DE3925211A1 - Geneckte druckdose mit einem im dosenzylinder untergebrachten substratfolienbeutel - Google Patents
Geneckte druckdose mit einem im dosenzylinder untergebrachten substratfolienbeutelInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine geneckte Druckdose
mit einem im Dosenzylinder untergebrachten, ein
Substrat aufnehmenden Folienbeutel gemäß dem
Oberbegriff des Anspruches 1. Außerdem bezieht
sich die Erfindung auf ein Verfahren zur Herstel
lung einer derartigen Druckdose.
Druckdosen mit Folienbeutel beruhen auf dem Prinzip,
das in dem Folienbeutel eingeschlossene Substrat
nicht mit einem unter Druck stehenden Gas zu ver
mischen, welches zum Ausbringen des Substrates aus
der Druckdose erforderlich ist. Auf diese Weise
soll einerseits eine Verschlechterung der Eigen
schaften des Substrates verhindert werden, anderer
seits wird darin eine Möglichkeit gesehen, schädli
che Treibgase in der Druckdose zurückzuhalten oder
durch umweltverträgliche Treibgasarten zu ersetzen.
Bei der erfindungsgemäßen Druckdose kann der Folien
beutel als Substrat ein Prepolymeres mit einem
Schäumungsmittel enthalten, das anstelle von dem
bislang als Treibgas häufig verwendeten, aber aus
Naturschutzgründen bedenklichen Freon mit Hilfe
eines der umweltverträglichen Gase aus der Druckdose
ausgebracht wird und einen konstruktiven
Polyurethanschaum bildet.
Die Erfindung ist nicht auf ein bestimmtes Substrat
in dem Folienbeutel beschränkt und kann das jeweils
geeignete Treibgas einsetzen. Das wird hauptsäch
lich durch die erhebliche Festigkeit des Doman
schlusses an den Dosenzylinder bei geneckten Druck
dosen gewährleistet. Diese Verbindung hält einem
Druck von beispielsweise 24 bar stand. In der
Regel handelt es sich um einen Mehrfachfalz,
welcher aus dem Flansch des aus beispielsweise
Weißblech bestehenden Dosenzylinders und der Nut
des ebenfalls beispielsweise aus Weißblech beste
henden Domes geformt wird, wobei diese Blechteile
nach außen und unten ineinander verschränkt
werden. Bei Mehrfachfalzen ist bis jetzt auf dem
Nutboden des Domes eine Flachdichtung angeordnet
und in den außen liegenden Mehrfachfalz einbezogen.
Sie hält dem Druck des Treibgases stand, das zum
Ausbringen des Substrates dient. Bei geneckten
Druckdosen dieser Art kommt das Treibgas nicht un
mittelbar mit der Flachdichtung in Berührung. Da
durch wird verhindert, daß das Treibgas von oben in
dem Folienbeutel eindringen und sich mit dem
Substrat vermischen kann.
Die Erfindung ist nicht auf ein bestimmtes Treibgas
beschränkt. Insbesondere kommen außer den bereits
erwähnten Treibgasen, welche im flüssigen Zustand
zwischen Folienbeutel und Druckdose eingebracht
werden, inerte Treibgase in Betracht, wie z.B.
Kohlendioxyd oder Stickstoff und Lösungen hieraus.
Dabei hält die erfindungsgemäße Druckdose nicht
nur dem erheblichen Druck des Treibgases stand und
verhindert dessen Vermischung mit dem Substrat.
Sie weist auch die erforderliche Festigkeit der
Verbindung zwischen dem Folienbeutel und dem
Mehrfachfalz der Druckdose auf. Diese Bean
spruchungen ergeben sich einerseits aus der mecha
nischen Belastung der Verbindung, die beim Ein
füllen des Substrates durch die später mit einem
Ventil verschlossene Öffnung des Domes bei der
Massenfertigung besonders hoch ist, weil das
Substrat dabei meistens stoßartig eingebracht
wird. Die Beanspruchung kann auch durch gelegent
lich auftretende Druckunterschiede zwischen dem
Treibgasraum, der sich zwischen dem Folienbeutel
und der Druckdose befindet und dem Raum des Beutels
auftreten, bei denen die Verbindung des Beutels mit
der Druckdose belastet wird.
Diesen hohen Anforderungen an die Verbindung des
Folienbeutels mit dem Dosenfalz ist bei den bekann
ten geneckten Druckdosen bisher auf verschiedene
weise, jedoch nicht ausreichend Rechnung getragen
worden. So ist es bei Mehrfachfalzen bekannt, den
oberen Rand des Folienbeutels in den Mehrfachfalz
über die innere Falzkante hinaus bis in die Ver
schränkung zwischen die Blechteile des Falzes ein
zubringen. Hierbei hat sich jedoch herausgestellt,
daß die Beutelfolie im Falz überlastet wird. Die
hierbei entstehenden Verformungen der Folie erge
ben keine ausreichende Abdichtung des Treibgases
gegen das Substrat im Folienbeutel. Wenn man
dagegen gemäß einem anderen Vorschlag den oberen
Rand der Beutelfolie nur über den Dosenflansch
zieht, ist die Abdichtung nur mit zusätzlichen,
d.h. eingelegten Dichtungen zu erreichen. Das
erschwert und verteuert den Herstellungsvorgang
erheblich. Außerdem kann dadurch die mechanische
Festigkeit des Anschlusses des Beutels nicht
gewährleistet werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine
Druckdose der eingangs bezeichneten Art zu
schaffen, welche eine ausreichende mechanische
Festigkeit und Druckdichtigkeit des Folienbeutels
mit dem Mehrfachfalz des Dosendomes gewährleistet.
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung mit den
Merkmalen des Anspruches 1 gelöst. Weitere Merk
male der Erfindung sind Gegenstand der Unter
ansprüche.
Gemäß der Erfindung besteht die Verbindung des
Folienbeutels mit der Druckdose nur zwischen dem
inneren zylindrischen Nutrand des Domes und dem
zylindrischen Rand der Druckdose, wobei der
zwischen diesen Teilen eingeschlossene obere Rand
des Folienbeutels seinerseits zylindrisch bleibt.
Die freie Kante dieses Folienrandes stützt sich
in der Nut ab, was dadurch gewährleistet wird, daß
sich die Außenseite des Folienrandes auf der Innen
seite des Dosenrandes abstützt. Es hat sich über
raschend herausgestellt, daß diese gegenüber den
bekannten Verbindungen wesentlich verkürzte und nur
kraftschlüssige Befestigung des Folienrandes mit der
Druckdose einerseits die erforderliche Festigkeit
gewährleistet, die in der Größenordnung der Beutel
festigkeit liegt oder diese übersteigt, so daß erst
eine Überbeanspruchung des Folienbeutels zum Versagen
oder teilweisen Versagen der Beutelverbindung mit der
Druckdose führt. Andererseits aber wird die geforderte
Druckdichtigkeit erreicht, welche Verluste des
Treibgases auch über längere Lagerungszeiträume
ausschließt. Einerseits wird nämlich durch die Erfin
dung erreicht, daß eine mechanische Überbeanspruchung
des oberen Folienrandes entfällt, welche die Folge
der bisher durch die Formänderungen des Beutel
randes sind, die dieser bei seiner Einbeziehung
oder teilweisen Einbeziehung in den Mehrfachfalz
zwangsläufig erfährt. Andererseits wirkt der der
Innenseite des Dosenrandes abgestützte Folienrand
als Dichtung. Sie kann als solche ausreichen, so
daß eine Flachdichtung bekannter Art entfällt. Sie
kann aber auch mit der bekannten Flachdichtung
zusammenwirken.
Die Erfindung hat den Vorteil, daß sie eine absolut
druckdichte und mechanisch hinreichend widerstands
fähige Verbindung des Folienbeutels mit dem oberen,
geneckten Dosenrand gewährleistet und dadurch die
Voraussetzungen dafür schafft, daß Substrate dauer
haft verpackt werden können, auch wenn sie empfind
lich gegen eindringendes Treibgas sind und Treib
gase verwendet werden müssen, welche unter hohem
Druck stehen, ohne daß bei längeren Lagerungszeiten
Druckverluste entstehen.
Erfindungsgemäß bieten sich mehrere Möglichkeiten
um zu erreichen, daß der eingeklemmte Beutelrand
vorschriftsmäßig zwischen Dosenzylinder und dem
Rand des Domes zu liegen kommt, andererseits aber
auch erreicht wird, daß auch zwischen dem Folien
beutel und der zylindrischen Druckdosenwand und
nicht nur unter dem Boden des Folienbeutels Raum
für die Druckgasfüllung verbleibt. Diese Aus
führungsformen der Erfindung sind Gegenstand der
Ansprüche 2 bis 5 und eignen sich daher besonders
für Treibgase, welche bei den üblichen Treibgas
drücken nicht flüssig sind und daher relativ viel
Platz beanspruchen.
Mit den Merkmalen des Patentanspruches 3 wird
erreicht, daß trotz Verwendung einer Metallfolie
für den Folienbeutel die erforderliche Dichtigkeit
und Festigkeit der Verbindung erzielt wird. Metall
folien sind im Gegensatz zu den meisten Kunststoffolien
diffusionsdicht gegen das Treibgas, schützen
also das im Folienbeutel enthaltene Substrat gegen
nachteilige Einflüsse des Treibgases. Die beid
seitige Beschichtung der Metallfolie mit thermo
plastischem Kunststoff hat den Vorteil, daß sich
solche Folien abschweißen lassen, weil die
Beschichtungswerkstoffe in der Wärme zusammen
fließen.
Die erfindungsgemäße Druckdose kann nach einem Ver
fahren hergestellt werden, das Gegenstand der An
sprüche 7 und 8 ist und in den Figuren der Zeich
nung schematisch dargestellt ist. Es zeigen
Fig. 1 einen Folienbeutel in Draufsicht, wie er in
der erfindungsgemäßen Druckdose verwendet
wird,
Fig. 2 einen Schnitt längs der Linie II-II der
Fig. 1,
Fig. 3 den Folienbeutel nach den Fig. 1 und 2,
nachdem er zum Einführen in den Dosen
zylinder vorbereitet worden ist,
Fig. 4 einen Schnitt längs der Linie IV-IV der
Fig. 3,
Fig. 5 die Teile der Druckdose vor der Befesti
gung des Domes unter Verbindung des Druck
beutels mit dem Dosenzylinder in Ansicht
und teilweise im Schnitt,
Fig. 6 in abgebrochener Darstellung den Gegenstand
der Fig. 5 im Bereich des oberen Dosen
randes, bevor die Dose geneckt wird,
Fig. 7 den Mehrfachfalz vor seiner Fertigstellung
und
Fig. 8 in den Fig. 6 und 7 entsprechender Darstel
lung den Mehrfachfalz der fertig geneckten
Dose.
Die Druckdose (1) nach Fig. 5 weist einen gesondert
hergestellten Dosenzylinder (2) auf. Diesem kann
ein Weißblechzuschnitt zugrundeliegen, der in die
Zylinderform gerollt und an seinen Längskanten
verschweißt wird. Im unteren Teil der Fig. 5 ist
der aus einer Ronde hergestellte Boden (3) gezeich
net, welcher mit einem geneckten Rand (4) an den
Dosenzylinder angeschlossen ist. In der Druckdose
befindet sich ein Folienbeutel (5), in dem später
ein Substrat eingebracht wird.
Der Folienbeutel (5) wird nach den Fig. 1 und 2 aus
einer Folienbahn geschweißt. Die Folienbahn wird
über parallele Kanten (6 und 7) gefaltet und mit
ihren Seitenkanten (8 bzw. 9) übereinandergelegt.
Die Folienbahn besteht aus einer Metallfolie (10),
die beidseitig mit einem thermoplastischen Kunst
stoff bei (11 und 12) beschichtet ist. Als Metall
folie eignet sich eine Aluminiumfolie, während als
Beschichtungswerkstoff Polypropylen in Betracht
kommt. Die Beschichtungswerkstoffe verbinden sich
unter Druck und Hitze in der aus Fig. 1 ersichtli
chen Längsnaht (14).
Während der Folienwerkstoff von einer Rolle abgezo
gen und dabei bei (6 und 7) gefaltet wird, erfolgt
eine Querabschweißung, die bei (15) in Fig. 1 dar
gestellt ist. Längs der Kante (16) werden die
Folienbeutel voneinander getrennt.
In einem weiteren Verfahrensschritt wird jeder
Folienbeutel mit seiner offenen Seite (17) auf
einen Dorn gezogen, welcher aus dem Flachbeutel
nach Fig. 2 einen Zylinder formt, der in Fig. 4
dargestellt ist.
Nach Fig. 3 ist der die Öffnung (17) umgebende
obere Rand des Folienbeutels aufgeweitet, d.h.
sein Durchmesser (d) ist größer als der Durchmesser
(D) des an den Rand anschließenden Folienabschnit
tes. Der Übergang vom Durchmesser (D) in den Durch
messer (d) ist annähernd konisch und bei (19) dar
gestellt.
Der Dosenzylinder (2) ist zur Vorbereitung der Ver
bindung mit einem domförmigen Oberteil (20) mit
einem ebenen Flansch (21) versehen. Der Dom (20)
weist seinerseits einem ebenen Flansch (22) auf,
dessen äußerer Rand (23) nach innen, d.h. über den
Flansch (22) gebogen ist. Die Unter- oder Innen
seite des Flansches (22) trägt eine Flachdichtung
(24), welche dementsprechend in einer Nut unterge
bracht ist, deren innere Wand (25) zylindrisch ist.
Zunächst wird der Folienbeutel (5), nachdem er in
die Form gebracht worden ist, die sich aus den
Fig. 3 und 4 ergibt, in den Dosenzylinder derart
eingeführt, daß der obere Rand (18) so weit über
den Flansch (21) vorsteht, daß die obere Randkante
(26) des Folienbeutels (5) auf die Flachdichtung
(24) stößt, sobald der Dom (20) von oben aufgesetzt
wird. In dieser Stellung wird der Folienbeutel (5)
durch den Kraftschluß der Außenseite des Randes
(18) mit der Innenseite des Dosenzylinders fest
gehalten. Diese Flächen sind bei (27 und 28) in
Fig. 5 angegeben.
Im folgenden Schritt wird der Dom (20) in Richtung
des Pfeiles (43) nach unten geführt. Es hat sich
überraschend herausgestellt, daß die Formsteifig
keit des aus Fig. 3 ersichtlichen Gebildes, insbe
sondere des oberen Beutelrandes (18) so groß ist,
daß der Folienbeutel (5), sobald der Rand (26)
sich auf der Flachdichtung (24) abstützt, in den
Innenraum des Dosenzylinders eingeschoben wird,
so daß schließlich der Zustand nach Fig. 6 erreicht
wird. Hierbei ist der obere Abschnitt des Randes
(18), der mit (29) bezeichnet ist, zwischen der
zylindrischen Nutwand (25) und dem zylindrischen
Dosenrand (30) eingeschlossen, welcher unmittelbar
unterhalb des Flansches (21) im Dosenzylinder (2)
liegt. Das ist der Ausgangszustand, an den sich
der Neckvorgang anschließt. Hierbei werden zu
nächst entsprechend der Darstellung der Fig. 7 der
Nutboden (31) und damit die Flachdichtung, sowie
die auf den Flansch (22) zurückgebogene Nutwand
(23) mit dem einfach abgeknickten Flansch (21) des
Dosenzylinders verschränkt. Das geschieht durch
mehrfaches Falzen der Teile bei (32-39) nach
Fig. 7. Hierbei bleibt jedoch die Zylinderform des
inneren Nutrandes (25) erhalten. Ebenso bleibt die
Zylinderfläche (30) bestehen. Folglich wird der
Randstreifen (29) des Beutels (5) ebenfalls nicht
verformt.
Zum Abschluß des Neckvorganges werden die miteinan
der verschränkten Blechstreifen zusammengedrückt
und nehmen dann die Formgebung nach Fig. 8 an.
Dadurch wird der Randstreifen (29) mit den benach
barten Blechteilen, also der zylindrischen Nutwand
(25) und dem zylindrischen Randstreifen (30) des
Dosenzylinders verspannt. Die Beschichtungen (11
und 12) werden dadurch unter Druck gesetzt und
wirken als Dichtungen.
Infolge der im Zusammenhang mit den Fig. 3 und 4
beschriebenen Formgebung des Folienbeutels (5)
ergibt sich in der fertigen Dose unter der Quer
schweißung (15) und dem Boden (3), sowie zwischen
dem Dosenzylinder (2) und den Teilen des Folien
beutels, welche unter dem Konus (19) liegen und
allgemein mit (40) in Fig. 5 bezeichnet sind, ein
Zwischenraum (41), in dem eine Treibgasfüllung
untergebracht wird. Im allgemeinen wird die
Treibgasfüllung durch eine Aussparung im Boden
(3) des Dosenzylinders eingebracht, nachdem das
Substrat durch die obere Öffnung (42) des Domes
in den Folienbeutel eingebracht worden ist. Die
Öffnung (42) ist danach mit einem Ventileinsatz
verschlossen worden, durch den später das Substrat
ausgebracht wird.
Claims (8)
1. Geneckte Druckdose (1) mit einem im
Dosenzylinder (2) untergebrachten, ein
Substrat aufnehmenden Folienbeutel (5),
dessen oberer Rand (29) in einem Falz
(32-39) befestigt ist, der den Dosen
zylinder (2) mit einem Abschlußdom (20)
verbindet, dadurch gekennzeichnet, daß
der obere Rand (29) des Folienbeutels
(5) zwischen der Innenwand (25), dem
Doppelzylinder und einem anschließenden
Rand (29) des Domes (20) eingeklemmt
ist, und daß der eingeklemmte Rand (18)
des Folienbeutels im Durchmesser (d)
gegenüber dem anschließenden Beutel
zylinder (40) vergrößert, sowie innen
(bei 28) an dem Dosenzylinder (2) abge
stützt ist.
2. Druckdose nach Anspruch 1, bei der zur
Verbindung zwischen Dosenzylinder (2)
und Abschlußdom (20) ein Mehrfachfalz
(32-39) dient, der von einem Flansch
(21) des Dosenzylinders, sowie von den
äußeren Teilen (22, 23) einer Ringnut
des Domes (20) gebildet wird, in der
eine Flachdichtung (24) untergebracht
ist, dadurch gekennzeichnet, daß die
obere Randkante (26) des Folienbeutels
(5) auf der Flachdichtung (24) der Nut
(22, 23) abgestützt ist.
3. Druckdose nach einem der Ansprüche 1
oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der
eingeklemmte Rand (18) des Folien
beutels (5) den Abschluß eines kegel
stumpfförmigen Folienbeutelmantels
bildet.
4. Druckdose nach einem der Ansprüche 1
oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der
eingeklemmte Rand (18) des Folien
beutels (5) an dem Beutel gefalzt ist.
5. Druckdose nach einem der Ansprüche 1
oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der
Dosenzylinder einen oberen zylindrischen
und eingezogenen Rand (30) aufweist, von
dem der Flansch (21) für den Mehrfachfalz
(32-39) nach außen vorsteht, und daß der
im Durchmesser (d) vergrößerte zylindrische
Rand (18) des Folienbeutels (5) an dem
eingezogenen Rand (30) des Dosenzylin
ders abgestützt ist.
6. Druckdose nach Anspruch 1 und einem oder
mehreren der Ansprüche 2 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß der Folienbeutel (5)
aus einer beidseitig mit thermoplasti
schem Kunststoff (11, 12) beschichteten
Metallfolie (10) besteht und die Be
schichtungen (11, 12) zum Verschweißen
der Beutelnähte (14, 15) und als
Dichtung am oberen Beutelrand (29)
dienen, welche außen auf dem Dosenrand
(30) und innen auf der inneren Nutwand
(25) des Domes (20) dichtet.
7. Verfahren zur Herstellung der Druckdose
nach Anspruch 1 und einem oder mehreren
der Ansprüche 2 bis 6, bei dem der Dom
mit der in der auf dem Nutboden festen
Flachdichtung auf dem Dosenzylinder
flansch aufgesetzt und der Mehrfachfalz
hergestellt, sowie zusammengedrückt
wird, dadurch gekennzeichnet, daß der
Folienbeutel (5) so weit in den Dosen
zylinder (2) eingeführt wird, daß sein
oberer Rand (18) über den Flansch (21)
des Dosenzylinders (2) vorsteht, worauf
der Dom (20) auf die Randkante (26) des
Folienbeutels (5) aufgesetzt und dieser
mit dem Dom (20) in den Dosenzylinder
(2) geschoben wird, bis der Flansch (21)
sich in der Nut (22, 23) des Domes (20)
abstützt.
8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch
gekennzeichnet, daß der obere Rand (18)
des Folienbeutels mit einem übergangs
konus (19) in den Beutelzylinder (40)
auf der Innenseite (28) des Dosenzylin
ders (2) abgestützt und mit diesem
kraftschlüssig mit Hilfe des Domes (20)
eingeschoben wird.
Priority Applications (5)
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|---|---|---|---|
| DE3925211A DE3925211A1 (de) | 1989-06-24 | 1989-07-29 | Geneckte druckdose mit einem im dosenzylinder untergebrachten substratfolienbeutel |
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