m, 22₁, . . ., 22 r, . . ., 22 m) in Reihe mit dem zugeordneten Umschalter (21₁, . . ., 21 r, . . ., 21 m, 23 l, . . ., 23 r, . . ., 23 m) liegt,
der Steuereingang des einstellbaren Tiefpaßfilters (2) mit dem Ausgang des Schalters (10), der Ausgang der Steuereinheit (6) mit dem Steuereingang des Registriergeräts (5) verbunden ist.
2. Analysator des Schwingungsspektrums einer rotierenden
Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Frequenzvervielfacher (7)
eine Reihenschaltung aus einem Integrierverstärker (25) und einem Impulsgenerator (26),
einen Schalter (29),
eine Koinzidenzeinheit (27), deren Ausgang mit dem Eingang des Integrierverstärkers (25) und mit dem ersten Eingang des Schalters (29) verbunden ist, während der zweite Eingang des Schalters (29) mit dem Ausgang des Impulsgenerators (26) gekoppelt ist, der als Ausgang des Frequenzvervielfachers (7) dient,
einen Impulszähler (28), dessen Ausgang mit dem ersten Eingang der Koinzidenzeinheit (27) verbunden ist, deren zweiter Eingang als Steuereingang des Frequenzvervielfachers (7) dient, wobei der Zähleingang des Impulszählers (28) mit dem Ausgang des Schalters (29) verbunden ist und dessen Löscheingang den Eingang des Frequenzvervielfachers (7) bildet,
enthält.
eine Reihenschaltung aus einem Integrierverstärker (25) und einem Impulsgenerator (26),
einen Schalter (29),
eine Koinzidenzeinheit (27), deren Ausgang mit dem Eingang des Integrierverstärkers (25) und mit dem ersten Eingang des Schalters (29) verbunden ist, während der zweite Eingang des Schalters (29) mit dem Ausgang des Impulsgenerators (26) gekoppelt ist, der als Ausgang des Frequenzvervielfachers (7) dient,
einen Impulszähler (28), dessen Ausgang mit dem ersten Eingang der Koinzidenzeinheit (27) verbunden ist, deren zweiter Eingang als Steuereingang des Frequenzvervielfachers (7) dient, wobei der Zähleingang des Impulszählers (28) mit dem Ausgang des Schalters (29) verbunden ist und dessen Löscheingang den Eingang des Frequenzvervielfachers (7) bildet,
enthält.
3. Analysator des Schwingungsspektrums einer rotierenden
Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Frequenzvervielfacher (7)
einen Summenzähler (30),
eine Einheit (31) von Schaltern, deren ersten Eingang mit dem Ausgang des Summenzählers (30) und deren Steuereingang mit dem als Eingang des Frequenzvervielfachers (7) wirkenden Löscheingang des Summenzählers (30) in Verbindung steht,
eine Speichereinheit (32),
eine Einheit (33) von Schaltern, deren Eingang mit dem Ausgang der Speichereinheit (32) verbunden ist, deren Eingang an den Ausgang der Einheit (31) von Schaltern angeschlossen ist,
einen Subtraktionsfaktor (34),
einen Impulsgenerator (35), der mit einem Eingang des Subtraktionszählers (34) verbunden ist, dessen Ausgang als Ausgang des Frequenzvervielfachers (7) dient und an den Steuereingang der Einheit (33) von Schaltern gelegt ist, deren Ausgang an einen Eingang des Subtraktionszählers (34) angeschlossen ist,
einen Frequenzteiler (36), dessen Eingang mit dem Impulsgenerator (35) und dessen Ausgang mit dem Zähleingang des Summenzählers (30) verbunden ist, während dessen Steuereingang als Steuereingang des Frequenzvervielfachers (7) fungiert,
enthält.
einen Summenzähler (30),
eine Einheit (31) von Schaltern, deren ersten Eingang mit dem Ausgang des Summenzählers (30) und deren Steuereingang mit dem als Eingang des Frequenzvervielfachers (7) wirkenden Löscheingang des Summenzählers (30) in Verbindung steht,
eine Speichereinheit (32),
eine Einheit (33) von Schaltern, deren Eingang mit dem Ausgang der Speichereinheit (32) verbunden ist, deren Eingang an den Ausgang der Einheit (31) von Schaltern angeschlossen ist,
einen Subtraktionsfaktor (34),
einen Impulsgenerator (35), der mit einem Eingang des Subtraktionszählers (34) verbunden ist, dessen Ausgang als Ausgang des Frequenzvervielfachers (7) dient und an den Steuereingang der Einheit (33) von Schaltern gelegt ist, deren Ausgang an einen Eingang des Subtraktionszählers (34) angeschlossen ist,
einen Frequenzteiler (36), dessen Eingang mit dem Impulsgenerator (35) und dessen Ausgang mit dem Zähleingang des Summenzählers (30) verbunden ist, während dessen Steuereingang als Steuereingang des Frequenzvervielfachers (7) fungiert,
enthält.
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE3930689A DE3930689A1 (de) | 1989-09-14 | 1989-09-14 | Analysator des schwingungsspektrums einer rotierenden maschine |
| FR8912270A FR2652158A1 (fr) | 1989-09-14 | 1989-09-19 | Analyseur de spectre de vibration d'une machine tournante. |
| DD90343866A DD297634A5 (de) | 1989-09-14 | 1990-09-06 | Phosphorsaeureester, verfahren zu deren herstellung und deren verwendung als dispergiermittel |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE3930689A DE3930689A1 (de) | 1989-09-14 | 1989-09-14 | Analysator des schwingungsspektrums einer rotierenden maschine |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3930689A1 true DE3930689A1 (de) | 1991-03-28 |
Family
ID=6389401
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE3930689A Withdrawn DE3930689A1 (de) | 1989-09-14 | 1989-09-14 | Analysator des schwingungsspektrums einer rotierenden maschine |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| DD (1) | DD297634A5 (de) |
| DE (1) | DE3930689A1 (de) |
| FR (1) | FR2652158A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0769698A1 (de) * | 1995-10-18 | 1997-04-23 | Robert Bosch Gmbh | Verfahren und Anordnung zur optischen Drehzahlmessung von Verbrennungsmotoren, insbesondere in Kraftfahrzeugen |
Family Cites Families (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3731188A (en) * | 1971-04-19 | 1973-05-01 | Tracor | Signal analysis of multiplicatively related frequency components in a complex signal |
| US3938394A (en) * | 1973-11-30 | 1976-02-17 | Ird Mechanalysis, Inc. | Combination balance analyzer and vibration spectrum analyzer |
| GB2050094A (en) * | 1979-05-29 | 1980-12-31 | Derritron Electronics Ltd | Swept oscillator systems |
-
1989
- 1989-09-14 DE DE3930689A patent/DE3930689A1/de not_active Withdrawn
- 1989-09-19 FR FR8912270A patent/FR2652158A1/fr not_active Withdrawn
-
1990
- 1990-09-06 DD DD90343866A patent/DD297634A5/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0769698A1 (de) * | 1995-10-18 | 1997-04-23 | Robert Bosch Gmbh | Verfahren und Anordnung zur optischen Drehzahlmessung von Verbrennungsmotoren, insbesondere in Kraftfahrzeugen |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR2652158A1 (fr) | 1991-03-22 |
| DD297634A5 (de) | 1992-01-16 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2459282C2 (de) | ||
| DE2219085C3 (de) | Frequenzanalysator | |
| DE2608249C3 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Messen von Übertragungsfunktionen | |
| EP0440931B1 (de) | Wirbelstromprüfgerät | |
| EP0689054B1 (de) | Verfahren und Einrichtung zur Drehzahlmessung eines mechanisch kommutierten Gleichstrommotors | |
| DE4032299A1 (de) | Verfahren und einrichtung zum ueberwachen eines drehbaren bauteiles | |
| DE1918293A1 (de) | Elektrische Filteranordnung | |
| DE19650681C2 (de) | Kapazitive Sensoranordnung | |
| DE3425961C2 (de) | ||
| DE3709532A1 (de) | Verfahren zur pruefung von anordnungen | |
| DE3930689A1 (de) | Analysator des schwingungsspektrums einer rotierenden maschine | |
| EP3579002A1 (de) | Einrichtung und verfahren zur messung von isolationswiderstand und ableitkapazität bei gestörtem messsignal | |
| EP1081567A2 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Überwachung und/oder Diagnose sich bewegender Maschinen und/oder Maschinenteile | |
| DE1254876B (de) | Registrierende Messanordnung, die nach einer Nullmethode mit selbsttaetigem Abgleich arbeitet | |
| DE10135674A1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Auswertung von Meßsignalen | |
| DE3329261C2 (de) | ||
| DE1673919C3 (de) | Vorrichtung zum Bestimmen des mechanischen Zustandes von Maschinen | |
| DE2541176B2 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Signalverarbeitung von Meßgrößen | |
| DE3240528C2 (de) | ||
| DE69009445T2 (de) | Methode und Anlage zur Feststellung von Defekten am Getriebe. | |
| EP0312633A1 (de) | Kontrolleinrichtung für einen kinematischen Zahnradfehler | |
| DE2461469C3 (de) | Einrichtung zur Messung der Parameter dynamischer Steuerstrecken | |
| JPH03123825A (ja) | 回転機用振動スペクトル解析装置 | |
| DE10218332A1 (de) | Verfahren zur Analyse von Schwingungen rotierender oder oszillierender Teile | |
| DE19810980B4 (de) | Anordnung zum Messen von Abständen zwischen optischen Grenzflächen |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |