DE3925179C2 - Ansaugluftsteuersystem zum Betreiben einer Brennkraftmaschine mit Leerlaufdrehzahlregelung - Google Patents
Ansaugluftsteuersystem zum Betreiben einer Brennkraftmaschine mit LeerlaufdrehzahlregelungInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Ansaugluftsteuersystem gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Eine solche Vorrichtung ist aus der DE-PS 27 49 369, F 02 M 23/04, in der Weise bekannt, daß
oberhalb eines wählbaren Drosselklappenöffnungswinkels und/oder im Schubbetrieb der
Ausgang der Regelung auf bestimmte Pegel steuerbar ist. Mit anderen Worten: Während in einem leerlaufnahen Drehzahlbereich eine Drehzahlregelung mit Vergleich von Soll- und Istwert der jeweiligen Drehzahl zur für die jeweiligen Betriebsparameter der Ma schine optimalen Füllung erfolgt, sieht der Stand der Technik bei höheren Drehzahlen keine Regelung, sondern eine feste Ansteuerung des Stellglieds der Regeleinrichtung vor.
Ausgang der Regelung auf bestimmte Pegel steuerbar ist. Mit anderen Worten: Während in einem leerlaufnahen Drehzahlbereich eine Drehzahlregelung mit Vergleich von Soll- und Istwert der jeweiligen Drehzahl zur für die jeweiligen Betriebsparameter der Ma schine optimalen Füllung erfolgt, sieht der Stand der Technik bei höheren Drehzahlen keine Regelung, sondern eine feste Ansteuerung des Stellglieds der Regeleinrichtung vor.
Betrachtet man den Drehzahlbereich außerhalb des leerlaufnahen Bereichs, das heißt
denjenigen Bereich, der auch als leerlaufferner Bereich charakterisiert werden kann, so
können sich beim Stand der Technik bei geschlossener Drosselklappe und höheren Dreh
zahlen hohe Unterdrücke im Saugrohr ergeben, die - abgesehen von der Gefahr der
Schmutzansaugung - infolge schlechter Füllung zu unvollständiger Verbrennung in der
Maschine und damit verbunden zu einer hohen Konzentration unerwünschter Abgasbe
standteile führen können. Derartig hohe Unterdruckwerte stellen sich beim Übergang
zwischen Leerlauf- und Lastbetrieb ein. Ein weiterer Nachteil des beschriebenen Stan
des der Technik ist darin zu sehen, daß Toleranzen der Kennlinie des Stellglieds, das
üblicherweise als Drosselklappe ausgebildet ist, außerhalb des geregelten leerlaufnahen
Drehzahlbereichs unmittelbaren Einfluß auf das Verhalten der Brennkraftmaschine haben.
Demgemäß müssen in der Fertigung enge Toleranzgrenzen eingehalten werden.
Aus der DE 28 14 174 A ist ein Zusatzluft-Steuersystem für eine Brennkraftmaschine
bekannt, bei dem im Luftansaugrohr der Brennkraftmaschine ein Unterdrucksensor
angeordnet ist, über den ein Bypass, der parallel zu der Drosselklappe angeordnet ist,
angesteuert wird. Mit diesem Nebenweg-Drosselklappensystem wird die Luftströmung
im Ansaugtrakt der Brennkraftmaschine unter verschiedenen Motor- bzw. Maschinen
bedingungen bereitgestellt, wobei bei höheren Drehzahlen eine Luftmengenregelung der
art stattfindet, daß bei geschlossener Drosselklappe und hoher Motordrehzahl der Einlaß
rohrdruck derart angehoben wird, daß unvollständige Verbrennungen des Luft-Kraftstoff-
Gemisches in den Zylindern vermieden werden. Gleichzeitig werden über den Bypass
auch Vorsteuerwerte beim Leerlaufbetrieb der Brennkraftmaschine bereitgestellt. Hierzu
wird die Luftströmung im Ansaugkanal mittels eines Luftströmungsfühlers erfaßt und die
Luftströmung im Ansaugkanal auf eine gewünschte Luftströmungsrate unter normalen
Leerlaufbedingungen geregelt. Um Leerlaufschwankungen, die durch die Motortempera
tur oder das Einschalten von motorbetriebenen Zusatzeinrichtungen (beispielsweise der
Klimaanlage) bedingt sind, entgegenzuwirken, werden hierfür Vorsteuerwerte bereit
gestellt, d. h. bei niedriger Motortemperatur bzw. beim Einschalten einer Zusatzeinrich
tung wird die Luftströmungsrate in dem Ansaugkanal um einen festgelegten Betrag
angehoben. Ein solches Zusatzluft-Steuersystem für eine Brennkraftmaschine stellt
gegenüber der eingangs erwähnten Anordnung einen anders gestalteten Kompromiß dar,
bei dem im Schubbetrieb der Brennkraftmaschine bessere Abgaswerte erreicht werden,
im Leerlauf hingegen müssen Komforteinbußen hingenommen werden, d. h. die Leer
laufdrehzahl ist bei unterschiedlichen Betriebsbedingungen schwankend.
Aus der DE 37 39 805 A1 ist eine Drehzahlregelvorrichtung für eine Brennkraftmaschine
bekannt, die ein sehr schnelles und genaues Regelverhalten im Leerlauf der Brennkraft
maschine hat. Das rasche Einstellverhalten wird erreicht durch die Serienschaltung von
zwei Regel kreisen, wobei der eine Regelkreis die Luftansaugrate entsprechend einer
Vorgabe verhältnismäßig schnell einstellt und der andere Regelkreis die Vorgabe ent
sprechend der Soll-Drehzahl der Brennkraftmaschine (langsam) anpaßt. Diese Serien
schaltung von zwei Regel kreisen ermöglicht es, anormale Drehzahlschwankungen zu
erkennen und bei der Ansteuerung des Regelventils zu berücksichtigen. Das Problem der
unvollständigen Verbrennung im Schubbetrieb der Brennkraftmaschine wird bei dieser
Regeleinrichtung nicht gelöst.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zu schaffen, mit der ein
komfortabler und niedertouriger Leerlaufbetrieb bei gleichzeitiger Vermeidung einer
unvollständigen Verbrennung im Schubbetrieb verwirklicht ist. Die Vorrichtung soll dabei
ohne Mehraufwand gegenüber den oben beschriebenen Ausführungsformen verwirklich
bar sein.
Die erfindungsgemäße Lösung dieser Aufgabe besteht in den kennzeichnenden Merkma
len des Hauptanspruchs, vorteilhafte Ausbildungen der Erfindung beschreiben die Un
teransprüche.
Schlagwortartig kann man die Erfindung als ablösende Regelung bezeichnen, da beim
Übergang von leerlaufnahem Betrieb in Lastbetrieb die Drehzahlregelung durch eine
Luftdurchsatzregelung abgelöst wird; in umgekehrter Richtung, das heißt beim Über
gang von Lastbetrieb zum Leerlaufbetrieb, erfolgt sinngemäß ein Übergang von Luft
durchsatzregelung zu Drehzahlregelung. Besonders zweckmäßig ist verständlicherweise
die Ausbildung, in der im gesamten Drehzahlbe
reich der Brennkraftmaschine eine Regelung vorliegt. An dieser Stelle sei darauf hin
gewiesen, daß unter dem Luftdurchsatz, der mittels des Stellglieds im Bypass geregelt
wird, der Luftdurchsatz der gesamten Saugrohranordnung, das heißt über Leistungsstell
glied und Stellglied des Regelkreises, verstanden ist.
Ein besonderer Vorteil der Erfindung ist darin zu sehen, daß sie mit üblichen und er
probten elektronischen Bausteinen auskommt. Zur Ermittlung sowohl des Drehzahlsoll
werts während der Drehzahlregelung als auch des Sollwerts für den Luftdurchsatz wäh
rend der Luftdurchsatzregelung können übliche Kennfeldspeicher Einsatz finden, in de
nen verschiedene Sollwerte in Abhängigkeit von Betriebsparametern der Maschine, ins
besondere ihrer jeweiligen Drehzahl, ihrer Belastung durch Zusatzaggregate und ihrer
Kühlwassertemperatur (oder einer anderen Temperatur der Maschine) gespeichert sind.
Entsprechend kann auch derjenige Drehzahlwert, bei dem der Übergang zwischen Dreh
zahlregelung und Luftdurchsatzregelung erfolgen soll, das heißt die Umschaltdrehzahl,
in Abhängigkeit von Betriebsparametern der Maschine - gegebenenfalls mit Hysterese -
in Kennfeldspeichern abgelegt sein, so daß die Erfindung eine sehr feinfühlige Rege
lung im gesamten Drehzahlbereich der Maschine vorzunehmen gestattet, wie dies bei
spielsweise bei Brennkraftmaschinen wichtig ist, die als Antriebsmaschinen von Kraft
fahrzeugen dienen.
Wie Anspruch 2 besagt, ist jedoch auch eine Auslegung der Erfindung
möglich, bei der eine einseitige Luftdurchsatzregelung erfolgt, das heißt, daß das Stell
glied der Regelung nur dann weiter öffnet, wenn ein vorgegebener Mindestwert des
Luftdurchsatzes unterschritten ist. Bei Überschreiten dieses Mindestwerts erfolgt da
gegen keine Veränderung der Stellung des Stellglieds.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird im folgenden anhand der Zeichnungen erläu
tert, deren Fig. 1 gleichsam das Blockschaltbild einer Anordnung
wiedergibt, während Fig. 2 den Ablaufplan zeigt.
Betrachtet man zunächst Fig. 1, so ist bei 1 die Brennkraftmaschine üblichen und
daher nicht zu beschreibenden Aufbaus angedeutet. Ihr ist das Saugrohr 2 zugeordnet,
das zur Zufuhr über das Luftfilter 3 gereinigter Verbrennungsluft zu den in diesem
Beispiel vier Zylindern der Maschine dient. Im Saugrohr erkennt man bei 4 die das Lei
stungsstellglied bildende Drosselklappe, die mittels des Gaspedals 5 vom Fahrer des mit
der Maschine ausgerüsteten Fahrzeugs betätigt wird.
In dem die Drosselklappe 4 umgehenden Bypass 6 ist das ebenfalls als Drosselklappe
ausgeführte Stellglied 7 der noch zu beschreibenden Regeleinrichtung angeordnet. In
diesem Ausführungsbeispiel ist ihm eine elektromagnetische Betätigungseinrichtung 8
zu geordnet.
In Strömungsrichtung der Verbrennungsluft hinter dem Bypass 6 ist im Saugrohr 2 der
hier als Druckfühler ausgeführte Luftdurchsatzmesser 9 angeordnet, der ein Signal für
den jeweiligen Istwert des Luftdurchsatzes an die eigentliche Regeleinrichtung liefert.
Ein weiterer Istwertgeber, nämlich der Drehzahlsensor 10, erfaßt die jeweilige Dreh
zahl der Ausgangswelle 11 der Brennkraftmaschine 1. Derartige Sensoren sind bekannt
und brauchen daher im einzelnen nicht beschrieben zu werden. Anstelle eines Unter
drucksensors kann als Luftdurchsatzmesser auch ein Klappenluftmengenmesser in Strö
mungsrichtung vor dem Bypass Einsatz finden.
Die elektromagnetische Betätigungseinrichtung 8 des Stellglieds 7 erhält in Abhängig
keit von der jeweiligen Drehzahl der Maschine 1 Stellsignale entweder von dem Dreh
zahlregler 12 oder von dem Luftdurchsatzregler 13. Beide Regler 12 und 13 sind in üb
licher Weise als Komparatoren ausgebildet, die den jeweiligen Istwert von Drehzahl
bzw. Luftdurchsatz vergleichen mit einem Sollwert, der in Abhängigkeit von Betriebs
parametern der Maschine, hier der Drehzahl n und einer Maschinentemperatur T, aus
einem Kennfeldspeicher 14 für die Drehzahl bzw. einem Kennfeldspeicher 15 für den
Luftdurchsatz entnommen wird. Wie aus Fig. 1 unmittelbar zu entnehmen, werden den
Reglern 12 und 13 auch Sensorsignale für den jeweiligen Istwert der durch sie zu re
gelnden Größe, also Drehzahl bzw. Luftdurchsatz, zugeführt.
Die Auswahl der jeweiligen Regelung, also zwischen Drehzahl- und Luftdurchsatzrege
lung, trifft der Drehzahlschwellwertschalter 16, der bei Vorliegen einer leerlaufnahen
Drehzahl nur den Drehzahlregler 12, dagegen beim Vorliegen einer außerhalb des leer
laufnahen Drehzahlbereichs liegenden Drehzahl nur den Luftdurchsatzregler 13 aktiviert.
Auch dieser Umschaltwert der Drehzahl ist in dem figürlich dargestellten Ausführungs
beispiel der Erfindung abhängig von den jeweiligen Betriebsparametern n und T, so daß
der Drehzahlschwellwertschalter 16 eingangsseitig mit dem Kennfeldspeicher 17 für die
Umschaltdrehzahl in Verbindung steht.
Fig. 2 zeigt den Regelablauf:
Im Schritt 20 erfolgt zunächst die Berechnung der Umschaltdrehzahl aus den
Betriebsparametern der Maschine. Im Schritt 21 wird ermittelt, ob der Istwert
der Drehzahl kleiner oder größer als die ermittelte Umschaltdrehzahl ist. Ist die Dreh
zahl kleiner als die Umschaltdrehzahl, liegt also leerlaufnaher Betrieb der Maschine vor
(stets einschließlich Betrieb mit Leerlaufdrehzahl), erfolgt unter Berücksichtigung der
Betriebsparameter der Maschine im Schritt 22 die Ermittlung des jeweiligen Drehzahl
sollwerts. Lautet das Ergebnis des Schritts 23, in dem die jeweilige Drossel
klappenstellung ermittelt wird, daß diese geschlossen ist, so erfolgt im Schritt 24 die
Drehzahlregelung, das heißt an die elektromagnetische Betätigungsvorrichtung 8 des
Stellglieds 7 werden Drehzahlregelungssignale gegeben.
Ist dagegen die Drosselklappe nicht geschlossen, wird im Schritt 25 ermittelt, ob der
Istwert der Drehzahl wesentlich kleiner ist als der Sollwert. Nur dann, wenn dies der
Fall ist, erfolgt ebenfalls die Drehzahlregelung gemäß Schritt 24, andernfalls wird die
Stellung des Stellglieds 7 beibehalten.
Bisher war der Fall einer leerlaufnahen Drehzahl betrachtet. Ist der Istwert der Dreh
zahl größer als die Umschaltdrehzahl, was im Schritt 21 ermittelt wird, er
folgt die Einschaltung der Luftdurchsatzregelung. Im Schritt 26 wird demge
mäß der Sollwert des Luftdurchsatzes unter Berücksichtung der jeweiligen Betriebspa
rameter der Maschine ermittelt, und im Schritt 27 wird der Luftdurchsatz
mittels des schon bei der Drehzahlregelung verwendeten Stellglieds 7 auf seinen jewei
ligen Sollwert geregelt.
Mit der Erfindung ist demgemäß eine gattungsgemäße Vorrichtung geschaffen, die unter
Wahrung der Vorteile der Drehzahlregelung bei Betrieb der Brennkraftmaschine im
leerlaufnahen Drehzahlbereich mit einfachen Maßnahmen eine wesentliche Verbesse
rung des Übergangsverhaltens der Maschine sicherstellt.
Claims (5)
1. Ansaugluftsteuersystem einer Brennkraftmaschine, das ein Saugrohr mit einem will
kürlich betätigbaren Leistungsstellglied und einen dieses umgehenden Bypass mit
einem einen Bestandteil einer Regeleinrichtung bildenden Stellglied enthält, wobei
durch Beeinflussung des Luftdurchsatzes mittels des Stellglieds nur in einem leer
laufnahen Drehzahlbereich eine Drehzahlregelung erfolgt, dadurch gekennzeichnet,
daß oberhalb des leerlaufnahen Drehzahlbereiches bei Überschreitung einer vor
gegebenen Umschaltdrehzahl auf einen Luftdurchsatzregler (13) umgeschaltet wird,
der unter Soll-Istwert-Vergleich des Luftdurchsatzes mittels des Stellgliedes (7) im
Bypass (6) den Luftdurchsatz regelt, wobei der Sollwert des Luftdurchsatzes von
Betriebsparametern der Maschine (1) bestimmt wird.
2. Ansaugluftsteuersystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine ein
seitige Luftdurchsatzregelung in dem Sinne erfolgt, daß nur bei Unterschreiten des
jeweiligen Sollwertes des Luftdurchsatzes die Regelung erfolgt.
3. Ansaugluftsteuersystem nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß auf
von der Drehzahl (n) und/oder einer Temperatur (T) der Brennkraftmaschine (1)
abhängige Sollwerte des Luftdurchsatzes zurückgegriffen wird.
4. Ansaugluftsteuersystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß von Drehzahlregelung auf Luftdurchsatzregelung bei Erreichen
einer Umschaltdrehzahl übergegangen wird, die von Betriebsparametern (n, T) der
Maschine (1) abhängig ist.
5. Ansaugluftsteuersystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß der Luftdurchsatz mittels eines Unterdrucksensors oder eines
Klappenluftmengenmessers bestimmt wird.
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