DE3930680A1 - Katalysator zur abgasreinigung mit dehnungen ausgleichender lagerung - Google Patents
Katalysator zur abgasreinigung mit dehnungen ausgleichender lagerungInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen Katalysator zur Abgasrei
nigung, vorzugsweise für Kraftfahrzeugmotoren, beste
hend aus einem metallischen Wabenkörper und einem me
tallischen Gehäuse.
Katalysatoren mit diesen Merkmalen sind bekannt, z. B.
aus dem DE-GM 88 11 086. Im Betrieb eines solchen Kata
lysators können beträchtliche spannungserzeugende ther
mische Ausdehnungen auftreten. Bekanntlich können Wa
benkörper für katalytische Reaktoren im Betrieb durch
die katalytische Umsetzung des Abgases von ca. 500°C
Betriebstemperatur örtlich über mehr oder weniger große
Bereiche auf Temperaturen über 900°C erhitzt werden.
Das sie umgebende dickwandige Gehäuse behält aber seine
relativ niedrige Betriebstemperatur von ca. 300°C über
längere Zeitdauer bei. Die dadurch zu erwartenden Wär
mespannungen infolge von Relativbewegungen zwischen
Mantel und Wabenkörper, sowohl in axialer, wie auch in
radialer Richtung, können zu einem Lösen des gewickel
ten Körpers vom Gehäuse oder zu einer Zerstörung der
Zellstruktur selbst führen.
In dem o.g. Gebrauchsmuster wird vorgeschlagen, daß die
Relativbewegung zwischen Mantel und Wabenkörper durch
ein eingelötetes Wellband mit großer Teilung und großer
Amplitude aufgefangen wird. Der Nachteil dieser Kon
struktion ist in der geringen Elastizität in axialer
und auch radialer Richtung zu sehen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Lagerung
des Wabenkörpers im Gehäuse zu finden, die, bei guter
thermischer Isolation, eine Relativdehnung des Waben
körpers gegenüber dem Gehäuse in radialer und in axia
ler Richtung zuläßt und die Möglichkeit des Losbrechens
der Lötverbindung zwischen Wabenkörper und Mantel ver
hindert.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß der Wabenkörper
nicht über den gesamten Umfang mit dem Gehäuse verlötet
wird, sondern nach Anspruch 1 mit Hilfe von zwei oder
mehr Lagern elastisch im Gehäuse aufgehängt wird. Die
Lager sind so ausgebildet, daß sie die Relativbewegun
gen zwischen Gehäuse und Wabenkörper, die durch das
Erwärmen und das Wachstum des Wabenkörpers entstehen,
in radialer Richtung bzw., bei der dadurch entstehenden
Vergrößerung des Umfangs des Wabenkörpers, in tangen
tialer Richtung aufnehmen können.
Nach Anspruch 2 wird die Relativbewegung zwischen Wa
benkörper und Gehäuse in axialer Richtung dadurch er
möglicht, daß die Lager als ein Fest- und mindestens
ein Loslager ausgebildet sind. So führt eine Verlänge
rung bzw. Verkürzung des Wabenkörpers zum Verschieben
des Loslagers, dessen Gleitring mit ausreichend großem
Spiel im Gehäuse geführt wird. Die Verschweißung der
Federn am Mantelring und am Gleitring bzw. Gehäuse be
wirkt, daß der Wabenkörper stets zentrisch geführt
wird, da alle Federn gleichmäßig auf den Wabenkörper
einwirken. Als Vorteil ergibt sich also, daß sich der
Wabenkörper, innerhalb gewisser Grenzen, in beliebiger
Richtung ausdehnen kann, ohne daß dadurch die Verbin
dung zum Gehäuse beschädigt oder gar die Zellstruktur
des Wabenkörpers zerstört wird.
Die Ansprüche 3 bis 6 betreffen die Umhüllung des Wa
benkörpers. Durch die Erfindung wird es möglich, daß
nicht die gesamte Mantelfläche des Wabenkörpers durch
ein Mantelrohr abgedeckt werden muß. Es reicht völlig
aus, wenn an den stirnseitigen Enden Mantelringe oder,
wie in Anspruch 5 dargestellt, kreisringausschnittsför
mige Segmente mit der Mantelfläche verlötet werden, die
mit den Federn verschweißt werden können. Diese Kon
struktion führt zu einer deutlichen Gewichtsreduzie
rung. Wenn aber, durch die Konstruktion des Wabenkör
pers bedingt, ein einteiliger, die gesamte Mantelfläche
des Wabenkörpers abdeckender Mantel erforderlich ist,
so ist auch diese Ausführungsform, ohne die wesentli
chen Vorteile der Erfindung zu schmälern, möglich. Das
Material des Mantels bzw. der Mantelringe kann, unab
hängig von den Anforderungen an das Material des Gehäu
ses, frei gewählt werden, so daß der Ausdehnungskoeffi
zient des Materials des Mantels bzw. der Mantelringe
dem des Materials des Wabenkörpers angepaßt werden
kann.
Gemäß Anspruch 7 wird der Wabenkörper durch die Lage
rung in einem Abstand von 2 mm bis 10 mm vom Gehäuse
gehalten, so daß ein isolierender Ringspalt gleichmäßi
ger Spaltweite entsteht. Um eine Durchströmung dieses
Ringspalts durch Abgase zu unterbinden, werden vor den
stirnseitigen Enden konische Innengehäuse angebracht,
deren zylinderförmige Enden von innen in ein überste
hendes Rohrstück der Mantelringe bzw. des Mantels, un
ter Bildung eines Dichtspalts, eingreifen, so daß sich
die zylinderförmigen Abschnitte der konischen Innenge
häuse und der Mantelringe bzw. des Mantels bei einer
Relativbewegung des Wabenkörpers gegenüber dem Gehäuse
teleskopartig ineinanderschieben können. Um dabei den
Wabenkörper vor Schaden zu bewahren, werden zwischen
den Stirnseiten des Wabenkörpers und den konischen In
nengehäusen Dehnspalte belassen, deren Breiten nach den
Berechnungsvorschriften, die in den Ansprüchen 9 und 10
angegeben sind, und in Abhängigkeit von den jeweiligen
Ausdehnungskoeffizienten der Materialien festgelegt
werden.
Nach Anspruch 11 werden die konischen Innengehäuse ge
meinsam mit den Gehäuseanschlußstutzen mit Flanschen
verbunden. Dies gewährleistet eine einwandfreie Justie
rung und eine kostengünstige Fertigung.
Die Erfindung verbessert die Ausdehnungsmöglichkeiten
des Wabenkörpers gegenüber dem Gehäuse erheblich, die
Zahl der Freiheitsgrade ist auf vier erhöht worden,
gleichzeitig wird eine gute thermische Isolierung über
die gesamte Gehäuselänge erreicht, da sowohl zwischen
den konischen Innengehäusen und den Gehäuseanschluß
stutzen, als auch zwischen dem Wabenkörper und dem Ge
häuse ein luftgefüllter Ringspalt verbleibt, der nicht
von heißen Abgasen durchströmt wird.
In den Zeichnungen sind Ausführungsbeispiele der Erfin
dung dargestellt, es zeigen:
Fig. 1 einen Längsschnitt durch den Katalysator;
Fig. 2a einen Querschnitt des Katalysators mit
einteiligem Mantelring;
Fig. 2b einen Querschnitt des Katalysators mit
segmentiertem Mantelring.
In Fig. 1 ist ein Längsschnitt durch einen Katalysator
gezeigt. In dem Gehäuse 1 ist der Wabenkörper 2 durch
die Lager 100, 101 aufgehängt. Das Lager 100 ist als
Festlager, das Lager 101 ist als Loslager ausgeführt.
Das Festlager 100 besteht aus dem Mantelring 23, den
Blattfedern 24 und einem Bereich des Gehäuses 1. Die
Blattfedern 24 sind mit dem Mantelring 23 und dem Ge
häuse 1 fügetechnisch verbunden, vorzugsweise ver
schweißt. Das Loslager 101 besteht aus dem Mantelring
3, den Blattfedern 4 und dem Gleitring 5, der gleitend
im Gehäuse gelagert ist. Die Blattfedern 4 sind mit dem
Mantelring 3 und dem Gleitring 5 fügetechnisch verbun
den, vorzugsweise verschweißt. In jedem Lager 100, 101
sind mindestens drei, vorzugsweise vier Blattfedern 4,
24 gleichmäßig auf dem Umfang verteilt. Die Mantelringe
3, 23 sind so auf den Wabenkörper 2 aufgesetzt, daß sie
an den Stirnseiten des Wabenkörpers 2 überstehen. Die
Mantelringe 3, 23 sind mit dem Wabenkörper 2 fügetech
nisch verbunden, vorzugsweise verlötet.
Die konischen Innengehäuse 9, 29 greifen mit ihren zy
lindrischen Enden in den überstehenden Teil der Mantel
ringe 3, 23 ein und bilden mit diesen die Dichtspalte
13. Zwischen den Stirnseiten des Wabenkörpers 2 und den
konischen Innengehäusen 9, 29 verbleiben Dehnspalte 10,
11, die eine thermische Ausdehnung sowohl der konischen
Innengehäuse 9, 29 als auch des Wabenkörpers 2 ermögli
chen. Eine Wärmedehnung oder auch ein bleibendes Wachs
tum des Wabenkörpers 2 in axialer Richtung bewirken
eine Verschiebung des Loslagers 101 in Richtung des
konischen Innengehäuses 9. Daher ist der Dehnspalt 10
so groß gewählt, daß er sowohl die Verlängerung des
Wabenkörpers 2 als auch die Ausdehnung des konischen
Innengehäuses 9 kompensieren kann. Der Dehnspalt 11
kann kleiner gewählt werden, da er nur die Ausdehnung
des konischen Innengehäuses 29 kompensieren muß.
Die konischen Innengehäuse 9, 29 sind gemeinsam mit den
Gehäuseanschlußstutzen 8, 28 mit den Flanschen 7, 27
fügetechnisch verbunden, vorzugsweise verschweißt. Die
Gehäuseanschlußstutzen 8, 28 sind mit dem Gehäuse 1
fügetechnisch verbunden, vorzugsweise verschweißt. Zwi
schen den konischen Innengehäusen 9, 29 und den Gehäu
seanschlußstutzen 8, 28 und zwischen dem Gehäuse 1 und
dem Wabenkörper 2 befinden sich luftgefüllte Ringspalte
12, 22, 32. Der Abgasstrom durchströmt den Katalysator
in axialer Richtung A. Die Ringspalte 12, 22, 32 sind
dadurch gegenüber dem Abgasstrom abgeschlossen, daß die
konischen Innengehäuse 9, 29 und ihre freien zylindri
schen Enden mit den Mantelringen 3, 23 eine labyrinth
ähnliche Dichtung bilden, es verbleibt also nur ein en
ger Dichtspalt 13. Der Abgasstrom wird durch die koni
schen Innengehäuse 9, 29 direkt durch den Wabenkörper 2
geleitet.
Die Flansche 7, 27 dienen der Befestigung des Katalysa
tors in einer Abgasanlage eines Kraftfahrzeuges.
Fig. 2a zeigt einen Querschnitt durch das Festlager 100
des in Fig. 1 dargestellten Katalysators. Der Wabenkör
per 2 ist in diesem Bereich von dem Mantelring 23 um
schlossen. Zwischen dem Mantelring 23 und dem Gehäuse 1
sind vier Blattfedern 24, gleichmäßig auf dem Umfang
verteilt, angeordnet, die an ihren Enden jeweils mit
einer fügetechnischen Verbindung 6, hier dargestellt
durch Schweißpunkte, sowohl an dem Mantelring 23 als
auch an dem Gehäuse 1 befestigt sind. Die fügetechni
sche Verbindung zwischen dem Mantelring 23 und dem Wa
benkörper 2 ist nicht dargestellt.
Fig. 2b zeigt ebenfalls einen Querschnitt durch das
Festlager 100 des in Fig. 1 dargestellten Katalysators.
Der Wabenkörper 2 wird hier von vier kreisausschnitts
förmigen Segmenten 33 umschlossen, dadurch wird die
Dehnbarkeit des Wabenkörpers 2 in Umfangsrichtung ver
bessert. Zwischen diesen Segmenten 33 und dem Gehäuse 1
sind die Blattfedern 24 mit je einer fügetechnischen
Verbindung 6, hier dargestellt durch Schweißnähte, an
ihren freien Enden eingesetzt. Die fügetechnische Ver
bindung zwischen den Mantelring-Segmenten 33 und dem
Wabenkörper 2 ist nicht dargestellt.
Claims (11)
1. Katalysator zur Abgasreinigung, vorzugsweise für
Kraftfahrzeuge, bestehend aus einem metallischen Wa
benkörper (2) und einem metallischen Gehäuse (1),
dadurch gekennzeichnet, daß
der metallische Wabenkörper (2) durch mindestens
zwei Lager (100, 101), die jeweils durch mindestens
drei gleichmäßig auf dem Umfang verteilte elastische
Elemente (4, 24) zwischen Wabenkörper (2) und Gehäu
se (1) gebildet werden und eine Relativbewegung in
radialer Richtung (R) zwischen Gehäuse (1) und Wa
benkörper (2) ermöglichen, federnd im Gehäuse (1)
aufgehängt ist.
2. Katalysator nach Anspruch 1, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Lager (100, 101)
als ein Festlager (100) und mindestens ein Loslager
(101) ausgebildet sind und somit eine Relativbewe
gung in axialer Richtung (A) zwischen Gehäuse (1)
und Wabenkörper (2) ermöglichen, daß das Festlager
aus einem Mantelring (23) und den elastischen Ele
menten (24) besteht, wobei die elastischen Elemente
des Festlagers (100) jeweils aus einer Blattfeder
(24) bestehen und wobei die Blattfedern (24) in dem
Mantelring (23) und dem Gehäuse (1) durch fügetech
nische Verbindungen (6), vorzugsweise Schweißnähte,
gesichert sind, daß das Loslager aus einem Mantel
ring (3), aus den elastischen Elementen (4) und ei
nem Gleitring (5) besteht, wobei die elastischen
Elemente des Loslagers (101) jeweils aus einer
Blattfeder (4) bestehen und die Blattfedern (4) in
dem Mantelring (3) und dem Gleitring (5) durch füge
technische Verbindungen (6), vorzugsweise Schweiß
nähte gesichert sind und der Gleitring (5) axial
beweglich im Gehäuse (1) abgestützt ist.
3. Katalysator nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Mantelringe (3, 23) nur einen Teil der Mantel
fläche des Wabenkörpers (2) bedecken und an den
Stirnseiten des Wabenkörpers (2) überstehen.
4. Katalysator nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
statt zweier getrennter Mantelringe (3, 23) auch ein
einteiliger, die gesamte Mantelfläche des Wabenkör
pers (2) abdeckender Mantel verwendet werden kann,
der an den Stirnseiten des Wabenkörpers (2) über
steht.
5. Katalysator nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Mantelringe (3, 23) aus mehreren kreisringaus
schnittsförmigen Segmenten (33) bestehen.
6. Katalysator nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Mantelringe (3, 23, 33) mit dem Wabenkörper (2)
fügetechnisch verbunden, vorzugsweise verlötet sind.
7. Katalysator nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Lager (100, 101) den Wabenkörper (2) zentrisch
in einem radialen Abstand von 2 mm bis 10 mm, vor
zugsweise 6 mm vom Gehäuse (1) halten, so daß zwi
schen Wabenkörper (2) und Gehäuse (1) ein thermisch
isolierender Ringspalt (12) besteht.
8. Katalysator nach einem der Ansprüche 3 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, daß
zur Abdichtung des Ringspalts (12) konische, mit
zylindrischen Enden versehene Innengehäuse (9, 29)
eingesetzt werden, die unter Belassung eines Dicht
spalts (13) in die Mantelringe (3, 23, 33) von innen
eingreifen, daß eine Relativbewegung in axialer
Richtung (A) möglich ist.
9. Katalysator nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
in axialer Richtung (A) zwischen dem konischen In
nengehäuse (29) und der Stirnseite des Wabenkörpers
(2) ein Dehnspalt (11) besteht, dessen Breite zwi
schen 1% bis 3%, vorzugsweise 1,6% der Länge des
konischen Innengehäuses (29) beträgt.
10. Katalysator nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
in axialer Richtung (A) zwischen dem konischen In
nengehäuse (9) und der Stirnseite des Wabenkörpers
(2) ein Dehnspalt (10) besteht, dessen Breite sich
aus der Summe von 1% bis 3%, vorzugsweise 1,6% der
Länge des konischen Innengehäuses (9) plus 2% bis
5%, vorzugsweise 3,3% der Länge des Wabenkörpers (2)
bestimmt.
11. Katalysator nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
die konischen Innengehäuse (9, 29) gemeinsam mit den
Gehäuseanschlußstutzen (8, 28) mit einem Flansch (7,
27) verbunden, vorzugsweise verschweißt werden.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DE19893930680 DE3930680A1 (de) | 1989-09-14 | 1989-09-14 | Katalysator zur abgasreinigung mit dehnungen ausgleichender lagerung |
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ID=6389395
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