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DE392679C - Einrichtung zum Betriebe von Haengebahnen - Google Patents

Einrichtung zum Betriebe von Haengebahnen

Info

Publication number
DE392679C
DE392679C DEW62649D DEW0062649D DE392679C DE 392679 C DE392679 C DE 392679C DE W62649 D DEW62649 D DE W62649D DE W0062649 D DEW0062649 D DE W0062649D DE 392679 C DE392679 C DE 392679C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rope
roadway
lifted
equipment
weight
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEW62649D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
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Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEW62649D priority Critical patent/DE392679C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE392679C publication Critical patent/DE392679C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01BPERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
    • E01B25/00Tracks for special kinds of railways
    • E01B25/16Tracks for aerial rope railways with a stationary rope

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Refuge Islands, Traffic Blockers, Or Guard Fence (AREA)

Description

  • Einrichtung zum Betriebe von Hängebahnen. Es sind bereits Hängebahnen bekannt, bei welchen die Fahrbahn an den Stützpunkten jeweils bei Durchlauf eines Wagens zwecks Bildung geneigter Strecken gehoben wird, so daQ sich der Wagen unter dem EinüuB seines Eigengewichtes gegen den nächsten Stützpunkt bewegt, an welchem bei seiner Ankunft wieder das Anheben der Fahrbahn veranlaBt wird. Es wurde- versucht, das Heben auf hydraulischem Wege zu bewirken, doch ist dieses System zur Erreichung hoher Fahrgeschwindigkeiten, wie sie beispielsweise bei Beförderung von Poststücken auf große Entfernung wünschenswert sind, nicht geeignet. Außerdem bedingt es auch sehr hohe Anlagekosten und leidet unter der Schwierigkeit, daß der Druck in den Rohrleitungen ständig auf geeigneter Höhe erhalten werden muß.
  • Diese Übelstände sind der Erfindung gemäß dadurch vermieden, daß an den Stützpunkten von den durchlaufenden `Vagen auslösbare Fallgewichte angeordnet sind, die bei ihrer Freigabe mittels eines Getriebes das Anheben der Fahrbahn sehr rasch bewirken. Hierdurch kann die Hubhöhe, die beliebig groß gewählt werden kann, voll ausgenutzt werden, so daß die Möglichkeit einer sehr raschen Beförderung gegeben ist.
  • Die Zeichnung veranschaulicht die Erfindung an einem Ausführungsbeispiel, und zwar zeigt Abb. i einen Teil der Bahnstrecke in schematischer Darstellung und die Abb. 2 und 3 einen Stützpunkt in Ansicht.
  • An Hand der Abb. i sei angenommen, daß sich der Magen i in der Stellung I befindet. Das Seil 2 wird an dem Ständer 3 gehoben, so daß es zwischen diesem und dem Ständer q eine geneigte Bahn bildet, wie durch die vollgezogene Linie 2 angedeutet ist. Bei Ankunft des Wagens in der Stellung II erfolgt der Anhub des Seiles am Ständer d. Gleichzeitig wird das Seil am Ständer 3 wieder gesenkt, so daß es zur Aufnahme des nächsten Wagens bereit ist und das Seil demnach die durch die gestrichelte Linie bezeichnete Lage einnimmt. Bei Erreichung der Stellung III wiederholt sich der Vorgang (strichpunktierte Linie) usf. Dieses Verfahren ist auch bei Anlagen in ansteigendem Terrain anwendbar, da bei kleinerem Ständerabstand eine genügend starke Neigung der Bahn auch dann erreichbar ist, wenn die Ständer ansteigend angeordnet sind. Die Anlage läßt sich leicht durch Ausbau bestehender Fernleitungen herstellen.
  • Abb. 2 zeigt die Einrichtung des als Fahrbahn dienenden Seiles 2 in der Stellung, in die sie durch den Wagen bei seiner Ankunft am Ende einer geneigten Bahn gebracht wird. Der `Vagen stößt hierbei an einen unter Gewichtsbelastung stehenden Hebel 7, durch dessen Verschwenken ein zweiter Hebel 8 mittels eines Zugorgans 9 gleichfalls verschwenkt wird. Der Hebel 8 trägt eine Klinke io, die bei der erw a "Jhnten Bewegung einen am Ständer ii gelagerten Hebel i2 freigibt, so daß er niedersinkt und hierbei die Lenker i3, 1q. aus der Stellung nach Abb. 3 in die Strecklage (Abb. :z) bringt. Hierdurch ist die Druchfeder 15 imstande, eine Welle 16, auf der ein Kupplungskegel 17 sitzt, vom Kupplungsteil 18 abzuziehen. Mit letzterem ist ein Kettenrad ig verbunden, dessen Kette :2o an einem Ende den Seilschuh 2i, an dem anderen Ende ein Fallgewicht 22 trägt. Bei Lösung der Kupplung kommt das Gewicht zur Wirkung, indem es den Seilschuh samt dem Seil 2 sehr rasch aufwärts zieht. Bei Erreichung der Höchstlage drückt der Seilschuh den Hebel 12 wieder in seine Anfangslage zurück (Abb. 3), so daß er von der inzwischen gleichfalls wieder in die Normalstellung gelangte Klinke io gefaßt wird und rückt hierbei mittels der Lenker 13, 14 und der Welle 16 die Kupplung 17, i8 wieder ein.
  • Zum Senken des Seiles bzw. zum Heben des Fallgewichtes dient ein Motor 23, der mittels eines Vorgeleges ein auf der Welle 16 verschiebbares, jedoch nur gemeinsam mit ihr drehbares Zahnrad 24 antreibt. Die Einschaltvorrichtung ist derart angeordnet, daß vom Wagen bei Erreichung der tiefsten Stelle der geneigten Bahn der Motor der nächstzur ückliegenden Stützungsstelle betätigt wird. Bei Verwendung von Elektromotoren kann das Tragseil auch als Stromleitung benutzt werden, wobei der Seilschuh am Ständer isoliert geführt sein muß.

Claims (2)

  1. PATEN T-ANSPRIICFIE: i. Einrichtung zum Betrieb von Hängebahnen, deren Fahrbahn an den Stützpunkten zwecks Bildung geneigter Strecken gehoben wird, dadurch gekennzeichnet, daß an den Stützpunkten von den durchlaufenden Wagen auslösbare Fallgewichte angeordnet sind, die bei ihrer Freigabe mittels eines Getriebes das Anheben der Fahrbahn sehr rasch bewirken.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Seil (2, 21) bei Erreichung der Hochstellung (Abb. 3) ein das Fallgewicht (22) hemmendes Sperrorgan (i7) einrückt und gleichzeitig das Aufwindgetriebe (ig, 2o) des Gewichtes mit dessen Antriebsorgan (23) kuppelt.
DEW62649D 1922-12-02 1922-12-02 Einrichtung zum Betriebe von Haengebahnen Expired DE392679C (de)

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DEW62649D DE392679C (de) 1922-12-02 1922-12-02 Einrichtung zum Betriebe von Haengebahnen

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Publications (1)

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DE392679C true DE392679C (de) 1924-03-22

Family

ID=7606646

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DE (1) DE392679C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3771461A (en) * 1970-11-16 1973-11-13 Ltv Aerospace Corp Moving track for a transportation installation having independent vehicles
US4961385A (en) * 1989-10-03 1990-10-09 Abouzakhm Elie S Automated transportation system

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3771461A (en) * 1970-11-16 1973-11-13 Ltv Aerospace Corp Moving track for a transportation installation having independent vehicles
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