DE3930360C2 - IR-Detektor - Google Patents
IR-DetektorInfo
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- H04N—PICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
- H04N23/00—Cameras or camera modules comprising electronic image sensors; Control thereof
- H04N23/20—Cameras or camera modules comprising electronic image sensors; Control thereof for generating image signals from infrared radiation only
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Description
Die Erfindung betrifft einen IR-Detektor nach dem Oberbegriff
des Patentanspruchs 1.
Bei Detektoren mit feststehender Optik liegt in der
Brennebene dieser Optik ein Detektor-Chip mit einer
Vielzahl von Detektorelementen in üblicherweise regelmäßiger
zweidimensionaler Anordnung. Ein derartiger
Detektor ist beispielsweise aus der Druckschrift: Fernseh-
und Kinotechnik, Nr. 9, 1988, Seiten 423 bis 428
bekannt. Bei dem dort beschriebenen Detektor werden die
von den Detektorelementen erzeugten Ladungen gespeichert
und anschließend über eine CCD-(Charged
Coupled Device)-Auslesevorrichtung ausgelesen. Aus
der DE 37 41 936 A1 ist ebenfalls ein Detektor mit
zweidimensional angeordneten Detektorelementen und mit
einer CCD-Auslesevorrichtung bekannt. Bei diesem Detektor
werden von den Detektorelementen erzeugte Ladungen
intermittierend gespeichert, in einem Vertikalschieberregister
addiert und anschließend über die CCD-Auslesevorrichtung
ausgelesen.
Ein gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1 ausgeführte
Detektor für IR-Strahlung ist aus der SPIE Vol.
686, Infrared Detectors, Sensors and Focal Plane
Arrays, 1986, Seiten 86-92 bekannt. Bei diesem Detektor
sind in einem orthogonalen Gitter Detektorelemente
in 64 Spalten und 64 Zeilen vorgesehen. Die Integration
der Detektorströme der einzelnen
Detektorelemente, das Ableiten und Auslesen von entspre
chenden Bildpunktsignalen erfolgt auf einem separaten Aus
lese-Halbleiterchip, der vorzugsweise in CCD-Technik aus
geführt ist. Für besonders einfache Verbindung der einzel
nen Detektorelementausgänge mit dem Halbleiterchip wird
die sogenannte Flip-Chip-Technik bevorzugt, bei welcher
jedem Detektorausgang direkt gegenüberstehend ein Kontakt
auf dem Auslese-Halbleiterchip zugeordnet ist und zur
elektrischen Verbindung beispielsweise Indium an den je
weiligen Kontaktstellen aufgebracht ist.
In der Detektorebene ergeben sich durch die Verteilung der
Detektorelemente einzelne aneinandergrenzende Detektorzel
len, die jeweils ein Detektorelement enthalten und zusam
men die gesamte Detektorfläche, die über die Eigenschaften
der abbildenden Optik den vom Detektor überwachten Raum
winkel festlegt, bilden. Bei der Flip-Chip-Technik über
trägt sich diese Zelleneinteilung einschließlich der Zel
lengröße auch auf den Auslese-Halbleiterchip, so daß dort
für jedes Detektorelement nur eine geringe Fläche zur Ver
fügung steht, auf welcher sowohl ein CCD-Integrationsspei
cher als auch Ausleseschaltungen und Steuerleitungen un
tergebracht werden müssen. Von Bedeutung ist dabei vor al
lem, daß dadurch die Fläche für den Integrationsspeicher
und damit dessen Speicherkapazität und die maximal vorgeb
bare Integrationszeit begrenzt sind. Die spezifische Kapa
zität der Speicherfläche kann aus technologischen Gründen
nicht beliebig erhöht werden.
Häufig ist die Zeit für einen Bildzyklus (frame time),
d.h. die Zeit, in der von jedem Detektorelement einmal ein
Bildsignal ausgelesen wird, durch das System vorgegeben.
Eine untere Grenze für die Bildzyklus-Zeit ist durch die
maximal mögliche Taktrate der im Regelfall seriellen Aus
lesung und die Vielzahl der einzelnen Detektorelemente ge
geben.
Der optimale Betrieb hinsichtlich des Signal-Rausch-Ver
hältnisses ergibt sich, wenn die Integrationszeit gleich
der Bild-Zyklus-Zeit ist. Bei durch die Speicherfläche auf
kleinere Werte begrenzter Integrationszeit verschlechtert
sich das Signal-Rausch-Verhältnis.
Zur Erhöhung der für ein Detektorelement verfügbaren Spei
cherkapazität wird in der genannten Literaturstelle aus
SPIE vorgeschlagen, anstelle getrennter Speicherflächen
und Flächen für ein serielles CCD-Ausleseregister Trans
fer-Elektroden des CCD-Registers gleichzeitig als Integra
tionsspeicherflächen zu benutzen. Alle Detektorelemente
einer Spalte werden während einer vorgegebenen Integrati
onszeit mit jeweils einer Elektrode des CCD-Auslegeregi
sters, das in Mäanderform ausgebildet ist, verbunden. Nach
Abschluß der Integrationszeit werden alle gespeicherten
Ladungen seriell ausgelesen. Während des Auslegevorgangs
können die Detektorelemente nicht mit den Ladungsspeichern
verbunden werden. Die Integrationszeit beträgt auch bei
diesem Detektor nur einen geringen Bruchteil der Bildzy
klus-Zeit.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde,
einen IR-Detektor der eingangs genannten Art mit einem
verbesserten S/N-Verhältnis anzugeben.
Die Erfindung ist im Patentanspruch 1 beschrieben. Die Un
teransprüche enthalten vorteilhafte Ausgestaltungen und
Weiterbildungen der Erfindung.
Wesentlich an der Erfindung ist, daß zur Verbesserung des
Signal-Rausch-Verhältnisses die für die Ladungsintergra
tion verfügbare Fläche sich über die Fläche einer Detek
torzelle hinaus erstrecken und damit die Integrationszeit
wesentlich erhöht werden kann. Dies geht einher mit der
Verringerung des für ein Detektorelement anteilig verfüg
baren Zeitabschnitts der systembedingten Bildzykluszeit.
Die Erfindung ist nachfolgend anhand von Beispielen unter
Bezugnahme auf die Abbildungen noch eingehend veranschau
licht. Dabei zeigt schematisch
Fig. 1 eine Flächenaufteilung für einen Ausschnitt des
Auslese-Halbleiterchips,
Fig. 2 Einzelheiten für eine Detektorelement-Gruppe.
Bei konventioneller Ausführung von IR-Detektoren mit je
einem individuellen Integrationsspeicher wird innerhalb
der Bildzykluszeit (frame time) tf jeder Speicher einmal
durch das zugeordnete Detektorelement während einer Inte
grationszeit ti aufgeladen. Um eine Sättigung des Spei
chers bei starkem Lichteinfall auf das Detektorelement zu
vermeiden, muß ti hinreichend kurz bemessen werden, so daß
bedingt durch die geringe verfügbare Speicherkapazität tf
im allgemeinen wesentlich größer ist als ti und sich somit
beim Betrieb des Detektors für jedes Detektorelement eine
große Totzeit tt = tf-ti, während der keine Integration
des Detektorsignals erfolgt, ergibt.
Werden nun zwei Detektorelemente an einen gemeinsamen
Speicher angeschlossen, so steht als Einheitszelle die
doppelte Fläche der Grundzelle ZD (Fig. 1) (Zelle des De
tektor Arrays) zur Verfügung. Das erlaubt, die Fläche des
gemeinsamen Speichers größer zu wählen als es der Fläche
der Grundzelle entspricht. Wird durch eine Auswahlschal
tung dafür gesorgt, daß jeweils nur der Strom von einem
Detektorelement integriert wird, können sich die beiden
Detektorelemente den vergrößerten Speicher im Time Sharing-
Verfahren teilen. Die Gestaltung der Auswahlschaltung so
wie einer Steuerschaltung zur zeitrichtigen Ansteuerung
ist dem Fachmann geläufig und daher an dieser Stelle nicht
weiter behandelt. Durch die zeitmultiplexe Verbindung je
eines der beiden Detektorelemente steht für die Integra
tion des Detektorstromes eines Detektorelements maximal
eine Zeit von tf2 = tf/2 zur Verfügung. Andererseits steht
für die Integration ein Ladungsspeicher mit größerer Flä
che und damit längerer Integrationszeit ti2 < ti zur Ver
fügung. Aus der Verlängerung der Integrationszeit ergibt
sich unmittelbar eine Verbesserung des Signal-Rausch-Ver
hältnisses.
Werden in verallgemeinerter Betrachtung K Detektorelemente
zu einer Gruppe mit einem gemeinsamen Speicher zusammenge
faßt, so ergibt sich in analoger Weise eine Verkürzung des
auf ein Detektorelements entfallenden Zeitanteils tfK an
der Bildzyklus-Zeit tf auf tfK = tf/K und eine Verlänge
rung der durch den größeren Speicher begrenzten maximalen
Integrationszeit tiK. Die Integrationszeit tiK wächst mo
noton mit steigender Anzahl K von Detektorelementen, die
in einer Gruppe zusammengefaßt sind, während der Zeitan
teil tfK monoton mit steigendem K geringer wird. Bei fest
liegenden anderen Parametern des Detektors wie Bildzyklus-
Zeit tf oder maximal auftretendem Detektorelement-Strom
wird K vorteilhafterweise so gewählt, daß die Dauer des
Integrationsintervalls innerhalb der Begrenzung durch die
Kapazität des Speichers, die mit K anwächst, einerseits und
durch das Aufteilen der Bildzyklus-Zeit auf die K De
tektoren einer Gruppe andererseits maximal wird, was für
tiK ≈ tfK erfüllt ist. Die Wahl von K für die Optimierung
der Integrationszeit kann eingeschränkt sein durch andere
Parameter wie z.B. die Zusammenfassung von Elementen in
gleich großen Gruppen.
Die Steuerschaltung verbindet zeitlich nacheinander die
einzelnen Detektorelemente einer Gruppe jeweils für die
Dauer eines Integrationsintervalls mit dem gemeinsamen
Speicher. Vor jedem Integrationsintervall wird der Spei
cher in einen definierten Zustand zurückgesetzt, z.B.
durch einen Resetimpuls von der Steuerschaltung vollstän
dig entleert, so daß die Ausgangsbedingungen der Integra
tion für alle Detektorelemente identisch sind.
Vorteilhafterweise wird die Gesamtzahl der Detektorele
mente in lauter zahlenmäßig und vorzugsweise auch geome
trisch gleiche Gruppen aufgeteilt. Dabei können dann aus
allen Gruppen einander entsprechende Detektorelemente syn
chron mit dem jeweils zugeordneten Speicher verbunden wer
den. Besonders vorteilhaft ist bei einer rechtwinkligen
Anordnung von Detektorelementen in Zeilen und Spalten die
gruppenweise Zusammenfassung von Detektorelementen nur in
einer Dimension, z.B. in Spaltenrichtung und die gemein
same Ansteuerung aller in derselben Zeile liegenden Detek
torelemente über eine gemeinsame Zeilenleitung. Eine sol
che Anordnung liegt den in den Abbildungen skizzierten
Beispielen zugrunde.
Für die Auslesung von den integrierten Detektorsignalen
entsprechenden Bildpunktsignalen kann im Prinzip auf aus
dem Stand der Technik bekannte Maßnahmen zurückgegriffen
werden, beispielsweise durch Einsatz der in dem eingangs
genannten Artikel beschriebenen seriellen CCD-Register.
Einzelheiten der Ausleseschaltungen sind auch noch abhän
gig von einem evtl. geforderten Ausleseformat, z.B. seri
elles Auslesen eines kompletten Bildes in festgelegter
Reihenfolge der Bildpunkte.
Zur Trennung des Auslesevorgangs von der Integration wird
vorteilhafterweise jedem Ladungspeicher mindestens ein
Zwischenspeicher zugeordnet, der nach dem Prinzip des Par
titioning nach Abschluß eines Integrationsintervalls durch
Sperren eines Partitioning Gates vom Ladungsspeicher abge
trennt wird. Wenn jedem Detektorelement einer Gruppe ein
getrennter Zwischenspeicher zu dem gemeinsamen Integrati
ons-Ladungsspeicher zugeordnet ist, können Signale aller
Detektorelemente bis zum Abschluß eines Bildzyklus zwi
schengespeichert und dann gemeinsam ausgelesen werden. Die
Ladungsabtrennung durch Partitioning ist insbesondere bei
der erfindungsgemäßen Vergrößerung des Intergrations-La
dungsspeichers auch für die Auslesung über serielle
CCD-Register, deren Transferleistung geringer ist als die Ka
pazität des Speichers, sinnvoll. Schließlich ermöglicht
der Betrieb von Integrationsspeicher und Zwischenspeicher
mit unterschiedlichen Potentialen das sogenannte Skimming,
wie es im Prinzip aus dem Stand der Technik bekannt ist.
Andere aus dem Stand der Technik bekannte Maßnahmen wie
bestimmte Ausführungen der seriellen CCD-Auslegeregister
oder deren gemeinsamer Einsatz für zwei benachbarte Spal
ten von Detektorelementen sind gleichfalls auf die Erfin
dung übertragbar.
In Fig. 1 ist ein Ausschnitt aus dem Auslese-Halbleiter
chip eines IR-Detektors mit in N Spalten und M Zeilen
angeordneten Detektorelementen skizziert. Den Orten der
Detektorelemente entsprechen auf dem Auslese-Halbleiter
chip die Detektoranschlußkontakte KD, die wiederum ein
Spalten-Zeilen-Gitter aufbauen. Durch den Abstand zweier
unmittelbar benachbarter Detektorelemente in Spalten- bzw.
Zeilenrichtung ist die Größe der mit unterbrochener Linie
eingezeichneten Grundzelle ZD festgelegt. Jeweils vier
(K=4) in Spaltenrichtung aufeinanderfolgende Detektorele
mente sind in einer Gruppe zusammengefaßt und besitzen
einen gemeinsamen Integrations-Ladungsspeicher LSi, j mit
j als Spaltennummer SN und i als Gruppennummer von K in
nerhalb einer Spalte aufeinanderfolgenden Detektorelemen
ten bzw. Zellen mit den Zeilennummern ZN=Ki + 1-K bis
ZN=K.i. Der gemeinsame Ladungsspeicher einer Gruppe er
streckt sich über alle Zellenflächen der Gruppe und er
reicht damit eine Fläche, die erheblich über der in einer
einzelnen Zelle möglichen Speicherfläche liegt. Jede Zelle
trägt eine Teilfläche zum gemeinsamen Speicher bei. In je
der Zelle ZD ist außerdem ein Zwischenspeicher ZS vorgese
hen, der dem zugehörigen Detektorelement zugeordnet ist.
Während eines Integrationsintervalls ist der dem gerade
mit dem Ladungsspeicher LS der Gruppe verbundenen Detektor
element zugeordnete Zwischenspeicher ZS mit dem allen
Elementen gemeinsamen Ladungsspeicher LS verbunden. Nach
Abschluß des Integrationsintervalls wird der Zwischenspei
cher vom Ladungsspeicher abgetrennt und die im Zwischen
speicher enthaltene Ladung bleibt auch beim Rücksetzen des
Ladungsspeichers LS erhalten und kann unabhängig vom näch
sten Integrationsintervall ausgelesen werden. Insbesondere
können innerhalb eines Bildzyklus alle Zwischenspeicher
einmal mit dem Ladungsspeicher verbunden sein und nach Ab
schluß des Zyklus gemeinsam ausgelesen werden. Das Ausle
sen kann vorteilhafterweise über an sich bekannte serielle
CCD-Register SR erfolgen, wobei wie skizziert und gleich
falls an sich bekannt, ein gemeinsames Ausleseregister für
jeweils zwei benachbarte Spalten gemeinsam benutzt ist.
Die Übergabe der in den Zwischenspeichern einer vollstän
digen Spalte gespeicherten Ladungen in das zugeordnete
Ausleseregister kann für die gesamte Spalte gleichzeitig
über Transfer-Gates TG erfolgen. Bei der skizzierten Grup
penaufteilung werden vorteilhafterweise einander entspre
chende Detektorelemente in den verschiedenen Gruppen
gleichzeitig aktiviert, indem alle in derselben Zeile lie
genden Zellen über eine gemeinsame Zeilenleitung synchron
angesteuert werden. In einem Integrationsintervall sind
vorzugsweise alle einander in den verschiedenen Zeilen
gruppen entsprechenden Zeilen, z.B. K.i (mit i = 1 bis
M/K) gleichzeitig mit Steuersignalen beaufschlagt. Zeilen
leitungen und andere Steuerleitungen sind der Übersicht
lichkeit halber in Fig. 1 nicht eingezeichnet.
Aus der Skizze nach Fig. 2 sind vorteilhafte Einzelheiten
der in Fig. 1 gezeigten Anordnung ersichtlich für eine
Gruppe von K=4 photovoltaischen Detektorelementen PV. Für
alle Detektorelemente der Gruppe ist der gemeinsame Inte
grations-Ladungsspeicher LS vorhanden. Eines der Detektor
elemente der Gruppe wird mit dem Speicher LS durch ein
Steuersignal auf der allen Elementen derselben Zeile ge
meinsamen Zeilenleitung RS verbunden. Die Zeilenleitung RS
steuert gleichzeitig noch ein Partitioning Gate PG, das
den dem einen Detektorelement zugeordneten Zwischenspei
cher ZS mit dem Hauptspeicher LS verbindet, so daß auf be
sonders einfache Weise mit einem Steuersignal eines der
Detektorelemente mit dem Hauptspeicher LS und gleichzeitig
der Hauptspeicher mit dem zugeordneten Zwischenspeicher ZS
verbunden wird. Nach Abschluß des Integrationsintervalls
werden über die Zeilenleitung RS das Detektorelement und
der Zwischenspeicher vom Hauptspeicher LS abgetrennt und
dieser zurückgesetzt, bevor das nächste Integrationsinter
vall in der nächsten Zeile beginnt.
Wenn alle Zwischenspeicher aufgefüllt sind, wird die als
Ladungsmengen gespeicherte Information über das serielle
CCD-Register SR ausgelesen. Nach dem Transfer der Ladungen
in das serielle CCD-Register kann der neue Integrationszy
klus für die Detektorelemente einer Gruppe gestartet wer
den, so daß sich durch den Auslesevorgang keine weitere
Totzeit ergibt. Der Übertrag der Zwischenspeicher-Inhalte
auf das serielle Register erfolgt für alle Zwischenspei
cher einer Spalte gleichzeitig durch einen Spannungsimpuls
am Transfergate TG. Zur niederohmigen Verbindung der De
tektorelemente PV mit dem Ladungsspeicher LS sind auf dem
Auslese-Halbleiterchip am Ort der Detektoranschlußkontakte
besondere Eingangsdiffusionsbereiche ID vorgesehen. Über
Detektor Gates DG, die vorzugsweise für mehrere Detektor
elemente gemeinsam ausgeführt sind, können die Arbeits
punkte der Detektoren eingestellt werden.
Die Erfindung ist wie für den Fachmann leicht ersichtlich
nicht auf die vorstehend beschriebenen Ausführungsbei
spiele beschränkt. Insbesondere können die Zwischenspei
cher entfallen, wenn die Signale einer Zeile nicht in ei
nem bestimmten seriellen Format ausgelesen werden müssen.
In diesem Fall können auch geeignet angeordnete Transfer
elektroden eines seriellen CCD-Registers als zusätzliche
Speicherflächen genutzt werden. Die Auswahl der Detektore
lemente innerhalb der Gruppen kann auch über das Detektor
gate erfolgen, wenn die Detektorgates der Elemente einer
Zeile miteinander verbunden sind. Zur Ankopplung der De
tektorelemente an den Hauptspeicher können andere Struktu
ren als die direkte Injektion verwendet werden. Die Ausle
seschaltungen können auch als Schaltermatrix ausgeführt
sein.
Claims (12)
1. IR-Detektor mit einer Mehrzahl von Detektorzellen mit
jeweils einem Detektorelement in ebener zweidimensionaler
Anordnung, mit zugeordneten integrierenden Ladungsspei
chern mit Ausleseschaltungen und mit einer Steuerschaltung
zur Verbindung der Detektorelemente mit Ladungsspeichern
während einer vorgegebenen Integrationszeit und zur
Steuerung der Ausleseschaltungen, wobei während eines
Bildzyklus je ein Bildsignal aus jeder Detektorzelle aus
gelesen wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Detektorele
mente (PV) gruppenweise zusammengefaßt sind und allen (K)
Detektorelementen einer Gruppe ein gemeinsamer Ladungs
speicher (LS) zugeordnet ist, und daß die Steuerschaltung
die Detektorelemente einer Gruppe innerhalb eines Bildzy
klus zeitlich nacheinander je
einmal für die Dauer eines Integrationsintervalls mit dem
gemeinsamen Ladungsspeicher verbindet und vor jedem Inte
grationsintervall den Ladungsspeicher in einen definierten
Ausgangszustand zurücksetzt.
2. Detektor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
der gemeinsame Ladungsspeicher (LS) einer Gruppe sich über
eine Fläche erstreckt, die größer ist als die Fläche einer
Detektorzelle (ZD).
3. Detektor nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeich
net, daß von jeder Detektorzelle einer Gruppe eine Teil
fläche zu der Fläche des gemeinsamen Ladungsspeichers bei
trägt.
4. Detektor nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Detektorzellen in Zeilen und senk
recht dazu verlaufenden Spalten angeordnet sind und die
Detektorzellen einer Gruppe nur in Spaltenrichtung aufein
anderfolgend benachbart sind.
5. Detektor nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß alle Gruppen dieselbe Anzahl (K) von
Detektorzellen umfassen.
6. Detektor nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß
die Steuerschaltung einander entsprechende Detektorele
mente in verschiedenen Gruppen synchron mit dem jeweils
zugeordneten Ladungsspeicher verbindet.
7. Detektor nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch ge
kennzeichnet, daß für alle Detektorzellen einer Zeile eine
gemeinsame Zeilenleitung (RS) vorgesehen ist.
8. Detektor nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch ge
kennzeichnet, daß zu jedem Ladungsspeicher (LS) mindestens
ein Zwischenspeicher (ZS) vorgesehen ist, der nach Ab
schluß eines Integrationsintervalls von dem Hauptspeicher
abtrennbar ist.
9. Detektor nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß
zu jedem Ladungsspeicher (LS) mehrere, jeweils einem der
Detektorelemente der Gruppe zugeordnete Zwischenspeicher
(ZS) vorgesehen sind.
10. Detektor nach Anspruch 8 oder Anspruch 9, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Zwischenspeicher (ZS) einer Spalte
mit einem seriellen CCD-Register (SR) als Ausleseschaltung
verbindbar sind.
11. Detektor nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß
für jeweils zwei benachbarte Spalten ein gemeinsames Regi
ster vorgesehen ist.
12. Detektor nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß die durch Aufteilung der Bildzy
klusdauer auf die Detektorelemente einer Gruppe maxi
mal verfügbare Länge eines Integrationsintervalls
kürzer ist als die durch den höchsten zu detektierenden
Detektorelementstrom gegebene minimale Integrationszeit
bis zur Sättigung des Ladungsspeichers.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE3930360A DE3930360C2 (de) | 1989-09-12 | 1989-09-12 | IR-Detektor |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE3930360A DE3930360C2 (de) | 1989-09-12 | 1989-09-12 | IR-Detektor |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3930360A1 DE3930360A1 (de) | 1991-03-21 |
| DE3930360C2 true DE3930360C2 (de) | 1995-05-11 |
Family
ID=6389212
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE3930360A Expired - Fee Related DE3930360C2 (de) | 1989-09-12 | 1989-09-12 | IR-Detektor |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3930360C2 (de) |
Family Cites Families (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| JPS63148778A (ja) * | 1986-12-11 | 1988-06-21 | Sony Corp | 固体撮像素子 |
-
1989
- 1989-09-12 DE DE3930360A patent/DE3930360C2/de not_active Expired - Fee Related
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3930360A1 (de) | 1991-03-21 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
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Owner name: TEMIC TELEFUNKEN MICROELECTRONIC GMBH, 74072 HEILB |
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| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
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| 8320 | Willingness to grant licences declared (paragraph 23) | ||
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Owner name: ATMEL GERMANY GMBH, 74072 HEILBRONN, DE |
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